

TransJakarta (kurz TJ ) ist der Zusammenschluss von dem in Jakarta installierten Stadtbus- und Busway-System. Es ist dem in BogotĂĄ sehr erfolgreich eingefĂŒhrten TransMilenio-System nachempfunden und befindet sich derzeit im konsequenten Ausbau. Das System wird von provinzeigenen Unternehmen PT Transportasi Jakarta betrieben.
Ăberblick
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Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Transjakarta-System war erst als eine der VorschlĂ€ge zum Erlösen der Verkehrskrise in Jakarta. Im Jahr 2001 waren wĂ€hrend der Amtszeit ehemaligen BĂŒrgermeister Sutiyoso folgende VorschlĂ€gen weit bekannt:[1]
- Bus Rapid Transit
- Mass Rapid Transit (U-Bahn): Der Bau erster Linie (Nord-Sued) begann nur spÀter im 2014, im Betrieb seit 2019 mit weiteren VerlÀngerung noch im Bau
- Monorail: Der Bau begann im 2007 und 2013 durchgestartet wurde, aber wegen komplizierte VertrauensbrĂŒche werden Teil ihrer Trasse sowohl von Light Rail Transit (Stadtbahn, LRT Jabodebek) Linien Cibubur-Line und Bekasi-Line, der seit 2023 im Betrieb, als auch geplante VerlĂ€ngerung der Stadtbahn Linie Sued (LRT Jakarta) nach Tanah Abang ersetzt.
- Waterway (FĂ€hre): Ein Probebetrieb wurde gefĂŒhrt, aber spĂ€ter endgĂŒltig eingestellt.
Mass Rapid Transit war zwar mit groĂe KapazitĂ€t als leistungsfĂ€higste Ideal fĂŒr die Verkehrsnot anerkannt, aber es braucht Investitionen und Finanzierung vom Ausland. Solche Kooperation wurde damals wegen Asienkrise 1998 und folgende Mangel an Vertrauen der Kreditinstituten als unrealistisch gesehen. Bus Rapid Transit wurde deshalb als Ăbergangslösung durchgefĂŒhrt, bis Finanzierung eines U-Bahn wieder vorstellbar ist.[1]
Transjakarta wurde durch PT Pamintori Cipta, ein oft beauftragte Beratungsfirma der Provinzregierung Jakartas, konzipiert. Eine entscheidende Rolle spielte der Think-Tank Institute for Transportation & Development Policy (ITDP) bei der wissenschaftlichen Konzipierung. Daneben kooperierte der Provinzregierung auch mit Center for Transportation Studies der Universitas Indonesia (UIâCTS) und US-Amerikanischer Agentur zum Entwicklungszusammenarbeit (USAID).[2]
Die erste TransJakarta-Linie, der sogenannte Korridor I, von Stasiun Kota Jakarta (Bahnhof Kota) zum Blok M (ein Busbahnhof mit angegliedertem Einkaufszentrum) wurde mit ihren 12,9 Kilometern am 15. Januar 2004 eröffnet. WĂ€hrend der ersten beiden Wochen wurde auf der Linie Freifahrt gewĂ€hrt, so dass der kommerzielle Betriebsbeginn mit dem 1. Februar 2004 zu datieren ist. Es gab einige EinfĂŒhrungsprobleme, wie einen Bus, der mit dem Dach eine EisenbahnunterfĂŒhrung rammte. Ebenso gab es immer wieder technische Probleme, wie nicht funktionierende TĂŒren. Aber auch konzeptionelle Probleme mussten bewĂ€ltigt werden: so wurden die Busse z. B. auf die GröĂe von EuropĂ€ern ausgelegt, so dass die meisten der Haltegriffe von den kleineren Indonesiern nicht erreicht werden konnten. Die meisten dieser Probleme sind mittlerweile gelöst, und TransJakarta hat sich zu einem groĂen Erfolg entwickelt. Seit dem 21. April 2005 werden bei TransJakarta auch Frauen als Fahrer angestellt.
