| Simple Minds | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Glasgow, Schottland |
| Genre(s) | New Wave, Rock |
| Aktive Jahre | ab 1978 |
| Website | www.simpleminds.com |
| GrĂŒndungsmitglieder | |
| Jim Kerr | |
| Charlie Burchill | |
| Derek Forbes (bis 1985; 1997â1998) | |
| Brian McGee (bis 1982) | |
| Michael MacNeil (bis 1990) | |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang |
Jim Kerr |
Gitarre |
Charlie Burchill |
Gesang |
Sarah Brown (ab 2009) |
Bass |
Ged Grimes (ab 2010) |
Schlagzeug |
Cherisse Osei (ab 2017) |
Gitarre |
Gordy Goudie (ab 2017) |
Keyboard |
Erik Ljunggren (ab 2023) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Bass |
Malcolm Foster (1989â1995) |
Bass |
John Giblin â (1985â1989) |
Keyboard |
Mark Taylor (1991â1995) |
Schlagzeug |
Mike Ogletree (1982) |
Schlagzeug |
Kenny Hyslop â (1982) |
Schlagzeug |
Manu Katché (1989) |
Bass |
Eddie Duffy (1998â2010) |
Keyboard |
Andy Gillespie (2000, 2001â2004, 2009â2017) |
Schlagzeug |
Mel Gaynor (1982â1992, 1997â2017) |
Gesang, Keyboard |
Catherine Anne Davies âThe Anchoressâ (2014â2018) |
Keyboard, Gesang |
Berenice Scott (2020â2023) |



Simple Minds ist eine 1978 in Glasgow gegrĂŒndete schottische Musikgruppe und eine der erfolgreichsten Bands der 1980er und 1990er Jahre. Ab Mitte der 1980er bis in die frĂŒhen 1990er Jahre platzierten sie fĂŒnf Langspielplatten und die Single Belfast Child auf Platz eins der Hitparade im Vereinigten Königreich, sowie die Single Donât You (Forget About Me) auf Platz eins in den USA.
Die Band hat seit 1979 bei verschiedenen Musiklabels und in unterschiedlichen Besetzungen ĂŒber 60 Millionen TontrĂ€ger verkauft.[1]
Die aktuelle Besetzung der Band bilden neben den beiden GrĂŒndungsmitgliedern, Jim Kerr (Gesang) und Charlie Burchill (Gitarre), die SĂ€ngerin Sarah Brown, der Bassist Ged Grimes, die SĂ€ngerin und Keyboarderin Berenice Scott, die Schlagzeugerin Cherisse Osei und der Gitarrist Gordy Goudie, der bereits Anfang der 2000er Jahre mit der Band zusammenarbeitete.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]AnfÀnge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die AnfÀnge der Gruppe liegen 1975/1976 in der Coverband Biba-Rom!. Die Schulfreunde Jim Kerr, Charlie Burchill, Brian McGee und weitere Musiker spielten Songs von Patti Smith, Cockney Rebel, David Bowie und Lou Reed.[3]
Im April 1977 startete die Gruppe in leicht verÀnderter Besetzung unter dem Namen Johnny and the Self Abusers als Punkband. Nach nur einer Single (Saints and Sinners/Dead Vandals) löste sich die Gruppe im November 1977 wegen interner Querelen wieder auf.[4]
1978 starteten Jim Kerr (Gesang), Charlie Burchill (Gitarre), Brian McGee (Schlagzeug) und Tony Donald (Bass) dann unter dem Namen Simple Minds. Den Namen entlehnte die Band einer Textzeile des David-Bowie-Songs The Jean Genie (âHeâs So Simple Minded He Canât Drive His Moduleâ).[5] Im MĂ€rz 1978 stieĂ der Keyboarder Michael MacNeil zu der Band, im Mai 1978 verlieĂ sie der Bassist Tony Donald. FĂŒr Demoaufnahmen nahm die Band den Gitarristen Derek Forbes von der aufgelösten Band Subhumans als Bassisten mit ins Studio. Derek Forbes, der eigentlich als Leadgitarrist weitermachen wollte, wurde wĂ€hrend der Arbeit an den Demos die Gitarre gestohlen, und so fragte er die Band, ob er als Bassist bleiben könne.
