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Rixheim
Rixheim (Frankreich)
Rixheim (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Mulhouse
Kanton Rixheim (Chef-lieu)
Gemeindeverband Mulhouse Alsace Agglomération
Koordinaten 47° 45′ N, 7° 24′ O47.7486111111117.4044444444444Koordinaten: 47° 45′ N, 7° 24′ O
Höhe 232–366 m
Fläche 19,53 km²
Einwohner 14.380 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 736 Einw./km²
Postleitzahl 68170
INSEE-Code 68278
Website http://www.rixheim.fr/

Rathaus (Hôtel de ville)

Rixheim [ʁiks.(h)ajm] ⓘ (elsässisch Rixa) ist eine französische Stadt mit 14.380 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Die Stadt gehört zum Arrondissement Mulhouse und zum Kanton Rixheim.

Geografie

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Rixheim liegt knapp sechs Kilometer östlich von Mülhausen. Nach seinem ersten Fundort ist das Rixheim-Schwert benannt. Hier befand sich eine Kommende des Deutschen Ordens, deren heute noch bestehende Gebäude von Johann Caspar Bagnato errichtet wurden. Sie unterstand der Deutschordensballei Altshausen.

Nachbargemeinden von Rixheim sind Sausheim im Norden, Ottmarsheim im Nordosten, Hombourg im Osten, Habsheim und Zimmersheim im Süden, Bruebach im Südwesten, Riedisheim im Westen sowie Illzach im Nordwesten.

Illzach Sausheim Ottmarsheim
Riedisheim Hombourg
Bruebach Habsheim, Zimmersheim

Geschichte

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Auf der Gemarkung wurden zahlreiche vorgeschichtliche Funde gemacht: Gräber der Jungsteinzeit, am Sonnenberg Spuren der Bronzezeit, im Harthwald die Grabhügel des Rothhübel und Espenhübel, im Zührenwald den Hünerhübel. Bei Rixheim befand sich eine römische Straßenstation.

Rixheim wurde erstmals im Jahre 823 unter dem Namen Richeneshies erwähnt. Im Mittelalter gab es östlich von Rixheim das Dorf Eschelzheim, das im 16. Jahrhundert mit Rixheim vereinigt wurde.

Das im Besitz des Klosters Murbach befindliche Rixheim kam an dessen Schirmvögte, die Habsburger, damit zur Herrschaft Niederlandser in Vorderösterreich. Der Deutschritter-Orden von Mülhausen besaß hier einen Dinghof, der 1613 zum provisorischen Wohnsitz der durch die Reformation aus Mühlhausen vertriebenen Deutschherren wurde. 1660 wurde Rixheim dauerhafter Sitz der Deutschritter-Kommende. Die Neubauten des 18. Jahrhunderts wurden in der Revolutionszeit als Nationalgut verkauft. Nach der Enteignung des Ordens in der Revolution diente das Schloss 1792 als Gefängnis, 1794 als Militärspital, in dem 153 Soldaten den Tod fanden. 1797 kam es in den Besitz eines Mühlhausener Tapetenfabrikanten (Hartmann-Riesler u. Cie.) 1802 wurde der Geschäftsführer Jean Zuber Hauptanteilseigner. Damit firmierte der Betrieb fortan als Jean Zuber et Cie. Diese Firma entwickelte schon früh im 19. Jahrhundert neue Farben und gehörte bezüglich der Druckverfahren zu den technologischen Spitzenreitern in Europa. 1939 schloss die Firma ihre Pforten. 1973 wurde die Produktion mit Spezialtapeten wieder aufgenommen, 1983 entstand das Tapetenmuseum im Schloss.

Von 1763 an war Rixheim Sitz eines Rabbinats, das 1906 nach Thann verlegt wurde. 1861 wohnten 263 Juden in Rixheim. In der Rue de Riedisheim befindet sich noch heute der israelitische Friedhof.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 4869 5723 8419 10.718 11.669 12.608 13.103 14.073

Wirtschaft und Infrastruktur

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Der mexikanische Baustoffhersteller Cemex betreibt in Rixheim ein Frischbetonwerk.

Bildung

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Rixheim ist Sitz einer staatlichen Sekundarschule, des nach Alfred Dreyfus benannten Collège Capitaine Dreyfus. Zudem befinden sich in der Stadt vier Kindergärten, vier Grundschulen und eine Musikschule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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  • Schlossbau der Kommende des Deutschen Ordens, heute: Musée du Papier Peint, Mairie, Tapetenfabrik. Die Deutschordenskommende wurde nach dem Übergang Vorderösterreichs an Frankreich von Ludwig XIV. dem Lazaristenorden übergeben. Den spätbarocken Schlossbau von 1735–1737 entwarf der Baumeister des Deutschen Ordens, Giovanni Caspare Bagnato.
  • Die mittelalterliche Kirche Sankt Leodegar (St.-Léger) wurde um 1500 großenteils neu errichtet (Weihe 1505). Gotisches Turmportal, neugotische Seiteneingänge. 1782 wurde das Schiff durch einen Neubau ersetzt und der Turm um ein Geschoss erhöht. Barockaltäre. Im Hochaltar das Gemälde des Kirchenpatrons. Die Kanzel und die Seitenaltäre stammen aus dem ehemaligen Franziskanerkloster in Thann. Grabplatte der Deutschordensritter von 1775.
  • Brunnen mit der Darstellung des Johannes Nepomuk
  • Einige Fachwerkhäuser. Die Häuser Grand Rue Nr. 4 und Rue Zuber Nr. 2 mit altertümlichem Fachwerk. An der Grand Rue Nr. 88 ein steinernes Haus mit spätgotischen Fenstern, darunter die typische dreiteilige, mittig überhöhte Fenstergruppe aus der Zeit um 1600. Aus derselben Zeit (1588) das Haus Nr. 49 an der Grand Rue.
Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Rixheim
  • Stadtkirche St. Leodegar
    Stadtkirche St. Leodegar
  • Brunnen des Johannes Nepomuk
    Brunnen des Johannes Nepomuk
  • Deutschordens-Kommende
    Deutschordens-Kommende
  • Tapetenmuseum
    Tapetenmuseum
  • Presbyterium vor der Stadtkirche St. Leodegar
    Presbyterium vor der Stadtkirche St. Leodegar
  • Kirche Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis
    Kirche Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis
  • Evangelische Kirche
    Evangelische Kirche

Partnerstädte

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  • Lohne in Niedersachsen, Deutschland
  • San Vito al Tagliamento in Friaul-Julisch Venetien, Italien
  • Valence-sur-Baïse in Okzitanien, Frankreich

Persönlichkeiten

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  • Carl Feer-Herzog (1820–1880), Schweizer Politiker, Unternehmer und Eisenbahnpionier
  • Emil August Allgeyer (1856–1924), Spiritanerpater, Bischof, Apostolischer Vikar von Sansibar.
  • Karl Ernst Theodor Hauviller (1866–1938), deutscher Historiker, Archivar, kirchenpolitischer Publizist

Literatur

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  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 544–547.

Weblinks

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Commons: Rixheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Offizielle Website von Rixheim (französisch)
  • Citoyen Website von Rixheim (französisch)
  • Webpräsenz des Musée du Papier Peint de Rixheim (französisch, deutsch und englisch)
Gemeinden im Arrondissement Mulhouse

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Normdaten (Geografikum): GND: 4268526-6 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | VIAF: 248190181
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