| Unitymedia GmbH
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|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| GrĂŒndung | 2005 als Unity Media |
| Auflösung | 2020 |
| Auflösungsgrund | Rebranding auf Vodafone zum 1. Februar 2020 |
| Sitz | Köln, Deutschland |
| Leitung | Hannes Ametsreiter (CEO) (Stand: 2020)[1] |
| Mitarbeiterzahl | 2.650 (2017)[2] |
| Umsatz | 2,38 Mrd. Euro (2017)[2] |
| Branche | Kabelnetzbetreiber Telekommunikation Medien |
| Website | unitymedia.de |
| Stand: 2020 | |
Die Unitymedia GmbH war ein deutscher Kabelnetzbetreiber mit Sitz in Köln, der ursprĂŒnglich 2005 durch den Zusammenschluss von iesy, ish und Tele Columbus West entstand.[3] Von 2009 bis 2019 war das Unternehmen ĂŒber die niederlĂ€ndische UPC Germany Holding BV[4] eine Tochtergesellschaft von Liberty Global. Im Jahr 2011 wurde der Kabelnetzbetreiber Kabel BW von Liberty Global ĂŒbernommen und beide Unternehmen am 8. August 2012 unter der Holding Unitymedia KabelBW GmbH zusammengefĂŒhrt.[5] Im Dezember 2018 wurde bekannt, dass Liberty Global das Tochterunternehmen ausgenommen haben soll. Liberty hat in einem Zeitraum von acht Jahren 3,8 Milliarden Euro bei Unitymedia abgeschöpft. Der damalige Kaufpreis betrug 2,1 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum zahlte Unitymedia in Deutschland nur gut 50 Millionen Euro an Unternehmensteuern. Die damalige Muttergesellschaft hat Unitymedia die Zinsen fĂŒr die Ăbernahmekredite und mehr in Rechnung gestellt.[6] Seit der Einstellung der Marke Kabel BW zum 1. April 2015 verwendete das Unternehmen ausschlieĂlich Unitymedia als Firmierung und Marke.[7] Das Unternehmen hatte 7,1 Millionen Kunden in den BundeslĂ€ndern Baden-WĂŒrttemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. 6,4 Millionen Kunden haben Kabelfernsehen, 3 Millionen Telefon und 3,2 Millionen Internet bei 12,9 Millionen per Kabel versorgbaren Haushalten.[8]
Am 9. Mai 2018 gab die Muttergesellschaft Liberty Global bekannt, dass Unitymedia an die Vodafone Group verkauft wird.[9] Mit der Fusion von Vodafone und Unitymedia ist eine Monopolstellung beim Kabelfernsehen in Deutschland entstanden. Der hochprofitable Verkauf an Vodafone ist fĂŒr Liberty Global weitgehend steuerfrei abgelaufen.[6] Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden sowie der EU-Kommission zur Fusion wurde am 18. Juli 2019 erteilt.[10][11] Auf die EU-Genehmigung folgte am 1. August 2019 das sogenannte Closing, also der Vollzug des Kaufvertrages,[12] womit Unitymedia seitdem eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Vodafone war.[13]
Am 1. Februar 2020 wurde die Marke Unitymedia eingestellt. Aus der Unitymedia GmbH wurde die Vodafone West GmbH.[14]
Geschichte


Bereits 2004 wollte Kabel Deutschland die Netzbetreiber ish aus Nordrhein-Westfalen, iesy aus Hessen und Kabel Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr insgesamt 2,7 Milliarden Euro ĂŒbernehmen.[15] Mit der Fusion wĂ€re das Unternehmen zum alleinigen Anbieter von Kabelfernsehen geworden, weshalb das Bundeskartellamt sie damals in der vorgesehenen Form ablehnte.[16][17] Etwa ein Jahr spĂ€ter wurde bekannt, dass iesy sich wiederum fĂŒr eine Ăbernahme von ish entschieden hatte.[18] Durch diesen Schritt entstand der zweitgröĂte deutsche Kabelnetzbetreiber.[19] Zudem kĂŒndigte iesy an, auch die Anteile an Tele Columbus zu erwerben.[20] Das Bundeskartellamt genehmigte die Ăbernahme, jedoch verkaufte man Teile von Tele Columbus im September 2006 wieder an Orion Cable.[21][22] Lediglich die Tele-Columbus-Kunden aus Baden-WĂŒrttemberg und Nordrhein-Westfalen blieben bei der Holding namens âUnity Mediaâ.[23]
Diese Bezeichnung wurde 2007 zum offiziellen Namen des Unternehmens, die Marken ish und iesy verschwanden vom Markt.[24] AuĂerdem vereinheitlichte man die Produktpalette und stellte das erste Triple-Play-Paket vor.[3] 2009 gab Liberty Global bekannt, Unitymedia fĂŒr 3,65 Milliarden Euro zu ĂŒbernehmen.[25] Als Alternative hatten die bisherigen EigentĂŒmer Apollo Management und BC Partners nach Medienberichten auch einen Börsengang des Unternehmens erwogen. Zum Zeitpunkt der Ăbernahme verzeichnete Unitymedia 6,4 Millionen Kunden.[26] Anfang der 2000er Jahre wollte Liberty Global bereits das gesamte Kabelnetz der Deutschen Telekom erwerben, was die Kartellbehörden jedoch verhinderten.[27] Zum 30. September 2010 hatte Unitymedia rund 4,5 Mio. Basiskabelanschlusskunden (inklusive 1,5 Mio. Digital-TV-Abonnenten), 726 Tsd. Internet-Abonnenten und 726 Tsd. Telefonie-Abonnenten. Das Breitbandkabelnetz von Unitymedia erreichte ĂŒber 8,8 Mio. Haushalte.
