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Wappen Deutschlandkarte
Kinheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kinheim hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 58′ N, 7° 3′ O49.9734527777787.05355110Koordinaten: 49° 58′ N, 7° 3′ O
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Traben-Trarbach
Höhe: 110 m ü. NHN
Fläche: 9,08 km²
Einwohner: 760 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54538
Vorwahl: 06532
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 068
LOCODE: DE EI9
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 3
56841 Traben-Trarbach
Website: www.kinheim.de
Ortsbürgermeister: Christian Franzen
Lage der Ortsgemeinde Kinheim im Landkreis Bernkastel-Wittlich
KarteEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis BirkenfeldLandkreis Cochem-ZellLandkreis VulkaneifelTrierLandkreis Trier-SaarburgRhein-Hunsrück-KreisBernkastel-KuesBraunebergBurgen (bei Bernkastel-Kues)ErdenGornhausenGraach an der MoselHochscheidKestenKleinichKommenLieser (Gemeinde)LösnichLongkampMaring-NoviandMinheimMonzelfeldMülheim an der MoselNeumagen-DhronPiesportÜrzigVeldenzWintrichZeltingen-RachtigBausendorfBengel (Mosel)Diefenbach (bei Wittlich)FlußbachHontheimKinderbeuernKinheimKrövReilWillwerscheidBettenfeldDierfeldEckfeldEisenschmittGipperathGreimerath (Eifel)GroßlittgenHasborn (Eifel)Karl (Eifel)LaufeldManderscheidMeerfeldMusweilerNiederöfflingenNiederscheidweilerOberöfflingenOberscheidweilerPantenburgSchladtSchwarzenborn (Eifel)WallscheidBerglichtBreitBüdlichBurtscheid (Hunsrück)DeuselbachDhroneckenEtgertGielertGräfendhronHeidenburgHilscheidHorathImmertLückenburgMalbornMerschbachNeunkirchen (Hunsrück)RorodtSchönberg (bei Thalfang)TallingThalfangBurg (Mosel)EnkirchIrmenachLötzbeurenStarkenburg (Mosel)Traben-TrarbachAltrichArenrathBergweilerBinsfeld (Eifel)Bruch (Eifel)DierscheidDodenburgDreisEsch (bei Wittlich)Gladbach (Eifel)HeckenmünsterHeidweilerHetzerath (Eifel)HupperathKlausen (Eifel)LandscheidMinderlittgenNiersbachOsann-MonzelPlatten (bei Wittlich)PleinRivenichSalmtalSehlem (Eifel)MorbachWittlich
Karte
Kinheim, Burgstraße

Kinheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach an. Kinheim ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographie

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Der Ort Kinheim steht an der linken Seite der Mittelmosel bei Flusskilometer 116, der Ortsteil Kindel gegenüber an der rechten Moselseite. Die beiden Ortsteile sind mit einer Flussbrücke verbunden. Der Ortsteil Sengwald liegt in einem Seitental der Alf zwischen den nicht zugehörigen Orten Kinderbeuern und Ürziger Bahnhof. Rund die Hälfte der Gemarkungsfläche ist bewaldet.[2] Von links fließt der Kinheimer Bach, auch Willersbach genannt, in die Mosel.[3]

Klima

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Der Jahresniederschlag beträgt 706 mm.[4]

Nachbargemeinden

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Bausendorf Kinderbeuern Bengel
Ürzig Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Kröv
Lösnich Kindel Traben-Trarbach

Geschichte

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Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens Kinheim erfolgte im Jahr 1161. Die Bedeutung des Namens ist ungewiss. Vermutlich ist das Bestimmungswort Ken vorrömischen Ursprungs. Das Grundwort Heim deutet an, dass Kinheim eine frühe fränkische Siedlung ist.[5] Das Kinheim gegenüberliegende Kindel wird schon 1069 als Kennelle genannt und heißt später Kinelle (1304) bzw. Kinnel (1404). Kindel ist sicher eine Tochtersiedlung Kinheims, denn Kennelle bedeutet „kleines Kinheim“.[5] Darüber hinaus besaß Kinheim eine Außensiedlung im Alftal, das heutige Kinderbeuern (1296: Kynheymerbüren), welches bis um 1740 der Gemeinde Kinheim eingegliedert war.[5] Kinheim gehörte bis 1794 zum Kröver Reich, einem Kondominium zwischen Kurtrier und der Grafschaft Sponheim, das als ehemals reichsunmittelbares Gebiet eine gewisse Selbstverwaltung besaß.

