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Die sogenannte Kosmographie des Aethicus ist ein im 7. oder 8. Jahrhundert entstandenes mittellateinisches Werk, das vorgibt, auf einer antiken, griechischen Vorlage zu beruhen, welche von einem aus Istrien stammenden, heidnischen Philosophen skythischer Herkunft namens Aethicus verfasst worden sein soll. Der Text behauptet ferner, der Kirchenvater Hieronymus (348/349–420) habe diese Vorlage kommentiert, paraphrasiert und teilweise übersetzt sowie unter dem Titel Incipit liber Ethico translato philosophico, edito oraculo Hieronymo presbytero, dilatum ex Chosmografia, id est mundi scriptura veröffentlicht. --Ἥ 08:52, 5. Nov. 2025 (CET)
- Hallo, ich bin ein bisschen durch den Anfang des Artikels gegangen und habe Wikilinks gespendet und ein paar andere Kleinigkeiten bearbeitet.
- Eine Frage: Ist im „baierischen Istrien“ hier als Zitat gedacht? Istrien war zu diesem Zeitpunkt ja tatsächlich teilweise bairisch. --JPF just another user 18:56, 22. Dez. 2025 (CET)
- Ja, es handelt sich um eine Aussage bei Hillkowitz. Beide Regionen können nämlich, so Hillkowitz, als (H)istrien bezeichnet werden, womit eine Namensgleichheit gegeben wäre. --𓊝 02:10, 23. Dez. 2025 (CET)
@Hellenyck: Der Artikel bedarf einer größeren Strukturreform und viel früher einer halbwegs hilfreichen Zusammenfassung des Inhalts. Sonst wird der Leser verwirrt und ohne Vorstellung hängengelassen und kann vorgebrachte Thesen zur Deutung kein bisschen einordnen. "„geistige Rache“ des Iren Virgil von Salzburg an Bonifatius"? Ja wie und wodurch und wofür? Ich lese es und fühle mich hilflos. Und: Die von dir jetzt eingesetzte Pseudographie scheint mir nicht hilfreich - das ist ein so selten und dabei aber vieldeutig benutzter Begriff. --KnightMove (Diskussion) 15:20, 19. Mär. 2026 (CET)
- Was Löwe darunter versteht, wird doch in einem eigenen Kapitel erklärt. --𓊝☧ 15:27, 19. Mär. 2026 (CET)
- Ja, über 16.000 Wörter und 20 (Nachtrag: Druck-)Seiten später und ohne Ankündigung. Weitere Erklärungen, warum der Artikel einer Strukturrefom bedarf, erspare ich mir. --KnightMove (Diskussion) 16:13, 19. Mär. 2026 (CET)
Hallo ihr Lieben,
ich habe den Artikel (und auch den Artikel Morgenländisches Schisma) damals verfasst, als ich noch in der Schule war und noch kein Geschichtsstudium begonnen hatte. Das Thema ist ja extrem groß. Zu groß für mich damals und eigentlich auch heute. Der ursprüngliche Beitrag war nicht besonders gut ausgearbeitet. Beim Ausbau des Artikels habe ich zudem keine systematische Quellenarbeit betrieben. Viele der Werke, die ich damals verwendet habe, würde ich heute nicht mehr heranziehen.
Gut war der Artikel nie. Mein Plan wäre es, den Artikel zusammen mit euch mal auf einen ordentlichen Stand zu bringen. Das hat das Thema sicherlich verdient.
Könnt ihr mir vielleicht Hinweise zur Methode sowie zu geeigneten Quellen und zur Literatur geben?
Mit vielen Grüßen.
B.
Angesprochen sind insbes.
