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Helmut Kickton

Helmut Kickton (* 28. Juni 1956 in Köln) ist ein deutscher Kirchenmusiker.

Leben

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Familie

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Helmut Kickton wurde in Köln als Sohn einer Juristen- und Verlegerfamilie geboren. Er ist Urenkel von Hermann Julius Rudolf Kickton sowie Enkel von Hermann Kickton und Ewald Schawe. Er ist verwandt mit dem Kirchenbaumeister Arthur Kickton, der Komponistin Erika Kickton, dem Chemiker Louis Arthur Kickton und dem Autor Thomas Le Blanc. Kirchenmusikalisch tÀtige Vorfahren waren der Königsberger Kantor Georg Riedel und der Lieddichter Jakob Ebert. Er ist mit der Kirchenmusikerin Doris Kickton verheiratet, mit der er zwei Kinder hat.[1][2][3]

Ausbildung

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Nach erstem Orgelunterricht bei Klaus Germann besuchte er die Rheinische Musikschule in Köln, seine Lehrer waren dort Elisabeth Wangelin-Buschmann und Gerhard Bork.[4] Nach dem Abitur[5] begann wĂ€hrend des Zivildiensts eine vierjĂ€hrige autodidaktische Phase, wĂ€hrend der er sich schwerpunktmĂ€ĂŸig mit sinfonischer Orgelmusik aus Frankreich beschĂ€ftigte. Gegen Ende dieser Zeit konzertierte er mehrfach, wobei ihm der Rezensent Gerd-Heinz Stevens eine „unglaubliche VirtuositĂ€t“ attestierte.[6] Ab 1980 studierte er Evangelische Kirchenmusik an der Robert Schumann Hochschule in DĂŒsseldorf bei Hans-Dieter Möller, Hartmut Schmidt und Alberte Brun. Er legte das A-Examen 1986 mit Auszeichnungen im Fach Orgelimprovisation und fĂŒr die wissenschaftliche Hausarbeit im Fach Musikgeschichte ab.[7] Im folgenden Jahrzehnt erwarb er autodidaktisch grundlegende Kenntnisse im Spiel von ĂŒber 40[8] Streich- und Blasinstrumenten, darunter Violine, Bratsche, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Altsaxophon, Trompete, Posaune, Euphonium sowie im Falsettgesang.

BerufstÀtigkeit

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Freiluftkonzert auf dem GelÀnde der Stiftung

Kickton begann 1973 seine TĂ€tigkeit als Organist im Krankenhaus Köln-Merheim. Nach einer kĂŒrzeren Anstellung als nebenamtlicher Organist und Chorleiter in MĂŒlheim (Köln) wirkte er von 1976 bis 1983 an der Jesus-Christus-Kirche und im Evangelischen Krankenhaus in Köln-Kalk.[9] Es folgten drei Berufsjahre in DĂŒsseldorf-Gerresheim.[10]

Seit 1987 ist er Kantor der Stiftung kreuznacher diakonie und entwickelte dort die Kreuznacher-Diakonie-Kantorei zu einer Integrativen Kantorei. Diese Integrative Kantorei bestand aus einer Schola, einem gemischten Chor und einem Vokalensemble. Die Schola, vorwiegend mit Heimbewohnern der Stiftung kreuznacher diakonie besetzt, pflegte den regelmĂ€ĂŸigen liturgischen Wechselgesang der Sonntagsgottesdienste sowie einfache LiedsĂ€tze. Das Repertoire des gemischten Chors bestand aus Werken der klassischen Kirchenmusik. Die Vokalsolisten fĂŒhrten bei Kantaten und Messen die Arien und Rezitative aus. Daneben sangen sie auch Chorwerke in solistischer Besetzung. Die AuffĂŒhrungen der Chöre wurden von den Streichern, Holz- und BlechblĂ€sern der Kantorei begleitet, welche sich in gesonderten Proben als Streichorchester und BlĂ€serchor trafen. Am 1. Mai 2022 wurde die Kantorei wegen Erreichens der Regelaltersgrenze des Kantors in reduzierter Form unter seiner weiteren Leitung in eine Projektkantorei umgewandelt.[11][12]

