Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. WeltenzyklopÀdie
  2. Schlecker
Schlecker 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schlecker (BegriffsklĂ€rung) aufgefĂŒhrt.
Anton Schlecker e. K. i. I.

Logo
Rechtsform Einzelunternehmen in Liquidation
GrĂŒndung 1975
Auflösung 2012
Auflösungsgrund Insolvenz
Sitz DeutschlandDeutschland Ehingen (Donau), Deutschland
Leitung Arndt Geiwitz (Insolvenzverwalter)
Mitarbeiterzahl ca. 36.000 (Stand: 2012)[1][2]
Umsatz ca. 6,55 Mrd. Euro (Stand: 2010)[3]
Branche Drogerie

Anton Schlecker e. K. i. I. war ein 1975 von Anton Schlecker gegrĂŒndetes Unternehmen mit Sitz in Ehingen (Donau), das bis 2012 die Drogeriemarktketten Schlecker und Ihr Platz, einen Versandhandel per Onlineshop und Katalog, Bau- und MöbelmĂ€rkte sowie Tankstellen betrieb.

Hauptsitz in Ehingen (Donau)

Am 23. Januar 2012 stellten Anton Schlecker, der Alleininhaber der Anton Schlecker e.K., sowie die Tochtergesellschaften Schlecker XL GmbH und Schlecker Home Shopping GmbH[4] beim Amtsgericht Ulm Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens,[5] das am 28. MĂ€rz 2012 eröffnet wurde.[4] Der GlĂ€ubigerausschuss beschloss am 1. Juni 2012 die Zerschlagung der insolventen Kette.[6][7] Am 27. Juni 2012 schlossen mit Ausnahme der großen XL-MĂ€rkte und der Filialen der Ihr Platz GmbH & Co. KG sĂ€mtliche Schlecker-Filialen. Am 28. Juni 2012 verkĂŒndete der Insolvenzverwalter das Aus fĂŒr die Schlecker XL GmbH.[8][9] Die Tochtergesellschaft Ihr Platz wurde nach dem Verkauf der einzelnen Filialen ebenfalls aufgelöst. Der Ausverkauf in den 367 Ihr Platz-Filialen startete am 26. Juli 2012.[10][11]

Von der Insolvenz nicht betroffen waren die Konzerntöchter außerhalb Deutschlands (siehe Abschnitt Schlecker International). Diese waren die hundertprozentigen Töchter Schlecker SNC in Frankreich (im Mai 2012 verkauft[12]) und die Schlecker International GmbH, in der die anderen internationalen AktivitĂ€ten in zwei hundertprozentigen Tochtergesellschaften gebĂŒndelt waren. Namentlich waren dies die österreichische Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. (verkauft am 1. August 2012) und die spanische Schlecker S.A., deren Gesellschaften fĂŒr jeweils vier weitere europĂ€ische LĂ€nder unterstellt waren.[13]

Der Online-Versandhandel der Schlecker Home Shopping GmbH wurde am 12. August 2012 eingestellt.[14]

Die Rechte fĂŒr die Marke Schlecker liegen seit 2021 bei der Unternehmensgruppe des Unternehmers Patrick Landrock. Anfang 2022 Ă€ußerte er die Absicht, die Marke wieder an den Markt zu bringen,[15][16] realisierte dies bislang aber nicht.

Konzerngeschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GrĂŒndung und erste Jahre

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1965 bis zur FirmengrĂŒndung arbeitete Anton Schlecker (* 1944) als Metzgermeister im Unternehmen seines Vaters, das damals aus 17 Metzgereien und einer Fleischfabrik bestand. 1967 eröffnete Schlecker das erste SB-Warenhaus („Schleckerland“) in Ehingen.[17] Weitere Eröffnungen folgten in Neu-Ulm, Geislingen an der Steige, Göppingen und SchwĂ€bisch GmĂŒnd. Als 1974 die Preisbindung fĂŒr Markenartikel als unzulĂ€ssig erklĂ€rt wurde, eröffnete er im Folgejahr in Kirchheim unter Teck seinen ersten Drogeriemarkt. 1977 betrieb Schlecker bereits mehr als 100 Drogerien. Er steigerte deren Anzahl bis 1984 auf 1000 Filialen und galt seit 1994 als MarktfĂŒhrer.[18]

Expansion

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Filiale von IhrPlatz in Werdohl

Nach und nach expandierte Schlecker deutschlandweit. Ab 1987 folgte der Markteintritt in Europa, zuerst in Österreich, 1989 in den Niederlanden und Spanien. Durch die Übernahme des französischen Unternehmens Superdrug konnte Schlecker 1991 in Frankreich Fuß fassen.[18] Im Jahr 1999 erfolgte die Expansion nach Italien, 2004 nach Polen und DĂ€nemark. 2005 wurden Filialen in Tschechien und Ungarn, 2006 in Portugal eröffnet.[19] Neben Österreich und Spanien entwickelten sich auch Italien sowie Tschechien und Polen zu wichtigen AuslandsmĂ€rkten fĂŒr Schlecker. Andere LĂ€nder kamen ĂŒber ihre Start-up-Phase nicht weit hinaus.[20]

Das Ehepaar Anton und Christa Schlecker wurde 1998 per Strafbefehl durch das Landgericht Stuttgart zu einer Freiheitsstrafe von je zehn Monaten auf BewĂ€hrung und zu einer Geldstrafe in Höhe von einer Million Euro verurteilt, weil den Schlecker-BeschĂ€ftigten vorgetĂ€uscht worden war, sie wĂŒrden nach Tarif bezahlt. TatsĂ€chlich waren die Löhne niedriger, was das Gericht als Betrug wertete.[21]

Nicht nur durch Expansion, sondern auch durch Akquisition weitete Schlecker das GeschĂ€ft aus. So wurden die 240 Sconti-MĂ€rkte der Rewe Group 2001 ĂŒbernommen. 2005 integrierte Schlecker 91 Filialen der Drogeriekette idea – die grĂŒne Drogerie der Rewe Group in das eigene Filialnetz. Ende 2006 ĂŒbernahm Schlecker die fĂŒhrende tschechische Drogeriekette Droxi, die zum Feinkosthaus Julius Meinl gehört hatte. Zum 31. Dezember 2007 akquirierte Schlecker den einstigen Konkurrenten Ihr Platz fĂŒr 150 Millionen Euro und fĂŒhrte ihn als Premiumzweitmarke weiter. Auch fast 100 grĂ¶ĂŸere Schlecker-Filialen sollen unter Ihr Platz firmiert haben.[20] Ende August 2009 genehmigte das Bundeskartellamt die Übernahme von maximal 71 ehemaligen Woolworth-Filialen.

Entwicklung von 2000 bis 2010

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Filiale von Schlecker in Kronberg im Taunus (2010)
Filiale von Schlecker XL in BienenbĂŒttel (2010)
Bis 2011 genutztes Logo von Schlecker

Im Jahr 2000 wurde der Onlineshop Schlecker Home Shopping eröffnet, dessen Sortiment nach Angaben des Unternehmens 100.000 Artikel umfasste. Die Artikel des Sortiments wurden auch ĂŒber einen regelmĂ€ĂŸig aktualisierten Katalog vertrieben. FĂŒr das VersandgeschĂ€ft wurde 2004 ein neues Logistikzentrum nahe Ehingen-Berg in Betrieb genommen. In einer reprĂ€sentativen Kundenbefragung vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels wurde der Onlineshop 2009 in der Kategorie „Kosmetik-Drogerie“ unter die besten Einkaufs-Adressen im Internet gewĂ€hlt.[22]

Seit Mitte 2007 war Schlecker im GroßhandelsgeschĂ€ft tĂ€tig und kaufte fĂŒr andere HĂ€ndler ein. Hierdurch sollte die firmeneigene Logistik besser ausgelastet und durch die Volumenerhöhung die Einkaufspreise der Artikel weiter gedrĂŒckt werden.[20]

Seit Februar 2008 betrieb Schlecker im niederlÀndischen Heerlen die Versandapotheke Vitalsana.[23][24]

2008 machten europaweit mehr als 14.000 Filialen mit ca. 50.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von ĂŒber sieben Milliarden Euro.[20][25]

Der Aufstieg von Schlecker zur grĂ¶ĂŸten Drogeriemarktkette Europas wurde damals als Erfolgsgeschichte im europĂ€ischen Einzelhandel bezeichnet.[26]

Zum 1. Januar 2010 hatte die zur Schwarz-Gruppe gehörende Handelskette Kaufland vier der fĂŒnf Schleckerland-Selbstbedienungs-WarenhĂ€user ĂŒbernommen,[17] umgebaut und auf das Kaufland-Konzept umgestellt. Das Schleckerland Neu-Ulm hingegen wurde als Einkaufszentrum mit Schlecker XL-Markt neu eröffnet, da Kaufland dort zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Filialen betrieb.[27] Am 21. Januar 2010 kĂŒndigte Schlecker an, aufgrund „geschĂ€ftlicher Probleme“ noch im Jahr 2010 etwa 500 Filialen schließen zu wollen.[28]

Im August 2010 wurde ein Datenleck bei einem Bonner IT-Dienstleister bekannt. DatensĂ€tze von 150.000 Schlecker-Kunden waren wegen einer SicherheitslĂŒcke im Internet öffentlich zugĂ€nglich.[29] Laut dem Datenleckentdecker Tobias Huch war Schlecker fĂŒr das Leck nicht verantwortlich.[30] Das Datenleck wurde sofort nach seiner Entdeckung geschlossen. Die DatensĂ€tze enthielten den Namen des Kunden, Adresse, E-Mail-Adresse und sein Kundenprofil. Zudem waren die E-Mail-Adressen von 7,1 Millionen Newsletter-Abonnenten zugĂ€nglich.[31] Schlecker erstattete Strafanzeige gegen unbekannt und bot betroffenen Kunden einen 5-Euro-Einkaufsgutschein an. Zudem wurden Verbesserungen der Sicherheitsstandards initiiert.[32]

Im Oktober 2010 wurden die Schlecker-BetriebsrĂ€te der Bezirke Mayen und FĂŒrth/Herzogenaurach mit dem Deutschen-BetriebsrĂ€te-Preis 2010 in Gold ausgezeichnet.[33]

Mitte November 2010 gaben Lars und Meike Schlecker, Kinder von Anton Schlecker und seit zehn Jahren im Unternehmen tĂ€tig, bekannt, nun fĂŒr den Außenauftritt des Unternehmens verantwortlich zu sein. Bis Mitte 2012 sollten 230 Millionen Euro investiert werden, um die Filialen wettbewerbsfĂ€higer zu machen.[22]

Entwicklungen ab 2011

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahresanfang 2011 verwendete Schlecker ein neues, von der zur DĂŒsseldorfer Grey-Gruppe gehörenden Design-Agentur KW43 Branddesign erarbeitetes[34] Logo.