@Tolanor @Tusculum @Armin P. @CRolker @Benowar @Hans-Jürgen Hübner @Ktiv --~2026-16677-59 (Diskussion) 10:30, 16. Mär. 2026 (CET)
Es ist die Frage, was mit dem review beabsichtigt wird? Eine Verbesserung oder auch eine Kandidatur? Für eine Kandidatur müsste noch einiges verbessert werden. Die Einleitung ist eine Zusammenfassung des Artikels und sollte ohne refs auskommen. Dhondt: Das frühe Mittelalter, 2000, S. 201. müssten in den Anmerkungen konkretisiert werden bzw. durch bessere Literatur ausgetauscht werden. Abschnitt Rezeption, Forschungsstand und Quellenlage fehlen komplett. Folgen ist recht mager. --Armin (Diskussion) 18:16, 22. Mär. 2026 (CET)
- Ziel ist, das alles in einen brauchbaren Zustand zu bringen. Eine Kandidatur wird nicht angestrebt. --~2026-17901-47 (Diskussion) 20:00, 22. Mär. 2026 (CET)
Vor sechs Jahren hatte ich während der COVID-Pandemie viel freie Zeit am Computer und habe dabei die Lücke geschlossen, dass Österreichs Staatsfeiertag noch keinen Artikel hatte (was den Verwechselungen mit dem Nationalfeiertag zusätzlich Nahrung gab...). Seither habe ich ihn Jahr um Jahr weiter verbessert und ausgebaut. Diesbezüglich habe ich auch noch ein bisschen in petto, aber trotzdem scheint mir langsam ein Review angebracht zu sein als Vorbereitung einer Baustein-Kandidatur. Passt das so, oder welche großen Baustellen gibt es noch? --KnightMove (Diskussion) 17:53, 16. Mär. 2026 (CET)
- Der Artikel sollte auf der Grundlage einschlägiger wissenschaftlicher Literatur überarbeitet werden. Die derzeit als Belege angeführten Webseiten sind für eine belastbare Belegführung nicht geeignet und sollten durch fachwissenschaftliche Publikationen ersetzt werden. Als geeignete Literatur bieten sich insbesondere folgende Arbeiten an: Christian Neschwara, „Staatsname – Staatsfeiertag: Genese und identitätsstiftende Funktion“, in: Christian Neschwara, J. Michael Rainer (Hg.), 100 Jahre Republik Österreich. Die Provisorische Nationalversammlung und ihre Rolle bei der Entstehung der Republik Deutschösterreich, Einhundert Jahre Republik Österreich, 2018; sowie Gustav Spann, „Zur Geschichte des österreichischen Nationalfeiertages“, in: ders., Zur Geschichte des österreichischen Nationalfeiertages, Beiträge zur historischen Sozialkunde 26, 1996, S. 27–34; ferner ders., „Zur Geschichte des Österreichischen Nationalfeiertages“, in: ÖGL 37, 1993, S. 218 f. --~2026-18190-84 (Diskussion) 00:17, 24. Mär. 2026 (CET)
- Danke für das Feedback. Aber letztere Arbeit ist doch bereits als Quelle verwendet für schon sieben Stellen im Artikel. Wo sollte sie denn noch gesetzt werden? An Einsicht in die erstere arbeite ich noch; jedenfalls aber behandelt diese thematisch nur die Bestimmung des 12. November 1918 zum Staatsfeiertag der Ersten Republik. --KnightMove (Diskussion) 06:56, 3. Apr. 2026 (CEST)
- Bestenfalls sollten die Weblinks restlos durch die gedruckte Literatur ersetzt werden. --~2026-21960-31 (Diskussion) 09:07, 10. Apr. 2026 (CEST)
- Das wird nicht zu 100% gehen, aber ich werde kommende Woche tun, was ich kann - und was legitim ist. Ganz abqualifizieren lassen sich die Weblinks gewiss nicht. --KnightMove (Diskussion) 21:23, 12. Apr. 2026 (CEST)
- Bestenfalls sollten die Weblinks restlos durch die gedruckte Literatur ersetzt werden. --~2026-21960-31 (Diskussion) 09:07, 10. Apr. 2026 (CEST)
- Danke für das Feedback. Aber letztere Arbeit ist doch bereits als Quelle verwendet für schon sieben Stellen im Artikel. Wo sollte sie denn noch gesetzt werden? An Einsicht in die erstere arbeite ich noch; jedenfalls aber behandelt diese thematisch nur die Bestimmung des 12. November 1918 zum Staatsfeiertag der Ersten Republik. --KnightMove (Diskussion) 06:56, 3. Apr. 2026 (CEST)
Zoran Đinđić war ein serbischer Politiker. Đinđić war Oberbürgermeister von Belgrad und von 2001 bis 2003 serbischer Ministerpräsident. Zudem war er mehrere Jahre Parteivorsitzender der Demokratska Stranka (DS). Đinđić engagierte sich zunächst als Oppositionspolitiker gegen den langjährigen serbischen Machthaber Slobodan Milošević. Bei dessen Sturz durch einen friedlichen Aufstand am 5. Oktober 2000 nahm Đinđić eine Schlüsselrolle ein.