Somit hatte sich Mitte 1978 die Formation gefunden, die ab 1979 Schallplatten veröffentlichte und den Welterfolg der Simple Minds begrĂŒndete.[6]
Im November 1978 unterschrieben sie ihren ersten Plattenvertrag bei Bruce Findlayâs Zoom Records.
1979 wurde im Februar mit Life in a Day das erste Album aufgenommen, im MÀrz die Single Life in a Day und im April die LP Life in a Day veröffentlicht.
Nach dem ersten Album, dessen Klang noch stark vom Punk beeinflusst war, kamen die beiden nĂ€chsten Alben nicht so gut an. Real to Real Cacophony, das zweite Album, veröffentlicht im November 1979, ist eine völlige Abkehr vom Punk und klingt vergleichsweise experimentell. Beim dritten Album Empires and Dance, veröffentlicht im September 1980, versuchte die Band einen eher tanzbaren Sound zu schaffen; der Rhythmus steht klar im Vordergrund. Obwohl die Kritiken positiv waren, verkauften sich die Alben und die Singles schlecht.[7] Die Plattenfirma Arista Records zeigte sich skeptisch und weigerte sich zunĂ€chst, die Platte ĂŒberhaupt zu pressen. Der Ărger ging so weit, dass die Band kurz vor der Trennung stand. Als sich kurz darauf Peter Gabriel als AnhĂ€nger der Simple Minds bekannte und diese mit auf Tour nahm, war klar, dass es weitergehen konnte. Diese ersten drei Alben wurden von John Leckie produziert.
Die Simple Minds waren finanziell ziemlich am Ende, als sie im Herbst 1980 mit der Empire And Dance Tour als Vorgruppe von Peter Gabriel auf Europatournee gingen. Die Tournee verschaffte der Gruppe zwar einen PopularitĂ€tsschub, der die Frustration ĂŒber die Plattenfirma jedoch nicht mildern konnte. Man trennte sich Anfang 1981 und Arista willigte ein, den Vertrag zu lösen, wobei die Rechte an den Alben aber bei dem Label blieben. Die Band unterschrieb einen neuen Vertrag bei Virgin Records.[8]
Erste Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den folgenden Jahren veröffentlichte die Band mehrere Alben mit stetig wachsendem Erfolg. Ihr Klang verĂ€nderte sich in dieser Zeit sehr stark von New Wave hin zu Rock/Pop. Im FrĂŒhjahr/Sommer 1981 nahm sie das Album Sons And Fascination und das limitierte Bonusalbum Sister Feelings Call auf. Ein Sampler aus beiden Alben, Sons And Fascination/Sister Feelings Call, kam auf Platz 11 der Hitparade in GroĂbritannien und hatte Erfolg auf dem internationalen Markt, insbesondere in Kanada und Australien: In beiden LĂ€ndern wurde die Single-Auskopplung Love Song zum Top-20-Hit.
Durch den Stress der letzten Tour und die chaotischen Aufnahmebedingungen bei den Alben sah sich Brian McGee im Juli 1981 veranlasst, die Band zu verlassen. Kenny Hyslop wurde fĂŒr die folgende Sons And Fascination Tour sein Nachfolger am Schlagzeug.[9]
New Gold Dream (81, 82, 83, 84) aus dem Jahre 1982 erreichte dann in den UK-Charts Platz 3. Die Single-Auskopplungen Promised You a Miracle und Glittering Prize wurden ebenfalls Hits, und Jim Kerrs Texte kombiniert mit einem neuen, euphorischen Sound waren an der vordersten Reihe des so genannten âNew Optimismâ, neben U2 und spĂ€ter Big Country und anderen Bands. Neben Kenny Hyslop spielten auf diesem Album noch Mike Olgetree und Mel Gaynor Schlagzeug, wobei Mel Gaynor dann festes Bandmitglied wurde und mit auf die folgende Tour ging, die das ganze Jahr 1983 umfasste.
