Wireless Local Area Network [] (englisch fĂŒr drahtloses lokales Netzwerk, kurz WLAN [] â Schreibweise laut Duden â oder Wireless LAN) bezeichnet ein lokales Funknetz, wobei meist ein Standard der IEEE-802.11-Familie gemeint ist. Technisch bezeichnen WLAN und Wi-Fi zwei verschiedene Dinge: WLAN bezeichnet das Funknetzwerk, Wi-Fi hingegen die Zertifizierung durch die Wi-Fi Alliance anhand des IEEE-802.11-Standards.
Im Gegensatz zum Wireless Personal Area Network (WPAN) haben WLANs gröĂere Sendeleistungen und Reichweiten und bieten im Allgemeinen höhere DatenĂŒbertragungsraten. WLANs stellen Anpassungen der Schicht 1 und 2 des OSI-Referenzmodells dar, wohingegen in WPANs z. B. ĂŒber eine im Netzwerkprotokoll vorgesehene Emulation der seriellen Schnittstelle und PPP beziehungsweise SLIP eine Netzverbindung aufgebaut wird. Bei WLAN wird heute meist das Modulationsverfahren OFDM verwendet.
In diesem Artikel werden vorrangig die lizenzfreien Standards und FrequenzbÀnder behandelt.
Betriebsarten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]WLANs können â je nach Hardwareausstattung und BedĂŒrfnissen der Betreiber â in verschiedenen Modi betrieben werden:
Infrastruktur-Modus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Infrastruktur-Modus Ă€hnelt im Aufbau dem Mobilfunknetz: Ein Wireless Access Point, oft in Form eines Routers, ĂŒbernimmt die Koordination aller Clients und sendet in einstellbaren Intervallen (ĂŒblicherweise zehnmal pro Sekunde) kleine Datenpakete, sogenannte englisch âBeaconsâ âFunkfeuerâ (âFunkbakeâ), an alle Stationen im Empfangsbereich. Die Beacons enthalten u. a. folgende Informationen:
- Netzwerkname (âService Set Identifierâ, SSID)
- Liste unterstĂŒtzter Ăbertragungsraten
- Art der VerschlĂŒsselung
Dieses âFunkfeuerâ erleichtert den Verbindungsaufbau ganz erheblich, da die Clients lediglich den Netzwerknamen und optional einige Parameter fĂŒr die VerschlĂŒsselung kennen mĂŒssen. Gleichzeitig ermöglicht der stĂ€ndige Versand der Beacon-Pakete die Ăberwachung der EmpfangsqualitĂ€t â auch dann, wenn keine Nutzdaten gesendet oder empfangen werden. Beacons werden immer mit der niedrigsten Ăbertragungsrate (1 MBit/s) gesendet, der erfolgreiche Empfang garantiert also noch keine stabile Verbindung mit dem Netzwerk.
Die SSID-Ăbermittlung (Broadcasting) lĂ€sst sich in der Regel deaktivieren, auch wenn das den eigentlichen Standard verletzt. Dadurch wird der drahtlose Zugangspunkt selbst unsichtbar. Die Clients stellen in dieser Variante jedoch aktiv die Verbindung her, indem sie, falls keine Verbindung besteht, jederzeit aktiv nach allen gespeicherten Netzwerknamen âversteckterâ Netze suchen. Problematisch ist dabei, dass diese Informationen leicht fĂŒr einen Angriff auf die EndgerĂ€te ausgenutzt werden können, indem durch den Angreifer die Anwesenheit des Access Point simuliert wird.[1]
Da WLAN auf der Sicherungsschicht (Schicht 2 im OSI-Modell) dieselbe Adressierung wie Ethernet verwendet, kann ĂŒber einen Wireless Access Point mit Ethernet-Anschluss leicht eine Verbindung zu kabelgebundenen Netzen (im WLAN-Jargon âDistribution Systemâ, DS) hergestellt werden. Eine Ethernet-Netzwerkkarte kann folglich nicht unterscheiden, ob sie mit einer anderen Ethernet-Netzwerkkarte oder (ĂŒber einen Access Point) mit einer WLAN-Karte kommuniziert. Allerdings muss zwischen 802.11 (WLAN) und 802.3 (Ethernet) konvertiert werden.
Der Aufbau groĂer WLANs mit mehreren Basisstationen und unterbrechungsfreiem Wechsel der Clients zwischen den verschiedenen Basisstationen ist im Standard vorgesehen. In der Praxis kommt es dabei allerdings zu Problemen:
- Die Frequenzbereiche der Basisstationen ĂŒberlappen sich und fĂŒhren zu Störungen.
- Da â anders als bei Mobilfunknetzen â die gesamte âIntelligenzâ im Client steckt, gibt es kein echtes Handover zwischen verschiedenen Basisstationen. Ein Client wird im Normalfall erst nach einer neuen Basisstation suchen, wenn der Kontakt zur vorherigen bereits abgebrochen ist.
Eine Lösung fĂŒr dieses Problem steckt in der Verlagerung der Kontrollfunktionen in die Basisstationen beziehungsweise das Netzwerk: Eine zentrale Instanz kann Frequenzen, Sendeleistung besser steuern und z. B. einen Handover initiieren. Da die Basisstationen in einem solchen Szenario einen Teil ihrer FunktionalitĂ€t verlieren und direkt mit der zentralen Instanz kommunizieren können mĂŒssen, wird an entsprechenden GerĂ€teklassen (Lightweight Access Point) und Protokollen gearbeitet. ProprietĂ€re Lösungen existieren bereits seit einigen Jahren, offene Standards (z. B. das Lightweight Access Point Protocol) sind dagegen immer noch in Arbeit. Diskussionen entzĂŒnden sich vor allem an der Frage, welches GerĂ€t welche Funktionen ĂŒbernehmen soll.
Ad-hoc-Modus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Ad-hoc-Modus ist keine Station besonders ausgezeichnet, sondern alle sind gleichwertig. Ad-hoc-Netze lassen sich schnell und ohne groĂen Aufwand aufbauen, fĂŒr die spontane Vernetzung weniger EndgerĂ€te sind allerdings andere Techniken, wie Bluetooth, eher gebrĂ€uchlich.
Die Voraussetzungen fĂŒr den Ad-hoc-Modus sind dieselben wie fĂŒr den Infrastruktur-Modus: Alle Stationen benutzen denselben Netzwerknamen (âService Set Identifierâ, SSID) und optional dieselben Einstellungen fĂŒr die VerschlĂŒsselung. Da es in einem Ad-hoc-Netz keine zentrale Instanz (Access Point) gibt, muss deren koordinierende Funktion von den EndgerĂ€ten ĂŒbernommen werden. Eine Weiterleitung von Datenpaketen zwischen den Stationen ist nicht vorgesehen und in der Praxis auch nicht ohne Weiteres möglich, denn im Ad-hoc-Modus werden keine Informationen ausgetauscht, die den einzelnen Stationen einen Ăberblick ĂŒber das Netzwerk geben könnten. Aus diesen GrĂŒnden eignet sich der Ad-hoc-Modus nur fĂŒr eine sehr geringe Anzahl von Stationen, die sich wegen der begrenzten Reichweite der Sender zudem physisch nahe beieinander befinden mĂŒssen. Ist das nicht der Fall, kann es vorkommen, dass eine Station nicht mit allen anderen Stationen kommunizieren kann, da diese schlicht kein Signal mehr empfangen.
Um dieses Problem zu beheben, können die teilnehmenden Stationen mit Routing-FĂ€higkeiten ausgestattet werden, so dass sie in der Lage sind, Daten zwischen GerĂ€ten weiterzuleiten, die sich nicht in Sendereichweite zueinander befinden. Erhebung und Austausch von Routing-Informationen ist Teil der Aufwertung eines Ad-hoc-Netzwerks zum mobilen Ad-hoc-Netzwerk: Softwarekomponenten auf jeder Station sammeln Daten (z. B. zur âSichtbarkeitâ anderer Stationen, VerbindungsqualitĂ€t), tauschen sie untereinander aus und treffen Entscheidungen fĂŒr die Weiterleitung der Nutzdaten. Die Forschung in diesem Bereich ist noch nicht abgeschlossen und hat neben einer langen Liste von experimentellen Protokollen (AODV, OLSR, MIT RoofNet, B.A.T.M.A.N. etc.) und StandardisierungsvorschlĂ€gen (Hybrid Wireless Mesh Protocol, 802.11s) auch einige kommerzielle Lösungen (z. B. Adaptive Wireless Path Protocol von Cisco) hervorgebracht. Siehe in diesem Zusammenhang auch: Freies Funknetz.
Wireless Distribution System (WDS) und Repeating
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Reichweitenerhöhung bestehender Funknetze beziehungsweise Verbindung kabelgebundener Netze via Funk (Wireless Bridging) existieren verschiedene Methoden â siehe Wireless Distribution System.
Frequenzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Deutschland ist fĂŒr die Frequenzvergabe die Bundesnetzagentur (BNetzA) zustĂ€ndig, in Ăsterreich die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR), in der Schweiz das Bundesamt fĂŒr Kommunikation (BAKOM). Die nationalen Behörden richten sich nach ĂŒbergeordneten Behörden wie dem ETSI in Europa und international nach der ITU.
Die Frequenzzuteilungen im 2,4-GHz-Band und im 5-GHz-Band sind fĂŒr Deutschland der Webseite der BNetzA[2][3] und fĂŒr Ăsterreich der Webseite der RTR[4][5] zu entnehmen.
