| Pink Floyd | |
|---|---|
Pink Floyd, 1973 | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | London, England |
| Genre(s) | Psychedelic Rock, Artrock, Progressive Rock |
| GrĂŒndung | 1965[1] |
| Auflösung | 2015[2][3] |
| Website | pinkfloyd.com |
| GrĂŒndungsmitglieder | |
| Syd Barrett (bis 1968, â 2006) | |
Gesang, Bass |
Roger Waters (bis 1985) |
Gesang, Keyboard |
Richard Wright (bis 1979, 1993 â â 2008) |
| Nick Mason | |
| Letzte Besetzung | |
Gesang, Gitarre, Bass, Keyboard |
David Gilmour (seit 1968) |
Schlagzeug |
Nick Mason |
| Wichtige Live- und Studio-Musiker | |
| Dick Parry (1973â1977, 1994, 2005) | |
Gesang |
Clare Torry (1973, 1990) |
Gesang |
Roy Harper (1975) |
Gitarre, Bass |
Snowy White (1976â1980) |
Gesang, Keyboard |
Richard Wright (1979â1981, 1987â1993) |
Keyboard, Gesang |
Jon Carin (1986â1994, 2005) |
| Gary Wallis (1986â1994) | |
Bass, Chapman Stick |
Tony Levin (1986â1987) |
Bass, Gesang |
Guy Pratt (1987â1994, seit 2014) |
Gitarre, Gesang, Bass |
Tim Renwick (1987â1994, 2005) |
| Durga McBroom (1987â1994, seit 2014) | |
Begleitgesang |
Lorelei McBroom (1987â1989) |
Begleitgesang |
Sam Brown (1990â1994) |
Saxophon |
Candy Dulfer (1990) |
Pink Floyd war eine 1965 gegrĂŒndete englische Rockband. Mit ihrer Musik und der visuellen Gestaltung ihrer Schallplatten und BĂŒhnenauftritte schuf sie einen neuartigen Stil. Der Name geht auf die Vornamen der Bluesmusiker Pink Anderson und Floyd Council zurĂŒck.
Die Gruppe verkaufte ĂŒber 300 Millionen TontrĂ€ger und gehört damit zu den erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Das Konzeptalbum The Dark Side of the Moon (1973) ist das weltweit drittmeistverkaufte Album und das Konzeptalbum The Wall (1979) das meistverkaufte Doppelalbum.
Unter der Leitung des ersten SĂ€ngers und Gitarristen Syd Barrett gehörte die Band zunĂ€chst zur britischen Bewegung des Psychedelic Rock. Barrett begann zunehmend unter durch Drogenkonsum verursachten psychischen Problemen zu leiden und musste die Band 1968 verlassen. Danach entwickelte die Gruppe in der Besetzung Roger Waters, David Gilmour, Richard Wright und Nick Mason einen eigenstĂ€ndigen Stil mit EinflĂŒssen aus Progressive Rock, Blues, Jazz sowie klassischer und Neuer Musik. Der Schlagzeuger Mason ist das einzige Gruppenmitglied, das an sĂ€mtlichen Alben der Band mitgewirkt hat. Die Texte, die von 1973 (The Dark Side of the Moon) bis 1983 (The Final Cut) komplett von Waters, der 1985 die Band verlieĂ, geschrieben wurden, setzen sich oft kritisch mit sozialen und politischen Themen auseinander.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vorgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wurzeln der Band gehen zurĂŒck auf die Schulzeit von Syd Barrett, Roger Waters und David Gilmour in Cambridge. Barrett und Waters besuchten das Hills Road Sixth Form College, Gilmour die Perse School in derselben StraĂe. Barrett und Gilmour trafen sich in den Mittagspausen zum Gitarrespielen und gaben vereinzelt StraĂenkonzerte. Zu einer BandgrĂŒndung kam es allerdings noch nicht. 1963 ging Barrett nach London. Gilmour grĂŒndete die Band Jokerâs Wild[4] und zog ab 1966 mit einer weiteren Band relativ erfolglos durch Spanien und Frankreich.
Die Ăra Syd Barrett: 1965 bis 1968
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1964 kam Roger Waters nach London und lernte bei seinem Architekturstudium an der Polytechnischen Hochschule den Schlagzeuger Nick Mason und den Pianisten und Organisten Richard âRickâ Wright kennen. Sie grĂŒndeten die Coverband Sigma 6 und interpretierten aktuelle Blues- und Beatsongs. Mitglieder der sich zunĂ€chst als Rhythm-and-Blues-Band verstehenden Gruppe waren auch die SĂ€ngerin und spĂ€tere Ehefrau von Rick Wright, Juliette Gale, der Bassist Clive Metcalf und der SĂ€nger Keith Noble.[5] Sie Ă€nderten den Namen in The Tea Set, und Gitarrist Bob Klose kam hinzu.
1965 trat der exzentrische Kunststudent Syd Barrett als SĂ€nger und Gitarrist der Band bei. Gale, Metcalf und Noble traten bald darauf aus, und Waters stieg von Gitarre auf E-Bass um. Barrett gab der Band den Namen The Pink Floyd Sound, abgeleitet von den Vornamen seiner beiden Lieblings-Bluesmusiker Pink Anderson und Floyd Council. Nach Aufnahme der Demos Lucy Leave und Iâm a King Bee verlieĂ auch Bob Klose die Gruppe.[6] Der Name wurde auf The Pink Floyd und 1967 ab der zweiten Single schlieĂlich zu Pink Floyd verkĂŒrzt.[7]
Ab 1966 spielte Pink Floyd im Londoner Untergrundclub UFO und wurde dort zur Hausband. Die ersten ErwĂ€hnungen der sich unter Barrett zur fĂŒhrenden Londoner Underground-Band entwickelnden Gruppe in der Presse erfolgten in der Untergrundzeitung International Times sowie in der Sunday Times im Oktober 1966; in beiden Artikeln wurde ĂŒber ihren Auftritt im Londoner Roundhouse berichtet.[8] Am 10. MĂ€rz 1967 veröffentlichte Pink Floyd ihre erste Single Arnold Layne bei EMI. Ein Londoner Rundfunksender verweigerte die Ausstrahlung, weil sie von einem UnterwĂ€sche stehlenden Transvestiten handelt. Die Quellen sind sich uneins darĂŒber, ob es der Piratensender Wonderful Radio London[9][10] oder BBC Radio London[11][12] gewesen ist. Am 16. Juni desselben Jahres erschien ihre zweite Single mit dem gleichnamigen Top-Ten-Erfolg See Emily Play.
Die Band ĂŒbernahm die von Andy Warhol stammende Idee der Mixed Media, etwa bei Liedern von Chuck Berry, die mit elektronischen Feedback-Techniken zerhackt wurden, und bei mit Licht- und Diashow untermalten Trip-Fantasien. Daraus entwickelte sich spĂ€ter ein zunehmend ausgeklĂŒgeltes Multi-Media-Konzept.[13] Barrett war prĂ€gend fĂŒr die frĂŒhen Jahre von Pink Floyd,[14] gab die psychedelische Richtung vor und schrieb fast alle StĂŒcke fĂŒr das erste Album The Piper at the Gates of Dawn sowie fĂŒr die ersten drei Singles.[15] Mit wachsender PopularitĂ€t der Band verschlechterte sich seine psychische Verfassung allmĂ€hlich, verstĂ€rkt durch maĂlosen Drogenkonsum, was die Zusammenarbeit mit ihm zunehmend erschwerte. Teilweise stand Barrett nur noch regungslos auf der BĂŒhne, statt zu spielen.[16]
So kam es, dass Barretts Schulfreund David Gilmour, dessen eigene Gruppe sich gerade auflöste, Anfang 1968 von Roger Waters als fĂŒnftes Mitglied aufgenommen wurde; es gibt Fotos, die alle fĂŒnf Musiker gemeinsam zeigen. Gilmour sollte Barrett bei Live-Auftritten zunĂ€chst nur unterstĂŒtzen, ersetzte ihn aber schlieĂlich ganz. Im MĂ€rz 1968 wurde entschieden, ohne Barrett weiterzumachen. Auf dem zweiten Album A Saucerful of Secrets ist nur noch eine Komposition von Barrett enthalten (Jugband Blues). Seine restlichen StĂŒcke aus dieser Zeit wurden 1970 auf zwei Soloalben Barretts eingespielt, zum Teil unter Mitwirkung von Pink-Floyd-Mitgliedern, sowie in der Box The Early Years 2017 veröffentlicht. Die Auseinandersetzung der restlichen Gruppe mit dem Abgang Barretts und seiner psychischen Erkrankung wurde im spĂ€teren Werk der Gruppe â und besonders auf dem Album Wish You Were Here â wiederholt thematisiert.
AusprÀgung eines neuen Stils: 1968 bis 1972
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Auftritte der Gruppe, vor allem im Londoner UFO-Club, weckten auch das Interesse von Filmregisseuren. Die Band erhielt mehrere AuftrĂ€ge zur Mitwirkung an Soundtracks, so bei Zabriskie Point und More. More erschien als Vinyl 1969 etwa zeitgleich mit Ummagumma, das als Doppelalbum eine Studioplatte, die je zu einem Viertel von jedem Bandmitglied stammt, und einen Live-Teil umfasst. Neben dem dort veröffentlichten Live-Programm wurde auch eine Konzeptshow namens The Man and The Journey interpretiert, die vorhandene StĂŒcke sowie Neukompositionen enthielt. Im ersten Teil (The Man) geht es um einen Tagesablauf, im zweiten (The Journey) um eine innere Reise.[16]
Die Phase der kĂŒnstlerischen Neuorientierung setzte sich mit dem nĂ€chsten Werk fort. Atom Heart Mother von 1970 war das erste Pink-Floyd-Album, das in GroĂbritannien den ersten Platz der Albumcharts erreichte. Neben drei Songs, die vom Folk beeinflusst sind, enthĂ€lt es die 23-minĂŒtige Suite Atom Heart Mother, bei der ein Orchester und ein teilweise experimentell eingebrachter Chor zum Einsatz kamen, sowie die 13-minĂŒtige Soundcollage Alanâs Psychedelic Breakfast.
Der Nachfolger Meddle (1971) belegte Platz 3. Die zweite Seite der Schallplatte fĂŒllt das 23 Minuten lange Echoes aus, das als wegweisend fĂŒr die anschlieĂende Entwicklung der Band gilt. In den USA blieb der Erfolg zunĂ€chst aus â ĂŒber Platz 55 kam man dort trotz gut besuchter und umfangreicher Tourneen nicht hinaus. Einen Achtungserfolg brachte dort aber der Filmsoundtrack Obscured by Clouds ein, das als erstes ihrer Alben in die amerikanischen Top 50 einstieg. Free Four, ein Song mit vergleichsweise hohem Tempo, wurde öfter von US-amerikanischen Radiosendern gespielt als jede andere ihrer frĂŒheren Singles.
Im Jahr 1972 begann Pink Floyd auch die Arbeit an ihrem erfolgreichsten Album The Dark Side of the Moon. DafĂŒr arbeiteten sie sowohl im Studio als auch auf Konzerten im Zuge der zweijĂ€hrigen The Dark Side of the Moon Tour. Dort spielten, verfeinerten und ersetzten sie nach und nach die StĂŒcke. Dieses Konzept wurde auf ihren Konzerten bis 1975 genutzt.