Im MĂ€rz 2011 kĂŒndigte Liberty Global an, nach Unitymedia auch Kabel BW zu ĂŒbernehmen.[28] Beide Kabelnetzbetreiber wurden Mitte 2012 unter dem Namen Unitymedia KabelBW zusammengefĂŒhrt.[29] Unitymedia und Kabel BW blieben als Marken des neuen Unternehmens zunĂ€chst erhalten.[30] Im Dezember 2012 genehmigte das Bundeskartellamt die Fusion von Unitymedia und Kabel BW unter Auflagen.[31] Beispielsweise musste Wohnungsunternehmen ein auĂerordentliches KĂŒndigungsrecht eingerĂ€umt werden.[32] Die Deutsche Telekom und NetCologne legten Beschwerde gegen die Entscheidung der Kartellbehörden ein.[33] Unter anderem argumentierte man, die erteilten Auflagen seien fĂŒr einen funktionierenden Wettbewerb nicht ausreichend.[34] Das Oberlandesgericht DĂŒsseldorf akzeptierte die Beschwerde und hob die Entscheidung des Bundeskartellamts im August 2013 nachtrĂ€glich auf. Der Zusammenschluss der beiden Kabelnetzbetreiber sollte noch einmal durch das Bundeskartellamt geprĂŒft werden.[35]
Das Unternehmen legte Rechtsmittel vor dem Bundesgerichtshof ein.[36] Im Februar 2015 wurde schlieĂlich bekannt, dass Unitymedia KabelBW sich mit der Deutschen Telekom und Netcologne auĂergerichtlich geeinigt habe.[37] Die beiden Konkurrenten nahmen ihre Beschwerde gegen den Zusammenschluss der Kabelnetzbetreiber zurĂŒck. Damit wurde das Urteil des Oberlandesgerichts DĂŒsseldorf gegenstandslos.[38] Im Zuge der Einigung zahlte Liberty Global der Deutschen Telekom und Netcologne 183 Millionen Euro.[39] AnschlieĂend vereinheitlichte das Unternehmen seinen Markenauftritt, sodass auch in Baden-WĂŒrttemberg alle Produkte unter dem Namen âUnitymediaâ statt âKabel BWâ angeboten werden.[40][41] Neben den Unitymedia-Produkten gibt es noch die Billigmarke eazy eine 100-%-Tochter von Unitymedia.[42]
Ab 2014 war der Kabelnetzbetreiber Sponsor von Borussia Dortmund.[43] DarĂŒber hinaus wurden noch die Basketballmannschaften der White Wings Hanau sowie die RheinStars Köln,[44] die SAP Arena in Mannheim, der BusinessRun Cologne, die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen[45] und seit Mai 2018 den VfL Bochum 1848 eSport unterstĂŒtzt.[46]
- Logos
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2005 bis 2007
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2007 bis 2011
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2012
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Bis 2015
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2015 bis 2020
Standorte





In den BundeslĂ€ndern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-WĂŒrttemberg sind 12,9 Millionen Haushalte an das Netz von Unitymedia angeschlossen. Die Zentrale des Unternehmens befindet sich an der Aachener StraĂe Nr. 746â750 in Köln-MĂŒngersdorf in direkter Nachbarschaft zum Rheinenergiestadion. Das technische Zentrum ist in Kerpen an der A4 angesiedelt, es kĂŒmmert sich als Playoutcenter vor allem um den Betrieb des Kabelnetzes. Der Kundendienst fĂŒr Privatkunden wird von Bochum aus bereitgestellt, fĂŒr GeschĂ€ftskunden dagegen aus Heidelberg. Weitere Standorte von Unitymedia sind Stuttgart und Villingen-Schwenningen.[47] In Heidelberg befand sich die Zentrale von Kabel BW.[48] AuĂerdem war das Unternehmen bis 2012 im hessischen Marburg aktiv, jedoch wurde die Niederlassung dort im Zuge der Fusion zwischen Unitymedia und Kabel BW geschlossen.[49] Sie wird mittlerweile von einem anderen Betreiber weitergefĂŒhrt.[50]
Netz