Sparkle in the Rain aus dem Jahr 1984 brachte dank des Produzenten Steve Lillywhite einen gröĂeren Sound und das Album auf Platz 1 der UK-Charts. Waterfront, Up on the Catwalk und Speed Your Love to Me wurden Hits. Simple Minds hatten nun eine Fangemeinde, die dafĂŒr sorgte, dass ihre Tourneen in Europa, Kanada und Australien gut besucht waren und auf groĂe Begeisterung stieĂen. In den USA blieben sie eher unbekannt: Anstatt dort als Headliner zu spielen, waren sie im Vorprogramm der Pretenders zu sehen.
Internationaler Durchbruch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1985 gelang den Simple Minds mit der Single Donât You (Forget About Me) aus dem Film Der FrĂŒhstĂŒcksclub, die sich zu einem internationalen Erfolg entwickelte, der Durchbruch. Am 18. Mai 1985 erreichte das Lied Platz eins in den US-Single-Charts. Der Bassist Derek Forbes verlieĂ nach den Aufnahmen des Titels die Band und wurde durch John Giblin ersetzt.[10]
Am 13. Juli 1985 traten sie beim Live-Aid-Konzert im John F. Kennedy Stadium in Philadelphia auf.
Im Herbst 1985 folgte das Album Once Upon a Time, auf dem die Band ihr politisches Engagement (vor allem fĂŒr Amnesty International) in den Vordergrund stellte. Das Album erreichte ebenfalls Platz eins der UK-Charts, die Single-Auskopplungen Alive & Kicking, Sanctify Yourself und All the Things She Said erreichten hohe Positionen in den Charts. Einnahmen der folgenden Once Upon A Time Tour wurden an Amnesty International gespendet.
Mit dem folgenden, live in Paris aufgenommenen, Doppelalbum Live in the City of Light aus dem Jahr 1987 erreichte die Band zum dritten Mal in Folge Platz 1 der UK-Albumcharts. Im schottischen Loch Earn wurde das bandeigene Bonnie Wee Studio eingerichtet.
Am 11. Juni 1988 spielten die Simple Minds auf dem Nelson Mandela 70th Birthday Tribute Concert, wofĂŒr der Titel Mandela Day komponiert und uraufgefĂŒhrt wurde. Es folgte ein Auftritt bei der Artists Against Apartheid Rally im Londoner Hyde Park. Mit dem wieder auf Platz eins der UK-Charts platzierten, mit stark politisch gefĂ€rbten Texten versehenen, unter Mitwirkung der Geigerin Lisa Germano 1989 erschienenen Album Street Fighting Years waren die Simple Minds auf dem Höhepunkt ihres Erfolges. Mit ihrem Lied Belfast Child ĂŒber den Nordirlandkonflikt erreichten sie in GroĂbritannien Platz 1 in den Single-Charts. Wie U2 nutzten sie ihren Erfolg nun immer wieder, um auf soziale MissstĂ€nde oder politische Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Auf dem gleichen Album veröffentlichten sie eine Coverversion des Liedes Biko von Peter Gabriel, eine Version, die spĂ€ter auf anderen Sammlungen ihrer Musik zu finden war.[11][12] Der Bassist John Giblin wurde durch Malcom Forster von den Pretenders ersetzt.[13] Nach der Street Fighting Years Tour, von der Aufnahmen spĂ€ter auf der DVD Seen The Lights: Live In Verona veröffentlicht wurden, nahm sich Mick MacNeil zunĂ€chst eine Pause von der Band, kehrte aber nie mehr zu ihr zurĂŒck.
Die 1990er Jahre
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Jim Kerr und Charlie Burchill verblieben nur noch zwei Stammmitglieder in der Band, und in den folgenden Jahren fand ein stÀndiger Wechsel der weiteren Besetzung statt.
1990 begann mit dem Nelson Mandela Freedom Concert, auf dem Peter John Vettese das erste Mal bei den Simple Minds die Keyboards spielte. Im Herbst wurde das Themes Boxes Projekt mit der Veröffentlichung der Themes Boxes Volume One bis Volume Four gestartet, dann aber erst 2008 mit der Veröffentlichung der Themes Box Volume Five beendet.
