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  1. WeltenzyklopÀdie
  2. Mpox
Mpox 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Klassifikation nach ICD-10
B04 Affenpocken
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
1E71 Mpox
ICD-11: Englisch ‱ Deutsch (Entwurf)
Mpox-Virus

Kolorierte TEM-Aufnahme
von Mpox-Virionen (in grĂŒn)

Systematik
Klassifikation: Viren
Realm: Varidnaviria[1]
Reich: Bamfordvirae[1]
Phylum: Nucleocytoviricota[1]
Klasse: Pokkesviricetes[1]
Ordnung: Chitovirales[1]
Familie: Poxviridae
Unterfamilie: Chordopoxvirinae
Gattung: Orthopoxvirus
Art: Orthopoxvirus monkeypox
Taxonomische Merkmale
Genom: dsDNA linear
Baltimore: Gruppe 1
Symmetrie: komplex
HĂŒlle: vorhanden
Wissenschaftlicher Name
Orthopoxvirus monkeypox
Kurzbezeichnung
MPXV
Links
ICTV Taxon History: 201854771
NCBI Taxonomy: 10244

Mpox (['ɛmpɔks]), deutsch frĂŒher Affenpocken, ist eine durch das Orthopoxvirus monkeypox (MPXV; frĂŒher Affenpockenvirus) verursachte Infektionskrankheit. NatĂŒrliche Wirte dieses Virus sind verschiedene Nagetiere. Fehlwirte sind Affen und Menschen. Die pockenĂ€hnliche, interhuman ĂŒbertragbare Erkrankung verlĂ€uft beim Menschen in der Regel deutlich milder als die Pocken. Bei Risikogruppen, zu denen Kinder zĂ€hlen, können schwerere KrankheitsverlĂ€ufe auftreten. Eine Schutzimpfung reduziert das Risiko eines Krankheitsausbruchs oder mildert den Krankheitsverlauf.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief im August 2024 aufgrund der Ausbreitung einer neuen Virusvariante eine gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite aus, die im September 2025 aufgehoben wurde.

Bezeichnungen

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Krankheit

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Der Name Mpox leitet sich von englisch monkeypox ‚Affenpocken‘ ab, dem der Erkrankung 1970 gegebenen Namen. Im November 2022 empfahl die Weltgesundheitsorganisation die Umbenennung in Mpox, basierend auf den 2015 veröffentlichten Best Practices zur Benennung neuer menschlicher Infektionserkrankungen. Sie begrĂŒndete dies damit, dass der WHO stigmatisierende und rassistische Äußerungen im Zusammenhang mit der Bezeichnung Affenpocken gemeldet worden seien. Die WHO sei wiederholt von einzelnen Personen wie auch von mehreren LĂ€ndern gebeten worden, den Namen zu Ă€ndern. Die WHO empfahl eine Übergangszeit von einem Jahr, in der die nun zu bevorzugende Bezeichnung Mpox und die bisherige Bezeichnung Affenpocken noch nebeneinander in Gebrauch sein sollten.[2] Das Robert Koch-Institut schloss sich dieser Empfehlung an.[3]

Im medizinischen Standardwörterbuch Pschyrembel taucht das Stichwort „Affenpockenvirus“ erstmals in der 259. Auflage von 2002 auf[4] und findet sich auch noch in der 269. Auflage von 2023.[5]

Virus

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Das zustĂ€ndige International Committee on Taxonomy of Viruses benannte die Virus-Art 2023 von Monkeypox virus zu Orthopoxvirus monkeypox um.[6] Die Umbenennung basierte auf einer aktualisierten Nomenklatur und betraf alle Poxviridae, sie begrĂŒndete sich nicht aus der WHO-Entscheidung.[7] Daneben ist aber der Name Monkeypox virus weiterhin in Gebrauch.[8]

Virusvarianten

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Die Varianten (Kladen) des Virus waren bereits im August 2022 umbenannt worden. FĂŒr die bisherige Kongobecken- oder zentralafrikanische Klade ist seitdem die Bezeichnung Klade I vorgesehen und fĂŒr die bisherige westafrikanische Klade die Bezeichnung Klade II. Laut der WHO entspricht die Umbenennung der mittlerweile gĂ€ngigen Praxis, neu entdeckte Viren sowie Virusvarianten und die durch sie verursachten Krankheiten so zu benennen, dass „kulturelle, soziale, nationale, regionale, berufliche oder ethnische Gruppen“ nicht beleidigt werden und „negative Auswirkungen auf Handel, Reisen, Tourismus und das Tierwohl“ minimiert werden.[9]

Im April 2024 wurde die Klade I nach der Entdeckung einer neuen Variante in die Untergruppen Ia und Ib aufgeteilt. Klade II ist in Àhnlicher Weise in die Untergruppen IIa und IIb unterteilt.[10] Die Aufteilung in Untergruppen wurde aufgrund der besonderen geografischen Lage und der phylogenetischen Divergenz beschlossen.[11]

Erreger und Vorkommen

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Schemazeichnung eines Virions der Familie Poxviridae
Struktur und Ausmaß des Affenpockenvirus

Der Erreger von Mpox, das Orthopoxvirus monkeypox,[6] ist ein Virus aus der Gattung Orthopoxvirus in der Unterfamilie Chordopoxvirinae der Pockenviren mit den bislang bekannten Varianten Klade Ia und Ib und Klade IIa sowie Klade IIb.[12] Wie alle Pockenviren zĂ€hlt das Mpox-Virus zu den DNA-Viren, die DNA liegt als Doppelstrang mit einer LĂ€nge von 197 kb vor.[13] Das Virion hat eine ei- oder backsteinförmige Gestalt mit einer GrĂ¶ĂŸe von 200 bis 250 nm.[13]

Eine infizierte Zelle stellt MPXV im Cytoplasma her, das Genom enthĂ€lt hierfĂŒr alle nötigen Enzyme zur DNA-Replikation, Transkription, Zusammenbau des Virions und fĂŒr die Freisetzung aus der Zelle. Die hierfĂŒr nötigen Gene sind hochkonserviert, wĂ€hrend die Gene fĂŒr die Virus-Wirt-Interaktion weniger stark konserviert sind.[13] Das Virus kann einzelne Gene vervielfachen, um die Immunmechanismen zu drosseln,[14] und zeigt Anzeichen einer Anpassung an Menschen.[15]

Die von den Viren verursachte Erkrankung wurde erstmals 1958 bei Laboraffen (Javaneraffen) mit pockenĂ€hnlichen Symptomen beobachtet,[16] daher bezeichnete man sie als „Affenpocken“.[17][18] Der dĂ€nische Virologe Preben von Magnus isolierte im selben Jahr das Virus. 1965 fĂŒhrte ein Ausbruch im Rotterdamer Zoo zu einer Dezimierung der dortigen AffenbestĂ€nde. Das Virus konnte Jahrzehnte spĂ€ter in einem Bonner MuseumsprĂ€parat eines Orang-Utans nachgewiesen werden.[19][20] Seit der Ausrottung der Echten Pocken (Variola major) in den 1970er Jahren beobachtet man in West- und Zentralafrika sporadische Epidemien dieser Zoonose.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist ebenfalls möglich.[21]