Nach dem Erfolg der Korridor I wurden weiteren Linien geöffnet. Insgesamt baute Jakarta bis 2023 14 Stammstrecken:
- Korridoren 2 und 3 wurden 15. Januari 2006 eingeweiht.[3][4][5][6]
- Korridoren 4-7 wurden 27. Januar 2007 eingeweiht.[7][8][9]
- Korridor 8 wurde 21. Februar 2009 eingeweiht.[10][11][12]
- Korridoren 9 und 10 wurden 31. Dezember 2010 eingeweiht.[13]
- Korridor 11 wurde 28. Dezember 2011 eingeweiht.[14]
- Korridor 12 wurde 14. Februar 2013 eingeweiht.[15]
- Korridor 13 wurde 16. August 2017 eingeweiht und bisher die einzige Linie, die oberirdisch getrennte Strecke von StraĂenebene besitzt.[16]
- Korridor 14 wurde 10. November 2023 als BRT eingeweiht, fÀngt vorher als Stadtbuslinie seit 3. Maerz 2022 an
Von der Eröffnung bis zum 27. Maerz 2014 wurde das System als eine öffentliche Dienstleistung unter Unit Pengelola Transjakarta Busway betrieben. Auf Initiative des damaligen BĂŒrgermeisters Basuki Tjahaja Purnama wurde Ihrer Rechtsform des Unternehmens in die regionaleigenen Gesellschaft PT Transportasi Jakarta umgewandelt. Als neue Gesellschaft organisiert PT Transjakarta ein Wettbewerb fĂŒr ein neues Logo und Lackierung. Der Wettbewerb wurde vom 20-Jahriger Fakhri Azmi gewonnen, dessen Design offiziell im 10. Maerz derselben Jahr vorgestellt wurde. Mit geringen Ănderungen ist es noch aktuelles Design der Transjakarta.[17]
Fahrgastzahlen
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Zum Ende des zweiten Betriebsjahres 2005 wurden 65.000 FahrgĂ€ste/Tag gezĂ€hlt. Diese Zahl verdoppelte sich fast in nur einem Vierteljahr auf 120.000 FahrgĂ€ste/Tag im MĂ€rz 2006. Hierbei wiesen vor allem die Korridore II und III (also die Ost-West-Achse) besonders hohe FahrgastzuwĂ€chse auf, wohingegen der Korridor I (die Nord-SĂŒd-Achse) einen eher mĂ€Ăigen Fahrgastzuwachs hatte. Das projektierte Fahrgastziel des bislang eröffneten Netzes liegt bei 260.000 FahrgĂ€sten/Tag.
Mit Eröffnung mehrerer Linien liegt 2011 jĂ€hrlich der Fahrgastzahl bei 114,7 Mio. Im Jahren 2015 und 2016 sind die Zahlen weiter gesunken, von 111,6 Mio/Jahr im 2014 bis 102,95 Mio/Jahr im 2016. Transjakarta wurden danach von der Provinzregierung beauftragt, Stadtbusse von Privatanbietern Schritt zu Schritt zu ĂŒbernehmen. Dadurch erreichte Transjakarta 2016 ein Rekord von 123,73 Mio. jĂ€hrliche FahrgĂ€ste.[18][19]
Laut eigenen Angaben wurden im Juli 2025 durchschnittlich 459.173 FahrgÀste/Tag gezÀhlt. Dazu gehört FahrgÀste der Bus Rapid Transit und Stadtbusse, der auch von Transjakarta bedient.[20]
Erreichte Ziele
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]TransJakarta ist sowohl bei den EntscheidungstrÀgern wie auch bei den FahrgÀsten als höchst effizient und komfortabel anerkannt, so dass in Jakarta Einigkeit besteht, dass ein weiterer Ausbau sinnvoll ist.
Das System hat nicht nur zu wesentlich höheren Reisegeschwindigkeiten im ĂPNV gefĂŒhrt, sondern es konnten auch einige hundert Busse abgelöst werden, die sich die meiste Zeit nur in Staus befanden und deshalb auch fĂŒr die Betreiber höchst ineffizient waren. Die Umweltbelastung entlang der bislang realisierten Korridore hat sich verbessert: zum einen wurden die alten Dieselbusse durch die mit wesentlich besserer Motortechnologie ausgestatteten TransJakarta-Busse abgelöst und zum anderen entstehen nun im restlichen Verkehr weniger Staus, da die frĂŒheren Busse, die an den unmöglichsten Stellen FahrgĂ€ste aufgenommen und abgesetzt haben, nicht mehr verkehren.