Das Coax-/Glasfaserleitungs-Netz bzw. Hybrid-Fibre-Coax-Netz (kurz HFC) von Unitymedia erstreckt sich von Bielefeld, MĂŒnster und Dortmund im Norden, ĂŒber Fulda, Frankfurt am Main und Heidelberg bis Reutlingen, Ulm sowie Freiburg im SĂŒden.[51] 2010 wurde damit begonnen, das Kabelnetz mit dem Breitbandstandard EuroDOCSIS 3.0 aufzurĂŒsten.[52] Mittlerweile sind 98 Prozent aller 12,7 Millionen erreichbaren Haushalte damit ausgestattet.[51] 2011 stellte Unitymedia als erster deutscher Kabelnetzbetreiber einen Internetanschluss mit mehr als 100 Mbit/s bereit.[53] Unitymedia bot mit EuroDOCSIS 3.0 Downloadraten bis zu 400 Mbit/s an, theoretisch sind mit dem Standard bis zu 600 Mbit/s im Download möglich.[54] Je nach Tarif wurden beim Upload bis zu 40 MBit/s angeboten. Mit der Umstellung auf EuroDOCSIS 3.1 wurden bis zu 1 Gbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload erreicht.[55] Ein Unitymedia-Kunde generierte 2017 durchschnittlich 90 GB Traffic pro Monat.[56] Das gesamte Datenvolumen im Unitymedia-Netz nimmt jĂ€hrlich um 50 % zu. Dennoch wurden AnschlĂŒsse mit hohem Datenaufkommen nicht gedrosselt.[57]
In sehr wenigen FĂ€llen wurden GeschĂ€ftskunden zusĂ€tzlich zum HFC auch reine Fibre-AnschlĂŒsse angeboten. Hierbei waren bis zu 10.000 MBit/s (10 GBit/s) sowohl im Download als auch im Upload möglich. HierfĂŒr wurden neue Glasfaser-Verbindungen bis zum jeweiligen Kunden verlegt.
Produkte
Unitymedia bietet ĂŒber sein Breitbandkabelnetz verschiedene Kommunikations- und Unterhaltungsdienste an.[58] Neben Fernseh- und Radio-Programmen bietet das Unternehmen seit den frĂŒhen 2000er Jahren auch Internet- und TelefonanschlĂŒsse an, die als Alternative zum DSL-Anschluss positioniert werden.[59]
In den letzten Jahren rĂŒckt Unitymedia kombinierte Angebote in den Mittelpunkt.[60] Immer mehr Kunden entschieden sich fĂŒr die Kombitarife des Unternehmens.[61][62] Sie beinhalten entweder Internet und Telefonie (2-play) oder Fernsehen, Internet und Telefonie (3-play).[63] Diese Strategie wurde mit dem HD-Recorder (HDC-601 DER) des Herstellers EchoStar und insbesondere mit der Horizon-Plattform, die Unitymedia im Jahr 2013 einfĂŒhrte, weiter forciert.[64] FĂŒr GeschĂ€ftskunden bietet Unitymedia unter der Marke âUnitymedia Businessâ Tarife, die Internet und Telefonie kombinieren.[65][66] Ihnen stehen auch (je nach VerfĂŒgbarkeit) individuelle GlasfaseranschlĂŒsse und symmetrische Bandbreiten zur VerfĂŒgung.
Technische Voraussetzungen
Das Unternehmen stellt hierzu folgende Komponenten zur VerfĂŒgung:
- eine Multimediadose (MMD) mit drei bzw. vier AnschlĂŒssen fĂŒr Fernsehen, Radio und Datenkommunikation oder einen entsprechenden Adapter (POA).
- fĂŒr Internet & Telefon: ein Kabelmodem bzw. Kabelroutermodem, welches die Verbindung vom Computer zum CMTS und damit dem Internet ermöglicht. In den aktuellen AnschlussendgerĂ€ten ist bereits ein MTA (Multimedia Terminal Adapter) integriert, der VoC ĂŒber das Fernsehkabel ermöglicht. Reine Kabelmodems der Hersteller Cisco Systems und Motorola gibt es heutzutage nur noch bei Bestandskunden. Seit dem 1. August 2016 hat man als Kunde die Möglichkeit den Router frei zu wĂ€hlen. So kann man sich fĂŒr ein Unitymedia-MietgerĂ€t oder ein eigenes GerĂ€t entscheiden. Der Service bei einem eigenen privaten Router ist jedoch eingeschrĂ€nkt, hier endet die ZustĂ€ndigkeit des Unternehmens an der Multimediadose (MMD).[67]
- fĂŒr Digitalfernsehen (DVB-C) je nach Produkt (bsw. fĂŒr HD-Programmangebote): entweder ein Video-on-Demand-fĂ€higer HD-Receiver, ein kabeltauglicher Digitaler HD-Video-Recorder (HD-DVR), ein CI+-Modul oder ein kabeltauglicher Digitalreceiver (ggf. im FernsehgerĂ€t bereits integriert) sowie eine Smartcard zum EntschlĂŒsseln der digitalen Signale der privaten Programme sowie Pay-TV-Angebote der Fernsehstationen.