  • Kolorierte TEM-Aufnahme von Mpox-Viruspartikeln (grĂŒn), die in infizierten VERO E6-Zellen (blau) gefunden wurden. Die Viruspartikel befinden sich in unterschiedlichen Reifestadien, was zu unterschiedlichen Formen fĂŒhrt
    Kolorierte TEM-Aufnahme von Mpox-Viruspartikeln (grĂŒn), die in infizierten VERO E6-Zellen (blau) gefunden wurden. Die Viruspartikel befinden sich in unterschiedlichen Reifestadien, was zu unterschiedlichen Formen fĂŒhrt
  • Affenpocken bei einer Gambia-Riesenhamsterratte (Cricetomys gambianus); beim Bildausschnitt A sind LĂ€sionen der Zunge und des Zahnfleisches sichtbar, bei Ausschnitt B AugenschĂ€den und bei Ausschnitt C Blasen am Bauch mit Gewichtsverlust
    Affenpocken bei einer Gambia-Riesenhamsterratte (Cricetomys gambianus); beim Bildausschnitt A sind LÀsionen der Zunge und des Zahnfleisches sichtbar, bei Ausschnitt B AugenschÀden und bei Ausschnitt C Blasen am Bauch mit Gewichtsverlust

Humanpathogene Viren kommen vor allem in tropischen Regenwaldgebieten Zentralafrikas und Westafrikas vor, man unterscheidet zwischen zwei genetisch unterschiedlichen Kladen: Klade I (ursprĂŒnglich Kongobecken- oder Zentralafrika-Klade genannt) und Klade II (ursprĂŒnglich Westafrika-Klade genannt).[22] Virenvarianten aus der Klade I sind virulenter: Die FatalitĂ€tsrate betrĂ€gt dort etwa 10,6 %, bei Viren der Klade II etwa 3,6 %.[23]

Affen sind Fehlwirte des Virus.[24] Das natĂŒrliche Erregerreservoir bilden Nagetiere in West- und Zentralafrika.[3] Als primĂ€re Wirte der Orthopoxviren (Gattung) in Afrika wurden Riesenhamsterratten, Rotschenkelhörnchen, Sonnenhörnchen und Afrikanische Bilche identifiziert.[25] Im TaĂŻ-Nationalpark in der ElfenbeinkĂŒste konnte 2026 erstmals die Übertragung von Mpox zwischen verschiedenen Arten in freier Wildbahn dokumentiert werden. Dort sprang das Virus wĂ€hrend einer Mpox-Epidemie im Jahr 2023 von infizierten Feuerfußhörnchen auf Rußmangaben ĂŒber.[26][27] Eine Videoaufnahme aus dem Jahr 2014 zeigte einen Mangaben aus dieser Gruppe, der ein Feuerfußhörnchen fraß, und eine genetische Untersuchung von vor dem Ausbruch 2023 von Mangaben gesammelten Kotproben ergab, dass zwei Proben auch DNA dieser Hörnchen enthielten.[26] Durch genetische Analysen konnte nachgewiesen werden, dass das in den Affen gefundene Virus fast identisch war mit einem Virus, das zwei Wochen zuvor bei einem tot aufgefundenen Feuerfußhörnchen nachgewiesen wurde.[26] Einige AusbrĂŒche gab es auch in Gefangenschaftshaltungen von Rhesusaffen und Javaneraffen.

Die Infektion des Menschen wird durch Bisse dieser Tiere oder von Affen ausgelöst, durch Kontakt mit Sekreten, als Tröpfcheninfektion oder Verzehr von Affenfleisch (Buschfleisch) – die Ansteckungsgefahr ist allerdings nur gering.[28] Kleine SĂ€ugetiere können das Virus ohne Merkmale, die in Zusammenhang mit der Krankheit auftreten in sich tragen.[29]

Die Erkrankung kommt vor allem in Afrika vor. Dort ist nach SchĂ€tzungen seit Beendigung der Pockenschutzimpfung 1980 die Anzahl der Erkrankungen um das Zwanzigfache gestiegen.[30] In den frĂŒhen Jahren von 1970 bis 1989 waren vor allem Kinder im Alter von 4 bis 5 Jahren betroffen. Das Durchschnittsalter der Erkrankten stieg auf 10 Jahre in den Jahren 2000 bis 2009 und weiter auf 21 Jahre in den Jahren 2010 bis 2019.[23]

Infektionen bei Menschen

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Übertragungswege

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Fortschreiten der nekrotischen Mpox-LĂ€sion nach einer Nadelstichverletzung
Mpox-LĂ€sionen am Penis
VergrĂ¶ĂŸerte rechte Mandel mit darĂŒberliegender pustulöser LĂ€sion wĂ€hrend des Ausbruchs im Jahr 2022

Die Übertragung vom Tier auf den Menschen kann durch Kontakt mit HautverĂ€nderungen, Körpersekreten oder durch den Umgang mit Fleisch infizierter Tiere geschehen. Die Übertragung von Mensch zu Mensch kann durch Körpersekrete erfolgen, unter anderem auch durch beim Atmen und Sprechen ausgestoßene Partikel, Kontakt mit HautverĂ€nderungen oder auch GegenstĂ€nden, welche mit dem Virus kontaminiert sind. Die Übertragung durch Tröpfcheninfektion erfolgt typischerweise bei lĂ€ngerem, engen Kontakt etwa im Rahmen sexueller Handlungen.[21]

Die CDC beschreibt die hĂ€ufigste Art, sich mit Mpox zu infizieren und diese zu verbreiten, wie folgt: bei BerĂŒhrung einer infizierten Person, die HautausschlĂ€ge, Schorf, KörperflĂŒssigkeiten oder LĂ€sionen auf der Haut hat.[31]

Patienten sind wĂ€hrend der Inkubationszeit nicht infektiös. Besonders ansteckend sind diese im Stadium der HautverĂ€nderungen, deren Sekrete hohe Mengen des Mpox-Virus aufweisen. Übertragungen durch beschwerdefreie Personen sind nicht beschrieben.[32][33] Das RKI weist darauf hin, dass Ansteckungen auch durch Patienten im Stadium der unspezifischen Allgemeinsymptome vor Auftreten der HautverĂ€nderungen möglich sind. Hierbei ist ein engerer Gesichtskontakt notwendig, um eine Ansteckung ĂŒber Tröpfchen von Atemwegssekreten zu verursachen.[3]

Das Virus ist im Vergleich zu anderen behĂŒllten Viren gegenĂŒber Austrocknung, hohen Temperaturen oder Schwankungen des pH-Werts sehr widerstandsfĂ€hig. VermehrungsfĂ€higes Virus wurde bis zu fĂŒnfzehn Tage nach der Kontamination auf OberflĂ€chen nachgewiesen.[34]

FĂŒr die DirektĂŒbertragung von Mensch zu Mensch ist ein enger Kontakt Voraussetzung. DarĂŒber hinaus kann eine Übertragung bei Kontakt mit KörperflĂŒssigkeiten oder Schorf der Mpox-Infizierten stattfinden sowie im Rahmen sexueller Handlungen.[3][35]