Teilweise wird das TransJakarta-System aber auch bereits wegen seines Erfolges angegriffen: da die Busse in den meisten Zeiten wesentlich schneller vorankommen als der Verkehr auf den anderen Fahrstreifen, gab es bereits mehrere Proteste, Kundgebungen und StraĂensperrungen von Taxi- und Kleinbusfahrern, die befĂŒrchten, dass ihnen durch die TransJakarta-Busse das GeschĂ€ft gemindert wird.
Betrieb
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fahrwegseitige Infrastruktur
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Das wesentliche Element des TransJakarta-Systems beruht auf eigenen Fahrspuren fĂŒr die Busse. Diese sind durch hohe Randsteine von der Fahrbahn fĂŒr die anderen Kraftfahrzeuge abgetrennt, so dass die Busse im von sehr vielen Staus geprĂ€gten Verkehr von Jakarta ungehindert vorankommen. Diese Busspuren sind deutlich mit âKhusus Buswayâ (Sonder-Busspur) gekennzeichnet. Auf den Kreuzungen sind die TransJakarta-Fahrbahnen durch roten Asphalt abmarkiert, der die Autofahrer darauf hinweisen soll, diese FlĂ€chen nicht zu blockieren.
Es gibt allerdings auch einige, meist nur wenige hundert Meter lange Stellen, in denen es zum Mischverkehr mit dem Individualverkehr kommt. Diese Stellen (vor allem die EinmĂŒndungen in die normale Fahrbahn) und die nicht fĂŒr die TransJakarta-Busse priorisierten Ampeln an den wenigen Kreuzungen bilden augenfĂ€llige Schwachpunkte des Systems. Sie fĂŒhren immer wieder zu betrieblichen Verzögerungen und zu langen Fahrzeugkolonnen. Die Busse stauen sich auf und es kommt zur Pulkbildung, was den Betrieb in der Folge in einen noch labileren Zustand versetzt. FahrgĂ€ste drĂ€ngen sich hier nicht nur zu den StoĂzeiten, und der Umsteigevorgang durch die Haltestelle ist durch die vielen Menschen im engen Bauwerk sehr beschwerlich. Im gesamten TransJakarta-System gilt ein Einheitstarif von 3.500 Rupien (ca. 0,20â0,30 Euro). Es kann in allen Haltestellen, die von mehreren Buslinien angefahren werden, ohne Lösung eines weiteren Tickets umgestiegen werden.
Fahrzeuge
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Elektrobus SAG Golden Dragon von Bianglala Metropolitan
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Solobus der Typ Mercedes-Benz OH 1626 von Bianglala Metropolitan
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Selbstbetrieben (von Transjakarta) Niederflurbus unter der Marke Metrotrans
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Niederflurbus SAG Golden Dragon von Bianglala Metropolitan
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Solobus der Typ Hino RK8 R260 body Discovery von Perum Damri

Die Flotte der PT TransJakarta bzw. ihrer Beauftragte umfasst sowohl Niederflurbusse als auch Hochflurbusse. Mit Hochbahnsteigen ausgestatteten Haltestellen werden nur von Hochflurbusse mit Hochflur-TĂŒren erreichbar. Im Juli 2020 waren 4017 Einheiten im Einsatz. GemÀà ihrer KapazitĂ€t sind diese Flotte unter Gelenkbus, Midibus, Maxibus und Solobus eingegliedert.[21]
Aktuell tragen GroĂteils der hochflurige Flotte eine weiĂ-blauige Lackierung mit dem TransJakarta-Logo. Ausnahme davon sind 2016 von der Verkehrsministerium abgegebene Busse, der aufgrund ihrer Auftrag vollstĂ€ndig blau lackiert werden sollen. Sowohl Niederflurbusse als auch Midibusse werden mit einen orange-weiĂ variant der Lackierung gefĂ€rbt, jeweils mit MetroTrans und MiniTrans Marke statt Transjakarta. Grund dafĂŒr sind Kooperationen mit ehemaliger Midibus-Betriebe, um ehemalige MetroMini und Kopaja-Linien mit abgelaufenen Genehmigung als Transjakarta betriebene Stadtbusse umzuwandeln.
