Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Hutweide – Wikipedia
Hutweide – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für den Ortsteil des Marktes Thurnau siehe Hutweide (Thurnau).
Zeugen der Hude: Pferde weiden zur Biotoppflege auf der ehemaligen Hutweide von Borken im Emsland

Der früher oft gebrauchte Ausdruck Hutweide (auch Hutung oder Magerweide) bezeichnet eine größere landwirtschaftliche Fläche, auf die Haustiere unter Aufsicht eines Hirten oder älteren Kindes zur Weide getrieben werden bzw. wurden.[1][2]

Beschreibung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name ist heute in manchen Regionen kaum mehr gebräuchlich, lebt aber als Begriff der Landnutzung (u. a. in der Vermessung als definierte Kulturgattung) sowie in zahllosen Flurnamen weiter. Beispiele für letztere sind Hutweide, Hiataweid', Hutleiten, Hutwald, Hutgraben. Als sich in Europa die geregelte Viehwirtschaft etablierte, diente die Hutweide nicht nur zur Futtersuche (Weideland, Bodenfrüchte) der Schafe, Pferde, Rinder oder Ziegen, sondern auch zur Bodendüngung und zur langsamen Auslichtung allzu dichter Wälder.

Der letztgenannte Aspekt – als sogenannter Hütewald – war teilweise auch die Vorbereitung späterer Urbarmachung von Waldgebieten. Denn ein vom Weidevieh nach Gräsern und Früchten abgesuchtes Gehölz entwickelte sich zu einem lichteren Wald mit wenig Unterholz und besseren Wuchsbedingungen für Gräser und teilweise auch krautigen Pflanzen.

Später wurden die Hutweiden abgegrenzt, um Weiderechte zu sichern bzw. um den Personalbedarf zu verringern. Heute erlebt die Hutweide regional eine Renaissance, einerseits auf Almen (Bergweiden), anderseits für Zwecke des Naturschutzes (Erhaltung ländlicher Räume) und durch Wiederbelebung der Wanderhirten. Technisch erleichtert wird die Hutweide durch traditionelle flexible Weidezäune (Rinden-Jägerzaun etc.) und in den letzten Jahrzehnten durch elektrische Zäune, die heute meist mit Kabelrollen und feldtauglichen Akkus (also ohne Netzanschluss) aufgespannt werden.

Siehe auch

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Hutewald
  • Hutanger
  • Weide (Grünland)
  • Alm (Bergweide)

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Hutungen. Abgerufen am 23. Januar 2021. 
  2. ↑ Hutung. Abgerufen am 23. Januar 2021. 
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4261481-8 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Hutweide&oldid=250959811“
Kategorien:
  • Geschichte (Tierhaltung)
  • Almwirtschaft
  • Flurname
  • Flurform
  • Pferdehaltung
  • Weidehaltung

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id