Es folgte 1991 mit Real Life ein weiteres erfolgreiches Album, das Platz 2 in den UK-Charts erreichte und aus dem die Singles Let There Be Love, See The Light, Stand by Love und Real Life ausgekoppelt wurden. Der 1992 erschienene Sampler Glittering Prize 81/92 schaffte dann wieder den Sprung auf Platz 1 der UK-Charts. Im selben Jahr verlieĂ Mel Gaynor erst einmal die Band.
Nach dem 1995 veröffentlichten Album Good News from the Next World, mit den Singles She's a River und Hypnotised, das noch einmal Platz 2 der UK-Charts erreichte, ging die Zeit der Top-Platzierungen fĂŒr die inzwischen zum Duo geschrumpfte Band zu Ende. Die nachfolgenden Alben erreichten nicht mehr die PopularitĂ€t der LPs aus den 80er Jahren. Trotz teilweise ausgedehnter Tourneen 1991 und 1995 gelang es nicht mehr, an alte Erfolge anzuknĂŒpfen. Ein erneuter Wechsel der Plattenfirma (von Virgin/EMI zu Chrysalis/EMI) folgte 1996.
1997 traten Jim Kerr und Charlie Burchill das erste Mal bei den Night of the Proms auf, und der Sampler The Promised wurde aus diesem Anlass herausgebracht. Das vergleichsweise âelektronischeâ Album NĂ©apolis, fĂŒr das die Band nur sehr wenig Konzerte gab, folgte 1998. Eine wieder neu zusammengestellte Formation spielte dann 1999 das Album Our Secrets Are the Same ein, das aber erst 2004 als Teil der Silver Box veröffentlicht wurde.
Nach 2000
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Chrysalis/EMI das bereits fertig aufgenommene Album Our Secrets Are the Same nicht veröffentlichen wollte und immer wieder neue Erscheinungstermine bekannt gab, wechselten die Simple Minds das Label und unterzeichneten bei Eagle Records. Hier erschien 2001 zunĂ€chst Neon Lights, ein Album mit Coverversionen bekannter Rocksongs, und schlieĂlich 2002 mit Cry ein weiteres Studioalbum mit neuem Material, fĂŒr das die Band ausgiebig in Europa und den USA auf Tournee ging. Virgin Records brachte 2001 das Doppelalbum The Best of Simple Minds auf den Markt.
FĂŒr das Jahr 2003 wurde wieder die Veröffentlichung von Our Secrets Are the Same angekĂŒndigt, aber erneut verschoben. Im Oktober 2004 war es dann endlich so weit, bei Virgin Records erschien, lange angekĂŒndigt, das Album als CD 5 des Samplers Silver Box, der vier weitere CDs mit Demos, Live-StĂŒcken und Radio-Sessions der Jahre 1979 bis 1995 enthĂ€lt.
Im FrĂŒhjahr 2005 gab die Gruppe auf ihrer Website bekannt, dass sie einen Vertrag beim Label Sanctuary Records unterschrieben hatte. Das Album Black & White 050505 erschien dort am 12. September 2005. Als erste Single-Auskoppelung erschien Home, das in GroĂbritannien Platz 41 und in Deutschland Platz 53 erreichte. Das Album war ein bescheidener Erfolg und verkaufte sich am besten in Belgien (Platz 3), Italien (Platz 6) sowie in Deutschland (Platz 6).
Mit ĂŒber 60 Konzerten in Europa, Asien, Neuseeland und Australien befand sich die Band von Ende Januar bis August 2006 auf Tournee. Im FrĂŒhjahr 2007 spielten die Simple Minds eine kurze Tour mit INXS in Australien. Im April sowie im Herbst 2008 gaben Jim Kerr und Charlie Burchill einige Konzerte im Rahmen der Night of the Proms.
Im FrĂŒhjahr 2008 gab es PlĂ€ne fĂŒr eine Reunion in der Originalbesetzung mit Jim Kerr, Charlie Burchill, Mick MacNeil, Derek Forbes und Brian McGee.[14] Es wurden Studios gebucht, doch schon nach kurzer Zeit scheiterte der Versuch an unĂŒberbrĂŒckbaren Differenzen zwischen den Bandmitgliedern. Ende November bis Anfang Dezember feierten die Simple Minds mit Kerr, Burchill und Mel Gaynor ihr 30-jĂ€hriges Bestehen mit einigen Shows in GroĂbritannien. Als Kern der Show spielte die Band ihr Album New Gold Dream aus dem Jahr 1982 erstmals komplett live.
