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  1. WeltenzyklopÀdie
  2. Rapunzel
Rapunzel 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Dieser Artikel befasst sich mit dem MĂ€rchen. Weitere Bedeutungen sind unter Rapunzel (BegriffsklĂ€rung) aufgefĂŒhrt.
Rapunzel (Illustration vom The Red Fairy Book von Andrew Lang, 1890)

Rapunzel ist ein MĂ€rchen (ATU 310). Es steht in den Kinder- und HausmĂ€rchen der BrĂŒder Grimm an Stelle 12 (KHM 12) und geht indirekt wohl auf Petrosinella in Basiles Pentameron II,1 zurĂŒck.

Inhalt

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Illustration von Arthur Rackham, 1909
Illustration von Paul Hey, um 1910
Foto des Turms in Amönau
Zeichnung von Ubbelohde
Ein Turm von Schloss Amönau diente Otto Ubbelohde als Vorlage fĂŒr eine MĂ€rchenbuchillustration

Rapunzels Mutter gelingt es in ihrer Schwangerschaft nicht, ihren schwangerschaftsbedingten Heißhunger und Appetit auf die im Garten der Nachbarin wachsenden Rapunzeln zu zĂŒgeln. Hierbei handelt es sich entweder um Feldsalat oder um die Rapunzel-Glockenblume, die frĂŒher ebenfalls als Salatpflanze angebaut wurde. Ihr Mann ist nicht stark genug, sich ihr zu widersetzen. Als er den Salat fĂŒr seine Frau zum wiederholten Male aus dem Garten einer Zauberin stehlen will, wird er von dieser ertappt und muss ihr zur Strafe (sowie aus Angst und um ihrem Zauber oder der Bloßstellung als Dieb zu entgehen) sein Kind versprechen. Gleich nach der Geburt holt sie sich das Neugeborene, gibt ihm den Namen Rapunzel, und als das MĂ€dchen zwölf Jahre ist (zu Beginn der PubertĂ€t vor der „Entwicklung zur Frau“), sperrt sie es in einen abgelegenen, tĂŒrlosen Turm. Die einzige Möglichkeit, in ihn hineinzugelangen, besteht darin, dass Rapunzel auf Zuruf ihr langes Haar vom Dachfenster herunterlĂ€sst, sodass die Zauberin daran hinaufklettern und sie mit Nahrung versorgen kann.

Ein Königssohn, angezogen von Rapunzels schönem Gesang, belauscht sie, imitiert die Rufformel der Zauberin („Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter!“), zieht sich zu dem schönen MĂ€dchen hinauf und gewinnt dessen Liebe. Als Rapunzel sich daraufhin gegenĂŒber der von ihr „Frau Gothel“ genannten Zauberin verplappert, schneidet ihr die Hexe das Haar ab und verbannt sie in eine WĂŒstenei. Dann versteckt sich die Zauberin im Turm, wartet auf den Königssohn, lĂ€sst ihn an Rapunzels Zopf zu sich heraufklettern und erschreckt und verhöhnt den Prinzen dermaßen, dass er in seiner Verzweiflung vom Turm springt, sich in einem DornengestrĂŒpp beide Augen verletzt und erblindet. Wehklagend irrt er nun durch die Welt, bis er durch Zufall zu Rapunzels GefĂ€ngnis gelangt und das MĂ€dchen an seinem Gesang wiedererkennt. Als ihre TrĂ€nen seine Augen benetzen, wird er von seiner Erblindung geheilt und fĂŒhrt Rapunzel glĂŒcklich heim in sein Königreich.

Textgeschichte

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Illustration von Walter Crane, 1920
Illustration von Johnny Gruelle, 1922

Die frĂŒheste bekannte ErwĂ€hnung einer weiblichen Figur, die ihre langen Haare als Leiter fĂŒr ihren mĂ€nnlichen Liebhaber anbietet, ist in der Persischen Mythologie, im Epos der Schāhnāme, zu finden.[1] Die Prinzessin von Kabul, Rudabeh, bietet dem Krieger aus Zabulistan, Zāl, ihr langes Haar zum Erklettern des Turms an. Anders als bei Rapunzel lehnt Zal dieses Angebot jedoch ab, damit Rudabeh sich nicht verletzt, und bittet sie stattdessen darum, ein Seil zum Hinaufklettern zu finden.[1]

