
Hermann Josef Abs (eigentlich Hermann Joseph Abs;[1] * 15. Oktober 1901 in Bonn; â 5. Februar 1994 in Bad Soden am Taunus) war ein einflussreicher deutscher Bankmanager.
WĂ€hrend der Zeit des Nationalsozialismus war er ab 1938 Vorstandsmitglied der Deutschen Bank sowie ab 1940 Mitglied des Aufsichtsrats der I.G. Farben. Nach dem Zusammenbruch des deutschen nationalsozialistischen Staates wurde er von seinem Vorstandsposten suspendiert und fĂŒr etwa drei Monate inhaftiert.
Er war Vorstandssprecher von 1957 bis 1967 und anschlieĂend bis 1976 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank. Aufgrund der AnhĂ€ufung seiner vielen Aufsichtsratsmandate beschloss der Deutsche Bundestag 1965 eine sogenannte Lex Abs, womit die Zahl der Mandate pro Person beschrĂ€nkt wurde.[2] Bundeskanzler Konrad Adenauer diente er als Berater und âFinanzdiplomatâ.
Leben
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Hermann J. Abs, geboren als Sohn des Managers, Rechtsanwalts und Notars Josef Abs (1862â1943), Vorstandsmitglied der Braunkohlen-Gesellschaft Hubertus, Braunkohlenbergbau in BrĂŒggen an der Erft, Mitglied des Aufsichtsrates der Braunkohlen- und Brikettwerke Roddergrube und Aufsichtsratsvorsitzender der Erft AG,[3] und seiner Ehefrau Katharina, geb. LĂŒckerath, wuchs in einer glĂ€ubigen katholischen Familie auf. Seine beiden GroĂvĂ€ter waren der Möbelfabrikant Johann Gottfried Abs (1823â1886) und der Textilfabrikant Caspar LĂŒckerath (1820â1882), beide aus Euskirchen.[4] Nach dem Abitur am StĂ€dtischen (humanistischen) Gymnasium in Bonn, dem heutigen Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, absolvierte Abs eine Banklehre beim Bonner Privatbankhaus Louis David und begann anschlieĂend Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an der UniversitĂ€t Bonn zu studieren. Schon nach einem Semester brach er 1921 das Studium ab, weil seine Familie ihm das Studium nicht mehr finanzieren konnte,[5] um bis 1923 beim Privatbankhaus DelbrĂŒck, von der Heydt & Co in Köln,[6] danach fĂŒr kurze Zeit jeweils bei Banken in Amsterdam, England, den USA und Lateinamerika als DevisenhĂ€ndler[5] zu arbeiten.
Am 15. Februar 1928 heiratete er Inez Schnitzler (1908â1991), die der angesehenen Kölner Bankiersfamilie Schnitzler entstammte. Aus der Ehe stammen zwei Kinder: Thomas Vincent (1929â2001) und Marion Claude (* 1930). Das Ehepaar ging anschlieĂend fĂŒr ein paar Monate nach Frankreich und Spanien, ehe Abs 1928 in Amsterdam seine TĂ€tigkeit bei der Bank N.V. Rhodius Koenigs Handelmaatschappij aufnahm. 1929 wechselte er zum renommierten Berliner Privatbankhaus DelbrĂŒck Schickler & Co., einem Schwesterinstitut des Kölner Bankhauses DelbrĂŒck, von der Heydt & Co.[7] Abs besaĂ seit 1939 den Bentgerhof bei Birresdorf in der heutigen Gemeinde Grafschaft im Landkreis Ahrweiler, wo er bis zuletzt offiziell wohnhaft war.[8][9][10]
Eintritt in die Deutsche Bank 1937
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Nachfolger eines jĂŒdischen Teilhabers wurde Abs 1935 nach Inkrafttreten der NĂŒrnberger Gesetze âJuniorpartnerâ bei DelbrĂŒck Schickler & Co. in Berlin.[7] 1937 nahm Abs das Angebot an, als Nachfolger des verstorbenen Vorstandsmitgliedes Gustaf Schlieper zur Deutschen Bank zu wechseln. 1938 wurde er in den Vorstand berufen,[11] dessen Mitglied er bis Kriegsende 1945 blieb.