Am 25. Mai 2009 erschien das Album Graffiti Soul in zwei Versionen. Neben dem Standard-Album gibt es ein zusĂ€tzliches Doppelalbum mit Coverversionen bekannter Songs. Ab dem Herbst 2009 ging die Band wieder auf Tournee, die Graffiti Soul Tour durch zahlreiche europĂ€ische LĂ€nder. Neben den Bandmitgliedern Jim Kerr, Charlie Burchill, Mel Gaynor und Eddie Duffy spielte das ehemalige Bandmitglied Andy Gillespie die Keyboards. Nach einigen Konzerten gab Jim Kerr bekannt, dass die SĂ€ngerin Sarah Brown die Band fĂŒr die Tournee verstĂ€rken wĂŒrde.
In gleicher Besetzung begann man im Jahr 2010 die Australian Tour 2010 und die (Spring/Summer) Festival Tour 2010, die Fortsetzungen der Graffiti Soul Tour waren. Nach dem vorletzten Konzert der Festival Tour 2010, dem âPolo rockt!â in JĂŒchen, Deutschland, verlieĂ Bassist Eddie Duffy die Band und wurde fĂŒr das letzte Konzert in Paris durch Ged Grimes ersetzt. Ebenfalls 2010 erschien Jim Kerrs erstes Soloalbum unter dem Pseudonym âLostboy! AKAâ.
Anfang 2012 spielte die Band im Rahmen der 5x5 Live Tour jeweils fĂŒnf Songs ihrer ersten fĂŒnf Alben der Jahre 1979â1982. Die Tour wurde durch die Veröffentlichungen des 6CD-Box-Sets X5 sowie des Live-Doppelalbums 5x5 Live flankiert.
Am 25. MĂ€rz 2013 wurde das neue Best-of-Album Celebrate: The Greatest Hits+ veröffentlicht. Als Bonus enthĂ€lt die 2CD-Version die neuen Titel Blood Diamonds und Broken Glass Park (ursprĂŒnglich ein Lostboy!-Song) und die 3CD-Version zusĂ€tzlich den bereits 2011 im Internet veröffentlichten Titel Stagefright.

Am 31. Oktober 2014 erschien das Album Big Music in zwei Versionen: Normal-Edition (CD mit 12 Liedern) und Deluxe-Edition-Box (eine CD mit den 12 Liedern der Normal-Edition, eine CD mit zusĂ€tzlichen 6 Liedern und eine DVD mit 2 Videos, 3 Clips und den 2 Tracks Behind the Scenes und Band Interviews). Am 14. November 2015 wurde das Album Live â Big Music Tour 2015 (2 CDs mit 29 Liedern) veröffentlicht.
Am 11. November 2016 erschien das Album Acoustic, in dem die Band 12 ihrer Lieder in Akustik-Versionen prÀsentiert. 16 Lieder der Acoustic-Tournee sind im Album Acoustic in Concert dokumentiert, das im Juni 2017 veröffentlicht wurde.
Am 2. Februar 2018 erschien das Album Walk Between Worlds in zwei Versionen: Normal-Edition (CD mit 8 Liedern) und Deluxe-Edition (eine CD mit den 8 Liedern der Normal-Edition und eine CD mit 3 zusÀtzlichen Liedern).
Am 4. Oktober 2019 wurde das Livealbum Live In The City Of Angels in zwei Versionen veröffentlicht: Normal-Edition (zwei CDs mit 25 Liedern) und Deluxe-Edition (zwei CDs mit den 25 Liedern der Normal-Edition und zwei CDs mit zusÀtzlichen 15 Liedern).
