Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. WeltenzyklopÀdie
  2. Hans Modrow
Hans Modrow 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Hans Modrow (1999)

Hans Modrow (IPA: [ˈmo:dro:]; * 27. Januar 1928 in Jasenitz, Kreis Randow, Provinz Pommern; † 10. Februar 2023 in Berlin) war ein deutscher Politiker (Die Linke, zuvor PDS, SED). Er war langjĂ€hriger Erster SekretĂ€r der Bezirksleitung der SED im Bezirk Dresden und 1989 kurzzeitig Mitglied des PolitbĂŒros.

WĂ€hrend der Wende und friedlichen Revolution vom 13. November 1989 bis zum 12. April 1990 war er der letzte Vorsitzende des Ministerrats der Deutschen Demokratischen Republik und somit Chef der Regierung Modrow. SpĂ€ter war er Mitglied des Deutschen Bundestages und des EuropĂ€ischen Parlaments. Er war Ehrenvorsitzender der PDS und Vorsitzender des Ältestenrates der Nachfolgepartei Die Linke.

Jugend und Ausbildung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der als Sohn eines Seemanns und BĂ€ckers[1] geborene Modrow wurde von 1942 bis 1945 bei der Hydrierwerke Pölitz AG zum Maschinenschlosser ausgebildet und 1945 mit 17 Jahren in den Volkssturm eingezogen.[2] Als Kriegsgefangener der Sowjetunion besuchte er eine Antifa-Schule. Er kehrte 1949 aus der Kriegsgefangenschaft nach Deutschland zurĂŒck und arbeitete als Maschinenschlosser im Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“ Hennigsdorf. Von 1949 bis 1961 engagierte er sich in Brandenburg, Mecklenburg und Berlin fĂŒr die Freie Deutsche Jugend (FDJ).[3] Er wurde Mitglied der SED und des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes. 1952/53 besuchte er die Komsomol-Hochschule in Moskau. Er absolvierte von 1954 bis 1957 ein Fernstudium an der Parteihochschule „Karl Marx“ der SED und schloss mit dem Diplom in Marxismus-Leninismus ab. Von 1959 bis 1961 folgte ein Fernstudium an der Hochschule fĂŒr Ökonomie Berlin „Bruno Leuschner“, das zum Abschluss als Diplom-Wirtschaftler fĂŒhrte. An der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin verfasste er mit Rainer Falke seine Doktorarbeit.[4] 1966 wurde er zum Dr. rer. oec. promoviert.

Politik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übernahme erster Funktionen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1949 bis 1951 war Modrow Abteilungsleiter und SekretĂ€r des FDJ-Landesvorstands Brandenburg, anschließend FDJ-Landesvorsitzender in Mecklenburg. Er gehörte von 1951 bis 1952 dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern an.[5]

Nach dem Besuch der Komsomol-Hochschule wurde Modrow 1953 1. SekretÀr der FDJ-Bezirksleitung Berlin und SekretÀr des FDJ-Zentralrates. Des Weiteren war er ab 1954 Mitglied der Bezirksleitung Berlin der SED und wurde auf dem V. Parteitag der SED 1958 Kandidat des ZK der SED.

Im Dezember 1957 rĂŒckte Modrow fĂŒr Karl-Heinz Kniestedt in die Volkskammer nach. Er blieb bis zum Ende der DDR im Jahr 1990 Mitglied, bis 1976 als Berliner Vertreter.

SED-Apparat

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 1961 wechselte er als 1. SekretĂ€r der Kreisleitung Berlin-Köpenick in den SED-Apparat. Im selben Jahr wurde er zudem Mitglied des ZK der SED, was er bis zu dessen RĂŒcktritt im Dezember 1989 blieb. Nach seiner Promotion stieg er 1967 in das Sekretariat der SED-Bezirksleitung Berlin auf, zustĂ€ndig fĂŒr Agitation und Propaganda.

1971 wechselte Modrow in den ZK-Apparat, wo er von 1971 bis 1973 als Abteilungsleiter fĂŒr Agitation fungierte. Er folgte auf Werner Lamberz, der zum ZK-SekretĂ€r fĂŒr Agitation aufgestiegen war. Als Abteilungsleiter fĂŒhrte Modrow die „Donnerstag-Argus“ ein, bei dem Pressevertreter wöchentlich bezĂŒglich ihrer Berichterstattung angeleitet wurden. Heinz Geggel, Modrows Nachfolger, fĂŒhrte diese Praxis der Presselenkung bis zur Wende fort.[6]

1973 wurde Modrow als Teil eines grĂ¶ĂŸeren Personalumbaus nach dem Tod Walter Ulbrichts als Erster SekretĂ€r der Bezirksleitung der SED in Dresden eingesetzt.[7][8] Diese Abordnung „in die Provinz“ wird als Reaktion auf Modrows kritische Haltung innerhalb der Partei gesehen.[8] Sein VorgĂ€nger Werner Krolikowski ĂŒbernahm den Posten des ZK-SekretĂ€rs fĂŒr Wirtschaft von GĂŒnter Mittag.

