Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Peter Musaeus – Wikipedia
Peter Musaeus – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dieser Artikel befasst sich mit dem evangelischen Theologen Peter Musaeus. Zum deutsch-österreichischen Schauspieler und Synchronsprecher selben Namens siehe Peter Musäus.

Peter Musaeus (auch: Petrus Musaeus; * 7. Februar 1620 in Langewiesen; † 20. Dezember 1674 in Kiel) war ein deutscher evangelischer Theologe, Logiker und Metaphysiker.

Hans Strauss: Peter Musaeus 1666

Leben

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren als Sohn des einstigen Schulrektors in Ilmenau und Pfarrers in Langewiesen und seiner Frau Sibylla, die Tochter des Bürgermeisters von Ilmenau Johann Sturm und seiner Frau Sibylla Wirth, erhielt er seinen ersten Unterricht daheim bei seinem Vater, und nachdem sein Vater nach Dannheim gezogen war, um seinen fünf Söhnen, unter ihnen auch Johannes Musaeus, eine gediegene Ausbildung zu ermöglichen, besuchte er die berühmte gräfliche Schule in Arnstadt. Dort konnte er aufgrund seiner guten Geistesanlagen auch einige Klassen überspringen, Disputationsrunden abhalten und sich so auf ein Hochschulstudium vorbereiten. 1638 bezog er die Universität Jena, wo er unter anderem bei dem berühmten Philosophen Daniel Stahl studierte und 1640 den akademischen Grad eines Magisters der Philosophie erwarb.

Er blieb noch vier Jahre in Jena und bildete sich über die Universitäten Leipzig, Wittenberg und Helmstedt, wo er zunächst ein Studium der Medizin aufnehmen wollte. Er versuchte sich an dem Studium der Rechtswissenschaften, erkor aber schlussendlich das Studium der Theologie als sein Lebensziel und fand Aufnahme im Haus von Georg Calixt, der ihn mit seiner Lehre nachhaltig beeinflusste. Zurückgekehrt nach Jena wollte er sich zur Fortsetzung seines akademischen Lebens an die Universität Königsberg begeben, erhielt jedoch von der Landgräfin Amalia Elisabeth von Kassel kurz vor seinem Aufbruch eine Berufung als ordentlicher Professor für Logik und Metaphysik an der Universität Rinteln, die er am 7. Juli 1648 annahm.

Erinnerungstafel in Rinteln (seit 2016)

In Rinteln promovierte er zum Doktor der Theologie, übernahm die theologische Professur, nahm 1661 am Religionsgespräch in Kassel teil und war 1663 Ordinarius der Theologie in Rinteln. Nachdem er sich im selben Jahr nach Helmstedt begeben hatte, berief ihn 1665 der Herzog von Schleswig-Holstein als Professor primarius und ersten halbjährlichen Prorektor an die junge Universität Kiel. Er wurde bald darauf Prokanzler, welches Amt er neun Jahre mit der Aufsicht über die fürstlichen Alumnen und Tischgenossen versehen sollte. Im Jahr 1670 verteidigte er sich gegen den Vorwurf der „synkretistischen Lehrabweichung“. In Kiel nahm seine Gesundheit zunehmend Schaden. Musaeus starb an den Folgen eines Herzanfalls.

Persönliches

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. Juni 1655 heiratete er Anna Maria († 25. Dezember 1661), die Tochter des Superintendenten von Hameln, Heinrich Sannemann. Aus der zehnjährigen Ehe sind drei Söhne hervorgegangen:

  • Simon Heinrich Musaeus (* Juli 1655), Professor für Natur- und Völkerkunde an der Universität Kiel
  • Justus Matthias Musaeus (* 22. August 1658; † 31. August 1658)
  • Peter Musaeus II. (* 9. Januar 1660)

