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Sanddorn (Hippophae rhamnoides) | ||||||||||||
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| L. |
Sanddorn (Hippophae rhamnoides), auch Fasan(en)beer(e), Haffdorn, Seedorn[1] und hĂ€ufig âZitrone des Nordensâ[2] genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sanddorne (HippophaĂ«) innerhalb der Familie der ĂlweidengewĂ€chse (Elaeagnaceae). Die FrĂŒchte sind fĂŒr ihren hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt und werden insbesondere zu Nahrungsmitteln und GetrĂ€nken sowie zu Hautpflegeprodukten verarbeitet.
Beschreibung
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Erscheinungsbild und Wurzel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Sanddorn wĂ€chst als sommergrĂŒner Strauch, Zwergstrauch oder Baum und erreicht Wuchshöhen von 0,5 bis ĂŒber 12 Metern. Die Zweige des Sanddorns bilden mehr oder weniger verdornte Kurztriebe aus und erscheinen, Ă€hnlich wie die Knospen, durch zahlreiche kleine anliegende Schuppen (SchĂŒlfern) bronzefarben bis silber-grau.
Er verfĂŒgt ĂŒber ein tief- und weitreichendes Wurzelsystem, das sich 1,5 bis 3 Meter in die Tiefe und in waagrechter bzw. schrĂ€ger Richtung bis zu 12 Meter nach allen Seiten erstreckt. Die am Wurzelhals entspringenden Bereicherungs- oder Langwurzeln kriechen dicht unter der ErdoberflĂ€che. Sie bilden reichlich Wurzelbrut und sorgen auch auf flachgrĂŒndigen Böden, wie sie beispielsweise an KĂŒstengebieten mit weitausgedehnten Steilufern vorkommen, fĂŒr eine feste Verankerung.[3]
Blatt
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Die wechselstĂ€ndig angeordneten LaubblĂ€tter sind kurz gestielt. Die einfachen Blattspreiten sind je nach Unterart bei einer LĂ€nge von 40 bis 80 Millimetern sowie einer Breite von 3 bis 8 Millimetern relativ schmal, eilanzettlich bis verkehrt-eilanzettlich oder lĂ€nglich mit keilförmigen Spreitengrund und spitzer, rundspitziger bis stumpfer Blattspitze. Der ganze Blattrand rollt sich leicht nach unten. Die Blattoberseite ist anfangs mit sternförmigen Haaren besetzt, verkahlt in der Folge und zeigt dann eine grau-grĂŒne FĂ€rbung. Die Blattunterseite ist dicht mit Schildhaaren bedeckt und deswegen weiĂ-filzig.
BlĂŒtenstand und BlĂŒte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Sanddorn ist zweihĂ€usig getrenntgeschlechtig (diözisch) und blĂŒht vor dem Laubaustrieb. Die kleinen gelblichen, eingeschlechtigen BlĂŒten werden in Mitteleuropa ab MĂ€rz sichtbar und die BlĂŒtezeit erstreckt sich von MĂ€rz bis Mai. Die BlĂŒten bilden sich achselstĂ€ndig an der Basis vorjĂ€hriger Triebe. Die sitzenden mĂ€nnlichen BlĂŒten stehen zu wenigen in einem kurzen Ă€hrigen BlĂŒtenstand. KronblĂ€tter werden nicht ausgebildet. Die vier kurzen StaubblĂ€tter werden von den zwei bootförmigen, schuppigen KelchblĂ€ttern eingehĂŒllt. Die kurz gestielten weiblichen BlĂŒten stehen zu wenigen in einem kurzen traubigen BlĂŒtenstand oder erscheinen einzeln. Die weiblichen BlĂŒten sind 5 Millimeter lang, gelb-grĂŒn und röhrig. Sie besitzen eine lĂ€ngere, schuppige Kelchröhre mit zwei kurzen Zipfeln. Der oberstĂ€ndige Fruchtknoten besteht aus einem Fruchtblatt, welches eine Samenanlage enthĂ€lt. Der kurze Griffel geht in eine lange lĂ€ngliche Narbe ĂŒber.[4]
Frucht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von Anfang August bis Anfang Dezember bringt der Sanddorn die kennzeichnenden, bei einer LĂ€nge von 7 bis 9 Millimetern rundlichen bis ellipsoiden oder eiförmigen, glĂ€nzenden, orange-roten bis orangefarbenen oder orangegelben FrĂŒchte hervor, die botanisch als beerenartige SteinfrĂŒchte (Scheinfrucht im fleischigen Perianth) bezeichnet werden. Sie entwickeln sich zahlreich[5] an den Zweigen der weiblichen StrĂ€ucher und bilden sich unter Beteiligung der bei Reife fleischig werdenden Kelchröhre, die den einzigen Samen pro Frucht umgibt. Das Fruchtfleisch weist eine dĂŒnn-breiige Konsistenz auf und enthĂ€lt Ă€therische Ăle. Die Fruchthaut erscheint durch platte, schildförmige Schuppenhaare getĂŒpfelt. Die steinartigen, auĂen braun gefĂ€rbten, furchigen Samen (AchĂ€ne) sind bei einer LĂ€nge von 2,8 bis 5,3 Millimetern sowie einer Breite von 1,4 bis 2,7 Millimetern lĂ€nglich bis ellipsoid und besitzen einen weiĂen Kern.