Klinisches Bild

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Die Inkubationszeit betrĂ€gt 1 bis 21 Tage. 5 % der Patienten haben aber auch lĂ€ngere Inkubationszeiten von bis zu 4 Wochen.[21][36]

Die Beschwerden beginnen hĂ€ufig durch Auftreten von Fieber, SchĂŒttelfrost, MĂŒdigkeit sowie Schmerzen im Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen. Danach folgt ein Hautausschlag, bei der sich Flecken, Papeln, BlĂ€schen und Pusteln beobachten lassen, die hĂ€ufig gleichzeitig auftreten können. Der Ausschlag kann auf der gesamten Haut auftreten. Am stĂ€rksten und hĂ€ufigsten zeigt er sich aber an der Infektionspforte. Es zeigen sich auch HautverĂ€nderungen an den SchleimhĂ€uten. Auch KrankheitsverlĂ€ufe mit nur einer einzelnen HautverĂ€nderung sind möglich. Bei rund der HĂ€lfte der Patienten zeigt sich eine schmerzhafte Schwellung der Lymphknoten. In seltenen FĂ€llen zeigen sich auch Schluckbeschwerden und eine EntzĂŒndung des Kehlkopfs oder der Mandeln. Ein Befall der Hornhaut mit nachfolgender Erblindung ist auch möglich. Die grippalen Beschwerden können auch erst nach dem Hautausschlag oder gar nicht auftreten.[37]

Es gibt nur wenige Daten ĂŒber den Verlauf bei immungeschwĂ€chten Patienten.[3] WĂ€hrend des Ausbruchs 2022 zeigte sich bei rund 50 % der Patienten die Allgemeinsymptome wie Fieber und Lymphknotenschwellung erst nach dem Hautausschlag.[34]

Die HautverĂ€nderungen können Ă€hnlich wie andere Erkrankungen erscheinen. Das Exanthem kann Ähnlichkeiten mit Windpocken besitzen. Auch können die HautverĂ€nderungen mit Geschlechtskrankheiten wie Herpes, einer fortgeschrittenen Syphilis oder Ulcus molle verwechselt werden.[38]

Rund 1–6 % der Patienten macht eine Infektion ohne fassbare Symptome durch. Inwieweit diese zur Weiterverbreitung des Virus beitragen, ist unklar.[34]

  • Vier Jahre altes MĂ€dchen mit Mpox
    Vier Jahre altes MĂ€dchen mit Mpox
  • HautlĂ€sionen bei verschiedenen Mpox-Patienten
    HautlÀsionen bei verschiedenen Mpox-Patienten

Prophylaxe

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Hygienemaßnahmen

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Zur VerhĂŒtung der Übertragung trĂ€gt die Vermeidung enger Kontakte zu potenziell infizierten Tieren (verschiedene Nagetiere, Affen) in Endemiegebieten bei. Beim Umgang mit Erkrankten sind Hygienemaßnahmen, unter anderem HĂ€ndedesinfektion, Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Atemschutzmaske, zu gewĂ€hrleisten.[39] Das RKI hat fĂŒr die Behandlung und Pflege von infizierten Patientinnen und Patienten einen entsprechende Empfehlungen veröffentlicht, die u. a. Informationen zur Basishygiene, Entsorgung sowie generell zur ambulanten Versorgung zusammengefasst.[40] Kontaminierte VerbĂ€nde sowie andere fĂŒr die Behandlung und Pflege benötigte Materialien mĂŒssen Kliniken und andere medizinische Einrichtungen separat sammeln und entsorgen, um Mensch und Umwelt nicht zu gefĂ€hrden.[41][42]

Die Abdeckung der HautverĂ€nderungen mindert das Ansteckungsrisiko fĂŒr Kontaktpersonen. Erkrankte mit schweren und nicht abdeckbaren HautverĂ€nderungen und Erkrankte mit Symptomen einer Atemwegserkrankung sollten sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum aufhalten. Nach Möglichkeit sollte eine Maske getragen werden. Erkrankte sollten auch den Umgang mit als Haustieren gehaltenen SĂ€ugetieren meiden. Mit den Erkrankten sollte kein Geschirr geteilt werden und dieses sollte separat abgespĂŒlt werden. Kontaminierte WĂ€sche kann mit warmem Wasser in einer handelsĂŒblichen Waschmaschine gereinigt werden. AufschĂŒtteln kontaminierter WĂ€sche sollte vermieden werden, da es infektiöse Partikel verbreiten kann.[43]

Aufgrund des Nachweises von vermehrungsfĂ€higem Mpox-Virus aus SamenflĂŒssigkeit erkrankter Patienten empfiehlt das RKI fĂŒr genesene Personen die Benutzung von Kondomen beim Sexualverkehr fĂŒr acht Wochen nach der Genesung.[44]

Impfung

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Eine Schutzimpfung gegen Mpox ist verfĂŒgbar und seit Juli 2022 in der EU zugelassen.[45][46] Es handelt sich hierbei um einen Lebendimpfstoff mit dem abgeschwĂ€chten Modified-Vaccinia-Ankara-Virus, der durch Bavarian Nordic vertrieben wird (MVA-BN, Handelsname Imvanex) und ursprĂŒnglich als Pockenimpfstoff entwickelt wurde. MVA-BN wird subkutan in einem Zweidosis-Regime injiziert, wobei die zweite Impfung mindestens vier Wochen nach der ersten gegeben wird.[47] Bei Personen, die in der Vergangenheit gegen Pocken geimpft wurden, reicht eine 1-malige Impfung mit Imvanex zum Schutz vor Mpox aus.[48] Aufgrund von KreuzreaktivitĂ€t der Antikörper, die nach einer Pockenimpfung gebildet wurden, schĂŒtzt diese auch vor Mpox.[3] Laut Aussage der WHO ist durch mehrere Studien erwiesen, dass eine Impfung gegen Pocken in 85 % den Ausbruch von Mpox verhindert. Bei den Patienten mit Impfdurchbruch ist mit einem leichteren Verlauf zu rechnen.[21]

Die WHO empfiehlt ferner die Pockenimpfstoffe ACAM2000, ein Lebendimpfstoff, und Lister Clone 16 (LC16) fĂŒr den Einsatz gegen Mpox.[47] Beide werden einmalig mit einer Bifurkationsnadel verimpft.

