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  1. WeltenzyklopÀdie
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Oberton 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Dieser Artikel behandelt den musikalisch-akustischen Begriff. Zum physikalischen Hintergrund siehe Harmonische.

Obertöne (auch Partial-, Teil-, Aliquot-, Neben- oder Beitöne)[1] sind die neben dem Grundton mitklingenden Bestandteile eines musikalisch instrumental oder vokal erzeugten Tones.

Ein solcher ist jedoch im akustischen Sinne kein einzelner Ton (Sinuston),[n 1] sondern ein Klang oder Tongemisch, also ein Schallereignis, das sich vorrangig aus mehreren sinusförmigen Teiltönen von unterschiedlicher Amplitude zusammensetzt. Der tiefste Teilton wird Grundton genannt und bestimmt in der Regel die wahrgenommene Tonhöhe. Die höheren Teiltöne, die Obertöne, erzeugen die Klangfarbe.[n 2]

Bei fast allen natĂŒrlichen Musikinstrumenten (mit Ausnahme der Schlaginstrumente) sind die Frequenzen der Obertöne normalerweise ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz. Das bedeutet, dass einem Grundton mit der angenommenen Frequenz von 100 Hz Obertöne mit Frequenzen von 200 Hz, 300 Hz, 400 Hz, 500 Hz, 600 Hz 
 beigefĂŒgt sind. Derartige Teiltöne bezeichnet man auch als Harmonische. Im Gegensatz dazu sind Untertöne (Subharmonische) ganzzahlige Teiler der Grundfrequenz.

Als Unharmonische bezeichnet man solche Teiltöne, die aus dieser mathematischen Folge herausfallen, (z. B. bei Röhren, StĂ€ben, Platten oder Glocken). Sie entstehen durch Schwingungen, deren Frequenzen keine ganzzahligen VerhĂ€ltnisse zur wahrgenommenen Grundfrequenz haben. Dadurch wird das Erkennen einer bestimmten Tonhöhe erschwert oder der Ton als unsauber oder misstönend empfunden.

Obertöne sind als Teiltöne Bestandteile eines Gesamtklanges, der durch Eigenschwingungen eines schwingungsfĂ€higen Mediums entsteht. Bei den begrifflich verwandten Naturtönen von Blasinstrumenten werden durch sogenanntes Überblasen einzelne Oberschwingungen so stark angeregt, dass sie direkt als klingende Töne wahrgenommen werden, die ihrerseits weitere Obertöne erzeugen. Gleiches gilt fĂŒr die Flageoletttöne bei Saiteninstrumenten.

Je nach Schallquelle ist das Klangspektrum ganz spezifisch zusammengesetzt. Daher ist fĂŒr die charakteristische Klangfarbe von Musikinstrumenten sowie von Menschen- und Tierstimmen neben Rauschanteilen und Faktoren im zeitlichen Verlauf des Signals vor allem der Obertongehalt verantwortlich. Stimm- und instrumententypische Frequenzbereiche, in denen die Obertöne durch Resonanz besonders verstĂ€rkt werden und daher vorrangig fĂŒr die Klangfarbe ausschlaggebend sind, heißen Formanten.

Harmonische

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→ Hauptartikel: Harmonische

Als Harmonische bezeichnet man die Teiltöne eines harmonischen Klangs, also dessen Grundton und die Obertöne, deren Schwingungszahlen ganzzahlige Vielfache der Frequenz des Grundtons sind. In der folgenden Abbildung stellt die große Sinuswelle links den Grundton dar; im Bild rechts daneben ĂŒberlagern harmonische Obertöne in Form schmalerer Sinuswellen die große Welle.

Reine Sinusschwingung
Schwingung mit Obertönen

Der 4. Oberton cis4 allein

Der Grundton A1 (55 Hz) und ab der 4. Sekunde die darauf aufbauende Obertonreihe bis einschließlich a3 (1.760 Hz)

Hörbeispiel: Aufbau eines harmonischen Klangs aus Sinustönen

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Im nebenstehenden Hörbeispiel wird ein harmonischer Klang sukzessive aus seinen elektronisch erzeugten sinusförmigen Teiltönen aufgebaut. Die subjektiv wahrgenommene LautstĂ€rkezunahme des 4. Obertons, bei objektiv gleichen Dezibel, ist auf die Hörschwelle zurĂŒckzufĂŒhren.

Harmonische Schwingungen stehen immer in Beziehung zur Grundfrequenz. Wie genau diese Beziehung beschrieben wird, hĂ€ngt vom gewĂ€hlten mathematischen Modell ab. Die Wahl der Grundfrequenz ist objektiv schwierig und wird in Bezug auf Musik in erster Linie vom empfundenen oder notierten Grundton bestimmt. Bei der Analyse oder Synthese von Schallereignissen kann aus akustischer oder messtechnischer Sicht die Grundfrequenz auch anders gewĂ€hlt werden. Grundton und Obertöne mĂŒssen daher immer im Kontext verstanden werden.

