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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Konz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Konz
Deutschlandkarte, Position der Stadt Konz hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 42′ N, 6° 35′ O49.7027777777786.5794444444444155Koordinaten: 49° 42′ N, 6° 35′ O
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Konz
Höhe: 155 m ü. NHN
Fläche: 44,57 km²
Einwohner: 18.121 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 407 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54329
Vorwahl: 06501
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 068
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 11
54329 Konz
Website: konz.de
Stadtbürgermeister: Guido Wacht (CDU)
Lage der Stadt Konz im Landkreis Trier-Saarburg
KarteLuxemburgSaarlandEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis BirkenfeldTrierBescheid (Hunsrück)Beuren (Hochwald)DamflosGeisfeldGrimburgGusenburgHermeskeilHinzert-PölertNaurath (Wald)Neuhütten (Hochwald)RascheidReinsfeldZüschBaldringenGreimerath (bei Trier)HeddertHenternKell am SeeLampadenMandernPaschelSchillingenSchömerichVierherrenbornWaldweilerZerfKanzemKonzNittelOberbilligOnsdorfPellingenTawernTemmelsWasserlieschWawern (Saar)Wellen (Mosel)WiltingenBonerathFarschweilerGusterathGutweilerHerlHinzenburgHolzerathKasel (bei Trier)KorlingenLorscheidMertesdorfMorscheidOllmuthOsburgPluwigRiverisSchöndorf (an der Ruwer)Sommerau (an der Ruwer)ThommWaldrachAylFisch (Saargau)FreudenburgIrsch (bei Saarburg)Kastel-StaadtKirfMannebach (bei Saarburg)MerzkirchenOckfenPalzemSaarburgSchodenSerrigTaben-RodtTrassemWincheringenBekondDetzemEnschFell (Mosel)FöhrenKennKlüsserathKöwerichLeiwenLongenLonguichMehring (Mosel)Naurath (Eifel)PölichRiolSchleichSchweichThörnichTrittenheimAach (bei Trier)FranzenheimHockweilerIgel (Mosel)Kordel (Eifel)LangsurNewelRalingenTrierweilerWelschbilligZemmer
Karte
Abbildung von Contz auf dem Trierer Gerichtsbild von 1589
Rathaus
Mündung der Saar in die Mosel
Ehemaliges Kloster Konz-Karthaus
Ruinen der römischen Kaiservilla
Statue des Konzer Doktors

Konz (früher: Conz; von lateinisch Contionacum) ist eine Stadt im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Konz, der sie auch angehört. Konz ist gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie

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Konz liegt an der Mündung der Saar in die Mosel, etwa sieben Kilometer von Trier entfernt. Größere Gewässer im Stadtgebiet sind der Konzer Bach oder der Oberemmeler Bach, weitere siehe in der Liste der Gewässer in Konz.

Stadtgliederung

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Stadtteil Einwohner
Stand 31. Dez. 2010[3]
Konz mit Karthaus 12.315
Filzen 333
Hamm 108
Kommlingen 409
Könen 2.295
Krettnach 494
Niedermennig 863
Oberemmel 1.630
Obermennig 294
Summe Stadt Konz 18.741
Gemarkung Fläche
km²[4]
Filzen mit Hamm 2,73
Kommlingen 2,45
Könen 6,69
Konz mit Karthaus 11,61
Krettnach mit Obermennig 5,22
Niedermennig 2,15
Oberemmel 13,70
Summe Stadt Konz 44,56

Ortsbezirke laut Hauptsatzung sind Filzen-Hamm, Kommlingen, Könen, Niedermennig/Obermennig/Krettnach (gelegen im Konzer Tälchen) und Oberemmel.[5]

Nachbargemeinden

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Benachbarte Gemeinden sind Trier, Franzenheim, Pellingen, Paschel, Vierherrenborn, Wiltingen, Kanzem, Wawern, Tawern und Wasserliesch.

Klima

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Der Jahresniederschlag beträgt 764 mm.[6]

Geschichte

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Contionacum war der Name einer spätrömischen Kaiservilla (die Kaiservilla von Konz), deren Reste ergraben sind und die auch in antiken Quellen genannt wird. Besondere geschichtliche Bedeutung erlangte die am 11. August 1675 bei Konz ausgefochtene Schlacht an der Konzer Brücke während des Holländischen Krieges, in der kaiserliche Truppen unter Führung des Generals Grana ein Heer Ludwigs XIV. unter Marschall François de Bonne de Créqui vernichtend schlugen. Zur Erinnerung an diese Schlacht errichtete man im Jahre 1892 auf der Granahöhe, einer niedrigen Felsterrasse am Rande des Schlachtfeldes unweit der Konzer Brücke, das Granadenkmal.