Postexpositionsprophylaxe

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Im Vereinigten Königreich bot man im Mai 2022 betroffenen Mitarbeitern im Gesundheitswesen als Postexpositionsprophylaxe den aktuell zugelassenen Pockenimpfstoff (nicht-vermehrungsfÀhiger Vaccinia-Virenstamm) an,[49] denn bei Gabe innerhalb von 4 Tagen nach der Exposition kann der Impfstoff noch die HÀufigkeit des Krankheitsausbruchs verringern und bei Gabe im Zeitraum 4 bis 14 Tagen nach Exposition zumindest noch die Krankheitsschwere vermindern.[50]

Therapie

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Es gibt keine spezifische Mpox-Behandlung, die Therapie erfolgt vorrangig symptomatisch. Neben der medikamentösen Schmerzlinderung sollen vor allem fĂŒr Mpox typische offene Wunden mithilfe von Zink-SchĂŒttelmixturen behandelt werden. Ziel ist die Verhinderung von Superinfektionen mit schwerwiegenden Folgen fĂŒr die Patienten. Eine Impfung mit dem EU-zugelassenen MVA-Impfstoffen Imvanex, Jynneos oder Imvamune empfiehlt das RKI (Stand 19. Februar 2025) aktuell ausschließlich fĂŒr volljĂ€hrige Personen mit einem erhöhten Expositions- und Infektionsrisiko oder als Postexpositionsprophylaxe (PEP) bis 14 Tage nach Mpox-Exposition.[51]

Heilungsaussicht

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Bei den meisten Patienten verlĂ€uft die Erkrankung gutartig, und die Krankheitserscheinungen bilden sich binnen weniger Wochen von selbst zurĂŒck. Risikogruppen fĂŒr einen schweren Verlauf sind Schwangere, Neugeborene, Kinder, alte Menschen und Personen mit einer bereits vor der Infektion bestehenden SchwĂ€che des Immunsystems.[3]

Bei den bisher beobachteten AusbrĂŒchen in Zentral- und Westafrika verstarben zwischen drei und sechs Prozent der bekanntgewordenen Erkrankten. Aufgrund einer anzunehmenden Untererfassung Erkrankter dĂŒrfte die tatsĂ€chliche LetalitĂ€t geringer sein. Die Fallsterblichkeit der Klade II scheint deutlich geringer zu sein als die der Klade I.[3]

Als Komplikationen der Erkrankung können EntzĂŒndungen des Gehirns (Enzephalitis) und LungenentzĂŒndungen auftreten. Am Auge kann die Erkrankung eine Hornhaut- oder BindehautentzĂŒndung verursachen. Bei gestörter Hautbarriere kann es zu bakteriellen Superinfektionen der HautverĂ€nderungen kommen. Als schwere Krankheitsfolgen können Narbenbildung oder bleibende HornhautschĂ€den bis hin zum Sehverlust auftreten.[3]

Gesetzliche Regelungen

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In Deutschland besteht fĂŒr Affenpocken Anzeigepflicht nach dem Tiergesundheitsgesetz (TierGesG).[52] GemĂ€ĂŸ § 6 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe u Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind bei Menschen Krankheitsverdacht, Erkrankung oder Tod von durch Orthopockenviren verursachte[n] Krankheiten meldepflichtig. DarĂŒber hinaus besteht gemĂ€ĂŸ § 7 Absatz 1 Nummer 36a IfSG eine Labor-Meldepflicht in Bezug auf den direkten oder indirekten Nachweis von Orthopockenviren, soweit die Nachweise auf eine akute Infektion hinweisen.

Nach dem Recht Österreichs sind gemĂ€ĂŸ § 1 der Verordnung betreffend anzeigepflichtige ĂŒbertragbare Krankheiten 2020 beim Menschen Verdachtsfall, Erkrankungsfall und Todesfall hinsichtlich Mpox (Affenpocken) anzeigepflichtig.[53][54] Nach dem Tiergesundheitsgesetz 2024 (TGG 2024) sind Affenpocken ebenfalls meldepflichtig.[55]

Auch in der Schweiz gehören die Affenpocken zu den meldepflichtigen Infektionskrankheiten beim Menschen.[56] Es besteht bei positivem laboranalytischen Befund Meldepflicht und zwar nach dem Epidemiengesetz (EpG) in Verbindung mit der Epidemienverordnung und Anhang 1 Nummer 35a der Verordnung des EDI ĂŒber die Meldung von Beobachtungen ĂŒbertragbarer Krankheiten des Menschen.

Mpox-AusbrĂŒche beim Menschen

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1970 wurde der erste menschliche Fall im Kongo bei einem neun Monate alten Kleinkind beschrieben.[23] Seit der Entdeckung wurden die meisten FĂ€lle in der Demokratischen Republik Kongo gemeldet[57] (95 % der weltweiten FĂ€lle bis 1986).[58] Es gab auch immer wieder sporadische Fallberichte aus West- und Zentralafrika. Bis 2022 waren der Weltgesundheitsorganisation (WHO) FĂ€lle aus 11 afrikanischen Staaten bekannt (Benin, Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo, Gabun, der ElfenbeinkĂŒste, Liberia, Nigeria, der Republik Kongo, Sierra Leone und dem SĂŒdsudan). Virusvarianten der Klade I verursachten im Allgemeinen einen schwereren Krankheitsverlauf als die der Klade II. Auch außerhalb Afrikas traten FĂ€lle auf. Dabei handelte es sich anfĂ€nglich ausschließlich um importierte FĂ€lle.[21] Die meisten Erkrankten gab es in der Demokratischen Republik Kongo, wo Mpox endemisch auftritt.[23]

2003 wurde der erste nicht direkt importierte Fall von Mpox außerhalb Afrikas in den USA bekannt.[23] Weitere, durch Reisende aus Nigeria eingeschleppte FĂ€lle gab es im September 2018 in Israel,[59] im September 2018 sowie 2019 und 2021[60][61] im Vereinigten Königreich, im Mai 2019 in Singapur und im Juli[62] und November 2021 in den Vereinigten Staaten.[21]

Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo von 1996 bis 1997

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Epidemiologische Untersuchung in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 1997, bei der drei von 19 Emin-Riesenhamsterratten, die auf das Virus getestet wurden, positiv waren.

Das Mpox-Virus breitete sich im Jahr 1996 und 1997 in der Demokratischen Republik Kongo zum ersten Mal in Form einer Epidemie aus. Im Jahr 1996 gab es 71 VerdachtsfĂ€lle aus dem Gebiet Katako-Kombe und der Provinz KasaĂŻ-Oriental, zwei FĂ€lle konnten bestĂ€tigt werden. Es wurden in 12 Dörfern (Gesamtbevölkerung 4.057) dieser Gebiete 88 FĂ€lle von fiebrigem Pustelausschlag festgestellt, wobei sieben aktive FĂ€lle (bis zur Abschuppung des Ausschlags) durch Virusisolierung bestĂ€tigt werden konnten. Der Verzehr von Wildtieren war bei den Patienten ĂŒblich (Afrikanischer Quastenstachler). Die Studie wurde aufgrund ziviler Unruhen in der Region unterbrochen.[63]

Zwischen Januar 2001 und Dezember 2004

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Zwischen Januar 2001 und Dezember 2004 wurden aus der Demokratischen Republik Kongo 2.734 FĂ€lle von vermuteter Mpox beim Menschen gemeldet. Der BĂŒrgerkrieg schrĂ€nkte die Überwachung jedoch ein. Unter 136 Patienten hatten 51 eine laborbestĂ€tigte Mpox-Infektion und 61 Windpocken sowie eine Person eine Doppelinfektion.[64]