Weltweite Erfolge: 1973 bis 1975
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den folgenden Jahren wurde Pink Floyd zu einer der erfolgreichsten Rockbands weltweit. Dabei entwickelte sich Roger Waters immer mehr zum Bandleader und hauptsĂ€chlichen Songwriter. Ab 1973 schrieb er â bis zu seinem Ausstieg Mitte der 1980er Jahre â sĂ€mtliche Songtexte der Band, und auch sein Einfluss auf die Musik wuchs zusehends. Auf seinen Ideen basierte auch das erste Konzeptalbum der Gruppe, The Dark Side of the Moon, das im MĂ€rz 1973 mit Kompositionen aller vier Mitglieder erschien. Von der Kritik zunĂ€chst verhalten aufgenommen, avancierte es zu einem Klassiker der Rockmusik. Es war die erste Veröffentlichung der Band, die auch in den USA durchschlagenden Erfolg hatte, dokumentiert durch Platz 1 in den Charts und eine sehr erfolgreiche Tour, die den Superstarstatus und damit den kommerziellen Erfolg der Band zementierte.
Das Album, das vom Leitmotiv âWahnsinnâ geprĂ€gt war, hielt sich von 1973 bis 1988 740 Wochen in den amerikanischen Billboard-Charts â bis heute ein unĂŒbertroffener Rekord (diese Charts umfassen die Top 200-Alben und berĂŒcksichtigen nicht nur VerkĂ€ufe, sondern auch RadioeinsĂ€tze). Es wird vermutet, dass die fĂŒr diesen Rekord erforderlichen MehrfachkĂ€ufe auch dadurch zustande kamen, dass das Album aufgrund seiner auĂergewöhnlichen KlangqualitĂ€t als Referenzalbum zum Test von High-End-Stereoanlagen diente und Kratzer auf der Schallplatte audiophile Fans zu einem erneuten Kauf bewegten. Als das Album 1983 auf CD erschien, gab es wiederum einen Kaufanstieg, bis das Werk allmĂ€hlich aus den Billboard-Charts verschwand.[17]
1974 war die Gruppe fĂŒr ihre VerhĂ€ltnisse nur sehr kurz auf Tour. Lediglich einige Konzerte im Juli in Frankreich und eine Tournee im November und Dezember in GroĂbritannien fanden statt, was dem Erfolg von The Dark Side of the Moon geschuldet war. Auf diesen Tourneen erarbeiteten sie die StĂŒcke Shine On You Crazy Diamond, Raving and Drooling, das auf dem Album Animals zu Sheep wurde, sowie You've Gotta Be Crazy, das auf dem gleichen Album zu Dogs wurde.[18] AuĂerdem arbeiteten sie an neuem Material, sie versuchten, nur mit HaushaltsgegenstĂ€nden ein vollstĂ€ndiges Album zu produzieren. Das unter dem Arbeitstitel Household Objects bekanntgewordene Projekt scheiterte allerdings an dem erforderlichen Arbeitsaufwand, der durch den Ehrgeiz der Gruppe auf ein unerreichbares Niveau gehoben wurde.[19]
Das Nachfolgewerk Wish You Were Here von 1975 ist Syd Barrett gewidmet: Das TitelstĂŒck Wish You Were Here und auch Shine On You Crazy Diamond beziehen sich auf das GrĂŒndungsmitglied. WĂ€hrend der Studioarbeit erhielt die Band Besuch vom psychotischen Barrett, der sich stark verĂ€ndert und den Bezug zur RealitĂ€t verloren hatte.[20] Richard Wright bezeichnete die Platte spĂ€ter als das beste Pink-Floyd-Album und Shine On You Crazy Diamond als besten Song, an dem er nicht die kleinste VerĂ€nderung vornehmen wĂŒrde. Die Platte wurde in GroĂbritannien 250.000-mal vorbestellt. Das Album gilt als der zweite Klassiker im Katalog der Band. 1975 kaufte Pink Floyd eine ehemalige Kirche in der Britannia Row im Londoner Stadtteil Islington, wo sie neben BĂŒros und Lager die eigenen Britannia Row Studios unterbrachten. Dort wurden seitdem Teile der Alben aufgenommen. Die Veranstaltungstechnik wurde im selben Jahr als Britannia Row Productions ausgelagert und war zunĂ€chst im selben GebĂ€udekomplex beherbergt.
Die Ăra Roger Waters: 1976 bis 1985
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Das Album Animals von 1977, das teilweise auch in pinkfarbenem Vinyl gepresst wurde, besteht aus drei Songs mit Laufzeiten zwischen 10 und 17 Minuten und dem umrahmenden AkustikstĂŒck Pigs on the Wing. Erstmals enthielt ein Pink-Floyd-Album fast ausschlieĂlich BeitrĂ€ge von Roger Waters; nur an Dogs war Gilmour maĂgeblich als Komponist beteiligt. DafĂŒr fĂŒllt das Lied fast eine komplette Albumseite. Musikalisch rauer als die VorgĂ€ngeralben gehalten und mit politischen sowie sarkastischen Texten versehen, wurde das Album von Fans und Kritikern insgesamt weniger positiv aufgenommen als seine direkten VorgĂ€nger. Die Konzerte vor groĂem Publikum empfand besonders Waters als sehr anstrengend und entfremdend. Bei spĂ€teren Tourneen wurden keine Songs von Animals mehr gespielt. Erst als SolokĂŒnstler fĂŒhrte Waters groĂe Teile des Albums Jahre spĂ€ter wieder regelmĂ€Ăig auf.
Das ehrgeizigste und gröĂte Projekt war die Konzeption des Albums The Wall im Jahr 1979. Die Aufnahmen markierten erste schwerwiegende Differenzen zwischen den Bandmitgliedern, vornehmlich Gilmour und Waters, ĂŒber die Frage, wohin sich die Band entwickeln sollte. Ein letztes Mal konnten die Konflikte aber in KreativitĂ€t umgesetzt werden, nicht zuletzt aufgrund der Vermittlung des jungen Bob Ezrin, den die Band als Produzenten hinzugezogen hatte. Waters setzte seine Linie dabei alles in allem durch, bis auf wenige Ausnahmen stammen auch alle Songs von ihm. Gilmour war als Komponist vor allem an Run Like Hell und Comfortably Numb beteiligt, wobei letzteres ursprĂŒnglich auf seinem Soloalbum erscheinen sollte, er steuerte aber auch bei anderen Songs wesentliche Gesangs- und Gitarrenparts bei. Die ausgekoppelte Single Another Brick in the Wall wurde ein weltweiter Hit.
Wright, der sich auch als Musiker der Kritik der ĂŒbrigen Bandkollegen ausgesetzt sah, verlieĂ die Band nach dem Ende der Aufnahmen: Zum Bruch kam es im Herbst 1979, als Wright sich weigerte, seinen Familienurlaub in Griechenland abzubrechen, um an einer letzten Session teilzunehmen, die notwendig geworden war, um das Album, wie von der Plattenfirma gefordert, vor Weihnachten veröffentlichen zu können. Waters konnte Gilmour daraufhin ĂŒberzeugen, Wright zu entlassen, wobei er drohte, The Wall andernfalls als Solo-Projekt zu realisieren. Wright nahm zwar noch an den folgenden The-Wall-Konzerten teil, wurde aber aus der Floyd-Partnerschaft ausgezahlt; zudem wurden weitere, von der Fertigstellung der diversen Wall-Projekte abhĂ€ngige Honorare vereinbart.
Waters behauptete spĂ€ter, Wright sei zum âSpielenâ zu ausgebrannt gewesen und hĂ€tte Bob Ezrin und dem Studiomusiker Peter Wood viele Keyboardparts auf The Wall ĂŒberlassen. Nach anderen Berichten wurde er von Waters aufgrund von Drogenproblemen entlassen. Wright sagte dazu: âRoger und ich kamen einfach nicht mehr miteinander zurecht. Egal was ich machte, er war dagegen. Es war fĂŒr mich unmöglich, mit ihm zu arbeiten.â[21] Das Konzeptalbum trĂ€gt autobiografische ZĂŒge von Roger Waters[22] und beschreibt die zunehmende, durch eine Vereinnahmung von Seiten der Mutter und den Verlust des Vaters begrĂŒndete Vereinsamung eines RocksĂ€ngers. Ein letztes Mal waren zudem Anspielungen auf das Schicksal Syd Barretts enthalten, denn auch Pink, die Hauptfigur von The Wall, ist ein Rockmusiker, der den Kontakt zur RealitĂ€t verliert.
Eine entsprechende BĂŒhnenshow umrahmte diesen Inhalt: WĂ€hrend der ersten KonzerthĂ€lfte wurde auf der BĂŒhne eine Mauer errichtet, die die Entfremdung zwischen Musikern und Publikum symbolisieren sollte. In der zweiten HĂ€lfte spielte die Band hinter der Mauer, auf der Vorderseite wurden verschiedene Clips projiziert. The Wall wurde nur an vier Orten live aufgefĂŒhrt: in Los Angeles, New York, London und Dortmund (1981). 1990, kurz nach dem Fall der Berliner Mauer, fĂŒhrte Waters The Wall noch einmal mit eigenen Gastmusikern auf dem ehemaligen Todesstreifen in Berlin zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz auf. Ab dem Jahr 2010 fĂŒhrte Waters mit seinem Solo-Projekt The Wall in einer langen, weltweiten Tour mit einer multimedialen Show in mehreren LĂ€ndern erneut auf.
The Wall wurde 1982 von Alan Parker mit Bob Geldof in der Hauptrolle unter dem Titel Pink Floyd â The Wall verfilmt, wobei sich die Musik im Film und auf dem Konzeptalbum in einigen StĂŒcken und Gesangsparts voneinander unterscheiden. Gilmour gab spĂ€ter zu Protokoll, dass vor allem in diesem Zusammenhang, nicht bereits wĂ€hrend der Arbeit am Album, die Konflikte zwischen ihm und Waters eskaliert seien. Dieser habe nun die absolute kĂŒnstlerische Kontrolle beansprucht.
Das anschlieĂende und bis zum Comeback 1986 zunĂ€chst letzte Album The Final Cut von 1983 stammte folglich vollstĂ€ndig aus der Feder von Roger Waters und ist seinem Vater Eric Fletcher Waters gewidmet, der im Zweiten Weltkrieg gefallen war. Faktisch ist das Album eine Waters-Soloarbeit (âwritten by Roger Waters, performed by Pink Floydâ) und enthĂ€lt mehrere Songs, die die ĂŒbrigen Musiker ursprĂŒnglich als âzu schwachâ abgelehnt hatten; auch die Reaktionen der Kritik waren insgesamt eher verhalten. Gilmour, auf The Wall noch sehr prominent als SĂ€nger und Gitarrist vertreten, tritt auf dem Album kaum in Erscheinung, sondern arbeitete parallel an seinem Soloalbum About Face.
Die Ăra David Gilmour: 1987 bis 1995
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1985 fĂŒhrten die Spannungen zwischen Waters und Gilmour zum Ausstieg von Waters, der die Band daraufhin im Alleingang fĂŒr aufgelöst erklĂ€rte. Gilmour und Mason hatten Waters gedrĂ€ngt, ein neues Pink-Floyd-Album aufzunehmen, das im Gegensatz zu The Final Cut wieder ein Gemeinschaftsprodukt sein solle, aber Waters hatte erklĂ€rt, er halte die Gruppe fĂŒr kreativ ausgebrannt. Eine lange juristische Auseinandersetzung um den Bandnamen folgte: Gilmour, dessen Soloprojekt zuvor nur wenig Aufmerksamkeit erfahren hatte, wollte 1986 zusammen mit Mason unter dem Namen Pink Floyd weitermachen und setzte sich vor Gericht schlieĂlich durch. Jahre spĂ€ter rĂ€umte Waters ein, sein Versuch, Pink Floyd gegen den Willen der anderen Musiker aufzulösen, sei ein Fehler gewesen.