Von den Standards benutzte Frequenzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FĂŒr drahtlose Netzwerke sind bisher zwei lizenzfreie Frequenzblöcke aus den ISM-BĂ€ndern freigegeben worden:
| IEEE Standard | Frequenzblock | Anzahl nutzbare KanĂ€le | BandÂbreite [MHz] |
ĂŒberlappungsfrei nutzbare KanĂ€le | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| [MHz] | KanÀle | Anzahl | KanÀle | ||||||
| 802.11b | 2400â2483,5 | 1â14 | 13 in Europa 14 in Japan 11 in den USA |
22 | 3 in Europa 4 in Japan 3 in den USA |
Europa: 1, 6, 11 Japan: 1, 6, 11, 14 USA: 1, 6, 11 | |||
| 802.11g | 802.11n (Wi-Fi 4) |
802.11ax (Wi-Fi 6) |
13 in Europa 13 in Japan 11 in den USA |
20 | 4 in Europa[6] 4 in Japan[6] 3 in den USA |
Europa: 1, 5, 9, 13[6] Japan: 1, 5, 9, 13[6] USA: 1, 6, 11 | |||
| 40 *A*[7] | 2 in Europa[6] 2 in Japan[6] 1 in den USA |
Europa: 3, 11[6] Japan: 3, 11[6] USA: 3 | |||||||
| 802.11a | 802.11ac (Wi-Fi 5) |
5150â5350 und 5470â5725 |
36â64 und 100â140 |
19 in Europa 19 in Japan 16 in den USA |
20 | 19 in Europa *B* 19 in Japan 16 in den USA |
|||
| 40 | 9 in Europa *B* 9 in Japan |
||||||||
| 80[8] | 4 in Europa *B* | ||||||||
| 160[8] | 2 in Europa *B* | ||||||||
Anmerkungen zu 2,4 GHz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Frequenzbereich im 2,4-GHz-Band wurde in 14 KanĂ€le aufgeteilt; in fast allen LĂ€ndern sind nur die ersten 13 verwendbar. FrĂŒher waren in Spanien nur die KanĂ€le 10 und 11 und in Frankreich die KanĂ€le 10 bis 13 zulĂ€ssig.
Obwohl der Kanalabstand (auĂer bei Kanal 14) 5 MHz betrĂ€gt, benötigt eine Funkverbindung eine Bandbreite von 20 MHz (802.11b 22 MHz). Um Störungen zu vermeiden, mĂŒssen bei rĂ€umlich ĂŒberschneidenden Funkzellen ĂŒberlappungsfreie Frequenzbereiche mit einem Abstand von vier Kanalnummern gewĂ€hlt werden. FĂŒr ĂŒberlappungsfreie Funkzellen sind daher in Europa die Kanalkombinationen 1, 5, 9, 13[6] (in den USA 1, 6, 11) zu verwenden.
Aufgrund der geringen Frequenzbreite der FCC werden US-Karten auch als âWorldâ-Karten bezeichnet. Dies soll unterstreichen, dass sie in den meisten LĂ€ndern eingesetzt werden dĂŒrfen.
Zu berĂŒcksichtigen ist, dass die WLAN-KanĂ€le 9 und 10 nahe am Spitzenwert der Leckfrequenz haushaltsĂŒblicher Mikrowellenherde (2,455 GHz) liegen und dadurch eine Störung dieser KanĂ€le möglich ist.
Anmerkungen zu 5 GHz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Ausnahme der USA, in denen die KanĂ€le 36 bis 64 auch im Freien verwendet werden dĂŒrfen, ist der 802.11a-Standard weltweit nur fĂŒr den Gebrauch in geschlossenen RĂ€umen zugelassen. In Europa sind jedoch durch den 802.11h-Standard erweiterte Nutzungsmöglichkeiten gegeben.
Die Frequenzen 5755 â 5925 MHz (KanĂ€le 149 bis 165) sind in Deutschland von der Bundesnetzagentur fĂŒr âBroadband Fixed Wireless Accessâ (BFWA) fĂŒr gewerbliche öffentliche Netze freigegeben und meldepflichtig.[9] Der Bereich 5755-5850 darf nur mit DFS und TPM betrieben werden, Wetterradar und Satellitenkommunikation darf nicht gestört werden. Im gesamten BFWA-Bereich ist bis zu 4 Watt (36 dBm) Sendeleistung EIRP und einer max zul. spektralen Leistungsdichte von 200 mW/MHz (23 dBm/MHz) erlaubt.[10][11]
Auf Basis der SRD-Zulassung (Short Range Device) darf der Frequenzbereich 5725â5850 MHz (KanĂ€le 149 bis 165) mit einer Ă€quivalenten isotropen Strahlungsleistung von 25 mW in Europa genutzt werden.[12]
Laut der EU-Entscheidung 2005/513/EC darf der Bereich 5150â5350 MHz (KanĂ€le 36 bis inklusive 64) mit einer Sendeleistung von bis zu 200 mW in Europa nur in geschlossenen RĂ€umen genutzt werden, der Bereich 5150â5250 MHz dabei auch ohne DFS und TPC. Der Bereich 5470â5725 MHz kann mit einer Ă€quivalenten isotropen Strahlungsleistung (EIRP) von bis zu 1,0 W genutzt werden, wenn die automatische Leistungsregelung (TPC/TPS) und das dynamische Frequenzwahlverfahren (DFS) verwendet werden.[13] Dadurch soll sichergestellt werden, dass PrimĂ€rnutzer (z. B. Regenradar) auf denselben Frequenzen nicht gestört werden.[14] In Amerika galten schon vorher Ă€hnliche Regelungen. SĂŒdafrika ĂŒbernahm die EU-Entscheidung unverĂ€ndert, auch in den meisten anderen LĂ€ndern der Erde gibt es Ă€hnliche BeschrĂ€nkungen.
Ăberlappungsfreie KanĂ€le und Spektralmasken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]GemÀà den Vorgaben des Normungsinstituts ETSI steht der WLAN-Anwendung im 2,4-GHz-Band eine Gesamtbandbreite von 83,5 MHz zur VerfĂŒgung (mit geringfĂŒgigen Unterschieden in den einzelnen LĂ€ndern der EU).


Nutzungsbedingungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DatenĂŒbertragungsraten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Datenraten ausgewÀhlter Modulationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der folgenden Tabelle werden nur die fĂŒr jedermann freien Standards und FrequenzbĂ€nder aufgefĂŒhrt. Lizenzpflichtige, wie IEEE 802.11y im 3,6 GHz-Band, sind nicht enthalten.
| IEEE StanÂdard |
TrĂ€ger- freÂquenz [GHz] |
ModuÂlations- verÂfahren |
QAM | MIMO | Band- breite [MHz] |
Datenrate | ZusammenÂfassungs- standard (Jahr, Clause) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brutto max. [Mbit/s] |
Netto max. [Mbit/s] | |||||||
| 802.11 | 2,4 | FHSS[24] | â | 22 | 2 | 0,3 | IEEE 802.11-2012, Clause 16 | |
| 802.11b | DSSS[24] | â | 11[25] | 5[25] | IEEE 802.11-2012, Clause 17 | |||
| 44[26] | 22[26] | 8[27] | proprietÀr (802.11b+)[26][27] | |||||
| 66[26] | 33[26] | |||||||
| 88[26] | 44[26] | |||||||
| 802.11g | DSSS / OFDM[24] | 64 | â | 20 | 54[25] | 25[25] | IEEE 802.11-2012, Clause 19 | |
| 125[28] | 34[28] | proprietÀr (802.11g++)[28] | ||||||
| 40 | 108[29] | 30[27] | proprietÀr (802.11g+)[27] | |||||
| 802.11a | 5 | OFDM[24] | 64 | â | 20 | 54[30] | 25[30] | IEEE 802.11-2012, Clause 18 |
| 40 | 108[31] | 30 | proprietÀr (802.11a+)[31] | |||||
| 802.11n (Wi-Fi 4) |
2,4 oder 5 |
OFDM[32] | 64 | 1Ă1 | 20 | 65 *a*[30][33] 72 *b*[34] |
30[30][33][34] | IEEE 802.11-2012, Clause 20 |
| 40 | 135 *a* 150 *b*[34][30][33] |
60[34] 75[30][33] | ||||||
| 2Ă2 | 20 | 130 *a*[30][33][35] 144 *b*[34] |
60[30][33][35][34] | |||||
| 40 | 270 *a* 300 *b*[34][30][33] |
120[34] 150[30][33] | ||||||
| 3Ă3 | 20 | 195 *a*[33][35] 216 *b*[34] |
90[33][35][34] | |||||
| 40 | 405 *a* 450 *b*[34][33] |
180[34] 200[33] | ||||||
| 4Ă4 | 20 | 260 *a*[35] 288 *b*[34] |
120[35][34] | |||||
| 40 | 540 *a* 600 *b*[34] |
240[34] | ||||||
| 256 | 1Ă1 | 40 | 200[34][35] | 80[34] 100[35] | ||||
| 2Ă2 | 400[34][35] | 160[34] 200[35] | ||||||
| 3Ă3 | 600[34][35] | 240[34] 300[35] | ||||||
| 4Ă4 | 800[34][35] | 320[34] 400[35] | ||||||
| 802.11ac (Wi-Fi 5) |
5 | OFDM[36] | 256 | 1Ă1 | 20 | 86[33][34] | 40[33][34] | IEEE 802.11-2016, Clause |
| 40 | 200[33][35][34] | 90[33][35] 100[34] | ||||||
| 80 | 433[33][34] | 200[33] 215[34] | ||||||
| 160 | 866[34] | 430[34] | ||||||
| 2Ă2 | 20 | 173[33][34] | 80[33] 85[34] | |||||
| 40 | 400[33][35][34] | 180[33][35] 200[34] | ||||||
| 80 | 866[33][34] | 300[33] 430[34] | ||||||
| 160 | 1.733[34] | 860[34] | ||||||
| 3Ă3 | 20 | 260[33][35] 289[34] |
120[33] 130[35][34] | |||||
| 40 | 600[33][35][34] | 220[33] 270[35] 300[34] | ||||||
| 80 | 1.300[33][35][34] | 600[34] 650[33][35] | ||||||
| 160 | 2.600[37] | |||||||
| 4Ă4 | 20 | 347[34] 350[35] |
175[34][35] | |||||
| 40 | 800[34] | 360[34] | ||||||
| 80 | 1.733[34] | 860[34] | ||||||
| 160 | 3.466[34] | 1.720[34] | ||||||
| 8Ă8 | 160 | 6.933[38] | 3.500[39] | |||||
| 802.11ad | 60 | 64 | â | 2.000 | 6.700[37] | |||
| 802.11ax (Wi-Fi 6) |
2,4 oder 5 |
OFDMA[36] | 1024[36] | 1Ă1 | 20 | 150[34] | 90[34] | |
| 40 | 300[34] | 180[34] | ||||||
| 80 | 600[34] | 360[34] | ||||||
| 160 | 1.200[34] | 720[34] | ||||||
| 2Ă2 | 20 | 300[34] | 180[34] | |||||
| 40 | 600[34] | 360[34] | ||||||
| 80 | 1.200[34] | 720[34] | ||||||
| 160 | 2.400[34] | 1.440[34] | ||||||
| 3Ă3 | 20 | 450[34] | 270[34] | |||||
| 40 | 900[34] | 540[34] | ||||||
| 80 | 1.800[34] | 1.080[34] | ||||||
| 160 | 3.600[34] | 2.160[34] | ||||||
| 4Ă4 | 20 | 600[34] | 360[34] | |||||
| 40 | 1.200[34] | 720[34] | ||||||
| 80 | 2.400[34] | 1.440[34] | ||||||
| 160 | 4.800[34] | 2.880[34] | ||||||
| 8Ă8 | 160 | 9.608[38] | ||||||
- MIMO
- gibt die Anzahl der notwendigen Antennen und damit Datenströme fĂŒr die angegebene Ăbertragungsgeschwindigkeit an. MIMO 3Ă3 bedeutet, dass sowohl an der Sende- sowie Empfangsstation jeweils drei Antennen vorhanden sind und somit drei Datenströme parallel ĂŒbertragen können. Theoretisch verdreifacht sich damit die Datenrate gegenĂŒber SISO (1Ă1), in der Praxis bringt jede zusĂ€tzliche Antenne einen immer geringeren Gewinn. Der Aufwand fĂŒr Sende- und Empfangeinheiten steigt linear, der fĂŒr die Signalverarbeitung sogar ĂŒberlinear an.