Die Fahrzeuge sind vollklimatisiert und befinden sich dank entsprechender Wartung in einem fĂŒr indonesische VerhĂ€ltnisse ausgesprochen guten Zustand. Als Energiequelle verfĂŒgt bestehende Busse Erdgas und Dieselkraftstoff.
Ab 2020 werden bei jeder neuen Ausschreibungen Elektrobusse vorgeschrieben. Die Busse fahren mit Akkus, die jeder Nacht auĂer Dienst an speziell eingerichteten Ladestation im ihren Busdepot aufgeladen werden mĂŒssen. Vor dem Inbetriebnahme mĂŒssen alle Busherstellern Ihre Fahrzeuge Transjakarta vorstellen und sie durch Probefahrten ihre Elektrofahrzeuge prĂŒfen lassen.
Eine weitere HĂŒrde ist die Wirtschaftlichkeit, der nicht nur von der Transjakarta selbst geprĂŒft wird, sondern auch bei der Kaufentscheidung jedes einzelnen mit Transjakarta kooperierende Verkehrsunternehmen eine Rolle spielt. Da es derzeit noch keine qualifizierten Elektrofahrzeuge gibt, besteht (Stand 2025) eine Ausnahme von dieser Pflicht fĂŒr Midibusse und Kleinbusse (indonesisch: Angkot).
Hohe Reisegeschwindigkeit
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Die hohe Reisegeschwindigkeit im TransJakarta-System wird folgendermaĂen erreicht:
- Die eigenen Fahrspuren, die ein ungehindertes Vorankommen, unbeeinflusst von restlichen Verkehr, ermöglichen.
- Die LinienfĂŒhrung entlang langer Hauptverkehrsachsen, die wenige Kreuzungen und Kurven aufweisen. AuĂerdem ist der eigene Fahrweg hier meistens in der StraĂenmitte angeordnet, so dass hier auch ein- bzw. ausbiegende Verkehre nicht vorkommen.
- Der Fahrkartenverkauf und die Entwertung findet bereits am Eingang zur Haltestelle statt, so dass hierdurch keine Verlustzeiten im Fahrzeug entstehen.
- Die Haltestellen in StraĂenmitte werden in den allermeisten FĂ€llen durch FuĂgĂ€ngerbrĂŒcken erschlossen, so dass auch kein FuĂgĂ€ngerverkehr ĂŒber die Busway-Fahrspuren stattfindet. Fahrtreppen oder Lifte gibt es allerdings so gut wie keine, so dass das System von behinderten FahrgĂ€sten â wenn ĂŒberhaupt â nur unter erschwerten UmstĂ€nden genutzt werden kann.
- Hochflurhaltestellen in Kombination mit den busseitigen TĂŒren, die einen Fahrgastwechsel ohne Ăberwindung eines zeitaufwĂ€ndigen Höhenunterschieds ermöglichen
- FahrzeugtĂŒren, die als schnellgĂ€ngige, zweiflĂŒgelige, breite SchiebetĂŒren ausgelegt sind, so dass problemlos zwei FahrgĂ€ste parallel ein- bzw. aussteigen können
- Verzicht auf Klappbretter zwischen Fahrzeug und Bahnsteig, so dass keine Zeit durch das Aus- und Einklappen verloren geht. Allerdings entstehen hierdurch auch manchmal recht breite Spalte zwischen dem Fahrzeug und dem Bahnsteig.
- Ein Fahrzeugbegleiter in jedem Fahrzeug, der neben der Absicherung und Hilfestellung bei Ăberwindung des Spaltes dafĂŒr sorgt, dass die Passagiere erst vollstĂ€ndig hinausgelassen werden und so kein Zeitverlust durch GedrĂ€nge im TĂŒrbereich entsteht.
- Des Weiteren weist der Fahrzeugbegleiter FahrgĂ€ste ab, wenn der Bus bereits zu voll ist. Hierdurch werden zu lange Haltezeiten vermieden. Meist ist der folgende Bus auch ohnehin bereits in Sichtweite, so dass auch den zurĂŒckgelassenen FahrgĂ€sten kein allzu groĂer Zeitverlust entsteht. Es ist im Allgemeinen sogar so, dass viele FahrgĂ€ste bei ĂberfĂŒllung gern den nĂ€chsten Bus abwarten, um dann als einer der ersten in den nĂ€chsten Bus zu gelangen und so einen Sitzplatz zu erhalten.
