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Como 1907 – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Como Calcio)
Como 1907
Basisdaten
Name Como 1907 S.r.l.
Sitz Como, Italien
Gründung 25. Mai 1907
Farben weiß, blau
Vorstand Dennis Wise
Website comofootball.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Cesc Fàbregas
Spielstätte Stadio Giuseppe Sinigaglia
Plätze 13.602
Liga Serie A
2024/25 10. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

Como 1907 ist ein 1907 gegründeter italienischer Fußballverein aus der lombardischen Stadt Como. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß. Als Stadion dient dem Verein das Stadio Giuseppe Sinigaglia, es bietet Platz für 13.602 Zuschauer. Der Spitzname der Mannschaft lautet Lariani, abgeleitet vom lateinischen Namen (Lacus Larius) des Comer Sees. Lario/Lariani ist in der Region um Como geläufig für alles, was zur Gegend um den Comer See gehört.

Geschichte

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Anfänge

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Der Verein wurde am 25. Mai 1907 unter dem Namen Como Foot-Ball Club in der Bar Taroni in Como gegründet. Die Bar war auch erster Vereinssitz. Die ersten Begegnungen waren Freundschaftsspiele mit Mannschaften aus der Umgebung von Mailand und aus der Schweiz.

Am 1. Oktober 1911 wurde das erste Spielfeld mit einem „internationalen“ Turnier eingeweiht. Como gewann gegen die US Milanese mit 8:0 und gegen die AC Bellinzona mit 3:1. Das Feld lag in der Via dei Mille mitten in der Stadt Como und existiert heute nicht mehr.

1912 fusionierte der Como Foot-Ball Club mit dem Studentensportverein Minerva, im Jahr 1927 mit L’Esperia. Der Klub trug fortan den Namen Associazione Calcio Comense.

Stadio Giuseppe Sinigaglia

Ebenfalls 1927 wurde das Stadio Giuseppe Sinigaglia, das noch heute die Spielstätte des Vereins ist, eingeweiht. Das Eröffnungsturnier hieß Coppa „Alessandro Volta“ und Como gewann. Im Halbfinale setzte man sich gegen Inter Mailand mit dem damals 17-jährigen Giuseppe Meazza mit 3:0 durch. Im Finale gewann Como gegen den CFC Genua mit den damaligen Stars Giovanni De Prà, Renzo De Vecchi und Virgilio Felice Levratto mit 1:0.

1936 wurde der Verein in Associazione Sportiva Como, 1938 nach der Fusion mit der AS Ardita aus Rebbio in Sportiva Como umbenannt, gefolgt von Assocazione Calcio Como.[1]

Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Serie A zur Saison 1949/50 blieb Como vier Jahre lang in der höchsten italienischen Liga. Anschließend pendelte der Verein 20 Jahre lang zwischen der Serie B und der Serie C.

1970er Jahre

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1970 umgewandelt in eine Aktiengesellschaft firmierte die Mannschaft unter Como Calcio S.p.A..

1975 kehrte Como wieder in die Serie A zurück, jedoch vermochte man sich hier nur eine Spielzeit zu halten. Nachdem man zwischenzeitlich in die Serie C1 abgestiegen war, schafften die Lariani 1978 zwei Aufstiege in Folge und kehrten somit wieder in die Serie A zurück. Diesmal gelang in der ersten Saison zwar der Ligaerhalt, jedoch stieg man in der zweiten erneut ab.

1980er Jahre

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Der Verein kehrte 1984 ins Oberhaus zurück. In der Folge erlebte Como die bis dato erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte: man spielte fünf Spielzeiten in Folge in der Serie A. 1984/85 spielte Hansi Müller bei Como. Die Leistungen der Schlüsselspieler Dan Corneliusson und von Stefano Borgonovo brachten den Verein unter Roberto Clagluna bzw. Rino Marchesi 1985/86 auf den neunten Platz. Diesen Platz vermochte man in der Saison 1986/87 unter Trainer Emiliano Mondonico zu verteidigen. 1987 lagen die Stärken der Mannschaft vor allem im defensiven Bereich, wo Pasquale Bruno eine ausgezeichnete Meisterschaft spielte. Nach dem Hoch folgte aber rasch ein Tief, denn dem Abstieg in die Serie B folgte 1989/90 der Abstieg in die Serie C1.

