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VDR

EPG Was läuft jetzt?
OSD mit EPG
Basisdaten

Entwickler Klaus Schmidinger
Aktuelle Version 2.7.3
(12. Oktober 2024)
Betriebssystem Linux
Kategorie Software
Lizenz GPL
deutschsprachig ja
www.tvdr.de

Video Disk Recorder (VDR) ist eine freie Software für das Betriebssystem Linux. Sie bietet die Möglichkeit, einen Computer als digitalen Videorekorder zu nutzen.

Konzept

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Die im Jahr 2000 erstmals veröffentlichte Software ist eine Sammlung von Programmen unter Linux, die ursprünglich für einige aktive DVB-Karten mit Videoausgang (Full-Featured, also mit Hardware-MPEG-Decodierung) entwickelt wurden. Damalige Grafikkarten waren zu leistungsschwach für softwaremäßige MPEG-Decodierung.

Benötigt wurde ein PC ab 166 MHz und eine digitale (Full-Featured) TV-Karte (DVB-Karte) für terrestrischen, Satelliten- oder Kabelempfang.

Der Hauptunterschied zu anderen Programmen, die Fernsehempfang auf dem PC ermöglichen, bestand darin, dass die Möglichkeiten aktiver DVB-Karten (Full-Featured) konsequent genutzt werden können. Die Bildausgabe erfolgt direkt von der DVB-Karte als Videosignal zum Fernseher und nicht, wie bei anderen Systemen, über eine Grafikkarte.

Mittels einer normalen IR-Fernbedienung ist das VDR-System über das OSD-Menü vollständig steuerbar.

Aus der Fähigkeit, Fernsehen und Radio auf einem VDR-System zu empfangen und Sendungen auf einer Festplatte zu speichern, wird so ein Festplattenreceiver (PVR) mit den erweiterten Möglichkeiten eines PCs.

Weitere Zusatzfunktionen wie DVD-Player, MP3-Player, IPTV und Webradio lassen sich über eine Vielzahl an Plug-ins in das VDR-System integrieren.

Architektur

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Abhängigkeiten

Die gesamte Software des VDR ist unter Linux nach dem Client-Server-Modell konzipiert, so dass heute viele weitere TV-Karten zum TV-Empfang im Server des VDR verwendet werden können.

Lediglich zur Wiedergabe ist im Client eine leistungsfähige Grafikkarte oder eine TV-Karte mit MPEG-Hardware-Decodierung und gegebenenfalls Videoausgang erforderlich.

VDR kann Fernsehsendungen auch als IP-Stream in ein Netzwerk verbreiten. Alternativ kann die Programmauswahl und Programmierung der TV-Sendungen über einen Webbrowser erfolgen und der VLC media player kann zum Fernsehempfang verwendet werden.

Auch die Set-Top-Box ReelBox ist nach dem Prinzip des VDR aufgebaut.

Seit 2014 ist VDR mit der Sat-over-IP-Technik kompatibel, dafür ist das Plugin vdr-plugin-satip[1] notwendig.[2]

Funktionen

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Der VDR und seine Plugins bieten unter anderen folgende Funktionen:

  • Nutzung der OSD-Funktion einer FullFeatured-DVB-Karte
  • Steuerung über Fernbedienung oder Tastatur
  • Unterstützung mehrerer DVB-Karten und einiger Modelle von Analog-TV-Karten (eine FullFeatured-DVB-Karte wird zur Videoausgabe empfohlen)
  • Verschiedene Empfangssysteme DVB-S/C/T können gemischt werden
  • Unterstützung verschlüsselter Pay-TV-Sender (CI-CAM)
  • Elektronische Programmzeitschrift (EPG) (was läuft jetzt/als Nächstes?)
  • Unterstützung aller verfügbaren Audiospuren einschließlich Dolby Digital
  • Timer, Autotimer (Erzeugen von Timern nach Stichwortsuche im EPG)
  • Schlafmodus (Standby) und Aufwachfunktion über Timersteuerung
  • Sofortaufnahme, zeitversetztes Fernsehen (timeshift)
  • Schneiden und Aufbereiten der Aufnahmen in die gängigen Formate mit anschließender Brennfunktion
  • Fernbedienung, Programmierung, Verwaltung per Webbrowser über HTTP-Server im lokalen Netz oder Internet
  • Streaming (Fernsehbild oder Radioton über das Netz auf Streaming-Clients abrufbar)
  • Netzwerkfähig: Nicht in jedem VDR-Gerät im Netzwerk muss eine TV-Karte sein
  • Über eine Plugin-Schnittstelle erweiterbar

Weblinks

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  • VDR-Portal, Deutschsprachige Anlaufstelle rund um den VDR
  • VDR-Wiki, Nachschlagewerk rund um den VDR mit Installationsanleitungen und mehr
  • VDR Projektseite, Hauptseite des Initiators des VDR-Projektes

Einzelnachweise

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  1. ↑ vdr-plugin-satip, SAT>IP VDR Plugin für DVB-S/S2/T/T2/C/C2
  2. ↑ Satip-plugin, auf vdr-wiki.de
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