Im Gegensatz zu anderen SpitzenfunktionÀren der SED galt Modrow als integer, sein persönlicher Lebensstil blieb bescheiden. In seiner Zeit als Erster SekretÀr der SED im Bezirk Dresden wohnte er mit seiner Familie beispielsweise in einer Dreizimmerwohnung im Zentrum von Dresden.[9] Nicht eindeutig ist seine Haltung zu dem sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow und dessen Kurs der Perestroika und Glasnost in der Sowjetunion.

Im Jahr 1987 war er in einem dann nicht durchgefĂŒhrten sowjetischen Plan als Nachfolger fĂŒr Erich Honecker vorgesehen.[10][11]

Friedliche Revolution

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach seiner Wahl zum Regierungschef, 13. November 1989

Am 3. Oktober 1989 ließ Modrow 1320 Dresdner festnehmen, die bei der Durchfahrt der FlĂŒchtlingszĂŒge aus Prag demonstriert hatten. Am 13. Oktober 1989 legte die Dresdner PolizeifĂŒhrung unter seinem Kommando einen detaillierten Geheimplan zur UnterdrĂŒckung der BĂŒrgerunruhen vor.[12][13] Bereits zuvor hatte er am 22. September 1989 nach Forderungen Honeckers „die konsequente Isolierung aller konterrevolutionĂ€ren KrĂ€fte“ angeordnet.[14] GemĂ€ĂŸ seinen eigenen Schilderungen 1991 hatte er versucht, die seiner Ansicht nach „unsinnige Entscheidung“, die ZĂŒge durch die DDR zu fĂŒhren, rĂŒckgĂ€ngig zu machen.[15]

Am 8. November 1989 wurde Modrow Mitglied des PolitbĂŒros des ZK der SED und im Dezember stellvertretender Vorsitzender der in SED-PDS umbenannten Partei. Am 13. November wurde er in der Volkskammer als Nachfolger Willi Stophs mit einer Gegenstimme (Margot Honecker) zum Vorsitzenden des Ministerrates der DDR gewĂ€hlt.[16] Seine Regierung wurde am 18. November vereidigt.

In einem GesprĂ€ch am 3. Dezember 1989 mit unter anderem Wolfgang Berghofer und Markus Wolf sagte Modrow laut Berghofer: „Genossen, wenn wir die Partei retten wollen, brauchen wir Schuldige.“ Auf Berghofers Erwiderung: „Die Schuldigen sind wir“ habe Modrow geantwortet, das könne man so nicht sehen. Die Massen mĂŒssten schnell einen Verantwortlichen prĂ€sentiert bekommen. „Das kann nicht die SED sein.“ Der Schuldige solle das Ministerium fĂŒr Staatssicherheit sein. Wolf sei daraufhin aufgesprungen und habe protestiert: „Hans, wir – Schild und Schwert der Partei – haben doch nie etwas ohne Befehle von euch gemacht.“ Als „hauptverantwortliche Person fĂŒr die Misere“ schlug Modrow laut Berghofer Alexander Schalck-Golodkowski vor.[17][18][19][20][21]

Bei einem Besuch Modrows in Moskau am 30. Januar 1990 erklĂ€rte ihm Michail Gorbatschow, dass die „Vereinigung der Deutschen“ von ihm nicht in Zweifel gezogen werde. Modrow ĂŒbergab ihm einen Wunschkatalog, den Gorbatschow in die Verhandlungen mit seinen westlichen Partnern einbringen sollte. In der Folge bekannte sich Modrow und mit ihm die ParteifĂŒhrung der SED-PDS in einer ErklĂ€rung zur „Gemeinsamkeit der deutschen Nation“.[22] Am 5. Februar 1990 nahm Modrow Vertreter der neuen oppositionellen Gruppierungen des zentralen Runden Tisches als Minister ohne GeschĂ€ftsbereiche in die Regierung auf. Es entstand die Regierung der nationalen Verantwortung.

Hans Modrow, Bundeskanzler Helmut Kohl, der Regierende BĂŒrgermeister (West-Berlin) Walter Momper (mit rotem Schal) und im Hintergrund zwischen Kohl und Momper der OberbĂŒrgermeister (Ost-Berlin) Erhard Krack wĂ€hrend der Öffnung des Brandenburger Tores am 22. Dezember 1989. Am rechten Bildrand erkennt man ferner Walter Scheel, Otto Graf Lambsdorff und Hans-Dietrich Genscher (mit grĂŒnem Mantel).

Mit dem am 7. MĂ€rz 1990, kurz vor der ersten freien Volkskammerwahl am 18. MĂ€rz 1990, verabschiedeten Modrow-Gesetz gab er DDR-BĂŒrgern die Möglichkeit, die GrundstĂŒcke, auf denen ihre HĂ€user standen, preiswert zu erwerben. Aus rechtlichen GrĂŒnden (weil z. B. die EigentĂŒmer in den Westen geflohen waren oder nicht ermittelt werden konnten) war in der DDR oftmals das Eigentum an Haus und GrundstĂŒck getrennt. Nach SchĂ€tzungen des Landesverwaltungsamtes in Weimar verursachte das Gesetz alleine in ThĂŒringen Verluste von rund 250 Millionen Mark fĂŒr Kommunen und Land. Nach Ansicht von Bernhard Vogel sind diese Verluste „fiktiv“, da GrundstĂŒcke bewertet worden seien, auf denen ein Haus stehe, das bereits einen anderen EigentĂŒmer habe.[23] Die Vereinigung der beiden deutschen Staaten bezeichnete Modrow unmittelbar vor deren Vollzug in der österreichischen Zeitung „Volksstimme“ als einen „Anschluss, bei dem die eine Seite diktierte, die andere praktisch alles hinnahm“.[24]