Im Januar 2011 gab Schlecker im Zuge des Zukunfts- und Investitionsprogramms Fit for Future eine VerĂ€nderung der internen FĂŒhrungsstruktur bekannt:[35][36][37] Als zweite FĂŒhrungsebene unterhalb der Inhaberfamilie wurde eine Vorstandsebene mit Thorben Rusch fĂŒr Wareneinkauf, Marketing und Vertrieb und Sami Sagur fĂŒr Verwaltung und Personal gebildet. Neben diesen beiden neu gegliederten Bereichen berichteten aber Stabsabteilungen (zum Beispiel fĂŒr Immobilien, Personalentwicklung und Unternehmenskommunikation) weiterhin direkt an die Familie Schlecker. Die neue FĂŒhrungsstruktur sollte Lars Schlecker und Meike Schlecker die FĂŒhrung des Unternehmens erleichtern. FĂŒr Schlecker war es ein Novum, dass mit Sami Sagur ein von außen relativ neu ins Unternehmen gekommener Manager eine derart exponierte FĂŒhrungsposition erhĂ€lt. Das mit Hilfe von externen Beratern erarbeitete Programm Fit for Future sollte zu einer umfangreichen Neupositionierung fĂŒhren, das Image verbessern und Schlecker zu einem modernen Nahversorger entwickeln. Dies sollte durch tief greifende Änderungen bei Sortiment und Ladenbau sowie bei Kommunikation und Marketing erreicht werden.[38]

Im Juni 2011 gab Schlecker bekannt, dass man seit drei Jahren Verluste erwirtschafte und im Gesamtjahr 2011 vermutlich 500 bis 800 Filialen schließen wolle. Mit einem neuen Regelwerk fĂŒr die FĂŒhrungskrĂ€fte des Unternehmens sollte der schlechte Ruf des Unternehmens in Bezug auf Arbeitnehmerrechte verbessert werden.[39][40] Die Schlecker-FĂŒhrungsgrundsĂ€tze wurden – erstmals in der Unternehmensgeschichte – vorab mit der Gewerkschaft Ver.di abgestimmt. So erkannten Ver.di-HandelssekretĂ€r Achim Neumann und Ver.di-Chef Frank Bsirske diese auch als „nachvollziehbare Management-Methoden“ an.[41][42] Die neuen FĂŒhrungsgrundsĂ€tze sollten den Umgang zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern verbindlich regeln, Konflikten vorbeugen und das diesbezĂŒglich bisher problematische Image Schleckers korrigieren.

Im Sommer 2011 hatte Schlecker neben der Konzernwebsite drei weitere unternehmenseigene Internetauftritte eingerichtet, einen Unternehmensblog, eine Ratgeberwebsite[43] sowie eine Website der ebenfalls neu ins Leben gerufenen Schlecker-Nachbarschaftsinitiative „Der gute Nachbar“. Deren umfassten etwa die Neugestaltung einer nachbarschaftlich genutzten GrĂŒnanlage, UnterstĂŒtzung bei der DurchfĂŒhrung eines Dorffestes oder Hilfe fĂŒr eine Igelaufzuchtstation.[44]

Konzernstruktur 2012

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Organigramm von CASH nach dem Insolvenzgang im ersten Halbjahr 2012 stellte sich die Konzernstruktur wie folgt dar:[13]

  • Konzernmutter: Anton Schlecker e.K. (insolvent)
    • 100-%-Töchter in Deutschland, diese waren:
      • Ihr Platz GmbH & Co. KG (insolvent)
      • Schlecker XL GmbH (insolvent)
      • Schlecker Home Shopping GmbH (insolvent)
    • Frankreich: Schlecker SNC (nicht insolvent; im Mai 2012 verkauft[12])
    • Andere LĂ€nder in Europa: Schlecker International GmbH (mit allen unterstellten Töchtern nicht insolvent):
      • Österreich und Teileuropa: Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. (im Juli 2012 in Österreich verkauft)
        • Luxemburg (Zweigniederlassung): Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H.
        • Belgien (Niederlassung): Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H.
        • Polen (Niederlassung): Anton Schlecker Sp. z o. o. OddziaƂ w Polsce
        • Italien (aufgeteilt; 100-%-Tochter): Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. Sede secondaria in Italia
      • Spanien und Teileuropa: Schlecker S.A. (Ende September 2012 verkauft an DIA S.L.)[45]
        • Niederlande (100-%-Tochter): VITALSANA B.V.
        • Portugal (100-%-Tochter): Schlecker Portugal Sociedade Unipessoal, Limitada (Ende September 2012 verkauft an DIA S.L.)[45]
        • Tschechien (100-%-Tochter): Schlecker a.s. (Ende April 2012 verkauft[46])
        • Italien (aufgeteilt; 100-%-Tochter): Anton Schlecker S.r.l.

Konzernzerschlagung Nach den Insolvenzen und Schließungswellen in Deutschland im ersten Halbjahr 2012 (s. u. Schlecker Deutschland) sollte der Verkauf der auslĂ€ndischen Tochterunternehmen weiter vorangetrieben werden.

VerĂ€ußert wurden die europĂ€ischen Konzernunternehmen:

  • Ende April 2012 in Tschechien, 145 Filialen, verkauft an die tschechische Drogeriekette p.k. Solvent (PKS), innerhalb der sie unter dem Markennamen Teta auftreten,[46] der UnternehmensĂŒbergang wurde Anfang August abgeschlossen.[47]
  • Im Mai 2012 in Frankreich, 139 Filialen mit 750 Mitarbeitern, verkauft an den französischen Lebensmittel-EinzelhĂ€ndler SystĂšme U.[12]
  • Anfang August 2012 wurde die österreichische Konzerntochter Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. inklusive deren europĂ€ische Tochtergesellschaften mit allen Filialen an eine Investorengruppe rund um Rudolf Haberleitner, EigentĂŒmer des Private-Equity-Fonds TAP 09 (s. u. Anton Schlecker GmbH (Österreich)), verkauft.

Schlecker Deutschland

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insolvenz Anfang 2012

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2011 berichtete Spiegel Online ĂŒber „massive LiquiditĂ€tsprobleme“ im Hause Schlecker. Nach Unternehmens-Verlusten in den vorangegangenen drei Jahren soll Unternehmenschef Anton Schlecker zur Abwehr der LiquiditĂ€tsprobleme einen hohen zweistelligen Millionenbetrag seines Privatvermögens in das Unternehmen investiert haben.[48]

Anton Schlecker, der unter der Firma Anton Schlecker e.K. (§ 17 HGB) handelt, und die Tochtergesellschaften Schlecker XL GmbH und Schlecker Home Shopping GmbH stellten am 23. Januar 2012 wegen ZahlungsunfĂ€higkeit[49] beim Amtsgericht Ulm einen Insolvenzantrag. ZunĂ€chst hatte es geheißen, dass das Tochterunternehmen Ihr Platz von der Insolvenz nicht betroffen sei. Dieses stellte jedoch am 26. Januar 2012 ebenfalls einen Insolvenzantrag. Dies war somit die zweite Insolvenz von Ihr Platz.[50]

Nach Recherchen des Handelsblatts schmolz das Privatvermögen der Familie durch die Insolvenz des Unternehmens Schlecker von rund 1,65 Milliarden Euro auf circa 35 bis 40 Millionen Euro, das zum großen Teil im Besitz der Kinder Lars und Meike sei. Dieses Geld sei durch die Kinder mit ihrer Leiharbeitsfirma Meniar erwirtschaftet worden, einem Subunternehmen der Familie Schlecker, ĂŒber das sie etwa 4300 ArbeitskrĂ€fte, die von Schlecker entlassen wurden, zu schlechteren Konditionen in LeiharbeitsvertrĂ€gen an Schlecker vermittelt hatte.[51] Insolvenzverwalter Geiwitz bezeichnete die Angabe ĂŒber das Restvermögen als „reine Spekulation“.[52] Man könne der Familie vieles vorwerfen, „nicht aber die Rettung von Vermögen in großem Stil“, vielmehr habe die Familie zwischen 2008 und 2011 mehrere Hundert Millionen Euro in die Sanierung Schleckers gesteckt, insgesamt etwa eine Milliarde Euro in den letzten zehn Jahren.[53]

Insgesamt beliefen sich im Juni 2012 die Forderungen der GlĂ€ubiger nach Angaben von Geiwitz auf 665 Millionen Euro. Der Insolvenzverwalter kalkulierte mit einer Endsumme von etwa 800 Millionen Euro. Nach Angaben der Wirtschaftswoche hatten die Kinder Anton Schleckers Forderungen in Höhe von insgesamt rund 176 Millionen Euro angemeldet: Meike Schlecker forderte 48,43 Millionen Euro, ihr Bruder Lars Schlecker 48,9 Millionen Euro. Dazu summierten sich Forderungen der privaten Logistikfirma Logistik- und Dienstleistungsgesellschaft mbH (LDG), in Höhe von 76 Millionen Euro. Auch die LDG steht im Eigentum der Schlecker-Kinder. Ebenfalls nach Angaben der Wirtschaftswoche forderten auch die Bundesagentur fĂŒr Arbeit und die Kreditversicherungsgruppe Euler Hermes „dreistellige MillionenbetrĂ€ge“. Hinzu kamen Forderungen des Finanzamtes von 73,2 Millionen Euro.[54]

Erste Schließungswelle

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Unternehmensleitung wĂ€hrend des Insolvenzverfahrens oblag dem Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz. Am 29. Februar 2012 gab Geiwitz bekannt, dass Schlecker jede zweite Filiale schließen werde; vom Arbeitsplatzabbau betroffen wĂ€ren demnach etwa 11.500 Mitarbeiter in den Schlecker-Filialen.[55]