Fernsehen
Free-TV
Unitymedia verschlĂŒsselte das digitale TV-Angebot zunĂ€chst mit Nagravision Aladin, das als nicht mehr sicher gilt.[68] Im Rahmen der wettbewerbsrechtlichen PrĂŒfung der Fusion von Unitymedia mit Kabel BW kĂŒndigte das Unternehmen an, die GrundverschlĂŒsselung aufzugeben.[69] Seit Januar 2013 können Kunden neben öffentlich-rechtlichen auch private Fernsehsender in StandardqualitĂ€t (SD) unverschlĂŒsselt empfangen.[70] Ein DVB-C-Tuner ist ausreichend, um ĂŒber 70 digitale Programme zu sehen.
Im Juni 2017 wurde die analoge TV-Ausstrahlung beendet[71] und im Gegenzug die Anzahl der freiempfangbaren SD- und HD-Sender stetig erhöht.[72][73][74]
Pay-TV
Ein Receiver bzw. CI-Modul und eine Smartcard sind fĂŒr reines Pay-TV-Fernsehen sowie private Free-TV-Sender in HD-QualitĂ€t erforderlich.[75] Es sind unterschiedliche Arten von Smartcards im Umlauf, zum Beispiel mit der Bezeichnung âUM01â und âUM02â sowie âI02â und âI12â.[76] FĂŒr die Horizon-Plattform verwendet das Unternehmen sogenannte virtuelle Smartcards, sodass der Kunde keine eigene Smartcard mehr benötigt.[77]
Ende 2005 grĂŒndete Unitymedia den Pay-TV-Sender Arena. Dieser setzte sich in einem Bieterverfahren um die Fernsehrechte fĂŒr die erste und zweite FuĂball-Bundesliga gegen Premiere durch. Die Unitymedia-Tochter erhielt die Rechte fĂŒr drei Jahre.[78] Zwar verzeichnete Arena bis Ende 2006 etwa eine Million Abonnenten, schrieb jedoch von Beginn an rote Zahlen.[79] Mitte 2007 gab Arena die Bundesligarechte vollstĂ€ndig an Premiere weiter, erhielt aber eine Lizenz zur Vermarktung ĂŒber Kabel und Satellit.[80][81] Im Jahr 2007 wurde aus Arena die Fernsehplattform arenaSAT, die ĂŒber Satellit diverse SpartenkanĂ€le ausstrahlte.[82] Der Betrieb wurde 2010 schlieĂlich eingestellt.[83]
2012 kehrte Unitymedia in den Pay-TV-Bereich zurĂŒck und kĂŒndigte eine umfassende Zusammenarbeit mit Sky Deutschland an.[84] Im Rahmen dieser Kooperation bietet Unitymedia seinen Kunden diverse Sky-KanĂ€le in HD-QualitĂ€t an.[85] AuĂerdem betreibt der Kabelnetzbetreiber noch die aus tividi hervorgegangenen verschlĂŒsselten Pakete DigitalTV HIGHLIGHTS, DigitalTV ALLSTARS, DigitalTV INTERNATIONAL und das Erotik-Paket, sowie die Unitymedia Videothek. Das Pay-per-View Angebot Kino auf Abruf wurde hingegen zum 1. Juli 2014 eingestellt, da auch Sky mit Sky Select diesen Dienst anbietet.
ErgĂ€nzend zur Horizon-Plattform bietet das Unternehmen seit 2015 zusĂ€tzlich Filme und Serien von Maxdome an.[86] Damit wurde die Online-Videothek erstmals integraler Bestandteil der Tarife eines Kabelnetzbetreibers.[87] Die Abrechnung von Maxdome erfolgt direkt ĂŒber Unitymedia. AuĂerdem plante das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Netflix[88]. In der Praxis wird die Netflix-App auf der Horizonplattform auf dem Kanal 997 und als App angeboten. Mit der Ăbernahme von Unitymedia durch die Vodafone Group wird in Deutschland die Horizon-Plattform nicht weiterentwickelt und langfristig durch die GigaTV-Plattform ersetzt.[89]
Radio
Es wird ĂŒber das Kabelfernsehnetz ĂŒberwiegend regionale UKW-Radioprogramme eingespeist. Diese sind von der Analogabschaltung im Juni 2017 noch nicht betroffen. ZusĂ€tzlich werden digital ĂŒber DVB-C eine Vielzahl von Radioprogrammen unverschlĂŒsselt ĂŒbertragen. AuĂerdem gibt es gegen Bezahlung Stingray Music zuvor Music Choice. Hier werden Rund um die Uhr ohne Werbeunterbrechung oder Wortbeitrag nach Sparten MusikstĂŒcke verschlĂŒsselt abgespielt.[90][91] DAB sowie den Nachfolgestandard DAB+ werden nicht in das Kabelnetz eingespeist.
