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  2. Pius X.
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Pius X.
Unterschrift Pius X.
Unterschrift Pius X.

Pius X. (* 2. Juni 1835 in Riese, Lombardo-Venetien, als Giuseppe Melchiorre Sarto; † 20. August 1914 in Rom) war von 1903 bis 1914 der 257. Papst der römisch-katholischen Kirche. Er wurde 1954 von Papst Pius XII. heiliggesprochen. Pius X. wird hĂ€ufig als „konservativer Reformpapst“[1] bezeichnet, weil er sich entsprechend seinem Wahlspruch Instaurare omnia in Christo („Alles in Christus erneuern“) um innerkirchliche Reform und Erneuerung bemĂŒhte, um die katholische Kirche im Kampf gegen EinflĂŒsse der Moderne zu stĂ€rken.

Werdegang

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Kindheit und frĂŒhe Jahre

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Giuseppe Sarto als Kardinal und Patriarch von Venedig

Geboren wurde Pius X. als Giuseppe Melchiorre Sarto in Riese, das zu dieser Zeit zum Königreich Lombardo-Venetien im Kaisertum Österreich gehörte und kirchlich dem Bischof von Treviso unterstand. Seine Mutter Margherita geb. Sanson war BĂ€uerin, sein Vater Giovanni Battista Sarto Magistratsdiener und Kleinbauer. Der Pfarrer seiner Heimatgemeinde erteilte ihm den ersten Lateinunterricht. Nach zwei Jahren Volksschule in Riese wurde er auf das Gymnasium nach Castelfranco Veneto geschickt. 1850 trat er in das Priesterseminar in Padua ein und empfing 1858 von Giovanni Antonio Farina, dem Bischof von Treviso, die Priesterweihe. Da die Familie Sarto mittellos war, konnte er keinen Doktorgrad erlangen.[2]

Landpfarrer

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Als Kaplan wirkte Sarto in Tombolo (Venetien), wo er den grĂ¶ĂŸten Teil der Seelsorgearbeit ĂŒbernahm, da der Pfarrer krĂ€nklich war. Ab 1867 war er Pfarrer in Salzano mit dem Titel Erzpriester. Den Schwerpunkte seiner Arbeit sah er in der Katechese und im seelsorglichen Hausbesuch. WĂ€hrend der Choleraepidemie 1873 besuchte er ohne Furcht vor Ansteckung Erkrankte und bestattete die Verstorbenen, darĂŒber hinaus rief er die Bevölkerung zur Besonnenheit und zur Einhaltung von Hygieneregeln auf. Sein guter Ruf als Seelsorger fĂŒhrte dazu, dass Sarto 1875 vom Bischof von Treviso zum Generalvikar und Domherrn in Treviso ernannt wurde. Damit gehört Sarto zu den wenigen PĂ€psten und war der einzige seit 1800, die ihre Laufbahn als Landpfarrer begannen.[2] Zusammen mit Pius IX. und Franziskus ist Pius X. einer von drei PĂ€psten seit 1769, die in ihrer Ausbildung keinen Doktorgrad erwarben.

Bischofsamt

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Am 10. November 1884 wurde er von Papst Leo XIII. zum Bischof von Mantua, und am 15. Juni 1893 zum Erzbischof und Patriarch von Venedig eingesetzt. Drei Tage zuvor war er von Leo XIII. zum Kardinalpriester mit der Titelkirche San Bernardo alle Terme kreiert worden.

Pontifikat

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Wappen Pius X.

Nach viertĂ€gigem Konklave wurde Kardinal Sarto am 4. August 1903 im siebten Wahlgang mit 50 Stimmen zum Nachfolger Leos XIII. gewĂ€hlt. Noch zu Beginn des Konklaves hatte der KardinalstaatssekretĂ€r Mariano Rampolla del Tindaro als aussichtsreichster Kandidat gegolten. TatsĂ€chlich erhielt Kardinal Rampolla in den ersten drei WahlgĂ€ngen auch jeweils die meisten Stimmen, aber keine ausreichende Mehrheit. Nach dem zweiten Wahlgang machte Kaiser Franz Joseph I. von seinem Recht der Exklusive Gebrauch und ließ durch den Bischof von Krakau, Kardinal Jan Puzyna de Kosielsko, ein Veto Österreichs gegen eine etwaige Wahl Rampollas erklĂ€ren.[3] Ob dies aber tatsĂ€chlich der Grund fĂŒr die spĂ€tere Wahl Kardinal Sartos war, lĂ€sst sich nicht ĂŒberprĂŒfen. In der Apostolischen Konstitution Commissum nobis vom 20. Januar 1904 untersagte er jedem Kardinal bei Strafe der Exkommunikation, dem Konklave eine Exklusive zu ĂŒberbringen. Nach seiner Wahl nahm er den Namen Pius („der Fromme“) an. Die Krönung fand am 9. August 1903 im Petersdom durch Kardinalprotodiakon Luigi Macchi statt.