Die Station mit der geringeren Anzahl von Antennen bestimmt die Anzahl der möglichen Datenströme und damit der Bruttodatenrate der Verbindung. Die Bruttodatenrate ist z. B. von 2Ă1, 3Ă1, 4Ă1, 1Ă2, 1Ă3, 1Ă4 identisch mit 1Ă1; 3Ă2, 4Ă2, 2Ă3, 2Ă4 identisch mit 2Ă2; 4Ă3, 3Ă4 identisch mit 3Ă3. Bei EmpfangsgerĂ€ten, die nur eine Antenne besitzen (z. B. viele Smartphones und Ă€ltere WLAN-Sticks), ist nur SISO (1Ă1) bzw. MISO (2Ă1, 3Ă1 usw.) möglich. Dadurch sind bei 11n meist nur Bruttodatenraten von maximal 72 MBit/s und bei 11ac-fĂ€higen GerĂ€ten von 433 MBit/s erreichbar.
Wenn z. B. der Access Point drei Antennen (3Ă3 MIMO) und der Client aber nur zwei Antennen (2Ă2 MIMO) hat, ergibt sich ein 3Ă2 MIMO und die Nettodatenrate erhöht sich bei 802.11ac-Komponenten gegenĂŒber einem 2Ă2-Stream um ca. 20 Prozent.[40] - Mehrere EmpfangsgerĂ€te
- Zu berĂŒcksichtigen ist, dass sich alle GerĂ€te auf demselben Kanal die Bandbreite fĂŒr Senden und Empfangen teilen. AuĂerdem enthalten die angegebenen Brutto-DatenĂŒbertragungsraten den Protokoll-Overhead, also die Verwaltungsdaten, so liegt selbst unter optimalen Bedingungen die erreichbare NettoĂŒbertragungsrate nur wenig ĂŒber der HĂ€lfte der Brutto-Angaben.
- 802.11g/n im KompatibilitÀtsmodus mit 802.11b
- Im Mischbetrieb (802.11b + g) kann die Ăbertragungsrate gegenĂŒber dem reinen 802.11g-Betrieb deutlich einbrechen. Die Netto-DatenĂŒbertragungsraten sind unter optimalen Bedingungen in der Praxis realistisch erreichbar.[41][42] Man sollte, wenn möglich, den KompatibilitĂ€tsmodus mit 802.11b vermeiden und im Router statt 802.11b+g bzw. 802.11b+g+n besser nur 802.11g bzw. 802.11g+n aktivieren.
Datendurchsatz auf Anwendungsebene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oft ist der theoretisch mögliche Durchsatz auf OSI-Schicht 2 angegeben. FĂŒr den Benutzer ist aber der tatsĂ€chliche Datendurchsatz auf OSI-Schicht 5 relevant. Die Norm IEEE 802.11 unterteilt WLAN in verschiedene Varianten (b, g, n, a), von denen jede andere theoretisch mögliche Datenraten besitzt. Diese Varianten sind wieder in Modulationsarten unterteilt. FĂŒr alle Varianten gilt jedoch, dass der Datendurchsatz nicht nur von SignalstĂ€rken und der daraus resultierenden Modulation abhĂ€ngt, sondern auch maĂgeblich von u. a. der PaketgröĂe abhĂ€ngig ist.
In einer typischen Situation sitzt einer der Endpunkte der Verbindung im WLAN, der andere im drahtgebundenen Ethernet. Daher mĂŒssen die Datenpakete das WLAN (802.11) passieren und z. B. in Ethernet (802.3) konvertiert werden und andersherum. Durch die verschiedenen PaketlĂ€ngen der Medien beeinflusst die PaketgröĂe der Anwendung den Durchsatz. Anwendungen mit kleinen Paketen, z. B. VoIP, weisen einen schlechteren Datendurchsatz auf als solche mit groĂen Paketen, z. B. HTTP-Transfers. Dies ist auch deutlich in den beiden Graphen und der Tabelle zu erkennen, welche mit 25 m Abstand zwischen den WLAN-Endpunkten aufgenommen wurden.[43][44]
| Standard | Band (in GHz) |
BandÂbreite (in MHz) |
UDP-Durchsatz in Mbit/s[43][44] | |
|---|---|---|---|---|
| kleine Pakete (64 Byte) |
groĂe Pakete (1460 Byte) | |||
| 802.11b | 2,4 | 20 | 0,5 | 5,5 |
| 802.11g | 2,2 | 25,1 | ||
| 802.11a | 5 | 2,5 | 28,3 | |
| 802.11n | 2,4 oder 5 |
9,3 | 73,0 | |
| 40 | 9,0 | 100,0 | ||
Ăbertragungsart: EinzeltrĂ€ger (DSSS)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei den folgenden Raten wird sowohl Frequenz- als auch Codespreizung eingesetzt. Die Raten mit PBCC sind optionale Erweiterungen und werden meistens nicht unterstĂŒtzt.
| ĂberÂtragungsÂrate | Modulation | Kodierung | Kommentar |
|---|---|---|---|
| 1 Mbit/s | DBPSK | CBC | wird fĂŒr Beacons verwendet |
| 2 Mbit/s | DQPSK | CBC | |
| 5,5 Mbit/s | DQPSK | CCK | |
| 5,5 Mbit/s | BPSK | PBCC | optional |
| 11 Mbit/s | DQPSK | CCK | |
| 11 Mbit/s | QPSK | PBCC | optional |
| 22 Mbit/s | 8-PSK | PBCC | optional |
| 33 Mbit/s | 8-PSK | PBCC | optional |
Ăbertragungsart: MehrtrĂ€ger (OFDM)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei den folgenden Raten wird ein Faltungscode mit einer Informationsrate von 1/2 eingesetzt. Die Informationsraten 2/3 und 3/4 kommen durch nachtrÀgliche Punktierung des zuvor generierten Bitstroms mit der Informationsrate von 1/2 zustande, d. h. die Redundanzen werden teilweise wieder gelöscht.
| Modulation | 1/2 | 2/3 | 3/4 |
|---|---|---|---|
| in Mbit/s | |||
| BPSK | 6 | n/a | 9 |
| QPSK | 12 | n/a | 18 |
| QAM-16 | 24 | n/a | 36 |
| QAM-64 | n/a | 48 | 54 |
Standards nach IEEE 802.11
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Normiert wird WLAN, wie viele andere Standards, von der IEEE (kurz fĂŒr englisch Institute of Electrical and Electronics Engineers âInstitut der Elektrik- und Elektronik Ingenieureâ).
Ăbersicht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| BezeichÂnung *e2 der Wi-Fi Alliance |
IEEE Standard |
erst- verÂöffentÂlicht |
802.11- Standard |
FrequenzÂband [GHz] |
Modulations- und MultiplexÂverfahren *e1 |
AnÂtenÂnenÂzahl | Maximale Linkrate (theoÂretisch) [Mbit/s] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| â | 802.11 | 1997[45] | -2012[45] | 2,4 | FHSS+GFSK / DSSS+DBPSK/DQPSK | 1[46] | 2 *e3[46] |
| 802.11b | 1999[45] | -2012[45] | 2,4 | DSSS+CCK | 1[46] | 11 *e3[46] | |
| 802.11a | 1999[45] | -2012[45] | 5 | OFDM+BPSK/QPSK/QAM | |||
| 802.11g | 2003[45] | -2012[45] | 2,4 | OFDM+BPSK/QPSK/QAM | 1[46] | 54 *e3[46] | |
| Wi-Fi 4[47] | 802.11n | 2009[45] | -2012[45] | 2,4 und 5 | MIMO+OFDM+BPSK/QPSK/QAM | 1â4[46] | 72â600 *e4[46] |
| â | 802.11ad | 2012[45] | -2016[45] | 60 | SC / SCLP / ODFM[48] | ||
| Wi-Fi 5[47] | 802.11ac | 2013[45] | -2016[45] | 5 | MU-MIMO+OFDM+BPSK/QPSK/QAM | 1â8[46] | 433â6.933 *e5[46] |
| Wi-Fi 6[47] | 802.11ax | 2020[45] | 2,4 und 5 | OFDMA+QAM | 1â8[46] | 600â9.608 *e4 *e6[46] | |
| Wi-Fi 6E[49] | 6 | ||||||
| Wi-Fi 7 | 802.11be | 2,4 + 5 + 6 | MLO / Massive MIMO / QAM | 1â16 |
Von der Wi-Fi Allianz wurden die Bezeichnungen âWi-Fi 1â, âWi-Fi 2â und âWi-Fi 3â nicht vergeben, jedoch findet man in Veröffentlichungen von verschiedenen Allianz-fernen Autoren eigene widersprĂŒchliche Zuordnungen zu IEEE 802-11-Standards (z. B. âWi-Fi 1â zu 802.11[50] bzw. 802.11b[51], âWi-Fi 2â zu 802.11b[50] bzw. 802.11a[51]).
802.11
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der ursprĂŒngliche, nicht mehr gebrĂ€uchliche WLAN-Standard 802.11-1997 und 802.11-1999 sah drei Ăbertragungsarten vor, das
- Frequenzsprungverfahren (FHSS)
- Das verwendete Spektrum wird in viele kleine KanÀle zerteilt, Sender und EmpfÀnger springen synchron nach vordefinierten Abfolgen von Kanal zu Kanal. Das reduziert die Störungsempfindlichkeit erheblich.