Verurteilung wegen WahlfÀlschung und meineidlicher Falschaussage

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Mai 1993 erhielt er vom Landgericht Dresden wegen Anstiftung zur WahlfĂ€lschung in der DDR eine Verwarnung mit Strafvorbehalt, nachdem der Bundesgerichtshof im Jahr 1992 die „Strafbarkeit der FĂ€lschung sozialistischer Kommunalwahlen in der ehemaligen DDR“ auch nach der Wiedervereinigung bejaht hatte. Im Revisionsverfahren hob der Bundesgerichtshof diese Entscheidung auf, insbesondere wegen zu weitgehender SchuldminderungserwĂ€gungen.[25][26] Eine andere Kammer des Landgerichtes verurteilte Modrow schließlich im August 1995 zu einer BewĂ€hrungsstrafe von neun Monaten und setzte eine BewĂ€hrungsauflage von 5000 DM gegen ihn fest.

1994 hob der Deutsche Bundestag Modrows ImmunitĂ€t auf und ermöglichte damit eine Anklageerhebung wegen meineidlicher Falschaussage vor dem „Sonderausschuss zur Untersuchung von Amts- und Machtmissbrauch infolge der SED-Herrschaft“. 1996 wurde Modrow fĂŒr schuldig befunden und zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe auf BewĂ€hrung verurteilt. In der Strafe war die neunmonatige BewĂ€hrungsstrafe wegen WahlfĂ€lschung enthalten.[27] Modrow hatte 1992 behauptet, er habe fĂŒr die von der SED aufgestellten Kampfgruppen der Arbeiterklasse, Volkspolizei und Stasi-Bezirksverwaltung kein Weisungsrecht besessen. Er behauptete zudem, bei den Dresdner BĂŒrgerrechts-Demonstrationen des 7./8. Oktober 1989 seien keine Kampfgruppen eingesetzt worden, und es sei ausgeschlossen, dass SED und Stasi in Dresden gegen Ausreisewillige zusammengearbeitet hĂ€tten. Seine Behauptungen wurden durch Akten widerlegt.[13]

3. Oktober 1990 bis 2006

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 3. Oktober 1990 bis 1994 war Hans Modrow Abgeordneter der PDS im Deutschen Bundestag. 1999 wurde er in das Europaparlament gewĂ€hlt. Er arbeitete dort im Ausschuss fĂŒr Entwicklungshilfe und war unter anderem fĂŒr die EU-BeitrittsgesprĂ€che mit Tschechien mitverantwortlich. Zur Europawahl 2004 trat er trotz anfĂ€nglichen Interesses nicht mehr an, da ihn der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky nach eigenen Angaben fĂŒr andere Aufgaben dringend brauchte und Modrow daher nicht mehr auf die Vorschlagsliste des Europaparteitags setzte. 2007 wurde er Vorsitzender des Ältestenrats der Partei Die Linke.

Modrow versuchte, den Schießbefehl an der DDR-Grenze zu verharmlosen, indem er ihn als eine Schusswaffengebrauchsbestimmung bezeichnete und behauptete, Ă€hnliche Bestimmungen bestĂŒnden auch in anderen LĂ€ndern.[28][29][30] So antwortete er im April 2006 auf die Frage, ob die politische FĂŒhrung der DDR nicht die Mauertoten billigend in Kauf genommen habe, dem Magazin Cicero: „Die Verantwortung fĂŒr die Toten tragen die Verantwortlichen auf beiden Seiten.“ Die DDR sei fĂŒr ihn der „Versuch einer sozialistischen Entwicklung“ gewesen, „in der auch Demokratie mit EinschrĂ€nkungen wirksam war.“[31] Die Äußerungen sorgten auch in seiner eigenen Partei fĂŒr Empörung.[32]

Kritisiert wurden ebenfalls Modrows Kontakte zu neostalinistischen Gruppen.[33]

Standpunkt zum russischen Überfall auf die Ukraine

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Beim Bundesparteitag der Linken 2018

Nach Äußerungen Modrows im MĂ€rz 2022 zum russischen Überfall auf die Ukraine erfolgte eine Neubesetzung des Ältestenrats ohne BerĂŒcksichtigung Modrows. In einem Schriftsatz an den Parteivorstand und andere Partei-Angehörige hatte Modrow zuvor „die Frage in den Raum gestellt“, ob es sich bei dem Krieg um einen Einmarsch russischer Truppen oder einen „inneren BĂŒrgerkrieg der KrĂ€fte in den neuen Ost-Staaten und faschistischen Elementen im Westen der Ukraine“ handle. Die im Widerspruch zur Position von Bundespartei und Bundestagsfraktion zum russischen Angriffskrieg stehenden Äußerungen waren auf parteiinterne Ablehnung gestoßen.[34]