- Die FahrgĂ€ste, die meist sehr zĂŒgig in das Fahrzeug drĂ€ngeln, um sich einen Sitzplatz zu sichern.
- Die Netzkonfiguration sorgt dafĂŒr, dass an den Zwischenhaltestellen ohnehin nicht allzu viel Fahrgastwechsel stattfindet. HauptsĂ€chlich werden die Relationen zwischen den zentralen Haltestellen Stasiun Kota Jakarta bzw. Harmoni und den an den Endstellen gelegenen Busbahnhöfen (Terminals) genutzt, von denen aus der Verkehr durch jeweils mehrere Dutzend Stadtbuslinien weiter in die einzelnen Stadtteile verteilt wird bzw. die Fernbusse nach ganz Java abgehen. An den Zwischenhaltestellen findet hingegen nur wenig Verkehr statt.
Betriebliche Besonderheiten
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Einige Besonderheiten und Kuriosa des TransJakarta-Systems:
- Die Fahrzeuge besitzen jeweils nur eine TĂŒre je Seite. Hierdurch ist zum einen die Haltestellenausstattung weniger aufwĂ€ndig und zum anderen kann so der Fahrgastwechsel durch nur einen Fahrzeugbegleiter je Bus abgesichert werden.
- Da der zentrale Umsteigepunkt nicht von jeder Linie aus allen Richtungen angefahren wird (siehe Netzplan), kommt es teilweise zu recht merkwĂŒrdigen Umsteigekaskaden. Um von Pasar Baru zum Blok M zu gelangen, muss man z. B. zuerst mit der gelben Linie nach Juanda oder Pecenongan fahren, dort in die blaue Linie nach Harmoni umsteigen, um dann dort endlich in die rote Linie zum Blok M zu gelangen. Der Korridor III in Richtung Kalideres ist von Harmoni nicht direkt zu erreichen. Aus diesem Grunde fahren die meisten FahrgĂ€ste mit der gelben Linie zumeist die âEhrenrundeâ ĂŒber Pasar Baru, da sie beim direkten Umsteigen in Pecenongan ihren Sitzplatz verlieren wĂŒrden.
- Die Haltestellen sind in einem wesentlich schlechteren Zustand als die durchweg gepflegten Busse. Hier kommt es z. B. hĂ€ufig vor, dass die eigentlich vorhandene Klimaanlage nicht funktioniert oder dass die GummiwĂŒlste an der (mit einer GlasschiebetĂŒre abgesicherten) Bahnsteigkante abgerissen sind, so dass der ohnehin bereits vorhandene Spalt zum Fahrzeug hin dann zwangslĂ€ufig Weiten von ĂŒber 20 cm annehmen muss.
- Beim Fahrkartenkauf erhĂ€lt man eine Chipkarte, die sofort danach an einem Drehkreuz, das den Zugang zur Haltestelle bildet, wieder eingezogen wird. Vermutlich bilden diese Chipkarten den ersten Schritt zum geplanten, zukĂŒnftigen integrierten Verkehrssystem von Jakarta, welches weitere TransJakarta-, zwei Monorail- und eine MRT-Linie umfassen soll. Auch sollen die diversen von der indonesischen Staatsbahn betriebenen S-Bahnlinien in das stĂ€dtische Verkehrssystem integriert werden.
- An den Stellen, wo die Busspuren wieder in die normale StraĂe mĂŒnden, stehen teilweise Polizeiposten, die kontrollieren, dass keine Autofahrer regelwidrig diese Spuren nutzen.
- TransJakarta fĂŒhrt eigens Schulungen fĂŒr SchĂŒlergruppen durch. Hierzu werden Sonderbusse eingesetzt, die den sonstigen FahrgĂ€sten nicht zur VerfĂŒgung stehen. Ziel dieses Schulungsprogramms ist es, den SchĂŒlern die Fahrzeuge an sich, das geordnete Anstellen in einer Reihe und ein zurĂŒckhaltendes und den Ă€lteren FahrgĂ€sten zuvorkommendes Verhalten beizubringen.