WĂ€hrend der Aufnahmen zu dem neuen Projekt A Momentary Lapse of Reason (1987) stieĂ auch Wright wieder hinzu, allerdings noch nicht als Vollmitglied, da Gilmour und Mason das Album alleine finanziert hatten. Es war am Ende eher ein Soloprojekt von Gilmour, der auf die Hilfe unterschiedlicher Studiomusiker und Songwriter zurĂŒckgriff, und stieĂ bei den Fans auf Begeisterung. Die Reaktionen der Kritiker auf Pink Floyds 13. Studioalbum, die teils SchwĂ€chen im Songmaterial konstatierten, die durch eine bombastische, dem Zeitgeist entsprechende Produktion ĂŒberdeckt wĂŒrden, und insbesondere die QualitĂ€t der Texte bemĂ€ngelten, waren dagegen geteilt. Das Album verkaufte sich hervorragend.
Trotz der anhaltenden juristischen Auseinandersetzung mit Waters startete man mit dem neuen Album am 9. September 1987 zu einer Welttournee. Pink Floyd spielte auch einige StĂŒcke aus der Waters-Ăra, beschrĂ€nkte sich aber weiterhin darauf, gemÀà der Vereinbarung mit Waters pro Konzert nie mehr als drei StĂŒcke von The Wall aufzufĂŒhren (davon ausgenommen sind Another Brick in the Wall sowie Gilmours Kompositionen Run Like Hell und Comfortably Numb). Eine Station der Tournee war am 16. Juni 1988 der Berliner Reichstag, in unmittelbarer NĂ€he zur Berliner Mauer. Jenseits der Mauer, an der StraĂe Unter den Linden, standen ungefĂ€hr 5000 Personen, um von dort zuzuhören.[23] Am 21. Juli 1990 wurde in Berlin das von Roger Waters initiierte Rock-Spektakel The Wall am Potsdamer Platz aufgefĂŒhrt, mit Gaststars wie Scorpions, Bryan Adams, Cyndi Lauper, SinĂ©ad OâConnor, Ute Lemper, Van Morrison und Joni Mitchell.[24]
Gegen Ende der Tour fand am 15. Juli 1989 vor rund 200.000 Zuschauern ein neben bedrohlichen Schallwellen auch einen riesigen MĂŒllberg[24] produzierendes Konzert auf einer schwimmenden Insel vor dem Markusplatz in Venedig statt. Die letzte Veranstaltung war am 18. Juli 1989 in Marseille im Stadion Velodrome. Die Streitigkeiten zwischen Waters und der restlichen Band endeten mit einer vorlĂ€ufigen Vereinbarung, in der die Rechte und Anteile an den Alben, den Songs und dem Bandnamen geregelt wurden. Waters tourte derweil weiterhin mit namhaften Gastmusikern und schrieb eigenes Material. In seinem Liveprogramm griff er ebenfalls auf viele Pink-Floyd-StĂŒcke zurĂŒck.
Seit dem 1992 veröffentlichten Video La Carrera Panamericana war Wright wieder Vollmitglied der Band gewesen. Der Soundtrack des Videos enthĂ€lt mehrere nur dort veröffentlichte MusikstĂŒcke aus der Feder der drei verbliebenen Floyds. Das Trio brachte dann im FrĂŒhjahr 1994 das Album The Division Bell heraus. Die Band war diesmal zu ihrer frĂŒheren Arbeitsweise zurĂŒckgekehrt, und erstmals seit 1975 waren Wright und Mason wieder intensiv in das Songwriting involviert. Der kommerzielle Erfolg der CD war allerdings sehr viel gröĂer als die Zustimmung der Kritik, die ĂŒberwiegend kĂŒnstlerischen Stillstand, SentimentalitĂ€t, Selbstplagiate und Einfallslosigkeit konstatierte. Es folgten eine anschlieĂende Welttournee und das Live-Album Pulse (1995). In den darauffolgenden 19 Jahren erschien kein neues Material mehr.
Post-Division-Bell-Ăra: 1996 bis 2005
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pink Floyd wurden 1996 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[25]
2000 legte man das Doppelalbum Is There Anybody Out There? The Wall Live 1980â1981 vor, 2001 eine Doppel-CD (Best of) namens Echoes. Zu der Zeit gelangten erstmals GerĂŒchte an die Ăffentlichkeit, Waters wĂŒrde sich, vermittelt durch Mason, den ĂŒbrigen Musikern langsam wieder annĂ€hern. Eine DVD-Version des Konzertes von 1971 im Amphitheater von Pompeji erschien 2003, ohne dass die Mitarbeit der Musiker gewĂŒnscht wurde. Gilmour distanzierte sich spĂ€ter deutlich von dieser DVD.
Im Rahmen der von Bob Geldof organisierten Live-8-Veranstaltung, zu der unter anderem ein Konzert im Londoner Hyde Park gehörte, traten Pink Floyd, einschlieĂlich Roger Waters, im Juli 2005 auf. Damit spielten sie erstmals seit 1981 (und zugleich letztmals) in der Besetzung der Zeit ihrer gröĂten Erfolge zusammen und nĂ€hrten Spekulationen rund um eine âReunion-Tourâ oder gar ein neues Album. Sie spielten Speak to me/Breathe/Breathe Reprise, Money, Wish You Were Here und Comfortably Numb. In Bezug auf weitere Auftritte wechselte Gilmour bei Interviews anlĂ€sslich seiner Solo-Tour im Jahr 2006 mehrfach seine Meinung. Waters hingegen erklĂ€rte, ebenso wie Nick Mason, er sei sehr gerne zu einer Zusammenarbeit bereit. In einem Interview im September 2007 Ă€uĂerte sich Gilmour zuletzt wieder skeptisch zu einer nochmaligen Wiedervereinigung der Band: âWas ich mitteilen kann, ist, dass die Aussichten auf eine Reunion von Pink Floyd wirklich extrem gering sind, abgesehen von einmaligen, wichtigen AnlĂ€ssen, wie âLive 8â einer war.â[26] Allerdings könne und wolle er das offizielle Ende von Pink Floyd nicht verkĂŒnden, zumal es rechtliche GrĂŒnde gebe, die ihn daran hinderten.
JĂŒngere Entwicklungen seit 2006
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 7. Juli 2006 starb Pink-Floyd-MitbegrĂŒnder Syd Barrett im Alter von 60 Jahren. Bei einem Gedenkkonzert am 10. Mai 2007 traten neben den KĂŒnstlern Chrissie Hynde und Damon Albarn auch Roger Waters und die ĂŒbrigen drei Mitglieder von Pink Floyd auf, jedoch getrennt voneinander. Waters spielte zum Ende der ersten HĂ€lfte sein StĂŒck Flickering Flame. Begleitet wurde er von dem Keyboarder Jon Carin, der bereits auf den Floyd-Tourneen zwischen 1987 und 1994, auf Watersâ Solo-Konzerten in den Jahren 2000 und zwischen 2006 und 2008, bei Pink Floyds Live-8-Auftritt sowie bei Gilmours Tournee 2006 spielte. Gilmour, Wright und Mason spielten dann (vor dem Finale) als letzte KĂŒnstler des Abends Arnold Layne. Eigentlich hĂ€tte Waters in der zweiten HĂ€lfte des Konzerts noch Shine On You Crazy Diamond spielen sollen; er war jedoch in der Pause gegangen und deshalb auch beim Finale nicht mehr dabei.
Die DVD-Veröffentlichung eines Mitschnitts der 1994er-Tour mit dem Titel Pulse, die 1995 durch das gleichnamige Live-Album dokumentiert wurde, wurde 2006 zu einer der meistverkauften Musik-DVDs und gewann zahlreiche Preise.
2007 erschien zum vierzigjÀhrigen JubilÀum der Erstveröffentlichung des Albums The Piper at the Gates of Dawn ein limitiertes 3-CD-Boxset mit der Stereo- und Monoabmischung des Albums und zusÀtzlich den drei Singles aus dem Jahr 1967 sowie zuvor unveröffentlichten Alternativversionen von Songs des Albums.
2008 wurden Pink Floyd mit dem Polar Music Prize ausgezeichnet. Bei der Verleihung durch den schwedischen König Carl XVI. Gustaf waren Nick Mason und Roger Waters anwesend.
Am 15. September 2008 starb der Pink-Floyd-MitbegrĂŒnder Richard Wright im Alter von 65 Jahren an Krebs. David Gilmour wĂŒrdigte Wright auf seiner Website mit einem emotionalen Nachruf, in dem er ihn als ruhigen und bescheidenen Menschen sowie als wichtigen Freund und Teil seiner musikalischen Laufbahn bezeichnete.[27] Auch Waters nutzte seinen Internet-Auftritt, um an Richard Wright zu erinnern. Dabei merkte er an, dass man Wrights musikalischen Einfluss bei Pink Floyd gar nicht groĂ genug schĂ€tzen könne. Er erinnerte dabei an Songs wie Us & Them oder The Great Gig In The Sky, die beide aus der Feder Wrights stammen. Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck, dass er sich glĂŒcklich schĂ€tze, bei Live 8 noch einmal mit Wright aufgetreten zu sein, und er es bedauere, dass es im Anschluss daran keine weiteren Auftritte mit Wright, Gilmour und Mason gegeben habe.[28]
Nick Mason gab in einem Interview im April 2009 an, dass er sich nach dem Tod von Wright nur sehr schwer vorstellen könne, dass Pink Floyd noch einmal auftreten werde. Am 10. Juli 2010 traten Waters und Gilmour zugunsten der âHoping Foundationâ (Hope and Optimism for Palestinians in the Next Generation) vor ca. 200 geladenen GĂ€sten gemeinsam auf und spielten dabei eine Coverversion von To Know Him is To Love Him, die Pink-Floyd-Songs Wish You Were Here und Comfortably Numb sowie als Zugabe Another Brick In The Wall (Part 2). Begleitet wurden die beiden unter anderem von Chester Kamen, Harry Waters, Andy Newmark und Guy Pratt.[29] Waters lieĂ daraufhin verlauten, dass ein Auftritt von David Gilmour auf Watersâ kommender Tournee geplant sei.[30] SchlieĂlich kam es am 12. Mai 2011 in der Londoner O2 Arena tatsĂ€chlich zu dem angekĂŒndigten Gastauftritt von David Gilmour bei dem StĂŒck Comfortably Numb. Am Ende des Konzertes spielten Waters und Gilmour, begleitet vom ebenfalls anwesenden Schlagzeuger Nick Mason, Outside The Wall. Waters war dabei an der Trompete zu hören, wĂ€hrend Gilmour Mandoline spielte und Mason ein Tamburin schlug. Im Anschluss daran verlieĂen die drei noch lebenden Mitglieder von Pink Floyd unter dem frenetischen Jubel der Fans gemeinsam die BĂŒhne. Es handelte sich dabei aber nicht um eine offizielle Pink-Floyd-Reunion, wie in einem Teil der Presse fĂ€lschlicherweise danach zu lesen war.
SpĂ€ter traten die restlichen Pink-Floyd-Mitglieder nicht mehr gemeinsam auf, jedoch gab es Auftritte einzelner Mitglieder, die dann StĂŒcke von Pink Floyd spielten. So trat zuletzt Nick Mason im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Olympischen Spiele in London am 12. August 2012 mit dem StĂŒck Wish You Were Here auf.