Pius X. kurz nach der Krönung, Fotografie von Giuseppe Felici (14. August 1903)

Pius X. begann sein Pontifikat mit dem Motu proprio Tra le sollecitudini zur Hebung der Kirchenmusik. Darin schrieb er unter anderem vor, zur Besetzung von Sopran- und Altstimmen nur Knaben einzusetzen, die nicht kastriert worden waren, und verbot damit praktisch die BeschĂ€ftigung von Kastraten in Kirchenchören und damit auch im Sixtinischen Chor.[4] Dieses endgĂŒltige Verbot entzog der Kastrationspraxis zur Förderung einer SĂ€ngerkarriere die letzte Basis. Auf der anderen Seite war dem Papst die in dieser Zeit ĂŒbliche Übernahme von Melodien aus Opernhaus und Konzertsaal in den sakralen Raum ein Dorn im Auge. So dekredierte er die RĂŒckkehr zu den in seinen Augen wahren Quellen der Kirchenmusik, zu Palestrina und gregorianischem Choral.[5]

Daneben reformierte Pius X. die Römische Kurie, widmete sich der Katechese und der Sorge fĂŒr die Priesterseminare und leitete eine neue Gesetzgebung ein. Mehrfach verurteilte er Modernismus, unter anderem 1907 in dem Dekret Lamentabili des Heiligen Offiziums und in der Enzyklika Pascendi.[6] Der von Pius X. 1910 eingefĂŒhrte Antimodernisteneid wurde 1967 durch ein Glaubensbekenntnis ersetzt.

Papst Pius X. war ein großer Förderer der Katholischen Aktion. In seiner an die italienischen Bischöfe gerichteten Enzyklika Il fermo proposito vom 11. Juni 1905 ĂŒber die GrĂŒndung und die Förderung der Katholischen Aktion sowie im Apostolischen Schreiben Notre charge apostolique vom 25. August 1910 gegen die französische Bewegung Le Sillon von Marc Sangnier, die die Ideale der Französischen Revolution mit denen des Katholizismus vereinen wollte, legte er die Prinzipien und die Ziele fest.

Die Unterzeichnung des Konkordats mit Serbien am Vorabend des Ersten Weltkrieges

Einerseits ging Pius X. als unbeugsam antimoderner Papst in die Geschichte ein, andererseits fĂŒhrte er durchgreifende innerkirchliche Reformen von bleibendem Wert durch, insbesondere in Bezug auf die Eucharistie, fĂŒr deren Feier er als Prinzip die Participatio actuosa („lebendige Teilnahme“) des Volkes formulierte. Dieses Prinzip wie auch der Begriff wurden spĂ€ter (1963) vom Zweiten Vatikanischen Konzil aufgegriffen. Kennzeichnend fĂŒr das Pontifikat Pius’ X. waren unter anderem seine Empfehlung des tĂ€glichen Kommunionsempfangs sowie die Herabsetzung des Mindestalters der Kinder fĂŒr die Zulassung zur Erstkommunion auf sieben Jahre in dem Dekret Quam singulari vom 8. August 1910.

Papst Pius X. war tief geprĂ€gt von der Lehre, dass ein Priester Christus reprĂ€sentiert und dass die einzigartige WĂŒrde auch eine BĂŒrde sei, da sie ein heiligmĂ€ĂŸiges Leben verlangt. Deshalb seien Priester und Laien fundamental voneinander geschieden: „Zwischen einem Priester und einem rechtschaffenen Laien sollte ein Unterschied sein wie zwischen Himmel und Erde.“[7] Mit seiner Apostolischen Konstitution Divino afflatu vom 1. November 1911 unternahm er auch eine grundlegende Reform des römischen Breviers.