Die operative GeschĂ€ftsfĂŒhrung hatten die GeschĂ€ftsfĂŒhrer Thorben Rusch und Sami Sagur.[56][57]

Am 11. MĂ€rz 2012 bestĂ€tigte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums einen Zeitungsbericht, nach welchem Schlecker keine Hilfe von der bundeseigenen Förderbank KfW erhielte.[58] Eine erste Liste mit ca. 2500 zu schließenden MĂ€rkten wurde am 13. MĂ€rz 2012, eine Entlassungsliste mit ca. 11.200 BeschĂ€ftigten am 20. MĂ€rz 2012 bekannt.[59][60] Die BundeslĂ€nder verhandelten ĂŒber die Bildung einer Transfergesellschaft, fĂŒr die aber ca. 70 Millionen Euro benötigt werden.[61] Am 28. MĂ€rz 2012 wurde bekannt, dass eine Transfergesellschaft unter Beteiligung aller BundeslĂ€nder gescheitert sei; stattdessen wollten die BundeslĂ€nder Baden-WĂŒrttemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen eine Transfergesellschaft grĂŒnden, in der dann auch nur die Mitarbeiter der in diesen BundeslĂ€ndern von den Filialschließungen betroffenen Schlecker-Mitarbeiter aufgenommen wĂŒrden.[62] Eine Transfergesellschaft kam dann aber nicht zustande, weil Bayern eine Teilnahme abgelehnt hatte.[63] Nach der Landtagswahl in NRW am 13. Mai 2012 sagte auch NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, das Land NRW sei nicht in der Lage, fĂŒr eine Transfergesellschaft oder einen Sonderfonds zu zahlen.[64]

Bis 24. MĂ€rz 2012 schlossen 2200 Schlecker-Filialen, die ca. 40 Prozent des Filialnetzes ausmachten.[65]

Am 28. MÀrz 2012 eröffnete das Amtsgericht Ulm das Insolvenzverfahren.

Zweite Schließungswelle

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Geschlossene Schlecker-Filiale mit abgeklebten Schaufenstern in Frankfurt am Main 


 und in MĂŒnster im Juli 2012

Am 1. Juni 2012 beschlossen die GlĂ€ubiger die Zerschlagung des Unternehmens. Der GlĂ€ubigerausschuss sah keine Perspektive fĂŒr eine FortfĂŒhrung von Schlecker oder die VerĂ€ußerung des Gesamtkonzerns an einen Investor. Zuvor hatten die wichtigsten GlĂ€ubiger den Interessenten eine Woche Zeit gegeben, ihre Angebote nachzubessern. Die 13.200 BeschĂ€ftigten in Deutschland sollten Ende Juni 2012 die KĂŒndigung erhalten. Ein Ausverkauf sollte in ca. 2800 deutschen Filialen zeitnah beginnen. Die 342 Schlecker-XL-MĂ€rkte und die 490 Filialen von Ihr Platz mit insgesamt 5100 Mitarbeitern sollten jedoch weiterhin geöffnet und erhalten bleiben. Der Verkauf an den Investor Dubag scheiterte am GlĂ€ubiger Euler Hermes, sodass Dubag sein Angebot zurĂŒckzog.[66] FĂŒr Ihr Platz sollte weiter ein KĂ€ufer gesucht werden.[67]

Am 8. Juni 2012 begann der Ausverkauf der Ware in den Schlecker-Filialen.[68]

Am 27. Juni 2012 wurden fast alle verbliebenen Schlecker-Filialen in Deutschland geschlossen.[69] Am 28. November 2012 wurden im Zentrallager in Ehingen vom Insolvenzverwalter weite Teile des geschĂ€ftlichen Inventars wie Regale und Gabelstapler in Anwesenheit von mehreren hundert Interessenten versteigert.[70]

22.959 Mitarbeitern der Drogeriekette Schlecker wurde im Juni 2012 gekĂŒndigt. Rund 10.000 davon konnten in der Zeit bis Oktober 2012 eine neue Arbeitsstelle antreten. Nur wenige ehemalige Angestellte haben sich fĂŒr eine Umschulung zum Erzieher oder Altenpfleger beworben.[71] In einem Modellversuch schulte die Deutsche Bahn in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur fĂŒr Arbeit 2013 14 Schlecker-Angestellte zum Fahrdienstleiter oder WeichenwĂ€rter um.

Bis Ende 2012 hatten nach Angaben der Bundesagentur fĂŒr Arbeit von 23.400 entlassenen Mitarbeitern mehr als 9000 (rund 40 Prozent) wieder Arbeit. 2300 hĂ€tten sich nicht mehr lĂ€nger arbeitslos gemeldet.[72] Der Umsatz des Konkurrenten Rossmann stieg im Jahr 2012 um 16 Prozent an, MarktfĂŒhrer dm legte im Ende 2012 abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr um elf Prozent zu. Rossmann ĂŒbernahm nach eigenen Angaben mehr als 2000 BeschĂ€ftigte und rund 100 Filialen der Tochtergesellschaft Ihr Platz.[73]

Schlecker XL und weiterer Verlauf des Insolvenzverfahrens

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Scheitern einer Auffanglösung (Transfergesellschaft) gingen rund 4500 KĂŒndigungsschutzklagen bei den Gerichten ein. Am 28. Juni 2012 wurde bekannt, dass auch die rund 350 Schlecker-XL-Filialen schließen, da laut Insolvenzverwalter Investoren durch die Welle an KĂŒndigungsschutzklagen abgeschreckt worden seien.[74] Am 26. Juli 2012 begann der Ausverkauf bei Schlecker XL.[75][76] Am 31. Juli 2012 wurden 57 Schlecker-XL-Filialen an die H.H. Holding verkauft. Am 10. August 2012 ĂŒbernahm NKD 50 Schlecker-XL-Filialen. Am 29. August schlossen die verbliebenen Schlecker-XL-Filialen.[77]

Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Stuttgart

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund des Verdachts auf Untreue, Insolvenzverschleppung und Bankrott leitete die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Juli 2012 ein Ermittlungsverfahren gegen Anton Schlecker und 13 weitere Beschuldigte ein.[78] Am 6. MĂ€rz 2017 begann der Prozess gegen Anton Schlecker. Seine Ehefrau Christa und die Kinder Lars und Meike wurden wegen Beihilfe angeklagt.[79] Am 27. November 2017 verurteilte das Landgericht Stuttgart Anton Schlecker wegen vorsĂ€tzlichen Bankrotts zu einer zweijĂ€hrigen Freiheitsstrafe auf BewĂ€hrung und einer Geldstrafe in Höhe von 54.000 Euro. Seine Kinder Lars und Meike wurden unter anderem wegen Insolvenzverschleppung, Betrugs und Untreue zu Haftstrafen von 34 beziehungsweise 35 Monaten verurteilt. Das Verfahren gegen Christa Schlecker war bereits vorher gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt worden.[80] Auf die Revision Ă€nderte der Bundesgerichtshof am 25. April 2019 lediglich das Strafmaß geringfĂŒgig nach unten ab (auf 33 Monate fĂŒr beide Angeklagten), bestĂ€tigte aber das Urteil des Landgerichts im Übrigen.[81]

Klage des Insolvenzverwalters

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bundesgerichtshof entschied am 29. November 2022 ĂŒber eine Schadensersatzklage des Insolvenzverwalters von Schlecker in Höhe von 212 Millionen Euro gegen mehrere Hersteller von Drogerieartikeln, die im Rahmen des sogenannten „Drogeriekartells“ unzulĂ€ssige Preisabsprachen zulasten des Unternehmens getroffen hatten. Die Vorinstanzen hatten noch entschieden, dass Schlecker durch die unzulĂ€ssigen Preisabsprachen kein Schaden entstanden sei. Der Bundesgerichtshof verwarf diese Annahme und verwies den Fall an den zustĂ€ndigen Kartellsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt zurĂŒck.[82]

Klage der Zeitarbeitsfirma Meniar

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Insolvenzverwalter der Zeitarbeitsfirma Meniar erhob im Jahr 2016 Klage gegen Anton Schleckers Frau und Kinder Christa, Meike und Lars Schlecker sowie gegen den ehemaligen GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Meniar Alois Over auf RĂŒckzahlung eines unrechtmĂ€ĂŸig gewĂ€hrten Darlehens in Höhe von 1,37 Millionen Euro. Über ein juristisches Konstrukt, bei dem Alois Over als TreuhĂ€nder fĂŒr die Schlecker-Familie fungierte, sollen diese kurz vor der Insolvenz von Schlecker der Zeitarbeitsfirma Meniar liquide Mittel entzogen und in das Privatvermögen der Schlecker-Familie ĂŒberfĂŒhrt haben, bevor diese aufgrund der Insolvenz ihres Hauptkunden ihrerseits Insolvenz anmelden musste. Das Landgericht Zwickau gab am 27. Mai 2024 der Zahlungsklage des Insolvenzverwalters im Höhe von 1,35 Millionen Euro zuzĂŒglich Zinsen statt.[83][84]

Die Familie Schlecker legte gegen dieses Urteil Berufung vor dem Oberlandesgericht Dresden ein, das im Juni 2025 in einem Vergleich endete, in dem sich die Schlecker-Familie zur RĂŒckzahlung von 800.000 Euro an den Insolvenzverwalter verpflichtete.[85]

Wettbewerbslage

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlecker stellte zeitweise 76 Prozent der DrogeriemĂ€rkte in Deutschland, hatte 2007 einen Marktanteil von 38,1 Prozent und war damit MarktfĂŒhrer unter den Drogeriemarktketten. Hauptkonkurrenten waren dm-drogerie markt, Rossmann und MĂŒller.

Durch den harten Konkurrenzkampf unter diesen vier Unternehmen stagnierten nach EinschÀtzung von Marktbeobachtern die UmsÀtze von verschiedenen Schlecker-MÀrkten in den letzten Jahren. Um dem entgegenzuwirken, startete Schlecker ein Standortoptimierungsprogramm, bei dem rund 1000 kleinere und umsatzschwache Filialen geschlossen und neue rentablere Filialen eröffnet werden sollten.