Neben seiner TĂ€tigkeit als Organist pflegt er das solistische Spiel auf Violine,[13][14] Cembalo,[15] Blockflöte,[16][17] Posaune[18] und Dudelsack.[19][20] Die Lokalpresse bescheinigte ihm bei seinen Auftritten virtuoses Violinspiel[21] und „Höchstleistung auf der Blockflöte“.[22] Im Rahmen seiner Kantorei wirkt er auch als Bratschist,[23] Cellist,[24] Kontrabassist, Gitarrist,[25] Lautenist,[26] Paukist[27] und Euphoniumspieler mit. Als EnsemblesĂ€nger (Bassbariton) begleitet er sich in der Regel auf dem Violoncello oder Kontrabass.[28] Seit 2005 leitet und spielt er die winterliche Kirchenmusik- und Orgelreihe Kirchentöne. Bedingt durch die EinschrĂ€nkungen wĂ€hrend der COVID-19-Pandemie verlagerte er den Schwerpunkt seiner Arbeit ab MĂ€rz 2020 hin zu Freiluftmusiken mit dem Dudelsack auf dem GelĂ€nde der Stiftung kreuznacher diakonie.[29]

Als Kantor im Ruhestand ist er weiter in Teilzeit fĂŒr die Stiftung kreuznacher diakonie als Kirchenmusiker tĂ€tig.[30]

FĂŒr seine Dienste in Kirche und Diakonie wurde ihm 2000 das Goldene Kronenkreuz verliehen.[31]

Soziales Engagement

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Leitbilder seines Wirkens sind Inklusion und Vielfalt.[32] In seiner Integrativen Kantorei musizieren Menschen aus verschiedenen Lebenswirklichkeiten mit Singstimmen und Instrumenten gleichberechtigt zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt der Kantoreiarbeit ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Seine Konzertveranstaltungen sind stets zu freiem Eintritt und fördern mit ihren Kollekten karitative Projekte, darunter die Bad Kreuznacher Hospizarbeit sowie eine Einrichtung fĂŒr obdachlose Frauen.[33] Die Nutzung der Notenausgaben des Kantoreiarchives ist ebenfalls kostenlos.[34]

Orgelkunst

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Orgel der Diakoniekirche

Kickton ist gleichermaßen auf die Genres Orgelimprovisation und Orgelliteraturspiel spezialisiert. Die zur VerfĂŒgung stehenden Ton- und Notendokumente weisen bei seinen Werken eine stilistische NĂ€he zur französischen Orgelkunst des 20. Jahrhunderts auf. RegelmĂ€ĂŸig werden virtuose Elemente des französischen Toccatenstils eingesetzt. Die Tonsprache reicht von tonalen KlĂ€ngen ĂŒber Klangmixturen bis zu Modi von Olivier Messiaen. Es finden sich Techniken der Polyphonie wie EngfĂŒhrung, Augmentation und Diminution, die bei Improvisationen in lockerer Weise, bei Kompositionen in eher komplexen ZusammenhĂ€ngen eingesetzt werden. In der Fuge 1994 treten u. a. Augmentationen im VerhĂ€ltnis 5/4 und Diminutionen im VerhĂ€ltnis 3/4 auf.[35] Bei dem StĂŒck Rockludium (Kofferwort aus Rock und PrĂ€ludium) wurden Stilelemente der Rockmusik verarbeitet.

Als Interpret hat Kickton ebenfalls einen Schwerpunkt auf französischer Orgelmusik. Angefangen bei der französischen Orgelmusik des Barock, wo er sich schon in seiner Examensarbeit („Der Tanz als stilbildendes Element der französischen Orgelmusik der 17. und 18. Jahrhunderts“) mit den Fragen zur Interpretation von Werken von Komponisten wie François Couperin und Louis-Nicolas ClĂ©rambault beschĂ€ftigte.

