
Als Maroons (Singular: Maroon, französisch und niederlĂ€ndisch: Marron, von spanisch cimarrĂłn) werden seit der zweiten HĂ€lfte des 17. Jahrhunderts Bevölkerungsgruppen ĂŒberwiegend afrikanischer Herkunft bezeichnet, die sich der Sklaverei in den britischen, französischen und niederlĂ€ndischen Kolonien Amerikas durch Flucht oder auch aktiven Widerstand entziehen konnten. In den spanischen Kolonien wurde die Bezeichnung CimarrĂłn verwendet.
Begriffsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Etymologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Maroon und Marron sind korrumpierte Formen des spanischen Adjektivs cimarrĂłn âverwildert, wild, nicht domestiziertâ. Auch wenn die Etymologie von cimarrĂłn nicht eindeutig geklĂ€rt ist, wird die Ableitung von cima âBerggipfelâ weitgehend akzeptiert.[2]
Wortbedeutungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im hispanoamerikanischen Sprachraum bezieht sich cimarrĂłn meist auf verwilderte Kulturpflanzen und entlaufene, wild lebende Haustiere oder deren Wildformen.[3] Somit charakterisiert der Begriff in seiner Grundbedeutung pflanzliche und tierische Ressourcen, deren Verwertbarkeit fĂŒr den Menschen durch ihren schwer zugĂ€nglichen Lebensraum oder die Wehrhaftigkeit einer Spezies eingeschrĂ€nkt wird. So wird z. B. das Wildschwein in Spanien als jabalĂ[4] bezeichnet, in Lateinamerika jedoch als cerdo cimarrĂłn, also Tiere, die vom verwilderten, im 16. Jahrhundert aus Europa in die Neue Welt eingefĂŒhrten Hausschweinen (spanisch cerdo) abstammen.
Bedeutungswandel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ursprĂŒngliche Bedeutung von cimarrĂłn wurde von den spanischen Eroberern zu Beginn des 16. Jahrhunderts auch auf die âmenschlichen Ressourcenâ der Neuen Welt ĂŒbertragen, zunĂ€chst auf die indigenen Ureinwohner, die den Spaniern nicht nur als âungezĂ€hmte Wildeâ erschienen, sondern sich deren HerrschaftsansprĂŒchen auch durch RĂŒckzug in schwer zugĂ€ngliche Regionen oder unter Anwendung von Waffengewalt widersetzten.
Mit den indios cimarrones erfuhr die Bezeichnung durch die Anwendung auf Vertreter der menschlichen Spezies eine Bedeutungserweiterung, die einerseits den Aspekt der Flucht aus einem HerrschaftsverhĂ€ltnis beinhaltete, andererseits aber auch die Bereitschaft eines Geflohenen, die bestehenden HerrschaftsverhĂ€ltnisse durch Schaffung eigener Siedlungen, durch Koalitionen mit anderen marginalisierten Bevölkerungsgruppen und notfalls auch durch gewaltsamen Widerstand zu verĂ€ndern. Dieser Sinngehalt wurde im weiteren Verlauf der amerikanischen Kolonisation auch auf flĂŒchtige afrikanische Sklaven (negros cimarrones) ĂŒbertragen und fand in der substantivierten Wortform cimarrĂłn, m. (Plural: cimarrones) unter Wegfall der ersten Silbe als maroon oder marron Eingang in die Sprachen anderer europĂ€ischer KolonialmĂ€chte. Bei den FluchtvorgĂ€ngen (auch: cimarronaje) wurde zwischen petit marronage (EinzelausbrĂŒche) und grand marronage (GruppenausbrĂŒche und bandenmĂ€Ăiges Auftreten) unterschieden.[5]
Cimarronaje und Marronage in den transatlantischen Gebieten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Karibik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jamaika
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Auf Jamaika vermischten sich die Maroons mit den indigenen Völkern der Arawaks und der Miskitos. Die von den SklavenhĂ€ndlern fĂŒr die Zuckerrohr-Plantagen verschleppten Afrikaner kamen vor allem aus dem heutigen Ghana und der ElfenbeinkĂŒste. Diese Sklaven sprachen ĂŒberwiegend Akan, wie die Fante und Aschanti. Durch ihre gemeinsame Sprache konnten sie Kommunikationslinien zur Vorbereitung der Flucht von den Plantagen unterhalten und Allianzen bilden.