Mit der Frquenzumstellung im Oktober 2023 wurde auch im ehemaligen Kabelfernsehnetz von UM die Abschaltung von UKW-Radio vollzogen.[92]
Internet
Die Internettarife von Unitymedia fĂŒr Verbraucher beinhalten im Einzelpaket Geschwindigkeiten von 60 und 120 Mbit/s im Download sowie jeweils 3 und 6 Mbit/s im Upload[93] und in den Kombipaketen 30/3 Mbit/s, 150/10 Mbit/s und 400/20 Mbit/s.[94] Die höchste Geschwindigkeit von 400 Mbit/s wurde im Januar 2016 im Netz freigeschaltet.[95] Die Latenz ist mit ĂŒber 10 ms beim Kabelinternet recht hoch. Hier beabsichtigt das Unternehmen in den nĂ€chsten Jahren einen Wert von unter 1 ms zu erreichen.[96] GrundsĂ€tzlich ist ein Kabelanschlussvertrag keine Voraussetzung, der Internetanschluss kann bei Unitymedia auch ohne Fernsehpaket gebucht werden.[93] Im Jahr 2011 begann man als einer der ersten Netzbetreiber mit der Umstellung seiner AnschlĂŒsse von IPv4 auf das IPv6-Protokoll. Seit 2013 werden fĂŒr neue Privatkunden ausschlieĂlich IPv6-Adressen vergeben.[97] Dabei kommt der problematische Dual-Stack-Lite-Modus zur Anwendung, der zahlreiche gebrĂ€uchliche Anwendungen auf der Kundenseite nicht unerheblich behindert (siehe Kritikabschnitt). Die Buchung einer festen IP-Adresse sowie IPv4 ist nur fĂŒr Business-AnschlĂŒsse möglich. Mitte Mai 2015 wurde das bis dahin eigenstĂ€ndigen Autonome System von Unitymedia vollstĂ€ndig in das der Konzernmutter integriert, ist seitdem nur noch ein Stub-AS und announced keine Routen mehr.[98]
Im November 2015 wurde das Highspeed-Kabelroutermodem Connect-Box Compal CH7465LG des Herstellers Compal vorgestellt. Dieses GerĂ€t verfĂŒgt ĂŒber ein besseres WLAN mit 2,4 und 5 GHz parallel sowie eine Internet-Geschwindigkeit im Upload von bis zu 20 Mbit/s und ein Download (LAN) von bis zu 400 Mbit/s sowie die Möglichkeit zum Umschalten auf reinen Bridge-Modus. Es war der Nachfolger des TC7200 des Herstellers Technicolor.[99]
Seit Ende 2017 arbeitete das Unternehmen an der EinfĂŒhrung des DOCSIS 3.1-Standards, um Datenraten von bis zu 10 Gbit/s im Downstream und 1 Gbit/s im Upstream zu erreichen.[100] In Bochum, Frankfurt, DĂŒsseldorf, Köln, Mannheim und Heilbronn wurde damit begonnen in Verbindung mit DOCSIS 3.1 und einer FRITZ!Box 6591 Cable 1 Gbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload anzubieten.[101]
GeschĂ€ftskunden konnten auĂerdem reine Internet-Tarife buchen, wodurch ein reines Kabelmodem EPC 3208 von Cisco Systems und spĂ€ter ein Hitron CGNv4 zum Einsatz kam, das i. d. R. keine eigene Routing-Funktionen beinhaltet. Hierdurch sind technisch bedingt keine Telefon-Dienste ĂŒber das Modem verfĂŒgbar, alternativ kam eine FRITZ!Box 6490 Cable inklusive Telefonie zum Einsatz. Hierbei wurden Geschwindigkeiten im Download von bis zu 600 Mbit/s und ein Upload von bis zu 20 Mbit/s angeboten.
ZusĂ€tzlich können GeschĂ€ftskunden einen reinen Glasfaser-Anschluss (Fibre) nutzen, mit dem jeweils 10 GBit/s im Down- und im Upload erreicht werden können. Durch Nutzung mehrerer paralleler Fibre-AnschlĂŒsse kann diese Leistung vervielfacht werden.