Am 5. Juli 2014 gab Gilmours Ehefrau Polly Samson in einer Nachricht ĂŒber den Kurznachrichtendienst Twitter die Veröffentlichung eines neuen Albums mit Songmaterial, das groĂenteils bereits 1994 mit Richard Wright wĂ€hrend der Aufnahmen zu The Division Bell entstanden war, im Oktober 2014 bekannt. Das Album solle The Endless River heiĂen. Der Titel geht auf eine Textzeile aus dem Song High Hopes zurĂŒck.[31] Die ursprĂŒnglich als InstrumentalstĂŒcke angelegten Kompositionen waren von Gilmour und Mason seit 2013 ĂŒberarbeitet, erweitert und teils mit Texten und Gesang versehen worden. Zur viralen Verbreitung entschied man sich, weil ein nicht genannter Insider zuvor der Boulevardzeitung The Sun Informationen zum Album zugetragen hatte. Entgegen den Aussagen von Polly Samson sollte das neue Album nun im November 2014 erscheinen. Es erschien schlieĂlich am 7. November 2014 auf CD, LP und Bluray. Waters war an den Aufnahmen nicht beteiligt. Gilmour und Mason bestĂ€tigten, nach The Endless River keine weiteren Studioalben von Pink Floyd mehr zu veröffentlichen.[32]
Im weiteren Verlauf stellten Pink Floyd viel zuvor unveröffentlichtes Material aus den verschiedenen Phasen in Kompilationen und Boxsets zum Verkauf. So wurde im Zeitraum von 2011 bis 2012 ihr gesamtes Repertoire remastert und die drei Alben The Dark Side of the Moon, Wish You Were Here und The Wall wurden in den sogenannten Immersion Boxsets mit Live- und Studioaufnahmen, 5.1-Remixes sowie Videomaterial nĂ€her behandelt. 2014 erschien das Boxset The Early Years: 1965 â 1972, welches ebenfalls diverses Audio- und Videomaterial aus der Zeit enthĂ€lt und aus 7 Volumina besteht, die unterschiedlichen Jahren zugewiesen sind. Diese sind im Folgejahr einzeln erschienen. 2019 erschien das Boxset The Later Years: 1987 â 2019 welches die genannte Zeitperiode behandelt. 2021 erschien erstmals Pink Floyds Auftritt am Knebworth Festival offiziell als einzelstehendes Album.
Am 7. April 2022 kĂŒndigte die Band (ohne Waters) ĂŒberraschend die neue Single Hey, Hey, Rise Up! an, deren Veröffentlichung am darauffolgenden Tag erfolgte. Die Erlöse sollen fĂŒr humanitĂ€re Zwecke in der Ukraine verwendet werden.[33][34] Neben Gilmour und Mason waren als Bassist Guy Pratt und am Keyboard Nitin Sawhney beteiligt. Der Gesang in dem StĂŒck kommt von Andriy Khlyvnyuk, dem Frontmann der ukrainischen Rock-Band BoomBox.[35] Gilmour stellte in einem Interview klar, dass der Song eine einmalige Sache gewesen sei und kein Interesse an der Wiederbelebung der Band bestĂŒnde.[36]
Roger Waters, der den russischen PrĂ€sidenten aufgrund des russischen Ăberfalls auf die Ukraine zunĂ€chst noch als âGangsterâ bezeichnet hatte, distanzierte sich im Februar 2023 ausdrĂŒcklich von der Single, die nur dazu diene, einen âStellvertreterkriegâ der NATO gegen Russland zu legitimieren. Die gegensĂ€tzlichen Haltungen zum Ukrainekrieg und zu Israel trugen so dazu bei, die Konflikte zwischen Gilmour und Waters wieder zu verschĂ€rfen.[37]
Stil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neuartiger Technikeinsatz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pink Floyd nutzten erstmals gezielt das Binson Echorec als EffektgerĂ€t, um damit u. a. die BasslĂ€ufe von One of These Days (auf Meddle) zu erzeugen.[38] Auch analoges Sampling in Form von Tapeloops wurde von ihnen verwendet. Diese Technik hatten Pink Floyd 1970 beim Avantgarde-KĂŒnstler Ron Geesin entdeckt, der auch an ihrem Album Atom Heart Mother mitarbeitete. Insbesondere wurde die Technik auf The Dark Side of the Moon verwendet, unter anderem beim Registrierkassen-Loop des Songs Money und dem Albumintro Speak to Me.

Im Studio profitierte die Band von den Aufnahmebedingungen der Abbey Road Studios, in denen bereits die Beatles gearbeitet hatten, sowie â bei Atom Heart Mother und The Dark Side of the Moon â von der Mitwirkung des Toningenieurs Alan Parsons, der auch als Produzent fungierte. In ihren Live-Shows nutzten Pink Floyd erstmals live die Technik der Quadrophonie (die von ihnen erfolglos auf einigen Alben getestet wurde), indem sie mit Hilfe eines sogenannten Azimut-Koordinators vorgefertigte Sounds durch die Halle, unter anderem hinter das Publikum, wandern lieĂen.[39] SchlieĂlich gehörte Pink Floyd zu den ersten Rockbands, die (auf dem Album The Dark Side of the Moon) einen Synthesizer als zentrales Instrument verwendeten, den EMS-Synthi-AKS-Synthesizer. Beispielsweise basiert der Song On the Run fast ausschlieĂlich auf einer repetitiven Synthesizer-Sequenz.
Instrumental
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]David Gilmour wurde in seinen Spielweisen sowohl vom Blues und vom Rock ânâ Roll als auch von der Folkmusik beeinflusst. Typische Blues-Techniken wie Bendings und Slides ziehen sich durch mehrere berĂŒhmte Soli.[40][41] Gilmour spielte meistens E-Gitarren der Modelle Fender Stratocaster und Fender Telecaster ĂŒber Hiwatt-VerstĂ€rker mit WEM (4Ă15)- und Marshall (4Ă12)-Boxen, zudem kamen mehrere Effektpedale zum Einsatz. DarĂŒber hinaus spielte er Lap-Steel-Slide-Gitarren, zu hören bei Breathe, The Great Gig in the Sky, Shine On You Crazy Diamond (Part 6â9), High Hopes oder One of These Days.[42]

Richard Wright verwendete zunĂ€chst verschiedene Orgeln. Kennzeichnend auf den frĂŒhen Alben ist vor allem die Farfisa Duo Compact, die er mit Effekten verfremdete. SpĂ€ter kam eine Hammond-B3-Orgel dazu. Synthesizer kamen bei Pink Floyd ab 1972 zum Einsatz, die Modelle EMS VCS 3 und Minimoog prĂ€gen seine Solo-Parts auf den Alben The Dark Side of the Moon, Wish You Were Here und Animals. Wright erlernte das Klavierspielen als Autodidakt. Zu seinen frĂŒhesten EinflĂŒssen zĂ€hlen Bach, Beethoven und Komponisten der Romantik.[43] Wie spĂ€ter auch Gilmour griff er bei seinen Kompositionen mit Vorliebe auf erweiterte Akkorde zurĂŒck. Dieses Vorgehen stand dem Kompositionsstil von Roger Waters entgegen, der einfache Akkordfolgen bevorzugte.
Der charakteristische Klang wird von Gilmours melodischem Gitarrenspiel und den Klangteppichen von Richard Wright bestimmt. Anders als bei den Bands des gleichzeitig aufblĂŒhenden Progressive Rock nimmt die Rhythmusfraktion um E-Bass und Schlagzeug eher eine untergeordnete Rolle ein. Ungerade Metren wie der 7/8-Takt[44] im Intro und der Strophe von Money bilden eher die Ausnahme als die Regel, die Kompositionen bewegen sich vor allem im Down- bis Midtempo-Bereich. Typisch fĂŒr das Bass-Spiel ist der akzentuierte Wechsel zwischen dem Akkord-Grundton und seinem Oktavton, ergĂ€nzt um variierende ĂbergĂ€nge.[45] Das Schlagzeugspiel von Nick Mason hĂ€lt sich im Allgemeinen dezent im Hintergrund, bietet dabei aber feine Nuancen. Insbesondere ist jedes seiner Breaks einzeln und individuell gestaltet.
Gesang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Ausscheiden von Syd Barrett als Frontmann wurde der Gesang in der Regel, teilweise auch innerhalb eines StĂŒcks zwischen David Gilmour und Roger Waters aufgeteilt. Richard Wright ĂŒbernahm zudem gelegentlich eine Zweitstimme. Nick Masons Stimme ist nur auf wenigen StĂŒcken zu hören: In One of These Days sagt er den einzigen Satz des StĂŒcks, âOne of these days Iâm going to cut you into little piecesâ, wĂ€hrend er in Corporal Clegg in der Strophe abwechselnd mit David Gilmour singt. Auf den beiden Alben The Dark Side of the Moon und Wish You Were Here ist jeweils bei einem StĂŒck ein GastsĂ€nger zu hören: Die Soul-SĂ€ngerin Clare Torry improvisierte eine Gesangsdarbietung zu den Klavierakkorden von The Great Gig in the Sky; als SĂ€nger von Have a Cigar trat der Singer-Songwriter Roy Harper in Erscheinung, da sich Waters dem Song zu diesem Zeitpunkt nicht gewachsen fĂŒhlte. Chöre wurden bei Pink Floyd in recht unterschiedlichem musikalischem Kontext eingesetzt: Atom Heart Mother enthĂ€lt eine einige Minuten dauernde Passage, in der ein gemischter Chor zur Begleitung von Orgel, Bass und Schlagzeug mit anwachsender IntensitĂ€t melodische Fragmente vortrĂ€gt. Die Einbindung einer Gruppe von Soul-SĂ€ngerinnen an mehreren Stellen von The Dark Side of the Moon und Wish You Were Here dient vor allem der atmosphĂ€rischen Abrundung. SchlieĂlich wurde Another Brick in the Wall, Pt. 2 als eine der bekanntesten Pink-Floyd-Singles zur HĂ€lfte (zweite Strophe) von einem SchĂŒlerchor eingesungen.[46]
EinflĂŒsse auf spĂ€tere Bands
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Krautrockbands Amon DĂŒĂŒl,[47] Ash Ra Tempel, Guru Guru, Novalis,[48] Kraftwerk[49] und Tangerine Dream sind stark vom Pink-Floyd-Sound geprĂ€gt. Tangerine Dream veröffentlichte 2007 das als Hommage an Syd Barrett konzipierte Album Madcapâs Flaming Duty. WĂ€hrend sich Amon DĂŒĂŒl mehr an den Klangexperimenten der âpsychedelischen Phaseâ der Pink-Floyd-Musik orientierte, folgte Tangerine Dream eher der Musik der âprogrammatischen Phaseâ mit ihren lang ausgehaltenen Harmonien und Strukturen.
Porcupine Tree zitierten Passagen vom Animals-Album, den Song Dogs in deren Song Time Flies. Die britische New-Artrock-Band Crippled Black Phoenix wird u. a. hĂ€ufiger mit Pink Floyd verglichen.[50] Ihre dritte EP namens Oh'Ech-Oes enthĂ€lt ausschlieĂlich Neuinterpretationen der Lieder Echoes vom Pink Floyd Album Meddle und Childhood End's von Obscured by Clouds.[51]
Die Musik Pink Floyds hatte prĂ€genden Einfluss auf zahlreiche Musiker. So greifen besonders Bands aus dem Umfeld des Progressive Rock wie etwa Yes, Tool,[52] Porcupine Tree,[53] Pure Reason Revolution,[54] RPWL, Shamall,[55] Solar Project und Pallas[56] musikalische Gestaltungsmittel und Stilistiken von Pink Floyd wieder auf. Dream Theater spielte 2005 das komplette Album The Dark Side of the Moon live. Musiker der New-Age-Musik wie KitarĆ haben sich viel an musikalischer Essenz und Techniken bei Pink Floyd geborgt.
Die Metalbands Anathema, The Gathering und Tiamat sind ebenfalls von der Musik Pink Floyds beeinflusst.[57] Tiamat nahm 1994 das offenbar von Pink Floyd inspirierte Konzeptalbum Wildhoney auf. Auch Bands wie Fields of the Nephilim und einige Industrial-Bands[58] haben ihre Wurzeln teilweise in der Musik von Pink Floyd.
