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Mathias Allary (2024)

Mathias Allary (* 23. Januar 1960 in Düsseldorf) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.

Leben

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Kindheit und Jugend

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Allary kam 1960 in Düsseldorf als Sohn einer Opernsängerin und eines Unternehmensberaters zur Welt. In seiner Kindheit zeigte er schon früh Interesse an dem Medium Film. Im Alter von sieben bekam er seine erste Super-8-Kamera. Im Alter von sechzehn richtete er sich sein eigenes Studio im Keller seiner Großmutter ein. Er besuchte das Rethel-Gymnasium in Düsseldorf.

Studium

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Nach dem Abitur begann er das Studium Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Während dieser Zeit entstanden seine ersten Projekte wie Aufhören tut keiner (1980),[1] der Spielfilm Claudio (1981)[2] oder auch der Kurzfilm Innentage (1982). Während des Studiums teilte er sich die Studentenwohnung mit Nico Hofmann, die sich in dieser Zeit gegenseitig bei ihren Projekten assistierten.[3] Der Dokumentarfilm Ein Tag wie ein Jahr (1985) war sein Abschlussfilm an der HFF, welchen er in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk drehte.

Während seines Studiums gründete er 1984 die Produktionsfirma Allary Film TV & Media,[4] welche im gleichen Jahr ihren ersten Film Polster-Willi (1984) in Koproduktion mit dem ZDF produzierte.[5]

Filmkarriere

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Nach dem Abschluss seines Studiums an der HFF 1985 drehte er zahlreiche Filme für das ZDF, den SWR, arte, den BR, den WDR oder auch Canal Plus. Es entstanden auch der Kurzfilm Faschings-Mus (1987) sowie als Reaktion auf den atomaren Supergau in Tschernobyl der Kurzfilm Keinerlei Besorgnis (1988).

Der Durchbruch gelang ihm mit seinem Film Franta (1989), einer Literaturverfilmung nach Ernst Weiß, einem Zeitgenossen und Freund von Stefan Zweig und Franz Kafka, der mehrfach ausgezeichnet wurde, wie zum Beispiel mit dem Award of the Academy for Arts Germany oder dem Premio Speciale in Montecatini Terme, Italien. Der Film thematisiert das Schicksal eines jungen Mannes im Ersten Weltkrieg.[6] Zusammen mit Jan Jäger, der basierend auf der Erzählung das Drehbuch schrieb, wurde eine zusätzliche Erzählebene erfunden, in welcher ein Maler das Schicksal von Franta durch seine Skizzen und Gemälde erzählt. Die Farben des Malers setzen sich in den Kostümen, den Räumen und den Bildelementen fort. Da es damals 1989 noch keine digitalen VFX gab, wurde alles real gemalt, Kostüme wurden gefärbt und übermalt, Wände wurden gemalt wie auch ganze Bäume und Landschaften. Die Gemälde dazu schuf WTH Regensburger, die Ausstattung entwarf Annette Ganders, das Kostümbild stammte von Ute Burgmann.

Weitere abendfüllende Filme wie Endloser Abschied, Liebe, Leben, Tod oder als Produzent Midsommar Stories folgten.[7]

Er führte bei dem 1994 erschienenen Film Endloser Abschied Regie, produzierte 1999 den Episodenspielfilm Midsommar Stories und produzierte (minoritär) mit der Dschoint Ventschr Filmproduktion den Film Silberwald (2011),[8] welcher von den Schwierigkeiten eines Heranwachsenden, den richtigen Weg zu finden, handelt.

Lehrtätigkeit

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1999 gründete er das Filmportal und die Online Filmschule Movie-College. 2004 entwickelte Allary für eine staatlich anerkannte Hochschule einen Filmstudiengang, den er beim bayerischen Kultusministerium akkreditierte und über ein Jahrzehnt leitete.[9] Das Angebot umfasste fünf Studienrichtungen: Regie, Drehbuch, Kamera, Produktion und Postproduktion. In seinem Studiengang entwickelte er als Lernformate wie etwa Drehworkshops, bei denen Studierende zwei Wochen on Location, begleitet von je einem Regie- und einem Kameraprofessor, Drehen unter professionellen Bedingungen lernen konnten. Von 2006 bis 2019 war Allary Lehrstuhlinhaber im Studiengang Film und Fernsehen an der Macromedia University in München. Veränderungen in der Hochschulleitung und an dem von ihm entwickelten Studiengang[10] führten dazu, dass Allary die Hochschule verließ.