Der Betriebsrat kritisierte dieses Programm, da Mitarbeitern bereits zuvor gekĂŒndigt worden sei oder eine KĂŒndigung drohte. Ein Unternehmenssprecher wies die Information als unzutreffend zurĂŒck, da es zwar zur Schließung von Filialen kommen werde, aber insgesamt allein im Jahr 2004 272 neue Verkaufsstellen eröffnet und den BeschĂ€ftigten entsprechende Übernahmeangebote fĂŒr die neuen MĂ€rkte unterbreitet worden seien.

Quelle: Manager Magazin 2/2008[20] 2004 2005 2006 2007*
Anteil am deutschen Drogeriemarkt 42,1 % 41,5 % 40,3 % 38,1 %

* = SchÀtzung.

TarifvertrÀge und BetriebsrÀte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1995 hatte Schlecker einen ersten Tarifvertrag mit den damaligen Gewerkschaften HBV und DAG abgeschlossen, in dem die Bindung Schleckers an den Einzelhandelstarif und die ModalitÀten von BetriebsratsaktivitÀten bei Schlecker festgeschrieben wurden. 1998 hatten sich bei Schlecker auf der Basis dieser Einigung 68 Betriebsratsgremien mit 140 Betriebsratsangehörigen erfolgreich etabliert.[86]

Laut Frank Bsirske gab es 2010 bei Schlecker 170 Betriebsratsgremien und einen Gesamtbetriebsrat.[87] Schlecker gab die Zahl der Betriebsratsangehörigen mit insgesamt rund 1000 an. Von den 34.000 Schlecker-Mitarbeitern in Deutschland waren 11.000 Ver.di-Mitglieder.[88][89]

Am 1. Juni 2010 hatte Schlecker mit Ver.di drei neue TarifvertrĂ€ge abgeschlossen: Einen Sozialtarifvertrag und einen BeschĂ€ftigungssicherungstarifvertrag fĂŒr die BeschĂ€ftigten in den alten Schlecker-MĂ€rkten, sowie einen Vertrag zur Tarifbindung der neuen Schlecker-XL-MĂ€rkte, die zur rechtlich eigenstĂ€ndigen Schlecker XL GmbH gehören.[90] Mit diesen neuen TarifvertrĂ€gen wurde die Kontroverse um die neuen Schlecker-XL-MĂ€rkte beigelegt, in denen die Angestellten zunĂ€chst ohne Tarifbindung beschĂ€ftigt worden waren. Durch den Tarifvertrag hatte sich die Situation der BeschĂ€ftigten von Schlecker XL verbessert.[91] Sie wurden nun in ganz Deutschland nach dem Einzelhandelstarif von Baden-WĂŒrttemberg bezahlt. Die Einigung wurde in Politik und Wirtschaft einhellig begrĂŒĂŸt.[92] Nach neuerlichen VorwĂŒrfen der Gewerkschaft Ver.di hinsichtlich der VergĂŒtung von Überstunden stand infrage, ob die tarifvertraglichen Vereinbarungen von Schlecker auch bereits lĂŒckenlos umgesetzt werden.[93] Schlecker hatte sich aber dann zur finanziellen VergĂŒtung der Überstunden verpflichtet.[94]

Der fĂŒr Schlecker zustĂ€ndige Ver.di-GewerkschaftssekretĂ€r Achim Neumann Ă€ußerte sich im November 2010 gegenĂŒber dem Manager Magazin positiv ĂŒber die tarifvertraglichen Verpflichtungen von Schlecker: „Schlecker ist geradezu Vorreiter der Branche.“[95] Ver.di-Chef Frank Bsirske bestĂ€tigte diese EinschĂ€tzung in seiner Rede auf dem Leipziger Ver.di-Bundeskongress im September 2011 nochmals.[42] Ein Artikel in der Wirtschaftswoche hĂ€lt die Gewerkschaften hingegen fĂŒr mitschuldig am Bankrott des Unternehmens, da sie nicht rechtzeitig die Bereitschaft gezeigt hĂ€tten, einen Sanierungskurs mitzutragen.[96]

Schlecker International

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Insolvenz waren die Konzerntöchter außerhalb Deutschlands nicht betroffen.[13] Die internationalen AktivitĂ€ten, mit Ausnahme von Frankreich, waren in der 100%igen Konzerntochter Schlecker International GmbH gebĂŒndelt. Darunter war das europĂ€ische Filialnetz in den zwei Tochtergesellschaften Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. (Österreich) und Schlecker S.A. (Spanien) aufgeteilt.

Anton Schlecker GmbH (Österreich)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H.

Logo
Rechtsform GmbH
GrĂŒndung 27. August 1987[97]
Auflösung Verkauf und Rebranding 2012[98]
Sitz Pucking, Österreich
Leitung Johannes Zuber[97]
Mitarbeiterzahl ca. 3000 (Stand: 2012)[99]
Umsatz ca. 305 Millionen Euro (Stand: 2011)[100]
Branche Drogerie
Website [https://www.schlecker.at (Memento vom 11. Mai 2012 im Internet Archive) www.schlecker.at (Memento vom 11. Mai 2012 im Internet Archive)]

Am 27. August 1987 wurde die Firma Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. (gemeinhin als Schlecker Österreich bekannt geworden) mit Sitz in Pucking in Oberösterreich gegrĂŒndet. Die Gesellschaft ist die Österreich-Tochter der Schlecker International GmbH.[97] Bis Ende Juli 2012 war Anton Schlecker im Firmenbuch als GeschĂ€ftsfĂŒhrer eingetragen. Mit 26. Juni 2012 wurde Johannes Zuber zum InterimsgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H.[97] (Schlecker Österreich) bestellt, er gehört dem Team von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz an. UnverĂ€ndert in ihren Positionen bleiben die bisherigen Manager Andreas Kozik als GeschĂ€ftsfĂŒhrer fĂŒr den Vertrieb und der Prokurist und Einkaufsleiter Helmut Kampenhuber.[101]

Zu dem österreichischen Unternehmensteil gehören auch die Niederlassungen in Polen, Luxemburg, Belgien und in Teilen von Italien.[13][102] Der gesamte Teilkonzern der Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. wurde Ende Juli 2012 an österreichische Investoren verkauft (siehe nachstehend).

Zahlen und Fakten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 war Schlecker in Österreich mit 467 Filialen prĂ€sent. Dann expandierte das Unternehmen stetig, bis 2003 der Höchststand mit 1248 Standorten erreicht wurde. Seitdem nahm die Zahl der Filialen ab: 2005 gab es noch 1176, 2009 1037 und Ende 2010 974 Filialen.[103]

2012 wurde von ca. 3500 Mitarbeitern in 927 Filialen ein Umsatz von rund 451 Millionen Euro erwirtschaftet. Schlecker gehörte somit gemeinsam mit dm-drogerie markt (376 Outlets, ca. 644 Millionen Euro Umsatz) und BIPA (580 Filialen) zu den Top 3 im österreichischen Drogeriefachhandel.[104] Die Logistik wurde ĂŒber die Zentrallager in Gröbming und Pöchlarn abgewickelt, das Lager Wolfau war seit Oktober 2011 stillgelegt, weil es auf Grund des MarktrĂŒckzuges aus Ungarn nicht mehr benötigt wurde.[105] Zum Zeitpunkt der Insolvenz in Deutschland hatte der Konzern in Österreich rund 970 Niederlassungen und beschĂ€ftigte etwa 3000 Mitarbeiter.[99]

Entwicklung in Österreich nach Insolvenz in Deutschland

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2012 war bekannt geworden, dass seitens des Insolvenzverwalters mit drei KĂ€ufern verhandelt wurde, wobei man davon ausging, dass die von Deutschland unabhĂ€ngige Kette mit 930 MĂ€rkten und rund 3000 Mitarbeitern als Ganzes weiterbestehen wird.[106] Anfang Juni wurde berichtet, dass es fĂŒr die österreichische Schlecker-Tochter (damals: vorerst) keine Insolvenz geben wird.[107] Darunter war mit dem österreichischen Industriellen Josef Taus, EigentĂŒmer der Management Trust Holding (MTH), verhandelt worden, der an einem Teil der österreichischen Schlecker-Filialen interessiert gewesen wĂ€re, da sie zur ebenfalls zum MTH-Konzern gehörenden Handelskette Pfennigpfeiffer strukturell gepasst hĂ€tten.[108]

Verkauf und UnternehmensĂŒbergang

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: dayli

Am 31. Juli 2012 wurde bekannt, dass die Schlecker-Tochter Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. an eine österreichische Investorengruppe rund um den Unternehmenssanierer Rudolf Haberleitner und dessen Private-Equity-Fonds TAP 09 verkauft wurde. Mit der UnternehmensĂŒbernahme sollen alle 900 Standorte in Österreich, sowie die 450 in Italien, Polen, Belgien und Luxemburg ĂŒbernommen, sowie rund 4600 der 5000 Mitarbeiter weiterbeschĂ€ftigt werden. Der Drogeriehandel soll zwar weiterbehalten, das Konzept aber ergĂ€nzt und in eine Nahversorgungskette „fĂŒr den tĂ€glichen Bedarf“ umgebaut werden.[109] In unterschiedlichen Kreisen wird jedoch am Erfolg der Restrukturierung und dem Rebranding zu dayli (geplant war daily fĂŒr engl. tĂ€glich; dies sei markenrechtlich nicht schĂŒtzbar gewesen) gezweifelt. Schlecker Österreich soll ĂŒber ein Eigenkapital von 268 Millionen Euro verfĂŒgt haben[110] und schuldenfrei sein. Nach Abschreibung der Forderungen in Höhe von 174 Millionen Euro an die Schlecker-Mutter und von 23 Millionen Euro fĂŒr die MĂ€rkte Ungarn und DĂ€nemark soll (Ende) 2012 das Eigenkapital der Gesellschaft bei 80 bis 85 Millionen Euro liegen.[111]