Auf Konzerten oder als Studioaufnahmen coverten Musiker verschiedener Stilrichtungen StĂŒcke von Pink Floyd, unter anderem Pearl Jam (Interstellar Overdrive), die Foo Fighters mit Brian May (Have a Cigar) und spĂ€ter mit Roger Waters (In The Flesh?),[59] die Scissor Sisters (Comfortably Numb), Nightwish (High Hopes), Wyclef Jean (Wish You Were Here), Korn (Another Brick in the Wall), Shadows Fall (Welcome to the Machine) sowie die Bloodhound Gang und die Ska-Band The Busters.[60]
Des Weiteren coverten mehrere Bands das kommerziell erfolgreichste Album The Dark Side of the Moon komplett. So legten The Flaming Lips ihre Interpretation des Klassikers als Flaming Side of the Moon vor.[61] DarĂŒber hinaus gibt es weltweit Tribute-Bands wie beispielsweise The Australian Pink Floyd Show, die Pink-Floyd-StĂŒcke werkgetreu auffĂŒhren.
Musikalische Entwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Beurteilung der verschiedenen Schaffensphasen der Band gehen die Meinungen stark auseinander. Nachfolgend wird eine grobe Periodisierung versucht.

Psychedelische Phase
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pink Floyd war eine der populĂ€rsten Bands des Psychedelic Rock. Die treibende kĂŒnstlerische Kraft war Syd Barrett. Das drĂŒckte sich vor allem in seinem Songwriting aus. Neben den ersten fĂŒnf Singles, die 1992 auf der Remastered-CD The Early Singles bei EMI Records Ltd. als Teil des Box-Sets Shine On enthalten sind, zĂ€hlen die ersten fĂŒnf Alben zur psychedelischen Phase.
- Singles
- 1967 â Arnold Layne / Candy and a Currant Bun
- 1967 â See Emily Play / Scarecrow
- 1967 â Apples and Oranges / Paintbox
- 1968 â It Would Be So Nice / Julia Dream
- 1968 â Point Me at the Sky / Careful with That Axe, Eugene
- Alben
- 1967 â The Piper at the Gates of Dawn (Titel des siebten Kapitels von Der Wind in den Weiden)
- 1968 â A Saucerful of Secrets (Ăbergang)
- 1969 â More (Soundtrack)
- 1969 â Ummagumma
- 1971 â Relics (Ăbergang â Es handelt sich um eine Kompilation mit StĂŒcken der Jahre 1967â1969, die zum Teil nicht auf Alben erschienen sind.)
Die Musik der Band ist in dieser Zeit von psychedelischen EinflĂŒssen der Byrds (siehe den Song Eight Miles High) und der Beatles (Revolver und Sgt. Pepperâs Lonely Hearts Club Band) geprĂ€gt. Viele Titel des ersten Albums, wie The Gnome, Flaming, oder Arnold Layne, stehen noch fest in der Tradition der Beatmusik der 1960er-Jahre. Bisweilen zeigt sich in Titeln wie Scarecrow oder Bike ein bizarrer musikalischer Humor.[62] Im Titel Corporal Clegg () ist zum Beispiel ein mit seiner nĂ€selnden Melodie und den BeckenschlĂ€gen an Geburtstags- bzw. Zirkusmusik erinnernder Teil eingebaut.

Modaler Jazz[63] und Weltmusik-Experimente wie von Yusef Lateef oder John Coltrane beeinflussen die Band jedoch zusehends. So basiert beispielsweise das Orgelsolo aus Matilda Mother auf einer phrygisch-dominanten Tonleiter. Titel wie Careful with That Axe, Eugene, oder das ebenfalls modale Set the Control for the Hearts of the Sun () mit seinem ostinaten Bass, dezenten PaukenschlĂ€gen, und eingestreuten âKeyboardtupfernâ, entfalten eine hypnotische, an arabische und indische Musik erinnernde Wirkung. Harmonisch ist die Musik gewagter als spĂ€tere Werke der Band. So ĂŒberrascht Astronomy Domine () mit der ungewöhnlichen Akkordfolge E â Es â G â A â E6 â F â E6 â G. Auf dem Album Ummagumma erreichen die experimentellen Ambitionen der Band einen Höhepunkt. Titel wie das atonale Sysyphus, das ĂŒber weite Strecken aus GerĂ€uschen und vielfĂ€ltig kolorierender Perkussion bestehende A Saucerful of Secrets, sowie das im Stil der Musique concrĂšte konstruierte Several Species of Small Furry Animals Gathered Together in a Cave and Grooving with a Pict verweisen auf die klassische Musik des 20. Jahrhunderts.[64] Auf More zeigt sich die Band in Titeln wie Green Is the Colour, Cymbaline, und dem im Rahmen des Rockkontextes harmonisch gewagten Cirrus Minor () verstĂ€rkt von akustischer Folkmusik beeinflusst.[65]
Die beiden ersten Single-Veröffentlichungen von Pink Floyd (Arnold Layne und See Emily Play) brachten die psychedelische Neigung der Band nur ansatzweise zum Ausdruck.
Programmatische Phase
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pink Floyd entwickelten den fĂŒr sie typischen Ă€therischen Klang, der die Vorbilder der Rock- und Bluesgeschichte nie verleugnet. Meilensteine dieser Phase sind das 23 Minuten lange StĂŒck Echoes vom Album Meddle sowie das ebenfalls 23-minĂŒtige unter der Leitung von Ron Geesin entstandene StĂŒck Atom Heart Mother aus dem gleichnamigen Album.
Die teilweise ĂŒber 20 Minuten langen Titel dieser Phase sind mittels ĂŒbergreifender musikalischer Gestaltungsmerkmale und Bögen konstruiert.[66] So entfaltet sich zum Beispiel Echoes aus der einfachsten denkbaren musikalischen Keimzelle, einem Einzelton. Ăber ein im Klang eines Echolotes mehrmals (vom FlĂŒgel ĂŒber ein Leslie-Cabinet geleitetes), wiederholtes dreigestrichenes H entfalten sich sukzessive die ersten beiden DreiklĂ€nge (cis-Moll und gis-Moll) des Songs (). Parallel dazu ist die Instrumentation gestaltet. Nacheinander treten Bass, Schlagzeug, weitere KeyboardklĂ€nge sowie der Gesang hinzu. Der Titel weist eine groĂformale Dreiteilung auf, in der zwei harmonisch eher konventionell gestaltete Teile einen klangmalerischen, hauptsĂ€chlich aus GerĂ€uschen gebildeten Mittelteil umschlieĂen.[67] Die dynamische Entwicklung, die sich erst gegen Ende mit einem âkrĂ€ftigeren Schlagzeugâ zu Wort meldet, unterstĂŒtzt diesen Prozess zusĂ€tzlich.
Die angesprochenen vielfĂ€ltigen Gestaltungsmittel dieser Phase werden mit einer gegenĂŒber der psychedelischen Phase einfacheren Harmonik ausgeglichen. So beruht der vokale Teil von Echoes auf einer âherkömmlichenâ aus reinen DreiklĂ€ngen bestehenden Akkordfolge: Cis-Moll â Gis-Moll â Fis-Moll â Gis-Dur â Cis-Dur â Gis-Dur â Fis-Moll â Gis-Dur, einer RĂŒckung nach A-Dur, und wieder Cis-Moll ().
- âAufs Ganze gesehen klingt die Pink Floyd-Musik kaum anders als wenn man eine Violinsonate aus dem 19. Jahrhundert auf der Hammondorgel spielt.â[68]

Violoncello und Harmonien in Atom Heart Mother (Fatherâs Shout) ()
Es erfolgt eine bewusste Anlehnung an klassische Formen und Ăsthetik, wie auf Atom Heart Mother. Hier wird zum Beispiel die ĂŒber einfachen DreiklĂ€ngen aufgebaute Kantilene des Violoncellos in Fatherâs Shout des gleichnamigen Titelsongs mit einfachen, gebrochenen DreiklĂ€ngen begleitet. Dennoch sind auch in dieser Phase harmonisch gewagtere Teile in die Titel eingebaut. So wird die aufwĂ€rts gerichtete, diatonisch klare BlĂ€serlinie des Anfangs von Atom Heart Mother () spĂ€ter mit einer chromatischen, in Quarten und Quinten begleiteten, atonal wirkenden Linie beantwortet.

Der besondere Reiz des gesamten StĂŒckes entsteht dabei durch das Zusammenspiel eines klassisch instrumentierten Orchesters und den Instrumenten einer Rockband sowie des experimentellen Vokaleinsatzes eines Chores.
- 1970 â Atom Heart Mother
- 1971 â Meddle
- 1972 â Obscured by Clouds (Soundtrack) (Ăbergang)
Klassische Phase
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es entstanden drei erste Konzeptalben, die nicht aus einzelnen Titeln bestanden, sondern diese in einem ĂŒbergreifenden Kontext miteinander zusammenfĂŒhrten. David Gilmours Gitarre trat mehr in den Vordergrund, besonders auf Shine On You Crazy Diamond. Meilensteine sind dabei die Alben The Dark Side of the Moon und Wish You Were Here. Die Musik vereint die bewĂ€hrten, âflĂ€chigen Elementeâ der programmatischen Phase, wie in Breathe (Reprise) oder Shine on You Crazy Diamond (Part 1) mit hĂ€rteren, durch die E-Gitarre geprĂ€gten, deutlicher am Rock orientierten Songs, wie in Time, Money () oder Pigs (three different ones). Der Einsatz von Clare Torrys ekstatischem Gesang in The Great Gig in the Sky sowie leichte JazzeinflĂŒsse durch Dick Parrys Saxophon in Money, Us and Them und Shine on You Crazy Diamond (Part 5) () prĂ€gen die Musik.

Trotzdem werden die Einzeltitel durch ĂŒbergreifende musikalische Strukturen zusammengehalten. So wird The Dark Side of the Moon trotz seiner musikalischen Vielfalt durch ĂŒbergreifende Bande vereint. Der hervorstechende Halbtonschritt vom Fis zum F ist ein durchgehendes Charakteristikum vieler Songs. Das Intervall des Tetrachords in auf- und absteigender Form ist ebenso eine die einzelnen Songs verbindende Klammer. Er erscheint in Breathe, Us and Them und im Passacaglia-Bass von Eclipse.[69]

Das Album Animals gilt trotz der ausufernden LĂ€nge seiner Songs mit seinem rauen, anstatt von Keyboards mehr von E-Gitarren geprĂ€gten Sound (), eher als Ăbergangswerk zur folgenden Phase.
- 1973 â The Dark Side of the Moon
- 1975 â Wish You Were Here
- 1977 â Animals
âIntellektuelleâ Phase
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese Phase wurde von Roger Waters dominiert, wobei Gilmour aber zunĂ€chst noch wichtige BeitrĂ€ge leistete. Die Texte und das intellektuelle Konzept erhielten eine deutliche Aufwertung, allerdings bemĂ€ngelten Kritiker dieser Phase, dass das letztlich auf Kosten der Ăsthetik geschehen sei. Dennoch wird das Doppelalbum The Wall mit seinen vergleichsweise prĂ€gnanten Songs neben The Dark Side of the Moon und Wish You Were Here zu den drei wichtigsten Alben der Band gezĂ€hlt. Zwecks adĂ€quater Darstellung der Textaussagen bedient sich die Band auf diesem 1979 entstandenen Werk unterschiedlichster musikalischer Mittel und Stile. Gewohnt orchestral wirkenden Titeln wie Comfortably Numb stehen rock- und hardrockorientierte Songs wie Young Lust, Run Like Hell oder The Happiest Days of Our Lives gegenĂŒber. Das als Single veröffentlichte Another Brick in the Wall (Part II), der erfolgreichste Song der Bandgeschichte, greift EinflĂŒsse aus der damaligen Tanzmusik auf. Dazu treten mit akustischen Instrumenten sparsam besetzte Balladen wie z. B. Nobody Home. Dieses von Randy Newman inspirierte Lied, zu dem erst im weiteren Verlauf Streicher hinzutreten, beginnt passend zu der textlichen Aussage von Einsamkeit und Isolation allein mit Klavier und Watersâ Gesang ().