Aus der französischen Mairie Konz im Kanton Konz entstand Anfang des 19. Jahrhunderts die Bürgermeisterei Konz und daraus später das Amt Konz und die Verbandsgemeinde Konz.

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Konz durch die verkehrsgünstige Lage zu einem Eisenbahnknotenpunkt. Die Linien von Saarbrücken, von Thionville, von Luxemburg und aus dem Sauertal treffen hier auf die Verbindung nach Trier, Eisenbahnbrücken überspannen seitdem Mosel und Saar.

Die beiden Gemeinden Konz und Merzlich wurden 1930 zur Gemeinde Karthaus-Konz zusammengeschlossen.[7] Am 24. November 1937 wurde der Gemeindename Karthaus-Konz in Konz geändert.[8]

Am 18. Juli 1946 wurde Konz gemeinsam mit weiteren 80 Gemeinden der Landkreise Trier und Saarburg dem im Februar 1946 von der übrigen französischen Besatzungszone abgetrennten Saargebiet angegliedert, das zu der Zeit nicht mehr dem Alliierten Kontrollrat unterstand. Am 6. Juni 1947 wurde diese territoriale Ausgliederung bis auf 21 Gemeinden wieder zurückgenommen, damit kam Konz zum 1946 neugebildeten Land Rheinland-Pfalz.

In der Nachkriegszeit entstand durch den Bau des Rathauses mit dem vorgelagerten Marktplatz ein neues Ortszentrum. Im Jahre 1959 wurde Konz zur Stadt erhoben. 2009 wurde das 50-jährige Stadtjubiläum gefeiert.

Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Kommlingen eingemeindet. Am 7. November 1970 erfolgte die Eingemeindung von Filzen, Könen, Mennig und Oberemmel. Die Gemeinde Filzen war zuvor am 7. Juni 1969 aus den Gemeinden Filzen und Hamm bei Filzen neu gebildet worden, die Gemeinde Mennig entstand am selben Tag aus den Gemeinden Krettnach und Niedermennig.[9]

Bevölkerungsentwicklung

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Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Konz bezogen auf das heutige Stadtgebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Konz: Einwohnerzahlen von 1815 bis 2023
Jahr  Einwohner
1815
  
2.002
1835
  
2.979
1871
  
3.806
1905
  
8.790
1939
  
10.617
1950
  
10.047
1961
  
10.838
1970
  
12.510
1987
  
15.433
1997
  
17.217
2005
  
17.821
2015
  
17.966
2017
  
18.298
2023
  
18.539

Politik

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Stadtrat

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Der Stadtrat von Konz besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:

Wahl SPD CDU Grüne FDP FWG AfD Linke Gesamt
2024[10] 6 12 3 2 8 – 1 32 Sitze
2019[11] 6 11 5 2 6 1 1 32 Sitze
2014[12] 7 12 3 2 8 – – 32 Sitze
2009[13] 7 12 3 2 8 – – 32 Sitze
2004[14] 7 14 3 2 6 – – 32 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Stadt Konz e. V.

Stadtbürgermeister

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Guido Wacht (CDU) wurde am 1. Oktober 2025 Stadtbürgermeister von Konz.[15] Bei der Direktwahl am 14. September 2025 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 69,6 % gegen einen von SPD und Grünen nominierten Bewerber durchgesetzt.[16]

Bisherige Bürgermeister:

  • Michael Kutscheid, vom 1. September 1957 bis 15. Mai 1975
  • Hermann Hendricks, vom 16. Juni 1975 bis 31. Mai 1992
  • Winfried Manns, vom 1. Juni 1992 bis 30. September 2008
  • Karl-Heinz Frieden, vom 1. Oktober 2008 bis 31. Dezember 2017[17]
  • Joachim Weber, vom 1. Januar 2018[17] bis 30. September 2025[15]

Wappen

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  • Filzen
    Filzen
  • Hamm
    Hamm
  • Kommlingen
    Kommlingen
  • Könen
    Könen
  • Konz
    Konz
  • Krettnach
    Krettnach
  • Niedermennig
    Niedermennig
  • Oberemmel
    Oberemmel

