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Malignität – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Maligne)
Der bösartige Tumor (R) breitet sich unkontrolliert aus und dringt in das umliegende Gewebe ein, im Gegensatz zum gutartigen Tumor (L), der vom benachbarten Gewebe in sich geschlossen bleibt.

Der Begriff Malignität (lateinisch malignitas ‚Bösartigkeit‘, ‚Missgunst‘) wird in der Medizin verwendet, um eine Erkrankung oder einen Krankheitsverlauf zu kennzeichnen, der fortschreitend zerstörerisch wirkt und möglicherweise auch zum Tod des Patienten führen kann.

Tumormedizin

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Siehe auch: Dignität (Medizin)

Häufig wird der Begriff in Bezug auf Tumorerkrankungen verwendet. Die Bezeichnung „Tumor“ (lateinisch für „Schwellung“) bezeichnet eine Geschwulst, die entweder maligne (bösartig) oder benigne (gutartig) sein kann. Kriterien der Malignität, wie sie bereits von Rudolf Virchow seit den 1850er Jahren ähnlich postuliert[1] wurden, sind:

  • Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen)
  • lokal infiltrierendes, zerstörerisches (destruierendes) Wachstum
  • weitgehende Entdifferenzierung, d. h., die Tumorzellen ähneln nicht mehr dem ursprünglichen Gewebe, aus dem sie stammen.

Ein maligner Tumor wird umgangssprachlich als „Krebs“ bezeichnet.

Andere Verwendungen in der Medizin

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Darüber hinaus wird der Begriff auch in Bezug auf epileptische Anfälle und Stoffwechselstörungen (beispielsweise maligne Adipositas, maligne Hyperthermie) genutzt; auch in der Psychiatrie kommt er als malignes neuroleptisches Syndrom, maligne Katatonie etc. vor. Es gibt auch eine maligne Aphthose und eine maligne Hypertonie. Die Semimalignität (von lateinisch semi ‚halb‘) bezeichnet die eingeschränkte Malignität einer Erkrankung bzw. eines Krankheitsverlaufes. Hier bezeichnet der Begriff keine Tumorerkrankung, sondern eine besonders schwer verlaufende bzw. schwierig zu behandelnde Erkrankung.

Weblinks

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Wiktionary: Malignität – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: maligne – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. ↑ Hanna K. Probst, Axel W. Bauer: Wegbereiterin und Wegbegleiterin neuer chirurgischer Therapiekonzepte. Die Tumorpathologie in der Frauenheilkunde während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Band 10, 2014, S. 89–110, hier: S. 90 f.
Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient weder der Selbstdiagnose noch wird dadurch eine Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
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  • Pathologie

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