Am 1. August 2012 wurden in Linz vom Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz und von (einem) ungenannten Vertreter(n) des TAP 09 die VertrĂ€ge fĂŒr den UnternehmensĂŒbergang unterschrieben. Über die Vertragsdetails wurde zwischen den Vertragsparteien ebenfalls Stillschweigen vereinbart, wie ĂŒber den Kaufpreis.[109] Diesen will Haberleitner mit dem Wiener Rechtsanwalt Franz Guggenberger und „Freunden“ aufgebracht haben: „Wir hĂ€tten diese Firma nicht bekommen, wenn wir nicht zahlen hĂ€tten können.“

Die Unternehmensreorganisation und die spĂ€tere Expansion sollten im Weiteren aus der Restrukturierungsgesellschaft TAP 09 Beteiligungsholding[112] finanziert werden. FĂŒr den Fonds soll es zu diesem Zweck Zusagen in Höhe von 40 Millionen Euro gegeben haben.[100] Die Investoren setzten sich aus Privatbanken, Privatstiftungen, vermögenden Industriellen sowie zwei Private-Equity-Fonds zusammen, wovon 15 Prozent aus Österreich kommen, darunter ein paar Industrielle, Privatstiftungen und vorwiegend Private. Der Rest setzte sich aus Deutschland, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, den USA und ein paar Investoren aus Osteuropa zusammen.[111] Bis 2013 sollten pro Filiale 7400 Euro – insgesamt 10 Millionen Euro –, bis zum Jahr 2016 52 Millionen Euro investiert werden.[100]

Der Versuch, ĂŒber Gastronomiekonzessionen flĂ€chendeckend eine Sonntagsöffnung einzufĂŒhren, stieß auf großen Widerstand.[113][114][115] Am 4. Juni 2013 reichte dayli beim Landesgericht Linz einen Antrag auf Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung ein,[116] am 30. Juli wurden alle ArbeitsplĂ€tze beim AMS zur KĂŒndigung angemeldet.[117]

Schlecker S.A. (Spanien)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Abschnitte Konzernstruktur und Konzernzerschlagung.

SonderfÀlle Frankreich und Italien

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderstellungen nahmen – wie oben in Konzernstruktur ersichtlich – Italien und Frankreich ein:

  • Der italienische Markt war auf zwei Tochtergesellschaften aufgeteilt, jeweils der österreichischen und der spanischen Zentrale unterstellt.
  • Schlecker SNC in Frankreich war im Gegensatz zu den anderen europĂ€ischen Konzernunternehmen eine 100%ige Tochter der Konzernmutter Anton Schlecker e.K. und damit eine Schwesterfirma der deutschen Schlecker-Töchter.

Unternehmensdaten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umsatzzahlen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb von zehn Jahren verdoppelte sich der Konzernumsatz von Schlecker auf 6,6 Milliarden Euro im GeschĂ€ftsjahr 2005.[118]

Quelle: Manager Magazin 2/2008[20] 2004 2005 2006 2007
Umsatz Drogerien (in Mrd. €) 5,7 5,5 5,6 5,5
Umsatz sonstige Dienstleistungen (in Mrd. €) 0,7 1,1 1,3 1,5

Der Jahresumsatz pro Filiale betrug lediglich bis zu 500.000 Euro. Beim Konkurrenten dm-drogerie betrug der Umsatz pro Filiale dagegen rund sechs Millionen Euro.[119]

Filialnetz

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlecker beschĂ€ftigte mit Stand Januar 2012 nach eigenen Angaben europaweit rund 47.000 Mitarbeiter und war somit das grĂ¶ĂŸte Drogeriemarktunternehmen Europas.[120] Sowohl Anton Schleckers Frau als auch die beiden Kinder waren in der Konzernleitung des Unternehmens tĂ€tig.[121]

Der Konzern hatte mit Stand 2008 ĂŒber 14.155 Filialen in Europa:[20]

  • Spanien Spanien: 1184 Filialen
  • Osterreich Ă–sterreich: 974 Filialen (2010)
  • Italien Italien: 230 Filialen (80 davon ĂŒbernommene Blu-Drogerien)
  • Polen Polen: 69 Filialen (laut Wirtschaftsblatt im Juni 2012: 170 Filialen[122])
  • Portugal Portugal: 32 Filialen
  • Danemark DĂ€nemark: 30 Filialen
  • Luxemburg Luxemburg: 18 Filialen
Ehemalige MĂ€rkte
  • Deutschland Deutschland: 7.500 AS-Filialen (Mitte 2011, letzte geschlossen im Juni 2012)
  • Frankreich Frankreich: 200 Filialen (2012 verkauft an SystĂšme U)
  • Tschechien Tschechien: 151 Filialen (135 davon ĂŒbernommene Droxi-Filialen; 2012 verkauft an P.K. Solvent)
  • Niederlande Niederlande: 245 Filialen, 2010 rund 100 Filialen (2010 aufgegeben)
  • Belgien Belgien: 26 Filialen (2010 aufgegeben)[123]

Im Schnitt fĂŒhrte Schlecker auf 200 mÂČ VerkaufsflĂ€che ein Drogeriesortiment von rund 4000 Artikeln. Zudem unterhielt Schlecker Metzgereifilialen auf der SchwĂ€bischen Alb, in Oberschwaben und im AllgĂ€u sowie einen Bau- und Möbelmarkt in Ehingen.

Kritik am Schlecker-Konzern

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schlecker in der Kritik auf einer Demonstration am 1. Mai in Kreuzberg (2006)

Schlecker stand aufgrund seiner Arbeitsbedingungen in der Kritik von Gewerkschaften. So war in den LÀden bisweilen nur eine einzige Arbeitskraft anwesend.[124] In der Regel arbeiteten in einer Filiale eine Vollzeitkraft und zwei HalbtagskrÀfte, die je nach Bedarf eingesetzt wurden.

Seit 2009 plante Schlecker, sich im Drogeriebereich mit grĂ¶ĂŸeren Schlecker-XL-MĂ€rkten zum Teil neu aufzustellen, was vor allem mit der Schließung kleinerer Filialen im Umkreis der grĂ¶ĂŸeren XL-MĂ€rkte mit bis zu 800 Quadratmetern VerkaufsflĂ€che einherging.[125] Laut Ver.di sollte dies bis zu 4000 kleinere Filialen betreffen; den Mitarbeitern drohte aufgrund der Schließungen eine betriebsbedingte KĂŒndigung. Den Mitarbeitern wurde teilweise eine BeschĂ€ftigung in den neuen MĂ€rkten ermöglicht. Da diese jedoch von der rechtlich selbstĂ€ndigen Schlecker XL GmbH betrieben wurden, fĂŒr welche die TarifvertrĂ€ge der Firma Anton Schlecker bis zum Juni 2010 nicht galten, erfolgte die WeiterbeschĂ€ftigung bis zu diesem Zeitpunkt zu vorĂŒbergehend deutlich schlechteren Konditionen.[126] Die Festangestellten waren bei Schlecker XL wĂ€hrend dieses Zeitraums in der Minderheit: Mehr als zwei Drittel ihrer BeschĂ€ftigten rekrutierte die Schlecker XL GmbH damals als LeiharbeitskrĂ€fte von der Meniar Personalservice GmbH, deren GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer zuvor Personalbereichsleiter in der Firmenzentrale von Schlecker war. Da das Leiharbeitsunternehmen seinen Sitz in Zwickau hat, zahlte es auch den Mitarbeiterinnen in westdeutschen Filialen die niedrigeren OstgehĂ€lter von teilweise weniger als 7 Euro.[127]

Das Arbeitsgericht Marburg verpflichtete Schlecker XL am 23. April 2010 im Rahmen einer einstweiligen VerfĂŒgung,[128] bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens eine ehemalige Schlecker-Mitarbeiterin zu alten Konditionen weiterzubeschĂ€ftigen, da in der Umwandlung Schlecker zu Schlecker XL ein BetriebsĂŒbergang i. S. v. § 613a BGB zu sehen sei und daher zum Zeitpunkt des Übergangs von Schlecker bestehende ArbeitsvertrĂ€ge auf den neuen Schlecker XL ĂŒbergegangen seien.

Mitarbeiter wurden immer wieder unter anderem durch TestkÀufe kontrolliert.[129]

Die Mitarbeiter österreichischer Schlecker-Filialen mussten, damit die LagerbestÀnde stimmten, Waren mit abgelaufenem Verkaufsdatum zum Vollpreis selbst kaufen.[130]

Behauptungen, dass Schlecker-Filialen wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen und kleiner Belegschaft hĂ€ufiger ĂŒberfallen wurden als diejenigen anderer Ketten, konnten nicht bewiesen werden.[124]

Firmeninterne Telefonate mussten in der Vergangenheit in österreichischen Schlecker-Filialen teils mit dem privaten Mobiltelefon gefĂŒhrt werden, da Diensttelefone gesperrt waren; Mitarbeiter beklagten, wĂ€hrend der Arbeitszeit keine Toilette aufsuchen zu können.[124]

In Deutschland kĂŒndigte das Unternehmen 2010 nach erheblicher Kritik an, keine neuen VertrĂ€ge mit der Leiharbeitsfirma Meniar zu schließen. Die damalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen beabsichtigte, die VorgĂ€nge prĂŒfen zu lassen und sagte, es ginge ihr auch darum, „ob Gesetze verletzt oder umgangen worden sind“ und ob im bestehenden Gesetzesrahmen „Schlupflöcher und LĂŒcken sind, die ZustĂ€nde in der Leiharbeit zulassen, die nicht im Sinne des Gesetzgebers sind.“ Ver.di hatte Schlecker zuvor vorgeworfen, dass festangestellte Mitarbeiter in neue VertrĂ€ge mit deutlich schlechteren Arbeits- und Einkommensbedingungen gezwungen wĂŒrden, was ĂŒber die Zeitarbeitsfirma Meniar („Menschen in Arbeit“) mit Sitz in Zwickau erfolge. Sie zahle einen Stundenlohn von 6,78 Euro, wĂ€hrend der Tariflohn einer VerkĂ€uferin im Bundesdurchschnitt bei 12,70 Euro liegt.[131] Auch der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels kritisierte das Vorgehen von Schlecker am 12. Januar 2010 scharf.[132] Am 31. MĂ€rz 2010 wurde berichtet, dass in Schlecker-Filialen unerlaubt die Mitarbeiter gefilmt worden seien.[133][134]

Auszeichnungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 1992 erhielt Schlecker fĂŒr seine unternehmerischen Leistungen und seine großen Expansionserfolge die Auszeichnung „Goldener Zuckerhut“ der Lebensmittel Zeitung.
  • Im September 2010 wurde Schlecker fĂŒr die verbrauchsĂ€rmste GeschĂ€ftswagenflotte vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) e. V. und von der Volkswagen Leasing GmbH mit dem erstmals verliehenen Umwelt-Preis „Die GrĂŒne Flotte“ ausgezeichnet.[135]

Siehe auch

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Liste von UnternehmenszusammenbrĂŒchen und -skandalen

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Gewerkschaft HBV, Bezirksverwaltung Mannheim/Heidelberg (Hrsg.): Die Schlecker-Kampagne 1994–1995: Gewerkschaft als soziale Bewegung. Mannheim-Heidelberger HBV-Hefte, Mannheim 2001.
  • Sarah Bormann: Angriff auf die Mitbestimmung. Unternehmensstrategien gegen BetriebsrĂ€te – der Fall Schlecker. Reihe: Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 85. Edition Sigma, Berlin 2007, ISBN 978-3-8360-8685-1.
  • Sarah Bormann: Unternehmenshandeln gegen BetriebsratsgrĂŒndungen – Der Fall Schlecker. In: WSI Mitteilungen, 1/2008, S. 45 ff. (Volltext als PDF)
  • Roland Alter: Schlecker, oder: Geiz ist dumm. Aufstieg und Absturz eines MilliardĂ€rs. Rotbuch Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86789-170-7; Kindle E-Book/auch fĂŒr PC, Heilbronn et al. 2012[136]
  • Neumann, Achim (Hrsg.): Der Fall Schlecker, Über Knausern, KnĂŒppeln und Kontrollen sowie den Kampf um Respekt & WĂŒrde. Die Insider-Story, mit einem Vorwort von Stefanie Nutzenberger und einem Nachwort von Frank Bsirske. VSA-Verlag, Hamburg 2014, ISBN 978-3-89965-594-0.
  • Jörg Reitzig: Schlecker-Pleite und die Folgen fĂŒr die BeschĂ€ftigten. In: Soziale Sicherheit, Zeitschrift fĂŒr Arbeit und Soziales, 12/2016, S. 452 ff.
  • Agnes Schreieder: Schlecker BetriebsrĂ€tinnen in Hamburg. In: Zeitschrift mitarbeit, Hrsg.: Vorstand der Freunde des Museums der Arbeit, Nr. 25/2021, S. 27–30
  • MDR-Wirtschaftsredaktion: Schlecker-Pleite vor zehn Jahren besiegelt, Bericht vom 1. Juni 2022

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Schlecker â€“ Sammlung von Bildern
 Wikinews: Schlecker â€“ in den Nachrichten
  • Offizielle Website von Schlecker
  • Winand von Petersdorff: Der Niedergang des Schlecker-Imperiums. In: FAZ, 22. Januar 2012
  • Im Januar meldete Schlecker, Langzeit-Champion der Drogerieketten, Insolvenz an. Der Konkurrent dm steht blendend da. Warum? In: brand eins, 4/2012
  • Susanne Preuß: Wie dem Drogeriekönig sein Reich entglitt. In: FAZ, 1. Juni 2012.
  • Fabian Gartmann, Sönke Iwersen: Das Schlecker-Drama – Der grĂ¶ĂŸenwahnsinnige König von Ehingen. In: Handelsblatt, 2. Juni 2012
  • Was aus den Schlecker-Frauen wurde – Reportage des MDR-Magazins „Umschau“ vom 31. Mai 2022

