Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Baduro – Wikipedia
Baduro – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Baduro
Daten
Fläche 45,83 km²[1]
Einwohnerzahl 1.444 (2022)[2]
Chefe de Suco Faustino Dias Almeida
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Irapala 234
Laculomano 262
Luadau 180
Malailada 280
Tamaro 21
Der Suco Baduro
Baduro (Osttimor)
Baduro (Osttimor)
Baduro
-8.4544444444444126.88888888889Koordinaten: 8° 27′ S, 126° 53′ O

Baduro ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Lautém (Gemeinde Lautém).

Geographie

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Baduro
Orte Position[3] Höhe
Baduro 8° 27′ 16″ S, 126° 53′ 20″ O-8.4544444444444126.88888888889 236 m
Hataman 8° 23′ 15″ S, 126° 51′ 7″ O-8.3875126.85194444444 25 m
Irapala 8° 27′ 17″ S, 126° 53′ 23″ O-8.4547222222222126.88972222222 236 m
Laculomano 8° 27′ 31″ S, 126° 53′ 41″ O-8.4584805555556126.89473888889 ?
Lakulomano 8° 26′ 10″ S, 126° 52′ 37″ O-8.4361111111111126.87694444444 252 m
Luadau 8° 27′ 16″ S, 126° 53′ 15″ O-8.4544444444444126.8875 236 m
Malaecada 8° 22′ 29″ S, 126° 52′ 25″ O-8.3747722222222126.87374444444 ?
Malailada 8° 26′ 40″ S, 126° 53′ 45″ O-8.4444444444444126.89583333333 173 m
Tamaro 8° 22′ 27″ S, 126° 53′ 13″ O-8.3741666666667126.88694444444 18 m

Baduro liegt an der Nordküste Timors an der Straße von Wetar. Im Westen grenzt es an die Sucos Serelau und Maina II. Die Ostgrenze bildet der Fluss Malailada. Auf der anderen Seite liegen die Sucos Pairara, Maina I und das Verwaltungsamt Lospalos mit seinen Sucos Raça und Home. Vor der Gebietsreform 2015 hatte Baduro eine Fläche von 45,26 km².[4] Nun sind es 45,83 km², da die Grenze zu Maina II leicht verschoben wurde.[1]

Der Ort Baduro liegt im Südwesten des Sucos auf einer Meereshöhe von 236 m. Nahe dem Ort Baduro liegen die Dörfer Malailada, Luadau (Luandau), Irapala (Ira Pala, Irafala), Luculomano und Lakulomano. Diese Orte liegen nahe zusammen. In diesem Siedlungszentrum befinden sich zwei Grundschulen und eine medizinische Station.[5]

Nahe der Nordküste liegen die Dörfer Hataman, Malaecada und Tamaro. Bei Tamaro führt eine Brücke über den östlich gelegenen Malailada. Auch westlich des Ortes mündet ein kleiner Fluss in die Straße von Wetar.[6] In Tamaro befindet sich eine Vorschule.[5]

In Baduro befinden sich die fünf Aldeias Irapala, Laculomano (Laculo Mano), Luadau, Malailada und Tamaro.[7]

Einwohner

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Suco hat 1.444 Einwohner (2022), davon sind 714 Männer und 730 Frauen. Im Suco gibt es 344 Haushalte.[2] Fast 97 % der Einwohner geben Fataluku als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Tetum Prasa, Makasae oder Sa'ane.[8]

Geschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Siehe auch: Geschichte Osttimors

In Malailada befand sich das historische Reich von Sarau, das in der Gemeinde Lautém im 18. und 19. Jahrhundert zu den dominierenden Reichen der Region gehörte.[9]

In den 1730er-Jahren rebellierte Sarau gegen die portugiesischen Kolonialherren. Gouverneur Pedro de Rego Barreto da Gama e Castro ging daraufhin gegen das Reich vor.[10]

1847 attackierten vermutlich buginesische Piraten oder Sklavenjäger den Ort Sama im heutigen Lautém, was in dieser Zeit nicht ungewöhnlich war. Gouverneur Julião José da Silva Vieira (1844 bis 1848) entsandte eine Militärexpedition, die aber zunächst von den Piraten geschlagen wurde. Noch viereinhalb Monate gelang es dann den 70 Buginesen, sich einer Belagerung durch 3000 Krieger zu erwehren, die die lokalen Herrscher zusammengezogen hatten. Sarau stand im Verdacht, mit den Buginesen zusammengearbeitet zu haben, weswegen Gouverneur José Joaquim Lopes de Lima (1851 bis 1852) eine Strafexpedition gegen Dom Mateus, dem Liurai von Sarau entsandte. Die Vergeltungsaktion über acht Monate, bei der auch das Kanonenboot Mondego eingesetzt wurde, brachte schließlich eine Entschädigungssumme von 2000 Rupien ein. Die Köpfe der gefallenen Gegner wurden nach Dili zurückgebracht und beim Likurai-Tanz zur Schau gestellt. Die timoresische Tradition wurde von den Portugiesen auch in den folgenden Jahren immer wieder bei Rebellen angewandt.[11]