Musikalische Parodie ist ein weiteres Gestaltungsmittel. So wird die Anklage gegenĂŒber der âklammernden Mutterâ in Mother musikalisch mit einfachen im Wandergitarrenstil gehaltenen Akkorden konterkariert. Auf Bring the Boys back Home wird die pazifistische Textaussage durch aus der MilitĂ€rmusik entlehnte Snare-Drum-Rhythmen, BlĂ€ser und âMassenchöreâ ad absurdum gefĂŒhrt. Im an die komische Oper von Gilbert und Sullivan erinnernden Finale The Trial singt Waters zu Orchesterbegleitung.[70]
Eine Unterordnung der Musik unter die Botschaft macht sich erst bei The Final Cut deutlich bemerkbar, das inmitten des Kalten Krieges mit einer deutlichen Antikriegsbotschaft veröffentlicht wurde. Was auf The Wall noch gelang, missglĂŒckte nun nach Ansicht der meisten Kritiker. Das zeigt sich hier in der rezitativischen Deklamation von Texten ĂŒber einem reduzierten Fundament von langsam wechselnden Harmonien, Basstönen und GerĂ€uschen, wie in Paranoid Eyes oder The Post War Dream (), wobei die Musik fast nur noch einen Hintergrund fĂŒr die Botschaft der Texte bildet.[71] Das Album ist dabei ruhiger ausgerichtet und weniger an Rockmusik orientiert als seine VorgĂ€nger.
Mit dem Ausstieg von Roger Waters aufgrund von kĂŒnstlerischen Differenzen mit David Gilmour und Nick Mason endete diese Phase. Von manchen Kritikern wird das Album The Final Cut auch als das erste Soloalbum von Waters angesehen, bei dem die anderen Mitglieder nur noch als Gastmusiker auftraten, was sich auch auf der RĂŒckseite des Covers niederschlĂ€gt: The Final Cut â a Requiem for the post war dream by Roger Waters. Performed by Pink Floyd.
- 1979 â The Wall
- 1983 â The Final Cut
Post-Waters-Phase
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ohne Roger Waters wurde die Band von Gilmour geprĂ€gt und veröffentlichte mit groĂem kommerziellen Erfolg zwei weitere Alben, A Momentary Lapse of Reason und The Division Bell, sowie zwei Live-Alben aus den begleitenden Tourneen. Sie stellen in Abwendung von The Wall und insbesondere The Final Cut eine (im RĂŒckblick allerdings kaum noch als innovativ[72] zu bezeichnende) Synthese zwischen der programmatischen und der klassischen Phase ihrer frĂŒheren Musik dar.[73] WĂ€hrend an A Momentary Lapse of Reason vornehmlich die Texte kritisiert wurden, die nicht an das Niveau der Waters-Arbeiten anknĂŒpfen konnten, war The Division Bell nach Ansicht der meisten Kritiker â nicht hingegen in den Augen vieler Fans â auch musikalisch misslungen und einfallslos. 2014 folgte das weitestgehend instrumentale Album The Endless River, basierend auf unveröffentlichten Aufnahmen der Sessions 1993/94.
- 1987 â A Momentary Lapse of Reason
- 1994 â The Division Bell
- 2014 â The Endless River
Alle Bandmitglieder haben auch Soloalben veröffentlicht, denen unterschiedlicher Erfolg beschieden war.
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Studioalben
| Jahr | Titel Musiklabel |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen/ââmonate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen (Jahr, Titel, Musiklabel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen/MoÂnate, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) |
Anmerkungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1967 | The Piper at the Gates of Dawn Columbia Records (EMI) |
DE42 (4 Wo.)DE |
â | CH87 (1 Wo.)CH |
UK6 (18 Wo.)UK |
US131 (11 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 4. August 1967
VerkÀufe: + 125.000 |
| 1968 | A Saucerful of Secrets Columbia Records (EMI) |
DE57 (1 Wo.)DE |
â | â | UK9 (12 Wo.)UK |
US158 (1 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 28. Juni 1968
VerkÀufe: + 125.000 |
| 1969 | Ummagumma Harvest Records (EMI) |
DE25 (21 Wo.)DE |
â | â | UK5 (21 Wo.)UK |
US74 (27 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 1969
VerkÀufe: + 1.225.000 |
| 1970 | Atom Heart Mother Harvest Records (EMI) |
DE8 (26 Wo.)DE |
ATâ |
CH64 (4 Wo.)CH |
UK1 (18 Wo.)UK |
US55 (13 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 1970
VerkÀufe: + 1.050.000 |
| 1971 | Meddle Harvest Records (EMI) |
DE11 (41 Wo.)DE |
AT69 (1 Wo.)AT |
CH76 (2 Wo.)CH |
UK3 (85 Wo.)UK |
US70 Ă2 (73 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 1. November 1971
VerkÀufe: + 2.575.000 |
| 1973 | The Dark Side of the Moon Harvest Records (EMI) |
DE3 Ă3 (⊠Wo.)DE |
AT1 Ă2 (⊠Wo.)AT |
CH5 (159 Wo.)CH |
UK2 Ă16 (582 Wo.)UK |
US1 Ă5 (996 Wo.)US |
|
| 1975 | Wish You Were Here Harvest Records (EMI) |
DE1 a (⊠Wo.)DE |
AT2 Ă2 (⊠Mt.)AT |
CH1 a (24 Wo.)CH |
UK1 Ă3 (108 Wo.)UK |
US1 Ă7 (46 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 15. September 1975
VerkÀufe: + 20.000.000[76] |
| 1977 | Animals Harvest Records (EMI) |
DE1 (36 Wo.)DE |
AT2 (32 Wo.)AT |
CH5 (8 Wo.)CH |
UK2 (39 Wo.)UK |
US3 Ă4 (32 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 23. Januar 1977
VerkÀufe: + 5.705.000 |
| 1979 | The Wall Harvest Records (EMI) |
DE1 Ă4 (178 Wo.)DE |
AT1 (49 Wo.)AT |
CH8 Ă2 (38 Wo.)CH |
UK3 Ă3 (67 Wo.)UK |
US1 Ă2 Ă3 (160 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 27. November 1979
VerkÀufe: + 33.000.000[77] |
| 1983 | The Final Cut Harvest Records (EMI) |
DE1 (27 Wo.)DE |
AT3 (13 Wo.)AT |
CH82 (1 Wo.)CH |
UK1 (25 Wo.)UK |
US6 Ă2 (23 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 23. MÀrz 1983
VerkÀufe: + 2.660.000 |
| 1987 | A Momentary Lapse of Reason EMI Music (EMI) |
DE2 (37 Wo.)DE |
AT3 (24 Wo.)AT |
CH2 Ă2 (33 Wo.)CH |
UK3 (35 Wo.)UK |
US3 Ă4 (57 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 7. September 1987
VerkÀufe: + 5.625.000 |
| 1994 | The Division Bell EMI Music (EMI) |
DE1 Ă3 (62 Wo.)DE |
AT1 (32 Wo.)AT |
CH1 Ă2 (47 Wo.)CH |
UK1 Ă3 (63 Wo.)UK |
US1 Ă3 (53 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 28. MÀrz 1994
VerkÀufe: + 17.000.000[77] |
| 2014 | The Endless River Parlophone (WMG) |
DE1 Ă3 (29 Wo.)DE |
AT1 (13 Wo.)AT |
CH1 (22 Wo.)CH |
UK1 (19 Wo.)UK |
US3 (11 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 7. November 2014
VerkÀufe: + 2.500.000[78] |
grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfĂŒgbar
-
Label zu âThe Dark Side of the Moonâ
-
Frontcover zu âThe Wallâ
Panoramashows in Planetarien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Pink Floyd Panorama-Shows zu den Musikalben The Wall, Dark Side of the Moon und Wish You Were Here der britischen Rock-Gruppe Pink Floyd sind fĂŒr Planetarien entwickelte VorfĂŒhrungen in 360-Grad-Multimedia-Choreografie mit zusĂ€tzlichen Laser-Effekten und kĂŒnstlichem Rauch aus Nebelmaschinen. Sie basieren auf den Liedern der Band und gelten als kosmische Hommage an deren Mitglieder Roger Waters, David Gilmour, Nick Mason und Richard Wright.
The Wall
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Show basiert auf dem Album The Wall von 1979. Sie beginnt wie die LP mit dem Lied In the Flesh?, dazu werden einige der schon aus dem Film beziehungsweise vom Cover des Albums The Wall bekannten Bilder an die Kuppel des Planetariums geworfen. Die ganze Show geht ĂŒber 60 Minuten und beinhaltet weitere bekannte Lieder wie Another Brick in the Wall, Comfortably Numb, Goodbye Cruel World oder Is There Anybody Out There?. Das ganze wird als Geschichte des kleinen Pink erzĂ€hlt, der seinen Vater im Krieg verloren hat. Das Lied Goodbye Blue Sky ist mit Bildern von fallenden Bomben und Flugzeugen untermalt. Immer höher tĂŒrmt sich die Mauer, bis sie schlieĂlich einstĂŒrzt und die Show mit Outside the Wall endet.
Dark Side of the Moon
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Projektion zeigt zu den KlĂ€ngen des Albums von 1973 sowohl in die Tiefen des Universums als auch in die AbgrĂŒnde der menschlichen Seele. Zu Liedern wie Speak to me, Time, Money oder Eclipse werden Bilder aus dreidimensionalen Welten gezeigt und durch Lichteffekte bereichert.[79] Die Bilder selbst erzĂ€hlen hierbei die Geschichte zu den Songs.
Wish You Were Here
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Lieder des Albums von 1975 gehen flieĂend ineinander ĂŒber. Shine On You Crazy Diamond bildet das zentrale Thema, das musikalisch stark von Keyboard- und Synthesizersounds Richard Wrights durchzogen ist. Das Titellied Wish You Were Here ist eine melancholische Hommage an den ehemaligen Bandleader Syd Barrett. Die 360° Fulldome-Visualisierung von Aaron McEuen ist dem Stil der Musik angepasst, wobei auf erzĂ€hlende Effekte verzichtet wird und der Schwerpunkt auf der Visualisierung der Musik liegt und teilweise psychedelische Farbeffekte nutzt, die den Zuhörer fesseln können und die Wirkung der Musik verstĂ€rken.
Rezeptionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
âWeâre still producing shows like No Doubt, weâre even thinking about an OutKast show, but we cannot take Pink Floyd off the system [âŠ] We updated âDark Side of the Moonâ just last year.â
âPink Floyds Album The Wall von 1979 zĂ€hlt zu den wohl kreativsten Schoepfungen der Rock-Musik. Another Brick in the Wall, Hey You, Run Like Hell u. a. zeichnen die Geschichte eines Anti-Helden zwischen Krieg und Sehnsucht im 20. Jahrhundert.â
Ehrungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2003 wurde der am 3. Dezember 1997 im Observatoire de Calern entdeckte Asteroid (19367) Pink Floyd nach der Band benannt.[82]
Der Rolling Stone listete die Band 2011 auf Rang 51 der 100 gröĂten Musiker aller Zeiten.[83]
Im Jahr 2017 wurde die erstmals wissenschaftlich beschriebene Art Synalpheus pinkfloydi aus der Familie der Knallkrebse nach Pink Floyd benannt[84] â aufgrund ihrer FĂ€higkeit, mit ihrer groĂen, pinkfarbenen Schere Knalle in der LautstĂ€rke einer Rockband produzieren zu können.[85] Die Art wurde vor der PazifikkĂŒste von Panama entdeckt, die Typusexemplare wurden im Museu de Zoologia der Universidade de SĂŁo Paulo in SĂŁo Paulo (Brasilien) und in den Zoological Collections des Oxford University Museum of Natural History in Oxford (England) hinterlegt.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pink Floyd/Konzerte und Tourneen
- Pink Floyd/Auszeichnungen fĂŒr MusikverkĂ€ufe
- Liste der Lieder von Pink Floyd
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mark Blake: Pink Floyd. Die definitive Biografie. Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-605-6 (Originalausgabe: Pigs Might Fly â The Inside Story Of Pink Floyd).