In vielen FĂ€llen reicht jedoch ein einfaches Beschreibungsmodell, das die Frequenzen der Oberschwingungen als ganzzahlige Vielfache einer als Ton wahrgenommenen Grundfrequenz annimmt.

ErlĂ€uterungsbeispiel: Kammerton a1 und die ersten fĂŒnf Harmonischen

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Diese Tabelle zeigt den Kammerton a1 als Grundton und seine ersten vier Obertöne mit ihrer jeweiligen Ordnung n und ihren Frequenzen. Die n. Harmonische hat allgemein die Frequenz n·f.

Harmonische Reihe
Frequenz 1·f = 440 Hz 2·f = 880 Hz 3·f = 1320 Hz 4·f = 1760 Hz 5·f = 2200 Hz
Notenbezeichnung a1 a2 e3 a3 cis4
Ordnung n = 1 n = 2 n = 3 n = 4 n = 5
Grundfrequenz 1. Oberton 2. Oberton 3. Oberton 4. Oberton
1. Teilton 2. Teilton 3. Teilton 4. Teilton 5. Teilton
1. Harmonische 2. Harmonische 3. Harmonische 4. Harmonische 5. Harmonische[n 2]

Man sieht hier: Das Intervall [a2 e3] ist eine Quinte mit dem FrequenzverhĂ€ltnis 3·f/2·f = 3/2 und das Intervall [a3 cis4] ist eine große Terz mit dem FrequenzverhĂ€ltnis 5·f/4·f = 5/4.

Das einfache harmonische Modell – Obertonreihe

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Harmonische Teilschwingungen einer idealisierten Saite

Bereits seit der Antike gewinnt man Erkenntnisse zu Obertönen am Beispiel schwingender Saiten. Dabei wird angenommen, dass eine auf die HĂ€lfte verkĂŒrzte Saite einen Ton mit der doppelten Schwingungszahl liefert, eine auf ein Drittel reduzierte Saite die dreifache Schwingungszahl ergibt usw. FĂŒr die musikalische Praxis, etwa das Überblasen von Blasinstrumenten, das Spielen von Flageoletttönen auf Saiteninstrumenten, den Obertongesang oder die Orgelregistrierung, ist dieses einfache Modell in der Regel ausreichend. Bei der Anwendung auf andere Klangquellen, wie z. B. stark gespannte Klaviersaiten, stĂ¶ĂŸt dieses Modell jedoch an seine Grenzen.

Die nebenstehende Abbildung stellt (in willkĂŒrlicher BeschrĂ€nkung auf die ersten sieben) die Eigenschwingungen einer Saite dar. Unter bestimmten Bedingungen kann die Saite jede dieser Eigenschwingungen separat (Flageoletttöne) ausfĂŒhren, in der Regel werden jedoch alle oder zumindest mehrere dieser Eigenschwingungen gleichzeitig angeregt, sodass die resultierende Schwingung aus einer komplexen Überlagerung dieser Teilschwingungen besteht.

Das menschliche Gehör nimmt periodische Schwingungen als Töne (im Sinne von musikalischen Tönen) wahr, wobei die Schwingungsperiode die wahrgenommene Tonhöhe bestimmt. Analysiert man das Amplitudenspektrum eines Audiosignals einer annĂ€hernd periodischen Schwingung z. B. mit Hilfe der Kurzzeit-Fourier-Transformation, so besteht dieses aus

  • einem Grundton, der der Schwingungsperiode entspricht
  • und den harmonischen Obertönen mit Frequenzen, die ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz sind.

Listet man die Teiltöne im Sinne zunehmender Frequenz auf, so erhÀlt man die Teil- bzw. Obertonreihe:

Die Obertonreihe

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Im Folgenden sind beispielhaft die ersten sechzehn auf den Grundton C bezogenen Teiltöne dargestellt. Diese BeschrĂ€nkung ist aus GrĂŒnden der Überschaubarkeit willkĂŒrlich gewĂ€hlt. Theoretisch setzt sich die Teiltonreihe nach oben mit immer kleiner werdenden AbstĂ€nden bis ins Unendliche fort.

Als Notenbeispiel

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Bei notenmĂ€ĂŸiger Darstellung der Teiltöne ist zu berĂŒcksichtigen, dass wegen der nach oben kontinuierlich abnehmenden TonabstĂ€nde eine exakte Wiedergabe in Notenschrift (zumindest im höheren Bereich der Teiltonreihe) nur annĂ€hernd (und schließlich gar nicht mehr) möglich ist. Auch stimmen nicht alle Obertöne mit den Tonstufen der gĂ€ngigen Stimmungssysteme ĂŒberein. Im folgenden Notenbeispiel werden die Obertöne mit den Tönen der gleichstufigen Stimmung verglichen. Die Abweichungen nach oben oder unten sind jeweils in Cent angegeben.

