Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Kriminalbeamtenkorps – Wikipedia
Kriminalbeamtenkorps – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kokarde und Abzeichen des Kriminalbeamtenkorps

Das Kriminalbeamtenkorps war ein eigener Wachkörper in Österreich und bestand bis zum 1. Juli 2005. Danach kam es zur Zusammenlegung mit dem Bundessicherheitswachekorps sowie der Bundesgendarmerie zur Bundespolizei.

Ausbildung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die einjährige Ausbildung zum Kriminalbeamten (KrB) konnte nach mindestens 5-jähriger Dienstzeit als (uniformierter) Sicherheitswachebeamter beginnen.

Die Ausbildung umfasste insbesondere

  • Kriminalistik mit Kriminaltaktik, Kriminaltechnik und Polizeidienstkunde
  • Kriminologie
  • Staats- und Verfassungsrecht
  • Strafrecht sowie die das Eingriffsrecht betreffenden Abschnitte des Strafprozessrechts
  • Allgemeines Verwaltungsrecht sowie Besonderes Verwaltungsrecht hier insbesondere Polizeirecht
  • Beamtenrecht
  • Angewandte Psychologie
  • Rechtsmedizin

Nach Abschluss wurde der Beamte einer im Kriminaldienst tätigen Dienststelle zugewiesen und versah Dienst in Zivilkleidung und zivilem Dienstwagen, war aber mit Dienstwaffe und sonstigem Gerät (z. B. Handschellen) ausgestattet.

Kriminaldienst

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kriminaldienst war zuständig für die Ermittlung von Strafdelikten, also gerichtlich strafbaren Tatbeständen, die sich grob in folgende Gruppen gliedern lassen:

  • Delikte gegen Leib und Leben (z. B. Mord)
  • Delikte gegen fremdes Vermögen (z. B. Diebstahl, Raub, Betrug, Veruntreuung)
  • Delikte gegen die Sittlichkeit (z. B. Vergewaltigung)
  • Fälschungsdelikte (z. B. Urkundenfälschung, Geldfälschung)
  • Suchtmitteldelikte

Kriminalbeamten wirkten also bei der gerichtlichen Strafverfolgung als exekutive Organe, die von der Staatsanwaltschaft oder dem Untersuchungsrichter zur operativen Ermittlung herangezogen werden konnten.

Amtstitel

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezüglich ihrer Amtstitel unterschieden sich im Kriminaldienst stehende Beamte grundsätzlich nicht von Sicherheitswachebeamten – entgegen einer teilweise auch durch Fernsehserien verbreiteten Meinung gab (und gibt) es keine „Kommissäre“ (Kommissar i. S. v. Teil-Amtsbezeichnungen der deutschen Polizeien) in Österreich.

Amtstitel der Kriminalbeamtenkorps
Dienst-
Klasse
1957[1] 1967[2]
Leitende Beamte
VII Kriminalzentralinspektor Kriminaloberst
VI Kriminalchefinspektor Kriminaloberstleutnant
V Kriminaloberinspektor 1. Kl. Kriminalmajor
IV Kriminaloberinspektor 2. Kl. Kriminalhauptmann
Kriminaloberleutnant
III Kriminalabteilungsinspektor Kriminalhauptmann
Kriminaloberleutnant
Kriminalleutnant
II
Dienstführende Beamte
(IV) III-I Kriminalgruppeninspektor
Kriminalbezirksinspektor
Kriminalrevierinspektor
Eingeteilte Beamte
III-I Kriminalrayonsinspektor
Kriminalbeamter
Amtstitel der Kriminalbeamtenkorps 1924[3]
Kriminalbeamtenoberinspektor 1. Kl.
Kriminalbeamtenoberinspektor 2. Kl.
Kriminalbeamtenabteilungsinspektor
Kriminalbeamtenbezirksinspektor
Kriminalbeamtenrevierinspektor
Kriminalbeamtenrayonsinspektor
Kriminalbeamter

Quellen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ "Dienstpostenplan für das Jahr 1957." Österreichisches Parlament. 2018-01-12.
  2. ↑ "Regierungsvorlage: Bundesgesetz 1967, mit dem das Gehaltsüberleitungsgesetz neuerlich abgeändert wird." Österreichisches Parlament. 2018-01-12.
  3. ↑ "Gehaltsgesetz." Bundesgesetzblatt 1924. 54. Stück, Nr. 245, S. 681.
Bundeswappen
Die österreichische Sicherheitsexekutive

Sicherheitsbehörden und behördliche Organisationseinheiten: Bundesministerium für Inneres (Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit, Bundespolizeidirektion) | Landespolizeidirektion (Polizeikommissariat) | Bezirkshauptmannschaft | Bürgermeister

Operative Organisationseinheiten des Bundes: Alpinpolizei | Bereitschaftseinheit | Bezirkspolizeikommando | Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung | Bundeskriminalamt | Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst | Einsatzeinheit | Einsatzgruppen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität | Einsatzkommando Cobra | Entschärfungsdienst | Flugpolizei | A-FIU (Geldwäschemeldestelle) | Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung | Landeskriminalamt | Polizeianhaltezentrum | Polizeiinspektion | PUMA | Sondereinheit für Observation | Sektor Graz | Sektor Linz | See- und Stromdienst | Stadtpolizeikommando | WEGA

Operative Organisationseinheiten der Gemeinden: Gemeindewachkörper

Historische Organisationseinheiten: Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung | Bundesgendarmerie | Bundespolizeidirektion | Bundessicherheitswachekorps | Büro für Interne Angelegenheiten | Einsatzabteilung Kranich | Kriminalbeamtenkorps | Landespolizeikommando | Sicherheitsdirektion

Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Kriminalbeamtenkorps&oldid=250058664“
Kategorien:
  • Organisation der Polizei (Österreich)
  • Kriminalpolizei (Österreich)

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id