1997 legte er eine der frĂŒhesten deutschen Einspielungen des wegen seiner technischen Schwierigkeit zunĂ€chst als „unspielbar“ geltenden Werkes PrĂ©lude et fugue en si majeur von Marcel DuprĂ© vor. Seine Interpretation im vorgeschriebenen Legato absolu entspricht mit 6:06 Minuten Ă€ußerst genau den zwei Tempoangaben des Komponisten. Laut Angaben der Videobeschreibung wurde das Werk ohne Orgelschuhe interpretiert.[36]

In seiner Schrift Neue geistliche Lieder: Gitarre, Klavier oder doch die Orgel? plĂ€diert er fĂŒr einen differenzierten Einsatz der Orgel bei Neuen Geistlichen Liedern. Er versteht sie als ein vielseitiges Instrument, das Melodie, Harmonie, Bass und Rhythmus zugleich transparent abbilden und so den Gemeindegesang nachhaltig unterstĂŒtzen kann.[37]

Instrumentaler Mittelpunkt der letzten dreißig Jahre waren vorwiegend die zwei Beckerath-Orgeln der Diakoniekirche in Bad Kreuznach. Eine zweimanualige Hausorgel, ebenfalls von Beckerath, befindet sich seit 1991 im Besitz des Musikers.[38]

Historische AuffĂŒhrungspraxis

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Solisten der kreuznacher-diakonie-kantorei (Kantor am Streichbass)

Im Verlauf seiner beruflichen Laufbahn profilierte sich Kickton als innovativer Vertreter der historisch informierten AuffĂŒhrungspraxis: Beim Rheinischen Kirchenmusikfest Pfingsten 2000 musizierte die Kreuznacher-Diakonie-Kantorei wĂ€hrend eines Workshops in der Diakoniekirche unter seiner Leitung eine Bachkantate in solistischer Vokalbesetzung, bei der das Ensemble der Solisten vor dem Orchester stand. Im Dezember desselben Jahres fĂŒhrte sie auf Ă€hnliche Weise eine ganze Kantate aus dem Weihnachtsoratorium von Bach auf.[39][40] Im Dezember 2002 sang die gesamte Kantorei mit etwa 20 SĂ€ngern vor dem Orchester stehend eine Kantate von Georg Philipp Telemann.[41] Diese AuffĂŒhrung wurde fotografisch dokumentiert, eine Bildcollage der AuffĂŒhrung war ab Januar 2003 bis zum Jahr 2010 an exponiertem Platz der Kantorei-Webseite zu sehen.[42][43] Die Zahl der Besucher dieser Webseite lag im Jahr 2006 bei ĂŒber eintausend pro Tag.[44] 2025 erlĂ€uterte der Musiker seine BeweggrĂŒnde fĂŒr die historische Aufstellung in der Zeitung Chorzeit des Deutschen Chorverbandes. Die nĂ€here Aufstellung zum Publikum wĂŒrde die VerstĂ€ndlichkeit der Texte sowie die Wahrnehmung der nonverbalen Äußerungen des Chores verbessern.[45]

In seiner Schrift Der Bass im Chor weist er auf die Bedeutung eines krĂ€ftigen Basses in der Vokalmusik der Renaissance und des Barocks hin und fĂŒhrt Musiktheoretiker wie Konrad von Zabern, Silvestro Ganassi und Michael Praetorius an. Bei Chören mit SĂ€ngern ohne ausreichende Tessitur fĂŒr den Bass empfiehlt und praktiziert er, wie von Marin Mersenne und Michael Praetorius angeregt, die VerstĂ€rkung der SĂ€nger durch ein Instrument der Basslage.[46] Des Weiteren behandelt er in mehreren schriftlichen BeitrĂ€gen die Problematik unvollstĂ€ndig besetzter Chöre, die nicht als gemischter Chor auftreten können, etwa Frauen-, Kinder- und Jugendchöre. Unter RĂŒckgriff auf die AuffĂŒhrungspraxis der Alten Meister legt er methodische AnsĂ€tze dar, mit deren Hilfe sich unter Verwendung moderner Instrumentalbesetzungen – beispielsweise von Streichern sowie Holz- und BlechblĂ€sern – vollstimmige ChorsĂ€tze auch mit ein- oder zweistimmig besetzten Chören realisieren lassen.[47][48][49]

