Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. WeltenzyklopÀdie
  2. Jethro Tull
Jethro Tull 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Dieser Artikel befasst sich mit der Band. Zum englischen Landwirtschaftspionier siehe Jethro Tull (Agronom).
Jethro Tull
Jethro Tull im September 1973

Jethro Tull im September 1973

Allgemeine Informationen
Herkunft Blackpool, England
Genre(s) Progressive Rock, Hard Rock, Blues-Rock, Folk-Rock
Aktive Jahre
GrĂŒndung 1967, 2017
Auflösung 2012
Website jethrotull.com
GrĂŒndungsmitglieder
Gesang, Querflöte, Gitarre, Mundharmonika
Ian Anderson
Gitarre
Mick Abrahams † (bis 1968)
Schlagzeug
Clive Bunker (bis 1971)
Bass
Glenn Cornick † (bis 1970)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Querflöte, Bouzouki, Mandoline, Mundharmonika
Ian Anderson
Gitarre
Jack Clark[1]
Dirigent, Klavier, Keyboard, Akkordeon
John O’Hara
(2007–2012, seit 2017)
Schlagzeug
Scott Hammond
(2011, seit 2017)
Bass, Kontrabass
David Goodier
(2007–2012, seit 2017)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Tony Iommi (1968)
Gitarre
Martin Barre (1968–2012)
Gitarre
Florian Opahle (2012–2019)[2]
Gitarre
Joe Parrish (2019–2024)[3]
Bass
Jeffrey Hammond-Hammond (1971–1975)
Bass
John Glascock † (1976–1979)
Bass
Tony Williams (1978–1979)
Bass
Dave Pegg (1979–1995)
Bass
Jonathan Noyce (1995–2007)
Keyboard
John Evan (1970–1980)
Keyboard, Streicher- und
Orchester-Arrangements
David Palmer (1976–1980)
Keyboard
Eddie Jobson (1980–1981)
Keyboard
Peter-John Vettese (1981–1987)
Keyboard
Don Airey (1987)
Keyboard
Maartin Allcock † (1988–1991)
Keyboard
Andrew Giddings (1991–2007)
Schlagzeug
Barriemore Barlow (1971–1979)
Schlagzeug
Mark Craney † (1980–1981)
Schlagzeug
Paul Burgess (1981–1983)
Schlagzeug
Gerry Conway †
(1981–1983, 1987)
Schlagzeug
Dave Mattacks (1991–1992)
Schlagzeug
Doane Perry (1984–2011)

Jethro Tull ist eine 1967 gegrĂŒndete britische Rockband. StĂ€ndiges Mitglied und Bandleader ist der Komponist, Multiinstrumentalist und SĂ€nger Ian Anderson (Gesang, Querflöte, Saxophon, Tin Whistle, Mundharmonika, akustische Gitarre, Mandoline und andere).

Bei keiner anderen erfolgreichen Rockband spielt die Querflöte in der Musik eine vergleichbar zentrale Rolle wie bei Jethro Tull. Charakteristisch sind perfektionierte Techniken des forcierten Ausdrucks, etwa scharfes Anblasen, Flatterzunge und gleichzeitiger Stimmeinsatz. Der musikalische Stil der Band wird weithin dem Progressive Rock und Hard Rock und partiell dem Blues- und Folk-Rock zugeordnet. Zudem verarbeitete Jethro Tull EinflĂŒsse aus Jazz, Weltmusik und elektronischer Musik.

Bandgeschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FrĂŒhe Jahre

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 1967 wurde Jethro Tull von Ian Anderson, Mick Abrahams, Glenn Cornick und Clive Bunker in Blackpool, damals Teil der Grafschaft Lancashire, gegrĂŒndet. Anfangs trat sie unter der Bezeichnung The Four Fingers auf. Als sie das erste Mal im legendĂ€ren Londoner Marquee Club gebucht wurde, hatte sie ein historisch versierter Buchungsagent „Jethro Tull“ genannt, und dabei blieb es.[4] Jethro Tull lebte im 18. Jahrhundert und gilt als einer der BegrĂŒnder der modernen Landwirtschaft.