- Frequenzspreizverfahren (DSSS)
- Das ist ein EinzeltrĂ€gerverfahren, bei dem die Sendeenergie auf einen breiten Frequenzbereich verteilt wird. Schmalbandige Störungen â wie durch Bluetooth, ZigBee oder Modellflug â können dadurch praktisch âgeschlucktâ werden. Das Signal in einem DSSS-Kanal erstreckt sich ĂŒber 22 MHz. Die störenden AuslĂ€ufer der Modulation am oberen und unteren Ende des Kanals mĂŒssen gedĂ€mpft werden. Daraus ergibt sich ein Kanalabstand von ebenfalls 22 MHz, wenn sich die fĂŒr das Signal genutzten Bereiche nicht ĂŒberlappen sollen. In den USA und Europa waren somit drei ĂŒberlappungsfreie KanĂ€le möglich, in Japan vier. Ăblicherweise verwendete man damals die KanĂ€le 1, 6 und 11 sowie in Japan zusĂ€tzlich Kanal 14. Mit LeistungseinbuĂen war auch ein Betrieb mit geringerem Kanalabstand möglich.
- Infrarot-Ăbertragungsverfahren
- Es verwendete diffuses Licht mit einer WellenlĂ€nge von 850-950 nm. Damit war eine Ăbertragung von bis zu 16 Mbit/s auf einer maximalen Entfernung von 10 Metern möglich. Die Infrarot-Ăbertragung war nur im Ad-hoc-Modus möglich.
802.11a
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Entwicklung von 802.11a wurde als Modulation OFDM, ein MehrtrĂ€gerverfahren, gewĂ€hlt. Man entschied sich KanĂ€le von 20 MHz Breite zu verwenden. Ein Kanal besteht aus 52 ZwischentrĂ€gern (engl. sub-carrier) zu je 0,3125 MHz, also insgesamt 16,25 MHz, die tatsĂ€chlich fĂŒr das Signal verwendet werden. Vier von diesen ZwischentrĂ€gern sind PilottrĂ€ger, ĂŒbermitteln also keine Daten. Zur Robustheit des Signals tragen die Verfahren Subcarrier-Interleaving, Scrambling und Faltungscode bei. Subcarrier-Interleaving ist ein Frequenzsprungverfahren auf Ebene der UntertrĂ€ger.
802.11b
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Entwicklung von 802.11b wurde als Modulation OFDM gewĂ€hlt. Da OFDM noch nicht fĂŒr das 2,4-GHz-Band zugelassen war, als 802.11b entworfen und standardisiert wurde, musste man wieder auf DSSS mit 22 MHz Kanalbreite zurĂŒckgreifen. Jedoch konnte durch eine neue Kodierungsart die Ăbertragungsrate auch mit DSSS erhöht werden. FĂŒr ĂŒberlappungsfreien Betrieb wurden die KanĂ€le 1, 6 und 11 benutzt.[52] Da, als es nur 11b gab, wenige WLAN-Netze in Betrieb waren, wurde auch CCK-Modulation und KanĂ€le mit gröĂerem Abstand zueinander genannt.[53]
Da heute kaum noch GerĂ€te in Betrieb sind, die ausschlieĂlich 802.11b beherrschen, sollte man auf diesen Standard verzichten. Dadurch wird der KompatibilitĂ€tsmodus nicht benötigt, der Datendurchsatz erhöht sich und ein vierter Kanal wird ĂŒberlappungsfrei (siehe 802.11g).
802.11g
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachdem OFDM auch fĂŒr 2,4 GHz freigegeben worden war, ĂŒbertrug man das 20-MHz-Kanalschema von 802.11a (5 GHz) auf 2,4 GHz. Im 2003 veröffentlichten Standard 802.11g wurde auch ein KompatibilitĂ€tsmodus fĂŒr 802.11b-GerĂ€te eingebaut. Dies hat aber den Nachteil, dass der Datendurchsatz fĂŒr alle GerĂ€te im Netz zurĂŒckgeht.[54]
In Europa sind nun durch die geringere Kanalbreite 4 statt 3 ĂŒberlappungsfreie KanĂ€le im 2,4-GHz-Band möglich (1, 5, 9 und 13). Dieses Kanalschema wird auch von der österreichischen Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) empfohlen.[6]
In Japan wurde darauf verzichtet Kanal 14 fĂŒr OFDM freizugeben, sodass mit der Abnahme der Nutzung der inzwischen veralteten Ăbertragungsart DSSS der Kanal 14 wieder fĂŒr andere Nutzungen frei wird.
802.11n
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Branchenbezeichnung fĂŒr Produkte und Netzwerke (englisch industry designation for products and networks) der Wi-Fi Alliance lautet Wi-Fi 4.[55] Mit 802.11n wurden 802.11a und g erweitert, so dass nun wahlweise ein Betrieb mit einem Kanalabstand von 40 MHz und einer Signalbreite von 33,75 MHz möglich ist. Das Signal setzt sich in diesem Modus aus 108 ZwischentrĂ€gern zu wiederum 0,3125 MHz zusammen. Sechs von diesen TrĂ€gern sind PilottrĂ€ger. Dadurch ergibt sich eine Steigerung der maximalen BruttoĂŒbertragungsrate (pro Stream) auf 150 Mbit/s, jedoch halbiert sich die Anzahl der ĂŒberlappungsfreien KanĂ€le.
802.11h
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung zum Standard 802.11a. Sie fĂŒgt Transmission Power Control (TPC) und Dynamic Frequency Selection (DFS) hinzu. Damit wird gesichert, dass Radaranlagen, Satelliten- und Ortungsdienste nicht gestört werden. Sie muss in Europa beim Betrieb mit groĂen Sendeleistungen sowie auĂerhalb von GebĂ€uden zwingend eingesetzt werden.
802.11ac
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Branchenbezeichnung fĂŒr Produkte und Netzwerke der Wi-Fi Alliance lautet Wi-Fi 5.[55] Im Dezember 2013 ist der neue Standard 802.11ac verabschiedet worden,[56] der gegenĂŒber 802.11n eine schnellere DatenĂŒbertragung mit einer Bruttodatenrate von 1,3 Gbit/s ermöglicht. Netto schaffen gute GerĂ€te aber immerhin das Dreifache der 3-Stream-MIMO-GerĂ€te. Die DatenĂŒbertragung geschieht ausschlieĂlich im 5-GHz-Band und fordert eine gröĂere Kanalbreite von 80 MHz, optional eine Kanalbreite von 160 MHz.
802.11ad
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2014 können mit dem Standard IEEE 802.11ad im 60-GHz-Bereich bis zu 7 Gbit/s auf Strecken einiger Meter ohne Hindernisse in der Verbindungslinie erreicht werden. Die hohen Datenraten im 60-GHz-Bereich sind durch die im Vergleich zum 5-GHz-Bereich sehr breiten KanĂ€le möglich. GerĂ€te, die fĂŒr den 60-GHz-Bereich geeignet sind, sollen fĂŒr gröĂere Entfernungen bei reduzierter Datenrate in den 5-GHz- oder 2,4-GHz-Bereich wechseln können.[57]
802.11ax
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Branchenbezeichnung fĂŒr Produkte und Netzwerke der Wi-Fi Alliance lautet Wi-Fi 6.[55] Dieser Standard ist ein Nachfolger von 802.11ac und liefert theoretisch bei gleichen Randbedingungen 37 Prozent mehr Bandbreite.[58] Er hat den Fokus auf die zentrale Koordination der Funkzelle, um die Geschwindigkeit beim gleichzeitigen Betrieb vieler GerĂ€te zu steigern, und nutzt dazu erstmals OFDMA und Coloring.[59] Es werden z. Z. die ISM-BĂ€nder bei 2,4 GHz und 5 GHz verwendet.[59] Die theoretisch erreichbare Bruttodatenrate liegt bei 9.600 Mbit/s.
802.11be
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die geplante Branchenbezeichnung fĂŒr den 802.11be-Standard lautet Wi-Fi 7. Der Standard soll der Nachfolger von Wi-Fi 6 bzw. Wi-Fi 6E werden. Theoretisch sind DatenĂŒbertragungsraten von bis zu 46,1 Gbit/s möglich.[60]
Reichweite und Antennen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]




Die zulĂ€ssige Ă€quivalente isotrope Strahlungsleistung (EIRP) von 100 mW (2,4 GHz) beziehungsweise 500 mW (5 GHz) handelsĂŒblicher 802.11-EndgerĂ€te lĂ€sst 30 bis 100 Meter Reichweite auf freier FlĂ€che erwarten. Einige WLAN-GerĂ€te erlauben den Anschluss einer externen Antenne. Mit Richtantennen lassen sich bei Sichtkontakt im Freien mehrere Kilometer ĂŒberbrĂŒcken. In geschlossenen RĂ€umen ist die Reichweite stark von Hindernissen sowie Art und Form der Bebauung abhĂ€ngig.
LeichtbauwĂ€nde mindern die Reichweite durch DĂ€mpfung und können â je nach verwendetem (Metall-)StĂ€nderbau sowie Art des Wandaufbaus (DĂ€mmungen mit Aluminiumkaschierung, Dampfsperrbahnen etc.) â ein groĂes Hindernis sein. Insbesondere massive Mauerwerk- und StahlbetonwĂ€nde dĂ€mpfen, vor allem durch Feuchtigkeit bedingt, stark â ebenso wie metallbedampfte Glasscheiben beziehungsweise Brandschutzkonstruktionen. Je höher die elektrische LeitfĂ€higkeit des Materials, desto stĂ€rker ist die DĂ€mpfung.
OberflÀchen können aber auch als Reflektor wirken und damit die Reichweite verbessern.
WLAN nach IEEE 802.11h (maximal 54 Mbit/s brutto) arbeitet im 5-GHz-Band, in dem ein gröĂerer Frequenzbereich (455 MHz Bandbreite) zur VerfĂŒgung steht und damit 19 nicht ĂŒberlappende Frequenzen (in Deutschland) lizenzfrei nutzbar sind. (Siehe dazu auch, fĂŒr die USA: U-NII) Im Normalbetrieb sind in GebĂ€uden nach IEEE 802.11h 200 mW Ă€quivalente isotrope Strahlungsleistung (EIRP) erlaubt. Jedoch nur ein kleiner Teil des Frequenzbereichs ist ohne weitere Anforderungen (TPC, Transmitter Power Control und DFS, Dynamic Frequency Selection) nutzbar. Im Freien ist ebenfalls nur ein kleiner Frequenzbereich mit TPC und DFS erlaubt. In diesem sind auch höhere Ă€quivalente isotrope Strahlungsleistungen bis 1 Watt EIRP gestattet.[61] TPC und DFS sollen sicherstellen, dass Satellitenverbindungen und RadargerĂ€te nicht gestört werden. Als primĂ€re Lizenznehmer sind diese gegenĂŒber der Nutzung fĂŒr WLAN privilegiert.