WĂ€hrend bei der gleichstufigen Stimmung außer dem Grundton und dessen Oktaven kein Ton exakt mit der Teiltonreihe ĂŒbereinstimmt, gibt es keine Abweichungen bei reiner Stimmung bei allen Teiltönen außer Nr. 7 (Naturseptime), Nr. 11 (Alphorn-Fa), Nr. 13, Nr. 14 (Oktave der Naturseptime) und Nr. 15.

Als Tabelle

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Die in der Tabelle verwendeten Farben orientieren sich an der Musik-Farben-SynÀsthesie.

Einfaches Modell – Vergleich mit Grundton
Grundton – Oberton Nr: Grundton 1 2 3 4 5 6 7 8 09 10 11 12 13 14 15
Teilton Nr: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
Vielfaches der Grundfrequenz: einfache doppelte dreifache vierfache fĂŒnffache sechsf. siebenf. achtf. neunf. zehnfache elffache zwölffache dreizehnf. vierzehnf. fĂŒnfzehnf. sechzehnf.
Beispiel f in Hz: 66[T 1] 132 198 264 330 396 462 528 594 660 726 792 858 924 990 1056
Note:
Tonname: C c g c1 e1 g1 ≈ b1[T 2] c2 d2 e2 ≈ f2[T 3] g2 ≈ asÂČ[T 4] ≈ b2[T 5] h2 c3
VerhÀltnis zum Ton darunter: 1:1 2:1 3:2 4:3 5:4 6:5 7:6 8:7 9:8 10:9 11:10 12:11 13:12 14:13 15:14 16:15
Intervall zum Ton darunter: Prime Oktave[T 6] reine Quinte reine Quarte große Terz kleine Terz – – großer Ganzton kleiner Ganzton – – – – – diatonischer Halbton

Tabellenfußnoten

  1. ↑ Eine kleine Terz (FrequenzverhĂ€ltnis 6⁄5) ĂŒber dem Kammerton aâ€Č mit 440 Hz liegt der Ton c2 mit 528 Hz. Das drei Oktaven tiefer liegende C hat demnach die Frequenz von 66 Hz.
  2. ↑ 7. Oberton = 462 Hz (Naturseptime). Abweichung von b1 = 475,2 Hz der reinen Stimmung ≈ 49 Cent. Hinweis: Vor allem fĂŒr die Darstellung der feinen GrĂ¶ĂŸenunterschiede der Intervalle verwendet man die Einheit Cent, wobei ein gleichstufiger Halbton 100 Cent und eine Oktave 1200 Cent entsprechen. Die Berechnung erfolgt ĂŒber den Logarithmus des FrequenzverhĂ€ltnisses zur Basis 2. Hier 1200 log2 (475,2/462) ≈ 49 Cent.
  3. ↑ 11. Oberton = 726 Hz (Alphorn-Fa). Abweichung von f2 = 704 Hz bzw. fisÂČ = 742,5 Hz der reinen Stimmung ≈ 53 Cent bzw. 39 Cent.
  4. ↑ 13. Oberton = 858 Hz. Abweichung von asÂČ = 844,8 Hz der reinen Stimmung ≈ 27 Cent.
  5. ↑ 14. Oberton = 924 Hz (Naturseptime). Abweichung von b2 = 950,4 Hz der reinen Stimmung ≈ 49 Cent.
  6. ↑ Das musikalische Intervall einer Oktave entspricht einer Verdopplung der Frequenz.

Aus der letzten Zeile der Tabelle wird ersichtlich, dass sich alle Intervalle der diatonischen Tonleiter (siehe reine Stimmung) aus der Obertonreihe herleiten lassen. Insbesondere: Halbton (FrequenzverhĂ€ltnis 16⁄15), großer und kleiner Ganzton (9⁄8 und 10⁄9), kleine Terz (6⁄5), große Terz (5⁄4), Quart (4⁄3), Quint (3⁄2) und Oktave (2⁄1).

Grenzen des einfachen Modells

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Bei vielen Musikinstrumenten oder bei Vokalen der menschlichen Stimme besteht ein wesentlicher Teil des Klangs aus periodischen Schwingungen, die sich mit der vereinfachten Modellvorstellung von Grundton und harmonischen Obertönen in guter NÀherung beschreiben lassen, so beispielsweise bei schwingenden Saiten von Saiteninstrumenten (Chordophonen) oder schwingenden LuftsÀulen von Blasinstrumenten (Aerophonen). Jedoch treten dabei in der RealitÀt mehr oder weniger starke Abweichungen von der theoretischen Ganzzahligkeit der Obertöne auf.

