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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Tijuana (Begriffsklärung) aufgeführt.
Tijuana
Tijuana (Baja California)
Tijuana (Baja California)
Tijuana
Tijuana auf der Karte von Baja California
Koordinaten 32° 30′ 1″ N, 116° 57′ 14″ W32.5004-116.95420Koordinaten: 32° 30′ 1″ N, 116° 57′ 14″ W
Basisdaten
Staat Mexiko

Bundesstaat

Baja California
Municipio Tijuana
Stadtgründung 11. Juli 1889
Einwohner 1.810.645 (2020)
– im Ballungsraum 2.157.853
Stadtinsignien
Detaildaten
Fläche 637 km²
Bevölkerungsdichte 2212 Ew./km2
Höhe 20 m
Stadtgliederung 11
Gewässer Río Tijuana
Postleitzahl 22000, 22200, 22127, 22440, 22444, 22650
Zeitzone UTC−8
Website www.tijuana.gob.mx
Skyline von Tijuana
Skyline von Tijuana
Skyline von Tijuana
Stadtpanorama
Stadtpanorama
Stadtpanorama

Tijuana [tiˈxwana] ist eine Stadt im Nordwesten von Mexiko im Bundesstaat Baja California an der Küste des Pazifiks. Die Bevölkerung belief sich 2019 auf etwa 1,902 Millionen Menschen vor Ort und über 2,3 Millionen im Ballungsraum.[1] Die Stadt, die nur 29 Kilometer südlich der Stadtmitte und direkt an der südlichen Grenze der US-amerikanischen Stadt San Diego liegt, ist ein wichtiger Zielort für Touristen und Reisende aus Südkalifornien. Tijuana ist ein Teil der Metropolregion San Diego–Tijuana und der Megalopolis Südkaliforniens, die nördlich von Los Angeles anfängt und sich bis in die Mojave-Wüste erstreckt.

Geschichte

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In der Zeit der Prohibition in den USA waren Herstellung und Verkauf von Alkohol verboten. Die US-Amerikaner kamen über die Grenze, um zu trinken. Deshalb hatte Tijuana in den 1920er und 1930er Jahren mit der Mexicali Beer Hall die angeblich „größte Bar der Welt“.

In Tijuana befindet sich eine große deutsche Schule, das Deutsche College Cuauhtemoc Hank.

Im März 1994 wurde der Präsidentschaftskandidat Luis Donaldo Colosio bei einer Wahlkampfveransstaltung in Tijuana erschossen.[2]

Infolge des Drogenkriegs in Mexiko wurde Tijuana, gemessen an der Mordrate, im 2010er Jahrzehnt zu einer der gefährlichsten Städte weltweit.[3] Massenhaft in den USA frei erhältliche Schusswaffen werden illegal nach Mexiko gebracht, einem Land in dem es nur zwei (!) vom Militär betriebene legale Waffengeschäfte gibt.[2]

Verkehr

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  • Die Stadt liegt unmittelbar an der Grenze zu den USA, wohin zwei Straßenübergänge bestehen. Von Tijuana aus beginnen die mexikanischen Bundesstraßen Carretera Federal 1, auch Transpeninsular genannt, der in Cabo San Lucas, Baja California Sur, endet und Carretera Federal 2, der in Matamoros, Tamaulipas, endet.
  • Tijuanas internationaler Flughafen General Abelardo L. Rodriguez International Airport wird von den Fluglinien Volaris, Aeroméxico, Interjet, Viva Aerobus und Calafia Airlines angeflogen aus 20 Zielen im Norden und Mitten Mexikos.[4] Der Flughafen befindet sich direkt vor dem Grenzzaun der USA (auf der anderen Straßenseite); es gibt eine gebührenpflichtige Fußgängerbrücke zu einem Terminal (zusammen Cross Border Xpress, „CBX“ genannt) an der US-Seite.[5]
  • Die Baja California Railroad ist eine derzeit nur im Güterverkehr betriebene Eisenbahnstrecke im Nordwesten von Baja California mit Anschluss an die San Diego and Imperial Valley Railroad in San Ysidro, Kalifornien, von wo aus sie über Tijuana mit der Estación de Tijuana, dem Grenzgüterbahnhof Tijuana, nach Tecate und weiter nach Campo (Kalifornien) und El Centro (Kalifornien) in den USA verläuft. Es besteht keine Verbindung zum mexikanischen Eisenbahnnetz.
    Streckenkarte der Baja California Railroad
    Die Baja California Railroad nahm 2012 den Betrieb auf und nutzte 71,48 Kilometer Gleise, die seit 1910 von der Tijuana and Tecate Railway als Teil der San Diego & Arizona Railway von San Diego nach El Centro betrieben wurden. Die Eisenbahn wird vom Tijuana-Tecate Short Line Administrator verwaltet, einer Einrichtung der Regierung von Baja California.[6]

Einwohnerentwicklung

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Bevölkerungsentwicklung der Stadt

Jahr Einwohnerzahl[7]
1990 698.752
1995 966.097
2000 1.148.681
2005 1.286.187
2010 1.512.512
2020 1.810.645