Chromosomensatz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Chromosomenzahl betrĂ€gt 2n = 24 fĂŒr alle drei mitteleuropĂ€ischen Unterarten.[6]
Ăkologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]BestÀubung und Ausbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wurzelsprosse stellen die vegetative Vermehrung, eine Form der Selbstausbreitung im weiten Sinne, sicher.[7] So können aus einem einzelnen Pflanzenexemplar nach 5 Jahren bereits 10 bis 20 neue StrÀucher hervorgehen.[1] Der Sanddorn entwickelt eine tiefe, bis 120 Zentimeter lange Hauptwurzel.[6] Auf den à landinseln in der Ostsee wird der Sanddorn durchschnittlich 30 bis 40 Jahre, maximal 80 Jahre alt.[1]
Die BlĂŒten des Sanddorns werden gewöhnlich vom Wind bestĂ€ubt. Der Pollen wird in den KelchblĂ€ttern gespeichert und erst, wenn er getrocknet ist, ĂŒber den Wind ausgebreitet. Die BlĂŒten produzieren keinen Nektar.[4] Ob zusĂ€tzlich Insekten als BestĂ€uber eine Rolle spielen, ist in der Diskussion noch nicht geklĂ€rt.
Die Ausbreitung der Diasporen erfolgt zum einen ĂŒber Verdauungsausbreitung, zum Beispiel durch Vögel, die die FrĂŒchte verspeisen, zum anderen wird der Samen auch durch Wasser weitergetragen. Die Samen benötigen fĂŒr eine erfolgreiche Keimung KĂ€lte und Licht.[7]
Anpassungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das tiefreichende Wurzelsystem und die Schildhaare an der Blattunterseite werden als Anpassungsleistungen der Pflanze an Trockenheit gedeutet. Der Sanddorn ist sehr frosthart.
Synökologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeine Sanddorn lebt in Symbiose mit Luftstickstoff bindenden Frankia-Bakterien, was als Aktinorrhiza bezeichnet wird.[8] Als Wintersteher stellen die FrĂŒchte fĂŒr Vögel, wie z. B. den Fasan, in der kalten Jahreszeit eine bedeutende Ressource dar.[9] Der nach der Roten Liste der Schweiz als gefĂ€hrdet eingestufte Sanddorn-Feuerschwamm (Fomitiporia hippophaĂ«cola), ein Pilz, der den saprotrophen Arten zugeordnet wird, wĂ€chst ausschlieĂlich auf totem Holz des Sanddorns.[10] FĂŒr die Raupen des SanddornschwĂ€rmers (Hyles hippophaes) gilt der Sanddorn als wichtigste Futterpflanze.[11]
Vorkommen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ursprĂŒngliche Heimat des Sanddorns befindet sich in Asien. Eiszeitliche Verschiebungen fĂŒhrten dann zur weiteren Verbreitung. Der Gemeine Sanddorn wird dem eurasischen Florenelement zugeordnet. Sein Verbreitungsschwerpunkt liegt in Ost- und Westasien und umfasst sowohl Sibirien als auch die Volksrepublik China. Das europĂ€ische Verbreitungsgebiet erstreckt sich ĂŒber Mitteleuropa von den PyrenĂ€en ĂŒber die Alpen und das Alpenvorland bis zum Kaukasus. Es umfasst das nordwestliche Europa und findet dort seine nördliche Grenze in Norwegen. Der Sanddorn hat ursprĂŒngliche Vorkommen in Europa in den LĂ€ndern Spanien, Frankreich, Italien, der Schweiz, Ăsterreich, Deutschland, im Vereinigten Königreich, Belgien, den Niederlanden, DĂ€nemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Polen, Ungarn, Kroatien, Tschechien, der Slowakei, RumĂ€nien, Bulgarien und Albanien.[12]
Pollenfunde aus dem Hoch- und SpĂ€tglazial der Weichsel-Kaltzeit weisen den Sanddorn als eine in Europa heimische Art aus,[13] wobei sich anthropogene EinflĂŒsse auf die heutigen Standorte im Areal ausgewirkt haben und er dadurch (auch) als Neophyt in allen deutschen BundeslĂ€ndern verbreitet ist. Autochthone Vorkommen sind zerstreut in SĂŒd- und Mittelbayern, SĂŒdost- und West-Baden-WĂŒrttemberg sowie Nordwest-Niedersachsen zu finden. Aus Mecklenburg-Vorpommern und an der OstseekĂŒste Schleswig-Holsteins sind alte, zerstreute BestĂ€nde in KĂŒstenregionen belegt, in Ost-Schleswig-Holstein auch am Unterlauf der Trave.[14]
Standort
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Sanddorn gedeiht meist auf kalkhaltigen Sand- und Kiesböden in sonnigen Lagen in Höhenlagen von der Ebene bis zu 1900 Metern in den Alpen und 5000 Metern in Asien. Er steigt in den Tiroler Zentralalpen bis in Höhenlagen von 1650 Meter, in GraubĂŒnden im Schanfigg bis 1370 Meter, im Puschlav bis 1720 Meter und im Kanton Wallis bis 1900 Meter auf.[1]
Er besiedelt oft lichte KiefernwĂ€lder und Verlichtungen in Kiefer-TrockenwĂ€ldern. Trockene Flussauen und Schotterfluren zĂ€hlen ebenso wie felsige HĂ€nge und kiesige Ufer von GebirgsbĂ€chen zu seinen ĂŒblichen Standorten. Als Pionierpflanze ist er an MeereskĂŒsten, insbesondere auf festgelegten DĂŒnen, aber auch in Steppen eine hĂ€ufig anzutreffende Art. SekundĂ€re Standorte sind Kiesgruben und StraĂenböschungen. Als Hecken- und Zierpflanze in naturnahen GĂ€rten und Parks wird er ĂŒber die Naturvorkommen hinaus angebaut.
Der Gemeine Sanddorn ist in Mitteleuropa eine Kennart der Sanddorn-BerberitzengebĂŒsche und Begleitart von Alpenrosen-LatschengebĂŒschen.
Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+w+ (frisch aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), NĂ€hrstoffzahl N = 3 (mĂ€Ăig nĂ€hrstoffarm bis mĂ€Ăig nĂ€hrstoffreich), KontinentalitĂ€tszahl K = 4 (subkontinental).[15]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Art Hippophae rhamnoides L. wurde 1753 durch Carl von LinnĂ© in Species Plantarum, Tomus II, Seite 1023â1024 erstveröffentlicht.[16] Der botanische Gattungsname Hippophae enthĂ€lt die beiden griechischen Wörter hippos fĂŒr âPferdâ und phaes fĂŒr âleuchtendâ. Das Artepitheton rhamnoides geht auf das Wort rhamnus zurĂŒck, was Dorn bedeutet und auf die Bewehrung des Sanddorns Bezug nimmt. Als Synonyme fĂŒr Hippophae rhamnoides L. gelten Elaeagnus rhamnoides (L.) A. Nelson und Rhamnoides hippophae Moench.[17]
Je nach Autor gibt es von Hippophae rhamnoides L. einige Unterarten (Auswahl):
- Karpaten-Sanddorn (Hippophae rhamnoides subsp. carpatica Rousi): Er besitzt sein Hauptvorkommen in WĂ€ldern und GebĂŒschen trockenwarmer prĂ€alpiner Standorte. Er hat ursprĂŒngliche Vorkommen in Deutschland, Ăsterreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, RumĂ€nien und im frĂŒheren Jugoslawien.[12] Er gilt als Kennart der Assoziation (Salici-Hippophaetum rhamnoidis). Seine Schösslinge wachsen gerade. Die Beeren sind kugelig geformt und bilden lanzettliche bis schmal-eiförmige Samen aus. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Salici-Hippophaetum aus dem Verband Berberidion.[6]
- Hippophae rhamnoides subsp. caucasica Rousi: Diese Unterart kommt in Europa in RumÀnien und in Bulgarien vor.[12]
- Gebirgs-Sanddorn (Hippophae rhamnoides subsp. fluviatilis Soest): Er kommt ĂŒberwiegend in prĂ€alpinen Gebieten vor und zeichnet sich durch lange, biegsame Zweige, 3 bis 6 Millimeter breite BlĂ€tter sowie ovale, nicht abgeflachte Samen aus. Seine Bewehrung ist weniger stark ausgeprĂ€gt. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Salici-Hippophaetum rhamnoidis aus dem Verband Berberidion.[6] Er hat ursprĂŒngliche Vorkommen in Spanien, Frankreich, Deutschland, Ăsterreich, Italien und RumĂ€nien.[12]
- KĂŒsten-Sanddorn (Hippophae rhamnoides L. subsp. rhamnoides, Syn.: Hippophae rhamnoides subsp. maritima Soest, Hippophae litoralis Salisb.[18]): Sein Hauptvorkommen erreicht er in den DĂŒnen der KĂŒstenregionen und bildet dort die Kennart der Assoziation KĂŒstensanddorn-DĂŒnenweiden-GebĂŒsche (Hippophaeo-Salicetum arenariae). Er besitzt ein stark dorniges Erscheinungsbild. Seine kurzen Zweige stehen steif aufrecht. Die SchöĂlinge sind hĂ€ufig gedreht und knotig gewachsen. Die meist zylinderförmigen, orangerot bis gelben FrĂŒchte enthalten elliptische, abgeflachte Samen.[18] Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Hippophaeo-Salicetum arenariae aus dem Verband Salicion arenariae.[6] In Europa kommt er ursprĂŒnglich in Frankreich, Deutschland und RumĂ€nien vor.[12]
Botanische Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis in das 16. Jahrhundert wurde der Sanddorn zu den KreuzdorngewĂ€chse (Rhamnaceae) gezĂ€hlt und von Clusius als Rhamnus II bezeichnet. Der Sanddorn wurde Oleaster germanica oder âwilder deutscher Olivenbaumâ genannt (Cruydt-Boeck Dodonaei 1544, Reprint 1644). Der niederdeutsche Trivialname fĂŒr den an der NordseekĂŒste verbreiteten Sanddorn ist âDuyn-bessieâ oder âDuyn-dornâ, der heutige niederlĂ€ndische Name ist Duindoorn (DĂŒnenbeere, DĂŒnendorn). Im 17. Jahrhundert wurden von Peter Uffenbach[19] die Pflanzen Kreuzdorn (Rhamnus cathartica), Faulbaum (Frangula alnus) und Sanddorn zur Kreuselbeer zusammengefasst (âEs ist noch ein Geschlecht/ ein wenig weisser/ dergleichen ist auch ...â) und fĂŒr Sanddorn der Name Hippophaes Dioscoridis vorgeschlagen.[20]