Am 21. Oktober 2022 erschien das Studioalbum Direction of the Heart als Vinyl- und CD-Ausgabe. Die Vinyl-Version enthÀlt, wie die CD, 9 Songs und ist auch als farbige LP-Variante erhÀltlich. Die Deluxe-CD weist mit 11 Songs zwei zusÀtzliche Lieder auf.[15]
Besetzung
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Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Studioalben
| Jahr | Titel Musiklabel |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen/ââmonate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen (Jahr, Titel, Musiklabel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen/MoÂnate, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) |
Anmerkungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1979 | Life in a Day Zoom Records (Arista) |
â | â | â | UK30 (6 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 20. April 1979
|
| Real to Real Cacophony Zoom Records (Arista) |
â | â | â | â | â |
Erstveröffentlichung: 9. November 1979
| |
| 1980 | Empires and Dance Zoom Records (Arista) |
â | â | â | UK41 (3 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 12. September 1980
|
| 1981 | Sons and Fascination / Sister Feelings Call Virgin Records (EMI) |
â | â | â | UK11 (7 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 11. September 1981
VerkÀufe: + 100.000; Doppelalbum |
| 1982 | New Gold Dream (81â82â83â84) Virgin Records (EMI) |
DE47 (1 Wo.)DE |
â | â | UK3 (54 Wo.)UK |
US69 (19 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 13. September 1982
VerkÀufe: + 640.000 |
| 1984 | Sparkle in the Rain Virgin Records (EMI) |
DE14 (13 Wo.)DE |
â | CH19 (4 Wo.)CH |
UK1 (58 Wo.)UK |
US64 (2 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 30. Januar 1984
VerkÀufe: + 460.000 |
| 1985 | Once Upon a Time Virgin Records (EMI) |
DE5 Ă2 (27 Wo.)DE |
â | CH7 (20 Wo.)CH |
UK1 Ă3 (84 Wo.)UK |
US10 (42 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 1985
VerkÀufe: + 2.495.000 |
| 1989 | Street Fighting Years Virgin Records (EMI) |
DE1 (33 Wo.)DE |
AT3 (4œ Mt.)AT |
CH1 (23 Wo.)CH |
UK1 Ă2 (29 Wo.)UK |
US70 (12 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 24. April 1989
VerkÀufe: + 2.045.000 |
| 1991 | Real Life Virgin Records (EMI) |
DE3 (37 Wo.)DE |
AT11 (14 Wo.)AT |
CH2 (29 Wo.)CH |
UK2 (25 Wo.)UK |
US74 (11 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 8. April 1991
VerkÀufe: + 1.110.000 |
| 1995 | Good News from the Next World Virgin Records (EMI) |
DE4 (22 Wo.)DE |
AT6 (15 Wo.)AT |
CH1 (19 Wo.)CH |
UK2 (14 Wo.)UK |
US87 (7 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 30. Januar 1995
VerkÀufe: + 525.000 |
| 1998 | Néapolis Chrysalis Records (EMI) |
DE9 (8 Wo.)DE |
AT15 (8 Wo.)AT |
CH7 (8 Wo.)CH |
UK19 (3 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 9. MÀrz 1998
|
| 2001 | Neon Lights Eagle Records (EMI) |
DE58 (1 Wo.)DE |
â | CH65 (2 Wo.)CH |
â | â |
Erstveröffentlichung: 24. September 2001
|
| 2002 | Cry Eagle Records (EMI) |
DE38 (6 Wo.)DE |
â | CH35 (8 Wo.)CH |
UK80 (1 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 1. April 2002
|
| 2004 | Our Secrets are the Same Virgin Records (EMI) |
â | â | â | â | â |
Erstveröffentlichung: 18. Oktober 2004 a
|
| 2005 | Black & White 050505 Sanctuary Records (SR) |
DE6 (9 Wo.)DE |
AT63 (2 Wo.)AT |
CH20 (6 Wo.)CH |
UK37 (2 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 9. September 2005
|
| 2009 | Graffiti Soul Sanctuary Records (UMG) |
DE14 (12 Wo.)DE |
AT60 (1 Wo.)AT |
CH8 (8 Wo.)CH |
UK10 (4 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2009
|
| 2014 | Big Music Embassy of Music (Sony) |
DE16 (3 Wo.)DE |
AT68 (1 Wo.)AT |
CH20 (3 Wo.)CH |
UK12 (4 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 2014
|
| 2016 | Acoustic Caroline International (BMG) |
DE39 (2 Wo.)DE |
â | CH33 (1 Wo.)CH |
UK16 (6 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 11. November 2016
VerkÀufe: + 60.000 |