- Anfang des 18. Jahrhunderts â Vereinigung verschiedener Maroon-Gruppen und Verhandlung mit den Briten
- 1730 â 1739 â Erster Maroon-Krieg: Dieser bildete den Höhepunkt des bereits seit 1655 bestehenden Konflikts mit der englischen Kolonialmacht. Er endete 1739 mit einem Friedensvertrag, der den Maroons weitgehende Autonomie zugestand. Zu den AnfĂŒhrern der Maroons gehörten Granny Nanny und ihr Bruder Cudjoe. Durch ihre geschickten Guerilla-Taktiken und FĂŒhrungsqualitĂ€ten konnten sich die Maroons gegenĂŒber den britischen MilitĂ€rs behaupten und zwangen sie letztlich zu einem Friedensvertrag. Die Jamaikaner machten Granny Nanny in Liedern und Legenden unsterblich. Sie ist die einzige Frau auf der Liste der Nationalhelden von Jamaika. AuĂerdem ist die Maroon-Ansiedlung Nanny Town nordöstlich von Kingston in den Blue Mountains nach ihr benannt und ihr Abbild ist auf dem 500-Jamaika-Dollar-Schein verewigt.[6]
- 1760 â Aufstand der Coromantee, genannt Tackyâs Rebellion: Eine Gruppe Maroons unter der FĂŒhrung von Tacky, der vor seiner Verschleppung aus Afrika StammeshĂ€uptling gewesen war, drang in der Nacht vor Ostermontag in den Hafen von Port Maria ein und erbeutete Musketen, SchieĂpulver und Kugeln. Als der Tag anbrach, hatten sich schon Hunderte angeschlossen. Sie zogen ins Landesinnere, zerstörten mehrere Plantagen und töteten deren Besitzer. Die EnglĂ€nder schickten zwei komplette Kompanien hinter ihnen her, und Tacky wurde schlieĂlich von hinten erschossen.[7]
Nach der VolkszĂ€hlung vom November 1877 lebten auf Jamaika 226.432 Sklaven, 18.347 WeiĂe, 9.405 freie Schwarze und 1.326 Maroons, insgesamt 255.510 Menschen[8].
- 1795 â Zweiter Maroon-Krieg: Zwei Maroons aus Trelawny Town wurden fĂŒr einen Diebstahl bestraft und in Montego Bay von Sklaven ausgepeitscht, was sie als entehrend ansahen. Daraufhin wurde der Ruf nach Rache laut. Der neue Gouverneur von Jamaika, der Earl of Balcarres, der Agenten des revolutionĂ€ren Frankreichs am Werk sah, reagierte mit maĂloser HĂ€rte, rief das Kriegsrecht aus und entsandte ein Sonderkommando nach Trelawny Town, um die Nachschubbasis der Rebellen zu zerstören. Bei ihrer Ankunft war das gesamte Dorf jedoch schon dem Erdboden gleichgemacht. Auf dem RĂŒckweg geriet das Sonderkommando in einen Hinterhalt und wurde vollkommen vernichtet. Dies war der Auftakt zum Zweiten Maroon-Krieg. Er sollte fĂŒnf Monate dauern. 300 Maroons aus den Bergen hielten einer Ăbermacht von etwa 1500 europĂ€ischen Soldaten und 3000 MilizionĂ€ren stand. Balcarres musste schlieĂlich einsehen, dass er den Maroons mit rein militĂ€rischen Mitteln nicht beikommen konnte, und importierte 100 Bluthunde aus Kuba. Als diese Neuigkeit bei den Maroons ankam, brach fast eine Panik aus. Sie hatten zwar bewiesen, dass sie im Cockpit Country einer Ăbermacht standhalten konnten, gegen diese furchterregenden Tiere jedoch, die sie auch im Busch aufspĂŒren konnten, sahen sie keine Chance. Noch vor dem Eintreffen der Tiere bemĂŒhten sich die Maroons um Frieden.[9] Sie wurden trotz gegenteiliger Versprechen nach Nova Scotia deportiert[10] aber wanderten von dort wegen des harten Klimas im folgenden Jahr nach Sierra Leone aus. Nach dem Ende der Sklaverei im Britischen Reich kehrten einige von ihnen ab 1851 als Vertragsarbeiter aus Sierra Leone nach Jamaika zurĂŒck[11].