FĂ€lle in den Vereinigten Staaten 2003

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Die Region des Mittleren Westens, wo dieser Ausbruch auftrat

2003 gab es ĂŒber 70 FĂ€lle von Mpox in den Vereinigten Staaten, die ĂŒberwiegend nach direktem oder indirektem Kontakt mit PrĂ€riehunden auftraten, allerdings ohne TodesfĂ€lle abliefen. Das Virus wurde von einem Importeur fĂŒr exotische Tiere aus Texas mit dem Transport hunderter KleinsĂ€uger aus Ghana eingeschleppt, darunter auch Gambia-Riesenhamsterratten, die nach Illinois gebracht wurden.[65] PrĂ€riehunde hatten sich bei den Tieren aus Ghana infiziert und wiederum Menschen infiziert.[23][66] Das Virus zĂ€hlte zu der Klade II.[22]

FĂ€lle im Sudan und Äthiopien 2022

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Im Jahr 2022 wurde in FlĂŒchtlingslagern im Sudan (SĂŒdsudan) ein Ausbruch von Mpox gemeldet. Ein zoonotischer Ursprung wurde nicht gefunden.[67] Der erste Fall im Land wurde im August registriert, und im September wurden in Khartum sechs weitere FĂ€lle entdeckt. Im Oktober wurden in Ă€thiopischen FlĂŒchtlingslagern mehr als 100 mutmaßliche FĂ€lle gemeldet. Die WHO bestĂ€tigte vom 1. Januar bis 16. Oktober 2022 18 FĂ€lle und einen Todesfall aufgrund der Infektion. Es wird vermutet, dass das Leben in lĂ€ndlichen und in tropischen Breitengraden sowie Waldgebieten und fehlende Impfungen die HauptgrĂŒnde fĂŒr die Ausbreitung der Infektion im Sudan sind.[68]

Ausbruch in Nigeria seit 2017

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In Nigeria werden seit 2017 vermehrt Infektionen mit dem Mpox-Virus der Klade II nachgewiesen.[69] Das Mpox-Virus sprang in Nigeria wahrscheinlich im Jahr 2014 von Wildtieren auf Menschen in den Bundesstaaten Abia oder Rivers ĂŒber. Die ersten bestĂ€tigten Mpox-FĂ€lle traten im Bundesstaat Bayelsa auf. Es folgte eine anfĂ€nglich langsame Verschleppung des Virus (bis 2017) in andere Teile Nigerias, was auch die 15-Millionen-Einwohner-Stadt Lagos und die Hauptstadt Abuja betrifft. Es tauchten immer mehr Fallcluster auf, darunter einer in einem GefĂ€ngnis. Der Ausbruch betraf hauptsĂ€chlich junge MĂ€nner. Die sexuelle Übertragbarkeit ist ein Faktor, der die Ausbreitung begĂŒnstigte, sowie die im SĂŒden des Landes verbreitete Öl- und Gasindustrie mit aus verschiedenen Teilen des Landes beschĂ€ftigten Arbeitern, die das Virus weiter verbreiteten. Ein weiterer Faktor war die dort verbreitete Prostitution. In den Jahren danach sank die Zahl der VerdachtsfĂ€lle, was auch mit den damaligen COVID-19-BeschrĂ€nkungen im Land in Zusammenhang stehen könnte. Bei einer Studie aus dem Jahr 2023 konnten in SĂŒdnigeria fĂŒnf Tiere aus drei Arten (Nagetiere), die Antikörper und DNA von Orthopockenviren aufwiesen nachgewiesen werden, wobei das Vorhandensein des Mpox-Virus selbst nicht bestĂ€tigt werden konnte.[70] Bisher wurden etwa 500 VerdachtsfĂ€lle und 200 bestĂ€tigte FĂ€lle bekannt. Der Fall-Verstorbenen-Anteil lag bei etwa 3 Prozent. Der Ausbruch hĂ€lt bis heute (2022) an.[21]

Ausbruch 2022

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Karte der globalen Verbreitung des Mpox-Virus, November 2022
  • ï»żKlade I (zentralafrikanische Klade), endemisch
  • ï»żKlade II (westafrikanische Klade), endemisch
  • ï»żBeide Kladen
  • ï»żKlade II (westafrikanische Klade), Ausbruch 2022
  • ï»żVerdachtsfĂ€lle
  • Verlauf der Summe der weltweit gemeldeten FĂ€lle 2022 (alle Varianten) – ohne FĂ€lle der bisherigen Endemiegebiete
    → Hauptartikel: Affenpocken-Ausbruch 2022

    Im Mai 2022 kam es zu einem grĂ¶ĂŸeren Ausbruch von Mpox außerhalb der Endemiegebiete in Afrika: Es wurden FĂ€lle (hauptsĂ€chlich in stĂ€dtischen Gegenden) im Vereinigten Königreich,[71] in Spanien und Portugal,[72] in den Vereinigten Staaten, Kanada, Belgien, Schweden,[73] Deutschland,[69][74] Österreich,[75] und der Schweiz[76] dokumentiert. Bemerkenswert an diesen FĂ€llen war, dass es sich bei den Erkrankten um Personen handelte, die zuvor nicht in Endemiegebiete gereist waren und dass offenbar sexuelle Kontakte bei der Ansteckung eine Rolle spielten.[77] Anders als in Afrika, wo es oft zu lokalen AusbrĂŒchen kommt, traten die FĂ€lle im Mai 2022 in kleinen Ausbruchsherden an verschiedenen Orten auf.[78] Immer mehr Staaten meldeten in der Folge Infektionen.

    Ausbruchsuntersuchungen in Madrid und Berlin an den ersten gemeldeten Patienten im Mai 2022 konnten eine Gay-Pride-Veranstaltung auf Gran Canaria als Ausbreitungsort identifizieren.[44][79]

    Bis Ende Juli 2024 wurden der WHO weltweit etwa 89.000 FĂ€lle berichtet, zu mehr als 96 % (rund 86.000) waren MĂ€nner betroffen. Bei ca. 34.000 dieser MĂ€nner war das Sexualverhalten bekannt, von ihnen hatten 85,5 % (rund 29.000) Sex mit MĂ€nnern.[80] Nach bisherigen Untersuchungen handelt es sich dabei auch ausschließlich um die Klade II des Virus.[81] Beim Mpox-Virus wird Ă€hnlich wie beim (Menschen-)Pockenvirus eine Rate von 1 bis 2 Mutationen pro Jahr angenommen; das Genom des Virus des Ausbruchs von 2022 unterscheide sich nach bisherigen Untersuchungen (Stand Ende Mai 2022) vom Genom des Ausbruchs von 2017 in Singapur, Israel, Nigeria und dem Vereinigten Königreich an 47 Stellen, was – wenn es von diesem abstammt – also eine deutlich höhere Rate wĂ€re.[82][83] Als möglicher VerstĂ€rker der Ausbreitung des Virus könnte die Beseitigung von WaldflĂ€chen in Endemiegebieten fungieren.[23][84]

    Mit Stand vom 20. Dezember 2022 waren in Deutschland 3676 Mpox-FĂ€lle beim Robert-Koch-Institut (RKI) registriert, die ĂŒbermittelten FĂ€lle sind weiterhin rĂŒcklĂ€ufig.[85] Eine GefĂ€hrdung fĂŒr die Gesundheit der breiten Bevölkerung stuft das RKI als gering ein.