Aufgrund seiner Auslandserfahrungen und Fremdsprachenkenntnisse (er sprach flieĂend Englisch, NiederlĂ€ndisch, Französisch und Spanisch) war er im Vorstand fĂŒr das AuslandsgeschĂ€ft und Industriefinanzierungen zustĂ€ndig. Hier warb er in neutralen Staaten fĂŒr die Zeichnung der Kriegskredite des nationalsozialistischen Deutschlands.[6]
Arisierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Banken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Anschluss Ăsterreichs im MĂ€rz 1938 und nach dem Ende September 1938 geschlossenen MĂŒnchner Abkommen, mit dem die Tschechoslowakei das Sudetenland abtreten musste, strebte das Reichswirtschaftsministerium (RWM) die sogenannte Arisierung des dortigen Bankwesens an. Abs war im Vorstand der Deutschen Bank mit der Arisierung jĂŒdischer Banken und Unternehmen betraut. Direkt nach dem Anschluss verhandelte er in Begleitung von Walter Pohle, einem ehemaligen Mitarbeiter des RWM, ĂŒber die beabsichtigte Ăbernahme der damals gröĂten Bank Ăsterreichs, der Creditanstalt. Louis Nathaniel von Rothschild wurde von der SS verhaftet. Zahlreiche jĂŒdischen Mitarbeiter wurden binnen kurzer Zeit entlassen. Nach 14 Monaten in Isolationshaft wurde Rothschild am 11. Mai 1939 nach Preisgabe des gesamten österreichischen Familienbesitzes freigelassen.[12] Unter der Herrschaft des NS-Regimes unterhielt die Creditanstalt GeschĂ€ftsbeziehungen zu mindestens 13 Konzentrationslagern, darunter das KZ Auschwitz, von denen die Bank regelmĂ€Ăig Todeslisten erhielt und WuchergebĂŒhren fĂŒr GeldĂŒberweisungen von Angehörigen an KZ-HĂ€ftlinge berechnete. Auch bei der Arisierung der Sascha Filmindustrie spielte die Creditanstalt eine tragende Rolle. Sie ĂŒbernahm das politisch bedrĂ€ngte Unternehmen zu einem unrealistisch niedrigen Wert von damals 1000 Schilling und ĂŒbergab die Anteile in der Folge an die Cautio Treuhand, ein von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels gesteuertes Unternehmen.
Die Deutsche Bank ĂŒbernahm in der besetzten Tschechoslowakei im Jahr 1939 die Böhmische Union Bank, welche die Ăbernahmen und Transaktionen bei der Arisierung jĂŒdischer Vermögen abwickelte. Eine direkte Beteiligung von Abs an diesen VorgĂ€ngen ist umstritten. Der Historiker Lothar Gall sieht keine direkte Verstrickung, da Abs nur Stellvertreter des fĂŒr das Protektorat Böhmen und MĂ€hren verantwortlichen Vorstands Oswald Rösler war. Rösler selbst, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der Böhmischen Union Bank war, beurteilte erst 1943 die AktivitĂ€ten des verantwortlichen Mitarbeiters Walter Pohle in einer im Vorstand verbreiteten Aktennotiz Ă€uĂerst kritisch.
Einige Arisierungen waren Gegenstand US-amerikanischer Ermittlungen nach Ende des Zweiten Weltkriegs (OMGUS-Report[13]). Zu nennen ist hier etwa das Bankhaus Mendelssohn.
Unternehmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Adler & Oppenheimer war wĂ€hrend der Zeit des Nationalsozialismus Gegenstand eines komplizierten âArisierungs-Prozessesâ, den Abs und Pohle[14] fĂŒr die Deutsche Bank bearbeiteten. Es handelte sich um die gröĂte ein Industrieunternehmen betreffende Arisierung der Deutsche Bank AG.[15][16] Abs wurde 1938 Mitglied des Aufsichtsrates. Die Arisierung bestand darin, dass ein von der Deutsche Bank AG gefĂŒhrtes Konsortium 75 % der Aktien ĂŒbernahm. Die Bank machte beim Verkauf des in âNorddeutsche Lederwerkeâ umbenannten Unternehmens einen Gewinn von etwa 2,75 Mio. Reichsmark.[17]
Auf Grundlage der Forschungsergebnisse zweier Historikerkommissionen[18] betont James, dass die Deutsche Bank vor allem wegen der komplexen internationalen Wirtschaftsverflechtungen mit FĂ€llen wie dem von Adler & Oppenheimer befasst wurde. Auch Absâ persönliche Kontakte hĂ€tten eine zentrale Rolle bei der Arisierung von A & O gespielt. Nach der Restitution der EigentĂŒmer nach 1947 blieb Abs Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Familie Petschek
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die vier deutsch-tschechischen Petschek-BrĂŒder besaĂen einen Konzern mit einem riesigen Kohle-Imperium mit Braunkohlefeldern. Die Arisierung einer ihrer Firmen, der Hubertus AG, die sich mehrheitlich im Besitz der Familie Petschek befand (Familie Abs hielt 16,2 %), begann mit dem Vorwurf des OberfinanzprĂ€sidenten von Hannover, dass die AG eine Kapitalflucht in Höhe von 70 Mio. RM organisiert habe. Eine VerfĂŒgung des Reichswirtschaftsministeriums verpflichtete die Familie daraufhin, die AG bis Ende Februar 1939 zu verkaufen. Die Deutsche Bank verkaufte die AG an die Interessengemeinschaft der Familie Abs, die in der Erft Bergbau AG organisiert war.[19] An der Erft Bergbau AG hielt die Familie Abs 50 % der Aktien. Die alte Hubertus AG wurde 1941 liquidiert.