Mit der Ăbernahme von Unitymedia durch Vodafone wurde 2019 auch ein neues Kabelroutermodem die Vodafone Station Arris TG3442DE des Herstellers Arris International eingefĂŒhrt. Es ist als neues Standardmodem DOCSIS-3.0- und -3.1-kompatibel. Jedoch hat dieses GerĂ€t mit einigen WLAN Problemen zu kĂ€mpfen.
Telefonie
Unitymedia bietet ĂŒber das Kabelfernsehnetz keine klassische Festnetz-Telefonie ĂŒber Analog- oder ISDN-Anschluss bzw. Leitungsweg an, sondern lediglich Voice over Cable bei den reinen Kabelmodems sowie Kabelroutermodem und bei den Fritz!Boxen an. Die bei Unitymedia erhĂ€ltlichen Kabelmodems bzw. Kabelroutermodems fĂŒr den Netzabschluss verfĂŒgen jedoch ĂŒber analoge Ports (a/b-Schnittstelle via TAE- und/oder RJ11 Steckverbindung) zum Anschluss analoger Telefone oder FaxgerĂ€te. Der Anschluss von ISDN-GerĂ€ten ist bei den von Unitymedia verwendeten StandardgerĂ€ten wie dem Technicolor TC 7200, der Connect-Box und der Vodafone-Station, welches maximal zwei Rufnummern bzw. Leitungen ĂŒber zwei analogen Ports unterstĂŒtzt, nicht möglich. Per aufpreispflichtiger âKomfort-Optionâ bietet Unitymedia die OEM-Version FRITZ!Box 6490 Cable von AVM an, die neben den Analogports auch mit einer S0-Schnittstelle zum Anschluss von ISDN-EndgerĂ€ten ausgestattet ist und auĂerdem ĂŒber DECT verfĂŒgt.[102] Allerdings ist hierbei zu beachten, dass ĂŒber den vorhandenen S0-Port an der FRITZ!Box und ĂŒber das Breitbandkabelnetz von Unitymedia nicht alle ISDN-Dienstmerkmale abgebildet bzw. unterstĂŒtzt werden.[103] DarĂŒber hinaus erlaubt diese Konfiguration keine leitungstechnische Not- bzw. Fernspeisung, da das CMTS diese Standardfunktion der klassischen Vermittlungsstelle im DSL-Bereich nicht bietet.[104][105] Dies ist beim Hausnotruf sowie bei Einbruchmeldeanlagen problematisch.[106]
Unitymediakunden können aus diversen Flatrates fĂŒr deutsche, europĂ€ische oder internationale Festnetze und Mobilfunknetze wĂ€hlen.[107] 2014 testete die Zeitschrift connect in ihrem jĂ€hrlichen Festnetztest die Telefonie von Unitymedia und beurteilte sie mit âsehr gutâ. Unitymedia und die Marke Kabel BW erreichten Platz 2 und 3 hinter der Deutschen Telekom. Positiv bewertet wurde unter anderem der vergleichsweise schnelle Verbindungsaufbau.[108] Doch auch in diesem Netztest zeigte sich wie schon in den Vorjahren erneut deutlich, dass bei Kriterien wie der Rufaufbau- oder Sprachlaufzeit die Referenzwerte klassischer ISDN-AnschlĂŒsse bei weitem nicht erreicht werden.[109][110][111][112][113][114][115]
Mobilfunk
Seit 2011 konnten Unitymedia-Kunden auch MobilfunkvertrĂ€ge abschlieĂen, hierzu kooperierte das Unternehmen mit TelefĂłnica Germany.[116] Im November 2016 wurde damit begonnen, ĂŒber die Unitymedia Stores sowie online Smartphones und Tablets zu vertreiben.[117][118] Aufgrund der Ăbernahme durch die Vodafone Group wird das Mobilfunkangebot sowie die Zusammenarbeit mit O2 wie bereits bei Vodafone Kabel Deutschland geschehen auch bei Unitymedia eingestellt und bei Neukunden bzw. NeuvertrĂ€ge ausschlieĂlich Vodafone-Mobilfunkprodukte angeboten.
