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aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde in Frankreich. Zum ehemaligen Kranhersteller aus Frankreich siehe Cadillon (Unternehmen).
Cadillon
Cadillon (Frankreich)
Cadillon (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Pyrénées-Atlantiques (64)
Arrondissement Pau
Kanton Terres des Luys et Coteaux du Vic-Bilh
Gemeindeverband Nord Est Béarn
Koordinaten 43° 32â€Č N, 0° 9â€Č W43.5281-0.156111111111Koordinaten: 43° 32â€Č N, 0° 9â€Č W
Höhe 135–283 m
FlĂ€che 5,37 kmÂČ
Einwohner 95 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 18 Einw./kmÂČ
Postleitzahl 64330
INSEE-Code 64159

Blick auf Cadillon

Cadillon ist eine französische Gemeinde mit 95 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im DĂ©partement PyrĂ©nĂ©es-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Pau und zum Kanton Terres des Luys et Coteaux du Vic-Bilh (bis 2015: Kanton Lembeye).

Der Name in der gascognischen Sprache lautet Cadilhon.[1]

Geographie

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Cadillon liegt circa 45 Kilometer nordöstlich von Pau in der Region Vic-Bilh in der historischen Provinz Béarn am nordöstlichen Rand des Départements auf einer langgestreckten Anhöhe zwischen den TÀlern des Lées und des Lisau.

Umgeben wird Cadillon von den Nachbargemeinden:

Saint-Jean-Poudge Conchez-de-Béarn Mont-Disse
Vialer Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Aurions-Idernes
Arricau-Bordes

Cadillon liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour und wird durchquert von einem seiner NebenflĂŒsse, dem LĂ©es, und zwei ZuflĂŒssen des Larcis, Lisau und Ruisseau de Libet.[2]

Geschichte

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Im Kopialbuch der Abtei von Saint-PĂ©-de-Bigorre wurde im 11. Jahrhundert die Motte Castrum Cadelionense erwĂ€hnt, die wahrscheinlich auf einem ehemaligen Lager aus gallorömischer Zeit errichtet wurde. Diese Burg war aufgrund der exponierten geografischen Lage so wertvoll, dass sie zweimal, 1170 und 1212, als Pfand gegenĂŒber dem König von Aragon diente. Im 12. Jahrhundert nahm der Grundherr von Cadillon eine bedeutende Stellung am Hof des Vicomtes von BĂ©arn ein. In der Folge wurde ein zweites Schloss am Fuß der Motte gebaut.[3][4]

Weitere Toponyme und ErwÀhnungen der Gemeinde waren in der Folge Cadelho (1104, Kopialbuch des Bistums Lescar), Cadelo (1131, Kopialbuch von Morlaàs), Cadelon (1170, laut Pierre de Marcas Buch Histoire de Béarn), Cadellio (1344, Urkunden der Vicomté von Béarn), Cadalhoo und Cadelhoo (1385 bzw. 1402, VolkszÀhlungen) und Cadilhon (1736, ZÀhlung von Conchez).[3]

Auf der Karte von Cassini 1750 ist Cadillon in der heutigen Namensform eingetragen.[5]

Einwohnerentwicklung

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Nach einem Höchststand von 479 Einwohnern in der Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Einwohnerzahl bei kurzen Phasen von Stabilisierungen bis zur Jahrtausendwende um insgesamt rund 80 % auf unter 100 zurĂŒckgegangen. Seitdem hat sie sich stabilisiert.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2009 2023
Einwohner 138 130 121 110 104 93 100 103 95
EinwohnerJahr01002003004005001750180018501900195020002050Cadillon
  • Diagrammvorlage:
  • Definition |
  • Hilfe
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 1999,[6] INSEE ab 2006[7][8]