Auf Grundlage der Forschungsergebnisse[20] fasst James zusammen:
âAbs nutzte eine ungewöhnliche Breite an Kontakten aus â von auslĂ€ndischen Konzernen wie Unilever, dem Vatikan, ĂŒber deutsche WirtschaftsfĂŒhrer bis zu den Verbrechern, die die Ăbernahmen und Enteignungen in Ăsterreich und der Tschechoslowakei leiteten, bis zu SS und Gestapo. WĂ€hrend er einigen der groĂen deutsch-jĂŒdischen Dynastien - den Mendelssohns, den Hirschlands, den Oppenheimers und den Adlers â oder den deutsch-tschechischen Petscheks half, verdiente er gleichzeitig Geld fĂŒr seine Bank und erweiterte seine Kontakte und Interessen.â[21]
Ausbeutung von Zwangsarbeitern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab 1940 war Hermann J. Abs Mitglied im Aufsichtsrat der I.G. Farben;[22] dies war eines seiner ersten Aufsichtsratsmandate.[23] Die I.G. Farben baute fĂŒr 900 Millionen Reichsmark, in ihrem gröĂten Bauprojekt ĂŒberhaupt, ein Bunawerk in der NĂ€he des Vernichtungslagers Auschwitz. 25.000 HĂ€ftlinge starben auf der Baustelle oder im AuĂenlager Monowitz, das von der SS fĂŒr die I.G. Farben betrieben wurde. Angesichts der groĂen Geldsumme fĂŒr die Anlage vermutet der Historiker Tim Schanetzky, dass Abs weitreichende Kenntnisse gehabt habe.[24] Bis heute ist ungeklĂ€rt, was Abs als Aufsichtsrat der I.G. Farben vom Vernichtungslager Auschwitz und der dortigen Baustelle der I.G. Farben wusste.
Im Herbst 1944 war Abs Aufsichtsratschef der Mechanik GmbH Rochlitz, eines Hydraulik-Herstellers fĂŒr die Kriegsproduktion,[25] die in Wansleben bei Halle (Saale) ein unterirdisches KZ-AuĂenlager (Tarnname âKali-Werk Georgiâ) mit ca. 1.000 Zwangsarbeitern und HĂ€ftlingen betrieb.[26]
Kriegswirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kurz nach dem Angriff auf die Sowjetunion begrĂŒĂte Abs in einem flammenden persönlichen Schreiben an den fĂŒhrenden finnischen Bankier Rainer von Fieandt den Krieg gegen die Sowjetunion als Kampf âgegen den gröĂten Feind aller Freiheit und Menschlichkeitâ.[27] 1941 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates der Kontinentale Ăl AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Pittler Werkzeugmaschinenfabrik AG, einer Maschinenbaufirma in Leipzig-Wahren.[28] Im Rahmen seiner TĂ€tigkeit als einer der einflussreichsten Banker Deutschlands und Aufsichtsratsmitglied in ĂŒber 40 Banken und Industriekonzernen im In- und Ausland pflegte er intensive GeschĂ€ftsbeziehungen zur Spitze des OKW-Amtes Ausland/Abwehr. Ein besonders enger Kontakt bestand zum Chef der Abteilung Abwehr I (âGeheimer Meldedienstâ, zustĂ€ndig fĂŒr Auslandsspionage und Nachrichtenbeschaffung), Oberst Hans Piekenbrock. Dieser Kontakt gestaltete sich zum gegenseitigen Vorteil, denn Abs war sowohl als Agent der Abwehr als auch als deren Auftraggeber tĂ€tig.[29]
Herkunft des Goldes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine internationale Historikerkommission beschĂ€ftigte sich im Auftrag des Historischen Instituts der Deutschen Bank Ende der 1990er Jahre mit der Frage, ob Abs in der NS-Zeit Kenntnis ĂŒber die Herkunft bestimmter GoldbestĂ€nde hatte, welche die Deutsche Bank von der Reichsbank laufend erwarb: Es handelte sich dabei um von der Degussa umgeschmolzenes Gold ermordeter Juden aus den Vernichtungslagern im Osten. Die Kommission fand eine Reihe zuverlĂ€ssiger Indizien fĂŒr Absâ Wissen um die Herkunft des Goldes, zweifelsfrei klĂ€ren konnte sie die Ausgangsfrage in Ermangelung eines eindeutigen Beweises jedoch nicht.[30]
Mitgliedschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Abs war Mitglied im RuĂlandausschuĂ der Deutschen Wirtschaft und im Beirat der Deutschen Reichsbank.[6] Abs gehörte zeitlebens keiner Partei an. 1943 drĂ€ngte die NSDAP im Verlauf der Diskussion um die Reform der Banken ohne Erfolg auf die Entlassung der katholischen VorstĂ€nde Clemens Plassmann und Abs. Abs hat stets verneint, ein Teil des Widerstands gegen Hitler gewesen zu sein, auch wenn er Kontakte zu Personen des Widerstands hatte.