Beobachtung durch BND und Verfassungsschutz

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie aus der Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, wurde Modrow vom Bundesnachrichtendienst seit 1958 und vom Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz (BfV) seit 1965 beobachtet. Die BfV-Beobachtung wurde zum 1. MĂ€rz 2013 eingestellt.[35] Nach einer Klage von Modrow gegen die teilweise Verweigerung der Aktenherausgabe kam es zu einem Vergleich im Sinne des § 106 VwGO.[36] Der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts bestĂ€tigte das Einsichtsrecht Modrows in die Akten unter der Voraussetzung, dass die Akten Ă€lter als 30 Jahre seien, das Staatswohl nicht entgegenstehe und der Schutz der Quelle nicht verletzt sei.[37][38]

Beobachtung durch das MfS

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1988 begann das Ministerium fĂŒr Staatssicherheit auf Befehl von Minister Erich Mielke nach einer Anweisung von Erich Honecker, Modrow massiv zu ĂŒberwachen und auszuspĂ€hen. Ziel war, belastendes Material zu sammeln, um Modrow wegen Hochverrats vor Gericht stellen zu können. Das geht aus BND-Unterlagen hervor, die Modrow aufgrund seiner Gerichtsklage zur Akten-Herausgabe im Mai 2018 erhielt. Die Informationen stammen von einem Stasi-ÜberlĂ€ufer – zuvor hatte sich Horst Böhm, der einstige Chef der Stasi-Bezirksverwaltung Dresden, in dessen Panzerschrank entsprechende Dokumente entdeckt worden waren, das Leben genommen.[39]

Privates

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hans Modrows Grab auf dem DorotheenstÀdtischen Friedhof in Berlin

Hans Modrow kam im Januar 1928 als drittes von vier Kindern des Seemanns Franz Modrow (1886–1958) und seiner Ehefrau Agnes Modrow, geb. Krause (1899–1989), zur Welt. Sein Bruder Franz (1924–1994) war ebenfalls Seemann.[40]

Im Jahr 1950 heiratete Hans Modrow Annemarie Straubing[41][40] Die ersten drei Kinder des Ehepaares verstarben als FrĂŒhgeburten.[40] Anschließend bekamen sie zwei Töchter, Tamara Singer (* 1955) und Irina Modrow (1962–2017).[42]

Hans Modrow starb am 10. Februar 2023 im Alter von 95 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls in einem Berliner Krankenhaus.[43] In Nachrufen wurden einerseits sein Festhalten an einem sozialistischen Gesellschaftsideal und andererseits seine Rolle als DDR-Politiker „mit einem kleinen StĂŒck kritischer Distanz zur SED“ und als letzter Ministerratsvorsitzender, als der er der Entwicklung der DDR zu einer Demokratie nicht mehr entgegenwirkte, hervorgehoben.[44][45] Zudem wĂŒrdigten etliche Nachrufe sein Eintreten fĂŒr eine friedliche Wiedervereinigung, obwohl er selbst bedauerte, dass viele Positionen zur Übernahme in das neue Deutschland nicht akzeptiert wurden wie Kinderbetreuung sowie die Anerkennung von beruflichen bzw. Studien-AbschlĂŒssen.

Am 15. MĂ€rz 2023 fand eine Trauerfeier fĂŒr Hans Modrow im VerlagsgebĂ€ude des Neuen Deutschlands am Franz-Mehring-Platz statt.[46] Vertreter der Bundesregierung nahmen nicht daran teil, privat waren jedoch Gerhard Schröder mit Ehefrau So-yeon Schröder-Kim, Egon Krenz, die Linke-Vorsitzende Janine Wissler, der BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Linken Tobias Bank, Sahra Wagenknecht sowie die Botschafter von Japan und von Nordkorea anwesend. Die Trauerrede hielt Dietmar Bartsch und der Ernst-Busch-Chor trat auf.[47] Modrows Urne wurde auf dem DorotheenstĂ€dtischen Friedhof, Dorotheengarten, Reihe 5, Grab 5 in Berlin-Mitte beigesetzt.[48][49][50][51] Er selbst hatte sich laut einem Interview im Jahr 1997 eine Seebestattung gewĂŒnscht.[52]