Bevölkerungsentwicklung der Metropolregion

Jahr Einwohnerzahl[8]
1950 60.000
1960 154.000
1970 289.000
1980 437.000
1990 812.000
2000 1.365.000
2010 1.754.000
2018 2.318.000

Verwaltungsgliederung

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Tijuana ist in 9 Delegationen mit eigener Verwaltung aufgeteilt:[9]

  1. Centro
  2. Cerro Colorado
  3. La Mesa
  4. La Presa
  5. La Presa Este (Ost-La Presa)
  6. Otay Centenario (Zusammenschluss der früheren Mesa de Otay und Centenario Delgationen)
  7. Playas de Tijuana
  8. San Antonio de los Buenos
  9. Sánchez Taboada

Klimatabelle

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Tijuana
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
43
 
21
7
 
 
43
 
21
8
 
 
62
 
21
10
 
 
20
 
22
11
 
 
3.2
 
24
13
 
 
0.7
 
26
15
 
 
0.5
 
29
17
 
 
0.4
 
28
18
 
 
5.4
 
28
17
 
 
9.4
 
25
13
 
 
32
 
23
10
 
 
36
 
21
7
_ Temperatur (°C)   _ Niederschlag (mm)
Quelle: CONAGUA
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Tijuana
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) 20,6 21,0 20,5 21,6 23,6 25,7 28,5 28,0 27,6 25,4 23,2 20,7 ⌀ 23,9
Mittl. Tagesmin. (°C) 7,4 8,4 9,6 10,7 13,4 15,3 17,1 17,9 17,0 13,1 9,8 6,9 ⌀ 12,2
Niederschlag (mm) 43,1 42,7 61,5 19,5 3,2 0,7 0,5 0,4 5,4 9,4 32,3 36,2 Σ 254,9
Regentage (d) 5,9 5,4 8,1 3,8 1,1 0,6 0,5 0,3 1,1 2,7 3,8 4,4 Σ 37,7
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
20,6
7,4
21,0
8,4
20,5
9,6
21,6
10,7
23,6
13,4
25,7
15,3
28,5
17,1
28,0
17,9
27,6
17,0
25,4
13,1
23,2
9,8
20,7
6,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: CONAGUA

Galerie

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  • Tijuana-Bogen an der Avenida Revolución
    Tijuana-Bogen an der Avenida Revolución
  • Kirche des Heiligtums der Jungfrau von Guadalupe, erbaut 1949–1956
    Kirche des Heiligtums der Jungfrau von Guadalupe, erbaut 1949–1956
  • México Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
    México Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
  • Kulturzentrum (CECUT)
    Kulturzentrum (CECUT)
  • Casa de la Cultura in Tijuana, eröffnet 1930
    Casa de la Cultura in Tijuana, eröffnet 1930
  • Torre de Agua Caliente
    Torre de Agua Caliente
  • Volksbezirk mit informell gebauten Häusern in Tijuana
    Volksbezirk mit informell gebauten Häusern in Tijuana
  • Grenzsicherung zwischen San Diego (links) und Tijuana (rechts)
    Grenzsicherung zwischen San Diego (links) und Tijuana (rechts)
  • Bei Tijuana in den Pazifik hineinreichende Grenzbefestigung („Mexican Wall“)
    Bei Tijuana in den Pazifik hineinreichende Grenzbefestigung („Mexican Wall“)

Tijuana in der Popkultur

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Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
  • Die berüchtigten Auseinandersetzungen zwischen dem Tijuana-Kartell und dem rivalisierenden Juárez-Kartell wurden 2000 von Hollywood in dem Film Traffic – Macht des Kartells porträtiert.
  • Auf dem 1957 aufgenommenen und 1962 erschienenen Album Tijuana Moods verarbeitete der US-amerikanische Kontrabassist und Komponist Charles Mingus die Eindrücke seines Besuchs in Tijuana musikalisch.
  • Herb Alpert hatte mit seiner Band The Tijuana Brass in den 1960er Jahren einige große Instrumentalhits.
  • Der Sänger Manu Chao verarbeitete die Probleme der Stadt in dem Song Welcome to Tijuana.
  • Das Lied Tijuana Lady der Band Gomez gehört zum Soundtrack für den Film Lost Souls – Verlorene Seelen mit Winona Ryder und Ben Chaplin.
  • Die aus der Stadt stammende Band Tijuana No! widmet sich in ihren gesellschaftskritischen Texten verschiedenen Problemen in der mexikanischen und US-amerikanischen Politik.
  • Marsimotos zweite Videoauskopplung vom Album Ring der Nebelungen trägt den Titel Tijuana Flow.