Kriegsende und Wiederaufbau
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Nach dem Krieg wurde Abs gemÀà Anweisung der Alliierten von seinem Vorstandsposten suspendiert und fĂŒr etwa drei Monate inhaftiert. Danach wurde er als Finanzberater in der britischen Besatzungszone herangezogen. Im spĂ€teren Entnazifizierungsverfahren wurde er in die Kategorie V (entlastet) eingestuft.
Abs war am Aufbau der Bundesrepublik Deutschland maĂgeblich beteiligt, unter anderem von 1948 bis 1952 als Vorstandsvorsitzender der Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW): WĂ€hrend der Vorstandskollege und âBetriebsfĂŒhrerâ bei der Deutschen Bank, Karl Ritter von Halt, als ehemaliges NSDAP-Mitglied fĂŒnf Jahre in sowjetischer Haft im Speziallager Nr. 2 Buchenwald verbrachte, hatte Abs die Wartezeit genutzt, um zu den Wirtschaftsfachleuten am Sitz der MilitĂ€rverwaltung in der Britischen Besatzungszone in Bad Oeynhausen sowie zu Fachleuten der amerikanischen MilitĂ€rverwaltung in Frankfurt am Main Kontakte zu pflegen und sich als Zeuge der Anklage am Internationalen MilitĂ€rgerichtshof in NĂŒrnberg zur VerfĂŒgung zu stellen. Mit dem Marshallplan war die GrĂŒndung der KfW als der wichtigsten Nachkriegsbank in Westdeutschland verbunden, die diese Gelder zu verwalten hatte.[31] Abs wurde Finanzberater von Bundeskanzler Konrad Adenauer und verhandelte mit den USA ĂŒber Wirtschaftskredite. Er leitete 1952 in London die Delegation der Bundesrepublik bei den Verhandlungen zur Regelung der deutschen Auslandsschulden.[32] Anfang 1953 endeten die GesprĂ€che mit dem Londoner Schuldenabkommen, welches mit der RĂŒckzahlung von 14 Milliarden DM in kleinen jĂ€hrlichen Raten und einem Moratorium der Reparationen bis zu einem Friedensvertrag endete.[33] Ein Nebeneffekt des Londoner Schuldenabkommens wurde aus deutscher Sicht lange ausgeblendet, denn unter Reparationen wurden damals auch EntschĂ€digungen fĂŒr auslĂ€ndische Opfer des NS-Regimes verstanden. Zwangsarbeitern aus dem Ausland wurden mit dem Hinweis auf das Londoner Schuldenabkommen von deutschen Unternehmen und Gerichten bis in die 1990er Jahre EntschĂ€digungen verweigert.[34]
Der damalige BundesprĂ€sident Heinrich LĂŒbke forcierte eine Ernennung Absâ zum AuĂenminister Deutschlands. Abs verhielt sich gegenĂŒber Adenauer jedoch eher zögerlich. Nach einer Stellungnahme Absâ fĂŒr âeine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Oppositionâ in auĂenpolitischen Fragen gab LĂŒbke sein Vorhaben auf. Adenauer schrieb dem Bankier aber einen freundlichen Brief, in dem er ihm âherzlichâ dankte fĂŒr die âBereitwilligkeit, bei einer ernsten Zuspitzung der Situation sich zur VerfĂŒgung zu stellenâ.[35] Möglicherweise schien Abs die TĂ€tigkeit des âWelt-Bankiersâ von vorneherein interessanter; vor diesem Hintergrund erschlösse sich sein Handeln 1961 als Einflussnahme auf die damalige Bonner Kabinettszusammensetzung zu Gunsten von Adenauer oder dem jĂŒngeren Nachfolge-AuĂenminister Gerhard Schröder.
