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Hermann von Cilli 👆 Click Here!
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Hermann von Cilli auf einem Gemälde im Fürstengang Freising
Wappentafel von Hermann von Cilli im Fürstengang Freising

Hermann von Cilli (* 1383 in Cilli; † 13. Dezember 1421 in Cilli) war Bischof von Freising von 1412 bis 1421 sowie ernannter Bischof von Trient 1421.

Leben

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Hermann von Cilli, auch Herniosus mit dem Bruche oder Armand de Cilli genannt,[1] war der nichteheliche, aber nachträglich legitimierte Sohn des Grafen Hermann II. aus dem Hause der Grafen von Cilli und Sanneck, die ihren Stammsitz in der Burg Obercilli in der Windischen Mark (heute Slowenien) hatten.

König Sigismund verlobte sich 1409 mit Barbara von Cilli, der jüngsten Tochter des Grafen Hermann II., der dem König bei der Schlacht von Nikopolis das Leben rettete. Hermann II. wurde zu einem der wichtigsten Berater Sigismunds und so lag es nahe, den so plötzlich frei gewordenen Freisinger Bischofsstuhl mit seinem Sohn Hermann zu besetzen.

Hermann studierte zu dieser Zeit in Bologna, als Papst Johannes XXIII. ihn am 26. Juli 1412 auf Intervention des deutschen Königs Sigismund zum Bischof von Freising ernannte. Da er für die Bischofsweihe noch zu jung war, erhielt er eine päpstliche Dispens, die ihm den Regierungsantritt in Freising ermöglichte. Von seinem Vater musste er sich 10.000 Gulden leihen, um die fälligen Servitien bezahlen zu können. Am 8. September 1413 wurde er zum Bischof gesalbt.[2] Das Freisinger Domkapitel war vom Tode Konrad von Hebenstreits und der schnellen Ernennung von Hermann so überrascht, dass es sein Wahlrecht nicht ausüben konnte.

Von 1414 bis 1418 nahm Hermann am Konzil von Konstanz teil und vertrat dort die Interessen des König Sigismund. Im Sommer 1419 schloss er mit den Bischöfen der Salzburger Kirchenprovinz unter der Führung des Erzbischofs ein Bündnis zum Schutz ihrer geistlichen Immunitätsrechte mit dem Versprechen der gegenseitigen Unterstützung gegen die Territorialfürsten.[3]

Burg Obercilli 1681

Durch die guten Beziehungen zum Königshaus gelang es seiner Familie Papst Martin V. zu überzeugen, ihn auf den Bischofsstuhl von Trient, der seit dem Tod[4] von Bischof Georg von Liechtenstein (im August 1419) unbesetzt war, zu bringen. Die päpstliche Ernennung erfolgte am 29. März 1421; Martin V. musste diese jedoch am 13. September 1421 zurücknehmen, da das Tridentiner Domkapitel ihn wegen eines schweren (Leisten-?)Bruchleidens nicht akzeptieren wollte. Um nach Trient zurückkehren zu können, reiste er im Spätherbst in seine Heimatstadt Cilli und ließ sich dort operieren, was er aber nicht überlebte.[5] Er starb am 13. Dezember 1421 und wurde in der damaligen Pfarrkirche und heutigen Kathedrale Sankt Daniel in Cilli beigesetzt. Sein Grabmal befindet sich im Presbyterium der Kirche auf der Evangeliumsseite.[6]

Grabmal des Freisinger Fürstbischof Hermann von Cilli (1383–1421) in der Kathedrale Sankt Daniel in Celje (deutsch Cilli).

Weblinks

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Commons: Hermann von Cilli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Gerold, Mitteilungen der K.u.K.Centralkommission, K.K. Hof- und Staatsdruckerei Wien 1861, Band 6, S. 328.
  2. ↑ Hubert Strzewitzek: Die Sippenbeziehungen der Freisinger Bischöfe im Mittelalter. München 1938, S. 163 f.
  3. ↑ Josef Maß: Das Bistum Freising im Mittelalter. München 1986, S. 293.
  4. ↑ Vgl. Georg von Liechtenstein. In: geschichte-tirol.com, Datenbank des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“.
  5. ↑ Hubert Strzewitzek: Die Sippenbeziehungen der Freisinger Bischöfe im Mittelalter. München 1938, S. 164.
  6. ↑ Mitteilungen der K. u. K. Centralkommission. K. u K. Hof- und Staatsdruckerei Wien, Band 6, S. 328.
VorgängerAmtNachfolger
Konrad V. von HebenstreitBischof von Freising
1412–1421
Nikodemus della Scala
Georg von LiechtensteinBischof von Trient
1421
Alexander von Masowien
Wappen des Bistums Freising
Fürstbischöfe von Freising (1282–1803)
(Vorgänger: Friedrich von Montalban)

Wildgraf Emicho | Gottfried von Hexenagger | Konrad III. der Sendlinger | Johannes I. Wulfing | Konrad IV. von Klingenberg | Johannes II. Hake | Albert II. von Hohenberg | Paul von Jägerndorf | Leopold von Sturmberg | Berthold von Wehingen | Konrad V. von Hebenstreit | Hermann von Cilli | Nikodemus della Scala | Heinrich II. Schlick | Johannes III. Grünwalder | Johann IV. Tulbeck | Sixtus von Tannberg | Ruprecht von der Pfalz | Philipp von der Pfalz | Heinrich III. von der Pfalz | Leo Lösch von Hilkertshausen | Moritz von Sandizell | Ernst von Bayern | Stephan von Seiboldsdorf | Veit Adam von Gepeckh | Albrecht Sigismund von Bayern | Joseph Clemens von Bayern | Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck | Johann Theodor von Bayern | Clemens Wenzeslaus von Sachsen | Ludwig Joseph Freiherr von Welden | Maximilian Prokop von Toerring-Jettenbach | Joseph Konrad Freiherr von Schroffenberg

Sedisvakanz (1803–1821): Joseph Jakob von Heckenstaller (Generalvikar und Apostolischer Vikar)
seit 1817 Erzbistum München und Freising

(Nachfolger: Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel)
Normdaten (Person): GND: 133599922 (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | VIAF: 35649944 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Hermann von Cilli
ALTERNATIVNAMEN Armand de Cilli; Herniosus mit dem Bruche
KURZBESCHREIBUNG Fürstbischof von Freising
GEBURTSDATUM 1383
GEBURTSORT Cilli
STERBEDATUM 13. Dezember 1421
STERBEORT Cilli
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Kategorien:
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