Zu Beginn ihrer Laufbahn tourten Jethro Tull durch zahlreiche Musikclubs in England. Im Marquee Club spielte die Formation regelmĂ€ĂŸig und fand schnell eine Fangemeinde. Beim Sunbury Jazzfestival im Sommer 1968 kam der Durchbruch fĂŒr Jethro Tull.

Das erste Album This Was (1968) war sehr bluesorientiert, doch sind mit dem markanten Gesang und der Querflöte Ian Andersons bereits einige Aspekte des spĂ€teren Stils prĂ€sent. Nach dem Ausstieg des auf den Blues fokussierten Gitarristen Mick Abrahams, der auf dem DebĂŒtalbum etwa den gleichen Anteil am Songwriting hatte wie Ian Anderson, wurde das musikalische Spektrum deutlich erweitert. Exemplarisch sei die Adaption der BourrĂ©e aus der Suite fĂŒr Laute in e-Moll (BWV 996) von Johann Sebastian Bach genannt, die sich auf dem zweiten Album Stand Up (1969) weit vom Bluesrock des Erstlings entfernt: ZunĂ€chst das Bach-Thema andeutend, entwickelt sich eine treibende, prĂ€zise Jazzrock-Nummer mit einem Flötensolo.

Eine der wenigen kommerziell erfolgreichen Single-Veröffentlichungen ist der frĂŒhe Song Living in the Past von 1969 im 5/4-Takt. Im selben Jahr tourte die Band mehrmals in den USA und wurde auch dort bekannt. 1970 erschien das Album Benefit.

Ihren grĂ¶ĂŸten Erfolg erreichte die Band mit dem Album Aqualung (1971), auf dem auch der Titel Locomotive Breath enthalten war.

Progressive Rock (1972–1976)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Nachfolgealbum Thick as a Brick (1972) wurden verschiedene musikalische Themen zu einer grĂ¶ĂŸeren musikalischen Einheit zusammengefasst. Mit A Passion Play wurde 1973 ein weiteres, kommerziell weniger erfolgreiches Konzeptalbum veröffentlicht. Die darauf erreichte KomplexitĂ€t polarisierte Fans und Kritiker – von krasser Ablehnung bis zur EinschĂ€tzung als dem wichtigsten Album der Band. Die nachfolgenden Alben wurden wieder in Form einzelner Songs strukturiert, wobei bis 1980 neben wenigen eingĂ€ngigeren Liedern vor allem komplex arrangierte StĂŒcke das Bild prĂ€gen.

Folk-Rock (1977–1979)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alben Songs from the Wood (1977), Heavy Horses (1978) und mit EinschrĂ€nkungen noch Stormwatch (1979) werden oft unter dem Etikett „Folk-Rock-Phase“ zusammengefasst. Dies erscheint vordergrĂŒndig aufgrund der weitgehend akustischen Instrumentierung und der TextbezĂŒge zum Leben auf dem Land und zu Naturmythen nachvollziehbar, aber aufgrund der eigenstĂ€ndigen Kompositionen und der fĂŒr die traditionelle Folkmusik eher untypischen KomplexitĂ€t der Arrangements, vor allem auf Songs from the Wood, auch irrefĂŒhrend. Hinzu kam, dass ab Stormwatch auch zunehmend Politik eine textliche Rolle einnahm; so kritisierte besagtes Album die Ölförderung in der Nordsee.

Electronic-Rock (1980–1984)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Folgealbum A (1980) wies mit Texten ĂŒber FrĂŒhwarnanlagen und Zivilschutz BezĂŒge zur Atompolitik auf.