Antennen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit speziellen Richtantennen lassen sich bei Sichtkontakt mehrere Kilometer ĂŒberbrĂŒcken. Dabei werden teilweise Rekorde mit Verbindungen ĂŒber bis zu hundert Kilometer aufgestellt, bei denen keine SendeverstĂ€rker eingesetzt werden, sondern nur Antennen mit hohem Gewinn. Allerdings funktioniert das nur bei quasi-optischer Sicht und möglichst freier erster Fresnelzone. Die zulĂ€ssige Ă€quivalente isotrope Strahlungsleistung (EIRP) wird dabei aber meist deutlich ĂŒberschritten.
Antennen bringen sowohl einen Sende- als auch einen Empfangsgewinn (Antennengewinn, angegeben in dBi), indem sie elektromagnetische Wellen bĂŒndeln. Daher muss statt der Sendeleistung die sogenannte Ă€quivalente isotrope Strahlungsleistung zur BeschrĂ€nkung herangezogen werden.
In Europa ist die Ă€quivalente isotrope Strahlungsleistung von WLAN-Anlagen bei 2,4 GHz auf 100 mW(= 20 dBm) EIRP, bei 5,15â5,35 GHz ĂŒber 5,25 GHz mit TPC und DFS auf 200 mW (= 23 dBm) EIRP, beziehungsweise bei 5,47â5,725 GHz mit TPC und DFS auf 1000 mW (= 30 dBm) EIRP begrenzt. Zum EIRP siehe auch: Ăquivalente isotrope Strahlungsleistung, Abschnitt Praktische Berechnung.
Reichweite
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der folgenden Tabelle werden nur die fĂŒr jedermann freien Standards und FrequenzbĂ€nder aufgefĂŒhrt. Lizenzpflichtige, wie IEEE 802.11y im 3,6 GHz-Band, sind nicht enthalten.
| Standard | Frequenz [GHz] |
Reichweite [m] | ||
|---|---|---|---|---|
| im Haus 1 (ca.) |
im Freien inkl. einer Wand (ca.) |
im Freien (bis) | ||
| 802.11 | 2,4 | 20 | 100 | 100[24] |
| 802.11a | 5 | 25[62] | 120 | 2.000[24] |
| 802.11b | 2,4 | 38[62] | 140 | 100[24] |
| 802.11g | 2,4 | 38[62] | 140 | 100[24] |
| 802.11n | 2,4 | 70[62] | 250 | 100[24] |
| 5 | 70[62] | 250 | ||
| 802.11ad | 60 | 10[62] | ||
| 802.11ac | 5 | 50[62] | ||
| 802.11ax | 2,4 | 30[62] | ||
| 5 | 30[62] | |||
Sicherheit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Offene WLAN-Netze sind Angriffen ausgesetzt, wie Snarfing oder Man-in-the-Middle-Angriffen. Durch die Verwendung von VerschlĂŒsselung und Kennwörtern (Authentifizierung) wird versucht dies zu verhindern oder zumindest deutlich zu erschweren.
VerschlĂŒsselung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]UrsprĂŒnglich wurden zur VerschlĂŒsselung Standards wie Wired Equivalent Privacy (WEP), WEPplus oder Wi-Fi Protected Access (WPA) verwendet. Diese Standards gelten mit Stand Anfang 2024 als technisch ĂŒberholt, da beispielsweise Known-Plaintext-Angriffe mit vertretbaren technischen Aufwand auf damit gesicherte FunkĂŒbertragung möglich sind. Nachfolger, die diese Schwachstellen vermeiden, sind WPA2 und WPA3.[63] Bei offenen Funknetzen (Hot Spot (WLAN)) kann Opportunistic Wireless Encryption (OWE) eingesetzt werden.
Eine alternative Herangehensweise besteht darin gar keine VerschlĂŒsselung auf WLAN-Ebene zu verwenden und die gesamte VerschlĂŒsselung auf die IP-Ebene zu verlagern. Dabei wird der Datenverkehr beispielsweise durch die Verwendung von einem VPN-Tunnel geschĂŒtzt.
Authentifizierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Extensible Authentication Protocol ist ein Protokoll, um Clients zu authentifizieren. Es kann zur Nutzerverwaltung auf RADIUS-Server zurĂŒckgreifen. EAP wird hauptsĂ€chlich innerhalb von WPA fĂŒr gröĂere WLAN-Installationen eingesetzt.
Eine Authentifizierung ist auch ĂŒber die MAC-Adresse der drahtlosen Netzwerkadapter möglich. Die MAC-Adresse ist eine Hardware-Kennung, anhand deren sich jeder angeschlossene Netzwerkadapter identifizieren lĂ€sst. Die meisten Access Points beziehungsweise Router bieten die Möglichkeit, den Zugriff nur fĂŒr bestimmte MAC-Adressen zu ermöglichen. Allen nicht zugelassenen MAC-Adressen wird dann keine IP-Adresse zugewiesen, beziehungsweise der Zugriff auf den Access Point ist blockiert. Eine alleinige Sicherung ĂŒber MAC-Adressen-Filterung ist jedoch nicht sicher, da sich solche Adressen problemlos einstellen lassen. GĂŒltige MAC-Adressen können z. B. durch das Mitlauschen des Datenverkehrs anderer Teilnehmer gefunden werden. Aber auch VerschlĂŒsselungen lassen sich auf diese Weise knacken.
Grundlegende SicherheitsmaĂnahmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dazu gehören einige grundlegende Einstellungen am Router beziehungsweise Access Point:
- Aktivierung der VerschlĂŒsselung mit einer sicheren VerschlĂŒsselungsmethode, d. h. mindestens WPA2, nach Möglichkeit WPA3. Bei WPA3 ist zu beachten, dass Ă€ltere GerĂ€te diesen Standard oft noch nicht unterstĂŒtzen (Stand 2021). Bis die entsprechenden GerĂ€te entweder ein Update erhalten oder ersetzt werden, ist der Einsatz des gemischten Modus (Transition Mode, mixed) zu empfehlen, bei dem sowohl WPA2 als auch WPA3 parallel auf demselben Netzwerk aktiv sind[64]
- Vergabe eines sicheren NetzwerkschlĂŒssels
- Ersetzen der werkseitig voreingestellten Router- beziehungsweise Access-Point-Passwörter, da diese z. B. bei Arcadyan (einige Easybox- und Speedport-Modelle) anhand der BSSID errechnet werden können[65][66]
- Nur denjenigen Clients Zugriff auf das Heimnetzwerk erlauben, denen man vertraut (Liste der MAC-Adressen aller berechtigten GerĂ€te im Router definieren, z. B. nur der eigene PC, der Familie, der Wohngemeinschaft etc.). Dann mĂŒssen Angreifer immerhin zunĂ€chst eine der berechtigten MAC-Adressen aus dem WIFI-Verkehr abfischen und dann ihr ZugriffsgerĂ€t dazu bringen, diese MAC-Adresse vorzutĂ€uschen (ersteres anspruchsvoller als letzteres).
- Deaktivieren von Wi-Fi Protected Setup, wenn die Funktion nicht (mehr) benötigt wird[67]
- Ănderung des werkseitig voreingestellten SSID-Namens (z. B. FritzBoxXXX, SpeedportXXX, u. dergl.), so dass keine RĂŒckschlĂŒsse auf verwendete Hardware, Einsatzzweck oder Einsatzort möglich sind (minimaler Sicherheitsgewinn, da anhand der BSSID meist auf die Hardware RĂŒckschlĂŒsse gezogen werden können)
- Deaktivierung der Fernkonfiguration des Routers, soweit vorhanden (insbesondere bei privaten Haushalten)
- Konfiguration des Access Point nach Möglichkeit nur ĂŒber kabelgebundene Verbindungen vornehmen beziehungsweise Konfiguration per WLAN deaktivieren
- Ausschalten von WLAN-GerÀten, solange sie nicht genutzt werden (Zeitmanagement)
- regelmĂ€Ăige Firmware-Aktualisierungen des Access Point, um sicherheitsrelevante Verbesserungen zu erhalten
- Trennung des Access Point vom restlichen (kabelgebundenen) Netzwerkteil mit Hilfe von VLANs und gleichzeitiger Einsatz einer Firewall zwischen den Netzwerkteilen
Gesellschaftliche Bedeutung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die starke Verbreitung von Drahtlosnetzwerken in den letzten Jahren unterstreicht den Trend zu mehr MobilitĂ€t und flexibleren Arbeitsbedingungen. Bereits 2005 wurden in der EuropĂ€ischen Union mehr Notebooks als Desktop-Rechner verkauft, die meisten davon mit eingebautem WLAN-Chip. Ăffentliche und kommerzielle WLAN-Access-Points mit Internetanbindung, sogenannte âHot Spotsâ, ermöglichen an vielen Orten den Zugriff auf das weltweite Datennetz. Deren gesellschaftliche Bedeutung zeigt beispielsweise die Initiative Wifi4EU, mit der die EU in ihren Mitgliedsstaaten die Bereitstellung kostenloser WLAN-Netze in öffentlichen Einrichtungen subventioniert.[68][69]
Bei privaten Nutzern finden sich ohnehin nahezu flÀchendeckend DSL-ZugangsgerÀte mit eingebautem Access Point, die die Telekommunikationsanbieter oft verbilligt zusammen mit dem Internet-Anschluss anbieten.