1955 bemĂŒhte er sich in den USA um die Freigabe der dort seit dem Zweiten Weltkrieg eingefrorenen deutschen Vermögen, war darin aber letztlich nicht erfolgreich.[36] Zum âVater des deutschen Wirtschaftswundersâ Ludwig Erhard pflegte Abs ein ironisch-distanziertes VerhĂ€ltnis.
Deutsche Bank im Nachkriegsdeutschland
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1952 nahm Abs seine offizielle TĂ€tigkeit in der Deutschen Bank, Berlin-DĂŒsseldorf, wieder auf, zunĂ€chst als Sprecher des Vorstands in der SĂŒddeutschen Bank AG, MĂŒnchen, einem der Nachfolgeinstitute der Deutschen Bank. Sein Arbeitsplatz und Wohnsitz blieb allerdings in Frankfurt am Main. 1957 wurde er auch Sprecher des Vorstands der wiedervereinten Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Laut Aussagen des ehemaligen Lockheed-VerkĂ€ufers Paul White erhielten Hermann Josef Abs und der damalige Bundesminister Franz Josef StrauĂ Gelder im Zusammenhang mit dem Verkauf von Flugzeugen des Typs Lockheed Super Constellation und Electra an die Lufthansa.
âWhite told the FMOD (Foreign Ministry of Defense) that Lockheed had hired Frank Fahle at the suggestion of Herman Abs, that Abs and Strauss had received money in connection with the sale of Constellations and Electras to Lufthansa and that the same pattern of dealing was continuing on the 104 sale.â[37][38]
Mit bis zu 30 Aufsichtsratsmandaten, davon 20 als Vorsitzender, war er in den 1960er Jahren eine SchlĂŒsselfigur der deutschen Wirtschaft und der einflussreichste Bankier in Deutschland. Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand der Deutschen Bank wurde er 1967 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewĂ€hlt. 1976 beendete er sein Aufsichtsratsmandat, blieb anschlieĂend bis zu seinem Tod im Februar 1994 Ehrenvorsitzender der Deutschen Bank.
Von 1968 bis 1970 war er Aufsichtsratsvorsitzender der Friedrich Krupp GmbH.[39] Aufgrund der Vielzahl seiner Aufsichtsratsmandate wurde 1965 bei der Novellierung des Aktiengesetzes die Anzahl der Aufsichtsratsmandate einer Person auf maximal zehn beschrĂ€nkt (§100 Abs. 2 Satz 1 Aktiengesetz). Im Volksmund wurde diese BeschrĂ€nkung auch Lex Abs genannt. Abs konnte auf wichtige wirtschafts- und finanzpolitische MaĂnahmen in der Bundesrepublik (erste Auslandsanleihe, D-Mark-Aufwertung) oder Gesetze (Bundesbankgesetz, das Gesetz ĂŒber die deutschen GroĂbanken) Einfluss nehmen.[40]
1970 verklagte Abs den DDR-Historiker Eberhard Czichon und dessen Verleger Manfred Pahl-Rugenstein, weil jener in einer bei diesem erschienenen Biographie unter anderem behauptet hatte, Abs habe sich bei Arisierungen selbst bereichert, habe eine âMachtposition im faschistischen Systemâ innegehabt und sei fĂŒr NS-Zwangsarbeit von KZ-HĂ€ftlingen und sogar Kindern verantwortlich. UrsprĂŒnglich hatte er die Sache auf sich beruhen lassen wollen, aber als Czichon seinerseits drohte, die Deutsche Bank wegen Verleumdung zu verklagen, bat er seine AnwĂ€lte einzuschreiten. Begleitet von einer erheblichen Medienaufmerksamkeit in Ost und West, die nicht zuletzt mit dem gleichzeitigen 100-jĂ€hrigen JubilĂ€um der Deutschen Bank in Zusammenhang stand, wurde der Prozess vor dem Landgericht Stuttgart gefĂŒhrt. Im Juni 1972 wurden Czichon und sein Verleger wegen falscher Tatsachenbehauptung in 32 FĂ€llen zur Zahlung von 20.000 DM Schadensersatz verurteilt, das Buch durfte nicht mehr verbreitet werden. Das Gericht urteilte rein rechtspositivistisch, eine Bewertung von Absâ aktiver Mitarbeit an der rassistischen Politik des NS-Regimes erfolgte nicht. Abs verzichtete auf die Vollstreckung der Summe, die Pahl-Rugenstein ruiniert hĂ€tte, da sich sein Anwalt mit dem Czichons (und damit mit der SED) auĂergerichtlich darauf einigte, dass weitere Angriffe auf ihn und die Deutsche Bank, namentlich eine Veröffentlichung der OMGUS-Berichte, die belastendes Material ĂŒber ihn enthielten, unterblieben.[41]