Das MĂ€rchen geht indirekt wohl auf Petrosinella in Basiles Pentameron II,1 zurĂŒck. Charlotte-Rose de Caumont de La Forces Persinette von 1697 verlegt es offenbar ins höfische Adelsmilieu. Marie-Catherine d’Aulnoy schrieb La Chatte Blanche in Neue MĂ€rchen oder Die zeitgemĂ€ĂŸen Feen (1698). Solche Sammlungen französischer FeenmĂ€rchen wurden im 18. Jahrhundert auch in Deutschland bekannt. Friedrich Immanuel Bierlings erste deutsche Übersetzung der Persinette (Das Cabinet der Feen. Oder gesammelte Feen-MĂ€rchen in neun Theilen, Aus dem Französischen ĂŒbersetzt, NĂŒrnberg, 1761–1766) wirkte kaum nach. Freier und lebendiger ĂŒbersetzte Joachim Christoph Friedrich Schulz im fĂŒnften Band seiner Kleinen Romane (Leipzig 1790), ohne die Quelle anzugeben. Aus Petersilie wird nun Rapunzel, La Forces Beschreibungen werden breiter ausgestaltet. Jacob Grimm ĂŒbernahm nun Schulz’ Rapunzel-Text in die 1. Auflage der Kinder- und HausmĂ€rchen von 1812. Schulz’ Beschreibungen, insbesondere der Schluss wurden gekĂŒrzt, so wird Rapunzels zweiter Verbannungsort am Meer kurz zur „WĂŒstenei“. „Frau Gothel“ ist hessisch fĂŒr Patin (Gotel - Koseform von Gote: Taufpatin / Gevatterin[2]). Neu ist auch die rhythmische Formel „Rapunzel, Rapunzel / laß (mir) dein Haar herunter“ anstelle La Forces „Persinette, descendez vos cheveux que je monte.“ (frz.: „Persinette, lasst eure Haare herunter, auf dass ich hinaufsteigen möge.“). In der zweiten Auflage tilgte Wilhelm Grimm – möglicherweise auf Beschwerden von Lesern hin – Rapunzels Schwangerschaft. Statt durch zu eng gewordene Kleider verrĂ€t es sich jetzt gegenĂŒber Frau Gothel eher unĂŒberlegt. Weitere Überarbeitungen erfolgen in der 3. und 5. Auflage. Neben wörtlichen Reden wurden sprachliche Superlative ergĂ€nzt und das Motiv der Mauer wieder aufgenommen. Erst in der 7. Auflage wird der Königssohn durch Dornen blind gestochen. War Jacob Grimm noch von einer Herkunft „ohne Zweifel aus mĂŒndlicher Sage“ ausgegangen, entwickelte sein Bruder nun zunehmend seinen romantischen MĂ€rchenton. Inwieweit Basile und La Force irgendwie volkstĂŒmliche Quellen hatten, ist jedoch unklar.[3]

Grimms Anmerkung erwĂ€hnt eine andere Einleitung: Das MĂ€dchen öffnet eine verbotene TĂŒr (vgl. KHM 3), da sitzt die Hexe mit zwei Hörnern und verbannt es auf den Turm. Das ungeborene Kind zu versprechen, geschehe oft verklausuliert etwa als das, was die Mutter unter dem GĂŒrtel trĂ€gt (vgl. KHM 181), sie nennen: Die altnordische Alfkongssage (Cap. 1), dĂ€nische Volkslieder „Von dem wilden Nachtraben“, Salebad Firdusi bei Schack S. 191, BĂŒschings Volkssagen S. 287, in Basiles Pentameron II,1 Petrosinella. Vgl. bei Basile auch II,7 Die Taube, II,8 Die kleine Sklavin. Das Motiv der Jungfrau im Turm entspricht dem griechischen Mythos von DanaĂ«[4] und der christlichen Legende von St. Barbara. Auch in Jahns Nr. 32 Der Pilger erschrickt sie, als sie den fremden Mann erblickt.

