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Wappen von Rambach
Wappen von Rambach
Wappen von Wiesbaden
Wappen von Wiesbaden
Rambach
Ortsbezirk von Wiesbaden
KarteAuringenBiebrichBierstadtBreckenheimDelkenheimDotzheimErbenheimFrauensteinHeßlochIgstadtKlarenthalKloppenheimMainz-AmöneburgMainz-KastelMainz-KostheimMedenbachMitteNaurodNordenstadtNordostRambachRheingauviertelSchiersteinSonnenbergSüdostWestend
Karte
Koordinaten 50° 7′ 0″ N, 8° 16′ 28″ O50.1166666666678.2744444444444Koordinaten: 50° 7′ 0″ N, 8° 16′ 28″ O
Höhe 179–539 m ü. NHN
Fläche 9,92 km²
Einwohner 2138 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte 216 Einwohner/km²
Ausländeranteil 13,6 % (31. Dez. 2024)
Eingemeindung 1. Apr. 1928
Postleitzahl 65207
Vorwahl 0611
Adresse der
Verwaltung
Kreuzbergstraße 6
65193 Wiesbaden
Website www.wiesbaden.de
Politik
Ortsvorsteher Jürgen Nesselberger (GRÜNE)
Stellv. Ortsvorsteher Jürgen Gebhardt (CDU)
Quelle: Landeshauptstadt Wiesbaden: EWZ - HW am 31. Dezember 2024 (Memento vom 8. September 2025 im Internet Archive)

Rambach ist ein Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Der Ort erstreckt sich in einem engen Tal, welches zu den Ausläufern des Taunus zählt und durch das sich der für den Ort namensgebende Rambach schlängelt. Die Bebauung schließt direkt an die des benachbarten Stadtteils Sonnenberg an.

Angrenzende Stadtteile und Nachbargemeinden

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Benachbarte Stadtteile sind Sonnenberg, Bierstadt, Heßloch und Naurod. An der nördlichen Grenze zu Niedernhausen (Rheingau-Taunus-Kreis) liegt das Naturschutz- und FFH-Gebiet Theißtal von Niedernhausen.

Geschichte

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Der Ort entstand vermutlich Mitte des 12. Jahrhunderts[1], die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1264 in einem Güterbuch des Klosters Altmünster zu Mainz. 1441 kam Rambach zu Nassau, 1546 gab es einen Brand, bei dem die Kapelle und der Ortsteil Oberrambach zerstört wurden.[2]

1845 wurden im Wald bei Rambach Reste eines römischen Gehöftes gefunden. Im Jahre 1892 wurde die neue, heute noch bestehende protestantische Kirche eröffnet. Architekt: Ludwig Hofmann. 1928 erfolgte die Eingemeindung nach Wiesbaden.

Im Jahr 1866 gelangte Rambach zu Preußen. Infolge lang anhaltender Regenfälle wurden einige Häuser des Ortes zerstört, die hölzerne Kirche musste schließlich abgerissen werden. 1891/1892 errichteten die evangelischen Christen ein steinernes Gotteshaus.[2]

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs bombardierten alliierte Luftstreitkräfte den Ort, 30 Einwohner fielen den Angriffen zum Opfer und zahlreiche Wohnhäuser wurden stark beschädigt.[2]

In den frühen 1960er Jahren bauten sich die Katholiken des Ortes eine eigene Kirche und widmeten sie dem Evangelisten Johannes (siehe Bild).

Am 11. Juli 2014 wurde der Ort wiederum Opfer eines schweren Unwetters. An manchen Stellen stand das Wasser bis zu einem Meter hoch. Die zu dieser Zeit laufende 750-Jahr-Feier fiel buchstäblich ins Wasser.[3]

Bauwerke

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Evangelische Kirche, erbaut 1891–1892 von Architekt Ludwig Hofmann, links im Hintergrund die Anhöhe „Bingert“
Kirche St. Johannes, 1963 eingeweiht

Neben den hier abgebildeten Kirchengebäuden (evangelisch) und (römisch-katholisch) verfügt der Stadtteil über das frühere Rathaus, das weiterhin von der Verwaltung genutzt wird. Es ging aus einem restaurierten Fachwerkbau hervor.