Ab 1982 war der maßgebliche Schlagzeuger der Band Doane Perry. Eine Ausnahme ist das wieder in hohem Maße polarisierende Album Under Wraps aus dem Jahr 1984. Der starke Einfluss des im Umgang mit den neuen digitalen Synthesizern versierten Keyboarders Peter-John Vettese sowie ein von Ian Anderson programmierter Drumcomputer, fĂŒhrten noch einmal zu einem (in Teilen) sehr komplex arrangierten Album. Es kam auf diese Weise zum Teil zu Drumtracks, die ein menschlicher Schlagzeuger kaum reproduzieren kann. Energetisch ist auch Ian Andersons Gesangsleistung, die dieser selbst in Interviews als die beste seiner Karriere bezeichnete. Fatalerweise stellten die neuen StĂŒcke bei der anschließenden Tournee derartig hohe Anforderungen an Ian Andersons StimmbĂ€nder, dass diese nachhaltig geschĂ€digt wurden. Dies schrĂ€nkte noch jahrelang die gesanglichen Möglichkeiten Andersons ein.

Hard Rock (1987–1994)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jethro Tull 2006 bei einem Konzert in Budapest

Das nach dem geteilten Echo und den Stimmproblemen erst 1987 veröffentlichte Crest of a Knave beendete die Phase eines keyboarddominierten Sounds und rĂŒckte das eindringliche E-Gitarren-Spiel Martin Barres stĂ€rker in den Vordergrund als auf allen bisherigen Alben. 1989 gewann Jethro Tull mit diesem Album den ersten und einzigen je vergebenen Grammy in der Sparte Beste Hard-Rock-/Metal-Darbietung – Gesang oder Instrumental.

Weltmusik-Einfluss (1995–2000)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als das innovativste Album der 1990er Jahre wird oft Roots to Branches (1995) betrachtet. Im Gegensatz zu den Alben der frĂŒhen 1980er Jahre steht auf diesem Album Andersons Flötenspiel im Vordergrund. Es sind erstmals deutliche EinflĂŒsse traditioneller orientalischer Musik zu hören, und erstmals verwendet Anderson bei einigen StĂŒcken Bambus-Querflöten, deren offene Grifflöcher im Gegensatz zur Klappenmechanik der Böhm-Flöte Techniken wie Pitchbending und Glissando ermöglichen, bei denen die Tonhöhe stufenlos verĂ€ndert wird. 1999 erschien das Album J-Tull Dot Com, das in den deutschen Charts Platz 14 belegte.

Ausklang (2000–2011)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Album Dot Com von 1999 folgte eine lÀngere Phase von Konzerten, aber ohne Studioalben.

Ende 2003 wurde das Christmas Album veröffentlicht, fĂŒr das Ă€ltere StĂŒcke neu eingespielt wurden und neues Material passend zum Arbeitstitel geschrieben wurde.

2005 erschien das Album Ian Anderson Plays the Orchestral Jethro Tull, an dem auch David Goodier und John O’Hara sowie der Gitarrist Florian Opahle beteiligt waren. 2007 verließen der Bassist Jonathan Noyce und der Keyboarder Andrew Giddings die Band und wurden durch Goodier und O’Hara ersetzt. 2008 bis 2011 ging Jethro Tull auf „40th Anniversary Tour“ bis „43rd Anniversary Tour“.[5]

Jethro Tull Night of the Prog Lorelei, 21. Juli 2007

InaktivitĂ€t von Jethro Tull (2012–2015)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2012 verließ der langjĂ€hrige Gitarrist Martin Barre die Band. Florian Opahle, der Gitarrist der zunehmend aktiveren Alternativbesetzung, hatte Barre bereits mehrmals vertreten. Barre sowie Ian Anderson tourten mit jeweils eigenen Bands, mit denen sie auch neue Studioalben einspielten, wobei auf Album-Covern und KonzertankĂŒndigungen weiterhin der Name Jethro Tull Verwendung fand.