Kickton spielt neben modernen Streichinstrumenten auch Barockvioline,[50] Barockviola und Barockcello.[51] Seine Geigen spielt er in verschiedenen historischen Kammertönen. Neben dem heute ĂŒblichen Stimmton in 440 Hz praktiziert er auch Stimmungen mit tiefgestelltem Steg und langer Mensur zu 34 cm im tiefen französischen Kirchenton in 392 Hz[52] sowie im hohen Chorton mit kurzer Halsmensur in 490 Hz.[53] Seine E-Saiten fertigt er zum Teil selber aus Seide oder Kunstseide.[54] Beim Mitspielen von Vokalmusik des a-cappella-Repertoires durch Streichinstrumente postuliert er ein „vokales Streicherspiel“, bei dem der Streicher möglichst aus einzelnen Stimmen mit textierten Chornoten spielt und diese Stimme mit dem entsprechenden Affekt, den passenden Betonungen, Interpunktionen und Artikulationen („Kosonantische Artikulation“) gestaltet. Er weist außerdem auf die Bedeutung der Mikroprosodie im Einzelstrich hin.[55]

Werke

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Digitale Noteneditionen

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Digitales Choralbuch auf einem Tablet

Als Herausgeber von kostenlosen Noten (Free Sheet Music) im Internet erlangte er einen weltweiten Bekanntheitsgrad.[56] Sein 2002 eröffnetes Kantoreiarchiv[57] umfasst inzwischen mehr als 20.000[58] Notendateien (PDF) fĂŒr Chor, Chor und Orchester, Orchester, BlechblĂ€ser, Blockflöten, Kammermusik, Orgel und Dudelsack. Der Schwerpunkt des Archivs liegt bei Werken des Barocks fĂŒr Chor und Orchester. Das vorliegende Material umfasst neben einigen Urtexteditionen ĂŒberwiegend fĂŒr den praktischen Gebrauch eingerichtete Ausgaben. Die Bearbeitungen bestehen bei barocken Werken der Kirchenmusik oft aus einer Anpassung an moderne Chorbesetzungen durch Stimmentausch und Transposition. Bei A-cappella-Kompositionen finden sich Arrangements mit einer ausgearbeiteten Instrumentierung sowie Vor- und Zwischenspielen, teilweise in der Art eines Pasticcios. Die Notenausgaben bestehen aus Partituren, Einzelstimmen und ausgearbeitetem Generalbass. Die Zahl der Downloads pro Jahr betrug im August 2006 mehr als vier Millionen Dateien,[59] die Noten werden auch ĂŒber die Choral Public Domain Library (CPDL) und das International Music Score Library Project angeboten.

Im Jahr 2015 wurde das Notenangebot durch ein Choralbuch fĂŒr Orchester erweitert, welches ĂŒber 240 gemeinfreie ChorĂ€le und Weihnachtslieder in verschiedenen VerschlĂŒsselungen enthĂ€lt. Eine gesonderte Ausgabe der Weihnachtslieder im Querformat ist fĂŒr die Darstellung auf Laptops und Smartphones optimiert.[60] 2017 erschien eine Sammlung mit 40 InstrumentalsĂ€tzen zu deutschen Volksliedern und 2018 ein weiteres Choralbuch mit 260 dreistimmigen LiedsĂ€tzen in beliebiger Besetzung. Im Jahr 2020 folgte ein weiteres Choralbuch sowie eine Weihnachts- und Volksliedersammlung mit BegleitsĂ€tzen zu zwei Stimmen fĂŒr verschiedene Instrumentenkombinationen.[61] Des Weiteren erschien 2020 ein Choralbuch fĂŒr Dudelsack.