    In der Schweiz wurde der erste Fall am 19. Mai 2022 und 551 FĂ€lle bis zum 20. Dezember 2022 registriert.[86] Ab dem 20. Juli wurde in der Schweiz die Meldepflicht eingefĂŒhrt.[87] Das Bundesamt fĂŒr Gesundheit geht fĂŒr die Gesamtbevölkerung von einem geringen Risiko aus.

    Warnung vor Eintrag in Wildtiere

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    Ende Mai 2022 erhöhte die WHO die Risikobewertung auf die Stufe „moderat“ und erklĂ€rte, dass das Virus vermutlich bereits seit Wochen unerkannt zirkuliere.[88] Die britische Gruppe Human Animal Infections and Risk Surveillance (HAIRS) warnte davor,[89] dass das Virus zu heimischen Wildtieren gelangen und dort endemisch werden könne. Das ECDC forderte von Infizierten, sich in Isolation zu begeben, bis der Hautausschlag komplett verheilt sei, den Kontakt mit immunsupprimierten Menschen und mit Haustieren sowie sexuelle AktivitĂ€ten und engen Hautkontakt zu vermeiden.[90]

    Reaktion der Weltgesundheitsorganisation

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    AnlĂ€sslich des Ausbruchs von 2022 befasste sich ein Gremium der Weltgesundheitsorganisation ab dem 20. Mai des Jahres mit Leitlinien bezĂŒglich der Ausbreitung des Mpox-Virus.[91] Die WHO entschloss sich nach Beratungen des Notfallausschusses Ende Juni 2022, diese vorerst nicht als Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite einzustufen.[92] Nach weiteren FĂ€llen hat die WHO am 23. Juli den Ausbruch offiziell zu einer solchen erklĂ€rt, um „die Regierungen der MitgliedslĂ€nder dazu bewegen, Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausbruch einzudĂ€mmen.“[93] Durch die deutlich rĂŒcklĂ€ufigen Infektionszahlen wurde dieser am 11. Mai 2023 wieder aufgehoben.[94]

    Ab 2023: Ausbruch einer neuen Variante im Kongo

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    Karte der von der afrikanischen Mpox-Epidemie (Klade 1b) betroffenen LĂ€nder am 15. August 2024

    In der Demokratischen Republik Kongo kam es nach Angaben der WHO im Jahr 2023 zum bisher schwersten dokumentierten Ausbruch von Mpox in der Variante Klade Ib. Mehr als 13.000 VerdachtsfĂ€lle und ĂŒber 600 bestĂ€tigte TodesfĂ€lle wurden dokumentiert. Der erste dokumentierte Patient mit der neuen Variante war ein 33-jĂ€hriger Mann im September 2023 in Kamituga in der Provinz Sud-Kivu im Osten der Republik Kongo[95]. Zur BekĂ€mpfung der Infektionskrankheit empfahl die WHO sowohl TestkapazitĂ€ten aufzustocken als auch zĂŒgig Impfstoffe ins Land zu bringen, um zu verhindern, dass sich Pandemieherde bilden. Burundi, Kenia, Ruanda und Uganda hatten im Juli 2024 ihre ersten Mpox-Infektionen der neuen Klade gemeldet.

    Diese 2023 aufgetretene Variante des Virus ist tödlicher und geht mit schwereren Symptomen einher als die Variante, die fĂŒr den Ausbruch im Vorjahr verantwortlich war.[96] Frauen und MĂ€nner sind etwa gleich hĂ€ufig betroffen, symptomatische Unterschiede seien zwischen den Geschlechtern nicht festgestellt worden.[97] Zu etwa zwei Drittel sind Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren betroffen,[98] allerdings stellen diese knapp die HĂ€lfte der Einwohner in der Demokratischen Republik Kongo. Die neue Variante kann auch sexuell ĂŒbertragen werden. Die Ausbreitung wird somit sowohl durch Prostitution, als auch durch rege GrenzĂŒbertritte zwischen dem Kongo und den angrenzenden LĂ€ndern gefördert.[35][99][100] Ein weiterer Ausbreitungsschwerpunkt sind die schlechten ZustĂ€nde in ĂŒberfĂŒllten FlĂŒchtlingslagern des Ostkongo (Nord-Kivu).[101] Die Klade Ib wurde hauptsĂ€chlich in lĂ€ndlichen Teilen des Kongos mit schlechtem Zugang zur Gesundheitsversorgung gemeldet. Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten hatte sich das Virus ausgebreitet.

    Placide Mbala-Kingebeni, Virologe und Direktor des Nationalen Instituts fĂŒr biomedizinische Forschung im Kongo berichtete, dass die neue Variante Berichten zufolge LĂ€sionen vorwiegend an den Genitalien verursache, was die Diagnose der Krankheit im Vergleich zu frĂŒheren StĂ€mmen in Afrika, die LĂ€sionen an Brust, FĂŒĂŸen und HĂ€nden verursachten, schwieriger mache. Er merkte auch an, dass die neue Variante aufgrund ihrer Erscheinungsformen zu einer höheren Wahrscheinlichkeit einer stillen Übertragung fĂŒhren könnte. Dimie Ogoina, Experte fĂŒr Infektionskrankheiten an der Niger Delta University sagte, dass die bemerkenswerte Verbreitung unter Sexarbeiterinnen an die frĂŒhen Stadien von HIV erinnere. Er verwies auf das Problem der Vorurteile bei der Behandlung sexuell ĂŒbertragbarer Infektionen.[102]

    Im August 2024 riefen die Africa CDC wegen der Ausbreitung von Mpox (Klade Ib) in der Demokratischen Republik Kongo und dem Bedarf Afrikas an Impfstoffdosen eine „kontinentale gesundheitliche Notlage“ aus;[103][104] die Weltgesundheitsorganisation aktivierte kurz darauf, am 14. August, ihre höchste Alarmstufe und rief eine „Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite“ (PHEIC) aus.[105] Die PHEIC-EinschĂ€tzung der WHO erfolgt, wenn die Möglichkeit besteht, dass sich eine Krankheit – in diesem Fall das Mpox-Virus – ĂŒber die Landesgrenzen hinweg ausbreiten könnte und möglicherweise ein sofortiges international koordiniertes Handeln erforderlich wird.[106] Die LĂ€nder haben dann die Möglichkeit, verstĂ€rkt in Schutz- und Behandlungsmaßnahmen zu intensivieren. Das ist beispielsweise durch den Aufbau einer Impfkampagne möglich.[107][108]

    Am 15. August 2024 wurde in Stockholm der erste Klade-I-Mpox-Fall außerhalb Afrikas registriert: die Person hatte sich in einer afrikanischen Region angesteckt, in der es einen großen Krankheitsausbruch gegeben hatte.[109]