Im Rahmen seiner Reformen in Bezug auf die Eucharistie fĂŒhrte Pius X. die FrĂŒhkommunion ein. Bis zum 20. Jahrhundert wurde die Firmung als Vollendung der Taufe um das 7. Lebensjahr gespendet; Taufe, Firmung und Erstkommunion standen in einer Reihenfolge: erst die Sakramente der Initiation, dann die volle Teilhabe an der kirchlichen Gemeinschaft. Im 19. Jahrhundert wuchs das Interesse, die Firmung zugunsten einer fundierteren Glaubenskatechese nach hinten zu schieben. Pius X. gab diesem Ansinnen nach und setzte im Jahr 1910 die Erstkommunion vor die Firmung. Die damit entstandenen Probleme fĂŒr eine sinnvolle Theologie der Firmung sind bis heute ungelöst.[8]

Pius X. veranlasste die Neufassung des Kirchenrechts. Dieses war 1582 durch das Corpus Iuris Canonici festgeschrieben und mit vielerlei zusĂ€tzlicher Bestimmungen ĂŒber die Jahrhunderte ergĂ€nzt worden. Die Neufassung des Kirchenrechts diente nicht zuletzt der weiteren Festigung des pĂ€pstlichen Machtanspruchs. Fertiggestellt wurde das nun Codex Iuris Canonici (CIC) genannte Werk nach seinem Tod im Jahre 1917.[5]

In sein Pontifikat fallen mehrere Auseinandersetzungen mit europĂ€ischen Staaten, die dazu fĂŒhrten, dass die diplomatischen Beziehungen zu Spanien und Frankreich abgebrochen und 1905 das Konkordat von 1801 mit Frankreich aufgehoben wurde, letzteres, weil das ĂŒberwiegend katholische Land die weltweit erste (und bis heute gĂŒltige) Trennung von Staat und Kirche (laicitĂ©) eingefĂŒhrt hatte. Die Mariaviten Feliksa KozƂowska und Jan Maria MichaƂ Kowalski wurden am 5. April 1906 durch Papst Pius X. exkommuniziert.

1908 exkommunizierte Pius X. Alfred Loisy. Dieser, bereits zuvor mit Lehrverboten belegt, war ein Vertreter der historisch-kritischen Methode, die vom Papst mit aller Macht verfolgt wurde. Pius X. veröffentlichte ein Dekret gegen die „Zeit-IrrtĂŒmer“, den Kleinen Syllabus. Auf diese Weise versuchte der Papst zu bestimmen, was Katholiken lesen und denken durften. Missliebige Wissenschaftler und Kleriker wurden mit den Methoden der Bespitzelung, der Denunziation und permanenter Repression niedergekĂ€mpft. Pius X. wandelte das 1874 von Pius IX. in der Bulle Non expedit erlassene Verbot, an demokratischen Wahlen teilzunehmen, ab[5] (Il fermo proposito vom 11. Juni 1905): die örtlichen Bischöfe sollten nun entscheiden, ob eine Teilnahme der Katholiken an einer bestimmten Wahl ausdrĂŒcklich dem höchsten Wohl der Gesellschaft zugute komme.

Aufbahrung des Leichnams im Petersdom (21.–22. August 1914)

Im Gegensatz zu seinem Nachfolger verfolgte Pius X. keine strikt neutrale Haltung zum beginnenden Ersten Weltkrieg. Er schĂ€tzte Kaiser Franz Joseph I. und legte „stets allergrĂ¶ĂŸtes Gewicht auf die Erhaltung der besten Beziehungen zu Österreich“. Gleichzeitig nĂ€herte man sich dem Deutschen Reich an. Hatte Pius X. am 24. Juni 1914 durch seinen KardinalstaatssekretĂ€r Rafael Merry del Val mit Serbien ein Konkordat geschlossen, so meldete einen Monat spĂ€ter ein Telegramm des bayerischen Gesandten beim Heiligen Stuhl am 26. Juli 1914: „Der Papst billigt ein scharfes Vorgehen Österreichs gegen Serbien“. Und auch der österreichische Gesandte bestĂ€tigte seinem Außenminister am 27. Juli, KardinalstaatssekretĂ€r Merry del Val hoffe, die Monarchie werde „bis zum Äußersten gehen“.

