Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Ingo Zimmermann – Wikipedia
Ingo Zimmermann – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ingo Zimmermann, 2013

Ralf Ingo Zimmermann (* 17. Dezember 1940 in Dresden) ist ein deutscher Schriftsteller, Librettist und ehemaliger Politiker (DDR-CDU, von 1990 bis 2007 CDU). Er war von 1990 bis 1994 Mitglied des Sächsischen Landtages. Von 1994 bis 2004 lehrte er als Professor für Kulturgeschichte an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« Dresden, von 2002 bis 2008 war er Präsident der Sächsischen Akademie der Künste.

Leben

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingo Zimmermann legte 1959 das Abitur an der Dresdner Kreuzschule ab. Anschließend studierte er bis 1964 evangelische Theologie am Seminar der Evangelisch-Lutherischen Mission zu Leipzig. An der Theologischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig wurde er 1965 mit einer von Friedrich Haufe betreuten Dissertation über das Spätwerk des christlichen Schriftstellers Reinhold Schneider (Studie über einen literarischen Beitrag zum Verständnis des Christlichen in der Gegenwart) zum Dr. theol. promoviert.[1]

Nach zwei Jahren als Lektoratsmitarbeiter in Berlin kehrte Zimmermann 1967 als wissenschaftlicher Oberassistent an die Theologische Fakultät der Universität Leipzig zurück, wo er bis 1971 arbeitete. Von 1972 bis 1973 war er stellvertretender Cheflektor und Abteilungsleiter Belletristik beim CDU-eigenen Union-Verlag in Berlin. Anschließend arbeitete er zunächst als freier Mitarbeiter, dann bis 1976 Kulturredakteur der Dresdner CDU-Tageszeitung Die Union. Im Jahr 1975 leistete Zimmermann seinen Reservistendienst als Bausoldat ab. Von 1977 bis 1989 war er freiberuflicher Schriftsteller.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag wurde er 1994 als Professor für Kulturgeschichte an die Dresdner Musikhochschule berufen, wo er bis 2004 lehrte.

Politik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zimmermann trat 1966 der DDR-Blockpartei CDU bei. Er war von 1968 bis 1972 Nachfolgekandidat im CDU-Bezirksvorstand Leipzig, 1974 bis 1981 Vorsitzender der CDU-Ortsgruppe Dresden-Striesen und 1985 bis 1987 Mitglied des CDU-Stadtvorstands Dresden. Zwischen 1985 und 1989 war er zudem berufenes Mitglied der Ständigen Kommission Kultur der Stadtverordnetenversammlung Dresden.

Nach der friedlichen Revolution in der DDR leitete Ingo Zimmermann 1990 das Ressort Kultur der Bezirksverwaltungsbehörde Dresden. Für die nunmehr vereinigte CDU wurde er im Oktober 1990 in den Sächsischen Landtag gewählt, dem er während er ersten Legislaturperiode bis 1994 angehörte.

Mitgliedschaften und Ehrenämter

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zimmermann war 1991 Mitgründer des Dresdner Geschichtsvereins und dessen Stellvertretender Vorsitzender bzw. von 1998 bis 2002 dessen Vorsitzender. Er wurde 1992 als ordentliches Mitglied in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg gewählt. Von 1993 bis 1994 und 1996 bis 2001 war er Mitglied des Sächsischen Kultursenats, von 1995 bis 2003 Präsident des Sächsischen Musikrats. Er gehörte 1996 zu den ersten Mitgliedern der neugegründeten Sächsischen Akademie der Künste, von 2002 bis 2008 war er deren Präsident.

Zimmermann war stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums Welterbe Dresdner Elbtal von Beginn (2005) an bis zur Selbstauflösung[2] dieses Gremiums 2008. Im Zusammenhang mit dieser Funktion trat er 2007 wegen des Streits um den Bau der Dresdner Waldschlößchenbrücke, der zum Entzug des Welterbetitels durch die UNESCO führte, aus der CDU aus.

Familie

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingo Zimmermann ist der Bruder des Komponisten Udo Zimmermann.