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Drogeriepleite: Schlecker reicht Insolvenzantrag ein. In: Spiegel Online. 23. Januar 2012, abgerufen am 8. Januar 2014. 
  2. ↑ Anmerkung: Nach Einstellung des GeschĂ€ftsbetriebs wurde allen Mitarbeitern gekĂŒndigt.
  3. ↑ Schlecker will wieder echter Nahversorger werden. Deutscher Fachverlag GmbH, 12. Februar 2011, abgerufen am 8. Januar 2014. 
  4. ↑ a b Schlecker-Insolvenzverfahren ist eröffnet. In: Focus Money Online. 28. MĂ€rz 2012, abgerufen am 8. Januar 2014. 
  5. ↑ TOP-THEMA-Drogeriekönig Schlecker muss Insolvenz anmelden. Thomson Reuters, 23. Januar 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. Januar 2014; abgerufen am 8. Januar 2014. 
  6. ↑ Entscheidung der GlĂ€ubiger: Schlecker wird zerschlagen. In: Spiegel Online. 1. Juni 2012, abgerufen am 8. Januar 2014. 
  7. ↑ Pleitekette: Schlecker-Betriebsrat will Auskunft ĂŒber Familienvermögen. In: Spiegel Online. 4. Juni 2012, abgerufen am 8. Januar 2014. 
  8. ↑ Aus auch fĂŒr Schlecker XL. In: Zeit Online. 28. Juni 2012, abgerufen am 8. Januar 2014. 
  9. ↑ Insolvente Drogeriemarktkette: GlĂ€ubiger besiegeln Aus fĂŒr Schlecker XL. (Memento vom 1. Juli 2012 im Internet Archive) In: tagesschau.de, 28. Juni 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  10. ↑ ROUNDUP 2: IhrPlatz wird zerlegt - MĂ€c Geiz und Co. greifen zu. 20. Juli 2012, abgerufen am 9. Januar 2014. 
  11. ↑ SchnĂ€ppchenjĂ€ger stĂŒrmen IhrPlatz-Filialen. (Memento vom 11. Februar 2013 im Webarchiv archive.today) In: NDR.de, 26. Juni 2012. Abgerufen am 1. September 2012.
  12. ↑ a b c Drohendes Aus: Ver.di fleht die Politik um Hilfe fĂŒr Schlecker an. In: Spiegel Online. 30. Mai 2012, abgerufen am 9. Januar 2014. 
  13. ↑ a b c d Schlecker-Konzernstruktur (wirtschaftliche Betrachtungsweise). Organigramm als PDF auf CASH – Das Handelsmagazin, 2012. Abgerufen am 3. August 2012.
  14. ↑ Schlecker Home Shopping wird eingestellt. (Memento vom 1. September 2012 auf WebCite) In: Schlecker-Unternehmensblog, 6. August 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  15. ↑ Ab 2022 kehrt „Schlecker“ zurĂŒck. wochenblatt-news.de, 9. Januar 2022.
  16. ↑ Schlecker kehrt 2022 zurĂŒck: Zehn Jahre nach Insolvenz des Drogerie-Riesen - das ist bekannt. Abgerufen am 23. Februar 2022. 
  17. ↑ a b Aus Schleckerland wird Kaufland apotheke-adhoc.de
  18. ↑ a b Schlecker Historie (Memento vom 24. April 2012 im Internet Archive) (ohne Datum) auf der Konzernwebsite schlecker.com. Abgerufen am 13. August 2012.
  19. ↑ Schlecker-DrogeriemĂ€rkte in Europa (Memento vom 1. Mai 2008 im Internet Archive) (ohne Datum) auf der Konzernwebsite schlecker.com. Abgerufen am 13. August 2012.
  20. ↑ a b c d e f g Wolfgang Hirn, Jörn Sucher: Letztes Aufgebot. manager magazin online, 25. MĂ€rz 2008, abgerufen am 9. Januar 2014. 
  21. ↑ Christian Keun, Karsten Langer: KnĂŒppeln, knausern, kontrollieren. manager magazin online, 4. Dezember 2003, abgerufen am 9. Januar 2014. 
  22. ↑ a b Die besten Einkaufsadressen im Internet... (Memento vom 10. Februar 2013 im Webarchiv archive.today) In: DeutschePresse.de, 30. 23. September 2009. Abgerufen am 13. August 2012.
  23. ↑ Schlecker-Versandapotheke geht online. (Memento vom 5. September 2012 im Internet Archive) In: APOTHEKE ADHOC, 20. Februar 2008. Abgerufen am 13. August 2012.
  24. ↑ OLG: Vitalsana verstĂ¶ĂŸt gegen Apothekenrecht. (Memento vom 22. Juli 2012 im Internet Archive) In: APOTHEKE ADHOC, 17. Februar 2011. Abgerufen am 13. August 2012.
  25. ↑ MarktfĂŒhrer in Europa (Memento vom 13. November 2010 im Internet Archive) (ohne Datum) auf der (frĂŒheren) Konzernwebsite schlecker.com. Abgerufen am 13. August 2012.
  26. ↑ Georg Giersberg: Schlecker will kein Buhmann sein. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juli 2009, S. U8.
  27. ↑ Fachmarktzentrum im Schleckerland. In: Augsburger Allgemeine, 14. Januar 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  28. ↑ Ag: Deutschland: Schlecker macht 500 Filialen dicht. In: DiePresse.com. 21. Januar 2010, abgerufen am 23. August 2024. 
  29. ↑ Adressen von Schlecker-Kunden frei im Internet. In: Welt Online, August 2010. Abgerufen am 8. September 2010.
  30. ↑ Daniel Baumann: Datenleck bei Schlecker: „Richtig schlampig gearbeitet“. In: Frankfurter Rundschau, 27. August 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  31. ↑ Kundenprofile frei im Netz: Datenpanne bei Schlecker. In: SĂŒddeutsche Zeitung, 27. August 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  32. ↑ Große Nachfrage nach Schlecker-EntschĂ€digung. In: Augsburger Allgemeine/dpa-Notizblock, 7. September 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  33. ↑ Deutscher BetriebsrĂ€te-Preis 2010 fĂŒr Schlecker-BetriebsrĂ€te. Pressemitteilung der Bund-Verlag GmbH, 21. Oktober 2010. Abgerufen am 14. Juli 2014.
  34. ↑ Kerstin Richter: Schlecker erhĂ€lt neues Gesicht. W&V, 16. Dezember 2010, abgerufen am 17. Dezember 2010. 
  35. ↑ Martin-W. Buchenau: Schlecker holt familienfremde Manager in die Spitze. (Memento vom 12. August 2014 im Internet Archive) In: Handelsblatt, 20. Januar 2011.
  36. ↑ Schlecker holt externe Manager in Firmenspitze. (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) In: SĂŒdwest Presse. Abgerufen am 26. Januar 2011.
  37. ↑ Schlecker installiert zwei starke MĂ€nner an der Spitze. In: SchwĂ€bische Zeitung. 20. Januar 2011. Abgerufen am 13. August 2012.
  38. ↑ Schlecker werkelt an Konzept fĂŒr die Zukunft. (Memento vom 2. September 2013 im Internet Archive) In: SĂŒdwest Presse/dpa. 16. Oktober 2010.
  39. ↑ Melanie Amann: „Bei uns muss keine Kassiererin schuften“. Lars Schlecker im Interview in: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 12. Juni 2011, abgerufen am 13. August 2012.
  40. ↑ FĂŒhrungsgrundsĂ€tze eingefĂŒhrt. (Memento vom 5. November 2011 im Internet Archive) In: Schlecker-Unternehmensblog, 22. Juni 2011. Abgerufen am 13. August 2012.
  41. ↑ Umgang mit Arbeitnehmern: Schlecker will sich bessern. In: Der Tagesspiegel, 18. Mai 2011. Abgerufen am 13. August 2012.
  42. ↑ a b Schlecker: Bekommt Lob von Verdi. In: Lebensmittel Zeitung, 22. September 2011. Abgerufen am 13. August 2012. (Volltext der Branchenmeldung nur mit Login)
  43. ↑ Ratgeberwebsite Schlecker lebensnah. (Memento vom 16. Oktober 2011 im Internet Archive) Abgerufen am 13. August 2012.
  44. ↑ Schlecker-Nachbarschaftsinitiative: „Der gute Nachbar“. (Memento vom 4. Dezember 2011 im Internet Archive) Abgerufen am 13. August 2012.
  45. ↑ a b Dia ĂŒbernimmt Schlecker Spanien und Portugal. In: Handelsblatt, 28. September 2012. Abgerufen am 30. September 2012.
  46. ↑ a b Lukrative Tochter. Schlecker verkauft Filialen in Tschechien. In: Spiegel Online. 2. Mai 2012. Abgerufen am 3. August 2012.
  47. ↑ Schlecker-Tochter auch in Tschechien verkauft. In: orf.at. 2. August 2012, abgerufen am 13. Januar 2014. 
  48. ↑ Drogeriekette: Schlecker steht vor massiven Finanzproblemen. In: Spiegel Online, 10. Dezember 2011. Abgerufen am 10. Dezember 2011.
  49. ↑ Drogerie-Kette Schlecker ist zahlungsunfĂ€hig. In: euronews, 20. Januar 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  50. ↑ Schlecker-Tochter Ihr Platz meldet Insolvenz an. (Memento vom 19. April 2012 im Internet Archive) In: Handelsblatt, 28. Januar 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  51. ↑ Der Schleckerfamilie bleiben 40 Millionen. In: Handelsblatt, 2. Juni 2012. (aktualisiert als: Fabian Gartmann, Insolvente Drogeriekette: Das Vermögen der Schlecker-Familie schmilzt dahin, 4. Juni 2012. Abgerufen am 23. August 2024.)
  52. ↑ GlĂ€ubiger bestĂ€tigen endgĂŒltiges Aus. (Memento vom 30. November 2012 auf WebCite) In: Rundschau fĂŒr den Lebensmittelhandel, Juni 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  53. ↑ Zahlen, die Fragen aufwerfen. SĂŒddeutsche Zeitung, 5. Juni 2012, abgerufen am 8. Juni 2012. 
  54. ↑ Schlecker-Kinder fordern Millionen zurĂŒck. (Memento vom 29. August 2012 im Internet Archive) In: Handelsblatt, 5. Juni 2012. Abgerufen am 13. August 2012 .
  55. ↑ Drogeriemarkt-Kette Schlecker schließt jede zweite Filiale. In: Stuttgarter Zeitung, 29. Februar 2012. Abgerufen am 29. Februar 2012.
  56. ↑ Drogeriekonzern Schlecker ernennt neuen COO. In: markenartikel, 25. Januar 2011. Abgerufen am 13. August 2012.
  57. ↑ Schlecker mit neuem Personalchef. (PDF; 222 kB) In: PERSONALintern, Information fĂŒr das HR-Management, Ausgabe 04/11, 28. Januar 2011. S. 1. Abgerufen am 13. August 2012.
  58. ↑ Staatskredit: Bundesregierung lĂ€sst Schlecker abblitzen. In: Spiegel Online, 11. MĂ€rz 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  59. ↑ Schleckers Schließungsliste: Rollladen runter von Aachen bis Zwiesel. In: Spiegel Online, 14. MĂ€rz 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  60. ↑ Entlassungen bei Pleite-Drogerie: Schlecker verschickt KĂŒndigungslisten. In: Spiegel Online, 20. MĂ€rz 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  61. ↑ Ruf nach Staatshilfe: LĂ€nder vertagen Schlecker-Rettung. In: Spiegel Online, 22. MĂ€rz 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  62. ↑ Schlecker-Transfergesellschaft: Schlecker-Insolvenzverfahren ist eröffnet. In: Stuttgarter Zeitung/dpa/dapd, 28. MĂ€rz 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  63. ↑ Schlecker-Insolvenz: Nervenkrieg um eine Auffanggesellschaft. In: Stuttgarter Zeitung/dpa, 29. MĂ€rz 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  64. ↑ Schlecker: NRW-Arbeitsminister nimmt Bund stĂ€rker in die Pflicht. (Memento vom 6. Juni 2012 im Internet Archive) In: wdr.de, 4. Juni 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  65. ↑ 2200 Schlecker-Filialen werden endgĂŒltig geschlossen. (Memento vom 10. Oktober 2016 im Internet Archive) In: Zeit Online, 24. MĂ€rz 2012.
  66. ↑ Nach der Insolvenz: Verhandlungen um Ihr Platz und Schlecker XL gescheitert. In: FAZ, 8. Juni 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  67. ↑ Ihr Platz und Schlecker XL: Verkauf von Schlecker-Tochterfirmen geplatzt. In: Focus Online, 8. Juni 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  68. ↑ Schlecker-Ausverkauf: Mit jedem verkauften Shampoo rĂŒckt das Ende nĂ€her. In: Welt Online, 8. Juni 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  69. ↑ Hagen Seidel, Flora Wisdorff: Ladenschluss fĂŒr immer. In: Die Welt, 27. Juni 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  70. ↑ SchwĂ€bische Zeitung: Viele Schaulustige bei Versteigerung von Schlecker-Inventar vom 28. November 2012, aufgerufen am 28. November 2012