Pius X. starb am 20. August 1914 in Rom an einem Herzinfarkt. Seine Grabinschrift nennt ihn mit Bezug auf Jesus Christus „sanft und von Herzen demĂŒtig“.[9] Entgegen der Tradition wurde sein Leichnam auf seinen Wunsch nicht einbalsamiert.

Selig- und Heiligsprechung

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Reliquienschrein im Petersdom in Rom

Pius X. wurde von Papst Pius XII. 1951 selig- und im Jahre 1954 heiliggesprochen. Seitdem befinden sich seine Reliquien in einem glĂ€sernen Reliquiar im Petersdom, das Haupt ist mit einer metallischen UmhĂŒllung bedeckt. Seit der Heiligsprechung Pius’ V. im 18. Jahrhundert war dies wieder der erste heilige Papst. Er ist Schutzpatron der Esperantisten, der Sonnenuhrenbauer, der Katecheten und der Sternsinger.[10] Sein Gedenktag ist der 21. August, in der außerordentlichen Form des römischen Ritus am 3. September.

Von Pius X. vorgenommene Selig- und Heiligsprechungen

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Am 27. Mai 1906 sprach Papst Pius X. die 16 MĂ€rtyrinnen von CompiĂšgne selig. Außerdem wurden von ihm folgende Personen seliggesprochen: Stephan PongrĂĄcz (1905), Valentin Faustino Berrio-Ochoa (1906), Clarus von Vienne (1907), Zdislava Berka (1907), Jan van Ruusbroec (1908), Maria Magdalena Postel (1908), Andreas Nam-Thung (1909), Agatha Lin (1909), Agnes De (1909), Jeanne d’Arc (1909) und Johannes Eudes (1909). Heiliggesprochen wurden: Alexander Sauli (1904), Gerhard Majella (1904), Klemens Maria Hofbauer (1909) und JosĂ© Oriol (1909).

Werke

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  • E supremi apostolatus („Alles in Christus erneuern“), Antrittsenzyklika vom 4. Oktober 1903
  • Motu proprio Tra le sollecitudini vom 22. November 1903, ĂŒber die Kirchenmusik
  • Enzyklika Ad diem illum laetissimum vom 2. Februar 1904, zum 50. Jubeljahr der VerkĂŒndung des Dogmas ĂŒber die Unbefleckte EmpfĂ€ngnis Mariens
  • Apostolisches Rundschreiben Iucunda sane vom 12. MĂ€rz 1904, zum 1300-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Heimganges Papst Gregors des Großen
  • Vehementer nos, Enzyklika vom 11. Februar 1906 gegen die Trennung von Staat und Kirche in Frankreich
  • Kompendium der christlichen Lehre (Katechismus), 1906
  • Apostolisches Rundschreiben Pascendi vom 8. September 1907, ĂŒber die Lehren der Modernisten
  • Motu proprio Praestantia Scripturae vom 18. November 1907, ĂŒber die Exkommunikation der Modernisten
  • Apostolisches Rundschreiben Editae saepe vom 26. Mai 1910, zur Dreihundertjahrfeier der Heiligsprechung des heiligen Karl BorromĂ€us

Rezeption und Verehrung

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Der Gedenktag des hl. Pius X. am 21. August ist einer von fĂŒnf besonderen Feiertagen des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

In der nach Pius X. benannten Kirche in Bad Neuenahr-Ahrweiler befindet sich eine Sammlung von 117 Reliquien des Heiligen. Dazu zĂ€hlen private Briefe, Pektoralien, sein Rasiermesser, ein StĂŒck des Lakens, auf dem sein Leichnam aufgebahrt wurde, HolzstĂŒcke aus seinem Bettgestell, TaschentĂŒcher mit eingesticktem Wappen, große hölzerne Kerzenleuchter aus der privaten Gebetsnische des Papstes und eine Haarlocke.[11]

Giacomo Radini Tedeschi (1857–1914) war von 1905 bis zu seinem Tod 1914 Bischof von Bergamo. Sein SekretĂ€r Giuseppe Angelo Roncalli, der spĂ€tere Papst Johannes XXIII., berichtete:

„Als der Bischof Streikenden Geld spendete, wurde er bei der Kurie angeschwĂ€rzt. Pius X. schrieb dem Bischof lediglich – anstatt ihn zu tadeln: ‚Wir können die Maßnahmen, die Ihr fĂŒr klug befunden habt, nicht missbilligen, da Ihr mit den örtlichen Gegebenheiten, den in Frage kommenden Personen und den UmstĂ€nden voll vertraut gewesen seid.‘ Generell vermied Pius X., im Gegensatz zu anderen Kirchenmonarchen, sich in die AmtsgeschĂ€fte der Bischöfe einzumischen.“

Roncalli verehrte Pius X. und eiferte ihm sein Leben lang nach.[12]

1952 erschien der italienische Film Vom Landpfarrer zum Papst, in dem die letzten Wochen seines Pontifikats geschildert werden.