Ich habe vor einigen Monaten begonnen, den Artikel grundlegend zu überarbeiten. Ich halte Đinđić für eine überaus spannende Persönlichkeit und würde den Artikel daher mittelfristig gerne für die Rubrik "lesenswert" kandidieren lassen. Da ich aber weder des Serbokratischen mächtig bin (beim Einarbeiten der serbischen Quellen war viel Google Übersetzer im Spiel), noch mich aktiv an die Amtszeit von Đinđić erinnern kann, weil ich dafür zu jung bin, würde ich gerne noch andere Leute drüberschauen lassen, bei denen das vielleicht anders ist.
Vielen Dank schonmal für die Mitarbeit und schöne Grüße -- Gelbes Tempo (Diskussion) Auf den Standpunkt kommt es an 14:03, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Alles in Allem wirkt dieser Artikel auf mich als Laie, der zur Zeit Đinđićs noch nicht einmal auf der Welt war, wie eine gute Grundlage. Besonders gefällt mir der Audioausschnitt aus der Einleitung. Dieser Technik war ich auf der dewiki noch nicht begegnet.
- Bezüglich der Sprache würde ich zunächst einmal zu großer Vorsicht mahnen, immerhin ist jede Übersetzung bekanntlich auch eine Interpretation. Wenn du wegen fehlender Sprachkenntnis auf serbokroatische Quellen verzichten musst, ist das jedenfalls für lesenswert kein Problem.
- Allerdings fehlt da m. M. n. noch was zur Auszeichnung, nämlich das Fehlen wissenschaftlicher Belege. Du berufst dich zu sehr auf journalistische Artikel, die gemäß WP:Belege#Grundsätzliches nur dann reichen, wenn wissenschaftliche Quellen bei einem aktuellen Thema fehlen. Da Đinđić allerdings seit mehr als zwanzig Jahre tot ist, würde ich davon ausgehen, dass genug wissenschaftliche Literatur vorliegt, um die journalistischen Quellen zu ersetzen.
- Analog dazu müsstest du den Abschnitt zum Nachleben Đinđićs erweitern mit Werturteilen (die du vermutlich in der Fachlit finden wirst).
- Ein paar kleinere Detailfragen, die beim Durchlesen aufkommen:
- Erster Absatz Frühe Jahre und Studium: Intervention von Heinrich Böll und Willy Brandt. Gab es dafür einen besonderen Grund, oder war das reiner Humanitarismus?
- Zweiter Absatz selber Abschnitt: lernte Đinđić in Belgrad Jürgen Habermas kennen. Warum war Habermas zu dem Zeitpunkt in Serbien?
- Im Abschnitt Rückkehr nach Jugoslawien würde ich ein oder zwei kurze Sätze einbauen, die die Differenzen zwischen der Regierung und Opposition deutlich machen. Eine Einordnung in den Zerfall des Ostblocks/Jugoslawiens wäre hier vermutlich auch sinnvoll.
- Absatz 3 selber Abschnitt: Die Beweggründe der NATO sollten m. M. n. zur korrekten Einordnung der Ereignisse in einem Halbsatz auch erwähnt werden.
- Aufstand der JSO: Jedinica za specijalne operacije sollte hier m. M. n. zum besseren Textverständnis nochmal verlinkt werden.
- Absatz 1 Position zur nationalen Frage: Könntest du dieses Statement Đinđićs in den weiteren Diskurs um Bosnien einordnen? Der Leser (z. B. ich) wird das Statement nämlich nur schwer verstehen können, ohne auch zu wissen, was die (muslimischen) Bosniaken über eine mögliche Aufteilung ihres Landes dachten.
- Zuletzt würde ich mich noch für diesen Artikel bedanken wollen. Ich fühle mich relativ umfassend über diese Figur der jüngeren serbischen Geschichte informiert. --IER (Diskussion) 16:16, 29. Mär. 2026 (CEST)
- Vielen Dank für die hilfreichen Anmerkungen und Vorschläge! Schön, dass der Artikel dir was gebracht hat!