InharmonizitÀt

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→ Hauptartikel: InharmonizitĂ€t

Abweichungen von den harmonischen VerhĂ€ltnissen der Teiltöne treten bei vielen Instrumenten auf. Diese unter dem Begriff InharmonizitĂ€t bekannten Abweichungen werden zum Beispiel beim Klavier im Wesentlichen durch das Biegemoment der Saite hervorgerufen.[2] Besonders die dicken Basssaiten sind hiervon betroffen. Höhere Obertöne sind stĂ€rker betroffen als niedrigere.[2] Die genauere Analyse derartiger Obertöne ist aufwĂ€ndiger und erfordert zur Beschreibung komplexere Modelle als die Analyse und Beschreibung von „sehr harmonischen“ Tönen (siehe auch: Audiosignal)

GerÀuschanteile

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Außerdem treten auch nicht-periodische Schwingungen auf, die ein eher breitbandiges Frequenzspektrum besitzen und sich nicht durch Grundton und harmonische Obertöne beschreiben lassen, z. B. AnschlaggerĂ€usche bei Saiteninstrumenten, AnblasgerĂ€usche bei Blasinstrumenten und Orgelpfeifen sowie Konsonanten bei der menschlichen Stimme. Die Analyse dieser Klangkomponenten erfordert moderne elektronische Messtechnik und mathematische Modelle, deren Lösungen nur mit leistungsfĂ€higen Computern berechenbar sind.

UnschÀrfe

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Mathematisch sind Schwingungen nur dann sinusförmig, wenn sie sowohl schon unendlich lange andauern als auch noch unendlich lange andauern werden. Schwingungen sind in der Praxis immer nur quasiperiodisch oder fastperiodisch.[3] Die Sinusfunktion erstreckt sich beidseitig in die Unendlichkeit und ein Abschneiden der Dauer fĂŒhrt mathematisch zu etwas anderem, einer zeitlich begrenzten Welle. In psychoakustischer Konsequenz ergeben sich beim Abschneiden von langandauernden kontinuierlichen, statischen Sinustönen oder Sinustongemischen breitbandige Artefakte.[4]

Bei kurzandauernden VorgĂ€ngen solcher Art – wie sie bei allen Instrumenten auftreten, bei denen nicht stets Energie nachgereicht wird, also vor allem bei den Zupf- und Schlaginstrumenten (auch beim Klavier) â€“ ist die Grundvoraussetzung des Dauertones nicht einmal nĂ€herungsweise erfĂŒllt.

In der Kultur der Ingenieurwissenschaften ging man meistens von der Situation aus, dass VorgĂ€nge langandauernd und langsam verĂ€nderlich sind (bei der Modulation eines Radiosenders ist dies der Fall). Nur dann ergeben die Fouriertransformation und die daraus implizit im Artikel folgenden Begriffe einen Sinn. Erst um die Wende zum 21. Jh. hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass bei schnell verĂ€nderlichen und kurz andauernden VorgĂ€ngen die Wavelet-Transformation Anwendung finden muss, worauf Begriffe wie etwa „Frequenz“ neu gedeutet werden mĂŒssen. Zur Grundtonerkennung sind seitdem eine Vielfalt verschiedener Methoden in Verwendung.[5]

Musik beinhaltet wesentlich solche VorgĂ€nge. Insofern ist auch aus dieser Sicht Kritik an ĂŒberkommenen Vorstellungen zu ĂŒben. Zu sehr sind unsere Vorstellungen von den fĂŒr die Elektronik in weiten Bereichen vollstĂ€ndig ausreichenden heute verbreiteten Modellen geprĂ€gt. Dass man sich der komplexen ZusammenhĂ€nge bereits bewusst war, bevor Hermann von Helmholtz eine mathematische Theorie zur ErklĂ€rung der Klangfarbe durch Obertöne in Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage fĂŒr die Theorie der Musik (1863) veröffentlichte, zeigt ein Auszug aus Zamminers Die Musik und die musikalischen Instrumente von 1855: „Alle tönenden Körper, welches ihre Substanz, ihre Gestalt, ihr ElasticitĂ€ts- und Spannungszustand sein möge, sind außer den Schwingungen in ganzer Masse, welche den Grundton geben, noch unendlich vieler Abtheilungsarten und eben so vieler Obertöne fĂ€hig. Die SchwingungszustĂ€nde, welche sie anzunehmen vermögen, sind um so mannichfaltiger, je weniger einfach ihre Form ist. Nur cylindrische und prismatische LuftsĂ€ulen und Ă€hnlich wie diese schwingende StĂ€be von geringem Durchmesser haben eine so einfache harmonische Oberreihe wie die gespannten Saiten; weit reicher schon ist die Menge der Obertöne bei Körpern, welche, wie Platten und gespannte HĂ€ute, sich in ebener oder gekrĂŒmmter FlĂ€che ausbreiten, am Mannichfaltigsten die von beliebig in jedem Sinne ausgedehnten festen Massen und LuftrĂ€umen.“[6]

Obertöne und Klangfarbe

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Obertöne der menschlichen Stimme

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In der menschlichen Stimme schwingt, genau wie in den meisten klangerzeugenden physikalischen Systemen, ein komplexes Obertonspektrum mit. In der besonderen Gesangstechnik des Obertongesangs kann man diese hohen Frequenzen zum Dominieren bringen.

