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Stashcat

Logo
Basisdaten

Entwickler Stashcat GmbH
Erscheinungsjahr 2016
Aktuelle Version 5.3.0 (Android)
12. September 2023

5.3.0 (iOS)
12. September 2023
(12. September 2023)

Betriebssystem Android, iOS, Windows, macOS, BlackBerry, WebClient
Kategorie Instant Messaging
Lizenz proprietÀr
deutschsprachig ja
stashcat.com

Stashcat, in Eigenschreibweise stashcat, ist ein im April 2016 veröffentlichter, proprietĂ€rer Instant-Messenger der Stashcat GmbH aus Hannover. Die Software lĂ€uft auf Smartphones, Tablets und PCs, und kann ĂŒber eine Android- bzw. iOS-App sowie im Browser als Webclient und als Desktopclient auf Windows und macOS genutzt werden. Zielgruppe sind Behörden mit Sicherheitsaufgaben (BOS), das MilitĂ€r und Unternehmen. Ende 2020 wurde Stashcat unter anderem von 50.000 Bundeswehrsoldaten und an ĂŒber 6.500 Schulen eingesetzt.[1]

Stashcat ist abhörsicher und kombiniert im Frontend typische Messenger-Funktionen mit einem Filehosting-Angebot. Der Backend ist als Serverinfrastruktur Teil der Software und lÀuft auf einem eigenen Cloudspeicher auf deutschen Servern oder auf eigenen Unternehmensservern mit virtualisierten Linux-Servern.[2]

Stashcat gehörte bis 2021 der heinekingmedia GmbH und wurde dann an Secunet Security Networks AG verkauft.[3]

Funktionen

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Stashcat erlaubt es zwischen zwei oder mehr GerĂ€ten Textnachrichten, Bilder, Videos, Kontakte und andere Dateien auszutauschen. Das Senden und Empfangen der Nachrichten geschieht ĂŒber das Internet (WLAN oder Mobilfunk) und nutzt das Framework Electron. Es verfĂŒgt ĂŒber eine geschlossene Kontaktdatenbank mit LDAP-Schnittstelle, Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung (RSA 4096 Bit, AES 256), Georeferenzierung, ChatBot und einer Dateiablage fĂŒr jeden Nutzer.

Seit dem ersten Quartal 2020 bietet die Software auch die Möglichkeit zu Sprach- und Videotelefonie sowie zu Videokonferenzen mit Screen-Sharing.

Stashcat kann auch innerhalb von Mobile Device Management Systemen wie MobileIron, Airwatch und Blackberry eingesetzt werden.

Vermarktung und Entwicklung

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Stashcat kann in vollem Funktionsumfang kostenlos getestet werden. Eine Preisliste sowie einen kostenfreien Test erhĂ€lt man durch eine Anfrage ĂŒber das Beratungsformular auf der Webseite des Anbieters. Nach Unternehmensangaben nutzten 2020 tĂ€glich 8.000 Unternehmen und Institutionen Stashcat. Anfang 2021 waren es bereits 1,3 Millionen Nutzer.

Zu den GrĂŒndern von Stashcat gehört unter anderem Christopher Bick, Felix Ferchland, Andreas Noack und Johannes Harries (GrĂŒnder heinekingmedia). Bick und Ferchland begannen 2013 mit einem Team ein Kollaborationstool als Lernplattform fĂŒr den Bildungsmarkt entwickelte. Nach der Übernahme durch heinekingmedia 2016 wurde Stashcat von Grund auf neu entwickelt.[4]

Kundenlösungen (Auswahl)

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FĂŒr Kunden mit besonderen AnsprĂŒchen wird Stashcat angepasst und als eigenstĂ€ndige App angeboten.

NIMes (Niedersachsen Messenger)

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Ab Oktober 2017 wurde NIMes von der Polizei Niedersachsen fĂŒr rund 23.500 Mitarbeiter und Beamte in Niedersachsen als sicherer Messenger zur behördeninternen Kommunikation verwendet.[5] Bereits 2015 testete die Polizei in Niedersachsen den Messenger SIMSme von der Deutschen Post.[6]

HePolChat (Hessische Polizei)

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HePolChat wird seit 2018 von der Polizei Hessen als Messenger fĂŒr den Versand von Textnachrichten, Bild, Video und Ton genutzt und wird an alle Dienststellen landesweit ausgegeben.[7][8]

Schul.Cloud

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→ Hauptartikel: Schul.Cloud

Die Schulkommunikationslösung schul.cloud basiert ebenfalls auf Stashcat.

Bundeswehrmessenger

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Im November 2019 wurde der Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihrem Antrittsbesuch im Cyber Innovation Hub der Bundeswehr der Bundeswehrmessenger (BwChat) vorgestellt.[9] Ein Jahr spÀter beschloss die Bundeswehr aber zur Open-Source Lösung Matrix zu wechseln.[10]

Airbus

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Im Februar 2017 kam es zu einer Kooperation mit dem GeschÀftsbereich Secure Land Communications (SLC) vom Airbus-Konzern. Auf dem Tactilon Dabat, einem kombinierten Smartphone und TETRA-FunkgerÀt wurde mittels der App SmarTWISP ebenfalls Stashcat installiert.[11][12]

THW-Messenger hermine@THW

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Das Technische Hilfswerk entschied im Juli 2020, Stashcat fĂŒr die interne Kommunikation einzufĂŒhren.[13] Der Dienst kann sowohl fĂŒr eine UnterstĂŒtzung der Einsatzkommunikation als auch fĂŒr die Kommunikation im THW-Alltag genutzt werden. Die EinfĂŒhrung eines Messenger-Dienstes fĂŒr das gesamte THW war insbesondere ein Wunsch von THW-PrĂ€sident Gerd Friedsam.