Kritik
2007 mahnte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Unitymedia ab. Grund war die Preiserhöhung fĂŒr analoges Kabelfernsehen, die den Eindruck erweckte, der digitale Anschluss werde in Zukunft weniger Kosten verursachen.[119] Die Preiserhöhung fĂŒhrte zu zahlreichen Beschwerden betroffener Kunden.[120] Zwar rĂ€umte das Unternehmen ein auĂerordentliches KĂŒndigungsrecht ein, jedoch genĂŒgte dieser Schritt nach Ansicht der Verbraucherzentrale nicht den rechtlichen Anforderungen.[121] Sie klagte vor dem Landgericht Köln auf Unterlassung, im Juni 2008 gab Unitymedia eine entsprechende UnterlassungserklĂ€rung ab.[122] SpĂ€ter wurden Beschwerden der Kabelkunden laut, Unitymedia berechne unerwĂŒnschte TV-Pakete.[123] AuĂerdem geriet das Unternehmen 2009 in die Kritik, irrefĂŒhrende Werbung fĂŒr digitales Fernsehen zu betreiben.[124]
Unsauberer Kundenfang
2010 wurde dem Unternehmen vorgeworfen, dass Mitarbeiter Zutritt zu Wohnungen mit dem Vorwand erbaten, dort den Pegel der Antenne zu messen. TatsĂ€chlich ging es den âMedienberaternâ darum, potenziellen Kunden weitere VertrĂ€ge anzubieten. Unitymedia stellte auf Anfrage klar, dass es dem AuĂendienst eindeutig untersagt sei, notwendige Messungen als Vorwand zu nutzen, um VerkaufsgesprĂ€che einzuleiten. Dennoch enthielten interne Unterlagen nach Angaben des cât-Magazins derartige Anweisungen.[125] Bereits 2009 gab es Berichte, Mitarbeiter von Unitymedia hĂ€tten sich im Namen des Dortmunder Wohnungsunternehmens DOGEWO21 bei Mietern vorgestellt und anschlieĂend KabelvertrĂ€ge verkauft. Damals erklĂ€rte Unitymedia ebenfalls, ein solches Verhalten werde nicht akzeptiert. Gleichzeitig verwies Unitymedia auf sein berechtigtes Interesse, Kontrollen bei Nichtzahlern durchzufĂŒhren.[126]
Streit um Netzentgelte
2013 entfernte Unitymedia KabelBW den Norddeutschen sowie den Bayerischen Rundfunk aus dem analogen Kabelfernsehen, was Zuschauer kritisierten.[127] Hintergrund waren unterschiedliche Auffassungen der Kabelnetzbetreiber sowie der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF, welche seit Ende 2012 keine GebĂŒhren mehr fĂŒr die Einspeisung ihrer Programme entrichteten.[128] Nach Angaben des Norddeutschen Rundfunks waren etwa 30 Prozent aller Haushalte mit Kabelanschluss von der Ănderung betroffen.[129] Unitymedia KabelBW erklĂ€rte, die betroffenen Sender wĂŒrden keinen Wert auf die Verbreitung ihrer Programme legen und ersetzte die Programme teilweise durch Angebote der RTL Group und ProSiebenSat.1 Media.[130] AuĂerdem reichte das Unternehmen im Oktober 2013 unter anderem Klage gegen das ZDF beim Verwaltungsgericht Mainz ein.[131] Im April 2018 wurde der jahrelange Streit zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern sowie Unitymedia beigelegt und die neu geschlossene Vereinbarung mit der ARD gilt zunĂ€chst fĂŒr zehn Jahre, mit dem ZDF fĂŒr sechs Jahre.[132] Am 22. Januar 2019 hatte Unitymedia das Deutschlandradio aus dem Kabelnetz entfernt, da der Sender kein Interesse an der Verbreitung hĂ€tte. Unitymedia erklĂ€rte, dass der Sender den Verbreitungsvertrag fĂŒr den Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova zum Ende des Jahres 2018 gekĂŒndigt habe.[133] Nach einem Jahr Abstinenz werden seit dem 21. Januar 2020 Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova sowie der neue Sonderkanal Dokumente & Debatten digital ĂŒber DVB-C eingespeist.[134]
NetzneutralitÀt
Im Zuge der Debatte ĂŒber die NetzneutralitĂ€t sowie die Definition des technischen und rechtlichen Netzabschlusses stand u. a. auch Unitymedia in der Kritik, da seit 2013 in den Tarifen fĂŒr Privatkunden nur noch Zwangsrouter zum Einsatz kamen. Der Betrieb eigener Hardware am Anschluss wurde dadurch eingeschrĂ€nkt.[135] Lediglich in den Tarifen fĂŒr GeschĂ€ftskunden fĂŒr den reinen Internetanschluss ohne Telefonie wurden noch transparente Modems bereitgestellt, die den technisch einwandfreien Anschluss eigener Hardware erlauben. Besonders problematisch erwies sich in diesem Zusammenhang die flĂ€chendeckende EinfĂŒhrung des von vielen Kunden gewĂŒnschten KombigerĂ€t Technicolor TC 7200 zum 1. Juli 2013.[136] Das TC 7200 bietet Kabelmodem, LAN- und WLAN-Router in einem GerĂ€t. Sowohl Unitymedia als auch Kabel BW hatten in diesem GerĂ€t die grundsĂ€tzlich bestehende Möglichkeit zum Umschalten auf den reinen Bridge-Modus deaktiviert.[137][138] AuĂerdem hat dieses GerĂ€t mit technischen Problemen, wie zum Beispiel schlechter WLAN-Geschwindigkeit, zu kĂ€mpfen.[139] Das trifft insbesondere im Zusammenhang mit der ebenfalls kritisierten Implementierung des IPv6 Dual-Stack Lite zu.[140] Zum 1. August 2016 wurde der Routerzwang aufgehoben.