1990er Jahre

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In den 1990er Jahren spielte Como in der Serie C1 mit Ausnahme der Saison 1994/95, als man in der Serie B antrat.

Seit 2000

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2001 gelang unter dem Präsidenten Enrico Preziosi der Aufstieg in die Serie B, jedoch wurde dieser Erfolg von einem Zwischenfall überschattet. Bei der am 19. November 2000 ausgetragenen Partie zwischen Como und dem FC Modena versetzte der damalige Kapitän der Lariani Massimo Ferrigno dem Modena-Spieler Francesco Bertolotti nach dem Spiel einen Faustschlag. Francesco Bertolotti fiel daraufhin unglücklich und erlitt so starke Kopfverletzungen, dass er längere Zeit in Lebensgefahr schwebte. Massimo Ferrigno wurde aufgrund seiner Tätlichkeit für drei Jahre gesperrt.

In der folgenden Spielzeit gelang Como überraschend der Aufstieg in die Serie A. Großen Anteil an diesen Erfolgen hatte der damalige Trainer Loris Dominissini. Jedoch gelang es nicht, in der folgenden Serie-A-Saison an diesen Erfolg anzuknüpfen. Obwohl verschiedene erfahrene Spieler verpflichtet worden waren, belegte man am Saisonende mit Abstand den letzten Platz. Noch während der Saison war Dominissini durch Eugenio Fascetti ersetzt worden, der Como nicht vor dem Abstieg retten konnte.

In der folgenden Serie-B-Saison ging die Krise weiter und es folgte ein erneuter Abstieg in die Serie C1. Dieser doppelte Abstieg löste schwere Finanzprobleme aus und führte 2004 in den Konkurs der Aktiengesellschaft. Der Verein wurde neu gegründet und nahm als Calcio Como S.r.l. in der Serie D den Spielbetrieb wieder auf. Damit spielten die Lariani erstmals in der Geschichte des Vereins nicht mehr in einer Profi-Liga.

2015/16 wurde Como mit weitem Abstand Letzter der Serie B. Drei Trainer wurden beschäftigt und insgesamt 41 Spieler eingesetzt. 2016 erfolgte ein erneuter Bankrott, die Mannschaft wurde 2016/17 unter Führung des Insolvenzverwalters immerhin Siebter der Serie C, der untersten Profiklasse in Italien.

Der Verein wurde versteigert und erst im vierten Bieterwettbewerb von Akosua Puni Essien, der Ehefrau von Michael Essien, für 237.000 Euro erworben. Die Marke und das Trainingsgelände waren nicht im Umfang der Versteigerung enthalten.[2] Nachdem die FIGC wegen Regelverstößen den FC Como nicht zum Spielbetrieb der Serie C 2017/18 zugelassen hatte, konnte die Gesellschaft weder Spielergehälter noch die Mitarbeiter bezahlen und auch die Kosten für das Trainingsgelände blieben offen. Erneut und noch im gleichen Jahr erfolgte der Bankrott.[3] Die genannte Regel besagt, dass Nachfolgeorganisationen von bankrotten Fußballvereinigungen nicht sofort im Profifußball antreten dürfen.

2017/18 wurde der Fußballklub (eigentlich Società calcistica, also Fußballgesellschaft) zu Como 1907 S.r.l. und startete regelkonform in der Serie D. 2018/19 wurde Como 1907 mit Abstand Erster der Abschlusstabelle der Serie D und stieg wieder in den Profifußball auf. 2019 wurde Sent Entertainment Ltd. Eigentümer des Vereins. Hinter Sent stehen die indonesische Unternehmerfamilie bzw. die Brüder Budi und Michael Bambang Hartono, die in die Mannschaft und den Mitarbeiterstab investierten.[4]

Die Serie-C-Saison 2019/20 beendete der Klub als 12. im Mittelfeld. Bis 3. Februar 2021 war Michael Gandler Vorstand, Dennis Wise, ehemaliger Spieler und Trainer in der englischen Premier League, wurde zunächst als externer Berater verpflichtet und ist aktuell gemeinsam mit Carlalberto Ludi CEO von Como 1907.[5]

Como 1907 gelang schon im April 2021 der vorzeitige Aufstieg in die Serie B zur Saison 2021/22. Der Verein trat damit in der folgenden Saison in der zweithöchsten italienischen Spielklasse an. Es war der zweite Aufstieg in drei Jahren.