CDU.direct

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Die Christlich-Demokratische Union (CDU) in Niedersachsen nutzte bis zum Jahresende 2024 mit CDU.direct eine Stashcat-Implementierung[14] als parteieigenen Messenger. Mit der Anwendung meineCDU soll die Mitgliederkommunikation kĂŒnftig im Portal CDUplus aufgehen.[15]

Schwachstellen

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Im Juli 2017 fand die Ciphron GmbH, ein Beratungsunternehmen fĂŒr Informationssicherheit aus Hannover, bei einem halbtĂ€gigen Audit Schwachstellen in kryptographischen und sicherheitsgebenden Funktionen des Instant Messengers Stashcat in der Android-Version 1.5.18 und 1.7.5 und in Desktop-Clientversion 0.0.86 und durch Reverse Engineering. Die gefundenen Schwachstellen wurden durch den Hersteller beseitigt.[16]

Ein lokaler Export aller Daten, ChatverlÀufe und geteilter Inhalte aus dem persönlichen Speicher ist möglich, lÀsst sich aber auf administrativer Ebene unterbinden.

Weblinks

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  • Website der Anwendung

Einzelnachweise

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  1. ↑ https://www.it-zoom.de/mobile-business/e/sicheres-messaging-27267/
  2. ↑ Nina May: Die sichere Alternative zu Whatsapp. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. Archiviert vom Original; abgerufen am 26. Februar 2021. 
  3. ↑ https://invidis.de/2021/05/stashcat-heinekingmedia-verkauft-messengerdienst-an-secunet/
  4. ↑ Anne Klesse: Homeschooling: „Lediglich Hardware zur VerfĂŒgung zu stellen reicht nicht“. In: Die Welt. 16. Februar 2021 (welt.de [abgerufen am 24. MĂ€rz 2021]). 
  5. ↑ Eine App speziell fĂŒr die Polizei. In: HAZ via web.archive.org. 29. August 2017, archiviert vom Original am 12. April 2021; abgerufen am 16. April 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haz.de 
  6. ↑ Polizei Niedersachsen setzt auf Messenger der Deutschen Post – postbranche.de. In: Deutsche Post DHL. 19. August 2015; abgerufen am 16. April 2020 (deutsch). 
  7. ↑ Hessens Polizei fĂŒhrt Messengerdienst und Taser ein – Behörden Spiegel (Memento vom 5. Juli 2018 im Internet Archive)
  8. ↑ Hessen fĂŒhrt Taser bei der Polizei ein | Hessisches Ministerium des Innern und fĂŒr Sport. 4. Juli 2018; abgerufen am 5. Juli 2018: „Erstmals wurde der neue Messengerdienst prĂ€sentiert. Der Chat der hessischen Polizei (HePolChat) wird noch in diesem Jahr allen Dienststellen landesweit zur VerfĂŒgung stehen
 2.800 mobile EndgerĂ€te (Smartphones und Tablets) wurden bereits an die Polizei ausgegeben“ 
  9. ↑ Johanna Steele: Bundeswehr arbeitet mit Start-ups zusammen. In: Ostsee Zeitung. Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG, 28. November 2019; abgerufen am 28. November 2019. 
  10. ↑ Bundeswehr will komplett auf Matrix-Chat wechseln. Golem, 12. Mai 2020; abgerufen am 16. Dezember 2021. 
  11. ↑ heinekingmedia.de
  12. ↑ Detlef Borchers: Berliner "Luftlöcher": 16.000 Handys fĂŒr die Polizei? In: heise online. 11. MĂ€rz 2017; abgerufen am 16. April 2020. 
  13. ↑ Infoschreiben Messenger-Dienst August 2020 des THW
  14. ↑ CDU.direct – Apps bei Google Play. Abgerufen am 4. Oktober 2025: „CDU.direct bietet einen kostenfreien Messenger mit persönlicher Dateiablage fĂŒr die Mitglieder der CDU [...] Die technische Basis bildet stashcatÂź.“ 
  15. ↑ CDU.direct - Der Messenger fĂŒr Mitglieder der CDU in Niedersachsen. In: CDU in Niedersachsen. Abgerufen am 4. Oktober 2025 ([...] CDU.direct wird zum 31.12.2024 eingestellt [...] Die CDU Deutschlands hat beim Bundesparteitag die neue App “meineCDU” vorgestellt, die demnĂ€chst fĂŒr alle CDU-Mitglieder auch einen modernen und sicheren Messenger bereitstellen wird.). 
  16. ↑ Advisory fĂŒr StashCat. In: CIPHRON.de. 31. Juli 2017; abgerufen am 16. April 2020. 
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stashcat&oldid=260307276“
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