Schriften

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  • Der Tanz als stilbildendes Element der französischen Orgelmusik der 17. und 18. Jahrhunderts. A-Examensarbeit, 1986.
  • Vom Kopf auf die FĂŒĂŸe stellen. Zeitschrift „Chorzeit“, Januar 2025.
  • Der Bass im Chor. Kantoreiarchiv, 2025.
  • Vokal- und Blockflötenchor. Kantoreiarchiv, 2025.
  • Vokales Streicherspiel. Kantoreiarchiv, 2025.
  • Neue Wege zum Kirchenchor. Kantoreiarchiv, 2025.
  • Klassische Chormusik mit Kinderchören. Kantoreiarchiv, 2025.
  • Posaunenchor neu gedacht. Kantoreiarchiv, 2025.
  • MĂ€nnerstimmenmangel im Chor – Strategien. Kantoreiarchiv, 2025.
  • Die Gitarre als Direktionsinstrument fĂŒr Chorleiter. Kantoreiarchiv, 2025.
  • Chorprobenmethodik: Erlernen des Notentextes mit Singstimme oder Instrument? Kantoreiarchiv, 2026.
  • Besaitung von Kirchenstreichorchestern. Kantoreiarchiv, 2026.
  • Integrationschor Alte Stimmen. Kantoreiarchiv, 2026.
  • Neue geistliche Lieder: Gitarre, Klavier oder doch die Orgel? Kantoreiarchiv, 2026.[62]

Kompositionen

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  • Fuge ĂŒber zwei Kyriethemen fĂŒr Sequenzer
  • Diptychon ĂŒber Ave maris stella und Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort[63]
  • Rockludium
  • Intrade fĂŒr 6 BlechblĂ€ser ĂŒber Veni Creator Spiritus
  • Fuge ĂŒber ein Thema von GĂŒnter KĂ€rner

Tondokumente bei YouTube (Auswahl)

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Orgelmusik

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  • Virtuose Orgelmusik aus 40 Jahren. Mit Werken von Marcel DuprĂ© (PrĂ©lude et fugue en si majeur), LĂ©on BoĂ«llmann, Alexandre Guilmant und Henri Mulet.
  • Barocke Orgelmusik aus Deutschland. Mit Werken von Johann Gottfried Walther, Christian Ritter und Dieterich Buxtehude.
  • Orgeltöne 2008. Mit Werken von François Couperin, Domenico Zipoli und Helmut Kickton.

Violine

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  • Folk und Klezmer: Cantors Frolic, Battle of Aughrim, Mary, young and fair, Papirosn, Klezmeron (mit Doris Kickton, Klavier).

Kreuznacher-Diakonie-Kantorei

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kreuznacher-diakonie-kantorei
  • Kirchentöne 2012: Mit Werken von Gallus Dressler, Melchior Vulpius, Johann Walter, Michael Praetorius, Dietrich Buxtehude (Lauda Sion) und Johann Sebastian Bach (BWV 230). Kreuznacher-Diakonie-Kantorei, Konzertmitschnitte 2012.
  • Kirchentöne 2014: Motetten zu Advent und Weihnachten von Michael Praetorius, Heinrich SchĂŒtz, Johann Eccard, Franciscus de Rivulo und Eberhard Bodenschatz. Kreuznacher-Diakonie-Kantorei, Konzertmitschnitte 2014.
  • Kirchentöne 2017: Kantaten von Dieterich Buxtehude (Cantate domino, Alles, was ihr tut, Was frag ich nach der Welt, In te domine speravi, Jesu meine Freude). Kreuznacher-Diakonie-Kantorei, Konzertmitschnitte 2017.
  • Kirchentöne: Liturgische Variationen. Mit Werken von Claudio Crassini, Valentin Rathgeber, Johann Ernst Eberlin und Baldassare Galuppi.

