| Inachoidinae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Inachoidinae | ||||||||||||
| Dana, 1851 |
Inachoidinae ist eine Unterfamilie der Krabben-Familie Inachoididae.[1]
Merkmale
Der Carapax ist länger als breit, dreieckig, breit und im hinteren Bereich angeschwollen und mit einer deutlichen Einziehung zwischen den Augenhöhlen. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) ist kurz, einfach gebaut und endet in einem Dorn. Der vor der Augenhöhle gelegene (präorbitale) Dorn fehlt, der hinter der Augenhöhle gelegene (postorbitale) Dorn ist entweder klein oder kräftig. Das zweite und dritte Antennenglied sind verschmolzen und mit dem Epistom verwachsen. Das Basalglied ist schmal, trägt einen Kiel oder eine Körnerreihe und einen von oben sichtbaren vorn-seitlichen Zahn. Das Proepistom ist lang und seitlich zusammengedrückt. Das Epistom ist groß und annähernd quadratisch. Der Merus des dritten Maxillipeden ist so breit wie sein Ischium und sein vorderer Außenwinkel gerundet.[2]
Das thorakale Sternum ist bis auf die ersten drei Sterniten flach. Die Verbindung zwischen Sternum und Pterygostom ist vollständig. Der vierte Sternit hat einen dünnen Fortsatz am Ende. Die seitliche Naht zwischen dritten und viertem Sterniten ist kurz und endet in einer tiefen Einziehung. Die Milne-Edwards-Öffnungen sind von den Scherenbeinen getrennt. Die freiliegenden Pleuriten 5 bis 8 bilden einen schmalen Kragen. Die Pleuriten sind medial verbunden und über Pfeiler mit dem Carapax verschmolzen.[2]
Die Scherenbeine der Männchen sind kräftig, der Propodus geschwollen und die Finger an der Basis leicht auseinander klaffend. Bei Weibchen sind die Scherenbeine dünner als die Schreitbeine und der Propodus ist nicht verdickt. Die Schreitbeine sind schlank, mäßig lang und ihre Finger gebogen. Die ersten fünf Somiten des Pleons sind frei beweglich, der sechste ist mit dem Telson zu einem Pleotelson verschmolzen. Bei Weibchen sind die ersten vier Somiten frei beweglich und die beiden hinteren mit dem Telson verwachsen. Der Arretiermechanismus für das Pleon wird über einen Knopf auf dem fünften Sterniten und einem Sockel auf dem Pleotelson realisiert. Das erste Gonopodium ist gerade, hat subapikal einen langen Lappen und das Ende ist spitz oder breit dreieckig.[2]
Systematik
Die Unterfamilie umfasst folgende Gattungen:[1]
- Collodes Stimpson, 1860
- Euprognatha Stimpson, 1871
- Inachoides H. Milne Edwards & Lucas, 1842
- Leurocyclus Rathbun, 1897
- Pyromaia Stimpson, 1871
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Inachoidinae Dana, 1851. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 10. Februar 2026 (englisch).
- ↑ a b c Danièle Guinot, Barry Van Bakel: Extraordinary majoid crabs: the genus Esopus A. Milne-Edwards, 1875 in the new subfamily Esopinae subfam. nov., and erection of Paulitinae subfam. nov. (Crustacea, Decapoda, Brachyura, Majoidea, Inachoididae Dana, 1851). In: Zootaxa. Band 4766, Nr. 1, April 2020, S. 101–127, doi:10.11646/zootaxa.4766.1.5, PMID 33056607 (englisch).