Vierzig Jahre nach dem ersten Teil veröffentlichte Anderson im Jahr 2012 Thick as a Brick 2 – wie 1972 ein sowohl im Libretto als auch musikalisch verwobenes Konzeptalbum, das sich stilistisch zwischen den akustisch orientierten vorangegangenen Soloalben Andersons und hartem Rock bewegt. Es wurde von Anderson mit der „Ian Anderson Touring Band“ eingespielt, die auch die folgende Tournee bestritt. Ihr gehören mit Goodier und O’Hara zwei ehemalige Jethro-Tull-Mitglieder sowie Opahle, der Schlagzeuger Scott Hammond und als zusĂ€tzlicher SĂ€nger Ryan O’Donnell an.

Jethro Tull beim Konzert in Zagreb am 13. Oktober 2018

2014 folgte das Konzeptalbum Homo Erraticus („Der wandernde Mensch“), das von der Vorgeschichte bis in die Zukunft prognostizierend achttausend Jahre menschlicher Migration behandelt. In den Liner Notes erklĂ€rt Anderson, dass er kĂŒnftig unter eigenem Namen auftreten werde, zumal fast das gesamte Werk der Band von ihm stamme. Er verwies auch darauf, dass „Jethro Tull“ der Name eines anderen Mannes sei und die Band nur zufĂ€llig so genannt wurde.[6] Die Ian Anderson Touring Band tourte seit 2015 mit dem Projekt Jethro Tull – The Rock Opera, das textlich modifiziertes Tull-Repertoire und neue Rocksongs ĂŒber den Namensgeber der Band mit aufwĂ€ndigen Videoproduktionen auf die BĂŒhne bringt, wobei neben dem Konzeptcharakter auch verschiedene, zum Teil ĂŒber Videoeinspielungen eingewobene Gesangsrollen dem Format der Rockoper entsprechen. Zum ersten Mal war eine SĂ€ngerin dabei: die IslĂ€nderin Unnur Birna BjörnsdĂłttir, die auch Violine spielt.[7] Die Tour 2016 fĂŒhrte durch Europa und in die USA.

Neubeginn (seit 2017)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 folgten Auftritte unter der Bezeichnung Jethro Tull by Ian Anderson in Australien und Neuseeland sowie in Osteuropa. Im Jahr 2018 tourte Jethro Tull anlĂ€sslich ihres 50. JubilĂ€ums durch Europa und Nordamerika. Schwerpunkt waren die ersten 10 Jahre.[8][9] In einem Interview sieht Anderson die Wiedervereinigung von Jethro Tull nicht ganz unkritisch und bezieht sich sogar direkt auf den Wikipedia-Artikel zur Band.[10] Neuer Gitarrist war November 2019 bis Februar 2024 Joe Parrish.[11] Die Tour 2020 wurde wegen der COVID-19-Pandemie auf 2021 verschoben.[12] Im Januar 2022 erschien das neue Album The Zealot Gene. Im April 2023 folgte das Album RökFlöte. Hier ließ Ian Anderson Themen aus der Ragnarök und der nordischen Mythologie einfließen.[13]

Charakteristika der Band

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte der Band ist durch oftmals wechselnde Besetzungen geprĂ€gt. Ian Anderson strebt es an, kompetente Musiker um sich zu scharen, die in der Lage sind, auch seine musikalischen Ideen adĂ€quat umzusetzen – sowohl im Studio als auch auf der BĂŒhne. Die Live-Auftritte von Jethro Tull waren dementsprechend von großer musikalischer ProfessionalitĂ€t gekennzeichnet. Den ab 1969 bestehenden Kern von Jethro Tull bildeten Frontmann Anderson und Gitarrist Martin Barre.