Bis heute sind die Maroons auf Jamaika autonom und haben eine eigene Kultur bewahrt. Sie leben hauptsĂ€chlich im Cockpit Country, einer schwer zugĂ€nglichen Karstlandschaft im Landesinneren.[12] Accompong in den Bergen von Saint Elizabeth, im SĂŒdwesten der Insel hat ca. 600 Einwohner. Am 6. Januar wird hier jĂ€hrlich ein groĂes Fest zum Gedenken die Unterzeichnung des Friedensvertrages mit den Briten gefeiert. Insgesamt leben etwa 7.000 Maroons in Jamaika. Die Maroon-Kultur in Moore Town wurde 2008 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.[13]
Lateinamerika
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Suriname
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Die Maroons von Suriname (Schreibweise in der ehemaligen niederlĂ€ndischen Kolonie: Marrons) sind Nachkommen von geflohenen Sklaven. Sie stammen ursprĂŒnglich ĂŒberwiegend aus den heutigen LĂ€ndern Ghana, Benin, Togo und Angola. Sie lebten und leben nach wie vor Seite an Seite mit den indigenen Einwohnern des Landes. Im Landesinneren bilden sie verschiedene Gemeinschaften und sind stammesmĂ€Ăig organisiert. Die beiden gröĂten Gruppen sind die Ndyuka (auch: Aukaner) und die Saramaccaner (auch: Saamaka). Die anderen vier Gruppen sind die Aluku (auch: Boni), die Kwinti, die Matawai und die Paramaccaner.[14]
Bei der VolkszÀhlung im Jahre 2012 gaben 117.567 Personen (21,7 % der Bevölkerung) an, zu einer dieser Gruppen zu gehören.[15]
Kolumbien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im kolumbianischen Dorf Palenque de San Basilio bei Cartagena sprechen noch heute Maroons eine bantu-spanischen Kreolsprache, das Palenquero.[16]
Brasilien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Brasilien leben Maroons (âQuilombolasâ) heute unter anderem in den Siedlungen Quilombos und Palmares.
Vereinigte Staaten von Amerika
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Maroons sind vor allem aus Virginia, North Carolina und Alabama belegt[17]. Im Marschland Great Dismal Swamp von Virginia und North Carolina siedelten die Great Dismal Swamp Maroons unter schwierigen VerhÀltnissen. Auch in South Carolina gab es Maroons[18].
Gracia Real de Santa Teresa de Mose (Fort Mose), nördlich von St. Augustine, Florida, wurde 1738 von entflohenen Sklaven aus Carolina in damals spanischem Gebiet gegrĂŒndet. Es wurde Teil der spanischen Befestigungsanlagen in Florida. Die Kultur der Bewohner war eine Mischung aus spanischen und afrikanischen Elementen.[19]
Die Schwarzen Seminolen waren ein Stamm, der aus entkommenen Sklaven und Angehörigen der lokalen indianischen Bevölkerung bestand, die als Seminolen bezeichnet wurden.[20]
Afrika
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sierra Leone
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ersten 538 Maroons siedelten vom jamaikanischen Trelawny[21] im Jahr 1800 als befreite Sklaven an die KĂŒste von Sierra Leone ĂŒber. Dort lebten bereits 1200[21] schwarze Loyalisten, die 1792 ins Land gekommen waren. Sie fanden ein Zuhause vor allem in der Maroon Town, einem heutigen Stadtteil der Hauptstadt Freetown. Besonders bekannt ist die St. Johnâs Maroon, eine nach ihnen benannte Kirche.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- R. C. Dallas: Historia de los Cimarrones. Havanna 1980
- E. Kofi Agorsah: Archaeology of Maroon heritage in Jamaica. In: Archaeology of Jamaica, Bd. 2, 1990, S. 14â19.
- Richard B. Allen: Maroonage and its legacy in Mauritius and in the colonial plantation world. In: Outre-mers, Band 89, Nr. 336â337, 2002, S. 131â152
- Chris de Beet: De eerste Boni-oorlog, 1765â1778. Centrum voor CaraĂŻbische Studies, Instituut voor Culturele Antropologie, Rijksuniversiteit Utrecht 1984.
- Kathleen Deagan, Darcie MacMahon: Fort Mose: Colonial America's black fortress of freedom. University Press of Florida, Gainesville 1995, ISBN 0-8130-1351-8.
- Sylviane A. Diouf: Slavery's Exiles: The Story of the American Maroons. New York University Press, New York 2016, ISBN 978-0-8147-2437-8.
- Jane Landers: Gracia Real de Santa Teresa de Mose. A free black town in Spanish colonial Florida. In: American Historical Review. Jg. 95 (1990), S. 9â30.
- Charles E. Orser Jr.: The archaeology of the African diaspora In: Annual Review of Anthropology, Jg. 27 (1998), S. 63â82.