-
Ausgeschildertes WLAN am Flughafen Wien-Schwechat
-
An diesem Ort in Estland gibt es ein freies WLAN (beziehungsweise Wi-Fi)
-
Karte mit WLAN-Abdeckung in der NiedersÀchsischen Staats- und UniversitÀtsbibliothek Göttingen, 2005
-
Kartierung von WLAN-Zugangspunkten in Seattle durch Wardriving mit NetStumbler, 2004
-
Weltkarte mit WLAN-Zugangspunkten, gesammelte Daten von 2007
Weitere Anwendungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]WLAN kann auch als Plattform zur Lokalisierung in StĂ€dten und GebĂ€uden verwendet werden. Seit Anfang 2008 wird dazu vom Fraunhofer-Institut fĂŒr Integrierte Schaltungen auf einer FlĂ€che von 25 Quadratkilometern in NĂŒrnberg eine Testumgebung betrieben.[70] Nach einer ersten Betriebsphase soll das System auf weitere deutsche und europĂ€ische StĂ€dte wie Berlin, MĂŒnchen, Frankfurt, London, Paris und Mailand ausgedehnt werden.[71]
Google und Apple nutzen die Daten von WLANs, um Nutzer zu lokalisieren. Damit bieten sie eine Alternative zur Lokalisierung per GPS.[72]
Es wird intensiv geforscht, inwieweit WLAN auch im öffentlichen StraĂenverkehr genutzt werden kann, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.[73]
Rechtliche Lage der Anschlussinhaber in Deutschland
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Umstritten war die Frage, inwieweit der Anschlussinhaber eines WLAN fĂŒr Rechtsverletzungen Dritter haftet, die unter der IP-Adresse des Anschlussinhabers begangen werden.[74] In diesem Zusammenhang steht auch die Rechtsfrage, welche SchutzmaĂnahmen ein Anschlussinhaber ĂŒberhaupt zu ergreifen hat und wo gegebenenfalls zumutbare SchutzmaĂnahmen (sogenannte âPrĂŒfungs- und Ăberwachungspflichtenâ) enden.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Hanseatische Oberlandesgericht entschied, dass ein sorgeberechtigter Elternteil als Störer auch fĂŒr Urheberrechtsverletzungen haftet, die durch seine Kinder begangen wurden. Den Eltern sei es zumutbar, technische MaĂnahmen zu ergreifen, um die Nutzung illegaler Tauschbörsen zu verhindern.[75] Auch das Oberlandesgericht Köln sah die Haftung fĂŒr Urheberrechtsverletzungen nicht nur fĂŒr eine GmbH als Anschlussinhaberin als gegeben an, sondern verurteilte auch den GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GmbH zur persönlichen Haftung aus dem Gesichtspunkt der Störerhaftung.[76]
Die gegenteilige Ansicht vertrat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Die Richter entschieden, dass der Inhaber eines Internetanschlusses grundsĂ€tzlich nicht als Störer fĂŒr die unberechtigte Nutzung einer WLAN-Verbindung durch unberechtigte Dritte haftet, die mit ihm in keinerlei Verbindung stehen.[77][78] Nach Ansicht des Landgerichtes MĂŒnchen I besteht auch keine Haftung eines Radiosenders fĂŒr die durch einen VolontĂ€r begangenen Rechtsverletzungen, da kein Unternehmen grenzenlose MitarbeiterĂŒberwachungspflichten einhalten könne.[79]
Diese uneinheitliche Rechtsprechung fĂŒhrte dazu, dass ein solcher Fall beim Bundesgerichtshof anhĂ€ngig war. Der u. a. fĂŒr das Urheberrecht zustĂ€ndige I. Zivilsenat verkĂŒndete am 12. Mai 2010 eine grundlegende Entscheidung zu den Haftungsfragen. Privatpersonen können demnach auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten fĂŒr Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird.[80] Eine Entscheidung darĂŒber, wie die Rechtslage bei WLANs ist, die der Anbieter bewusst an die Ăffentlichkeit richtet, steht bislang noch aus.
Daneben stellt sich die Frage, ob sich derjenige, der unberechtigt ein offenes, fremdes WLAN nutzt, strafbar macht. Diese unberechtigte Nutzung wird teils in Anspielung auf âSchwarzfahrenâ als âSchwarzsurfenâ bezeichnet. Das Amtsgericht Wuppertal hat 2007 entschieden, dass sich ein âSchwarzsurferâ wegen eines VerstoĂes gegen § 89, S. 1, § 148 Abs. 1 S. 1 TKG und § 44, § 43 Abs. 2 Nr. 3 BDSG strafbar macht.[81] Nach einer Entscheidung desselben Amtsgerichts von 2010 soll âSchwarzsurfenâ nicht mehr unter Strafe stehen.[82] Das Landgericht Wuppertal bestĂ€tigte diese Entscheidung. Schwarzsurfen sei unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt strafbar.[83]
Mit der am 21. Juli 2016 erlassenen Ănderung des Telemediengesetzes wurde durch eine ErgĂ€nzung von § 8 Abs. 3 TMG klargestellt, dass auch Zugangsanbieter, die Nutzern einen Internetzugang ĂŒber ein drahtloses lokales Netzwerk zur VerfĂŒgung stellen, haftungsprivilegiert sind. Damit ist geregelt, dass WLAN-Betreiber unter das sogenannte Providerprivileg fallen. Die eigentliche Abschaffung der Störerhaftung schaffte es hingegen zunĂ€chst nicht in den Gesetzestext. Stattdessen fand sich in der BegrĂŒndung des Gesetzes lediglich der Hinweis, dass der Gesetzgeber es gern sĂ€he, dass WLAN-Betreiber nicht mehr fĂŒr RechtsverstöĂe Dritter abgemahnt und auf Unterlassung in Anspruch genommen werden können.
Echte Rechtssicherheit fĂŒr offene Funknetze wurde damit gerade noch nicht erreicht. Im Gegensatz zum eigentlichen Gesetzestext ist die BegrĂŒndung nicht bindend. Gerichte können sie zur Auslegung heranziehen, mĂŒssen die dort dargelegte Sichtweise aber nicht zwingend teilen. Daher erwirkte die TMG-Novelle des Jahres 2016 noch keinen Durchbruch bei der Anpassung der Störerhaftung. Dazu hĂ€tte der Gesetzgeber die Betreiber im Gesetz ausdrĂŒcklich insbesondere von UnterlassungsansprĂŒchen freistellen mĂŒssen.[84]
Aktuell
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dazu kam es erst durch eine weitere GesetzesĂ€nderung Mitte 2017. Hiernach stellt die Neufassung von § 7 Abs. 4 S. 3 TMG klar, dass die Zugangsanbieter Dritten nicht mehr fĂŒr das Verhalten der WLAN-Nutzer haften.[85] Trotz dieser Erneuerung der Gesetzeslage verbleiben fĂŒr den Betrieb öffentlicher WLAN-Netze jedoch noch eine Reihe rechtlicher Anforderungen, etwa solche des Datenschutzes.[86] Zur aktuellen Rechtslage siehe Störerhaftung#WLAN-Betreiber.
Diskussion gesundheitlicher Wirkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die von WLAN-GerÀten benutzten Funkfrequenzen liegen um 2,4 GHz beziehungsweise 5,4 GHz, also im Mikrowellenbereich. WLAN wird daher im Zusammenhang mit möglichen gesundheitlichen Auswirkungen im Rahmen der elektromagnetischen UmweltvertrÀglichkeit diskutiert.
Nach mehreren Studien, u. a. des deutschen Bundesamts fĂŒr Strahlenschutz, gebe es innerhalb der gesetzlichen Expositionsgrenzwerte nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft keine Hinweise, dass diese hochfrequenten elektromagnetischen Felder gesundheitliche Risiken darstellen.
Die einzige gesicherte biologische Auswirkung sei die thermische ErwĂ€rmung.[87] Der zugehörige Prozess heiĂt dielektrische ErwĂ€rmung. Um SchĂ€den durch thermische ErwĂ€rmung zu vermeiden, wurde ein Grenzwert fĂŒr die spezifische Absorptionsrate definiert. Im normalen Betrieb wird dieser Grenzwert bei körperfernem Betrieb weit unterschritten.[88] Lediglich Laptopnutzer kommen nahe an die Grenzwerte, wenn sie ihr GerĂ€t auf ihrem Oberschenkel aufgelegt haben.[89]
Eine Vielzahl von Untersuchungen in Zellen und in Tieren zeigte einen Trend, dass auch niedrig dosierte elektromagnetische Felder durch Radiofrequenzen zu Störungen der zellulĂ€ren oxidativen Balance (oxidativer Stress) fĂŒhren können. Es gibt jedoch (Stand 2021) bislang keinen wissenschaftlichen Konsens zur Frage möglicher Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Dies liegt daran, dass im Normalfall Zellen ein vielfĂ€ltiges Vermögen haben, derartige Balance-Störungen selbst auszugleichen. Personen mit systemischen Erkrankungen, wie Diabetes oder neurodegenerativen Erkrankungen, sind jedoch schlechter dazu in der Lage. Sehr junge und auch alte Individuen sind ebenfalls anfĂ€lliger in dieser Hinsicht.[90]
Das Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz empfiehlt generell, die persönliche Strahlenbelastung durch die Nutzung von WLAN zu minimieren, um sich keinen unnötigen gesundheitliche Risiken auszusetzen und empfiehlt die Verwendung von Kabelverbindungen, wann immer auf Drahtlostechnik verzichtet werden kann, um mögliche, aber bisher nicht erkannte gesundheitliche Risiken gering zu halten.[89]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- IEEE 802.11 â IEEE-Norm, die von ĂŒblichen WLANs verwendet wird.
- Wi-Fi â Markenstandard fĂŒr zertifizierte WLANs nach IEEE 802.11, in einigen LĂ€ndern
- HIPERLAN und HomeRF â alternative Standards
- Industrial Wireless Local Area Network (IWLAN)
- WLAN-Sniffer
- WiMAX
- Wireless Metropolitan Area Network (WMAN)
- Auto Fallback
- Richtfunk fĂŒr HintergrĂŒnde zur Wellenausbreitung
- Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance (CSMA/CA RTS/CTS)
- WLAN-basierte Ortung
- Freies Funknetz
- WLAN in Passagierflugzeugen
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ulf Buermeyer: Der strafrechtliche Schutz drahtloser Computernetzwerke (WLANs). In: HRRS Heft 8/2004, S. 285.
- Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik: Drahtlose Kommunikationssysteme und ihre Sicherheitsaspekte. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2020. Suche in Webarchiven) (PDF, 2009; 14,5 MB).
- Armin Medosch: Freie Netze â Geschichte, Politik und Kultur offener WLAN-Netze. (PDF), Heise, Hannover 2004, ISBN 3-936931-10-0.
- Thomas Otto: Netzwerkauthentifizierung im WLAN. (PDF; 1,5 MB) TU Braunschweig, April 2004.
- Stiftung Warentest (Hrsg.): PC konkret â WLAN einrichten und absichern. 11/06 Auflage. ISBN 978-3-937880-52-5 (test.de am 13.11.2006).
- Jörg Roth: Mobile Computing. dpunkt, Heidelberg 2005, ISBN 3-89864-366-2.