Markenzeichen von Jethro Tull ist das virtuose rock-orientierte Flötenspiel des SĂ€ngers und Komponisten Ian Anderson. Zahlreiche Kompositionen sind durch die Verwendung von Molltonarten, eine starke Dynamik, hĂ€ufigen Taktwechsel sowie vielfĂ€ltige Synkopierung und rhythmische Verschiebungen geprĂ€gt. Allerdings gibt es bei Jethro Tull auch etliche balladeske StĂŒcke, die aber durch einfallsreiche Instrumentierung und Phrasierung stets Tull-typische rockige Akzente erhalten. Viele der Texte Ian Andersons sind originell, teilweise skurril, und handeln bei aller HintergrĂŒndigkeit von alltĂ€glichen Menschen und Begebenheiten.

vergrĂ¶ĂŸern und Informationen zum Bild anzeigen
Ian Anderson mit Jethro Tull in Butzbach, Deutschland, am 6. Juni 2007

Bandmitglieder

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mitglieder von Jethro Tull von 1967 bis 2006

Gastmusiker

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Phil Collins spielte bei zwei StĂŒcken am 21. Juli 1982 Schlagzeug
  • Florian Opahle ist seit 2004 auf einigen Live-Mitschnitten zu hören und zu sehen
  • Maddy Prior sang auf der LP Too Old to Rock ’n’ Roll: Too Young to Die! im Hintergrund
  • Angela Allen sang ebenfalls auf Too Old to Rock ’n’ Roll: Too Young to Die! im Hintergrund
  • Anna Phoebe begleitete ab 2007 einige Lieder auf der Violine[14]
  • Egill Ólafsson von der islĂ€ndischen Band Þursaflokkurinn sang beim Konzert am 9. Juni 2013 in der Harpa in ReykjavĂ­k bei mehreren Titeln mit und spielte bei One White Duck / 010 = Nothing at All zudem Gitarre. Außerdem wurde BrĂșðkaupsvĂ­sur, ein Þursaflokkurinn-Klassiker, gespielt, den Égill Ólafsson komponiert hat.

Auszeichnungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Im Jahr 1989 gewann Crest of a Knave den ersten und einzigen Grammy fĂŒr die beste Hard-Rock- oder Heavy-Metal-Darbietung (siehe auch: Grammy Award for Best Hard Rock/Metal Performance Vocal or Instrumental).
  • Im Jahr 2005 erhielten Ian Anderson und Martin Barre eine Auszeichnung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens der Italienischsprachigen Schweiz zur Ehrung ihrer „meisterhaften Verschmelzung von Stilen und Werten traditioneller Musik mit zeitgenössischem Rock“.[15]
  • Im Jahr 2006 erhielt Ian Anderson von der British Academy of Composers and Songwriters den Ivor Novello Award, eine Auszeichnung fĂŒr herausragende Komponisten und Autoren im Bereich der nichtklassischen Musik.
  • Im Jahr 2008 wurde Ian Anderson fĂŒr seine musikalischen Verdienste zum Member of the Order of the British Empire ernannt.[16]
  • Im Jahr 2013 erhielt Ian Anderson bei den Progressive Music Awards den Titel Prog God.[17]

Diskografie

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Jethro Tull/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  USTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1968 This Was DE28
(1 Wo.)DE
— — UK10
(17 Wo.)UK
US62
(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 1968
in DE 2018 in der 50th Anniversary Edition in den Charts
1969 Stand Up DE5
(36 Wo.)DE
— — UK1
Silber
Silber

(29 Wo.)UK
US20
Gold
Gold

(40 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Juli 1969
1970 Benefit DE5
(9 Wo.)DE
AT30
(1 Wo.)AT
CH23
(1 Wo.)CH
UK3
(14 Wo.)UK
US11
Gold
Gold

(41 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 20. April 1970
in AT und CH Erst- und in DE Wiedereinstieg 2021 in der 50th Anniversary Edition
1971 Aqualung DE5
Gold
Gold