Der unterschiedliche Klang von Vokalen kommt durch deren spezifischen Obertonaufbau zustande. Durch die individuelle GrĂ¶ĂŸe und Form von Mund und Rachen werden manche Frequenzen durch Resonanz verstĂ€rkt, andere gedĂ€mpft. Die Frequenzbereiche, die jeweils verstĂ€rkt werden, nennt man Formanten.

Obertöne unterschiedlicher Instrumente

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Wellen in offenen und gedackten Röhren. Die Wellenknoten sind blau.

Der spezifische Klang eines Instrumentes ergibt sich aus den Antworten auf folgende Fragen:

  • Welche Obertöne sind ĂŒberhaupt vorhanden?
  • Wie laut sind diese Obertöne im VerhĂ€ltnis zueinander?
  • Wie Ă€ndern sich die LautstĂ€rke und Frequenz der einzelnen Obertöne, wĂ€hrend der Ton erklingt?
  • Welche NebengerĂ€usche (AnschlaggerĂ€usche, BlasgerĂ€usche 
) kommen hinzu?

Folgende Instrumente haben einen besonders charakteristischen Teiltonaufbau:

  • Streichinstrumente besitzen ein sehr reichhaltiges Teiltonspektrum.
  • Klarinetten betonen die LautstĂ€rke der ungeraden Teiltöne.
  • Beim Fagott ist der Grundton sehr viel schwĂ€cher als die ersten Obertöne.
  • Glocken betonen oftmals die Terzen sehr stark und die Obertonzusammensetzung ist komplex.
  • Stimmgabeln erzeugen fast nur den Grundton.

Bei Instrumenten mit einfachen Obertonzusammensetzungen sind die Frequenzen der Obertöne annĂ€hernd ganzzahlige Vielfache der Frequenz des Grundtons. Hierzu gehören die Chordophone (Saiteninstrumente) und die Aerophone mit schwingender LuftsĂ€ule. Das ist natĂŒrlich auch nur eine idealisierte Annahme; so besteht bei wirklichen (nicht unendlich dĂŒnnen) Saiten eine InharmonizitĂ€t. Gerade die sehr geringen Abweichungen von den idealen Harmonischen machen den Klang eines einzelnen Instrumentes unverwechselbar und lebendig.

Bei den meisten Holzblasinstrumenten ist das sehr nahe der idealisierten Annahme, auch fĂŒr viele Saiteninstrumente stimmt dies recht gut. Beim Klavier allerdings ist das ganzzahlige FrequenzverhĂ€ltnis nur annĂ€hernd erfĂŒllt. Besonders die sehr hohen Obertöne liegen schon recht weit neben den Frequenzen mit ganzzahligen VerhĂ€ltnissen zum Grundton. Je höher man die Leiter der Obertöne emporsteigt, desto mehr weichen deren Frequenzen von den genau harmonischen ab. Es hat sich sogar herausgestellt, dass die dem Klavier eigene Klangfarbe sehr wesentlich mit dieser Abweichung von den genau harmonischen Obertönen zusammenhĂ€ngt. Z. B. hören sich Imitationen eines Klaviers nicht besonders klavierĂ€hnlich an, wenn diese Abweichung der Obertonreihe bei der kĂŒnstlichen Erzeugung des Tones nicht mitberĂŒcksichtigt wird.

Die Eigenfrequenzen und deren harmonische Obertöne hĂ€ngen vom jeweiligen Klangerzeuger ab und werden durch die Abmessungen und Beschaffenheit des Körpers bestimmt. Es gibt Instrumente, bei denen sich die Obertonzusammensetzungen relativ einfach beschreiben lassen, und andere, die sehr komplexe Beschreibungsmodelle erfordern. Bei Instrumenten mit komplexen Obertonzusammensetzungen stehen viele Frequenzen der Obertöne in komplizierten nichtganzzahligen VerhĂ€ltnissen zueinander. Die Obertöne der Membranophone mit runder Membran haben die Eigenfrequenzen einer Besselschen Differentialgleichung. Bei Idiophonen können sich je nach der Form des Klangkörpers ganz unterschiedliche Obertonreihen ergeben â€“ bei den Stabspielen etwa sind es die Eigenfrequenzen der Biegeschwingung eines Balkens.

KĂŒnstlich aus Sinustönen hergestellte Obertonspektren nennt man synthetische KlĂ€nge (siehe Klangsynthese, Synthesizer). Eine reine SĂ€gezahnschwingung zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum Grundton alle seine Obertöne enthĂ€lt, weshalb man sie zu den Zeiten der analog-elektronischen Musikinstrumente bevorzugt als Ausgangsschwingung einsetzte.

Wirkung der Obertöne: Brillanz und Dumpfheit

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Der Anteil der Obertöne am Gesamtspektrum und die daraus resultierende Klangfarbe kann durch Worte wie Brillanz, SchĂ€rfe, Reinheit, Dumpfheit u. a. beschrieben werden.