Veröffentlichungen (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Wie eine Jugendkontrollbrigade arbeiten soll! Berlin 1952.
  • Welche Aufgaben hat die FDJ beim Kampf fĂŒr den Sieg des Sozialismus in der DDR? Berlin 1959.
  • Als Leiter eines Autorenkollektivs: Die DDR und Japan. Berlin 1983.
  • FĂŒr ein neues Deutschland, besser als DDR und BRD. Berlin 1990.
  • mit Wolfgang Meyer: Aufbruch und Ende. Berlin 1991.
  • mit Hans-Dieter SchĂŒtt: Ich wollte ein neues Deutschland. Berlin 1998.
  • Die Perestroika – wie ich sie sehe. Persönliche Erinnerungen und Analysen eines Jahrzehntes, das die Welt verĂ€nderte. Berlin 1998.
  • mit Manfred Sohn: Vor dem großen Sprung? Überblick ĂŒber die Politik der Japanischen Kommunistischen Partei. Schkeuditz 2000.
  • Von Schwerin bis Strasbourg. Erinnerungen an ein halbes Jahrhundert Parlamentsarbeit. Berlin 2001.
  • Zur Hypothek des kommunistischen Erbes. Überlegungen zur historischen Niederlage des Kommunismus. KonferenzbeitrĂ€ge. Berlin 2003.
  • Frieden ist mehr als nur ein Wort 
 – Zum 70. Geburtstag von Prof. Rolf Lehmann, General a. D. In: Gemeinsame Sicherheit – ein schwieriger Lernprozess. Prof. Dr. Rolf Lehmann zum 70. Geburtstag. (Hrsg.) Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik (DSS) e. V.: DSS-Arbeitspapiere, Dresden 2004, Heft 70, S. 17–20. urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-340207
  • In historischer Mission. Als deutscher Politiker unterwegs. Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01086-5.
  • mit Gabriele Oertel: Hans Modrow – sagen, was ist. Berlin 2010, ISBN 978-3-360-02101-4.
  • mit Volker Hermsdorf: Amboss oder Hammer. GesprĂ€che ĂŒber Kuba. Berlin und Böklund 2015, ISBN 978-3-95514-020-5.
  • BrĂŒckenbauer. Als sich Deutsche und Chinesen nahe kamen. Eine persönliche RĂŒckschau. Berlin: Verlag am Park 2021, ISBN 978-3-947094-87-5.

Herausgeber

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Das Große Haus. Insider berichten aus dem ZK der SED. Berlin 1994.
  • Der 8. Mai 1945. Ende und Anfang. Berlin 1995.
  • Das Große Haus von außen. Erfahrungen im Umgang mit der Machtzentrale in der DDR. Berlin 1996.
  • Unser Zeichen war die Sonne. Gelebtes und Erlebtes. Berlin 1996.
  • mit Hans Watzek: Junkerland in Bauernhand. Die deutsche Bodenreform und ihre Folgen. Berlin 2005.
  • mit Ulrich Maurer: Überholt wird links. Was kann, was will, was soll die Linkspartei. Berlin 2005.
  • mit Ulrich Maurer: Links oder lahm? Die neue Partei zwischen Auftrag und Anpassung. Berlin 2006.
  • mit Dietmar Schulz: Lateinamerika, eine neue Ära? Berlin 2008.
  • Zeiten und ZĂ€suren. Stefan Doernberg zum 85. Geburtstag. Berlin 2009.

Ehrungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • VaterlĂ€ndischer Verdienstorden in Gold (1975)[53]
  • Karl-Marx-Orden (1978)[54]
  • Ehrenvorsitzender der PDS (Februar 1990)
  • Orden der Freundschaft, durch Wladimir Putin (November 2017)[55]
  • Menschenrechtspreis der Gesellschaft zum Schutz von BĂŒrgerrecht und MenschenwĂŒrde (2018)[56]
  • Kubanischer Orden der SolidaritĂ€t (2019)[57][58]

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Karl-Heinz Arnold: Die ersten hundert Tage. Hans Modrow. Dietz-Verlag, Berlin 1990, ISBN 978-3-320-01565-7.
  • Hans Modrow in: Internationales Biographisches Archiv 30/2007 vom 28. Juli 2007 (hu) ErgĂ€nzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 05/2011, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  • Monika Kaiser, Helmut MĂŒller-Enbergs: Modrow, Hans. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 2. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
  • Heinrich Hannover: WahlfĂ€lschung in der DDR – Abstrafung eines HoffnungstrĂ€gers? Der Fall Dr. Hans Modrow, in: ders.: Reden vor Gericht. PapyRossa, Köln 2010, S. 247–273.
  • Meine Freiheit – Geschichten aus Deutschland. S. 50–58: Hans Modrow. Kathrin Höhne/Maren Martell, Verlag: epubli GmbH, Berlin 2014, ISBN 978-3-7375-0615-1.
  • Oliver DĂŒrkop, Michael Gehler (Hrsg.): In Verantwortung. Hans Modrow und der deutsche Umbruch 1989/90. Studien-Verlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2018, ISBN 978-3-7065-5699-6.
  • Gabriele Lindner (Hrsg.): Abschied von Hans Modrow. Reden, Nachrufe und Kondolenzen, Verlag am Park, Berlin 2023, ISBN 978-3-89793-374-3.
  • Gabriele Lindner: Mein Leben mit Hans Modrow. Miteinander leben, miteinander nachdenken, Verlag am Park, Berlin 2025, ISBN 978-3-89793-404-7.

