Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Kothurn – Wikipedia
Kothurn – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ein Paar antiker Kothurne

Der Kothurn (von altgriechisch κόθορνος kóthornos) war ursprünglich ein geschnürter, wadenhoher Schaftstiefel, ein Jagdstiefel des Dionysos, der später zu einem Bestandteil des Kostüms der Schauspieler der griechischen Tragödie wurde. Im 2. Jahrhundert v. Chr. wurden die Sohlen aus Kork gefertigt. Die Sohlen waren so dick, dass sie fast Stelzen glichen, was vor allem für die römische Zeit gilt.

Antiker Schauspieler mit Kothurnen[1]

Hohe Kothurne gehörten im 15. und 16. Jahrhundert auch zur italienischen Mode, besonders in Venedig, und ebenso zur spanischen Mode des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Sie nannten sich nun allerdings Chopine, von spanisch chapín. Die Damen trugen sie unter dem kegelförmigen Reifrock (Vertugadin), um größer und schlanker zu wirken. Sie waren jedoch nicht sichtbar, weil der Rock länger gemacht wurde als notwendig; dadurch wirken die Beine ungewöhnlich lang.[2]

Im übertragenen Sinne wird der Begriff Kothurn auch für die Tragödie an sich verwendet.

Theramenes trug den Beinamen Kothurn, weil er im politischen Sinne sehr wandlungsfähig gewesen sei.[3]

Außerdem findet sich der Ausdruck Kothurn im Titel der Zeitschrift Maske und Kothurn, die von 1955 bis 2022 vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien herausgegeben wurde, wieder.[4] Auch die veraltete Redewendung auf hohem Kothurn einhergehen, so viel wie ‚in tragischem Pathos reden‘, stammt daher.

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Ludmila Kybalová, Olga Herbenová, Milena Lamarová: Das große Bilderlexikon der Mode – Vom Altertum zur Gegenwart. Übersetzt v. Joachim Wachtel, Bertelsmann, 1967/1977.

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wiktionary: Kothurn – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Charles Victor Daremberg, Edmond Saglio (Hrsg.): Dictionnaire des Antiquités Grecques et Romaines. Band 1,2, Hachette, Paris 1887, S. 1545 Abb. 2026 (Digitalisat).
  2. ↑ Ludmila Kybalová, Olga Herbenová, Milena Lamarová: Das große Bilderlexikon der Mode - Vom Altertum zur Gegenwart. Übersetzt v. Joachim Wachtel, Bertelsmann, 1967/1977, S. 164, S. 172 (Abb. 239), S. 574.
  3. ↑ Wolfgang Will: Der Zug der 10000. München 2022. S. 34.
  4. ↑ Birgit Peter, Sara Tiefenbacher, Klaus Illmayer: Fachgeschichte, Erinnerungspolitik, Vita activa. In: TFMJ. Band 67, Nr. 1-2, 16. August 2023, ISSN 2960-4443, S. 9–14, doi:10.7767/tfmj.2023.67.1-2.9 (vr-elibrary.de [abgerufen am 3. April 2025]). 
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Kothurn&oldid=254818581“
Kategorien:
  • Kostümkunde der griechischen Antike
  • Stiefel
  • Kult des Dionysos

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id