Literatur

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  • Lebenswirklichkeiten – GrĂŒnder und Erbauer : 150. Geburtstag von Pfr. D. Hermann Hugo Reich. 100 Jahre Mutterhaus in Bad Kreuznach. 100 Jahre Kantorei Kreuznacher Diakonie; ISBN 3-935516-23-1
  • Positionspapiers zu gegenwĂ€rtigem Stand und zukĂŒnftigen Aufgaben der Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche im Rheinland

Weblinks

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Commons: Helmut Kickton â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Kantoreiarchiv bei der Stiftung kreuznacher diakonie
  • Kantoreiarchiv beim IMSLP
  • Kanal von Helmut Kickton auf YouTube
  • Orgel der Diakoniekirche
  • kickton-ahnen

Anmerkungen und Einzelnachweise

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  1. ↑ Rheinzeitung vom 14. Oktober 1998.
  2. ↑ Weitere Vorfahren waren die Theologen Urbanus Rhegius, Friedrich Deutsch, Bernhard von Sanden und Martin Heins, der Arzt und Humanist Jobus Fincelius, Johannes Scheyring sowie Johannes I. von Blankenfelde. Ahnen Kickton - Bibliothek der Westdeutschen Gesellschaft fĂŒr Familienkunde im Personenstandsarchiv BrĂŒhl, Signatur WG 9019.
  3. ↑ Die kirchliche Trauung fand am 11. Juli 1986 in Oberdreis statt. Die Predigt hielt Gustav Adolf Krieg, die Orgel spielte Hans-Dieter Möller. Archiv der Ev. Kirchengemeinde Puderbach/Oberdreis.
  4. ↑ kantoreiarchiv.imslp.eu; abgerufen am 7. MĂ€rz 2021.
  5. ↑ Helmut Kickton besuchte das Johann-Gottfried-Herder Gymnasium in Köln-Buchheim, sein MitschĂŒler war der Bandleader Helmut Zerlett. herder-koeln.de: Ehemalige Abiturjahrgang 1976 (Memento vom 17. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 17. Dezember 2014.
  6. ↑ Allgemeine Zeitung Coesfeld vom 15. MĂ€rz 1979.
  7. ↑ Helmut Kickton: Der Tanz als stilbildendes Element der französischen Orgelmusik des 17. und 18. Jahrhunderts, Robert-Schumann-Hochschule DĂŒsseldorf 1986.
  8. ↑ offene tĂŒr(PDF) (Memento vom 18. Oktober 2016 im Internet Archive), Das Magazin der Stiftung kreuznacher diakonie, 82. Jahrgang 3/2016 ISSN 0942-2552
  9. ↑ 100 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Köln-Kalk. Festschrift 1977, herausgegeben im Auftrag des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Köln-Kalk.
  10. ↑ Aus dem evangelischen Gerresheim. Drei-Kirchen-Rundblick. Ausgabe Juni 1984 S. 8.
  11. ↑ Der Mann der tausend Noten - Kantor Helmut Kickton mit feierlichem Gottesdient in den Unruhestand geleitet. In: nahe-glan.ekir.de. 7. Juni 2022, abgerufen am 20. Juni 2022. 
  12. ↑ Lebenslauf bei IMSLP. Abgerufen am 8. Mai 2022
  13. ↑ Allgemeine Zeitung vom 12. Februar 2010 (Memento vom 1. MĂ€rz 2010 im Internet Archive)
  14. ↑ Offene TĂŒr, Magazin der kreuznacher diakonie Ausgabe Dezember 2012.
  15. ↑ Oeffentlicher Anzeiger vom 23. August 1991.
  16. ↑ Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach vom 7. Juni 2006.
  17. ↑ Die Dunkelkeit erhellen (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) In: Allgemeine Zeitung (Mainz) vom 23. Oktober 2013
  18. ↑ Youtube, abgerufen am 24. Dezember 2015.
  19. ↑ Allgemeine Zeitung Mainz, Ausgabe Bad Kreuznach vom 11. April 2020 S. 12.
  20. ↑ Allgemeine Zeitung vom 12. Dezember 2013.