(34 Wo.)DE
AT60
(1 Wo.)AT
— UK4
Gold
Gold

(23 Wo.)UK
US7
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(76 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. MÀrz 1971
Platz 337 der Rolling-Stone-500
1996 als 25th Anniversary Edition und 2011 als 40th Anniversary Edition wiederveröffentlicht
1972 Thick as a Brick DE2
(27 Wo.)DE
— CH70
(1 Wo.)CH
UK5
(14 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(46 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Februar 1972
in CH 2022 in der 50th Anniversary Edition erstmals in den Charts
1973 A Passion Play DE5
(21 Wo.)DE
AT4
(16 Wo.)AT
— UK16
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Juli 1973
1974 War Child DE27
(12 Wo.)DE
— — UK14
(4 Wo.)UK
US2
Gold
Gold

(31 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. Oktober 1974
1975 Minstrel in the Gallery DE30
(12 Wo.)DE
AT7
(4 Wo.)AT
— UK20
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
US7
Gold
Gold

(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. September 1975
Wiederveröffentlichung 2015
1976 Too Old to Rock ’n’ Roll: Too Young to Die! DE26
(16 Wo.)DE
AT10
(4 Wo.)AT
— UK25
(10 Wo.)UK
US14
(21 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. April 1976
1977 Songs from the Wood DE10
(7 Wo.)DE
AT23
(8 Wo.)AT
CH45
(1 Wo.)CH
UK13
Silber
Silber

(12 Wo.)UK
US8
Gold
Gold

(22 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. Februar 1977
1978 Heavy Horses DE4
(16 Wo.)DE
AT18
(17 Wo.)AT
CH30
(1 Wo.)CH
UK20
Silber
Silber

(11 Wo.)UK
US19
Gold
Gold

(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. April 1978
1979 Stormwatch DE8
(10 Wo.)DE
AT46
(1 Wo.)AT
CH42
(1 Wo.)CH
UK27
(4 Wo.)UK
US22
Gold
Gold

(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. September 1979
1980 A DE11
(15 Wo.)DE
AT10
(8 Wo.)AT
CH18
(1 Wo.)CH
UK25
(6 Wo.)UK
US30
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. August 1980
1982 The Broadsword and the Beast DE4
(32 Wo.)DE
AT18
(4 Wo.)AT
CH15
(1 Wo.)CH
UK27
Silber
Silber

(20 Wo.)UK
US19
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. April 1982
1984 Under Wraps DE15
(10 Wo.)DE
— CH9
(7 Wo.)CH
UK18
(5 Wo.)UK
US76
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. September 1984
1987 Crest of a Knave DE10
(16 Wo.)DE
AT19
(4 Wo.)AT
CH7
(9 Wo.)CH
UK19
Gold
Gold

(10 Wo.)UK
US32
Gold
Gold

(28 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. September 1987
Grammy (Hard-Rock-Album)
1989 Rock Island DE5
(15 Wo.)DE
AT20
(2 Wo.)AT
CH7
(9 Wo.)CH
UK18
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
US56
(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. August 1989
1991 Catfish Rising DE21
(12 Wo.)DE
AT36
(5 Wo.)AT
CH12
(7 Wo.)CH
UK27
(3 Wo.)UK
US88
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. September 1991
1995 Roots to Branches DE55
(7 Wo.)DE
— CH25
(5 Wo.)CH
UK20
(4 Wo.)UK
US114
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. September 1995
1999 J-Tull Dot Com DE15
(5 Wo.)DE
— CH50
(1 Wo.)CH
UK44
(2 Wo.)UK
US161
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. August 1999
2022 The Zealot Gene DE4
(7 Wo.)DE
AT5
(5 Wo.)AT
CH3
(5 Wo.)CH
UK9
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 28. Januar 2022
2023 RökFlöte DE4
(4 Wo.)DE
AT4
(2 Wo.)AT
CH3
(3 Wo.)CH
UK17
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 21. April 2023
2025 Curious Ruminant DE2
(3 Wo.)DE
AT4
(3 Wo.)AT
CH5
(3 Wo.)CH
UK25
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 7. MÀrz 2025