Überregionale Aufmerksamkeit erlangte der Verein zuletzt im Sommer 2022, als sich Welt- und Europameister Cesc Fàbregas den Lombarden anschloss. Nach einer Saison mit 17 Einsätzen und zwei Assists beendete Fàbregas seine Karriere und startete seine Trainerlaufbahn im Jugendbereich des Vereins.[6]

Aktueller Kader

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Stand: 25. Dezember 2025[7]

Nr. Position Name
1 FrankreichFrankreich TW Jean Butez
2 DeutschlandDeutschland AB Marc-Oliver Kempf
3 SpanienSpanien AB Álex Valle
4 ItalienItalien AB Alberto Dossena
5 ItalienItalien AB Edoardo Goldaniga
6 FrankreichFrankreich MF Maxence Caqueret
7 SpanienSpanien ST Álvaro Morata (Leihe von der AC Mailand)
8 SpanienSpanien MF Sergi Roberto
10 Argentinien MF Nico Paz
11 Griechenland ST Anastasios Douvikas
12 Brasilien TW Henrique Menke (Leihe von Internacional Porto Alegre)
14 SpanienSpanien AB Jacobo Ramón
17 SpanienSpanien ST Jesús Rodríguez
18 SpanienSpanien AB Alberto Moreno
19 DeutschlandDeutschland ST Nicolas Kühn
Nr. Position Name
20 Kroatien MF Martin Baturina
22 ItalienItalien TW Mauro Vigorito
23 Argentinien MF Máximo Perrone
28 Kroatien AB Ivan Smolčić
31 Kosovo AB Mërgim Vojvoda
33 FrankreichFrankreich MF Lucas Da Cunha
34 Brasilien AB Diego Carlos (Leihe von Fenerbahçe Istanbul)
38 Senegal ST Assane Diao
42 NiederlandeNiederlande ST Jayden Addai
44 Kroatien TW Nikola Čavlina (Leihe von Dinamo Zagreb)
77 Belgien AB Ignace Van der Brempt
99 ItalienItalien ST Alberto Cerri
ItalienItalien AB Marco Sala
ItalienItalien MF Simone Verdi

Ehemalige Spieler

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  • Italien Nicola Amoruso
  • Italien Enrico Annoni
  • Italien Nicolò Barella
  • Italien Accursio Bentivegna
  • Italien Stefano Borgonovo
  • Italien Pasquale Bruno
  • Italien Nicola Caccia
  • Italien Andrea Caracciolo
  • Italien Benito Carbone
  • Italien Pietro Carmignani
  • Italien Francesco Casagrande
  • Schweden Dan Corneliusson
  • Italien Carlo Cudicini
  • Italien Renato Curi
  • Italien Lorenzo D’Anna
  • Italien Diego De Ascentis
  • Italien Roberto De Zerbi
  • Brasilien Dirceu
  • Spanien Cesc Fabregas
  • Uruguay Daniel Fonseca
  • Italien Andrea Fortunato
  • Italien Annibale Frossi
  • Italien Luca Fusi
  • Italien Roberto Galia
  • Italien Giuliano Giuliani
  • Italien Aristide Guarneri
  • Italien Giuseppe Iachini
  • Italien Giovanni Invernizzi
  • Italien Stefano Maccoppi
  • Italien Moreno Mannini
  • Italien Emiliano Mascetti
  • Italien Gianfranco Matteoli
  • Italien Gigi Meroni
  • Osterreich Hans-Dieter Mirnegg
  • Deutschland Hansi Müller
  • Bosnien und Herzegowina Vedin Musić
  • Italien Davide Olivares
  • Belgien Luis Oliveira
  • Italien Michele Padovano
  • Italien Felice Piccolo
  • Italien Ercole Rabitti
  • Italien Massimo Rastelli
  • Italien Anselmo Robbiati
  • Italien Tommaso Rocchi
  • Italien Paolo Rossi
  • Italien Luigi Sala
  • Italien Gaetano Salvemini
  • Italien Fabiano Santacroce
  • Italien Luca Saudati
  • Italien Aldo Serena
  • Italien Marco Simone
  • Italien Massimo Taibi
  • Italien Marco Tardelli
  • Italien Antonio Tempestilli
  • Italien Villiam Vecchi
  • Italien Pietro Vierchowod
  • Italien Corrado Viciani
  • Italien Giovanni Viola
  • Italien Gianluca Zambrotta