Städtepartnerschaften

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Die Stadt Tijuana unterhält folgende Städtepartnerschaften:

  • Korea Sud Busan, Südkorea
  • Vereinigte Staaten Cincinnati, USA
  • Kuba Havanna, Kuba
  • Mexiko La Paz (Baja California Sur), Mexiko
  • Vereinigte Staaten Laredo (Texas), USA
  • Mexiko León (Mexiko), Mexiko
  • Mexiko Mazatlán, Mexiko
  • China Volksrepublik Panjin, China
  • Vereinigte Staaten San Diego, USA
  • Spanien Saragossa, Spanien
  • Polen Słubice, Polen
  • China Volksrepublik Wuhan, China

Söhne und Töchter der Stadt

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  • Elsa Cárdenas (* 1935), Schauspielerin
  • Gabino Zavala (* 1951), römisch-katholischer Weihbischof des Erzbistums Los Angeles
  • Lupita D’Alessio (* 1954), Schauspielerin und Sängerin
  • Luis Alberto Urrea (* 1955), mexikanisch-US-amerikanischer Schriftsteller
  • Francisco Blake Mora (1966–2011), Politiker
  • Raúl Pérez (* 1967), Boxer im Superbantam- und Bantamgewicht
  • José Quirino (* 1968), Boxer im Superfliegengewicht
  • Marco Antonio Regil (* 1969), Fernsehmoderator
  • Julieta Venegas (* 1970), Singer-Songwriterin
  • Nicho El Millionaro (* 1971), Wrestler
  • Mayra García (* 1972), Beachvolleyballspielerin
  • Erik Morales (* 1976), Profiboxer
  • Alejandro Hernández (* 1977), Tennisspieler
  • Alejandro García (* 1979), Boxer im Halbmittelgewicht und zweifacher WBA-Weltmeister
  • Diego Morales (* 1979), Boxer im Superfliegengewicht
  • Fernando Arce (* 1980), Fußballspieler
  • Jorge Torres Nilo (* 1988), Fußballspieler
  • Moisés Velasco (* 1989), Fußballspieler
  • Héctor Herrera (* 1990), Fußballspieler
  • Tigre Hank (* 1991), Tennisspieler
  • Zuleyka Silver (* 1991), Schauspielerin und Model
  • Javier Mendoza (* 1991), Boxer und IBF-Weltmeister im Halbfliegengewicht
  • Luis Nery (* 1994), Boxer und WBC-Weltmeister im Bantamgewicht
  • Christian Carolina Jaramillo Quintero (* 1994), Fußballnationalspielerin
  • Gabriela Schloesser (* 1994), mexikanisch-niederländische Bogenschützin
  • Lucas Gómez (* 1995), Tennisspieler
  • Jaime Munguía (* 1996), Boxer im Halbmittelgewicht
  • Alexandro Santiago (* 1996), Boxer im Bantamgewicht
  • Miguel Sarabia (* 1999), Volleyball- und Beachvolleyballspieler
  • Víctor Guzmán (* 2002), Fußballspieler
  • José Salas (* 2002), Profiboxer
  • Francisco Valenzuela (* 2007), Fußballspieler

Siehe auch

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  • Erzbistum Tijuana
  • Niederkalifornien
  • Kalifornien (historische Landschaft)
  • San Diego–Tijuana

Literatur

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  • Josh Kun, Fiamma Montezemolo (Hrsg.): Tijuana Dreaming: Life and Art at the Global Border. Duke University Press, Durham 2012, ISBN 978-0-8223-5290-7.
  • Thurber Dennis Proffitt: Tijuana: A Mexican Metropolis. San Diego State University, San Diego 1994, ISBN 1-879691-01-9.

Weblinks

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Commons: Tijuana – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Tijuana – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Tijuana – offizielle Website (spanisch)

Einzelnachweise

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  1. ↑ CIA World Factbook: Mexico (Memento des Originals vom 25. Oktober 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cia.gov, Central Intelligence Agency, abgerufen am 25. Oktober 2017
  2. ↑ a b Rachel Nolan : Fluss aus Eisen: Die Waffen, die aus den USA nach Mexiko geschmuggelt werden, schaffen die Gewaltverhältnisse, vor denen die Menschen nach Norden fliehen. Übersetzt von Niels Kadritzke. In: Dorothee D’Aprile (Hrsg.): Le Monde diplomatique. Nr. 12/31. TAZ/WOZ, Dezember 2025, ISSN 1434-2561, S. 18 f. 
  3. ↑ Gefährlichste Stadt der Welt 2019. In: Stern.de. (stern.de [abgerufen am 26. August 2019]). 
  4. ↑ Google Travel. Abgerufen am 24. März 2022. 
  5. ↑ Airport-Terminal soll USA und Mexiko verbinden. Abgerufen am 24. März 2022. 
  6. ↑ https://www.bajarr.com/servicios/ Baja California Railroad
  7. ↑ Mexiko: Bundesstaaten und Großstädte – Einwohnerzahlen in Karten und Tabellen. Abgerufen am 26. Juli 2018. 
  8. ↑ World Urbanization Prospects – Population Division – United Nations. Abgerufen am 23. Juli 2018. 
  9. ↑ Delegación La Presa A.L.R. Ayuntamiento de Tijuana, Baja California. Auf Tijuana.gob.mx (spanisch), abgerufen am 27. Oktober 2022.
Normdaten (Geografikum): GND: 4230553-6 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: n82020615 | VIAF: 146598000
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