Ab 1794 stand Kinheim unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Im Ortsteil Kindel wurden die Überreste eines keltisch-römischen Hofs aus dem 3. Jahrhundert ausgegraben. Dabei wurde auch ein Hochrelief des Schlegelgottes Sucellus entdeckt. Dieser archäologische Fund gilt als ältestes Zeugnis für einen Weinbau an der Mosel. Die originale Relieffigur steht heute im Rheinischen Landesmuseum Trier.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Kinheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 673
1835 846
1871 1017
1905 1034
1939 1055
Jahr Einwohner
1950 1100
1961 1000
1970 932
1987 904
2005 825

Politik

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Gemeinderat

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Der Gemeinderat in Kinheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6]

Ortsbürgermeister

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  • Christian Franzen, ab 2025; bis 2025 war die Stelle vakant[7][8]
  • Walter Klink, 2012 bis 2022[9][10][11][12]
  • Jens Stamm, 2009 bis 2012[13]
  • Günter Jacoby, bis 2009[9]

Partnerschaften

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Die Gemeinde ist durch eine Partnerschaft mit der belgischen Stadt Harelbeke (Westflandern) sowie mit der französischen Gemeinde Ambonnay (Champagne-Ardenne) verbunden.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Kinheim und die Weinlage Kinheimer Rosenberg
  • Die Gemeinde ist geprägt von Weinbau und Tourismus. Auf circa 120 ha Rebfläche gedeihen Weine in den Einzellagen Rosenberg, Hubertuslay und Römerhang. Alle drei Weinlagen gehören zur Großlage Schwarzlay und zum Bereich Bernkastel des Anbaugebietes Mosel.
  • Durch den Ort führt die Bundesstraße 53. Im Westen verläuft die Bundesautobahn 1. Anschluss daran hat man an der ungefähr 15 km entfernten Abfahrt Wittlich-Mitte. Seit Fertigstellung des Hochmoselübergangs ist seit 2019 die vierstreifige Bundesstraße 50 über die rund vier Kilometer entfernte Anschlussstelle Erden-Lösnich erreichbar. Damit verkürzte sich die Fahrzeit bis zur Bundesautobahn 61 an der Anschlussstelle Rheinböllen von bisher circa 50 auf etwa 40 Minuten.
  • Im nahegelegenen Ürzig ist ein Bahnhof der Moselstrecke.

Vereine

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Im Ort Kinheim-Kindel gibt es die Vereine Turn- und Sportverein, Winzerkapelle, Freiwillige Feuerwehr, Dorfjugend Kinheim-Kindel, Karnevalsverein und die Kinheimer Möhnen. Von diesen Vereinen werden über das Jahr verteilt auch einige Veranstaltungen im Dorf organisiert und durchgeführt.

Persönlichkeiten

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  • Karl Pohl (1873–1944), Jurist, Bürgermeister von Mayen, Landrat des Landkreises Trier
  • Joseph Bechtel (1879–1942), römisch-katholischer Priester, NS-Opfer
  • Helmut Mathy (1934–2008), deutscher Historiker und Politiker
  • Alfred Beth (* 1940), deutscher Politiker und Verwaltungsjurist; Staatsminister für Umwelt und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz (1988–1991)

Siehe auch

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  • Liste der Kulturdenkmäler in Kinheim
  • Katholische Pfarrkirche St. Martin
    Katholische Pfarrkirche St. Martin
  • Inneres der Kirche
    Inneres der Kirche
  • Echternacher Hof
    Echternacher Hof
  • Grafenhof
    Grafenhof
  • Altes Rathaus
    Altes Rathaus
  • Kriegerdenkmal 1914/18
    Kriegerdenkmal 1914/18

Weblinks

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Commons: Kinheim – Sammlung von Bildern
  • Zur Ortsgemeinde Kinheim gibt es Einträge in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier.
  • Kurzporträt von Kinheim (Memento vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.today) bei Hierzuland, SWR Fernsehen
  • Literatur über Kinheim in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