    Das UN-Kinderhilfswerk Unicef startete Anfang September 2024 in mehreren LĂ€ndern eine Notfallausschreibung fĂŒr entsprechende Impfstoffe. „Die Notfallausschreibung soll den sofortigen Zugang zu [
] Impfungen sicherstellen sowie die Produktion ausweiten“, erklĂ€rte die Unicef gemeinsam mit der WHO, der Impfstoffallianz Gavi und den Afrika-Zentren fĂŒr KrankheitsbekĂ€mpfung und -prĂ€vention (Africa CDC).[110]

    Am 22. Oktober 2024 meldete das Robert Koch-Institut den ersten Infektionsfall in Deutschland mit der Virusvariante Klade Ib.[111][112][113] Anfang Januar 2025 bestÀtigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) insgesamt sechs FÀlle der Mpox Klade Ib in Deutschland, wobei drei der FÀlle Reisende aus Risikogebieten in Afrika sowie Kontaktpersonen von Reisenden betrafen. (Stand: 11. Januar 2025)[114]

    Seit Anfang 2025 spitzt sich die Lage in weiteren afrikanischen LÀndern immer weiter zu: So hat das Gesundheitsministerium in Sierra Leone am 13. Januar 2025 den Notstand ausgerufen. Auch wÀhrend anderer Mpox-Wellen hatte das westafrikanische Land bereits mit hohen Krankheitszahlen zu kÀmpfen.[115][116]

    Am 13. Februar 2025 hat das Robert Koch-Institut aufgrund der steigenden Infektionszahlen mit der Mpox-Klade I in Afrika seinenMpox-Ratgeber aktualisiert. Da im Moment noch unklar ist, ob sich Klade-I-Infektionen in Europa anders verhalten als Klade II, empfiehlt das RKI bei Verdacht der Infektion mit Klade I die Isolierung der Betroffenen bis zum Abheilen aller Symptome. Bei Kontaktpersonen mit geringem Infektionsrisiko soll eine Beobachtung angeordnet werden. DarĂŒber hinaus fasst der Ratgeber alle relevanten Informationen zum Erreger, Vorkommen, möglichen Infektionswegen, Inkubationszeit, Symptomatik, Dauer der AnsteckungsfĂ€higkeit, Diagnostik, Therapie, Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sowie zu weiteren Themen zusammen, die die EindĂ€mmung der Viruserkrankung und Behandlung Betroffener gewĂ€hrleisten sollen.[117] Dazu gehören auch Orientierungshilfen zur VerdachtsabklĂ€rung bei entsprechenden Symptomen.[118]

    Am 5. September 2025 wurde die gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite aufgehoben.[119]

    Literatur

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    • Sara MonzĂłn, Sarai Varona, Anabel Negredo u. a.: Monkeypox virus genomic accordion strategies. In: Nature Communications, Band 15, Nr. 3059, 18. April 2024; doi:10.1038/s41467-024-46949-7 (englisch)
    • Carme Riutord-Fe, Jasmin Schlotterbeck, Lorenzo Lagostina, Leonce Kouadio, Harriet R. Herridge, Moritz J. S. Jochum, Nea Yves Noma, Ane LĂłpez-Morales, Donata Hoffmann, Sten Calvelage, Hjalmar KĂŒhl, Alexander Mielke, Catherine Crockford, Liran Samuni, Roman M. Wittig, Martin Beer, Sery GonedelĂ©-Bi, Jan F. Gogarten, SĂ©bastien Calvignac-Spencer, Ariane DĂŒx, Livia V. Patrono, Fabian H. Leendertz: Transmission of MPXV from fire-footed rope squirrels to sooty mangabeys. In: Nature, 11. Februar 2026; doi:10.1038/s41586-025-10086-y, PMID 41673146, ResearchGate: 400690508 (englisch). Dazu:
      • Feuerfußhörnchen als natĂŒrliches Reservoir fĂŒr das Affenpockenvirus identifiziert. Auf: EurekAlert! vom 11. Februar 2026.
      • Fire-footed rope squirrels identified as a natural reservoir for monkeypox virus. Auf: Helmholtz-Zentrum fĂŒr Infektionsforschung (HZI), Pressemitteilung vom 11. Februar 2026.

    Weblinks

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    Commons: Mpox â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    • Mpox (frĂŒher Affenpocken). Informationen des Robert Koch-Instituts.
    • Mpox – Affenpocken. Informationen des Landesamtes fĂŒr Gesundheit und Soziales Berlin.
    • Mpox (Affenpocken) Informationen des österreichischen Bundesministeriums fĂŒr Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
    • Mpox (Affenpocken) Informationen des Schweizer Bundesamtes fĂŒr Gesundheit.
    • Mpox / „Affenpocken“ Informationen der Deutschen Aidshilfe.
    • Affenpocken Video (3:52 Min.) der Apotheken Umschau mit ErlĂ€uterungen von Roman Wölfel (2022).
    • Lars Fischer: Neues »Gen-Akkordeon« soll globale Epidemie erklĂ€ren Auf: spektrum.de, 23. April 2024.
    • Hedviga Nyarsik: Ansteckender und tödlicher? GefĂ€hrliche Affenpocken-Mutante breitet sich aus. Auf: n-tv.de, 8. Juli 2024.
    • GefĂ€hrliche Mpox-Variante breitet sich aus. Auf: orf.at, 12. Juli 2024.
    • Hohes Pandemierisiko: Experten warnen vor globaler Bedrohung durch Mpox. Auf: n-tv.de vom 5. April 2025.
    • Hedviga Nyarsik: Neue hybride Mpox-Variante in Großbritannien entdeckt. Auf: n-tv.de vom 10. Dezember 2025.

    Englisch

    • Monitoring der Africa Centres for Disease Control and Prevention: Outbreak Report, 30 July 2024: Mpox Situation in Africa. – Mpox Situation in Africa Auf: africacdc.org vom 30. Juli 2024; zuletzt abgerufen am 11. Dezember 2025.
    • Informationen der Centers for Disease Control and Prevention, USA: Mpox. Auf: cdc.gov; zuletzt abgerufen am 11. Dezember 2025.
    • Our World in Data: Mpox. Auf: ourworldindata.org; zuletzt abgerufen am 11. Dezember 2025.
    • Cheryl Walter: Mpox Has Infected Nearly 100,000 People. Here’s What You Need to Know. ScienceAlert.com vom 4. Juli 2024.