- Elizabeth J. Reitz: Zooarchaeological analysis of a free African community: Gracia Real de Santa Teresa de Mose. In: Historical Archaeology, Bd. 28/1 (1994), S. 23â40.
- Werner Zips: Eine afrikanische Gegenmacht in der Karibik. In: Zeitschrift fĂŒr Lateinamerika Wien, Bd. 40/41 (1991), S. 85â106.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Kupferstich aus: The Proceedings of the Governor and Assembly of Jamaica, in Regard to the Maroon Negroes. With an Introduction by Bryan Edwards. London 1796, Neuauflage Cambridge University Press 2013, ISBN 978-1-108-06553-5
- â Vergl. hierzu Stichwort cimarrĂłn, na in rea.es, abgerufen am 28. April 2023 (spanisch).
- â Zum von dieser Denotation abweichenden rezenten Gebrauch des Wortes in verschiedenen Regionen und LĂ€ndern Lateinamerikas siehe ASALE: Diccionario de americanismos Stichwort cimarrĂłn, abgerufen am 28. April 2023 (spanisch).
- â DRAE Stichwort jabalĂ, abgerufen am 28. April 2023 (spanisch).
- â Rebekka Heil: Flucht in den Wald. In: uni-muenchen.de. 25. Juni 2018, abgerufen am 25. Dezember 2023.
- â Richard Price: Maroon societies: rebel slave communities in the Americas. 1st ed. Anchor Press, Garden City, N.Y 1973, ISBN 978-0-385-06508-5.
- â Michael Craton: Testing the chains: resistance to slavery in the British West Indies. Cornell university press, Ithaca London 1982, ISBN 978-0-8014-1252-3.
- â Nicholas Radburn, Guinea Factors, Slave Sales, and the Profits of the Transatlantic Slave Trade in Late Eighteenth-Century Jamaica: The Case of John Tailyour. In: The William and Mary Quarterly 72/2, 2015, Anm. 8
- â Michael Sivapragasam: After the Treaties: A Social, Economic and Demographic History of Maroon Society in Jamaica, 1739-1842. (Dissertation, PDF). In: soton.ac.uk. Juni 2018, abgerufen am 28. August 2023.
- â Ruma Chopra, Almost Home: Maroons between Slavery and Freedom in Jamaica, Nova Scotia, and Sierra Leone. New Haven, Yale University Press 2018https://doi-org.libproxy.ucl.ac.uk/10.12987/9780300235227
- â Ruma Chopra, Almost Home: Maroons between Slavery and Freedom in Jamaica, Nova Scotia, and Sierra Leone. New Haven, Yale University Press 2018, 183. https://doi-org.libproxy.ucl.ac.uk/10.12987/9780300235227
- â Maroon Connection: A Brief History of the Trelawny Town Maroons. In: Maroon Connection. Abgerufen am 28. August 2023.
- â Maroon heritage of Moore Town. UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2008, abgerufen am 25. Dezember 2023 (englisch).
- â Richard Price: The Guiana maroons: a historical and bibliographical introduction (= Johns Hopkins studies in Atlantic history and culture). Johns Hopkins university press, Baltimore London 1976, ISBN 978-0-8018-1840-0.
- â De Volkstelling of Census. In: Algemeen Bureau voor de Statistiek in Suriname. Abgerufen am 28. August 2023 (amerikanisches Englisch).
- â Aquiles Escalante: Palenques in Colombia. In: Johns Hopkins University Press (Hrsg.): Maroon Societies: Rebel Slave Communities in the Americas. Baltimore, S. 77â80.
- â Tim Lockley, David Doddington, Maroon and Slave communities in SOUTH CAROLINA before 1865. South Carolina Historical Magazine 113/2, 2012, 127. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/41698100.
- â Michael Johnson, Runaway Slaves and the Slave Communities in South Carolina. William and Mary Quarterly 3, 1980, 397â428
- â Charles K. Mills: Harvest of Barren Regrets: The Army Career of Frederick William Benteen 1834â1898. Hrsg.: University of Nebraska Press. 2011.
- â John K. Mahon: History of the Second Seminole War 1835-1842 (Revised Edition). Hrsg.: University of Florida Press. 1967.
- â a b FrĂ©dĂ©ric RĂ©gent: Libres de couleur : Les affranchis et leur descendants en terres dâesclavage XIVeâXIXe siĂšcle. Ăditions Tallandier, Paris 2023, ISBN 979-1-02104749-5, S. 287 f.