Im Allgemeinen klingen Töne umso brillanter (Violine), schÀrfer (Trompete) oder farbiger (Oboe, Fagott), je mehr Obertöne sie haben, und umso reiner und klarer (Flöte) bzw. blasser oder dumpfer (tiefe Klarinette, gedeckte Orgelregister), je weniger sie haben.

Reine Töne ohne Obertöne, also Sinustöne, können praktisch gar nicht erzeugt werden. NĂ€herungsweise können sie auf mechanischem Wege nur mit sehr geringen Schallpegeln erzeugt werden (Stimmgabel oder Hohlraumresonatoren, sehr sanft angeregt). Elektronisch ist die Erzeugung nĂ€herungsweise reiner Sinustöne problemlos möglich. Sie klingen bei tieferer Frequenz dumpf, breit und strömend, bestimmte Orgelregister kommen dem nahe. Bei höheren Frequenzen wird der Unterschied zu KlĂ€ngen mit Obertönen geringer, weil diese Obertöne außerhalb des Hörbereichs liegen. Ein Beispiel der Situation fĂŒr mittlere Frequenzen ist der 1000-Hertz-Ton des Fernsehtestbilds, wobei der Lautsprecher jedoch durch seine Verzerrungen schon wieder sein eigenes Obertonspektrum hinzufĂŒgt. Da die gesamte Energie nur in einem schmalen Frequenzbereich auftritt, können pegelstarke Sinustöne sehr unangenehm sein. Überhaupt sind Sinustöne ein PrĂŒfstein fĂŒr jeden Lautsprecher, da die Gefahr von elektrischer und mechanischer Überlastung einerseits sehr hoch ist, andererseits Verzerrungsprodukte mit hörbaren Pegeln sofort auffallen und mechanische Konstruktionsprobleme mit bisweilen schnarrenden oder fauchenden Resonanzen offengelegt werden.

In einer Mehr-Wege-Lautsprecherbox (Elektroakustik) ist in erster Linie der Hochtöner fĂŒr die Brillanz, also fĂŒr die Klanghelligkeit und die Klangfarbe der Wiedergabe, zustĂ€ndig.

Höhere Obertöne sind bei mechanischen Musikinstrumenten in der Regel leiser (pegelschwÀcher) als tiefere:

  • Zum einen werden bei mechanischen Tonerzeugern höhere Frequenzen nur wesentlich schwĂ€cher angeregt als tiefere (z. B. nimmt bei einer schwingenden Saite die Schwingungsamplitude der Obertöne mit steigender Frequenz ab).
  • Zum anderen werden höhere Frequenzen in der Luft stĂ€rker gedĂ€mpft. Daher ist bei einer Beschallung ĂŒber große FlĂ€chen die Brillanz der Wiedergabe meistens relativ schlecht.

Hörbarkeit von Obertönen

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In der Regel werden Obertöne nicht einzeln wahrgenommen, sondern ergeben den Klang eines Tons. In bestimmten FÀllen oder unter besonderen Bedingungen können sie aber auch einzeln gehört oder hörbar gemacht werden.

  • Manche Menschen sind in der Lage, aus einem Klang einzelne Obertöne auch ohne jegliche Hilfe selektiv herauszuhören. Dieses gilt besonders bei sehr stabilen Tönen wie beispielsweise bei lang ausgehaltenen Tönen von Orgelpfeifen.
  • Die Gesangstechnik des Obertonsingens macht die Obertöne deutlich wahrnehmbar. Beispiele sind der Obertongesang mongolischer und tuvinischer Völker. Auch in der westlichen Musik gibt es seit Ende der 1960er Jahre wieder eine Belebung der Obertonkultur.
  • Auch im instrumentalen Bereich kann man Obertöne deutlich hörbar machen. Typische Instrumente hierfĂŒr sind z. B. das Didgeridoo, die Fujara oder Klangschalen.
  • Bei Saiteninstrumenten können Töne in der Tonhöhe von Obertönen durch Flageolett-Spielweise (siehe Flageolettton) erzeugt werden. Dabei wird die Saite mit der Greifhand nur leicht berĂŒhrt, anstatt sie auf das Griffbrett zu drĂŒcken. Allerdings erklingt dann meist ein anderer Ton als bei normalem Greifen.
  • Auf dem Klavier kann man Obertöne auf drei Arten hörbar machen:
    1. Indem die Tasten eines Akkords aus der Obertonreihe sanft niedergedrĂŒckt werden, ohne dass die HĂ€mmer die Saite berĂŒhren, und dann den Grundton im Bassbereich kurz und stark anschlĂ€gt. Die Obertöne erzeugen nun eine Resonanz auf den ungedĂ€mpften Saiten der niedergedrĂŒckt gehaltenen Tasten, die man deutlich hören kann.
    2. Indem man eine Taste im Bassbereich auf die beschriebene Weise stumm niederdrĂŒckt und dann einen oder mehrere Töne aus der zugehörigen Obertonreihe kurz und krĂ€ftig anschlĂ€gt. Durch Resonanz wird die ungedĂ€mpfte Basssaite angeregt, mit den Frequenzen dieser Obertöne zu schwingen. Die angeschlagenen Töne klingen echoartig weiter, obwohl die zugehörigen Saiten abgedĂ€mpft wurden.
    3. Auch am Klavier kann man einen Flageolettton erzeugen. DafĂŒr drĂŒckt man leicht auf den erforderlichen Punkt auf einer Saite und schlĂ€gt mit der anderen Hand die entsprechende Taste an. Das Gleiche funktioniert auch mittels PrĂ€parierung der Saite, das beste Material dafĂŒr ist Gummi.
      Insbesondere der erste Effekt wird auch von Komponisten in ihren Werken verwendet (z. B. BĂ©la BartĂłk: Mikrokosmos, Band IV).