Partnerstädte

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Konz ist mit vier Städten partnerschaftlich verbunden:[18]

  • Brienon (Frankreich), seit 1966
  • Charny (Yonne) (Frankreich), seit 1970
  • Koksijde (Belgien), seit 1973
  • Puck (Polen), seit 2003

Religion

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Evangelische Kirche Konz-Karthaus
St. Nikolaus Konz
St. Briktius Konz-Oberemmel

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wohnten neben einer kleinen jüdischen Gemeinde nur Katholiken in Konz. Mitglieder anderer religiöser Vereinigungen kamen durch Zuwanderung in die Stadt. Heute konzentrieren sich die Gotteshäuser verschiedener Religionsgemeinschaften vor allem im Stadtteil Konz-Karthaus:[19] Die katholische Pfarrkirche und ehemalige Klosterkirche St. Johann, die Evangelische Kirche Konz-Karthaus, eine Neuapostolische Kirche, seit 1991 die türkisch-islamische Moschee Haci Bayram Camii und die 2014 eröffnete deutsch-arabisch-sprachige Albukhary Moschee für Muslime aus über 20 Nationen.[20] Zwischen den Glaubensgemeinschaften bestehen durchaus freundschaftliche Beziehungen. So wurde im September 2014 ein gemeinsamer Rundgang durch die christlichen und muslimischen Gotteshäuser veranstaltet.[21]

Weiterhin gibt es in der Stadt Konz einschließlich der eingemeindeten Ortsteile sechs weitere Kirchen (St. Nikolaus über dem Stadtzentrum, in Krettnach, Könen, Hamm sowie zwei Kirchen in Oberemmel) und drei Kapellen (in Niedermennig, Obermennig und Filzen).

Die jüdischen Gemeinden existieren nicht mehr. Sie wurden während der NS-Zeit ausgelöscht. Die ehemalige Synagoge in der Lindenstraße ist heute ein Wohnhaus,[22] in der ehemaligen Synagoge in Konz-Könen[23] arbeitet heute ein Bootsbauer und die Synagoge in Oberemmel wurde in der Nachkriegszeit abgerissen.[24]

Konfessionsstatistik

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Mit Stand Juni 2005 waren 70,1 % der Einwohner römisch-katholisch und 11,4 % evangelisch. 18,5 % gehörten entweder einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos.[25] Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Ende Oktober 2025 waren 48,0 % der Einwohner römisch-katholisch und 8,5 % evangelisch. 43,5 gehörten entweder einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos.[26]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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  • Freilichtmuseum Roscheider Hof
  • Der Menhir „Weißer Wacken“
  • Kloster Karthaus
  • Evangelische Kirche Konz-Karthaus mit ehemaliger evangelischer Schule
  • Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Firma Zettelmeyer – heute Stadtbibliothek – Entwurf von Egon Eiermann mit Fresken von Georg Meistermann
  • Museum Westwallbunker Villa Gartenlaube
  • Saarmündung
  • Zwei Skulpturenwege Steine am Fluss und Skulpturen am Fluss, Teilabschnitte des Skulpturenwegs Rheinland-Pfalz
  • Der Moselsteig führt durch den Ort.
  • Historische Ölmühle im Ortsteil Niedermennig
  • Konzer Doktorbrunnen
  • Ruinen der Kaiservilla
  • Fresken von Georg Meistermann in der Kirche St. Nikolaus
  • Volkskunde- und Freilichtmuseum Konz
    Volkskunde- und Freilichtmuseum Konz
  • Westwallmuseum
    Westwallmuseum
  • Menhir „Weißer Wacken“
    Menhir „Weißer Wacken“
  • Ölmühle in Konz-Niedermennig
    Ölmühle in Konz-Niedermennig

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Konz und Liste der Stolpersteine in Konz

Kunst im öffentlichen Raum

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Entsorgungsmale von Friedrich Gräsel

Das Konzer Stadtbild wird stark von modernen Plastiken geprägt. Die älteste Gruppe von im Straßenraum stehenden Plastiken sind die 1983 ursprünglich auf der Könener Seite des Saarufers aufgestellten drei Entsorgungsmale von Friedrich Gräsel. Am auffälligsten sind jedoch die seit dem Jahr 2000 zumeist in der Amtszeit des Bürgermeisters Winfried Manns entstandenen Kunstwerke in nahezu allen Kreisverkehren.[27]

