Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Sarbedaran – Wikipedia
Sarbedaran – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Das Gebiet der Sarbedaran neben dem der Tschupaniden, Dschalairiden, Muzaffariden und Indschuiden

Die Sarbedaran (persisch سربداران, DMG Sarbedārān, ‚die Gehenkten‘, Plural von persisch سربدار, DMG Sarbedār)[1] waren eine sozialrevolutionäre Bewegung, die zwischen ca. 1337 und 1386 im westlichen Chorasan herrschte.

Während das Reich der Ilchane im Niedergang begriffen war, führte Abd ar-Razzaq ibn Fadl Allah (ʿAbd ar-Razzāq b. Faḍl Allāh) ab 1332 einen Aufstand der einheimischen Bevölkerung gegen die mongolische Oberherrschaft an. Die Aufständischen, die sich Sarbedaran nannten, errichteten um Baihaq/Sabzawar eine Herrschaft mit sozialistisch anmutenden Elementen und standen dem schiitischen Islam nahe, zu dem sich aber erst ihr letzter Anführer offiziell bekannte. 1353 stürzten und töteten sie den Ilchan Toqa(i)-Temür, welcher bis dahin über Westchorasan und Gurgan geherrscht hatte. In Ostchorasan regierten nach wie vor die Kartiden.

Sabzawar entwickelte sich zum Zentrum einer von Abd ar-Razzaq gegründeten radikal-messianischen Derwisch-Bewegung. Die Anführer der Sarbedaran wurden gewählt und starben in der Regel bald eines gewaltsamen Todes. Nach einem Jahrzehnt der Wirren und Streitigkeiten gelang erst Chadscha Ali ibn Muayyad (Ḫvāǧa ʿAlī b. Muʾayyad, reg. 1362–1376 und erneut 1379–1386) eine erneute Stabilisierung der Verhältnisse, doch wurde die Sarbedaran-Herrschaft gleich nach seinem Tod von timuridischen Befehlshabern beendet.

Für eine Liste aller Sarbedaran-Führer siehe unter: Liste der Herrscher von Iran – Die Sarbedaran

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Hans Robert Roemer: Persien auf dem Weg in die Neuzeit: iranische Geschichte von 1350–1750. Steiner, Stuttgart 1989. S. 33–57. Digitalisat
  • Denise Aigle: Sarbedārs in Encyclopaedia Iranica.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Junker/Alavi: Persisch-deutsches Wörterbuch, Leipzig/Teheran 1970, S. 412.
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Sarbedaran&oldid=254834551“
Kategorien:
  • Geschichte des Islam
  • Dynastie (Iran)
  • Sufismus
  • Soziale Bewegung

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id