Trivialnamen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bezeichnung Sanddorn fĂŒr die Art bzw. die FrĂŒchte leitet sich vom Standort ab. Ebenso beziehen sich Namen wie Haffduurn in der Bedeutung Haff fĂŒr Ostseebucht (Mecklenburg), Griesbeer nach der Herleitung des mittelhochdeutschen Griez fĂŒr Sand (Tirol: Lienz), und Audorn (Tirol) auf typische Wuchsorte.[1]
Als weitere deutschsprachige Trivialnamen, zum Teil nur regional, werden oder wurden u. a. verwandt: Doorn (Insel Juist), Durnbusch (Hiddensee), FĂŒrdorn (Baden), Besingstrauch (Brandenburg), Fasanbeer (Salzburg), Amritscherl, abgeleitet vom Artepitheton rhamnoides (Niederösterreich: Kritzendorf), Tubakröhrlistude (GraubĂŒnden), Weisseldern (Mals).[1] Die schweizerische Vereinigung fĂŒr Vegetarismus fĂŒhrt auf ihrer Website noch die Bezeichnungen Korallen- und Meerbeere an.[21]
Inhaltsstoffe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sanddorn weist mehr als 100 verschiedene bioaktive Substanzen auf. Dazu zĂ€hlen verschiedene Vitamine: A, C, D, E, F, K, B-Komplex-Vitamine (B1, B2, B6), auĂerdem Provitamin A (alpha- und beta-Carotin), andere Carotinoide, Antioxidantien (Tocopherol, Tocotrienole, Flavonoide), verschiedene FruchtsĂ€uren (ĂpfelsĂ€ure, ZitronensĂ€ure), phenolische Komponenten, Mineralen (darunter Zink, Eisen, Calcium, Selen, Kupfer), Tannine, Phospholipide, Anthocyane, pflanzliche Steroide, Zucker, Pektine, etwa 18 AminosĂ€uren, u. a.[22]
Sanddorn enthĂ€lt, abhĂ€ngig von der jeweiligen Sorte, zwischen 200 und 900 mg pro 100 g Fruchtfleisch an Vitamin-C-Gehalt. Dieses ist deutlich mehr als der durchschnittliche Vitamin-C-Gehalt von 50 mg pro 100 g bei ZitrusfrĂŒchten (Zitronen oder Orangen), wobei letztere aber in wesentlich höheren Mengen verzehrt werden. Sanddorn enthĂ€lt auch Vitamin B12, welches sonst fast ausschlieĂlich in tierischer Nahrung vorkommt. Dieses entsteht durch eine Symbiose mit Bakterien wie Frankia alni.[23]
Sanddornfruchtfleisch enthĂ€lt zwischen 3 und 5 % Ăl. Sanddornöle (Kern- und Fruchtöl, oder gemischt) enthalten gesĂ€ttigte und ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Zu den enthaltenen gesĂ€ttigten FettsĂ€uren zĂ€hlen PalmitinsĂ€ure sowie StearinsĂ€ure und zu den ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren ArachinsĂ€ure, ĂlsĂ€ure, PalmitoleinsĂ€ure, LinolsĂ€ure, Î-LinolensĂ€ure und Î-LinolensĂ€ure.[22]
Verwendung
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Sanddorn wird heute in einer breiten Produktpalette angeboten. Aufgrund schwieriger Erntebedingungen und einer langen Anlaufphase von etwa sechs bis acht Jahren bis zur ersten Ernte ist Sanddorn ein relativ teurer Rohstoff.
Nutzung in der Medizin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Volksheilkundlich werden die frischen reifen SanddornfrĂŒchte und das Sanddornkernöl genutzt.
Sanddornprodukten werden verschiedenste medizinische Wirkungen zugeschrieben. Einige berichtete Effekte wĂ€ren zumindest theoretisch durch die bekannten Inhaltsstoffe erklĂ€rbar. Meist fehlen jedoch kontrollierte wissenschaftliche Untersuchungen mit gröĂeren Fallzahlen.
SanddornfrĂŒchte wendet man in Form von SĂ€ften und Extrakten an. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C verwendet man sie bei AnfĂ€lligkeit auf ErkĂ€ltungskrankheiten, bei fieberhaften Infektionen sowie in der Rekonvaleszenz.
Sanddornöl fördert die Wundheilung, diese Eigenschaft wird in Osteuropa schon lange zur Heilung von StrahlenschĂ€den z. B. durch Röntgenstrahlen oder bei Sonnenbrand genutzt. Der versuchsweise Einsatz bei Neurodermitis war dagegen nicht ĂŒberzeugend. In Mitteleuropa ist Sanddornkernöl in neuerer Zeit in zahlreichen Kosmetikprodukten enthalten.