→ Hauptartikel: Liste der Kunstwerke im öffentlichen Raum in Konz

Veranstaltungen

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Martinszug
  • Februar: Karnevalszug von Karthaus ins Stadtzentrum und Kappensitzungen
  • März: Frühlingsfest (Marktplatz im Stadtzentrum, nicht jedes Jahr)
  • Juni: Rosenblütenfest (Freilichtmuseum Roscheider Hof)
  • Juli: Wein- und Heimatfest (Marktplatz im Stadtzentrum)
  • August: Oberemmeler Weinfest im Stadtteil Oberemmel
  • September: Kinderfestival Konz (Stadtzentrum, alle zwei Jahre), Bauerntag (Freilichtmuseum Roscheider Hof)
  • Oktober: Keltertag (Freilichtmuseum Roscheider Hof)
  • November: Martinszüge in Konz-Karthaus, im Stadtzentrum und in mehreren Stadtteilen
  • Dezember: Weihnachtsdorf (Freilichtmuseum Roscheider Hof)

Wirtschaft und Infrastruktur

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Weingut Falkensteinerhof in Konz-Niedermennig
Bahnhof Konz mit ehemaligem Empfangsgebäude
Bahnhof Konz-Karthaus

Die im sogenannten Konzer Tälchen liegenden Stadtteile sind erheblich geprägt vom Weinbau und führen dazu, dass Konz mit 256 Hektar bestockter Rebfläche nach Piesport, Zell und Leiwen viertgrößte Weinbaugemeinde an der Mosel ist. Es wird traditionell überwiegend Riesling vor allem am Steilhang angebaut.

Industriell als auch städtebaulich entwickelte sich die Stadt in ihrem Ursprung durch die Eisenbahn, auch wenn seit den 1950er Jahren durch die Bahn bei den Bahnhöfen in Konz die meisten Arbeitsplätze abgebaut wurden. Die Eisenbahnanlagen waren für Konz dominant, wozu auch Bahnbrücken über die Mosel (Konzer Moselbrücke) und die Saar gehörten. Die im Volksmund als „Hindenburgbrücke“ bezeichnete zweite Eisenbahnbrücke (1912 in Betrieb genommen) führte über die Mosel, wurde jedoch Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört. In Konz treffen sich die Eisenbahnlinien Luxemburg–Igel–Trier, Thionville–Trier und Saarbrücken–Trier sowie ein Abzweig zur Trierer Weststrecke, so ist auch die Anzahl von vier innerstädtischen Bahnhöfen zu erklären.

Im Jahre 1897 wurde durch Hubert Zettelmeyer das Straßenbau- und Maschinenbauunternehmen Zettelmeyer gegründet. Dieser Betrieb war neben der Eisenbahn ein weiterer Garant für die industrielle Entwicklung der Stadt. 1981 wurde der Traditionsbetrieb vom Stadtzentrum in das Industriegebiet Konz-Könen verlagert.

Die Arbeitsplatzverluste bei der Eisenbahn wurden durch die Ansiedlung zweier weiterer Betriebe der Kunststoff- bzw. Textilverarbeitungsindustrie (Pegulan-Werke und KUAG) Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre zumindest mittelfristig etwas kompensiert.

Bei Konz-Oberemmel befindet sich der Windpark Konz.

Ansässige Unternehmen

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  • Volvo Construction Equipment (ehemals Zettelmeyer)
  • Tarkett (ehemals Pegulan)

Öffentliche Einrichtungen

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Schulzentrum Konz, Zustand 2016
  • Stadtbibliothek
  • Volkshochschule
  • Hallenbad

Schulen

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Die vier Konzer Grundschulen St. Johann Konz-Karthaus, St. Nikolaus, Konz-Könen und Konz-Oberemmel befinden sich in der Trägerschaft der Stadt. Der Landkreis ist Träger der weiterführenden Schulen, nämlich der Realschule plus Konz, an die seit dem Schuljahr 2013/14 auch eine Fachoberschule für Technische Informatik angegliedert ist, sowie des Gymnasiums Konz.[28]

Feuerwehr

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Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Konz ist für die Stadt und als Stützpunktfeuerwehr für die Verbandsgemeinde zuständig. Die Feuerwehr wurde 1925 gegründet. Im selben Jahr wurde im heutigen Stadtteil Karthaus die Feuerwehr Merzlich gegründet. Die Feuerwehren fusionierten 1929. Im Jahr 1991 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Die Feuerwehr besitzt 8 Fahrzeuge, 2 Boote und eine Öl-Sperre. Unter den 8 Fahrzeugen befindet sich ein Wechselladerfahrzeug auf MAN TGA 26.390-Fahrgestell, welches 2007 aufgrund eines schweren Zugunglückes durch das Großherzogtum Luxemburg und den Kreis Trier-Saarburg beschafft wurde. Als Beladung stehen ein Abrollbehälter AB-Rüst schwer und ein AB-Logistik zur Verfügung.[29] Darüber hinaus ist ein Einsatzleitwagen ELW 1 im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Stadt Konz stationiert.