Der Geburtsort Pius’ X., Riese, wurde nach seiner Heiligsprechung zu seinen Ehren in Riese Pio X. umbenannt. 1985 begrĂŒndeten die Gemeinde Riese Pio X. und die Provinz Treviso eine Stiftung, die Fondazione Giuseppe Sarto, die sich mit der Erforschung und Dokumentation seines Lebens und Wirkens beschĂ€ftigt.

Siehe auch

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  • Auflistung der Enzykliken Pius’ X.
  • Priesterbruderschaft St. Pius X., die sich seinem Patronat unterstellt hat
  • SĂ€kularinstitut St. Pius X.
  • Liste der Kardinalskreierungen Pius’ X., Auflistung der von Pius X. ernannten KardinĂ€le

Literatur

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in der Reihenfolge des Erscheinens

  • Anton de Waal: Papst Pius X. Ein Lebensbild des heiligen Vaters. Mit einem RĂŒckblick auf die letzten Tage Leos XIII. AVG, MĂŒnchen 1904.
  • Klemens Löffler: Der Papst als FĂŒhrer der religiösen Erneuerung. Pius X. In: Franz Xaver Seppelt / Klemens Löffler: Papstgeschichte von den AnfĂ€ngen bis zur Gegenwart. Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet, MĂŒnchen 1933, S. 476–498.
  • Joseph Schmidlin: Papstgeschichte der neuesten Zeit. Band 3, MĂŒnchen 1936, S. 5–178.
  • H. dal Gal: Der Heilige Papst Pius X. 3. Auflage, Freiburg (Schweiz) 1954.
  • Wilhelm HĂŒnermann: Brennendes Feuer. Papst Pius X. Tyrolia, Innsbruck / Wien / MĂŒnchen 1954.
  • Leonard von Matt, Nello Vian: Pius X Bildbuch. Echter, WĂŒrzburg 1955 / NZB-Buchverlag, ZĂŒrich 1955.
  • Roger Aubert: Pius X., ein konservativer Reformpapst / Das Reformwerk Pius X. / Die modernistische Krise. In: Roger Aubert, Mario Bediscioli, Rudolf Lill, Erika Weinzierl u. a. (Hrsg.): Die Kirche in der Gegenwart, Zweiter Halbband: Die Kirche zwischen Anpassung und Widerstand (1878-1914) (= Handbuch der Kirchengeschichte, Bd. VI/2). Herder. Freiburg im Breisgau 1973, Sonderausgabe 1999. ISBN 3-451-27100-1, S. 391–405/406–434/435–500.
  • Bruno Moser (Hrsg.): Das Papsttum – Epochen und Gestalten. SĂŒdwest, MĂŒnchen 1983, ISBN 3-517-00809-5.
  • Georg Denzler: Pius X. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 7, Bautz, Herzberg 1994, ISBN 3-88309-048-4, Sp. 679–680 (Artikel/Artikelanfang im Internet-Archive).
  • J. R. Grigulevic: Die PĂ€pste des XX. Jahrhunderts. Urania, Leipzig / Jena / Berlin 1984.
  • Wilhelm HĂŒnermann: Feuer auf die Erde. Papst Pius X. Tyrolia, Innsbruck / Wien 1994, ISBN 3-7022-1318-X.
  • Jacques Gadille: Die PĂ€pste und die antiklerikale Krise. Pius X. In: Jacques Gadille, Jean-Marie Meyeur, Martin Greschat (Hrsg.): Liberalismus, Industrialisierung, Expansion Europas (1830-1914) (= Die Geschichte des Christentums. Religion, Politik, Kultur. Bd. 11). Herder, Freiburg im Breisgau 1997, Sonderausgabe 2010, ISBN 978-3-45122261-0, S. 468–473.
  • Georg Schwaiger: Papsttum und PĂ€pste im 20. Jahrhundert: von Leo XIII. zu Johannes Paul II. Beck, MĂŒnchen 1999, ISBN 3-406-44892-5, S. 105–160.
  • Michael Treharne Davies: Partisanen des Irrtums. Der heilige Papst Pius X. gegen die Modernisten. Sarto, Stuttgart 2004, ISBN 3-932691-43-1.
  • Jean Mathieu-Rosay: Die PĂ€pste im 20. Jahrhundert. Primus-Verlag, Darmstadt 2005, ISBN 3-89678-531-1.
  • Claus Arnold: Pius X. - der Papst aus dem Volke. In: Rottenburger Jahrbuch fĂŒr Kirchengeschichte 36 (2017). doi:10.15496/publikation-23209, S. 73–86.
  • Jörg Ernesti: Pius X. – „Konservativer Reformpapst“. In: ders.: Geschichte der PĂ€pste seit 1800. Herder, Freiburg im Breisgau 2024, ISBN 978-3-451-39877-3, S. 179–203.