Interpretation

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Illustration von Anne Anderson
Rapunzel-Zitat am Diebsturm in Lindau (desgleichen am dortigen Mangturm)

„Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!“ – dies ist wohl einer der bekanntesten SĂ€tze aus der MĂ€rchensammlung der BrĂŒder Grimm. TatsĂ€chlich ist das MĂ€rchen französischen Ursprungs. 1698 schrieb die Hofdame Mademoiselle de la Force die ErzĂ€hlung Persinette (erschienen in ihrem Buch Cabinet des Fees). 1790 ĂŒbernimmt Friedrich Schulz dieses MĂ€rchen in einen seiner Kleinen Romane. Von ihm ĂŒbernahmen es die BrĂŒder Grimm unter starker KĂŒrzung 1812 in ihre Kinder- und HausmĂ€rchen als Nr. 12. Dort erfuhr die als anstĂ¶ĂŸig empfundene Version in spĂ€teren Ausgaben mehrere Änderungen: Anstatt durch ihre Schwangerschaft („meine Kleiderchen passen mir nicht mehr“) verrĂ€t sich Rapunzel jetzt unverfĂ€nglich „Sie wird mir viel schwerer heraufzuziehen als den jungen Königssohn“. Auch die HeiratserklĂ€rung wurde spĂ€ter wohl zur Legitimation eingefĂŒgt.[5]

Fasst man Hedwig von Beits tiefenpsychologische Deutung zusammen, so wiederholen sich Bilder der Abgeschlossenheit vom ersehnten Unbewussten, das sein gestohlenes Kind zurĂŒcknimmt. Solche Frauen entwickeln eine vertrĂ€umte, realitĂ€tsferne Haltung. Der hohe Turm, aber auch das lange Kopfhaar drĂŒcken diese geistbetonten Wesensanteile aus, die dann auch der Animus nutzt, um die Große Mutter zu ersetzen. Ihre Durchtrennung verursacht den Absturz in eine demĂŒtigere Haltung, wo Rapunzel den ebenfalls gestĂŒrzten, im Unbewussten blinden Prinzen mit ihren TrĂ€nen (Symbol des Lebenswassers) heilen kann.[6]

Laut Psychiater Wolfdietrich Siegmund hilft so ein SchicksalsmĂ€rchen bei Krankheit durch ĂŒberhöhte Anforderungen an sich selbst.[7]

Laut Eugen Drewermann antizipiert der gierige Appetit auf Rapunzeln das BedĂŒrfnis nach einem Lebenssinn spendenden Kind. Mutter und Zauberin sind dieselbe Frau in Ă€ngstlicher Spaltung. Die kindlich-orale Abspaltung der SexualitĂ€t fĂŒhrt zur Reduktion auf eine scheinbar erfĂŒllende Mutter-Tochter-Symbiose. Rapunzels Turm Ă€hnelt dem Hinterhaus ihrer Mutter, allerdings subjektiv ĂŒberhöht, so wie mit der Schönheit und SelbstĂ€ndigkeit der Tochter auch der Stolz der Mutter wĂ€chst. Nur ein hellhöriger Mann, der ihre Sprache genau erlernt, vermag die Mauern der Kontaktangst zu ĂŒberwinden. Dabei entsteht aber eine Spaltung zwischen Rapunzels Liebe und der weiterhin tiefen LoyalitĂ€t zur Mutter, die der Prinz aufgrund der Identifikation nicht angreifen kann. Der Königssohn kann gegen die AusbrĂŒche von Rapunzels Über-Ich nichts unternehmen, doch umgekehrt kann auch Frau Gothel nicht verhindern, dass Rapunzel nach der Verstoßung wirklich selbstĂ€ndig wird. Die anerzogene BedĂŒrfnislosigkeit erweist sich jetzt als hilfreich, bis die Kraft der Erinnerung an die Liebe den Zwang zur Autarkie ĂŒberwindet.[8] Auch Wilhelm Salber bringt Rapunzel, wie auch Marienkind oder Das singende springende Löweneckerchen, mit den KrĂ€nkungen ess- und beziehungsgestörter Frauen in Verbindung, die sich als glĂŒcklich darstellen und nach außen bedeckt halten. Der Turm der 'splendid isolation' verdreht echte Anteilnahme zu paradoxen AbhĂ€ngigkeiten.[9] Auch der Psychotherapeut Jobst Finke sieht in Rapunzel ein mutterabhĂ€ngiges, selbstbezogenes Kind sich zur liebesfĂ€higen Frau entwickeln und in Isolation SelbstĂ€ndigkeit lernen.[10]