- Thomas Sassenberg, Reto Mantz: WLAN und Recht â Aufbau und Betrieb von Internet-Hotspots. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-503-15660-3.
- Martin Sauter: Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme. September 2004, ISBN 3-528-05886-2.
- Mathias Hein: Wireless LAN. Funknetze in der Praxis. ISBN 3-7723-6696-1.
- Jörg Rech: Wireless LANs. 802.11-WLAN-Technologie und praktische Umsetzung im Detail. 2. Auflage. Heise, 2006, ISBN 3-936931-29-1.
- Peter Jöcker: Computernetzwerke, LAN, WLAN, Internet. 3. Auflage. VDE VERLAG GMBH, Berlin und Offenbach 2004, ISBN 3-8007-2739-0.
- Samer Abdalla: Standards und Risiken drahtloser Kommunikation â Risikoanalyse des IEEE 802.11 Standards. ISBN 3-86550-855-3.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wireless LAN (WLAN). Grundlagen zu Wireless LAN, Standards, Sicherheit, Technik, FAQ sowie alle ChipsÀtze und deren Treiber. In: sysadmin.wiki.
- GroĂe WLAN-Richtfunk-FAQ fĂŒr 5 GHz-WLAN (802.11a/b/g/h) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2022. Suche in Webarchiven). In: wlan-skynet.de
- Oliver Bartels: WellenfĂ€nger. So funk-tionieren Antennen. In: heise.de. 29. MĂ€rz 2007, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. Dezember 2009 (Antennentheorie bis zum Antennenbau inkl. âDosenantennenrechnerâ).
- Konrad Lischka: Surfer verschmÀhen Stadt-W-Lans. In: Spiegel Online. 6. Juni 2007.
- Wireless Networking in the Developing World â ausfĂŒhrliches englisches Handbuch zu WLANs unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.5 license. In: wndw.net (englisch)
- Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik: Sicherheitstipps zum privaten WLAN-Einsatz., in bsi-fuer-buerger.de
- Offene WLan-Netze: Sicher surfen. test.de, Stiftung Warentest, 30. August 2012.
- Unsicheres WLan â So schĂŒtzen Sie sich. test.de, Stiftung Warentest, 16. September 2011
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Non-broadcast Wireless Networks with Microsoft Windows. Why Non-Broadcast Networks are not a Security Feature. In: microsoft.com. Microsoft Technet, 19. April 2007, abgerufen am 29. Dezember 2011 (englisch).
- â Frequenzuteilungen im 2,4-GHz-Band. (PDF; 29 kB) In: bundesnetzagentur.de. Bundesnetzagentur ehemals im (nicht mehr online verfĂŒgbar)
- â Frequenzuteilungen im 5-GHz-Band. (PDF; 28 kB) In: bundesnetzagentur.de. Bundesnetzagentur
- â Frequenzuteilungen im 2,4-GHz-Band. In: rtr.at. Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH
- â Frequenzuteilungen im 5-GHz-Band. In: rtr.at. Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH
- â a b c d e f g h i j k Spektrum 2400 MHz. In: rtr.at. Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, 30. Januar 2020, abgerufen am 12. Mai 2022: âBei einer Bandbreite von 20 MHz sind daher nur 4 (und nicht 13) KanĂ€le praktisch nutzbar, die KanĂ€le 1, 5, 9 und 13. Bei einer Bandbreite von 40 MHz sind lediglich zwei KanĂ€le praktisch nutzbar (z. B. Mittenfrequenz bei Kanal 3 bzw. 11).â
- â a b Tim Higgins: Bye Bye 40 MHz Mode in 2.4 GHz â Part 1. In: smallnetbuilder.com. 1. Mai 2012, abgerufen am 12. Mai 2022 (englisch).
- â a b Official IEEE 802.11 Working Group Project Timelines. In: ieee802.org. 30. November 2011, abgerufen am 3. Juni 2012 (englisch).
- â Bundesnetzagentur - Homepage - Broadband Fixed Wireless Access - BFWA. (PDF) Abgerufen am 4. Januar 2024.
- â Broadband Fixed Wireless Access - BFWA Vfg 34 / 2017 (PDF (PDF) )
- â Bundesnetzagentur: Frequenznutzungsplan 03/2022 (VerfĂŒgung 26/2022 im Amtsblatt 06/2022): Frequenzteilplan: 336 Eintrag: 336005; Frequenzteilplan: 337 Eintrag: 337006; Frequenzteilplan: 338 Eintrag: 338002;. Bundesnetzagentur, 23. MĂ€rz 2022, abgerufen am 12. August 2022.
- â SRD-Zulassung ETSI EN 300 440-1 (englisch, PDF, 506 kB) in etsi.org
- â WLAN bei 5 GHz (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2022. Suche in Webarchiven) (PDF, 64 kB) in bundesnetzagentur.de
- â D. GĂŒtter: 7. Netzwerktechnologien (Teil2) Funknetzwerke. (PDF) In: guetter-web.de. TU Dresden, 22. November 2016, abgerufen am 24. Juli 2016.
- â a b c What channels are supported in both the 2.4 GHz and 5GHz band in most countries? In: lairdconnect.com. Abgerufen am 21. April 2022 (englisch).
- â a b DurchfĂŒhrungsbeschluss (EU) 2019/1345 der Kommission vom 2. August 2019 zur Ănderung der Entscheidung 2006/771/EG im Hinblick auf die Aktualisierung der harmonisierten technischen Bedingungen im Bereich der Funkfrequenznutzung fĂŒr GerĂ€te mit geringer Reichweite , abgerufen am 25. September 2019
- â Electronic Code of Federal Regulations. Title 47: Telecommunication, Part 15 â Radio Frequency Devices, Subpart C â Intentional Radiators, § 15.247 (b)(3). National Archives and Records Administration, 2. April 2020, abgerufen am 5. April 2020 (englisch).
- â IEEE Std 802.11ac Deployment in Japan. Japan Marketers Offer IEEE Std 802.11ac-ready Gears. In: blogspot.de. 3. April 2013, abgerufen am 7. Mai 2014 (englisch).
- â a b Available channels on the 5 GHz Wireless network. In: keenetic.com. 13. Januar 2022, abgerufen am 21. April 2022 (englisch).
- â a b 5GHz Regulations in Canada (2018 Update) â SemFio Networks. Abgerufen am 21. April 2022 (amerikanisches Englisch).
- â European Conference of Postal: On the harmonised use of the 5 GHz frequency bands for Wireless Access Systems including Radio Local Area Networks (WAS/RLAN). Abgerufen am 14. August 2024.
- â European Conference of Postal: On the harmonised use of the 5 GHz frequency bands for Wireless Access Systems including Radio Local Area Networks (WAS/RLAN). Abgerufen am 14. August 2024.
- â European Conference of Postal: On the harmonised use of the 5 GHz frequency bands for Wireless Access Systems including Radio Local Area Networks (WAS/RLAN). Abgerufen am 14. August 2024.
- â a b c d e f g h i IEEE 802.11b / WLAN mit 11 MBit. Vergleich: IEEE 802.11 / IEEE 802.11b / IEEE 802.11g / IEEE 802.11a/h/j / IEEE 802.11n. In: elektronik-kompendium.de. Abgerufen am 25. Mai 2022.
- â a b c d 2 Nutzdatenrate der WLAN-Verbindung ermitteln. FRITZ!Box 7170 â Wissensdatenbank. In: avm.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 22. September 2016; abgerufen am 12. Januar 2018.
- â a b c d e f g IEEE 802.11b / WLAN mit 11 MBit. 802.11b+ (PBCC). In: elektronik-kompendium.de. Abgerufen am 12. Januar 2018.
- â a b c d GUIDA ALLE W-LAN - WiFi - lo studio, la realizzazione teorico-pratica,la sicurezza, il modding e lâhackingper il neofita e lâutente evoluto - Rev. 0.9.1-5. (PDF) In: noblogs.org. S. 16, abgerufen am 12. Januar 2018 (italienisch).
- â a b c Handbuch AVM Fritz!Box 7170. (PDF) In: avm.de. AVM GmbH, S. 171, Glossar 802.11g++.
- â ÂżQue es el Wifi N y sus diferencia con a/b/gâŠ? IEEE 802.11n Wifi N. In: wordpress.com. 9. August 2010, abgerufen am 12. Januar 2018 (spanisch).
- â a b c d e f g h i j 2 Nutzdatenrate der WLAN-Verbindung ermitteln. FRITZ!Box 7390 â Wissensdatenbank. In: avm.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 18. April 2019; abgerufen am 12. Januar 2018.
- â a b Marek Buchta: Efektivita bezdrĂĄtovĂœch sĂtĂ z pohledu sluĆŸeb. (PDF) In: vutbr.cz. VysokĂ© UÄenĂ TechnickĂ© v BrnÄ, 2010, S. 13 unter IEEE 802.11a+, abgerufen am 11. MĂ€rz 2019 (tschechisch, Technische UniversitĂ€t BrĂŒnn â Hochschule in Brno â FakultĂ€t fĂŒr Elektrotechnik und Kommunikation â Institut fĂŒr Telekommunikation â Diplomarbeit â Master-Studiengang â Telekommunikations- und Informationstechnologie â Student:Bc. Marek Buchta â ID:78208 â Jahr:2 â Akademisches Jahr:2009/2010).
- â Wi-Fi 4 / IEEE 802.11n / WLAN mit 150 MBit/s. Abgerufen am 9. August 2022 (deutsch).
- â a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad 2 Nutzdatenrate der WLAN-Verbindung ermitteln. FRITZ!Box 7490 â Wissensdatenbank. In: avm.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. September 2016; abgerufen am 12. Januar 2018.
- â a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg ch 4 Ăbersicht WLAN-Geschwindigkeiten. FRITZ!Box 7590 â Wissensdatenbank. In: avm.de. Abgerufen am 2. April 2020.
- â a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z 2 Nutzdatenrate der WLAN-Verbindung ermitteln. FRITZ!Box 7590 â Wissensdatenbank. In: avm.de. Ehemals im (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 9. Januar 2018 (der entsprechende Abschnitt fehlt mittlerweile). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
- â a b c Harald Karcher: Wi-Fi 6: Was kann WLAN 802.11ax besser als 802.11ac? In: computerweekly.com. TechTarget, 22. Januar 2019, abgerufen am 16. November 2020.
- â a b Ernst Ahlers: Technische Kniffe beim Gigabit-WLAN. Details des WLAN-Standards IEEE 802.11ac. In: heise.de. 27. Juni 2013, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 12. Juli 2013; abgerufen am 8. Mai 2014.