Weblinks

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Commons: Pius X. â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Pius X. â€“ Zitate
  • Literatur von und ĂŒber Pius X. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Zeitungsartikel ĂŒber Pius X. in den Historischen Pressearchiven der ZBW
  • Eintrag zu Pius X. auf catholic-hierarchy.org (englisch)
  • Die Enzykliken Pius X. (u. a. englisch)
  • Fondazione Giuseppe Sarto – Riese Pio X (Treviso, Italien) – Geburtshaus und Museum des Pius X.
  • RenĂ© Schlott: In unseliger Tradition – Der Namenspatron der PiusbrĂŒder, in: Spiegel Online, 9. Februar 2009.
  • RenĂ© Schlott: „Das letzte Veto“ Artikel zu den UmstĂ€nden der Wahl von Pius X., in: Spiegel Online, 4. August 2008.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Der Ausdruck geht auf den belgischen Kirchenhistoriker Roger Aubert (1914–2009) zurĂŒck; vgl. Claus Arnold: Kleine Geschichte des Modernismus. Freiburg 2007, S. 108.
  2. ↑ a b Jörg Ernesti: Geschichte der PĂ€pste seit 1800. Herder, Freiburg im Breisgau 2024, ISBN 978-3-451-39877-3, S. 180. 
  3. ↑ RenĂ© Schlott: Papstwahl damals. In: Der Spiegel. 4. August 2008, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 4. Oktober 2025]). 
  4. ↑ www.vatican.va: Tra le sollecitudini. Absatz V: Die SĂ€nger, 13.
  5. ↑ a b c Volker Reinhardt: Pontifex. Die Geschichte der PĂ€pste. C. H. Beck, MĂŒnchen 2017, ISBN 978-3-406-70381-2, S. 814 ff.
  6. ↑ Otto Weiß: Der Modernismus in Deutschland. Regensburg 1995.
  7. ↑ Zitiert nach: Michael Keller: Priesterliche Heiligkeit – Priesterliche Sendung. In: Unsere Seelsorge, Jg. 1959, S. 98–110, hier S. 107.
  8. ↑ Benedikt Kranemann: Liturgie der Sakramente. Theologie im Fernkurs, Aufbaukurs, Lehrbrief 21, 2016
  9. ↑ Schott: 21. August, am Gedenktag fĂŒr den Hl. Pius X.
  10. ↑ Pius X. In: Bistum Augsburg. Abgerufen am 21. Dezember 2025. 
  11. ↑ pfarrei-bnaw.de: St.-Pius-Sammlung, abgerufen am 18. November 2024.
  12. ↑ Der Spiegel vom 12. Juni 1963: Aufbruch (Nachruf auf Johannes XXIII.).
VorgÀngerAmtNachfolger
Domenico AgostiniPatriarch von Venedig
1891–1904
Aristide Cavallari
Leo XIII. Papst
1903–1914
Benedikt XV.
Luigi Piavi OFM Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
1907–1914
Benedikt XV.
Normdaten (Person): GND: 118594737 (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | LCCN: n80096718 | NDL: 00621302 | VIAF: 95295599 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Pius X.
ALTERNATIVNAMEN Sarto, Giuseppe (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG italienischer Geistlicher, 257. Papst, Bischof von Rom
GEBURTSDATUM 2. Juni 1835
GEBURTSORT Riese, Provinz Treviso
STERBEDATUM 20. August 1914
STERBEORT Rom
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