Filmographie (Auswahl)

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  • 1979: Mit 18 träumt man nicht mehr, Spielfilm (Regie, Drehbuch, Kamera)
  • 1981: Claudio, Spielfilm (Regie, Drehbuch, Kamera)[11]
  • 1982: Innentage, Kurzfilm (Regie, Kamera)
  • 1984: Polster-Willi, Dokumentarfilm, ZDF (Regie, Kamera)
  • 1985: Ein Tag wie ein Jahr, Fernsehfilm, BR (Regie, Kamera)[12]
  • 1987: Faschings-Mus, Kurzfilm, Canal Plus/La Sept
  • 1988: Keinerlei Besorgnis, Kurzfilm (Buch, Regie)[13]
  • 1989: Franta, Fernseh-/Kinofilm, SWF (Regie)
  • 1991: César Manrique - Bewegung in Farbe (Regie, Produktion)[1]
  • 1994: Endloser Abschied, Fernsehspiel, SWF (Regie)
  • 1996: Liebe, Leben, Tod, Spielfilm, ZDF, (Buch, Regie)[14]
  • 1999: Midsommar Stories (Produktion)
  • 2003: Icing, Dokumentarfilm (Regie, Kamera)
  • 2005: Rush-Hour, Dokumentar-Kurzfilm (Kamera, Regie, Produktion)
  • 2007: Freitags um Drei, Dokumentarfilm, ZDF, arte (Produktion und Kamera)
  • 2009: Nicht das Leben, Dokumentarfilm (Produktion und Kamera)[15]
  • 2010: Silberwald, Kinofilm, Schweizer Fernsehen (Development & Koproduzent)[2]
  • 2012: Taro, el Echo de Manrique, Dokumentarfilm (Koproduzent)[16]
  • 2013: Filme über das Klinikum Garmisch (Regie, Kamera, Produktion)
  • 2014: Sechs Werbespots Pro7/Sat1 (Produktion, 3 Spots Regie)
  • 2019: Tansania - Peramiho 3 Filme in Virtual Reality (Kamera, Regie)
  • 2020: Dreh einer Aufführung in der Bayerischen Staatsoper in Virtual Reality (Kamera)
  • 2023: Vier Musikclips/Spots über Goar Biesenkamp (Kamera, Regie)

Drehbücher

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  • 1994: Liebe, Leben, Tod, Spielfilm, ZDF
  • 1996: Have a Nice Die
  • 1997: Schokoladenkinder, Spielfilm, SWR
  • 1998: Polizeiruf 110, BR
  • 2002: Stehengelassene Frauen

Auszeichnungen (Auswahl)

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  • 1991 Gewinner: Annonay International Festival of First Films „Special Jury Prize“: Franta[17]
  • 1997 Nominierungen: Adolf Grimme Preis „Fiction/Entertainment“ und Golden Precolumbian Circle „Best Film“: Liebe, Leben, Tod[17]

Weblinks

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  • Mathias Allary bei Crew United
  • Mathias Allary bei IMDb

Einzelnachweise

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  1. ↑ Aufhören tut trotzdem keiner. In: hff-muenchen.de. Abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  2. ↑ Claudio. In: hff-muenchen.de. Abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  3. ↑ Nico Hofmann: Nico Hofmann als Regisseur. In: hofmannfilm.de. 12. März 2020, abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  4. ↑ Allary Film, TV & Media, german-documentaries.de, abgerufen am 13. Dezember 2024
  5. ↑ Mathias Allary. In: Filmdienst. KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH, abgerufen am 13. Dezember 2024. 
  6. ↑ Mathias Allary | Filmografie. In: filmportal.de. Abgerufen am 13. Dezember 2024. 
  7. ↑ Mathias Allary bei Crew United, abgerufen am 14. Dezember 2024.
  8. ↑ Silberwald. In: christinerepond.com. Abgerufen am 13. Dezember 2024. 
  9. ↑ MHMK-Professoren diskutieren Nachwuchsfragen auf Filmfest München. In: portalderwirtschaft.de. Abgerufen am 13. Dezember 2024. 
  10. ↑ Schauspieler in Hochschulfilmen: VdA diskutiert beim BFFS-Panel. In: verband-der-agenturen.de. 2018, abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  11. ↑ Claudio. Filmportal, abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  12. ↑ Ein Tag wie ein Jahr. In: hff-muc.de. Abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  13. ↑ Keinerlei Besorgnis. In: filmfest-muenchen.de. Abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  14. ↑ Liebe, Leben, Tod. Filmportal, abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  15. ↑ SFT12: NICHT DAS LEBEN von Christine Repond. Sennhausers Filmblog, abgerufen am 14. Dezember 2024. 
  16. ↑ Taro. El eco de César Manrique. In: rtve.es. 5. April 2016, abgerufen am 16. Dezember 2024 (spanisch). 
  17. ↑ a b Mathias Allary - Auszeichnungen - IMDb. In: imdb.com. 23. Januar 1960, abgerufen am 24. Dezember 2025. 
Normdaten (Person): GND: 1062078330 (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | VIAF: 311684934 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Allary, Mathias
KURZBESCHREIBUNG deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent
GEBURTSDATUM 23. Januar 1960
GEBURTSORT Düsseldorf
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Kategorien:
  • Filmregisseur
  • Drehbuchautor
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