Film

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Rosemarie Will: Der Fall Modrow[59]

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Hans Modrow â€“ Sammlung von Bildern
  • Literatur von und ĂŒber Hans Modrow im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Findbuch Dr. Hans Modrow (1990 bis 1994), Archiv Demokratischer Sozialismus der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Jörg Arnold: Strafrechtsprobleme der deutschen Vereinigung (PDF; 455 kB), WahlfĂ€lschungsverfahren gegen Modrow u. a. auf den Seiten 181 f.
  • Dossier zu Hans Modrow von Spiegel Online
  • Hans Modrow in der Abgeordneten-Datenbank des EuropĂ€ischen Parlaments
  • PortrĂ€t ĂŒber Hans Modrow in Justament, Berlin, November 2010
  • Nachlass BArch N 2541
  • Volker Hermsdorf: Wo Fidel recht hatte – Wahrhaftigkeit im Irrtum: Hans Modrow zum 95. Geburtstag. In: junge welt. 27. Januar 2023, abgerufen am 27. Januar 2023. 
  • Nachruf Zeitschrift Sozialismus
  • Volker Hermsdorf: Aufrechter Linker. In: junge welt. 20. Februar 2023, abgerufen am 22. Februar 2023. 
  • Frank Schumann: Hans Modrow: Ein Jahrhundertzeuge, Nachruf
  • Wolfgang HĂŒbner: Ein DauerlĂ€ufer. Der Linke-Politiker Hans Modrow war bis ins hohe Alter politisch aktiv, Nachruf
  • Thoralf Cleven: Letzter DDR-Regierungschef Modrow: „Politik ist oberflĂ€chlich und mittelmĂ€ĂŸig geworden“ (Interview mit Hans Modrow 24. Oktober 2019)