Parodien

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Bei Katrine von Hutten berĂ€t ein Psychotherapeut ein altes Paar in „jugendlich-libidinöser Verstrickung“: Er nennt sie noch immer Rapunzel, meint sich durch die Zauberin erkaltet, sie sich fĂŒr Feldsalat links liegen gelassen.[11] Gregory Frost lĂ€sst erst Gothel, dann Rapunzel, dann den Prinzen erzĂ€hlen.[12] Bei Elizabeth A. Lynn ist das Kind magersĂŒchtig, hört Beatles, dann kommt der Prinz, alles wird gut.[13] Bei Anne Bishop ĂŒberwindet sie den Fluch der Hexe und nimmt diesmal einen reifen Mann.[14] Klaus StadtmĂŒller dichtete eine kurze Parodie.[15] Rapunzel kommt auch in Kaori Yukis Manga Ludwig Revolution vor. In Alethea Kontis’ MĂ€rchenroman Enchanted kommt der Turm vor.[16] Im Computerspiel The Witcher 3: Wild Hunt – Blood and Wine, basierend auf der Geralt-Saga von Andrzej Sapkowski, stĂ¶ĂŸt man in einer MĂ€rchenwelt auf Rapunzels Turm. Da ihr Prinz an diesem zu Tode stĂŒrzte, erhĂ€ngte sich die vereinsamte Rapunzel im Turm an den eigenen Haaren. In Stefanie Lasthaus’ Fantasy-Roman stiehlt Frau Gothel Menschenseelen.[17] Rapunzel Naturkost verkauft Bio-Lebensmittel.

Illustrationen

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Die visuell interessante Verbindung von goldenem Haar und hohem Turm inspirierte zu zahlreichen Rapunzelillustrationen: Besonders wichtig sind die von Arthur Rackham[18], Lizzie Hosaeus mit zwei Fassungen, Paul Hey, das MÀrchenbildprogramm von Ernst Liebermann[19] und das GemÀlde von Emma Florence Harrison[20] und Heinrich Lefler[21]. 1969 beschÀftigt sich David Hockney in vier Zeichnungen mit dem Rapunzelthema: 1. Der Rapunzelsalatgarten, 2. Rapunzel als Baby, 3. Rapunzel mit Haarschleppe und 4. Haar und Turm vor Prinz.[22]

BĂŒhnenstĂŒcke

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  • Lou Harrisons Oper Rapunzel wurde 1959 in New York uraufgefĂŒhrt.
  • Rapunzel begegnet in Stephen Sondheims MĂ€rchenmusical Into the Woods (1987).
  • Die BrĂŒder Grimm Festspiele Hanau hatten Rapunzel 1990, 1999, 2016 und 2025 im Programm.[23]
  • Persinette, Kinderoper von Albin Fries, UrauffĂŒhrung an der Wiener Staatsoper am 21. Dezember 2019[24]

Musik

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  • 1988 veröffentlichte die Rockband Erste Allgemeine Verunsicherung als PausenfĂŒller zwischen den eigentlichen Liedern der CD „Kann denn Schwachsinn SĂŒnde sein...?“ vier jeweils ca. 27 bis 38 Sekunden lange Episoden, die immer mit den Worten begannen: „Rapunzel, so lass dein Haar hernieder!“ Jedes Mal ist das Haar zu kurz, und der Königssohn reitet mit steigendem Ärger wieder fort.
  • Auch die Beastie Boys verwenden diesen Mythos, auf ihrem 1989 erschienenen Album Paul's Boutique, befindet sich der Satz: „Rapunzel, Rapunzel let down your hair, so I can climb up to get into your underwear!“ (Rapunzel, Rapunzel, lass Dein Haar herunter, damit ich raufklettern und dir an die WĂ€sche kann).
  • Die Band Letzte Instanz veröffentlichte 1999 ein Lied mit dem Namen Rapunzel, in dem eine morbide Variante des MĂ€rchens erzĂ€hlt wird.[25]