In den Stadtteilen Filzen-Hamm, Kommlingen, Könen, Krettnach-Obermennig, Niedermennig und Oberemmel befinden sich ebenfalls Freiwillige Feuerwehren.

Verkehr

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Straße

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Konz liegt an den Bundesstraßen 51, 268 und 419 sowie an weiteren Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen. Der Moselradweg durchquert Konz, der Saar-Radweg endet dort.

Siehe auch: Moselaufstieg

Schiene

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Die Bahnhöfe und Haltepunkte in Konz (Konz, Konz Mitte, Kreuz Konz und Karthaus) liegen an der Obermoselstrecke, an der Saarstrecke bzw. an der Trierer Weststrecke.

Luftweg

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Im Ortsteil Könen am Segelfluggelände Konz-Könen ist der Aeroclub Trier & Konz beheimatet.

Persönlichkeiten

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Mein Penne Scho-u, Mundart mit Rudolf Molter – aus dem Freilichtmuseum Roscheider Hof
Rolf-Robischon-Platz in Konz-Roscheid

Ehrenbürger

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Keine Darstellung seit wann und warum Ehrenbürger. Siehe auch WP:FV/S/P!
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  • Peter Zettelmeyer (1900–1981), in Konz geborener Fabrikant, Politiker, Ehrenbürger
  • Michael Kutscheid (1923–2009), ehem. Bürgermeister, Landtagsabgeordneter, Ehrenbürger
  • Ulrich Haas (1924–2015), ehrenamtlicher Leiter des Museums Roscheider Hof, Ehrenbürger
  • Hermann Hendricks (1927–2007), ehem. Bürgermeister, Ehrenbürger
  • Rudolf Molter (* 1937), Konzer Chronist und Kommunalpolitiker, Ehrenbürger
  • Manfred Wischnewski (* 1939), Träger des Bundesverdienstkreuzes, Ehrenbürger
  • Franz Görtz, Unternehmer, Ehrenbürger

In Konz geboren

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  • Hansjörg Kohlbecher (1895–1981), Unternehmer und Politiker
  • Peter Greif (1902–1933), Politiker und Widerstandskämpfer
  • Nikolaus Koch (1912–1991), Professor für Philosophie und Publizist
  • Matthias Schmitt (1913–1997), im Ortsteil Krettnach geborener Nationalökonom
  • Robert Collet (1924–2006), Kommunalpolitiker (SPD), Mitglied des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz
  • Hans Hubert Anton (1936–2024), Historiker, in Könen geboren
  • Edwin Klein (* 1948), Leichtathlet und Autor
  • Hans Peter Nilles (* 1950), Teilchenphysiker
  • Karl-Hans Riehm (* 1951), Hammerwerfer
  • Alfons Maximini (* 1952), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter
  • Dieter Lintz (1959–2014), Journalist
  • Sophia Junk (* 1999), Leichtathletin

Mit Konz verbunden

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  • Georg Canaris (1740–1819), Pfarrer und kurfürstlicher erzbischöflicher Schulvisitator des Bistums Trier
  • Nikolaus Valdenaire (1772–1849), französischer Soldat, Fabrikant, Abgeordneter im Rheinischen Provinziallandtag, Gutsbesitzer des Roscheider Hofs und Revolutionär 1848/49
  • Viktor Valdenaire (1812–1881), Fabrikant, Abgeordneter der Preußischen Nationalversammlung, Besitzer des Roscheider Hofs und Revolutionär 1848/49
  • Rolf Robischon (1907–1989), Architekt, Bauforscher und Gründer des Freilichtmuseums Roscheider Hof in Konz
  • Otto van Volxem (1913–1994), Weingutsbesitzer und Politiker
  • Max Günther Piedmont (1916–1989), Politiker
  • Winfried Manns (* 1950), ehem. Bürgermeister, ehem. Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz, Träger des Bundesverdienstkreuzes
  • Alfons Berg (* 1955), Fußball-Schiedsrichter
  • Karl-Heinz Frieden (* 1957), ehem. Bürgermeister, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz
  • Reimund Dietzen (* 1959), Radrennfahrer
  • Joachim Weber (* 1966), Politiker, Bürgermeister
  • Verena Hubertz (* 1987), Politikerin (SPD) und Unternehmerin, MdB, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, unter anderem in Konz aufgewachsen