- Alain Dister: Pink Floyd. Boehler, Stuttgart 1980, ISBN 3-9800448-0-7 (Originalausgabe: Le livre du Pink Floyd).
- François Ducray: Pink Floyd. EJL, Paris 2000, ISBN 2-290-30646-0.
- Vernon Fitch: The Pink Floyd Encyclopedia. Collectorâs Guide Publ., New York 2005, ISBN 1-894959-24-8 (mit CD).
- Uwe Göller: Eclipsed. Das Pink-Floyd-Fan-Buch. Sysyphus, Aschaffenburg 2001, ISBN 3-00-009230-7.
- Cliff Jones: Echoes â Die Geschichte hinter jedem Pink Floyd Song 1967â1995. Edition Olms, ZĂŒrich 1996, ISBN 3-283-00339-4 (Originalausgabe: Echoes).
- Andreas Kraska: Pink Floyd. The Records. Michael Schwinn, Neustadt 1988, ISBN 3-925077-10-3.
- Andy Mabbett: The complete guide to the music of Pink Floyd. Omnibus, London 1995, ISBN 0-7119-4301-X.
- Philippe Margotin, Jean-Michel Guesdon: Pink Floyd. Alle Songs. Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-667-11410-5.
- Nick Mason: Inside Out. Mein persönliches PortrĂ€t von Pink Floyd. Rockbuch, SchlĂŒchtern 2005, ISBN 3-927638-09-9 (Originalausgabe: Inside Out).
- Nick Mason: Inside Out. Meine Geschichte mit Pink Floyd. Erweiterte und aktualisierte Ausgabe. Edel, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0639-7 (mit Fotos, Chronik und Register).
- Barry Miles: Pink Floyd: A visual documentary. Omnibus, London 2001, ISBN 0-7119-4109-2.
- Jason Rich: Pink Floyd (Interview-CD und Booklet).
- Paul Sahner: Pink Floyd. Elektronischer Rock in Vollendung. Heyne, MĂŒnchen 1980, ISBN 3-453-80044-3.
- Rick Sanders: The Pink Floyd. Futura, London 1976, ISBN 0-86007-264-9.
- Nicholas Schaffner: Saucerful of Secrets â The Pink Floyd Odyssey.
- Pink Floyd. Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994; ĂŒberarbeitete und aktualisierte Neuauflage unter dem Titel Pink Floyd. Vom Underground zur Rock-Ikone. Hannibal, Höfen 2004, ISBN 3-85445-248-9.
- JĂŒrgen Seibold: Pink Floyd. Zsolnay, Wien 1993, ISBN 3-552-05088-4.
- Storm Thorgerson: Welcome to the picture: Pink Floyd Cover im Wandel der Zeit. PPVMedien, Bergkirchen 2004, ISBN 3-932275-90-X.
- Storm Thorgerson: Pink Floyd: Shine on. Stace, 1992 (Buch zur CD-Box).
- Marcus Hearn (Hrsg.): A tribute to Pink Floyd. Fotografien aus der Rex Collection. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2008, ISBN 978-3-89602-823-5.
Ausstellungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 13. Mai bis 1. Oktober 2017: Pink Floyd: Their Mortal Remains. im Victoria and Albert Museum, London. Ausstellungskatalog: ISBN 978-1-85177-916-1.[86]
- 19. Januar 2018 bis 1. Juli 2018: Their Mortal Remains im MACRO, Rom
- 16. September 2018 bis 10. Februar 2019: Their Mortal Remains im Dortmunder U, Dortmund
- 10. Mai 2019 bis 27. Oktober 2019: Their Mortal Remains im IFEMA, Madrid
- 31. Dezember 2022 bis 2. April 2023: Their Mortal Remains im Arsenal, Montréal (Kanada)[87]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- pinkfloyd.com
- Pink Floyd bei Discogs
- Pink Floyd bei MusicBrainz (englisch)
- Pink Floyd bei laut.de
- Pink Floyd Bootleg-Coverbilder, hokafloyd.com (Webarchiv)
- Making of Dark Side of the moon, spiegel.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Pink Floyd Songs, Albums, Reviews, Bio & More. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (englisch).
- â David Gilmour schlieĂt Reunion von Pink Floyd aus. 14. August 2015, abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (deutsch).
- â Alex Young: R.I.P. Pink Floyd, legendary psych-rock band is officially broken up. In: Consequence. 14. August 2015, abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (amerikanisches Englisch).
- â Nicholas Schaffner: Pink Floyd. Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07526-9, S. 49â51.
- â Nicholas Schaffner: Pink Floyd. Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1992, S. 34 f.
- â The complete guide to the music of Pink Floyd. ISBN 0-7119-4301-X.
- â Nicholas Schaffner: Pink Floyd. Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07526-9, S. 53â59.
- â Vernon Fitch: Pink Floyd â The Press Report. Collectorâs Guide Publishing, Ontario, ISBN 1-896522-72-6, S. 9.
- â Vernon Fitch: The Pink Floyd Encyclopedia. Collectorâs Guide Publ., New York 2005, ISBN 1-894959-24-8
- â Nicholas Schaffner: Saucerful of Secrets â The Pink Floyd Odyssey. ISBN 0-385-30684-9.
- â Pink Floyd | The Official Site. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â Gilmour to release Barrett single. 23. November 2006 (bbc.co.uk [abgerufen am 12. MĂ€rz 2023]).
- â Wieland Harms: Wish You Were Here. In: Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book. 20 der schönsten Songs fĂŒr Akustikgitarre. Gerig Music, ISBN 3-87252-249-3, S. 34â39, hier: S. 34.
- â June Bolan: âEr schrieb wundervolle Songs; die Texte waren einfach phantastisch. [âŠ] Er war damals der eigentliche kreative Kopf der Gruppe. Wenn er zuhause an einem Song arbeitete, ĂŒberlegte er sich, was der Drummer spielen, wie der BaĂ klingen sollte. Er spielte sowohl Rhythmus- als auch Leadgitarre. Bei den Proben ging er zu Nick und sagte: âDas musst du so und so spielenâ, und so wurde es dann auch gemacht.â (Nicholas Schaffner: Pink Floyd. Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07526-9, S. 68)
- â Andrew King: âBarrett war bei der Arbeit am Album hundertprozentig kreativ und sehr hart zu sich selbst. Sein Perfektionismus erstreckte sich sogar auf den damals normalerweise stumpfsinnigen Mischprozess, wo er die Regler am Pult offenbar nach GutdĂŒnken rauf und runter schob.â (Nicholas Schaffner: The British Invasion. McGraw-Hill, New York 1982, ISBN 0-07-055089-1, S. 143)
- â a b Pilippe Margotin, Jean-Michel Guesdon: Pink Floyd - Alle Songs Die Geschichten hinter den Tracks. In: Alle Songs. 1. Auflage. Delius Klasing Verlag, 2018, ISBN 978-3-667-11410-5.
- â Nicholas Schaffner: Pink Floyd. Vom Underground zur Supergroup. 2. Auflage. Hannibal, Höfen 2005, ISBN 3-85445-248-9, S. 209â210.
- â Philippe Margotin, Jean-Michel Guesson: Pink Floyd - Alle Songs Die Geschichten hinter den Tracks. In: Alle Songs. 1. Auflage. Delius Klasing Verlag, 2018, ISBN 978-3-667-11410-5.
- â Shelved: Pink Floydâs Household Objects. In: Longreads. 3. September 2020, abgerufen am 11. MĂ€rz 2021 (englisch).
- â Vgl. die Aussagen Wrights in der Dokumentation The Pink Floyd and Syd Barrett Story
- â Nicholas Schaffner: Pink Floyd. Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07526-9, S. 321â323.
- â Gerald Scarfe: The Making of Pink Floyd â The Wall. Mit einem Vorwort von Roger Waters. Edel:Rockbuch, 2011, ISBN 978-3-8419-0061-6.
- â Auch ohne Poller fĂŒhlten sich die Amerikaner gut bewacht. In: Tagesspiegel. 4. Juli 2008 (archive.org).
- â a b Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book. 20 der schönsten Songs fĂŒr Akustikgitarre. Gerig Music, ISBN 3-87252-249-3, S. 35.
- â Pink Floyd Biography | The Rock and Roll Hall of Fame and Museum. 15. Mai 2010, archiviert vom am 17. Mai 2013; abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â David Gilmour: âIch bin ein gitarrespielender Familienmenschâ - WELT. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â David Gilmour | The Voice and Guitar of Pink Floyd | Official Website. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â Startseite von roger-waters.com (abgerufen am 3. Oktober 2008) und Archiveintrag auf der Fanseite âPulse & Spiritâ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche in Webarchiven) (abgerufen am 3. Oktober 2008)
- â Songs were âTo Know Him Is To Love Himâ, which, Iâm told, regularly featured in Pink Floyd sound checks way back when, followed by Pink Floyd favourites: âWish You Were Hereâ, âComfortably Numbâ, and the one that got everybody singing along, âAnother Brick in the Wall (Part Two)â. ( vom 19. Januar 2012 im Internet Archive), davidgilmourblog.com, abgerufen am 8. Juli 2012
- â Waters gab dies in einer Stellungnahme auf seiner Facebook-Seite bekannt: I quote [David Gilmour] âIf you do âTo Know Him Is To Love Himâ for The Hoping Foundation Gig, Iâll come and do âC. Numbâ on one of your Wall showsâ. Well! You could have knocked me down with a feather. How fucking cool!
- â Pink Floyd Album The Endless River. Abgerufen am 23. Juli 2015.
- â Pink Floyd: âThe Endless Riverâ wird das letzte Album sein. ( vom 13. Oktober 2014 im Internet Archive) Meldung auf showbiz.de vom 9. Oktober 2014 (abgerufen am 9. Oktober 2014).
- â Andrian Kreye: Neuer Song von âPink Floydâ: âHey, Hey, Rise Up!â Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â Pink Floyd news :: Brain Damage - Pink Floyd featuring Andriy Khlyvnyuk releasing new music. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â RS: Pink Floyd: Neuer Song âHey Hey Rise Up!â fĂŒr Ukraine im Stream. In: rollingstone.de. 7. April 2022, abgerufen am 8. April 2022.
- â Kory Grow: David Gilmour: Why I'm Bringing Back Pink Floyd After 28 Years. In: Rolling Stone. 8. April 2022, abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (amerikanisches Englisch).
- â Pink Floyd feud: David Gilmour accuses Roger Waters of being âlip-synching anti-Semiteâ. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (britisches Englisch).
- â David Gilmour: ââOne of these Daysâ evolved from some of my experiments with the Binson, as did âEchoesâ [also from Meddle]. One day, Roger decided to take some of the techniques that I was developing and try them out himself on bass. And he came up with that basic riff that we all worked on and turned into âOne of these Daysâ.â (Guitar World via pinkfloydonline.com: Careful with that Axe ( vom 8. Januar 2009 im Internet Archive). Interview vom Februar 1993)
- â Sound On Stage: Welcome to the Machine â the story of Pink Floydâs live sound ( vom 28. Oktober 2007 im Internet Archive). Part 1-4, MĂ€rzâJuni 1997
- â Guitar Classics IV 1991. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â David Gilmour Guitar Methods | Guitar Lesson. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (englisch).