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ FrĂŒherer DDR-MinisterprĂ€sident Hans Modrow ist tot. In: Der Spiegel. 11. Februar 2023, abgerufen am 11. Februar 2023. 
  2. ↑ Oliver DĂŒrkop, Michael Gehler: In Verantwortung. Hans Modrow und der deutsche Umbruch 1989/90. StudienVerlag, 2018, S. 5–6.
  3. ↑ Christine Gohsmann und Jochen Weichold: Dr. Hans Modrow, MdB (1990 bis 1994). (PDF) In: Archiv Demokratischer Sozialismus; FindbĂŒcher / 04. 2001, abgerufen am 7. Juni 2015. 
  4. ↑ Dissertation: Ermittlung, Auswahl und Entwicklung von Nachwuchskadern fĂŒr FĂŒhrungsfunktionen in der sozialistischen Industrie. Dargestellt am Beispiel von Großbetrieben der VVB HochspannungsgerĂ€te und Kabel.
  5. ↑ Hans Modrow: Von Schwerin bis Strasbourg. Erinnerungen an ein halbes Jahrhundert Parlamentsarbeit. Edition Ost im Verlag Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-89793-035-8, S. 12 ff.
  6. ↑ Prof. Dr. JĂŒrgen Wilke: Presseanweisungen Version 1.0 Juergen Wilke – DDR-Presse: Beitraege und Materialien. In: Presse in der DDR. 23. Mai 2011, abgerufen am 2. November 2024. 
  7. ↑ Bezirksleitung Dresden der SED (1952 - 1989). In: Archivgut der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) und des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB). Bundesarchiv, abgerufen am 7. November 2024. 
  8. ↑ a b Hans Modrow im Alter von 95 Jahren gestorben. In: mdr.de. 11. Februar 2023, abgerufen am 7. November 2024. 
  9. ↑ Manfred Rexin: Nicht bloß ErfĂŒllungsgehilfe. In: zeit.de. 13. April 1990, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  10. ↑ Dirk Banse: Wie Gorbatschow 1987 Honecker loswerden wollte, Welt Online, 12. August 2009.
  11. ↑ KGB wollte Honecker offenbar 1987 ablösen, Die Welt, 13. August 2009.
  12. ↑ Kennwort „Badeofen“. In: Der Spiegel. Nr. 15, 1993 (online – 12. April 1993). 
  13. ↑ a b Gerhard Besier: SED/PDS: Vom ehrlichen Hans. In: Focus Online. 25. November 1996, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. Juli 2019; abgerufen am 2. Januar 2015. 
  14. ↑ Michael Richter: Die Friedliche Revolution. Aufbruch zur Demokratie in Sachsen 1989/90.(= Schriften des Hannah-Arendt-Instituts. Bd. 38). 2 BĂ€nde. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2009, ISBN 978-3-525-36914-2, S. 260.
  15. ↑ In Aufbruch und Ende, Konkret Literatur Verlag, 1991.
  16. ↑ Matthias Meisner: Nach dem Fall der Mauer wurde Hans Modrow zum MinisterprĂ€sidenten der DDR gewĂ€hlt – doch der Ruf des Reformers verblasste bald. In: tagesspiegel.de. 12. November 1999, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  17. ↑ Markus Wehner: Die Partei, die Partei, die hat niemals Schuld. In: FAZ.net. 16. April 2007, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  18. ↑ Sven Felix Kellerhoff: „Wir brauchen Schuldige“. In: welt.de. 12. April 2007, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  19. ↑ „Wir brauchen einen Schuldigen“. In: fr-online.de. 12. April 2007, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  20. ↑ Manfred Wilke: Mauerfall: SĂŒndenbock der Partei. In: Focus Online. 23. April 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 16. Juni 2015; abgerufen am 2. Januar 2015. 
  21. ↑ Christian Booß: SĂŒndenbock Stasi? Welche Rolle spielten die Besetzungen der MfS-Dienststellen? In: Horch und Guck. 18 (2009), Nr. 63, S. 44–48 (Online auf horch-und-guck.info (Memento vom 2. Januar 2015 im Internet Archive)). 
  22. ↑ Hannes Bahrmann, Christoph Links: Chronik der Wende, Bd. 2, Cr. Links Verlag, 1995, S. 89
  23. ↑ Markus Lesch: Modrow-Gesetz wird zur Zeitbombe. In: Die Welt. 7. Februar 1997, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  24. ↑ Modrow: „Anschluß“. In: Hamburger Abendblatt. 3. Oktober 1990, archiviert vom Original am 18. November 2022; abgerufen am 18. November 2022. 
  25. ↑ Wolfgang Tiedke: Hans Modrow erneut vor Gericht. In: Berliner Zeitung, 1. August 1995, abgerufen am 6. Dezember 2010
  26. ↑ Klaus Marxen: Strafjustiz und DDR-Unrecht: WahlfĂ€lschung. Walter de Gruyter, 2000, ISBN 978-3-11-016134-2, S. 326. eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  27. ↑ les.: Hans Modrow wegen Falscheides verurteilt. In: Die Welt. 17. Dezember 1996, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  28. ↑ Stefan Berg, Markus Deggerich: Nachhut der Arbeiterklasse. In: Der Spiegel. Nr. 34, 2008 (online). 
  29. ↑ Sven Felix Kellerhoff: Warum die Leugner des Schießbefehls lĂŒgen. In: welt.de. 2. April 2009, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  30. ↑ Meine Freiheit – Geschichten aus Deutschland S. 50–58. eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche, S. 50–58
  31. ↑ Dirk von Nayhauss: „Ich war kein Held“ Interview mit Hans Modrow. In: Cicero, Mai 2006, abgerufen am 6. Dezember 2010
  32. ↑ Schuld an Mauertoten: Modrow sorgt fĂŒr Aufregung. In: n-tv.de. 27. April 2006, abgerufen am 5. Januar 2021 (DPA-Meldung). 
  33. ↑ Stefan Berg: VergangenheitsbewĂ€ltigung: Modrows Kontakte zu Neostalinisten belasten die Linke. In: Spiegel Online. 5. MĂ€rz 2009, abgerufen am 2. Januar 2015. 
  34. ↑ Pascal Beucker: Linkspartei geht auf Distanz. In: Die Tageszeitung. 27. MĂ€rz 2022.
  35. ↑ RenĂ© Heilig: BND spionierte mindestens 71.500 DDR-BĂŒrger aus. In: neues deutschland, 17. Januar 2015
  36. ↑ Steffen Könau: DDR-MinisterprĂ€sident: Der letzte Kampf des Hans Modrow. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 1. MĂ€rz 2018]). 
  37. ↑ BVerwG zu BND-Dossiers ĂŒber Hans Modrow: Einblick in Geheimakten aus der DDR-Zeit. In: Legal Tribune Online. 1. MĂ€rz 2018, abgerufen am 5. Januar 2021. 
  38. ↑ Modrow bekommt mehr Einsicht in BND-Akten. Mitteldeutscher Rundfunk, 28. Februar 2018, archiviert vom Original am 2. MĂ€rz 2018; abgerufen am 2. MĂ€rz 2018. 
  39. ↑ Andreas Debski: Neue Geheimakten – Honecker wollte Modrow ins GefĂ€ngnis sperren lassen. In: Leipziger Volkszeitung, Online-Portal. 5. Juni 2018, abgerufen am 29. Juni 2018. 
  40. ↑ a b c Oliver DĂŒrkop, Michael Gehler (Hrsg.): In Verantwortung. Hans Modrow und der deutsche Umbruch 1989/90. 2018, ISBN 978-3-7065-5699-6. 
  41. ↑ Hans Modrow, LEMO: 1950 Heirat mit Annemarie Straubing.
  42. ↑ Nachlass von Irina Modrow BArch N 2762.
  43. ↑ Todesmeldung der Eulenspiegel Verlagsgruppe
  44. ↑ Nachruf fĂŒr Hans Modrow beim RBB, abgerufen am 11. Februar 2023.
  45. ↑ Nachruf in der Tagesschau, abgerufen am 11. Februar 2023.
  46. ↑ Wolfgang HĂŒbner: Abschied von Hans Modrow. In: nd - der Tag vom 17. MĂ€rz 2023, S. 4.
  47. ↑ Abschied von Hans Modrow. Auch Schröder kommt zur Trauerfeier. In: Berliner Morgenpost. 15. MĂ€rz 2023, abgerufen am 18. MĂ€rz 2023. 
  48. ↑ Abschied von Hans Modrow: Altkanzler Schröder kam zur Trauerfeier in Berlin. 16. MĂ€rz 2023, abgerufen am 18. MĂ€rz 2023. 
  49. ↑ Die Informationen zum Friedhof und zur Teilnahme des Chores stammen aus der Druckausgabe der Berliner Zeitung und von Mitgliedern des Chores (zwei Lieder, wie bei youtube zu sehen).
  50. ↑ Maritta Adam-Tkalec: GĂ€ste enttĂ€uscht: Trauerfeier fĂŒr Hans Modrow ohne ReprĂ€sentanten des Staates. In: Berliner Zeitung. 16. MĂ€rz 2023, abgerufen am 18. MĂ€rz 2023. 
  51. ↑ Programm der Trauerfeier fĂŒr Hans Modrow auf www.youtube.com, abgerufen am 18. MĂ€rz 2023.
  52. ↑ Hans Modrow, Hans-Dieter SchĂŒtt: Ich wollte ein neues Deutschland. Dietz Verlag Berlin, Berlin 1998 (3. Auflage), ISBN 3-320-01953-8, S. 474.
  53. ↑ Archivportal in: Deutsche Digitale Bibliothek
  54. ↑ Karl-Marx-Orden an Hans Modrow verliehen, In: Neues Deutschland, 28. Januar 1978, S. 2
  55. ↑ Erlass des PrĂ€sidenten der Russischen Föderation vom 27. November 2017 N 573 „Über die Auszeichnung mit den staatlichen Auszeichnungen der Russischen Föderation“ (russisch)
  56. ↑ Liste der MenschenrechtspreistrĂ€ger (Memento vom 8. August 2022 im Internet Archive) auf der Internetseite der GBM, abgerufen am 22. November 2020
  57. ↑ Ana Laura Palomino GarcĂ­a: Hans Modrow, einem großer Freund Kubas, wurde der Orden der SolidaritĂ€t verliehen, Granma, 11. Februar 2019
  58. ↑ Hans Modrow erhĂ€lt in Kuba Orden der SolidaritĂ€t (redglobe.de)
  59. ↑ Hinweis auf die Filmpremiere
Vorsitzende des FDJ-Landesvorstandes (Groß-)Berlin / Erste SekretĂ€re der FDJ-Bezirksleitung Berlin