Filme

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  • 1951: The Story of ‘Rapunzel‘, USA, Kurzfilm mit Stop-Motion-Figuren von Ray Harryhausen.
  • 1959: Fractured Fairy Tales, US-amerikanische Zeichentrickserie aus The Rocky and Bullwinkle Show, Staffel 1, Folge 1.
  • 1987: Grimms MĂ€rchen (jap. Gurimu Meisaku Gekijƍ), japanische Zeichentrickserie, Folge 29: Rapunzel
  • 1988: Rapunzel oder Der Zauber der TrĂ€nen, DDR, DEFA-MĂ€rchenfilm
  • 1999: SimsalaGrimm, deutsche Zeichentrickserie, Staffel 1, Folge 8: Rapunzel
  • 2002: Barbie als Rapunzel, USA, Animationsfilm, in dem Rapunzel von Barbie dargestellt wird.
  • 2006: Rapunzel oder Mord ist Ihr Hobby, Deutschland/Österreich, Komödie aus der 1. Staffel der ProSieben/ORF-Serie Die MĂ€rchenstunde
  • 2009: Rapunzel, MĂ€rchenfilm, Staffel 2, Folge 2 der ARD-Reihe Acht auf einen Streich, Deutschland, 60 min., Regie: Bodo FĂŒrneisen
  • 2010: Rapunzel – Neu verföhnt, USA, CGI-animierter Spielfilm der Walt Disney Animation Studios, Regie: Nathan Greno und Byron Howard
  • 2014: Into the Woods, Musicalfilm USA enthĂ€lt AuszĂŒge aus Rapunzel
  • 2020: Rapunzels Fluch, deutscher Horrorfilm, der inhaltlich als Fortsetzung des MĂ€rchens angelegt ist.[26][27]
  • 2023: Rapunzel und die RĂŒckkehr der Falken, Deutschland, Spielfilm der Reihe MĂ€rchenperlen, 87 min., Regie: Christoph Heimer

Rapunzel, Rapunzel ist ein Film von Tom Davenport, 1979. Der unzugĂ€ngliche Turm kommt auch vor in Brothers Grimm (2005). Zwei Folgen der Sesamstraße parodieren Rapunzel.

Literatur

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  • BrĂŒder Grimm: Kinder- und HausmĂ€rchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der BrĂŒder Grimm. Mit einem Anhang sĂ€mtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter MĂ€rchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort. Durchgesehene und bibliographisch ergĂ€nzte Ausgabe. Reclam, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1, S. 34, 447.
  • Bernhard Lauer (Hrsg.): Rapunzel. Traditionen eines europĂ€ischen MĂ€rchenstoffes in Dichtung und Kunst (= Ausstellungen im BrĂŒder Grimm-Museum, Große Reihe. Band II). Kassel 1993, ISBN 3-929633-10-8.

Weblinks

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Wikisource: Kinder und HausmĂ€rchen – Rapunzel â€“ Quellen und Volltexte
Commons: Rapunzel â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Rapunzel (1812) und Rapunzel (1857) bei Zeno.org
  • Vergleich der Versionen von 1812 und 1857. In: Pitt.edu (englisch)
  • MĂ€rchenlexikon.de zu Rapunzel AaTh 310
  • MĂ€rchenatlas.de zu Rapunzel (Internet Archive)
  • Interpretation von Undine & Jens zu Rapunzel
  • Interpretation auf MĂ€rchenapfel.de
  • Interpretation auf MĂ€rchenbrause.de
  • Betrachtungen (Internet Archive)
  • kommentiertes MĂ€rchen auf SurLaLuneFairytales.com (englisch)
  • Illustrationen
  • Rapunzel als mp3-Hörbuch (9:02) (LibriVox)