Verwendung als Nahrungsmittel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FĂŒr den Frischverzehr hat Sanddorn eher eine geringe Bedeutung. Ansonsten existieren Ă€hnliche Verwendungsmöglichkeiten wie bei anderen BeerenfrĂŒchten, wobei die Verwendung als Fruchtmus, Fruchtsaft und, in getrockneter Form, als GewĂŒrz herausragt.
Als GetrĂ€nk wird Sanddorn als orangefarbener dicker Fruchtsaft, Nektar und als Bestandteil von MixgetrĂ€nken und Cocktails angeboten. Die Beeren werden auch zu alkoholischen GetrĂ€nken wie Obstwein und Likör (Fasanenbrause) verarbeitet. SanddornfrĂŒchte werden traditionell auch als aromatische Zutat in KrĂ€uter- und FrĂŒchtetees verwendet.[24] Zudem gibt es KrĂ€uter- und FrĂŒchteteemischungen mit Sanddornbeeren. Der sĂ€uerliche Geschmack verleiht zum Beispiel Rooibos eine eigene Note. Auch KonfitĂŒre oder Fruchtaufstrich kann aus Sanddorn hergestellt werden.
Die Kerne werden gleichermaĂen zur Gewinnung von hochwertigem Pflanzenöl fĂŒr Hautpflegeprodukte und NahrungsergĂ€nzungsmittel verwendet, wie auch das aus Herstellersicht wertvollere Fruchtfleischöl.[25]
Nebenwirkungen bei der Einnahme von Sanddornöl oder Saft, auch ĂŒber lange ZeitrĂ€ume, sind nach Studien der UniversitĂ€ten Dresden und Sofia nicht bekannt.
LandschaftsgÀrtnerische Bedeutung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Garten- und Landschaftsbau wird der Sanddorn gerne als Heckenpflanze und VogelnĂ€hrgehölz verwendet. Als Wintersteher bietet er zudem in der dunklen Jahreszeit einen hohen Zierwert.[26] FĂŒr eine Ansiedlung in kleineren Zier- oder NutzgĂ€rten ist der Sanddorn weniger geeignet. Durch seine ausgeprĂ€gte Wurzelbrut und das weitreichende Wurzelsystem tendiert er dazu, Nachbarpflanzen zu verdrĂ€ngen und die PflanzflĂ€che weitflĂ€chig zu durchwurzeln. Eine EindĂ€mmung ist dann nur noch begrenzt möglich. MaĂnahmen wie Rhizomsperren werden daher bei einer Anpflanzung in weniger groĂzĂŒgigen Arealen als sinnvoll angesehen.
Ingenieurbiologische Bedeutung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Sanddorn zeichnet sich durch WindbestĂ€ndigkeit, Salztoleranz und ein weitreichendes Wurzelsystem aus. Er wird daher gerne zur Bodenbefestigung sandiger Standorte wie DĂŒnen, Fluss- und KĂŒstengebiete eingesetzt. Er kann als Pionierpflanze auf Rohboden gedeihen, baut mit Hilfe der mit ihm in Symbiose lebenden Bakteriums Frankia alni langsam den Humusgehalt auf und bereitet so den Boden fĂŒr anspruchsvollere Folgepflanzen vor. Eine Sanddornhecke entwickelt dichtes Astwerk und dient zahlreichen Vögeln als Nistgehölz und Unterschlupf.[27]
Holz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Holz des Sanddorns zeichnet sich durch einen schmalen gelben Splint und lebhaft braunen Kern aus. Es ist dauerhaft, feinfasrig, mittelschwer und gut polierbar und findet als Drechsler- und Brennholz Verwendung. Da es Quercetin enthÀlt, kann es auch zum Gelb- und BraunfÀrben genutzt werden.[5]

Kultivierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sanddorn wurde in Deutschland erstmals Ende der 1960er Jahre in der DDR angebaut. Da der hohe Vitaminanteil als wertvoller Beitrag zur Volksgesundheit eingeschĂ€tzt wurde, wurden entsprechenden Instituten Forschungsgelder bereitgestellt. In der Folge wurden innovative Erntemethoden und mittels ZĂŒchtung und Mutation neue Sorten entwickelt. Klinische Studien verifizierten eine positive Wirkung der im Sanddorn enthaltenen Inhaltsstoffe. Ende der 1980er Jahre ging man Kooperationen mit osteuropĂ€ischen UniversitĂ€ten und Erzeugern ein.[28]
1980 wurde die erste Kultursanddorn-Plantage von 3 ha GröĂe in Ludwigslust angelegt. Bis 1989 hatte sich die AnbauflĂ€che in den Nordbezirken der DDR und im Bezirk Potsdam auf ĂŒber 150 ha ausgedehnt. In den 1990er Jahren verfielen viele FlĂ€chen, seit dem Jahr 2000 expandiert der Sanddornanbau jedoch wieder. 2014 lag die AnbauflĂ€che bei 671 ha. Die Hauptanbaugebiete liegen mit ĂŒber 300 ha in Brandenburg, mit etwa 200 ha in Mecklenburg-Vorpommern und 100 ha in Sachsen-Anhalt.[29] Auf den rund 120 ha bei Ludwigslust betrĂ€gt die Ernte zwischen 45 (2016) und 70 (2017) Tonnen Sanddorn.[30]
In Frankreich ist der Anbau von Sanddorn in den sĂŒdlichen und hohen Alpen am deutlichsten ausgeprĂ€gt. Zahlreiche örtliche Erzeuger bieten dort regionaltypische Produkte und SpezialitĂ€ten auf der Basis von Sanddorn an. In Champsaur (DĂ©partement Hautes-Alpes) zĂ€hlen Sanddornprodukte in gleicher Weise wie die bekannten âTourton du Champsaurâ zu den charakteristischen SpezialitĂ€ten der Region.[31]
Die Volksrepublik China gilt heute mit ĂŒber einer Million Hektar AnbauflĂ€che als gröĂter Produzent von Sanddorn. Die AnbauflĂ€che Deutschlands ist international gesehen unbedeutend.[32]
SchÀdlinge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der wichtigste SchĂ€dling im Sanddornanbau ist die Sanddornfruchtfliege.[4] Ein zunehmendes Problem bei Sanddorn-Kulturen ist seit 2015 ein bisher unbekannter Schaderreger, der vor allem Kulturen in Norddeutschland befĂ€llt und auch zum Absterben bringt.[33] Grund dafĂŒr ist möglicherweise ein nicht gĂ€nzlich erforschter Bodenpilz.
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]ErwĂ€hnung findet der Sanddorn in Nina Hagens Hit Du hast den Farbfilm vergessen, der 1974 veröffentlicht wurde (âHoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee ...â).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Marilena IdĆŸojtiÄ: Dendrology. Academic Press, 2019, ISBN 978-0-444-64175-5, S. 318.
- Heinrich Buser, Willem Frans Daems, Wilhelm Pelikan (Hrsg.): Der Sanddorn, Hippophaë rhamnoides. Ein Pionier des Lebens. Weleda, Arlesheim 1964 (= Weleda-Schriftenreihe, 6).
- Siegrid Hirsch, Felix GrĂŒnberger: Die KrĂ€uter in meinem Garten. 20. Auflage, Freya Verlag, Linz 2015, ISBN 3-902134-79-8.
- Frank Löser: Der Sanddorn (Herkunft, Anwendung & Rezepte). Demmler Verlag, Schwerin 2006, ISBN 3-910150-71-3.
- Konrad Kölbl: Kölbl's KrĂ€uterfibel. Reprint Verlag, S. 263/264, 25. Auflage, MĂŒnchen 1997, ISBN 3-87411-160-1.
- Werner Rothmaler: Exkursionsflora von Deutschland. GefĂ€Ăpflanzen, Grundband. Spektrum-Verlag ISBN 3-8274-1359-1.
- Stinglwagner, Haseder, Erlbeck: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon. Kosmos-Verlag, ISBN 978-3-440-10375-3.