1867 hatte Sarau offiziell ein Bündnis mit Portugal geschlossen.[12]

Ausgebranntes japanisches Flugzeug am Flugfeld Lautem West (1946)

In der Aldeia Malailada bauten die Japaner ab September 1942, während der Schlacht um Timor (1942–1945), ein Flugfeld, das den Namen „Lautem West“ erhielt (!491.6048225626.859484508° 23′ 42,6″ S, 126° 51′ 34,1″ O-8.395178126.859484). Im Februar 1943 war die Landebahn mit über 1200 Metern Länge fertiggestellt. Bis Juni 1943 konnte die Existenz des Flugfelds vor dem Feind geheim gehalten werden. Die Flugzeuge wurden unter den angrenzenden Bäumen versteckt. Von Lautem West aus wurden Einsätze bis nach Darwin geflogen, so am 20., 22., 28. und 30. Juni 1943. Neben der japanischen Luftwaffe benutzten auch Marineflieger den Stützpunkt.[13]

Nach der Entdeckung des Flugfeldes wurde es immer wieder von alliierten Bombern angegriffen, bis es schließlich Mitte 1944 unbrauchbar war. Die Japaner zogen ab dem 16. Juli 1944 Gräben durch die Landebahnen, damit sie nicht durch die Alliierten benutzt werden könnte. Nach dem Krieg wurde die Landebahn wieder hergestellt und portugiesische und indonesische Militärs nutzen das Flugfeld noch bis in die 1980er Jahre.[13]

Politik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Albaro da Costa zum Chefe de Suco gewählt.[14] Bei den Wahlen 2009 gewann Anacleto Fernandes Xavier[15] und wurde 2016 in seinem Amt bestätigt.[16] 2023 gewann Faustino Dias Almeida die Wahl.[17]

2023 wurden als Chefe de Aldeias gewählt: Cornelio Fuziaun Almeida (Irapala), Paulo dos Santos Dias (Laculomano), Zinho Manuel (Luadau), Faustino dias Almeida (Malailada) und Lourenco da Costa (Tamaro).[18]

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Baduro – Sammlung von Bildern
  • Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Baduro (tetum; PDF; 8,2 MB)
  • Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Baduro (tetum; PDF)
  • Seeds of Life: Suco information sheets Lautém (tetum)

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ a b c Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento des Originals vom 23. September 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistics.gov.tl, abgerufen am 23. November 2016.
  2. ↑ a b Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.
  3. ↑ Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).
  4. ↑ Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  5. ↑ a b UNMIT-Karte vom August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 380 kB)
  6. ↑ Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. ↑ Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. ↑ Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Baduro (tetum; PDF; 8,2 MB)
  9. ↑ Andrew McWilliam: Harbouring Traditions in East Timor: Marginality in a Lowland Entrepˆot (Memento vom 13. August 2014 im Internet Archive) (PDF; 364 kB)
  10. ↑ Chronologie de l’histoire du Timor (1512–1945) suivie des événements récents (1975–1999) (Memento vom 3. März 2016 im Internet Archive) (französisch; PDF; 887 kB). Abgerufen am 31. März 2024.
  11. ↑ Geoffrey C. Gunn: History of Timor. S. 55 (englisch, archive.org [PDF; 805 kB; abgerufen am 6. August 2021]). 
  12. ↑ History of Timor, Seite 85
  13. ↑ a b Edward Willis: LAUTEM (VILA NOVA MALACA) - LAUTEM DISTRICT - WWII IN EAST TIMOR AN AUSTRALIAN ARMY SITE AND TRAVEL GUIDE, 2/2 Commando Association of Australia, abgerufen am 11. Februar 2024.
  14. ↑ Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  15. ↑ Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  16. ↑ Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)
  17. ↑ Portal Municipal Lautém: Membru Konselho Konsultivu, abgerufen am 25. Oktober 2025.
  18. ↑ Portal Municipal Lautém: Baduro, abgerufen am 25. Oktober 2025.
  • Karte mit allen Koordinaten:
  • OSM |
  • WikiMap
Flagge von Osttimor
Sucos des Verwaltungsamts Lautém

Baduro | Com | Daudere | Euquisi | Ililai | Maina I | Maina II | Pairara | Parlamento | Serelau 

Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Baduro&oldid=262863918“
Kategorie:
  • Suco in Lautém (Gemeinde)
Versteckte Kategorie:
  • Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-03

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id