Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Surimi – Wikipedia
Surimi – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Surimi-Masse – dt. etwa „zermahlene Fischfleischmasse“ – im ursprünglichen Zustand vor der Weiterverarbeitung

Surimi (japanisch すり身, auch 擂(り)身, „zermahlenes Fleisch“) ist eine feste Masse aus zerkleinertem Fisch. Vor etwa 900 Jahren wurde in Japan entdeckt, dass gehackter Fisch, mit Zucker gegart und geliert, haltbarer wird. Das Wort bezieht sich ursprünglich auf dieses Herstellungsverfahren; in Europa wird unter Surimi meist daraus hergestelltes Krebsfleischimitat verstanden.

Herstellung und Verwendung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Als Endprodukt geformte Surimi-Sticks – meist als „Krebsfleischimitat“ bekannt – und Shrimps-Imitat

Seit 1959 spielt Surimi eine Rolle in der Lebensmittelindustrie. Der gefangene Frischfisch wird nicht mehr direkt auf See zubereitet, sondern mit Feuchthaltemitteln wie Polydextrose, Sorbit und Polyphosphaten versetzt roh eingefroren und später weiterverarbeitet.

Die von Haut, Gräten und Schalen befreite, zerkleinerte und mehrmals gewaschene und daher nahezu geschmacksfreie Masse wird zum Beispiel mit Hühnereiweiß, Stärke, Öl, Zucker, Salz, Geschmacksverstärker und Sorbit unter Zuhilfenahme von Wärme verfestigt und je nach Verwendungszweck aromatisiert und gefärbt. Wird das Produkt als Surimi angeboten, ist es mit Krebsaroma angereichert und außen mit Paprikaextrakt oder Farbstoff rotorange oder pink eingefärbt. Die Form ist meistens länglich und fingerdick; sie eignet sich als Füllung für Maki-Sushi. Als Imitat für Krabben und Garnelen wird Surimi vergleichbar zubereitet, aber anders geformt und ist Bestandteil vieler Fertiggerichte, die „Meeresfrüchte“ enthalten. Mit Tintenfischresten und Algenextrakten vermischt, zu Ringen geformt und paniert, wird Surimi als Ersatz für Tintenfisch angeboten. Anders aromatisiert kann es auch bei Fleischwaren wie zum Beispiel Würstchen eingesetzt werden.

Eine traditionelle japanische Form von Surimi heißt Kamaboko.[1]

Deklarationspflicht

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland muss zur Vermeidung von Verwechselungen das Vorhandensein von Surimi bereits in der Erzeugnisdeklaration erfolgen (zum Beispiel „Meeresfrüchtemischung mit Surimi“), eine Angabe lediglich in der Zutatenliste reicht nicht aus. Die Hamburger Bundesforschungsanstalt für Fischerei fand schon 1994 in sieben von zehn Garnelenfleischproben undeklariertes Surimi.

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat in einem Urteil vom 11. Februar 2010 (Az. 9 S 1130/08) entschieden, dass in der Verkehrsbezeichnung einer Meeresfrüchte-Mischung ein Surimi-Anteil ab 20 % erwähnt werden muss.[2]

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Jae W. Park (Hrsg.): Surimi and Surimi Seafood. English Edition. 3. illustrierte überarbeitete Auflage. CRC Press, Boca Raton/London/New York 2013, ISBN 978-1-4398-9858-1 (englisch, eingeschränkte Vorschau). 
  • Luiz Hara: The Japanese Larder. Bringing Japanese Ingredients into Your Everyday Cooking. White Lion Publishing, London 2018, ISBN 978-1-911127-62-8, S. 67 (englisch, eingeschränkte Vorschau). 

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Surimi – Sammlung von Bildern und Audiodateien
Wiktionary: Surimi – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Surimi im Lexikon der Zusatzstoffe auf zusatzstoffmuseum.de
  • Informationen – Garnelen-Imitat aus Surimi: Von Meeresfrüchten keine Spur auf lebensmittelklarheit.de, Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) vom 10. Dezember 2018

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Luiz Hara: The Japanese Larder. Bringing Japanese Ingredients into Your Everyday Cooking. White Lion Publishing, London 2018, ISBN 978-1-911127-62-8, S. 67 (englisch, eingeschränkte Vorschau). 
  2. ↑ „Surimi“ darf nicht als Meeresfrucht verkauft werden. Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, 11. Februar 2010.
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Surimi&oldid=259282082“
Kategorien:
  • Fischerzeugnis
  • Japanische Küche
  • Lebensmittelersatz
  • Krebs als Thema

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id