Weblinks

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Commons: Konz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Konz – Reiseführer
  • Website der Stadt Konz
  • Video Konz von oben
  • Linkkatalog zum Thema Konz bei curlie.org (ehemals DMOZ)
  • Literatur über Konz in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

Einzelnachweise

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  1. ↑ a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. ↑ a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. ↑ Konz: Gemeindestatistik, Stand 31.12.2010 (archivierte Website)
  4. ↑ Flächenangaben gemäß geoindex.io
  5. ↑ Hauptsatzung der Stadt Konz vom 25. August 2015. (PDF) § 2 Ortsbezirke. Verbandsgemeindeverwaltung Konz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. April 2021; abgerufen am 11. April 2021 (Die Änderungen von 2017 und 2019 betreffen nicht den § 2 Ortsbezirke). 
  6. ↑ Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: DWD
  7. ↑ Chronik Evangelische Kirchengemeinde Konz-Karthaus (S. 28) (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)
  8. ↑ Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 268
  9. ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 168 f. (PDF; 2,8 MB). 
  10. ↑ Konz, Stadtratswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Konz. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 23. Juni 2024. 
  11. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2019 Stadt Konz. Abgerufen am 11. April 2021. 
  12. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2014 Stadt Konz. Abgerufen am 11. April 2021. 
  13. ↑ Wahlband Kommunalwahl 2009 (wahlen.rlp.de)
  14. ↑ Gemeinderatswahl 2004 Stadt Konz (Internet Archive)
  15. ↑ a b Susanne Nenno: Guido Wacht als neuer Bürgermeister im Amt. In: konz.de. Stadt und Verbandsgemeinde Konz, 1. Oktober 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025. 
  16. ↑ Wahl Stadtbürgermeister Konz 14. September 2025. Verbandsgemeindeverwaltung Konz, abgerufen am 15. Dezember 2025. 
  17. ↑ a b Wechsel im Rathaus: Frieden verabschiedet, Weber vorgestellt. In: Wochenspiegel. Weiss-Verlag GmbH & Co. KG, Monschau, 18. Dezember 2017, abgerufen am 11. April 2021. 
  18. ↑ Städtepartnerschaften. Verbandsgemeindeverwaltung Konz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. April 2021; abgerufen am 11. April 2021. 
  19. ↑ Religiöse Stätten in Konz-Karthaus. Abgerufen am 25. September 2014. 
  20. ↑ Moschee in Karthaus eröffnet: Konzer Muslime geben Einblick in ihren Glauben. Abgerufen am 25. September 2014. 
  21. ↑ Martin Möller: Was trennt, was verbindet. Religionen im Vergleich: Rundgang durch Konzer Gotteshäuser bei Interkultureller Woche. In: Trierischer Volksfreund, Regionalausgabe für Konz. Trier 24. September 2014, S. 9. 
  22. ↑ Ehemalige Synagoge (Konz ). Eintrag in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 17. September 2015.
  23. ↑ Ehemalige Synagoge (Konz-Könen ). Eintrag in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 17. September 2015.
  24. ↑ Ehemalige Synagoge (Konz-Oberemmel ). Eintrag in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 17. September 2015.
  25. ↑ Gemeindestatistik Konz, abgerufen am 21. Mai 2024
  26. ↑ Stadt Konz Gemeindestatistik abgerufen am 26. November 2025
  27. ↑ Konz, eine Stadt im Spannungsfeld von Kunst und Kultur. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juni 2019; abgerufen am 18. Dezember 2018. 
  28. ↑ Schule, Bildung und Beruf. Verbandsgemeindeverwaltung Konz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. April 2021; abgerufen am 11. April 2021. 
  29. ↑ Website der Freiwilligen Feuerwehr Konz. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. Februar 2007; abgerufen am 26. Juni 2009. 
Wappen des Landkreises Trier-Saarburg
Städte und Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg

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