Anwendungen

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Die Orgel und ihre Register

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Besonders wichtig ist die harmonische Obertonreihe bei der Orgel. Durch verschiedene Orgelregister, die jeweils einzelne bis auf wenige Ausnahmen harmonische Obertöne erzeugen (Aliquoten), lassen sich Klangfarben durch eine einfache Art additiver Synthese erzeugen. Bei Pfeifenorgeln ist nur ein „an“ oder „aus“ der Register möglich. Die am meisten verwendeten harmonischen Obertöne sind dabei Oktaven (2., 4., 8., 16., â€Š Partialton), Quinten (3., 6., 12., â€Š Partialton) und große Terzen (5., 10., â€Š Partialton), in modernen Orgeln auch die kleine Septime (7., 14., â€Š Partialton) und die große None (9., 18., â€Š Partialton).

Eine davon inspirierte Klangsynthese findet bei der Hammond-Orgel statt. Hierbei lassen sich die Anteile der Teiltöne durch Schieberegler zusÀtzlich variieren.

Residualtöne

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Das menschliche Hörzentrum ist in der Lage, zu einem (auch nur teilweise) erklingenden Obertonspektrum die Grundfrequenz wahrzunehmen, auch wenn diese nicht erklingt. Diesen „hinzugefĂŒgten“ Grundton bezeichnet man auch als Residualton.

Musiktheorie und -didaktik

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Die Existenz von Obertönen wurde seit langer Zeit zu einer wissenschaftlichen ErklĂ€rung und BegrĂŒndung von Tonsystemen der Musik herangezogen, wobei in der Regel von dem einfachen Modell ganzzahliger Frequenz- oder SaitenlĂ€ngenverhĂ€ltnisse ausgegangen wurde.

  • Die erste im Zusammenhang mit Obertönen stehende Theorie wird Pythagoras zugerechnet, dies war vor rund 2500 Jahren.
  • FĂŒr didaktische Zwecke (Lehre der Begleitung, Generalbass, Harmonie und Melodie sowie Kompositionslehre) hat sich wohl als erster Johann Bernhard Logier (1777–1846) die Obertonreihe zunutze gemacht. Seine Lehre von den „harmonisch mitklingenden“ Tönen war zu seinen Lebzeiten stets umstritten; seine didaktisch hoch reflektierten Werke mit ihren einfachen, aufeinander aufbauenden Grundregeln dĂŒrfen jedoch als Anfang der modernen, noch heute gĂŒltigen Musiktheorie gelten.[7]
  • Einen der letzten Versuche zur BegrĂŒndung eines theoretischen Systems aus der Obertonreihe und anderen akustischen Erscheinungen (z. B. Kombinationstönen) findet man bei Paul Hindemith in seiner Unterweisung im Tonsatz. Auch Hindemiths System ist in der Fachwelt sehr umstritten. Reale Töne oder KlĂ€nge sind auch heute nur begrenzt mathematisch erfassbar, daher stĂ¶ĂŸt jedes System irgendwann an seine Grenzen. Ein Ă€sthetisches System ist daher nur schwer naturwissenschaftlich zu legitimieren.

Untertonreihen

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Spiegelt man die harmonische Obertonreihe, entsteht die theoretische, zu ihr symmetrische harmonische Untertonreihe, die durch Frequenzteilung entsteht, nach unten hin ergÀnzt. In der Natur sind Untertöne höchst selten; sie treten manchmal bei Glocken und Gongs auf. Es ist nicht sicher, ob es sich tatsÀchlich um Töne einer Untertonreihe handelt. Praktisch werden sie beim Trautonium, beim Subharchord und beim Untertongesang erzeugt.

Im Besonderen Hugo Riemann gebrauchte den Begriff der Untertonreihe hĂ€ufig in seinen LehrbĂŒchern und musikwissenschaftlichen Traktaten, und legte sie in der „Zwei-Wurzel-Theorie“ (Dur/Moll-Dualismus) als Grundlage seiner Funktionstheorie aus.