Abs bewohnte in Kronberg im Taunus von 1953 bis zu seinem Tode 1994 die 1936 fĂŒr Fritz ter Meer, Vorstandsmitglied der I.G. Farben, gebaute Villa ter Meer mit 1200 Quadratmetern WohnflĂ€che, Gartensaal, Musikzimmer und Ankleidezimmer.[42]
Am 5. Februar 1994 starb Abs im Alter von 92 Jahren in Bad Soden am Taunus. In einem Nachruf zitierte der Spiegel den US-amerikanischen Bankier David Rockefeller mit den Worten, Abs sei âder fĂŒhrende Bankier der Weltâ.[23] Sein Grab befindet sich in der Friedhofskapelle St. Gertrud von Oedingen, einem Ortsteil von Remagen.[43][44]
Nachlass
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sein Archiv umfasst etliche Akten der DB aus der NS-Zeit und war bis 2014 gesperrt. Es enthĂ€lt eine betrĂ€chtliche Anzahl von Karteikarten mit dem Inhalt von GesprĂ€chen, jedoch keine Informationen ĂŒber GesprĂ€che mit Pohle, Hans Kehrl und Joachim Riehle, dem Bankenexperte des RWM, mit denen Abs nachweislich in engem Kontakt stand. Die Akten des Finanzamts, die fĂŒr 80 Jahre gesperrt sind, könnten die Frage nach dem mit den Arisierungen verbundenen Gewinn klĂ€ren.[45]
MĂ€zenatentum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Abs galt als ein einflussreicher KunstmÀzen.
Zudem engagierte er sich stark in diesem Bereich:
- Auf eigene Kosten lieĂ Abs die Friedhofskapelle St. Gertrud auf dem Friedhof in Remagen-Oedingen renovieren und erhielt daraufhin 1952 vom Trierer Bischof Matthias Wehr das Recht, in der Kapelle (mit seiner Frau) begraben zu werden.[44]
- MĂŒnzsammlung des Welfenhauses: Im Jahr 1983 ĂŒbernahm Abs die Vermittlung beim Verkauf der MĂŒnzsammlung des Welfenhauses mit etwa 40.000 MĂŒnzen und Medaillen vom damaligen Besitzer Ernst August von Hannover an das Land Niedersachsen.
- Evangeliar Heinrichs des Löwen: Im August 1983 ersteigerte er das Evangeliar Heinrichs des Löwen, eine bedeutende Handschrift des 12. Jahrhunderts, die im Londoner Auktionshaus Sothebyâs von offiziell unbekannten Besitzern angeboten wurde. Das Buch wurde durch Abs am 6. Dezember 1983 fĂŒr 32,5 Millionen D-Mark fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland ersteigert[46] und war bis zum Erwerb einer Handschrift des Leonardo da Vinci (âCodex Leicesterâ) durch Bill Gates das teuerste Buch der Welt.
- Deutsche Nationalstiftung: 1993 grĂŒndete Abs zusammen mit Helmut Schmidt, Michael Otto und Gerd Bucerius die Deutsche Nationalstiftung.
- Beethoven-Haus: 1987 stiftete er 1 Million DM fĂŒr das Bonner Beethoven-Haus und ermöglichte den Bau eines Kammermusiksaals.[39]
- Melos Quartett: Hermann Josef Abs war ein langjÀhriger Freund und Förderer des Melos Quartetts.[47]
Mitgliedschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1955 wurde er von Kardinal-GroĂmeister Nicola Kardinal Canali zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 7. Mai 1955 durch Lorenz Jaeger, GroĂprior der deutschen Statthalterei, investiert. Er war Kollarritter des Ritterordens und als Nachfolger von Alois Hundhammer von 1971 bis 1985 Statthalter der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.
Abs war 1955 MitbegrĂŒnder der Deutschen Gesellschaft fĂŒr AuswĂ€rtige Politik (DGAP).[48] Seit 1920 Mitglied, leitete Hermann Abs von 1960 bis 1994 als Vorsitzender den Verein Beethoven-Haus in Bonn.