Ehemalige Trainer

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  • Italien Osvaldo Bagnoli
  • Italien Giuseppe Baldini
  • Italien Adolfo Baloncieri
  • Italien Mario Beretta
  • Italien Eugenio Bersellini
  • Italien Ottavio Bianchi
  • Italien Tarcisio Burgnich
  • Italien Enrico Catuzzi
  • Italien Luigi Cevenini
  • Italien Loris Dominissini
  • Italien Eugenio Fascetti
  • Italien Gianluca Festa
  • Italien Rino Marchesi
  • Italien Emiliano Mondonico
  • Italien Maino Neri
  • Spanien Luis Suárez
  • Italien Marco Tardelli
  • Italien Mario Varglien
  • Ungarn József Viola

Mannschaft der Frauen

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Como 1907
Name Como 1907
Spielstätte Centro sportivo SNEF Lambrone, Erba
Plätze 1000
Liga Serie B
2024/25 2. (Eccellenza Lombardia)

Seit April 2020 verfügt Como 1907 über eine Abteilung für Frauenfußball.[8] In der Saison 2022/23 startete die Mannschaft in der fünftklassigen Liga Promozione und schaffte im folgenden Jahr den Aufstieg als Meister in die viertklassige Liga Eccellenza.[9] Im Sommer 2025 übernahm Como die Startlizenz der Frauenabteilung von Chievo Verona und startete dadurch in der Spielzeit 2025/26 in der zweitklassigen Serie B.[10]

Weblinks

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Commons: Como 1907 – Sammlung von Bildern
  • Offizielle Website

Einzelnachweise

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  1. ↑ SOCIETÀ (italienisch)
  2. ↑ https://www.laprovinciadicomo.it/stories/como-citta/ufficiale-il-calcio-como-e-della-moglie-di-essien-vi-porteremo-in-serie-b_1229046_11/ (italienisch)
  3. ↑ Micheal Essien’s Wife, Akosua Puni’s Club Declared Bankrupt (englisch)
  4. ↑ Firmenregister: SENT ENTERTAINMENT LIMITED Eintrag vom 19. Juni 2019 (englisch)
  5. ↑ Società a responsabilità limitata (italienisch)
  6. ↑ Fàbregas beendet Karriere mit 36 Jahren: Startet Trainerkarriere bei Como 1907. Abgerufen am 6. September 2023. 
  7. ↑ Squadra. In: ComoFootball.com. Abgerufen am 25. Dezember 2025 (italienisch). 
  8. ↑ Il Como apre la sua sezione femminile con due squadre giovanili. In: calcioefinanza.it. Calcio e Finanza, 17. April 2020, abgerufen am 28. Januar 2026 (italienisch). 
  9. ↑ Como 1907, un anno davvero Eccellente. In: calciofemminileitaliano.it. Calcio femminile italiano, 20. Juni 2024, abgerufen am 28. Januar 2026 (italienisch). 
  10. ↑ Il Como 1907 parteciperà al prossimo campionato di Serie B: rilevato il titolo sportivo dell'H&D Chievo Women. In: figc.it. FIGC, 29. Mai 2025, abgerufen am 28. Januar 2026 (italienisch). 
Logo der italienischen Serie A
Vereine in der italienischen Serie A 2025/26

Atalanta Bergamo | FC Bologna | Cagliari Calcio | Como 1907 | US Cremonese | AC Florenz | CFC Genua | US Lecce | AC Mailand | Inter Mailand | SSC Neapel | Parma Calcio | Pisa Sporting Club | AS Rom | Lazio Rom | US Sassuolo Calcio | FC Turin | Juventus Turin | Udinese Calcio | Hellas Verona

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