- Marlis Weber, Bernd KĂŒllenberg: NatĂŒrlich gesund mit Sanddorn. W. Ludwig Buchverlag, MĂŒnchen 1999, ISBN 3-7787-3796-1.
- Thomas S. C. Li, Thomas H. J. Beveridge: Sea Buckthorn. NRC Research Press 2003, ISBN 0-660-19007-9.
- Ingrid und Peter Schönfelder: Das neue Handbuch der Heilpflanzen. Franckh-Kosmos Verlagsgesellschaft, 2011, ISBN 3-440-09387-5.
- Haining Qin, Michael G. Gilbert: Elaeagnaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 13: Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2007, ISBN 978-1-930723-59-7. Hippophaë rhamnoides - textgleich online wie gedrucktes Werk.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Sanddorn. In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
- Sanddorn â Steckbrief und Verbreitungskarte fĂŒr Bayern. In: Botanischer Informationsknoten Bayerns
- Thomas Meyer: Datenblatt mit BestimmungsschlĂŒssel und Fotos bei Flora-de: Flora von Deutschland (alter Name der Webseite: Blumen in Schwaben).
- Kerstin Decker: Nachruf auf Hans Joachim Albrecht (1932â2022): Der Vater der Sanddornkultur. Der Tagesspiegel, 12. August 2022
- Steffi Schweizer: Munter mit der Zitrone des Nordens. In: Neues Deutschland. 22. MĂ€rz 2011, abgerufen am 30. Dezember 2015.
- Tipps zum Anbau von Sanddorn im Garten bei mein-schoener-garten.de.
- Der Sanddorn als Heilpflanze.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â a b c d e f Gustav Hegi, JĂŒrgen Damboldt: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Band V/2: Dicotyledones - 3. Teil (Cactaceae - Cornaceae) mit NachtrĂ€gen, Berichtigungen und ErgĂ€nzungen, Carl Hanser Verlag, MĂŒnchen 1965, S. 732â741, 1558â1559.
- â Christiane Petri: DuMont Reise-Taschenbuch ReisefĂŒhrer Mecklenburgische Seenplatte. DuMont, 2009, ISBN 9783770172399, S. 74â75
- â O. Heinisch: Die vordringlichsten Zuchtziele bei Sanddorn In: TAG Theoretical and Applied Genetics. Volume 17, Numbers 13â15, 1947, Springer Verlag, S. 430.
- â a b c Thomas S. C. Li, Thomas H. J. Beveridge: Sea Buckthorn. NRC, 2003, ISBN 0-660-19007-9, S. 10, 48.
- â a b Stinglwagner, Haseder, Erlbeck: Das Kosmos Wald und Forstlexikon. S. 733.
- â a b c d e Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora fĂŒr Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 661â662.
- â a b Eckehart J. JĂ€ger (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. GefĂ€Ăpflanzen: Grundband. BegrĂŒndet von Werner Rothmaler. 20., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8274-1606-3, S. 480.
- â David R. Benson: Frankia und Elaeagnaceae ( vom 16. August 2019 im Internet Archive).
- â Ruth M. Wallner: Wald: Biotop und Mythos. (GrĂŒne Reihe des Lebensministeriums), Verlag Böhlau Wien, 2011, ISBN 978-3-205-78638-2, S. 18.
- â Erste Rote Liste der GroĂpilze der Schweiz (PDF; 455 kB).
- â Sphingidae of the Western Palaearctic. A. R. Pittaway, abgerufen am 15. MĂ€rz 2011.
- â a b c d e Eckhard von Raab-Straube (2018+): Elaeagnaceae. Datenblatt Hippophae rhamnoides In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
- â Gerhard Lang: QuartĂ€re Vegetationsgeschichte Europas: Methoden und Ergebnisse. Verlag G. Fischer, Jena / Stuttgart / New York 1994, ISBN 978-3-334-60405-2, S. 313â315.
- â Eckehart J. JĂ€ger, Klaus Werner (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. BegrĂŒndet von Werner Rothmaler. 18., bearbeitete Auflage. Band 2. GefĂ€Ăpflanzen: Grundband, Spektrum, Heidelberg u. a. 2002, ISBN 3-8274-1359-1, S. 249.
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