Anmerkungen

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  1. ↑ Reine Sinustöne können nur mit elektronischen Mitteln erzeugt werden. Mit Stimmgabeln oder Flöten können aber Schallereignisse hervorgebracht werden, die Sinustönen sehr nahekommen.
  2. ↑ a b Bei den Bezeichnungen „Teilton“ und „Partialton“ wird die Grundfrequenz mitgezĂ€hlt. Spricht man von „Oberton“, wird die Grundfrequenz nicht mitgezĂ€hlt. Die Ordnungszahl eines Obertons ist also immer um eins kleiner als die Ordnungszahl eines Teiltons.

Siehe auch

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  • Naturtonreihe
  • Vokaldreieck, Vokaltrapez, Flageolettton, Obertongesang
  • Psychoakustik, Differenzton
  • Stimmung (Musik)
  • Fourieranalyse, Schwingung, Rechteckschwingung, Kippschwingung
  • Liste von Audio-Fachbegriffen

Literatur

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  • Hermann von Helmholtz: Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage fĂŒr die Theorie der Musik. Vieweg, Braunschweig 1863; digitale-sammlungen.de
  • Obertöne. In: Johannes KunsemĂŒller (Hrsg.): Meyers Lexikon der Technik und exakten Naturwissenschaften. Bibliographisches Institut, Mannheim 1970, S. 1844. 
  • Teiltöne. In: Willibald Gurlitt, Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): Riemann Musik Lexikon (Sachteil). B. Schott’s Söhne, Mainz 1967, S. 942 f. 
  • Obertöne. In: Marc Honegger, GĂŒnther Massenkeil (Hrsg.): Das große Lexikon der Musik. Band 6: Nabakov – Rampal. Aktualisierte Sonderausgabe. Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 1987, ISBN 3-451-20948-9, S. 82 ff.
  • John R. Pierce: Klang. Musik mit den Ohren der Physik. Spektrum, Heidelberg / Berlin / Oxford 1999, ISBN 3-8274-0544-0.
  • Markus Fritsch, Katrin Jandl, Peter Kellert, Andreas Lonardoni: Harmonielehre & Songwriting. 8. Auflage. LEU-Verlag, 2020, ISBN 978-3-928825-23-8, S. 60

Weblinks

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  • Die Partialschwingungen einer Trommel in animierten Graphiken. kettering.edu/~drussell
  • Harmonische, Partialtöne, Teiltöne und Obertöne (PDF; 255 kB) sengpielaudio.com
  • Die Teiltondichte und die Teiltonreihe (PDF; 47 kB) sengpielaudio.com
  • Unterscheide Obertöne von Harmonischen, Partialtönen und Teiltönen (PDF; 42 kB) sengpielaudio.com
  • Die FrequenzverhĂ€ltnisse, die sich fĂŒr Intervalle aus der Obertonreihe ergeben. lehrklaenge.de
  • Hörproben der gesungenen Obertonreihe bzw. Naturtonreihe. stimmlabor.de
  • Obertonspektren verschiedener Instrumente. lehrklaenge.de
  • Die Obertonreihe in der menschlichen Stimme. oberton.org
  • Obertongesang. oberton.org
  • Obertöne, Harmonische und Teiltöne aus der Grundfrequenz. sengpielaudio.com
  • Partialtöne und Klang. sackpfeyffer-zu-linden.de
  • Das kleine Obertonbrevier. (PDF; 1,5 MB) oberton.info
  • Wie die Obertöne entstehen. lehrklaenge.de

Einzelnachweise

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  1. ↑ Aliquƍttöne. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 1: A–Astigmatismus. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1905, S. 331 (Digitalisat. zeno.org). 
  2. ↑ a b Sam Howison: Practical Applied Mathematics. Modeling, Analysis, Approximation. 2005, ISBN 0-521-60369-2, Kapitel 15.3, S. 209 ff.
  3. ↑ Martin Neukom: Signale, Systeme und Klangsynthese. Grundlagen der Computermusik. 2005, ISBN 3-03910-819-0, S. 56 (ZĂŒrcher Musikstudien, Band 2); books.google.de
  4. ↑ Ulrich Karrenberg: Signale – Prozesse – Systeme. Eine multimediale und interaktive EinfĂŒhrung in die Signalverarbeitung. 2009, ISBN 3-642-01863-7, S. 84; books.google.de
  5. ↑ Johann-Markus Batke: Untersuchung von Melodiesuchsystemen sowie von Verfahren zu ihrer FunktionsprĂŒfung. 2006, ISBN 3-86727-085-6, S. 71; books.google.de
  6. ↑ Friedrich Georg Karl Zamminer: Die Musik und die musikalischen Instrumente in ihrer Beziehung zu den Gesetzen der Akustik. 1855, S. 176; books.google.de
  7. ↑ J. B. Logier: System der Musik-Wissenschaft und der praktischen Composition mit Inbegriff dessen, was gewöhnlich unter dem Ausdrucke General-Bass verstanden wird. Berlin 1827, S. 11: Quintenzirkel, S. 15 ff. Generalbass, ab S. 53 beginnt die Lehre der Obertöne.
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4338470-5 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)
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