- â An Interview With Gilmour's Guitar Technician. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â Paul Sahner, Thomas Veszelits: Pink Floyd â Elektronischer Rock in Vollendung. Heyne, MĂŒnchen 1980, ISBN 3-453-80044-3, S. 94.
- â vgl. ein Interview mit Roger Waters auf der 2003 erschienenen DVD The Making of Dark Side of the Moon
- â âNichtsdestotrotz erkannte zumindest ein wichtiger Beteiligter â Joe Boyd â Watersâ treibenden Bass-Stil mit seinen typischen Oktavenwechseln als Hauptbestandteil des Pink-Floyd-Sounds.â aus Nicholas Schaffner: Pink Floyd â Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07526-9, S. 72.
- â Cliff Jones: Echoes â Die Geschichte hinter jedem Pink Floyd Song 1967â1995. Edition Olms, ZĂŒrich 1996, ISBN 3-283-00339-4, S. 141.
- â German Rock e.v. Abgerufen am 30. November 2024.
- â German Rock e.v. Abgerufen am 30. November 2024.
- â Joos, Graves: Rock-Lexikon. Rowohlt, Hamburg 1982, ISBN 3-499-16177-X, S. 206.
- â http://echoesanddust.com./ 27. November 2015: (((O))) : Crippled Black Phoenix â New Dark Age.
- â http://rockblogbluesspot.com./ 28. November 2015: Crippled Black Phoenix & Se Delan â OhâEch-oes.
- â Die Musik der Band [Tool] ist ĂŒberaus fortschrittlich, packend, atmosphĂ€risch und komplex [âŠ] Gleiches haben Bands wie Genesis, Yes oder Pink Floyd in den 70er Jahren auch gemacht,[âŠ] metal1.info ( vom 5. November 2007 im Internet Archive)
- â Babyblaue Prog-Reviews: Porcupine Tree: The Sky Moves Sideways: Review. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â Pure Reason Revolution - Interviews. In: Metal1.info. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (deutsch).
- â SHAMALL â Psychedelic Soundtrips â Psychedelic Space-Rock! Feed your passion for music written on "the dark side of the moon". Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (deutsch).
- â âAuch in der Rockmusik gibt es sie noch, die guten Sachen. Bands, die heute aktiv sind und sich auf Vorbilder berufen wie Pink Floyd, Genesis, Camel, âEmerson, Lake & Palmerâ oder Yes, jene Saurier also, denen jede Konzerthalle irgendwann zu klein wurde, weil ihre musikalische Gigantomanie nur noch in Sportarenen ihr adĂ€quates Ambiente fand. [âŠ] Schaut man aber heute etwas abseits ausgetretener Pfade, findet man sie: die Bands, die sich alles das zum Vorbild genommen haben. Sie hören auf Namen wie Pallas, Pendragon, Riverside, IQ oder Flower Kings und kommen teilweise aus rockmusikalischen SchwellenlĂ€ndern, z. B. aus Polen.â auf wdr.de ( vom 23. Februar 2013 im Internet Archive) (MS Word; 1,1 MB)
- â âWir haben doch immer noch Pink Floyd-EinflĂŒsse. Wenn Du aber die letzten Platten hörst, wirst Du merken, daĂ diese EinflĂŒsse zurĂŒckgehen.â auf interregnummusik.de ( vom 2. August 2012 im Webarchiv archive.today)
- â Die Industrialband Psychic TV hat beispielsweise den Pink-Floyd-Titel Set the Controls for the Heart of the Sun gecovert.
- â Foo fighters feat Roger Waters-In the flesh. Abgerufen am 23. Juli 2015.
- â COVER.INFO â Cover Versions, Samples, Medleys. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (englisch).
- â Im Stream: âFlaming Side Of The Moonâ von The Flaming Lips. 31. MĂ€rz 2014, abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (deutsch).
- â Cliff Jones: Echoes â Die Geschichte hinter jedem Pink Floyd Song 1967â1995. Edition Olms, ZĂŒrich, 1996, ISBN 3-283-00339-4, S. 42.
- â âAuf dem ganzen Album (Anm.: Piper at the gates of Dawn) wird der Instrumentalsound der Band hauptsĂ€chlich durch die âöstlichenâ Modalimprovisationen von Wrights hallgesĂ€ttigter Farfisa-Orgel geprĂ€gt.â aus Nicholas Schaffner: Pink Floyd â Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07526-9, S. 109.
- â Aus der FAZ: âAber nicht nur diese in die Rock-Gruppe eingeschalteten elektronischen Klangmixturen (Set the Controls for the Heart of the Sun und A Saucerful of Secrets) oder die Verbindung zur Musique concrĂšte mit Vogelgezwitscher, FuĂstapfen, Bienengesumm und Motorradgeknatter gelten als Indiz fĂŒr die Avanciertheit dieser Musik. Auch die Stimmen werden nicht mehr ausschlieĂlich als âTransportmittelâ konkreter Texte eingesetzt, sondern vielmehr in der Art von Cages und Berios Lautkompositionen verwandt.â Zitiert nach: Paul Sahner, Thomas Veszelits: Pink Floyd â Elektronischer Rock in Vollendung. Heyne, MĂŒnchen 1980, ISBN 3-453-80044-3, S. 47.
- â Andreas Heinz Schneider in: Krautrock â Entwicklung einer eigenen Rockszene in der Bundesrepublik Deutschland an der Wende von den Sechziger zu den Siebziger Jahren im Vergleich zu der angloamerikanischen Rockszene: âWenn ĂŒberhaupt Ende der Sechziger Jahre in der Popmusik vorhanden so ist Pink Floyds âCirrus Minorâ ein Beispiel fĂŒr den zaghaften Versuch, funktionale Harmonik zu durchbrechen: Em, G+, G, C#m7, C 7,Cm 7, H7,Em. (C#m 7 und Cm 7 sind nicht in die Tonart E-moll eingliederbar.)â
- â âDaĂ die Pink Floyd im Widerspruch zur Avanciertheit ihrer elektronischen Mittel an simplern, konventionellen Mustern wie dem der symmetrischen PeriodizitĂ€t festhalten, [âŠ]â in: Hans-JĂŒrgen Feurich: Warengeschichte und Rockmusik. In: Wolfgang Sandner (Hrsg.): Rockmusik â Aspekte zur Geschichte, Ăsthetik, Produktion. Schott, Mainz 1977, ISBN 3-7957-2049-4, S. 77.
- â Cliff Jones: Echoes â Die Geschichte hinter jedem Pink Floyd Song 1967â1995. Edition Olms, ZĂŒrich, 1996, ISBN 3-283-00339-4, S. 108.
- â von Barry Graves, Siegfred Schmidt-Joos: Rocklexikon. Band 2. S. 616.
- â Shaugn OâDonnell: On the path â Tracing tonal coherence in Dark Side of the Moon. In: Russell Reising (Hrsg.): Speak to Me: The Legacy of Pink Floydâs The Dark Side of the Moon. Ashgate, Burlington, VT, 2004, ISBN 0-7546-4018-3.
- â Nicholas Schaffner: Pink Floyd â Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07526-9, S. 314.
- â âDoch da Gilmours Beitrag nun nicht mehr erwĂŒnscht war, bot The Final Cut eine schlechtere musikalische QualitĂ€t als alles, was Pink Floyd vorher aufgenommen hatten; nur dass die Monotonie nun nicht mehr aus sphĂ€rischer Berieselungsmusik, sondern aus dröhnenden Antikriegsseiten bestand.â Aus: Nicholas Schaffner: Pink Floyd â Vom Underground zur Supergroup. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07526-9, S. 352.
- â Hifi Vision schrieb zu A Momentary Lapse of Reason: âIn der Vielfalt der Sounds und Stimmungen knĂŒpft das Album an die Ă€uĂerst fruchtbare Periode von 1975 bis 1978 an, und abgesehen von ein oder zwei LĂ€ngen gibt es hier keine peinlichen Ausrutscher. Wohl wahr, daĂ Gilmour und Mason sich einfach weitgehend auf den bewĂ€hrten Sound von frĂŒher verlassen â doch mit so vielen starken Song-Ideen haben sie es auch nicht nötig, sich dem Zeitgeschmack anzubiedern. [âŠ] UnverĂ€ndert voluminös prĂ€sentierten sich Pink Floyd Anfang 1994 auf der LP The Division Bell, deren Erscheinen von gewaltigen Werbekampagnen begleitet wurde. Der Sound und seine zahllosen elektronischen Spielereien eigneten sich am besten fĂŒr Hifi-Fanatiker. Pink Floyd waren endgĂŒltig zu Rock-Dinosauriern mutiert; die âZukunft des Rockâ (Musikexpress) war in die Jahre gekommen.â Auf rockmusik-online.de
- â âMusically, Gilmour, Nick Mason, and Wright have largely turned the clock back to the pre-Dark Side of the Moon Floyd, with slow tempos, sustained keyboard chords, and guitar solos with a lot of echo.â allmusic.com
- â Pink Floyd â Dark Side of the Moon. In: books.google.at. Billboard-Magazin, 24. Februar 1973, abgerufen am 14. MĂ€rz 2023 (englisch).
- â Pink Floyd Money Machine Leads Elvis, Nirvana, U2 in CD Battle. In: bloomberg.com. 27. September 2011, abgerufen am 26. Dezember 2020 (englisch).
- â Die 100 besten Rock Alben aller Zeiten. In: popkultur.de. 16. November 2021, abgerufen am 7. Dezember 2021.
- â a b Dave White: Pink Floyd Timeline and Milestones. In: liveabout.com. 8. Februar 2019, abgerufen am 26. Dezember 2020 (englisch).
- â Global top selling albums of 2014. ( vom 14. April 2015 im Internet Archive) ifpi.org, abgerufen am 26. Dezember 2020 (englisch).
- â Planetarium Hamburg ( vom 29. April 2015 im Internet Archive), PDF zu Dark Side of the Moon
- â Jason George: A 70's Duo Rocks On: Pink Floyd and Lasers. In: The New York Times. 5. Februar 2005, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 12. MĂ€rz 2023]).
- â Hamburger Abendblatt, Hamburg: Pink Floyd unter Sternen. 16. Februar 2007, abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (deutsch).
- â The MINOR PLANET CIRCULARS. (PDF) Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023.
- â 100 Greatest Artists of All Time. Rolling Stone, 2. Dezember 2010, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 10. Juli 2014; abgerufen am 8. August 2017 (englisch).
- â Arthur Anker, Kristin M. Hultgren, Sammy De Grave: Synalpheus pinkfloydi sp. nov., a new pistol shrimp from the tropical eastern Pacific (Decapoda: Alpheidae). In: Zootaxa. Band 4254, Nr. 1, 12. April 2017, ISSN 1175-5334, S. 111, doi:10.11646/zootaxa.4254.1.7 (biotaxa.org [abgerufen am 12. MĂ€rz 2023]).
- â Dlf24, Zoologie, 14. April 2017: Krebsart nach Pink Floyd benannt ( vom 15. April 2017 im Internet Archive) (14. April 2017)
- â V&A · Pink Floyd: Their Mortal Remains - Exhibition. Abgerufen am 12. MĂ€rz 2023 (englisch).
- â Zone Arts ICI.Radio-Canada.ca: Lâexposition sur Pink Floyd Ă MontrĂ©al prolongĂ©e une 3e fois, jusquâau 2 avril. 2. MĂ€rz 2023, abgerufen am 26. Mai 2024 (kanadisches Französisch).


