Mark Selby hatte im Jahr zuvor das Turnier gewonnen, verlor diesmal aber im Halbfinale gegen Shaun Murphy. Sein englischer Landsmann gewann danach das Endspiel gegen Anthony McGill mit 10:7. Nach mehr als zwei Jahren ohne Titel gewann Murphy zum 25. Mal bei einem Profiturnier und zum 13. Mal bei einem vollwertigen Ranglistenturnier.
Die Besonderheit der British Open ist, dass es keine Setzliste gibt und keinen Turnierbaum, der sicherstellt, dass die besten Spieler erst in den letzten Runden aufeinandertreffen können. Vor jeder Runde werden die Begegnungen zufällig ausgelost und so kann von Anfang an jeder Spieler auf jeden anderen Spieler treffen.
Der Matchmodus blieb unverändert: Best of 7 (4 Gewinnframes) bis zum Achtelfinale und dann Steigerung auf Best of 9, Best of 11 und Best of 19 im Finale.[3]
A = Amateurspieler (während dieser Saison nicht auf der Main Tour)
kl. = kampflos
Bereits in der ersten Juniwoche wurde die erste Qualifikationsrunde ausgelost. Vom 25. bis 28. Juni fanden 48 Partien statt. Sie wurden in der Mattioli Arena von Leicester ausgetragen. Die 16 Partien mit den besten Spielern der Weltrangliste wurden aufgeschoben. Sie bildeten den Auftakt des Hauptturniers in Cheltenham im September. Alle Partien der ersten Runde waren Best of 7.[1][3]
Die Hauptrunde begann am 22. September in der Centaur Arena in Cheltenham mit einer vorgezogenen Partie. Am 23. und 24. fanden die anderen Matches statt. Die Auslosung der Partien erfolgte am Auftakttag.[3]
41 Spieler erzielten 74 Aufnahmen mit 100 und mehr Punkten. Gary Wilson spielte mit einer 144 das höchste Break, der Sieger Shaun Murphy mit sechs die meisten.[7][8]