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfĂŒgbar

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • David Rees: Minstrels in the Gallery – Die Geschichte von Jethro Tull. Star Cluster Verlag Zimmermann, Balve, c 2001, ISBN 3-925005-60-9.
  • Didi Zill, Hermann BĂŒchner: Jethro Tull. Die legendĂ€re Band in Fotografien von 1969 bis 1984. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-462-0.
  • Karl Schramm: Jethro Tull Songbook. Palmyra, Heidelberg 1993, ISBN 3-9802298-5-8.
  • Wolfgang und Kevin Thomas: Jethro Tull Over Germany. Siegener Rock-Museum, Siegen 2012, ISBN 978-3-00-037254-4.

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Jethro Tull â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • jethrotull.com (englisch)
  • Ministry of Information –- Konzertarchiv
  • Jethro Tull bei laut.de
  • Jethro Tull bei AllMusic (englisch)
  • Kanal von Jethro Tull auf YouTube

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ A warm welcome to Jack Clark, our new guitarist! 4. April 2024, abgerufen am 20. Mai 2024 (englisch). 
  2. ↑ Jethro Tulls neuer Mann: Florian Opahle. In: Gitarre & Bass. Nr. 7 2012, S. 38.
  3. ↑ A warm welcome to Jack Clark, our new guitarist! 4. April 2024, abgerufen am 20. Mai 2024 (englisch). 
  4. ↑ FAQ auf der Jethro-Tull-Website (Memento vom 17. MĂ€rz 2009 im Internet Archive) (englisch)
  5. ↑ Website von Doane Perry (englisch), abgerufen am 22. April 2014
  6. ↑ Liner Notes von Homo Erraticus (englisch)
  7. ↑ Jethro Tull: The Rock Opera Musicians (2015–present) (englisch), abgerufen am 14. Mai 2016
  8. ↑ tull tour dates. Abgerufen am 12. Februar 2021. 
  9. ↑ Olaf Neumann: Im GesprĂ€ch: Ian Anderson zur JubilĂ€umstour von Jethro Tull, Der frĂŒhe Vogel des Rock. kulturjoker.de, 1. Juli 2018, abgerufen am 12. Februar 2021. 
  10. ↑ Fraser Lewry: Ian Anderson on reuniting Jethro Tull: "it's a tricky one". loudersound.com, 6. Februar 2021, abgerufen am 12. Februar 2021 (englisch). 
  11. ↑ A warm welcome to Jack Clark, our new guitarist! 4. April 2024, abgerufen am 20. Mai 2024 (englisch). 
  12. ↑ Lena Christ: Wintertermine ebenfalls verschoben, Jethro Tull: Ian Anderson 2021 im Sommer und Herbst auf Deutschlandtour. regioactive.de, 19. Oktober 2020, archiviert vom Original am 30. November 2020; abgerufen am 12. Februar 2021. 
  13. ↑ Ian Anderson von Jethro Tull im Rolling-Stone-Interview, Rolling Stone Deutschland, englisch, abgerufen am 22. April 2023
  14. ↑ Anna Phoebe bei jethrotull.com (englisch), abgerufen am 28. November 2015
  15. ↑ Die Übergabe ist dokumentiert auf der Konzert-DVD Passion Flute – Live 2005.
  16. ↑ RogorMortis: Ian Anderson / Jethro Tull. auralmoon.com, 20. April 2009, abgerufen am 12. Februar 2021 (englisch). 
  17. ↑ Steve Dancey: Ian Anderson - Prog Rock God. dailyecho.co.uk, 25. April 2014, abgerufen am 12. Februar 2021 (englisch). 
  • v
  • d
  • b
Jethro Tull
  • Ian Anderson
  • Mick Abrahams
  • Don Airey
  • Martin Allcock
  • Barriemore Barlow
  • Martin Barre
  • Clive Bunker
  • Paul Burgess
  • Gerry Conway
  • Glenn Cornick
  • Mark Craney