Kunstwerke

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Ute Steffens: Trio, Bronze, 1974

Im Jahr 1974 wurde eine von Ute Steffens geschaffene Bronze-Skulptur mit dem Titel Trio am Eingang der Ostpreußenstraße (Hausnummern 1–3) aufgestellt, die von der Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft der Stadt Wiesbaden in Auftrag gegeben worden war.[4]

Politik (Wahlergebnisse zum Ortsbeirat)

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Ortsbeiratswahl Rambach 2021
Wahlbeteiligung: 54,4 %
 %
40
30
20
10
0
35,3 %
30,4 %
25,3 %
9,0 %
Grüne
SPD
CDU
FDP
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+13,7 %p
−7,3 %p
−5,7 %p
−0,7 %p
Grüne
SPD
CDU
FDP
Sitzverteilung im Ortsbeirat Rambach 2021
    
Insgesamt 7 Sitze
  • SPD: 2
  • Grüne: 2
  • CDU: 2
  • FDP: 1

Seit 1972 wird im Rahmen der Kommunalwahlen in Hessen auch der Ortsbeirat des Ortsbezirkes Rambach gewählt. Die einzelnen Wahlergebnisse mit der sich daraus jeweils ergebenden Sitzverteilung sind nachfolgend zusammengestellt.

Wahl-
jahr
Anteile der Wählerstimmen in % Wahlbeteiligung
in %
CDU SPD GRÜNE FDP REP
2021 25,3 30,4 35,3 9,0 – 54,4
2016 31,0 37,7 21,6 9,7 – 55,8
2011 38,7 42,9 14,3 4,1 – 50,0
2006 45,1 34,0 15,2 5,7 – 47,8
2001 45,2 45,8 – 4,9 4,1 55,3
1997 41,2 52,4 – 6,4 – 66,9
1993 36,2 50,5 – 13,3 – 69,4
1989 35,7 56,7 – 7,7 – 74,6
1985 42,2 46,7 5,0 6,1 – 72,5
1981 42,8 46,7 – 10,6 – 70,4
1977 44,3 45,5 – 10,2 – 79,9
1972 31,0 57,6 – 11,4 – 79,7
Sitzverteilung im Ortsbeirat
Jahr CDU SPD GRÜNE FDP Gesamt
2021 2 2 2 1 7
2016 2 3 1 1 7
2011 3 3 1 – 7
2006 3 2 1 1 7
2001 3 3 – 1 7
1997 3 4 – – 7
1993 2 4 – 1 7
1989 2 4 – 1 7
1985 3 3 – 1 7
1981 3 3 – 1 7
1977 3 4 – – 7
1972 2 5 – – 7

Weblinks

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Commons: Wiesbaden-Rambach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Rambach im Internetauftritt der Landeshauptstadt Wiesbaden
  • „Rambach, Stadt Wiesbaden“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  • Literatur über Wiesbaden-Rambach nach Register nach GND In: Hessische Bibliographie

Einzelnachweise

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  1. ↑ Erhalten sind Reste der Wallburg Rambach.
  2. ↑ a b c Geschichte von Rambach auf www.wiesbaden.de
  3. ↑ Wiesbaden unter Wasser
  4. ↑ Björn Lewalter und Axel Unbehend: Raum.Kunst, Skulptur in Wiesbaden seit 1955. Herausgegeben von der Landeshauptstadt Wiesbaden. Edition 6065, Wiesbaden, 2002. ISBN 9783980863902
Ortsbezirke der Landeshauptstadt Wiesbaden
Innere Bezirke:

Mitte | Nordost | Rheingauviertel | Südost | Klarenthal | Westend

Wappen der Landeshauptstadt Wiesbaden
Äußere Bezirke:

Auringen | Biebrich | Bierstadt | Breckenheim | Delkenheim | Dotzheim | Erbenheim | Frauenstein | Heßloch | Igstadt | Kloppenheim | Mainz-Amöneburg | Mainz-Kastel | Mainz-Kostheim | Medenbach | Naurod | Nordenstadt | Rambach | Schierstein | Sonnenberg

Normdaten (Geografikum): GND: 4108824-4 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)
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