SehenswĂŒrdigkeiten

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  • Ortskirche, gewidmet Martin von Tours und Maria, der Mutter Jesu. Sie ist ursprĂŒnglich als romanischer Bau vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet worden. Gesicherte Annahmen sind der Bau auf den Ruinen einer Burg aus dem 11. Jahrhundert und die Wiederverwendung eines der TĂŒrme der ehemaligen Ringmauer im westlichen Teil des GebĂ€udes. Die romanische Apsis stammt aus der Kapelle der frĂŒheren Burg. WĂ€hrend der Hugenottenkriege wurde die Kirche wahrscheinlich zerstört und in Etappen zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. Eine Restaurierung im 19. Jahrhundert brachte den romanischen Chor zutage, der bis zu jener Zeit hinter Putz verborgen gewesen war.[9][10] Eine PietĂ  aus dem 19. Jahrhundert befindet sich in der Kirche, ein Werk eines KĂŒnstlers aus Gent. Die Statue aus bemalter Terrakotta zeigt eine schmerzerfĂŒllte Maria mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus auf ihrem Schoß.[11]
  • Statue der Unbefleckten EmpfĂ€ngnis. 1891 wurde eine Mission durchgefĂŒhrt, um der wachsenden Abwendung vom Christentum in lĂ€ndlichen Gebieten gegenzusteuern. Im Gedenken an diese Mission hat die Pfarrgemeinde eine Statue der Unbefleckten EmpfĂ€ngnis auf einer Stele aufstellen lassen. Maria wird hier in einer betenden Position dargestellt, die Augen gen Himmel gerichtet. Als traditionelle Kleidung trĂ€gt sie ein weißes Kleid und eine blaue Stola.[12]
Weinrebe des Béarn

Wirtschaft und Infrastruktur

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Auf dem Gebiet der Gemeinde befinden sich Erdöl- und Erdgasvorkommen, die seit den 1980er Jahren gefördert werden. DarĂŒber hinaus ist der Weinanbau ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Gemeinde. Cadillon liegt in den Zonen AOC der Weinanbaugebiete des BĂ©arn, Madiran und Pacherenc du Vic-Bilh.[13]

Landwirt...IndustrieBaugewerbeHandel Tran...Öffentliche Ver...Landwirtschaft Forstwirtschaft FischereiIndustrieBaugewerbeHandel Transport sonstige DienstleistungenÖffentliche Verwaltung Lehre Gesundheit Sozialwesen
  • Diagrammvorlage:
  • Definition |
  • Hilfe
Aktive ArbeitsstÀtten nach Branchen am 31. Dezember 2014[14]
Gesamt = 18

Verkehr

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Cadillon wird durchquert von den Routes départementales 13 und 219.

Weblinks

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Commons: Cadillon â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Website der Interprofession des Vins du Sud-Ouest France (IVSO) (französisch)
  • Website des TourismusbĂŒros „LEMBEYE & GARLIN“ fĂŒr die Region Vic-Bilh (französisch)
  • Cadillon auf der Karte von Cassini 1750

Einzelnachweise

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  1. ↑ Cadillon. Gasconha.com, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (französisch). 
  2. ↑ Ma commune : Cadillon. SystĂšme d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (französisch). 
  3. ↑ a b Paul Raymond: Dictionnaire topographique du dĂ©partement des Basses-PyrĂ©nĂ©es. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 38, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (französisch). 
  4. ↑ Conseil rĂ©gional d’Aquitaine: Cadillon. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 28. MĂ€rz 2017; abgerufen am 1. Mai 2023 (französisch). 
  5. ↑ France 1750. David Rumsey Map Collection: Cartography Associates, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (englisch). 
  6. ↑ Notice Communale Cadillon. EHESS, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (französisch). 
  7. ↑ Populations lĂ©gales 2006 Commune de Cadillon (64159). INSEE, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (französisch). 
  8. ↑ Populations lĂ©gales 2014 Commune de Cadillon (64159). INSEE, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (französisch). 
  9. ↑ Conseil rĂ©gional d’Aquitaine: Église Saint-Martin de Cadillon. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 28. MĂ€rz 2017; abgerufen am 1. Mai 2023 (französisch). 
  10. ↑ Eglise paroissiale Saint-Martin. Ministerium fĂŒr Kultur und Kommunikation, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (französisch). 
  11. ↑ Conseil rĂ©gional d’Aquitaine: PiĂ©ta de l’église Saint-Martin. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 28. MĂ€rz 2017; abgerufen am 1. Mai 2023 (französisch). 
  12. ↑ Conseil rĂ©gional d’Aquitaine: Statue de l’ImmaculĂ©e Conception. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 28. MĂ€rz 2017; abgerufen am 1. Mai 2023 (französisch). 
  13. ↑ Institut national de l’origine et de la qualitĂ©. Institut national de l’origine et de la qualitĂ©, abgerufen am 28. MĂ€rz 2017 (französisch). 
  14. ↑ INSEE: CaractĂ©ristiques des Ă©tablissements en 2014 Commune de Cadillon (64159). Archiviert vom Original am 20. Juni 2017; abgerufen am 1. Mai 2023 (französisch). 
Gemeinden im Arrondissement Pau (A–J)

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