Unitymedia WifiSpot
Im Mai 2016 kĂŒndigte Unitymedia an, dass ihre Kunden unter Verwendung der Kunden-WLAN-Router einen WLAN-Hotspot bekommen wĂŒrden. Hierbei muss sich der Kunde vorab auf der Unitymedia-Internetseite anmelden, um den Unitymedia WifiSpot nutzen zu können.[141] Kunden, die nicht innerhalb von vier Wochen Widerspruch einlegen, öffnen ihren Router automatisch fĂŒr âGĂ€steâ. Hierbei wird ein zweites WLAN auf den Unitymedia-Mietrouter eingerichtet. Die Störerhaftung ĂŒbernimmt dabei der Netzbetreiber. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verklagte das Unternehmen wegen dieser Praxis und bekam beim Landgericht Köln in erster Instanz recht. Das Oberlandesgericht Köln hatte die Klage jedoch abgewiesen, eine ausdrĂŒckliche Zustimmung der Nutzer sei nicht erforderlich. Allerdings muss fĂŒr Kunden die Möglichkeit bestehen, durch einen Widerspruch aus dem System auszusteigen.[142] Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt. Der BGH urteilte, dass ein Widerspruchsrecht ausreiche, sodass Unitymedia die Rechte der Kunden nicht verletzt hat.[143]
Kabelrouter Zwangstausch
Im Zuge der Netzmodernisierung in Verbindung mit der EinfĂŒhrung des neuen Ăbertragungsstandard Docsis 3.1 fĂŒhrte Unitymedia auch bei Bestandskunden den Tausch auf eine aktuelle Fritzbox durch. Betroffen sind die Fritzbox-Modelle 6591 (derzeit mit Fritz OS 07.03) und 6490 (derzeit mit Fritz OS 07.10.). Da mittel- bis langfristig alle Kunden auf Docsis 3.1 umgestellt werden sollten, konnte vielen Nutzern auch ein Wechsel auf das Kabelroutermodem Vodafone Station drohen, die mit technischen Problemen zu kĂ€mpfen hatte. Es wurde dem Kunden bei der Umstellung nur 10 Tage Zeit eingerĂ€umt um diese Ănderung durchzufĂŒhren, wurde die Frist ĂŒberschritten stand man ohne Internet und Telefonie da, da die alte Box automatisch deaktiviert wurde. Die alte, ĂŒberlassene Hardware war innerhalb von 14 Tagen zurĂŒckzusenden. Anfang 2020 standen Unitymedia-Kunden nach dem Zwangstausch ihres Kabelrouters allerdings vor der unschönen Situation, dass die neue Fritzbox Cable 6591 ein gebrandetes Fritz OS 7.03 hat, wĂ€hrend die alte Fritzbox Cable 6490 bereits auf einem gebrandeten Fritz OS 7.10 lief. Das fĂŒhrt beim Wechsel des Kabelrouters und möglicherweise auch im weiteren Betrieb zu Problemen. Ein Wechsel der Konfiguration von der alten gebrandeten weiĂen Cable 6490 in eine neue gebrandete Cable 6591 war nicht möglich.[144]
Weblinks
- Website von Unitymedia. Unitymedia ist jetzt Vodafone
Einzelnachweise
- â Impressum ( vom 28. Januar 2021 im Internet Archive) In: unitymedia.de.
- â a b Annual Report. December 31, 2017. (PDF; 1,1 MB) In: libertyglobal.com, 16. MĂ€rz 2018, abgerufen am 8. Dezember 2023.
- â a b Jens Ihlenfeld: Unitymedia statt ish, iesy und Tele Columbus. In: Golem.de. 22. Mai 2007, abgerufen am 16. MĂ€rz 2015.
- â Ramy Caspi: Unitymedia adds mobile telephony to product range. ( vom 27. Februar 2017 im Internet Archive) In: mvnodynamics.com, 5. Dezember 2011, abgerufen am 29. Juni 2017.
- â Kabel BW fĂ€llt in amerikanische HĂ€nde. In: N-tv. 21. MĂ€rz 2011, abgerufen am 14. Februar 2026.
- â a b Liberty Global soll Unitymedia ausgenommen haben. In: golem.de. 5. Dezember 2018, abgerufen am 30. Dezember 2018.
- â Unitymedia streicht Kabel BW im April. In: TV Digital. 10. MĂ€rz 2015, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 14. April 2015; abgerufen am 16. MĂ€rz 2015.
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Koordinaten: 50° 56âČ 16,5âł N, 6° 52âČ 44,7âł O