Am 20. Dezember 1674 starb Peter Musaeus im Alter von 54 Jahren in Kiel. Begraben wurde er nach Recht der Kieler Professoren in der Klosterkirche zu Bordesholm, wie die dort mit seinem Namen ausgestellte Grabplatte nahelegt.[1]

Peter Musaeus (1620–1674), erster Prorektor der neuen Universität zu Kiel

Werke

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Disp. politica de quaestione: an princeps legibus sit solutus? 1644.
  • Tractatus de lege civili, quo cum primis doctrina de poenis illustratur, tribus propositus disputationibus. Helmstedt 1647, 1672.
  • Praedia seu introductio in Theologiam. Rinteln 1649.
  • Disp. de scriptura sacra. 1651.
  • Tractatus de persona Christi. Helmstedt 1664.
  • De fugiendo Syncretismo. Kiel 1670.
  • Theses theologicae & disputatines in universam theologiam. Kiel 1672.
  • Libellus de aeterna beatitudine & huic opposita damnatione, ur & de morte & resurrectione. Kiel 1674.
  • Oratio contra Athenos cum Justicia Dei pugnare contendentes, quod malis bona in hac vita contingant. Rinteln 1656.
  • Dissertatio contra Herbertum de Cherbury, qua nova autori methodus de investiganda veritate examinatur. Kiel 1667.
  • Disputationes de quaestione politica, an Princeps legibus sit solutus.
  • De Officio Christi mediatoio.
  • De loco Pauli Rom. 5.V.12 & quod peccrum originis sit formaliter peccatum. Kiel 1674, Tübingen 1718.
  • De arduo regenerationis myster. Kiel 1673.
  • De exorcismo. Kiel 1671.
  • De jure in genre & in specie de jure naturae.
  • Institutiones methaphysicae. Rinteln 1665, Jena 1671 und 1698.
  • De Scriptura Sacra.
  • De fide justificante seu Salvifica.
  • De Natura & consotutione theologiae.
  • De primo homine.
  • De justitia.
  • De capite Ecclesiae.
  • De persona Christi.
  • De Novatiantis. Helmstedt 1665.
  • De copula est tertii ur vocant adjecti.
  • Oratio in inauguratione Academiae Kiloniensis.

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Johann Otto Thieß: Gelehrtengeschichte.der Universität zu Kiel. Bd. 1, Kiel 1800.
  • Georg Hoffmann: Musäus, Peter. In: Olaf Klose, Eva Rudolph (Hrsg.): Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon. Bd. 4. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1976, S. 169–171.
  • Fritz Roth: Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalschriften für genealogische und kulturhistorische Zwecke. Band 7, R 6006, S. 4
  • Jendris Alwast: Musäus, Peter. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 6, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-044-1, Sp. 375–76 (Artikel/Artikelanfang im Internet-Archive).
  • Carsten Erich Carstens: Musaeus, Peter. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 23, Duncker & Humblot, Leipzig 1886, S. 90 f.
  • Musaeus, Peter. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 22, Leipzig 1739, Sp. 384 f.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Lateinische Inschrift: „TUMULUS TEGENS OSSA ET CINERES D[omini] PETRI MUSAEI ...“ → „Das Grab bedeckt Gebeine und Staub des Herrn Petrus Musaeus ...“

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Werke von und über Peter Musaeus in der Deutschen Digitalen Bibliothek
Normdaten (Person): GND: 117187968 (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | VIAF: 271818019 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Musaeus, Peter
ALTERNATIVNAMEN Musaeus, Petrus
KURZBESCHREIBUNG deutscher evangelischer Theologe
GEBURTSDATUM 7. Februar 1620
GEBURTSORT Langewiesen
STERBEDATUM 20. Dezember 1674
STERBEORT Kiel
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Peter_Musaeus&oldid=260666332“
Kategorien:
  • Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert)
  • Hochschullehrer (Rinteln)
  • Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)
  • Prorektor (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)
  • Absolvent der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Musäus (Gelehrtenfamilie)
  • Geboren 1620
  • Gestorben 1674
  • Mann

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id