- Dass das mit den Übersetzungen nicht die ideale Methode ist, da stimme ich dir zu. Das Problem ist nur, dass die Diskussionen um Đinđić, insbesondere wenn es um Detailfragen geht, hauptsächlich im serbokratischen Sprachraum geführt werden. Ich habe mich deshalb bemüht, serbokratischsprachige Quellen nur dort zu verwenden, wo es unbedingt notwendig ist. Die wissenschaftliche Literatur ist zudem zumindest mit den mir zur Verfügung stehenden Zugängen nur selten einsehbar, ich werde aber schauen, was sich da noch machen lässt.
- Ich habe versucht, deine Vorschläge so gut wie möglich umzusetzen. Leider bin ich an einige Grenzen gestoßen. So sagt der EN der Stuttgarter Zeitung, der bislang meine einzige Quelle in Bezug auf das Treffen mit Habermas und die Intervention von Böll und Brandt ist, 0,0 zu deinen Fragen. Auch bosnische Reaktionen auf Đinđićs Äußerungen zur Republica Srpska habe ich bislang vergeblich gesucht. Wäre hier als Alternative vielleicht eine grundsätzliche Kontextualisierung denkbar, die herausstellt, dass solche Pläne die staatliche Souveränität Bosnien und Herzegovinas verletzen? --Gelbes Tempo (Diskussion) Auf den Standpunkt kommt es an 15:29, 30. Mär. 2026 (CEST)
- Danke für deine bisherigen Änderungen! Die Erweiterungen haben dem Artikel geholfen. Interessant fand ich vor allem die Thesen Jessica Goldbergs. Könntest du ihren Vergleich von Đinđić mit Kennedy nicht auch in den Artikel einfügen? Er wirkt auf mich recht treffend, immerhin sind es zwei demokratische Hoffnungsträger, die in ihren Amtszeiten nicht unbedingt alles erreicht haben, und erst nach ihrem Tod so richtig beliebt wurden.
- Das mit Böll und Brandt ist kein großes Problem, nur eine sehr kleine Randfrage. Bezüglich Bosnien würde eine grundsätzliche kurze Kontextualisierung m. M. n. reichen. Viel Glück noch bei der weiteren Suche nach wissenschaftlichen Publikationen, und ein kleiner Hinweis auf die Wikipedia Library, wenn du sie noch nicht kennst. Ich kann mir gut vorstellen, dass z. B. Jstor und SpringerLink etwas zu Đinđić zu bieten haben. Auf Springerlink habe ich z.B. einen Artikel von Anna Di Lellio im International Journal of Politics, Culture, and Society gefunden: The Missing Democratic Revolution and Serbia's Anti-European Choice: 1989–2008, mit einer sehr interessanten Eulogie von Đinđićs Gegnern. Ist zwar nicht viel, aber jedenfalls etwas.--IER (Diskussion) 19:05, 30. Mär. 2026 (CEST)
Die Beyer von Boppard (auch Bayer von Boppard) waren ein ursprünglich in Boppard beheimatetes Adelsgeschlecht, das als Reichsschultheißen und später als Erbburggrafen des Bopparder Königshauses hervortrat. Sie pflegten enge Verbindungen zum Benediktinerinnenkloster Marienberg, wo mehrere weibliche Familienangehörige Nonnen waren und sich zugleich die Grablege der Familie befand. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts verlagerte sich ihr Wirkungskreis in das Herzogtum Lothringen, wobei zwei Familienmitglieder sogar das Bistum Metz als Bischöfe leiteten.
Ich möchte diesen Artikel zum Review geben, da dieser nun schon eine gewisse Länge hat und ich bisher fast alleine daran gearbeitet habe. Besonders schwer tue ich mir hier mit der Schreibweise der Namen. Da das Adelsgeschlecht im Grenzgebiet zwischen dem heiligen Römischen Reich und Lothringen beheimatet war gibt es deutsche und französische Literatur, in denen sich die Namen meist unterscheiden. Und teilweise findet man auch noch Literatur mit den lateinischen Namen. Vielleicht verliert sich der Artikel auch häufig in Details, so dass der Blick auf das Wesentliche vielleicht verloren geht. Ich glaube, in dem Punkt bin ich gerade Betriebsblind. Ich würde mich freuen, wenn Ihr den Artikel einmal gegenlest. Viele Grüße --Christian1985 (Disk) 18:39, 15. Apr. 2026 (CEST)