    Einzelnachweise

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    1. ↑ a b c d e ICTV Taxonomy history: Variola virus. ICTV, EC 51, Berlin, Germany, Juli 2019; Email ratification, MĂ€rz 2020 (MSL #35)
    2. ↑ WHO recommends new name for monkeypox disease. In: who.int. Weltgesundheitsorganisation, 28. November 2022, abgerufen am 28. November 2022 (englisch). 
    3. ↑ a b c d e f g h i Antworten auf hĂ€ufig gestellte Fragen zu Mpox. In: rki.de. Robert-Koch-Institut, 21. Juni 2024, abgerufen am 25. April 2025. 
    4. ↑ Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 259. Auflage, Verlag Walter de Gruyter, Berlin / New York 2002, ISBN 978-3-11-016522-7, S. 26.
    5. ↑ Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 269. Auflage, Verlag Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2023, ISBN 978-3-11-078334-6, S. 30 f.
    6. ↑ a b Orthopoxvirus monkeypox. In: ictv.global. International Committee on Taxonomy of Viruses, abgerufen am 17. August 2024 (englisch). 
    7. ↑ Orthopoxvirus monkeypox. In: ictv.global. International Committee on Taxonomy of Viruses, abgerufen am 17. August 2024 (englisch, siehe 2023.017D.Poxviridae_55renam). 
    8. ↑ ICTV: Virus Metadata Resource (VMR).
    9. ↑ Monkeypox: experts give virus variants new names. In: who.int. Weltgesundheitsorganisation, 12. August 2022, abgerufen am 12. August 2022 (englisch). 
    10. ↑ Mpox: background information. In: gov.uk. 19. August 2024, abgerufen am 22. August 2024. 
    11. ↑ Emmanuel Hasivirwe Vakaniaki, Cris Kacita, Placide Mbala-Kingebeni : Sustained human outbreak of a new MPXV clade I lineage in eastern Democratic Republic of the Congo. In: nature.com. 13. Juni 2024, abgerufen am 24. August 2024. 
    12. ↑ Robert Koch-Institut: Mpox in Deutschland Stand: 15.8.2024. Auf: rki.de; zuletzt abgerufen am 16. August 2024.
    13. ↑ a b c Emmanuel Alakunle et al.: Monkeypox Virus in Nigeria: Infection Biology, Epidemiology, and Evolution. In: Viruses. Band 12, Nr. 11, 5. November 2020, S. E1257, doi:10.3390/v12111257, PMID 33167496, PMC 7694534 (freier Volltext) – (englisch). 
    14. ↑ Nels C. Elde et al.: Poxviruses deploy genomic accordions to adapt rapidly against host antiviral defenses. In: Cell. Band 150, Nr. 4, 17. August 2012, S. 831–841, doi:10.1016/j.cell.2012.05.049, PMID 22901812, PMC 3499626 (freier Volltext) – (englisch). 
    15. ↑ Jeffrey R. Kugelman et al.: Genomic variability of monkeypox virus among humans, Democratic Republic of the Congo. In: Emerging Infectious Diseases. Band 20, Nr. 2, Februar 2014, S. 232–239, doi:10.3201/eid2002.130118, PMID 24457084, PMC 3901482 (freier Volltext) – (englisch). 
    16. ↑ Scott Parker, R. Mark Buller: A review of experimental and natural infections of animals with monkeypox virus between 1958 and 2012. In: Future Virology. Band 8, Nr. 2, 2013, S. 129–157, doi:10.2217/fvl.12.130 (freier Volltext). 
    17. ↑ Charles Rondle: The natural history of smallpox. In: New Scientist. Band 80, Nr. 1131, 30. November 1978, S. 682 (englisch). 
    18. ↑ Monkeypox. In: cdc.gov. CDC, 17. November 2021, abgerufen am 20. Mai 2022 (englisch). 
    19. ↑ Michelle HĂ€mmerle, Aigerim Rymbekova, Pere Gelabert, Susanna Sawyer, Olivia Cheronet, Paolo Bernardi, SĂ©bastien Calvignac-Spencer, Martin Kuhlwilm, Meriam Guellil, Ron Pinhasi: Link between Monkeypox Virus Genomes from Museum Specimens and 1965 Zoo Outbreak. In: Emerging Infectious Diseases. Band 30, Nr. 4, 6. MĂ€rz 2024, ISSN 1080-6059, S. 815–817, doi:10.3201/eid3004.231546 (cdc.gov). 
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    24. ↑ Lutz Ehlkes et al.: Epidemiologie des Ebolafiebers und anderer, in Deutschland seltener hochkontagiöser, lebensbedrohlicher Erkrankungen. In: Bundesgesundheitsblatt. Band 58, Nr. 7, Juli 2015, S. 705–713, doi:10.1007/s00103-015-2165-y, PMID 25997608, PMC 7080030 (freier Volltext). 
    25. ↑ Natalia Ingrid Oliveira Silva, Jaqueline Silva de Oliveira, Erna Geessien Kroon et al.: Here, There, and Everywhere: The Wide Host Range and Geographic Distribution of Zoonotic Orthopoxviruses. In: National Library of Medicine. 30. Dezember 2020, abgerufen am 25. August 2024. 
    26. ↑ a b c Carme Riutord-Fe, Jasmin Schlotterbeck, Lorenzo Lagostina, Leonce Kouadio, Harriet R. Herridge, Moritz J. S. Jochum, Nea Yves Noma, Ane LĂłpez-Morales, Donata Hoffmann, Sten Calvelage, Hjalmar KĂŒhl, Alexander Mielke, Catherine Crockford, Liran Samuni, Roman M. Wittig, Martin Beer, Sery GonedelĂ©-Bi, Jan F. Gogarten, SĂ©bastien Calvignac-Spencer, Ariane DĂŒx, Livia V. Patrono, Fabian H. Leendertz: Transmission of MPXV from fire-footed rope squirrels to sooty mangabeys. In: Nature. 11. Februar 2026, ISSN 1476-4687, S. 1–6, doi:10.1038/s41586-025-10086-y (nature.com [abgerufen am 12. Februar 2026]). 
    27. ↑ Feuerfußhörnchen als natĂŒrliches Reservoir fĂŒr das Affenpockenvirus identifiziert. In: helmholtz-hzi.de. Helmholtz-Zentrum fĂŒr Infektionsforschung, 11. Februar 2026, abgerufen am 13. Februar 2026. 
    28. ↑ Affenpockenvirus. In: lgl.bayern.de. Bayerisches Landesamt fĂŒr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 20. Mai 2022, abgerufen am 21. Mai 2022. 
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    44. ↑ a b G. Falkenhorst K. Jansen, R. Lachmann R et al.: Weltweiter Ausbruch von Affenpocken – Situationsbeschreibung des Robert Koch-Instituts fĂŒr Deutschland, Datenstand 14. 07. 2022. In: Epidemiologisches Bulletin. Nr. 29, 2022, doi:10.25646/10309 (rki.de [PDF; 398 kB] online vorab am 19. Juli 2022). 
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    46. ↑ Imvanex: European Public Assessment Report (EPAR). In: ema.europa.eu. EuropĂ€ische Arzneimittel-Agentur (EMA), 25. Juli 2022, abgerufen am 26. Juli 2022. 
    47. ↑ a b Vaccines and immunization for monkeypox: Interim guidance, 16 November 2022. In: who.int. 16. November 2022, abgerufen am 29. September 2023 (englisch). 
    48. ↑ Schutzimpfung gegen Mpox/Affenpocken: HĂ€ufig gestellte Fragen und Antworten In: rki.de
    49. ↑ Jennifer Rigby: Britain offers smallpox vaccine as monkeypox cases spread in Europe. In: reuters.com. 20. Mai 2022, abgerufen am 20. Mai 2022. 
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