Heinz Keßler (1947–1948) | Peter Frey (1948–1949) | Jochen Weigert (1949–1950) | Robert Menzel (1950–1951) | Heinz Kimmel (1951–1953) | Hans Modrow (1953–1961) | Siegfried Lorenz (1961–1965) | Lothar Witt (1965–1971) | Uwe Tomczak (1971–1972) | Harry Smettan (1972–1975) | Ellen Brombacher (1975–1984) | Helmut Meier (1985–1989)

Vorsitzende der FDJ-Fraktion in der Volkskammer

Heinz Keßler (1950–1954) | Edith Brandt (1954–1958) | Hans Modrow (1958) | Helmut MĂŒller (1958–1967) | Johannes Rech (1967–1971) | Egon Krenz (1971–1976) | GĂŒnter Böhme (1976–1982) | Hans-Joachim Willerding (1982–1989) | Lutz Ahnfeld (1989–1990)

Siehe auch: Freie Deutsche Jugend und Volkskammer
Erste SekretÀre der SED-Bezirksleitung im Bezirk Dresden

Hans Riesner (1952–1957) | Fritz Reuter (1957–1960) | Werner Krolikowski (1960–1973) | Hans Modrow (1973–1989) | Hansjoachim Hahn (1989–1990)

Siehe auch: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands und Bezirk Dresden
Flagge der Deutschen Demokratischen Republik
Vorsitzende des Ministerrates der DDR

Otto Grotewohl | Willi Stoph | Horst Sindermann | Willi Stoph | Hans Modrow | Lothar de MaiziĂšre

Siehe auch: Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik
Normdaten (Person): GND: 118906925 (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | LCCN: n86820935 | NDL: 00450250 | VIAF: 24659479 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Modrow, Hans
KURZBESCHREIBUNG deutscher Politiker (SED, PDS, Die Linke), MdV, MdB, MdEP
GEBURTSDATUM 27. Januar 1928
GEBURTSORT Jasenitz, Provinz Pommern
STERBEDATUM 10. Februar 2023
STERBEORT Berlin
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hans_Modrow&oldid=263354024“
Kategorien:
  • Politiker (21. Jahrhundert)
  • FunktionĂ€r der Freien Deutschen Jugend (DDR)
  • PDS-Mitglied
  • Die-Linke-Mitglied
  • Mitglied des EuropĂ€ischen Parlaments fĂŒr Deutschland
  • Landtagsabgeordneter (Mecklenburg-Vorpommern 1946–1952)
  • Abgeordneter der Volkskammer
  • Mitglied des PolitbĂŒros des ZK der SED
  • Absolvent der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin
  • Bundestagsabgeordneter (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Regierungschef der DDR
  • TrĂ€ger des VaterlĂ€ndischen Verdienstordens in Gold
  • TrĂ€ger des Karl-Marx-Ordens
  • Verurteilte Person
  • TrĂ€ger des Banners der Arbeit
  • TrĂ€ger des Ordens der Freundschaft
  • Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion
  • Deutscher
  • DDR-BĂŒrger
  • Geboren 1928
  • Gestorben 2023
  • Mann

  • indonesia
  • Polski
  • Ű§Ù„ŰčŰ±ŰšÙŠŰ©
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • Ù…Ű”Ű±Ù‰
  • Nederlands
  • æ—„æœŹèȘž
  • PortuguĂȘs
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • ĐŁĐșŃ€Đ°Ń—ĐœŃŃŒĐșа
  • Tiáșżng Việt
  • Winaray
  • äž­æ–‡
  • РуссĐșĐžĐč
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id