| 2018 | Walk Between Worlds BMG (BMG) |
DE7 (3 Wo.)DE |
AT36 (2 Wo.)AT |
CH5 (5 Wo.)CH |
UK4 (3 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 2. Februar 2018
|
| 2022 | Direction of the Heart BMG (BMG) |
DE7 (3 Wo.)DE |
AT22 (1 Wo.)AT |
CH7 (3 Wo.)CH |
UK4 (2 Wo.)UK |
â |
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2022
|
grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfĂŒgbar
Tourneen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Simple Minds Tour 1978
- Life in a Day Tour 1979
- Real to Real Cacophony Tour 1980
- Empires and Dance Tour 1980/81
- Sons and Fascination Tour 1981/82
- New Gold Tour 1982/83
- Tour du Monde 1983/84
- Once Upon a Time Tour 1985/86
- Street Fighting Years Tour 1989
- Real Life Tour 1991
- Good News from the Next World Tour 1995
- Festival Tour 1997
- Neapolis Tour 1998
- The Floating World Tour 2002
- Alive and Kicking Tour 2003
- Festival Tour 2004
- Black and White Tour 2006
- Australian Tour 2007
- 30 Years Live Tour 2008/09
- Graffiti Soul Tour 2009
- Australian und Festival Show Summer Tour 2010
- Greatest Hits Forest Tour 2011
- 5X5 Tour 2012
- Festival Shows Tour 2012
- Big Music Tour + Greatest Hits 2014/15
- Acoustic Tour 2017
- Walk Between Worlds Tour 2018
- 40 Years of Hits Tour 2020
- Global Tour 2024
- Summer Tour 2025
Trivia
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1986 benannte sich die Bremer Fun-Punk-Band Dimple Minds nach der Gruppe.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alfred Bos: The Race Is the Prize âSimple Mindsâ. Virgin Books, London 1984, ISBN 0-86369-066-1.
- Dave Thomas, Mike Wrenn: Simple Minds. Moewig, Rastatt 1989, ISBN 3-8118-3044-9.
- Alfred Bos: Simple Minds: Street Fighting Years. Virgin Books, London 1989, ISBN 0-86369-333-4.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Werke von Simple Minds im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- simpleminds.com
- Simple Minds bei AllMusic (englisch)
- Simple Minds: Everything Is Possible bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Musik: Simple Minds fĂŒr AnfĂ€nger und Fortgeschrittene â Musik â FOCUS Online â Nachrichten. 22. Februar 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simon Cornwell: dream giver redux â family tree â simple minds #42. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simon Cornwell: dream giver redux â family tree â biba-rom! Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simon Cornwell: dream giver redux â family tree â johnny and the self abusers. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simon Cornwell: dream giver redux â faq. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simon Cornwell: dream giver redux â family tree â simple minds #6 (original line-up). Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simon Cornwell: dream giver redux â timeline. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simple Minds â laut.de â Band. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simon Cornwell: dream giver redux â timeline. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Simon Cornwell: dream giver redux â timeline. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- â Tom Demalon: Street Fighting Years â Simple Minds â Street Fighting Years Review by Tom Demalon. In: AllMusic. 2023, abgerufen am 3. September 2023 (amerikanisches Englisch).
- â Tom Demalon: Biko â Simple Minds â User Reviews. In: AllMusic. 2023, abgerufen am 3. September 2023 (amerikanisches Englisch).
- â simpleminds.org: Simple Minds Timeline 1989
- â Charlie Burchill â Neuigkeiten. Abgerufen am 6. Mai 2025 (deutsch).
- â Enwie Kej: Direction of the Heart â neues Album der Simple Minds. In: Der Vinylist. 16. Juni 2022, abgerufen am 11. Oktober 2022 (deutsch).
- â GĂŒnter Ehnert: Hit Bilanz â Deutsche Chart LPâs 1962â1986. Hrsg.: Taurus Press. 1. Auflage. Verlag populĂ€rer Musik-Literatur, Hamburg 1994, ISBN 3-922542-29-8, S. 298.