Von 1968 bis 1971 gehörte Abs dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an. Er nahm die Funktion eines stÀndigen Vertreters des Heiligen Stuhls bei der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) wahr.[6] Er war VizeprÀsident der deutschen Sektion des International Christian Leadership Netzwerks.[49] 1963 war er Senator der Max-Planck-Gesellschaft.[50]
Ehrungen und Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1953: GroĂes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland
- 1965: Bayerischer Verdienstorden
- 1966: GroĂes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland
- 1967: Jabach-Medaille der Stadt Köln[51]
- 1968: Bernhard-Harms-Preis des Instituts fĂŒr Weltwirtschaft Kiel.[52]
- 1969: GroĂkreuz des Gregoriusordens durch Papst Paul VI.
- 1975: GroĂes Silbernes Ehrenzeichen am Bande fĂŒr Verdienste um die Republik Ăsterreich[53]
- 1976: Ehrenvorsitz der Deutsche Bank AG
- ????: Ehrenvorsitzender von AufsichtsrÀten
- 1977: EhrenbĂŒrgerschaft von Argentinien
- 1979: Gran Oficial de la Orden de Bernardo OâHiggins
- 1979: Order of Good Hope der Republik SĂŒdafrika
- 1980: GroĂkreuz des Ordens von Oranien-Nassau der Niederlande
- 1982: Ehrenring der Görres-Gesellschaft
- 1984: Order of Al Hussein bin Ali des Königreichs Jordanien
- 1986 hatte er bereits mehrere Ehrendoktortitel erhalten[54]
- 1988: GroĂkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
- 1990: Hessischer Verdienstorden
- 1991: EhrenbĂŒrger der Stadt Frankfurt am Main
- 1992: Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Konrad Fuchs: Hermann Josef Abs. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 16, Bautz, Herzberg 1999, ISBN 3-88309-079-4, Sp. 2â6.
- âBraunbuchâ. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Westberlin. Staat, Wirtschaft, Verwaltung, Armee, Justiz, Wissenschaft. Hrsg.: Nationalrat der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland. Dokumentationszentrum der Staatlichen Archivverwaltung der DDR. Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1968.
- Wolfgang Klötzer (Hrsg.): Frankfurter Biographie. Personengeschichtliches Lexikon. Erster Band. AâL (= Veröffentlichungen der Frankfurter Historischen Kommission. Band XIX, Nr. 1). Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7829-0444-3, S. 9â10.
- Reichshandbuch der Deutschen Gesellschaft â Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. 1. Band. Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, S. 4 (Mikrofiche-Ausgabe: Saur, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-598-30664-4).
- Lothar Gall: A man for all seasons? Hermann Josef Abs im Dritten Reich. In: Zeitschrift fĂŒr Unternehmensgeschichte, 1998, Band 43, S. 1â53. ISSN 0342-2852.
- Tim Schanetky: Unternehmer: Profiteure des Unrechts. In: Norbert Frei (Hrsg.): Karrieren im Zwielicht â Hitlers Eliten nach 1945. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-593-36790-4.
- Lothar Gall: Der Bankier Hermann Josef Abs. Eine Biographie. Beck, MĂŒnchen 2004, ISBN 3-406-52195-9.
- Josef Niesen: Bonner Personenlexikon. Bouvier, Bonn 2007, ISBN 978-3-416-03159-2.
- Christopher Kopper: Bankiers unterm Hakenkreuz. DTV, 2008, ISBN 978-3-423-34465-4.
- Yorck Dietrich: Hermann Josef Abs (1901â1994). In: JĂŒrgen Aretz, Rudolf Morsey, Anton Rauscher (Hrsg.): Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts. Band 8. Aschendorff Verlag, MĂŒnster 1997, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 299â310 (aschendorff-buchverlag.de).
Filme, FilmbeitrÀge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gerolf Karwath: Hitlers Eliten nach 1945. Teil 3: Unternehmer â Profiteure des Unrechts. Regie: Holger Hillesheim. SĂŒdwestrundfunk (SWR, 2002).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und ĂŒber Hermann Josef Abs im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Zeitungsartikel ĂŒber Hermann Josef Abs in den Historischen Pressearchiven der ZBW
- Abs, Hermann Josef. Hessische Biografie. (Stand: 6. Januar 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Alexander NĂŒtzenadel: Abs, Hermann (Josef). In: NDB-online, 1. Juli 2023.
- Abs, Hermann J. im Frankfurter Personenlexikon
- Gruft der Familie Abs in der Friedhofskapelle St. Gertrudis in Oedingen. knerger.de
- Artikel-Dossier zu Hermann Josef Abs. Spiegel Online.