  21. ↑ Öffentlicher Anzeiger vom 25. Juni 2002.
  22. ↑ Allgemeine Zeitung vom 7. Juni 2006.
  23. ↑ Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach vom 12. MĂ€rz 1999.
  24. ↑ Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach vom 25. April 2006.
  25. ↑ Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach vom 30. April 2008.
  26. ↑ Allgemeine Zeitung vom 13. Dezember 2017.
  27. ↑ Dr. Frank Gottschald in der Allgemeinen Zeitung (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) vom 7. Dezember 2011
  28. ↑ Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach Dezember 1992.
  29. ↑ Allgemeine Zeitung vom 11. April 2020: StadtgesprĂ€ch Hilfsbereitschaft und Hoffnung.
  30. ↑ www.kreuznacherdiakonie.de
  31. ↑ Öffentlicher Anzeiger vom 25. November 2000. „LangjĂ€hrige Diakonie-Mitarbeiter mit Kronenkreuz ausgezeichnet“.
  32. ↑ Öffentlicher Anzeiger vom 9. Juni 2022.
  33. ↑ Chrismon plus Rheinland. Ausgabe 08/04 S. 73.
  34. ↑ Positionspapier zu gegenwĂ€rtigem Stand und zukĂŒnftigen Aufgaben der Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Abgerufen am 25. Juli 2022.
  35. ↑ kantoreiarchiv.imslp.eu. Abgerufen am 14. Juli 2011.
  36. ↑ Klangdatei bei YouTube. Abgerufen am 14. Juli 2022.
  37. ↑ Neue geistliche Lieder: Gitarre, Klavier oder doch die Orgel? Kantoreiarchiv 2026.
  38. ↑ Weltopusliste Beckerath-Orgelbau. Abgerufen am 14. Juli 2022.
  39. ↑ Öffentlicher Anzeiger (Rhein-Zeitung) vom 14. Dezember 2000: „Laienmusiker ĂŒberzeugten“.
  40. ↑ Allgemeine Zeitung Ausgabe Bad Kreuznach, Dezember 2000: „Das Konzept ĂŒberraschte“.
  41. ↑ kantoreiarchiv.imslp.eu. Abgerufen am 29. MĂ€rz 2021.
  42. ↑ Webarchive Januar 2003.
  43. ↑ Webarchive August 2010.
  44. ↑ Webarchive 2006.
  45. ↑ Chorzeit. Ausgabe Januar 2025.
  46. ↑ Der Bass im Chor
  47. ↑ Klassische Chormusik mit Kinderchören.
  48. ↑ Neue Wege zum Kirchenchor.
  49. ↑ Vokal- und Blockflötenchor.
  50. ↑ Allgemeine Zeitung vom 27. November 2013.
  51. ↑ Konzertmitschnitt bei YouTube. Abgerufen am 15. Juni 2022.
  52. ↑ YouTube-Video. Abgerufen am 25. Juli 2022.
  53. ↑ YouTube-Video. Abgerufen am 25. Juli 2022.
  54. ↑ Dr. Frank Gottschald: „Kirchentöne mit Kunstseide“. Allgemeine Zeitung vom 27. November 2013.
  55. ↑ Vokales Streicherspiel.
  56. ↑ Music Publishers' International Ismn Directory, S. 277, K. G. Saur Verlag GmbH & Company 2003 ISBN 3-598-22260-2.
  57. ↑ Noten im Internet, neue musikzeitung 2002/11.
  58. ↑ kantoreiarchiv.imslp.eu; abgerufen am 9. Oktober 2020.
  59. ↑ Webarchive.
  60. ↑ Öffentlicher Anzeiger vom 9. Juni 2015.
  61. ↑ „Wo zwei und nicht drei“; abgerufen am 29. Januar 2021.
  62. ↑ kantoreiarchiv.imslp.eu/archiv/Schriften
  63. ↑ John Henderson: A directory of composers for organ. S. 391. 2005
Normdaten (Person): Wikipedia-Personensuche | Kein GND-Personendatensatz. Letzte ÜberprĂŒfung: 13. Mai 2023.
Personendaten
NAME Kickton, Helmut
KURZBESCHREIBUNG deutscher Kirchenmusiker
GEBURTSDATUM 28. Juni 1956
GEBURTSORT Köln
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Kategorien:
  • Kirchenmusiker (Köln)
  • Orgelimprovisator (20. Jahrhundert)
  • Orgelimprovisator (21. Jahrhundert)
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