  • John Evan
  • Andrew Giddings
  • John Glascock
  • David Goodier
  • Jeffrey Hammond
  • Tony Iommi
  • Eddie Jobson
  • Dave Mattacks
  • Jonathan Noyce
  • John O’Hara
  • Florian Opahle
  • Dee Palmer
  • Joe Parrish
  • Dave Pegg
  • Doane Perry
  • Peter-John Vettese
  • Tony Williams
Studioalben
  • This Was
  • Stand Up
  • Benefit
  • Aqualung
  • Thick as a Brick
  • A Passion Play
  • War Child
  • Minstrel in the Gallery
  • Too Old to Rock ’n’ Roll: Too Young to Die!
  • Songs from the Wood
  • Heavy Horses
  • Stormwatch
  • A
  • The Broadsword and the Beast
  • Under Wraps
  • A Classic Case
  • Crest of a Knave
  • Rock Island
  • Catfish Rising
  • Roots to Branches
  • J-Tull Dot Com
  • The Jethro Tull Christmas Album
  • The Zealot Gene
  • RökFlöte
Livealben
  • Jethro Tull Live – Bursting Out
  • A Little Light Music
  • Living with the Past (live)
  • Aqualung Live
  • Live at Montreux 2003
  • Around the World Live [DVD]
  • The ChĂąteau d’Herouville Sessions 1972
  • Minstrel in the Gallery – 40th Anniversary: La Grande Édition
  • Live at Hammersmith ’84
  • Nothing Is Easy: Live At The Isle Of Wight 1970
  • Live at Madison Square Garden 1978
  • Live at Carnegie Hall 1970
Kompilationen
  • Living in the Past
  • M. U. – The Best of Jethro Tull
  • Repeat – The Best of Jethro Tull, Vol. II
  • Original Masters
  • 20 Years of Jethro Tull
  • 25th Anniversary Box Set
  • The Very Best Of
  • 1984 Revisited
  • 50th Anniversary Collection
  • Nightcap
  • 50 for 50
Videoalben
  • Slipstream
  • This is the first 20 Years
  • A New Day Yesterday – The 25th Anniversary Collection
  • Living with the Past
  • Nothing Is Easy: Live at the Isle of Wight 1970
  • Live at Montreux 2003
  • Jack in the Green
  • Passion Flute – Live 2005
  • Jethro Tull – Their Fully Authorised Story
  • Live at Madison Square Garden 1978
  • Live at Avo Session Basel
Singles
  • Love Story
  • Living in the Past
  • Sweet Dream
  • The Witch’s Promise / Teacher
  • BourĂ©e
  • Hymn 43
  • Life Is a Long Song / Up the Pool
  • A Passion Play (Edit Nr. 8)
  • Bungle in the Jungle
  • Minstrel in the Gallery
  • Locomotive Breath
  • Ring Out, Solstice Bells
  • The Whistler
  • Lap of Luxury
  • Steel Monkey
  • Said She Was a Dancer
  • Another Christmas Song
  • Rocks on the Road
  • Living in the (Slightly More Recent) Past
  • The Jethro Tull Christmas EP
  • Diskografie
Normdaten (Körperschaft): GND: 2127328-5 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: n88661101 | VIAF: 153722667
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Jethro_Tull&oldid=262606893“
Kategorien:
  • Jethro Tull
  • Rockband
  • Progressive-Rock-Band
  • Hard-Rock-Band
  • Britische Band
  • Grammy-PreistrĂ€ger

  • indonesia
  • Polski
  • Ű§Ù„ŰčŰ±ŰšÙŠŰ©
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • Ù…Ű”Ű±Ù‰
  • Nederlands
  • æ—„æœŹèȘž
  • PortuguĂȘs
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • ĐŁĐșŃ€Đ°Ń—ĐœŃŃŒĐșа
  • Tiáșżng Việt
  • Winaray
  • äž­æ–‡
  • РуссĐșĐžĐč
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id