Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Letnin – Wikipedia
Letnin – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Letnin (deutsch Lettnin) ist ein Dorf in der Woiwodschaft Westpommern in Polen. Es gehört zur Gmina Pyrzyce (Gemeinde Pyritz) im Powiat Pyrzycki (Pyritzer Kreis).

Geographische Lage

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt im Weizacker in Hinterpommern, etwa 45 Kilometer südöstlich von Stettin und etwa 7 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Pyritz.

Geschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus vorgeschichtlicher Zeit stammten die Großsteingräber bei Lettnin, mindestens zehn megalithische Grabanlagen der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur. Sie wurden im 19. Jahrhundert zerstört.

Das Dorf wurde urkundlich erstmals im Jahre 1276 erwähnt. Damals war es im Besitz des Camminer Domstifts.

In Ludwig Wilhelm Brüggemanns Ausführlicher Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern (1784) ist Lettnin als Besitz des Vizedominus des Camminer Domkapitels unter den adeligen Gütern des Pyritzschen Kreises aufgeführt. Damals lag das Dorf „auf der Landstraße zwischen Pyritz und Bernstein“. Es gab hier zwei Wassermühlen[1] auf der Feldmark, einen Freischulzenhof, vierundzwanzig Bauern, sechs Kossäten, einen Krug, eine Schmiede und einen Schulmeister, insgesamt 65 Haushaltungen („Feuerstellen“). Die Kirche war eine Filialkirche der Mutterkirche in Brietzig.[2]

Vor 1945 bildete Lettnin eine Landgemeinde im Kreis Pyritz der preußischen Provinz Pommern. Zur Landgemeinde gehörte neben Lettnin der Wohnplatz Untermühle.[3] Zum 1. April 1938 wurde die benachbarte Landgemeinde Megow eingemeindet.[4] Die Gemeinde zählte im Jahre 1910 428 Einwohner, im Jahre 1925 464 Einwohner in 111 Haushaltungen,[3] und im Jahre 1939 – mit dem eingemeindeten Megow – 735 Einwohner.[5]

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Lettnin, wie ganz Hinterpommern, an Polen. Die Bevölkerung wurde durch Polen ersetzt und der Ortsname zu „Letnin“ polonisiert.

Dorfkirche

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche ist ein im 13. Jahrhundert errichteter Granitquaderbau. Zum Inventar gehörten ein Altar aus der Zeit um 1600 und eine geschnitzte Kanzel im Barockstil. 1945 wurde die Dorfkirche durch die Rote Armee als Pferdestall genutzt und dabei die Einrichtung vollständig zerstört.

Siehe auch

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Liste der Orte in der Provinz Pommern

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Johannes Hinz: Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land. Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-439-X, S. 213.

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Lettnin bei Meyers Gazetteer (mit historischer Landkarte)

Fußnoten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert waren die Ober- und die Untermühle in Letnin im Besitz und in Bewirtschaftung einer Familie Severin. Vgl.: Lars Severin: Familie Severin aus Lettnin im Kreis Pyritz. In: Archiv ostdeutscher Familienforscher. Band 32, Herne 2024, S. 51–74.
  2. ↑ Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. II. Teil, 2. Band. Stettin 1784, S. 150, Ziff. 36 (Online)
  3. ↑ a b Gemeinde Lettnin im Informationssystem Pommern (Memento vom 18. Mai 2019 im Internet Archive)
  4. ↑ Systematisches Verzeichnis der Namens- und Bestandsänderung von Gemeinden. Auszugsweise abgedruckt in: Fritz R. Barran: Städte-Atlas Pommern. 2. Auflage. Rautenberg, Würzburg 2005, ISBN 3-8003-3097-0, S. 192.
  5. ↑ Michael Rademacher: Landkreis Pyritz. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900 
Wappen der Gmina Pyrzyce
Gmina Pyrzyce

Ortsteile: Brzesko (Brietzig) | Brzezin (Briesen) | Czernice (Sehmsdorf) | Giżyn (Giesenthal) | Krzemlin (Kremlin) | Letnin (Lettnin) | Mechowo (Megow) | Mielęcin (Mellentin) | Młyny (Möllendorf) | Nieborowo (Isinger) | Nowielin (Naulin) | Obromino (Wobbermin) | Okunica (Friedrichsthal) | Pstrowice (Pitzerwitz) | Pyrzyce (Pyritz) | Ryszewko (Klein Rischow) | Ryszewo (Groß Rischow) | Rzepnowo (Repenow) | Stróżewo (Strohsdorf) | Turze (Horst) | Żabów (Sabow)

Weitere Ortschaften: Górne | Krzemlinek (Mathildenhof) | Lipki (Löllhöfel) | Ostrowica (Raumersaue)

Wüstung: Paß

53.11514.981388888889Koordinaten: 53° 7′ N, 14° 59′ O

Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Letnin&oldid=253530153“
Kategorien:
  • Ersterwähnung 1276
  • Ort in Pommern
  • Ort der Woiwodschaft Westpommern
  • Gmina Pyrzyce

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id