Schriften (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

in der Reihenfolge des Erscheinens

als Autor

  • Stimme in die Zeit. Das Friedenszeugnis Reinhold Schneiders. Eine Studie. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1963.
  • In Freiheit und Verantwortung. Reinhold Schneider (in der Reihe Christ in der Welt). Union-Verlag, Berlin 1966.
  • Der späte Reinhold Schneider. Herder, Freiburg im Breisgau 1973.
  • Reinhold Schneider. Weg eines Schriftstellers. Kreuz-Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-7831-0703-2.
  • E. T. A. Hoffmann in Dresden. Erzählung. Union Verlag Berlin 1985.
  • Sachsens Markgrafen, Kurfürsten und Könige. Die Wettiner in der meißnisch-sächsischen Geschichte. Koehler & Amelang, München und Berlin 1997, ISBN 3-7338-0217-9.
  • Johann von Sachsen, Philalethes. Die Zeit vor der Thronbesteigung. Koehler & Amelang, München und Berlin 2001, ISBN 3-7338-0306-X.

als Herausgeber

  • mit Erna Hedwig Hofmann: Begegnungen mit Rudolf Mauersberger. Dankesgabe eines Freundeskreises. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1964; 6., durch Neubearbeitung veränderte Aufl. 1977 unter dem Titel Begegnungen mit Rudolf Mauersberger. Lebensweg und Lebensleistung eines Dresdner Kreuzkantors.
  • Dichter und Maler über Kunst und Natur. Sächsische Akademie der Künste, Dresden 2006, ISBN 3-934367-13-5.

als Librettist

  • Udo Zimmermann: Die weiße Rose. Erstfassung: Ein Stück für das Musiktheater (Dresden 1967), Zweitfassung: Oper in acht Bildern und sieben Rückblenden (Schwerin 1968), Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1968.
  • Udo Zimmermann: Die zweite Entscheidung. Oper in sieben Bildern und drei Interludien (Magdeburg / Dessau 1970). Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1970.
  • Udo Zimmermann: Levins Mühle. Oper in neun Bildern frei nach dem Roman von Johannes Bobrowski (Dresden / Weimar 1973). Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1974.
  • Rainer Kunad: Amphitryon. Musikalische Komödie (Berlin 1984). Kassel 1985.
  • Eckehard Mayer: Der goldene Topf. Oper in vier Akten nach dem Märchen Der goldne Topf von E. T. A. Hoffmann (Dresden 1989). Henschel-Verlag, Berlin 1987.

Ehrungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 2002: Sächsischer Verdienstorden
  • 2004: Johann Walter Plakette
  • 2014: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Klaus-Jürgen Holzapfel (Hrsg.): Sächsischer Landtag: 1. Wahlperiode 1990-1994 (Volkshandbuch), Stand Mai 1991, Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreitbach 1991, ISBN 3-87576-265-7, S. 71.
  • Matthias Herrmann: Laudatio auf Ingo Zimmermann anläßlich der feierlichen Verabschiedung aus dem akademischen Lehramt am 7. Juli 2004 in der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden. In: Jahrbuch der Sächsischen Akademie der Künste 2003/04. Dresden 2005, ISBN 3-934367-12-7, S. 298–302.

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Ingo Zimmermann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Literatur von und über Ingo Zimmermann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Eintrag Ingo Zimmermann auf den Seiten der Sächsischen Akademie der Künste
  • Pressespiegel auf den Seiten der Sächsischen Akademie der Künste, u. a. mit: Man muss aussäen – Interview mit Ingo Zimmermann vom 17. Dezember 2005

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Theologische Literaturzeitung, Jg. 90 (1965), S. 2339.
  2. ↑ Sächsische Zeitung: Kuratorium für das Welterbe tritt zurück, 1. Juli 2008
Normdaten (Person): GND: 131887130 (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | LCCN: n83063508 | VIAF: 93356006 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Zimmermann, Ingo
KURZBESCHREIBUNG deutscher Journalist, Schriftsteller, Librettist und Politiker (DDR-CDU, CDU), MdL
GEBURTSDATUM 17. Dezember 1940
GEBURTSORT Dresden
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Ingo_Zimmermann&oldid=263180176“
Kategorien:
  • Udo Zimmermann
  • Autor
  • Literatur (20. Jahrhundert)
  • DDR-Literatur
  • Literatur (Deutsch)
  • Librettist
  • Hochschullehrer (HfM Dresden)
  • Schriftsteller (Dresden)
  • Journalist (Dresden)
  • Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste
  • Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
  • Landtagsabgeordneter (Sachsen)
  • Politiker (Dresden)
  • CDU-Mitglied (DDR)
  • CDU-Mitglied
  • Politiker (20. Jahrhundert)
  • Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
  • Träger des Sächsischen Verdienstordens
  • Deutscher
  • DDR-Bürger
  • Geboren 1940
  • Mann

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id