  71. ↑ Schlecker-Pleite: Drei Viertel der Schlecker-Frauen ohne Arbeit. (Memento vom 4. Oktober 2012 im Internet Archive) In: finanzen.de Nachrichten, 2. Oktober 2012.
  72. ↑ Schlecker-Pleite: 60 Prozent ohne Stelle. In: Handelsblatt. Nr. 249, 27. Dezember 2012, ISSN 0017-7296, S. 25.
  73. ↑ Kirsten Ludowig: Schlecker-Pleite beflĂŒgelt Rossmann. In: Handelsblatt. Nr. 5, 8. Januar 2013, ISSN 0017-7296, S. 18. 
  74. ↑ Schlecker XL ist nicht mehr zu retten. Stern, 28. Juni 2011, abgerufen am 28. Juni 2012. 
  75. ↑ Bei Schlecker XL und Ihr Platz beginnt Ausverkauf. (Memento vom 19. Juli 2013 im Internet Archive) In: stern.de/AFP, 25. Juli 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  76. ↑ Ausverkauf bei IhrPlatz und Schlecker XL. In: Zeit Online/dpa Newsticker, 25. Juli 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  77. ↑ Weitere 80 Filialen finden KĂ€ufer. In: Handelsblatt. 10. August 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 4. Mai 2014; abgerufen am 11. August 2012. 
  78. ↑ Staatsanwaltschaft ermittelt: Razzia bei Schlecker. In: FAZ, 18. Juli 2012. Abgerufen am 13. August 2012.
  79. ↑ dpa: Wirtschaft: Stuttgart: Schlecker erscheint zu Prozessauftakt persönlich vor Gericht. Badische Zeitung, 6. MĂ€rz 2017, abgerufen am 14. MĂ€rz 2017. 
  80. ↑ Stefan Mayr, Jan Schmidbauer: BewĂ€hrung fĂŒr Anton Schlecker – Haftstrafen fĂŒr Tochter und Sohn. Auf:sueddeutsche.de, 27. November 2017, abgerufen am 27. November 2017.
  81. ↑ Bundesgerichtshof weist Revision zurĂŒck: Schlecker-Kinder mĂŒssen ins GefĂ€ngnis - SWR
  82. ↑ Drogeriemarktkette Schlecker: Klage des Insolvenzverwalters wird neu geprĂŒft - Tagesschau.de
  83. ↑ Millionenstrafe fĂŒr gescheiterte Drogeriedynastie: Schlecker holt ein Skandal aus der Vergangenheit ein - Manager Magazin
  84. ↑ Drogerie-Dynastie geht in Berufung: Familie Schlecker kĂ€mpft gegen Millionenstrafe - Manager Magazin
  85. ↑ Vergleich vor Gericht: Familie Schlecker muss hohe Geldsumme zahlen - Manager Magazin
  86. ↑ Erste BetriebsrĂ€teversammlung bei Schlecker. In: hbv-Pressedienst, 1998.
  87. ↑ „Wir haben nichts gegen BetriebsrĂ€te“ (Memento vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.today). In: SĂŒdwest Presse, Juli 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  88. ↑ Deutscher Gewerkschaftsbund (Hrsg.): Betriebsratswahlen 2010. In einblick, Ausgabe 05/2010. Graewis Verlag, Berlin 2010, S. 3.
  89. ↑ Einigung mit Verdi: Tariflöhne fĂŒr Schlecker-XL-Mitarbeiter. (Memento vom 15. Juli 2010 im Internet Archive) In: stern TV, 2. Juni 2010.
  90. ↑ ver.di erzielt Tarifabschluss mit Schlecker. Pressemitteilung von Ver.di, Juni 2010. Abgerufen am 18. August 2010.
  91. ↑ Gehalt verdoppelt: Revolution bei Schlecker. In: Abendzeitung, Juni 2010. Abgerufen am 9. Januar 2018.
  92. ↑ Drogeriemarkt: Schlecker und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag. In: FAZ, 1. Juni 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  93. ↑ Schlecker spart. Zeitkonten statt Bankkredit. In: FAZ, 18. August 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  94. ↑ Streit um Mehrarbeit. Schlecker will Überstunden nun doch auszahlen. In: FAZ, 19. August 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  95. ↑ Manager-Magazin Nr. 11/2010, S. 44.
  96. ↑ Henryk Hielscher: Schlecker-Aus: Verdi hat sich zu Tode gesiegt. Wirtschaftswoche, 1. Juni 2012, abgerufen am 20. August 2012. 
  97. ↑ a b c d Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H, FN 86077 i. (Memento vom 11. Juni 2012 im Internet Archive) Eintrag in firmenabc.at. Stand und abgerufen am 11. August 2012.
  98. ↑ Elisabeth Eidenberger: Schlecker-KĂ€ufer Haberleitner: „Wir konkurrieren nicht mit Spar und Billa“. In: Oberösterreichische Nachrichten. 3. August 2012, abgerufen am 10. Januar 2014. 
  99. ↑ a b „Schwerer und notwendiger Schritt“. ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, 20. Januar 2012, abgerufen am 13. Januar 2014. 
  100. ↑ a b c Schlecker heißt nun doch "dayli". In: Der Standard/APA, 2. August 2012. Abgerufen am 3. August 2012.
  101. ↑ Christian Pleschberger: Schlecker Österreich unter neuer FĂŒhrung. Manstein Zeitschriftenverlagsges.m.b.H., 16. Juli 2012, abgerufen am 10. Januar 2014. 
  102. ↑ Liquidierung: Situation im Ringen um Schlecker labil. (Memento vom 10. Januar 2014 im Internet Archive) In: Wirtschaftsblatt, 24. Juli 2012. Abgerufen am 25. Juli 2012.
  103. ↑ ACNielsen Österreich (Hrsg.): Drogeriefachhandel. Filialstand der Organisationen. (Vergleich 1994–2010 von dm, BIPA und Schlecker.) In: Handel in Österreich – Basisdaten 2010/Konsumententrends 2010 (Nielsen-Jahrbuch), A.C. Nielsen Ges.m.b.H., Wien 2010, S. 23 (online als Volltext PDF; 1,73 MB; S. 24. Abgerufen am 13. August 2012).
  104. ↑ Schaubild „Lebensmittel- und Drogeriefachhandel 2011“. In: Handelszeitung, 2011. ( Lebensmittel- und Drogeriefachhandel 2012 (Memento vom 13. Januar 2014 im Internet Archive) Abgerufen am 13. September 2011.)
  105. ↑ Schlecker schließt Regionallager. Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 8. Juni 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 13. Januar 2014; abgerufen am 13. Januar 2014. 
  106. ↑ Schlecker Österreich sucht KĂ€ufer. DiePresse.com, 29. Mai 2012, abgerufen am 13. Januar 2014. 
  107. ↑ Schlecker-Österreich-Anwalt: "Vorerst keine Insolvenz". In: Die Presse. 1. Juni 2012, abgerufen am 10. Januar 2014. 
  108. ↑ MTH-Gruppe will österreichische Schlecker-Filialen. ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, 10. Juni 2012, abgerufen am 13. Januar 2014. 
  109. ↑ a b Neues Konzept soll Auftrieb geben. ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, 1. August 2012, abgerufen am 13. Januar 2014. 
  110. ↑ Schlecker: Viel Hoffnung, noch mehr Zweifel. In: Der Standard, 31. Juli 2012. Abgerufen am 31. Juli 2012.
  111. ↑ a b Neuer Schlecker-EigentĂŒmer investiert 52 Millionen € (Memento vom 5. August 2012 im Internet Archive): „Der neue Schlecker Österreich-EigentĂŒmer TAP 09 will bis 2016 Umsatz und Filialzahl verdreifachen. Lieferanten und Logistik sind kein Problem, die EDV aber schon.“ Interview mit Rudolf Haberleitner in: Wirtschaftsblatt, 2. August 2012. Abgerufen am 3. August 2012.
  112. ↑ Siehe Grafik zur Struktur von TAP 09: TAP 09 Beteiligungsholding (Memento vom 5. August 2012 im Internet Archive) auf der Website der TAP 09 – The Turnaround Platform. Abgerufen am 3. August 2012.
  113. ↑ dayli will Sonntagsöffnung erzwingen, format.at vom 29. MĂ€rz 2013, abgerufen am 30. Juli 2013.
  114. ↑ Schlecker-Nachfolger dayli will flott expandieren (Memento vom 13. April 2013 im Internet Archive), APA-Meldung auf wirtschaftsblatt.at vom 9. April 2013, abgerufen am 30. Juli 2013.
  115. ↑ Sonntagsöffnung: dayli-Fall sorgt fĂŒr Aufregung. Österreichischer Rundfunk, 19. April 2013, abgerufen am 13. Januar 2014. 
  116. ↑ Schlecker-Nachfolger Dayli ist pleite (Memento vom 3. Dezember 2015 im Internet Archive) dpa-Meldung auf zeit.de, 4. Juli 2013.
  117. ↑ Dayli meldet alle Jobs zur KĂŒndigung an, APA-Meldung auf derStandard.at vom 30. Juli 2013, abgerufen am 30. Juli 2013.
  118. ↑ Rewe: Expansion in Tschechien. In: Manager Magazin, 13. November 2006. Abgerufen am 13. August 2012.
  119. ↑ Comeback von Schlecker? So gut stehen die Chancen wirklich In: welt.de, 3. Januar 2022. Abgerufen am 2. MĂ€rz 2026.
  120. ↑ Schlecker reicht Insolvenzantrag ein. In: Spiegel Online, 23. Januar 2012.
  121. ↑ Ehinger Geschichten. In: manager magazin, 2/2008, 25. Januar 2008, Seite 39.
  122. ↑ Schlecker steht vor Verkauf der Filialen in Polen. (Memento vom 14. Januar 2013 im Webarchiv archive.today) In: Wirtschaftsblatt, 29. Juni 2012. Abgerufen am 25. Juli 2012.
  123. ↑ jw: Schlecker verlĂ€sst Belgien – 91 Entlassungen. In: Luxemburger Wort, 3. MĂ€rz 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  124. ↑ a b c "Arbeitsbedingungen bei Schlecker skandalös". In: salzburg.ORF.at, 19. Mai 2009. Abgerufen am 14. April 2022.
  125. ↑ 4000 Filialen von Schlecker vor Schließung. In: Tagesspiegel. 30. Januar 2009 (archive.org). 
  126. ↑ Der XL-Markt. (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) In: DerWesten.de, 5. Februar 2009.
  127. ↑ Leiharbeitnehmerinnen bei Schlecker XL. In: frauTV (WDR), Sendung vom 12. November 2009.
  128. ↑ openJur e. V.: ArbG Marburg, Urteil vom 23. April 2010 - Az. 2 Ga 1/10. In: openjur.de. Archiviert vom Original am 4. MĂ€rz 2016; abgerufen am 6. Mai 2010. 
  129. ↑ „Schlecker ist nicht der Schlimmste“. Attac Ostfildern und seine Partner diskutieren Wege zu menschenwĂŒrdiger Arbeit. In: Stuttgarter Wochenblatt, 11. MĂ€rz 2010. Abgerufen am 13. August 2012.
  130. ↑ Kritik an Arbeitsbedingungen bei Schlecker. In: vorarlberg.ORF.at, 19. Mai 2009. Abgerufen am 14. April 2022.
  131. ↑ Schlecker stoppt Billig-Leiharbeit. In: Spiegel Online, 11. Januar 2010.
  132. ↑ Billig-Leiharbeiter: Einzelhandel distanziert sich von Schlecker. In: Spiegel Online, 12. Januar 2010. Abgerufen am 12. Januar 2010.
  133. ↑ Mitarbeiter mit Kameras ĂŒberwacht? Neue VorwĂŒrfe gegen Schlecker. (Memento vom 12. Juli 2010 im Internet Archive) In: stern TV, 31. MĂ€rz 2010.
  134. ↑ „Wir wissen, dass es kein Einzelfall ist“. (Memento vom 15. Juli 2010 im Internet Archive) Interview mit Achim Neumann in: stern TV, 31. MĂ€rz 2010.
  135. ↑ Volkswagen Leasing verleiht erstmals Umwelt-Award „DIE GRÜNE FLOTTE“. In: Presseanzeiger. Abgerufen am 16. September 2010.
  136. ↑ Schlecker-Experte Prof. Alter veröffentlicht Buch: „Schlecker, oder: Geiz ist dumm“. Hrsg. von der Pressestelle Campus Heilbronn, 17. April 2012.

48.25349.7427Koordinaten: 48° 15â€Č 12,2″ N, 9° 44â€Č 33,7″ O

Normdaten (Körperschaft): GND: 2141604-7 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: no2014123519 | VIAF: 142706497
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schlecker&oldid=265669187“
Kategorien:
  • Unternehmen (Ehingen (Donau))
  • Ehemaliges Handelsunternehmen (Deutschland)
  • Einzelhandelsunternehmen (Deutschland)
  • Ehemaliges Unternehmen (Alb-Donau-Kreis)
  • Drogeriemarkt
  • Onlineshop
  • UnternehmensgrĂŒndung 1975
  • Aufgelöst 2012
  • Kriminalfall 2012
  • Kriminalfall in Deutschland
  • WirtschaftskriminalitĂ€t
  • Betrugsfall

  • indonesia
  • Polski
  • Ű§Ù„ŰčŰ±ŰšÙŠŰ©
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • Ù…Ű”Ű±Ù‰
  • Nederlands
  • æ—„æœŹèȘž
  • PortuguĂȘs
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • ĐŁĐșŃ€Đ°Ń—ĐœŃŃŒĐșа
  • Tiáșżng Việt
  • Winaray
  • äž­æ–‡
  • РуссĐșĐžĐč
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id