- â a b Ernst Ahlers: WLAN-Generationen. In: cât. Nr. 2, 2019, S. 134 (heise.de [abgerufen am 7. Januar 2019]).
- â Matthew S. Gast: 802.11ac: A Survival Guide â Chapter 5. 802.11ac Planning. OâReilly & Associates, 27. August 2013, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 8. Mai 2015; abgerufen am 13. Mai 2015 (englisch).
- â Ernst Ahlers: Funk-Ăbersicht. WLAN-Wissen fĂŒr GerĂ€tewahl und Fehlerbeseitigung. In: cât. Nr. 15, 2015, ISSN 0724-8679, S. 178â181, hier: S. 179 (heise.de â Kostenpflichtig).
- â Ernst Ahlers: Funk-Evolution. In: cât. Nr. 13, 2009, S. 86â89 (heise.de â Kostenpflichtig).
- â Ernst Ahlers: Gigabit-Funker - Router der nĂ€chsten WLAN-Generation auf dem Weg zum Ethernet-Tempo. In: cât. Nr. 19, 2012, S. 86â91 (heise.de [PDF; abgerufen am 21. November 2020]).
- â a b Towards Energy-Awareness in Managing Wireless LAN Applications. IEEE/IFIP NOMS 2012: IEEE/IFIP Network Operations and Management Symposium, abgerufen am 11. August 2014 (englisch).
- â a b Application Level Energy and Performance Measurements in a Wireless LAN. The 2011 IEEE/ACM International Conference on Green Computing and Communications, abgerufen am 11. August 2014 (englisch).
- â a b c d e f g h i j k l m n o Official IEEE 802.11 Working Group Project Timelines. In: ieee.org. IEEE SA, 9. November 2020, abgerufen am 15. November 2020 (englisch).
- â a b c d e f g h i j k l Ernst Ahlers: WLAN-Generationen. In: cât. Nr. 2, 2019, S. 134 (heise.de [abgerufen am 7. Januar 2019]).
- â a b c d Wi-Fi AllianceÂź introduces Wi-Fi 6. New generational approach enables users to easily differentiate between Wi-FiÂź technologies. In: wi-fi.org. Wi-Fi Alliance, 3. Oktober 2018, abgerufen am 14. November 2020 (englisch).
- â 802.11ad â WLAN at 60 GHz â A Technology Introduction â White Paper. (PDF) 802.11ad â WLAN at 60 GHz â Key Features. In: rohde-schwarz.com. Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, November 2017, S. 4, abgerufen am 28. November 2020 (englisch).
- â Wi-Fi 6E: Neues 6-GHz-WLAN schon 2021. In: computerbild.de. Axel Springer SE, 30. Oktober 2020, abgerufen am 22. November 2020.
- â a b AndrĂ© Westphal: Wi-Fi: Das sind die Unterschiede zwischen den Versionen. In: stadt-bremerhaven.de. Caschys Blog, 22. April 2019, abgerufen am 19. November 2020.
- â a b Bradley Mitchell reviewed by Chris Selph: 802.11 Standards Explained: 802.11ax, 802.11ac, 802.11b/g/n, 802.11a. In: lifewire.com. 11. September 2020, abgerufen am 29. November 2020 (englisch).
- â 2,4 GHz WLAN und 5 GHz WLAN im Vergleich. Welotec GmbH, abgerufen am 5. April 2020.
- â WLAN-Standards nach IEEE 802.11 (eine Ăbersicht). In: db9ja.de. 13. April 2008, archiviert vom am 29. Januar 2018: âInsgesamt 3 nicht ĂŒberlappende KanĂ€le (1, 7 und 13).â
- â Stefan Luber, Andreas Donner: KompatibilitĂ€t zwischen dem WLAN-Standard 802.11b und 802.11g. In: ip-insider.de. 1. August 2018, abgerufen am 6. April 2020. Wenn man keine Client-GerĂ€te im WLAN-Netz hat die unbedingt auf 11b angewiesen sind, sollte man deshalb im Router 11b unbedingt deaktivieren.
- â a b c Wi-Fi AllianceÂź introduces Wi-Fi 6. New generational approach enables users to easily differentiate between Wi-FiÂź technologies. In: wi-fi.org. Wi-Fi Alliance, 3. Oktober 2018, abgerufen am 14. November 2020 (englisch).
- â Official IEEE 802.11 Working Group Project Timelines. Abgerufen am 22. September 2013 (englisch).
- â Chistoph Schmidt: Gigabit WLAN. In: Chip. 10/2012, S. 31, ISSN 0170-6632.
- â Ernst Ahlers: Routerparade - Was fĂŒr Ihre nĂ€chste Fritzbox wichtig ist. In: cât. Nr. 11, 2020, S. 20 (heise.de [abgerufen am 14. Oktober 2020]).
- â a b Guido R. Hiertz und Sebastian Max: Volle Packung - Wie die Verbesserungen von Wi-Fi 6 wirken. In: cât. Nr. 3, 2020, S. 112 (heise.de [abgerufen am 14. Oktober 2020]).
- â digital pioneers | Das Magazin fĂŒr digitales Business. In: t3n. Abgerufen am 20. MĂ€rz 2022 (kostenpflichtiger Artikel).
- â WLAN 5 GHz. (PDF; 28 kB) In: bundesnetzagentur.de. Bundesnetzagentur
- â a b c d e f g h i j Wireless LAN | Der groĂe Ratgeber - 3. Ăbersicht der WLAN-Standards und deren wichtigsten Eigenschaften. In: lte-anbieter.info. Abgerufen am 16. November 2020.
- â Uwe Schulze: Kurz erklĂ€rt: WLAN-VerschlĂŒsselung mit WPA3. In: heise.de. Juli 2019, abgerufen am 18. Mai 2021.
- â WPA3 Specification Version 2.0. (PDF) Wi-Fi Alliance, Dezember 2019, S. 6, abgerufen am 24. August 2020 (englisch): â2.4.4: On an AP, whenever any PSK AKM [âŠ] is enabled, the WPA3-Personal Transition Mode shall be enabled by default, unless explicitly overridden by the administrator to operate in WPA2-Personal only Modeâ
- â Reiko Kaps: Voreingestellte WPA-Passphrase bei EasyBox-Routern berechenbar. In: heise.de. 16. MĂ€rz 2012.
- â Johannes Endres: WPA-Key von Speedport-Routern zu einfach. In: heise.de. 20. August 2010.
- â Peter Siering: Massive WLAN-SicherheitslĂŒcke. In: heise.de. 29. Dezember 2011.
- â WIFI4EU: EU finanziert freies WLAN in Europa | Aktuelles | European Parliament. (Online [abgerufen am 6. Februar 2018]).
- â Henrik Bremer: Wifi4EU: Ăbersicht zur EU-Förderung öffentlicher Hotspots. In: WIRTSCHAFTSRAT Recht. 15. Januar 2018 (Online [abgerufen am 6. Februar 2018]).
- â Testumgebung WLAN-Lokalisierung NĂŒrnberg ( vom 23. Februar 2009 im Internet Archive)
- â FuĂgĂ€nger-Navigationssystem â WLAN-Ortung in NĂŒrnberg. In: focus.de. jd/dpa, 14. Januar 2008.
- â Peter Marwan: Google scannt bei Street-View-Fahrten auch WLAN-Netze. In: zdnet.de. 23. April 2010.
- â WLAN im StraĂenverkehr: Die Zukunft fĂ€hrt staufrei. In: berlin.de. dpa, 16. Januar 2012.
- â Oliver Langner: Missbrauch offener W-LAN-Netze. In: Akademie.de. 18. Februar 2011, abgerufen am 23. Juli 2012.
- â OLG Hamburg, Beschluss vom 11. Oktober 2006, Az. 5 W 152/06, Volltext.
- â OLG Köln, Beschluss vom 8. Mai 2007, Az. 6 U 244/06, [www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2007/6_U_244_06beschluss20070508.html Volltext].
- â Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 1. Juli 2008, Aktenzeichen 11 U 52/07, Volltext (GrĂŒnde) bei Lindinger. In: ra-lindinger.de. Archiviert vom am 24. Dezember 2008; abgerufen am 5. November 2008.
- â Dr. Marc Störing: Gericht: Keine Haftung fĂŒr offenes WLAN. In: heise.de. 8. Juli 2008.
- â LG MĂŒnchen I, Urteil vom 4. Oktober 2007, Az. 7 O 2827/07, Volltext.
- â Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08 ( vom 6. Juni 2010 im Internet Archive)
- â Amtsgericht Wuppertal, Urteil vom 3. April 2007, 22 Ds 70 Js 6906/06
- â Amtsgericht Wuppertal, Beschluss vom 3. August 2010, 26 Ds-10 Js 1977/08-282/08. In: openjur.de.: âUnerlaubte Nutzung eines offenen WLAN nicht strafbarâ
- â Landgericht Wuppertal, Beschluss vom 19. Oktober 2010, 25 Qs 177/10
- â Elke Steven: Ende der WLAN-Störerhaftung: Europarecht steht echter Rechtssicherheit nicht im Weg. In: digitalegesellschaft.de. Digitale Gesellschaft e. V., 31. Mai 2016, abgerufen am 24. August 2016.
- â LTO: Abschaffung der Störerhaftung â diesmal richtig? In: Legal Tribune Online. (Online [abgerufen am 6. Februar 2018]).
- â Henrik Bremer: Rechtliche Anforderungen an den Datenschutz im öffentlichen WLAN. In: WIRTSCHAFTSRAT Recht. 20. Juli 2017 (Online [abgerufen am 6. Februar 2018]).
- â Biologische und gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder. ( vom 27. Februar 2015 im Webarchiv archive.today) Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz.
- â BG-Vorschrift BGV B11 âElektromagnetische Felderâ. (PDF) BG der Feinmechanik und Elektrotechnik, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. Juli 2014; abgerufen am 1. MĂ€rz 2012. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- â a b Sprach- und DatenĂŒbertragung per Funk: Bluetooth und WLAN. In: bfs.de. Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz, 6. Juni 2019.
- â D. Schuermann, M. Mevissen: Manmade Electromagnetic Fields and Oxidative Stress - Biological Effects and Consequences for Health. In: International Journal of Molecular Sciences. Band 22, Nummer 7, April 2021, doi:10.3390/ijms22073772, PMID 33917298, PMC 8038719 (freier Volltext) (Review).