Weiterer Systemausbau
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Abschnitt Ancol â Terminal Kampung Melayu des Korridor V und der Korridor IV sollen bereits am 5. Januar 2007 in Betrieb gehen. Im Endzustand 2010 soll das System dann 15 Korridore umfassen.
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TransJakarta-Netz im Oktober 2006
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TransJakarta-Netz im Februar 2007
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Netztopologie im Februar 2007
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TransJakarta-Netz im Februar 2007
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TransJakarta-Netz 2011
Liste der Linien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bus Rapid Transit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]ZeichenerklÀrung:
: KRL Commuter Line, vergleichbar mit S-Bahn
: Mass Rapid Transit
: Light Rail Transit, von verschiedenen Unternehmen (LRT Jakarta und LRT Jabodebek)
: Airport Rail Link, betrieben durch KAI Commuter
: Kereta-Api-Indonesia-Fernverkehr
: Whoosh (Hochgeschwindigkeitszug)
: Fernbusbahnhof
: Flughafen
: FĂ€hre oder Schiffahrt
Stadtbus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Regionalbus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- TransJakarta-Webseite (in Indonesisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â a b Sutiyoso Ceritakan Momen Transjakarta Dikecam Banyak Pihak #untoldstory. (Video 6:26 min) In: youtube.com. Abgerufen am 15. Juli 2023 (indonesisch).
- â TransJakarta Bus Rapid Transit System, Technical Review. (PDF; 7,33 MB) ITDP, Dezember 2003, archiviert vom am 11. November 2011; abgerufen am 16. Juni 2012 (englisch).
- â Busway Koridor II dan III Diresmikan (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive )
- â Busway Koridor II & III Diresmikan, Warga Jakarta Antusias In: detikcom, 15. Januar 2006. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Dua Jalur Busway Diresmikan In: Tempo.co, 15. Januar 2006. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â 71 Bus Jakarta Koridor II dan III Beroperasi April 2006 In: ANTARA News, 15. Januar 2006. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Sutiyoso: Busway Koridor IV-VII Siap Diresmikan In: detikcom, 22. Dezember 2006. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Sutiyoso Uji Coba Busway Koridor IV-VII In: detikcom, 22. Dezember 2006. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Inilah Jalur Rawan Macet Akibat Busway Koridor IV-VII In: detikcom, 9. Januar 2007. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Hore, Busway Koridor VIII Diresmikan In: detikcom, 21. Februar 2009. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Fauzi Bowo Bangga Bisa Resmikan Busway Koridor VIII In: detikcom, 21. Februar 2009. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Foke Resmikan Bus Transjakarta Koridor VIII In: Kompas.com, 21. Februar 2009. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Suryanto: Fauzi Bowo Resmikan Busway Koridor 9 dan 10 In: ANTARA News, 31. Dezember 2010. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Foke Resmikan Koridor XI Kampung Melayu-Pulogebang In: detikcom, 28. Dezember 2011. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Alfiyyatur Rohmah: Mulai Hari Ini, Arah Pluit-Tanjung Priok Bisa Naik Bus Transjakarta In: Kompas.com, 14. Februar 2013. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Nursita Sari, Indra Akuntono: Djarot: Koridor 13 Transjakarta Hadiah bagi Seluruh Warga In: Kompas.com, 16. August 2017. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2018 (indonesisch).
- â Artikel:"Logo Baru TransJakarta Akan Digunakan Pada Bus Baru di 2015" di detik.com
- â Alsadad Rudi: Inikah yang Menjadikan Warga Malas Naik Transjakarta? In: Kompas.com, 25. Februar 2016. Abgerufen am 13. Oktober 2025 (indonesisch).
- â Jessi Carina: PT TransJakarta Koreksi Data Kenaikan Penumpang Versi Sandiaga In: Kompas.com, 14. Januar 2017. Abgerufen am 13. Oktober 2025 (indonesisch).
- â Dudung KS: PPID PT Transportasi Jakarta || Informasi. Archiviert vom am 31. Mai 2025; abgerufen am 12. Oktober 2025 (indonesisch).
- â PPID PT Transportasi Jakarta. Abgerufen am 11. Mai 2021.