- Artikel-Dossier zu Hermann Josef Abs. Zeit Online
- Nachlass von Hermann Josef Abs
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Frankfurter Personenlexikon.
- â 05. Februar 2009 â Vor 15 Jahren: Hermann Josef Abs stirbt in Bad Soden. WDR, abgerufen am 29. Juli 2025.
- â Abs, Josef. In: Georg Wenzel: Deutscher WirtschaftsfĂŒhrer. LebensgĂ€nge deutscher Wirtschaftspersönlichkeiten. Ein Nachschlagebuch ĂŒber 13000 Wirtschaftspersönlichkeiten unserer Zeit. Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg/Berlin/Leipzig 1929, DNB 948663294.
- â Alexander NĂŒtzenadel: Abs, Hermann Josef. In: NDB-online, 1. Juli 2023.
- â a b Bernt Engelmann: Meine Freunde, die Manager. dtv, MĂŒnchen 1969, S. 57.
- â a b c d Hermann Josef Abs. In: WHO is WHO. Abgerufen am 11. Dezember 2006.
- â a b Bernt Engelmann: Meine Freunde, die Manager. dtv, MĂŒnchen 1969, S. 58.
- â Lothar Gall: Der Bankier Hermann Josef Abs. Eine Biographie. C. H. Beck, MĂŒnchen 2006, ISBN 3-406-54738-9, S. 119, 129, 135.
- â Heimat-AdreĂbuch Kreis Ahrweiler 1965/66: nach amtlichen Unterlagen, ZDB-ID 609747-9, Born-Verlag, Wuppertal 1965, S. XIV/1. (ub.uni-koeln.de)
- â Einwohner-AdreĂbuch Gemeinde Grafschaft 1993: nach amtlichen Unterlagen, ZDB-ID 3181084-6, Stadtplan- und AdreĂbuch-Verlag Ernst Otto Kasper, Rösrath 1993, Namenverzeichnis S. 1.
- â GeschĂ€ftsbericht fĂŒr 1937. (PDF) Deutsche Bank, 6. April 1938, S. 15, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 27. Januar 2016; abgerufen am 26. Januar 2016.
- â Christa Zöchling: Mythos Rothschild: Der mĂ€rchenhafte Aufstieg eines Ghettojuden. In: www.profil.at. 13. Oktober 2018, abgerufen am 3. Februar 2026.
- â OMGUS: Ermittlungen gegen die Deutsche Bank. Herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger. Greno Verlagsgesellschaft, Nördlingen; 544 Seiten
- â Harold James: Die Deutsche Bank im Dritten Reich. 2003, S. 130.
- â Harold James: Die Deutsche Bank und die âArisierungâ. C. H. Beck, 2001, S. 90 ff.
- â Christopher Kopper: Bankiers unterm Hakenkreuz. DTV, 2008, ISBN 978-3-423-34465-4.
- â Deutsche Bank will rauben. In: Der Spiegel. Nr. 36, 1985, S. 68â72 (online).
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- â Aktie der Pittler AG
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| VorgÀnger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Alois Hundhammer | 1971â1985 | Johannes Binkowski |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Abs, Hermann Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bankmanager, Statthalter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem |
| GEBURTSDATUM | 15. Oktober 1901 |
| GEBURTSORT | Bonn |
| STERBEDATUM | 5. Februar 1994 |
| STERBEORT | Bad Soden am Taunus |
- Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)
- Angestellter Leiter eines Kreditinstituts
- Person (I.G. Farben)
- Person (Deutsche Bank AG)
- TrÀger des Staatspreises des Landes Nordrhein-Westfalen
- TrĂ€ger des Bundesverdienstkreuzes (GroĂkreuz)
- TrĂ€ger des GroĂen Silbernen Ehrenzeichens am Bande fĂŒr Verdienste um die Republik Ăsterreich
- TrĂ€ger des Gregoriusordens (GroĂkreuz)
- TrĂ€ger des Ordens von Oranien-Nassau (GroĂkreuz)
- TrĂ€ger des Ordens Bernardo OâHiggins
- TrÀger des Bayerischen Verdienstordens
- TrÀger des Hessischen Verdienstordens
- EhrenringtrÀger der Görres-Gesellschaft
- EhrenbĂŒrger von Frankfurt am Main
- Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken
- Statthalter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)
- Kollarritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)
- Mitglied der Bankiersfamilie Schnitzler
- Deutscher
- Geboren 1901
- Gestorben 1994
- Mann