Einzelnachweise

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  1. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. ↑ a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. ↑ GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)
  4. ↑ Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: DWD
  5. ↑ a b c Erwin Schaaf: Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf. Land und Leute in alten Fotos. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, S. 114–115.
  6. ↑ Christian Franzen (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Ortsgemeinde Kinheim am 9. Juni 2024. In: Eifel-Mosel-Hunsrück aktuell VG Traben-Trarbach, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 24. Juni 2024, abgerufen am 5. Januar 2025. 
  7. ↑ Christian Franzen: Bekanntmachung zur Wahl der Ortsbürgermeisterin / des Ortsbürgermeisters der Ortsgemeinde Kinheim. In: Eifel-Mosel-Hunsrück aktuell VG Traben-Trarbach, Ausgabe 43/2022. Linus Wittich Nedien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 21. Oktober 2022, abgerufen am 31. Oktober 2022. 
  8. ↑ Niederschrift -öffentlicher Teil- über die Sitzung des Ortsgemeinderates Kinheim vom 03.07.2024. In: Eifel-Mosel-Hunsrück aktuell VG Traben-Trarbach, Ausgabe 30/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 5. Januar 2025. 
  9. ↑ a b Clemens Beckmann: Der Bürgermeisterstuhl ist wieder besetzt. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 30. August 2012, abgerufen am 16. Dezember 2020. 
  10. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Traben-Trarbach, Verbandsgemeinde, 14. Ergebniszeile. Abgerufen am 16. Dezember 2020. 
  11. ↑ Walter Klink: Bürgerinformation. In: Eifel-Mosel-Hunsrück aktuell VG Traben-Trarbach, Ausgabe 29/2022. Linus Wittich Nedien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 31. Oktober 2022. 
  12. ↑ Ortsbürgermeister Walter Klink verabschiedet. In: Eifel-Mosel-Hunsrück aktuell VG Traben-Trarbach, Ausgabe 37/2022. Linus Wittich Nedien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 31. Oktober 2022. 
  13. ↑ Jens Stamm ist neuer Ortsbürgermeister von Kinheim. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 9. September 2009, abgerufen am 16. Dezember 2020. 
Wappen der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach
Gemeinden der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Bausendorf | Bengel | Burg | Diefenbach | Enkirch | Flußbach | Hontheim | Irmenach | Kinderbeuern | Kinheim | Kröv | Lötzbeuren | Reil | Starkenburg | Traben-Trarbach | Willwerscheid

Wappen des Landkreises Bernkastel-Wittlich
Städte und Gemeinden im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Städte: Bernkastel-Kues | Manderscheid | Traben-Trarbach | Wittlich

Gemeinden: Altrich | Arenrath | Bausendorf | Bengel | Berglicht | Bergweiler | Bettenfeld | Binsfeld | Brauneberg | Breit | Bruch | Büdlich | Burg (Mosel) | Burgen | Burtscheid | Deuselbach | Dhronecken | Diefenbach | Dierfeld | Dierscheid | Dodenburg | Dreis | Eckfeld | Eisenschmitt | Enkirch | Erden | Esch | Etgert | Flußbach | Gielert | Gipperath | Gladbach | Gornhausen | Graach an der Mosel | Gräfendhron | Greimerath | Großlittgen | Hasborn | Heckenmünster | Heidenburg | Heidweiler | Hetzerath | Hilscheid | Hochscheid | Hontheim | Horath | Hupperath | Immert | Irmenach | Karl | Kesten | Kinderbeuern | Kinheim | Klausen | Kleinich | Kommen | Kröv | Landscheid | Laufeld | Lieser | Longkamp | Lösnich | Lötzbeuren | Lückenburg | Malborn | Maring-Noviand | Meerfeld | Merschbach | Minderlittgen | Minheim | Monzelfeld | Morbach | Mülheim an der Mosel | Musweiler | Neumagen-Dhron | Neunkirchen | Niederöfflingen | Niederscheidweiler | Niersbach | Oberöfflingen | Oberscheidweiler | Osann-Monzel | Pantenburg | Piesport | Platten | Plein | Reil | Rivenich | Rorodt | Salmtal | Schladt | Schönberg | Schwarzenborn | Sehlem | Starkenburg | Talling | Thalfang | Ürzig | Veldenz | Wallscheid | Willwerscheid | Wintrich | Zeltingen-Rachtig

Normdaten (Geografikum): GND: 4657339-2 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | VIAF: 240547398
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