Einzelnachweise

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  1. ↑ a b Forsyth, Kate (2016). The Rebirth of Rapunzel: A Mythic Biography of the Maiden in the Tower. FableCroft Publishing. ISBN 978-0-9925534-9-4.
  2. ↑ Kinder- und HausmĂ€rchen. Gesammelt durch die BrĂŒder Grimm. Aufbau-Verlag Berlin und Weimar 1989. Anmerkungen von Therese Erler S. 373; ISBN 3-351-01431-7)
  3. ↑ Bernhard Lauer (Hrsg.): Rapunzel. Traditionen eines europĂ€ischen MĂ€rchenstoffes in Dichtung und Kunst (= Ausstellungen im BrĂŒder Grimm-Museum, Große Reihe. Band II). Kassel 1993, ISBN 3-929633-10-8, S. 7–33.
  4. ↑ Röhrich, Lutz: MĂ€rchen – Mythos – Sage. In: Siegmund, Wolfdietrich (Hrsg.): Antiker Mythos in unseren MĂ€rchen. Kassel 1984. S. 26. (Veröffentlichungen der EuropĂ€ischen MĂ€rchengesellschaft Bd. 6; ISBN 3-87680-335-7)
  5. ↑ Rölleke, Heinz. In: Grimm, BrĂŒder. Kinder- und HausmĂ€rchen. VollstĂ€ndige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer KĂŒnstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke. S. 863–864. DĂŒsseldorf und ZĂŒrich, 19. Auflage 1999. (Artemis & Winkler Verlag; Patmos Verlag; ISBN 3-538-06943-3)
  6. ↑ Hedwig von Beit: Symbolik des MĂ€rchens. Bern 1952, S. 715–722.
  7. ↑ Frederik Hetmann: Traumgesicht und Zauberspur. MĂ€rchenforschung, MĂ€rchenkunde, MĂ€rchendiskussion. Mit BeitrĂ€gen von Marie-Louise von Franz, Sigrid FrĂŒh und Wolfdietrich Siegmund. Fischer, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-596-22850-6, S. 122.
  8. ↑ Drewermann, Eugen: Rapunzel, Rapunzel, laß dein Haar herunter. Grimms MĂ€rchen tiefenpsychologisch gedeutet. 8. Auflage 2004, MĂŒnchen, S. 165–219. (dtv-Verlag; ISBN 3-423-35056-3)
  9. ↑ Wilhelm Salber: MĂ€rchenanalyse (= Werkausgabe Wilhelm Salber. Band 12). 2. Auflage. Bouvier, Bonn 1999, ISBN 3-416-02899-6, S. 110–112.
  10. ↑ Jobst Finke: TrĂ€ume, MĂ€rchen, Imaginationen. Personzentrierte Psychotherapie und Beratung mit Bildern und Symbolen. Reinhardt, MĂŒnchen 2013, ISBN 978-3-497-02371-4, S. 158, 163–167, 203–204, 208.
  11. ↑ Katrine von Hutten: Rapunzel. In: Wolfgang Mieder (Hrsg.): Grimmige MĂ€rchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 88–90 (1974; zuerst erschienen in: Jochen Jung (Hrsg.): Bilderbogengeschichten. MĂ€rchen, Sagen, Abenteuer. Neu erzĂ€hlt von Autoren unserer Zeit. Deutscher Taschenbuch Verlag, MĂŒnchen 1976, S. 129–131.).
  12. ↑ Gregory Frost: The Root of the Matter. In: Ellen Datlow, Terri Windling: Snow White, Blood Red. Avon, New York 1993, ISBN 0-380-71875-8, S. 161–195.
  13. ↑ Elizabeth A. Lynn: The Princess in the Tower. In: Ellen Datlow, Terri Windling: Snow White, Blood Red. Avon, New York 1993, ISBN 0-380-71875-8, S. 196–213.
  14. ↑ Anne Bishop: Rapunzel. In: Ellen Datlow, Terri Windling: Black Swan, White Raven. Prime, 1998, ISBN 978-0-8095-7254-0, S. 122–141.
  15. ↑ Klaus StadtmĂŒller: Haarig. In: Die Horen. Bd. 1/52, Nr. 225, 2007, ISSN 0018-4942, S. 217.
  16. ↑ Alethea Kontis: Enchanted. Houghton Mifflin Harcourt, New York 2012, ISBN 978-0-544-02218-8.
  17. ↑ Stefanie Lasthaus: Rapunzels finsterer Turm. Heyne, MĂŒnchen 2024, ISBN 978-3-453-32336-0.
  18. ↑ A. Rackham: Rapunzel (Memento des Originals vom 30. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.surlalunefairytales.com
  19. ↑ childillustration.blogspot.com: Ernst Liebermann: Rapunzel (Memento vom 24. Mai 2011 im Internet Archive)
  20. ↑ childillustration.blogspot.com: Rapunzelbild von E.F. Harrison (Memento vom 24. Mai 2011 im Internet Archive)
  21. ↑ childillustration.blogspot.com: H. Lefler: Rapunzel (Memento vom 24. Mai 2011 im Internet Archive)
  22. ↑ Rapunzelillustrationen von David Hockney (Memento des Originals vom 21. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/collection.britishcouncil.org
  23. ↑ BrĂŒder Grimm Festspiele Hanau - Chronik
  24. ↑ „Persinette“: Haarige UrauffĂŒhrung an der Staatsoper. In: ORF.at. 20. Dezember 2019, abgerufen am 20. Dezember 2019. 
  25. ↑ Letzte Instanz - Rapunzel. lyricstranslate.com, abgerufen am 26. August 2025. 
  26. ↑ Rapunzels Fluch. Abgerufen am 7. Juli 2020. 
  27. ↑ Preview "Rapunzels Fluch": Exorzismus aus deutschen Landen. In: klatsch-tratsch.de. 28. Juni 2020, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 8. Juli 2020; abgerufen am 7. Juli 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.klatsch-tratsch.de 
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