Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Grussenheim – Wikipedia
Grussenheim – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Grussenheim
Grussenheim (Frankreich)
Grussenheim (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Colmar-2
Gemeindeverband Ried de Marckolsheim
Koordinaten 48° 9′ N, 7° 29′ O48.1463888888897.4875Koordinaten: 48° 9′ N, 7° 29′ O
Höhe 176–185 m
Fläche 7,53 km²
Einwohner 805 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 107 Einw./km²
Postleitzahl 68320
INSEE-Code 68110
Website www.grussenheim.fr

Grussenheim (deutsch Grüssenheim; elsässisch Grüesa) ist eine französische Gemeinde mit 805 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé und zum Kanton Colmar-2.

Geografie

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Grussenheim liegt ungefähr zwölf Kilometer nordnordöstlich von Colmar in der Oberrheinischen Tiefebene.

Geschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Römerzeit war die Gemarkung von Grussenheim besiedelt. Östlich des Ortes verlief entlang der sog. Heidenstraessle eine römische Straße. Eine punktuelle archäologische Ausgrabung wurde dort im Jahr 1896 durchgeführt (Flur Schloessle). Zwischen 1990 und 2016 fanden systematische Prospektionen statt, die u. a. 727 römische Münzen aus hauptsächlich spätrömischer Zeit hervorbrachten. Vermutlich handelt es sich bei dieser Fundstelle um einen Straßenvicus. Eine andere Fundstelle nordwestlich von Grussenheim im Bereich Nachtweide-Seirath lässt auf eine Villa rustica schließen.[1]

Eine erste urkundliche Erwähnung Grussenheims (als Grosinhaim) datiert aus dem Jahr 736. Das Dorf wurde um 770 der Abtei von Ebersmünster untergeordnet. Von 1361 bis zur Französischen Revolution im Jahr 1789 war es unter der Obhut der Familie von Rathsamhausen.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Grussenheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.[2]

Bis zum Einmarsch der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg hatten die meisten Juden Grussenheim verlassen. Die etwa zwanzig verbliebenen Juden wurden nach Südfrankreich deportiert. Bis auf einen wurden alle später ermordet. Die Synagoge von Grussenheim wurde 1940 auf deutsche Anweisung zerstört.[3] Erst im Mai 1940 wurden die Einwohner in den Südwesten Frankreichs, in das Département Lot-et-Garonne evakuiert. Die Rückkehr erfolgte auf deutsche Anordnung bereits im Juli 1940. Die Befreiung des Dorfes von der Naziherrschaft erfolgte nach heftigen Kämpfen vom 27. bis 29. Januar 1945 hauptsächlich durch die zweite Panzerdivision unter General Leclerc. Dies geschah im Zuge der Endoffensive der Alliierten gegen den von den Deutschen hartnäckig verteidigten Kessel von Colmar.

Der Hafalamarik – das heißt auf elsässisch so viel wie Häfelchenmarkt – wird seit 1850 jedes Jahr am 1. Mai durchgeführt – heute unter der französischen Bezeichnung Le Marché aux pots.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 856[2] 591 618 638 628 714 768 847 801
  • Kreuzerhöhungskirche
    Kreuzerhöhungskirche
  • Mairie Grussenheim
    Mairie Grussenheim

Bauwerke

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die spätbarocke Kreuzerhöhungskirche (Église de l'Exaltation-de-la-Sainte-Croix) wurde 1748 bis 1753 nach Plänen des Tiroler Baumeisters Joseph Michael Schnoeller (1707–1767) errichtet. 1854 wurde das Schiff vergrößert. 1945 erlitt die Kirche schwere Kriegsschäden, die erst 1963 ganz behoben waren. Der im 19. Jahrhundert überarbeitete Hauptaltar enthält noch Bestandteile eines Barockaltars.

Zahlreiche gut erhaltene Fachwerkbauten des 18. und 19. Jahrhunderts. Schöne Beispiele: das Haus Nr. 4 an der Rue de l' École von 1746 oder das Haus Nr. 15 an der Rue des Vosges. Dieses aus dem 18. Jahrhundert mit Bauveränderungen des 19. Jahrhunderts. Rundbogige Hofeinfahrt kombiniert mit Fußgängereingang wie in der Vorbergzone üblich.

Gemeindepartnerschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinde von Grussenheim ist Seyches in der französischen Region Nouvelle-Aquitaine in Südwestfrankreich.

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 102–103.

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Grussenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Patrick Biellmann und Jean-Philippe Strauel: Le site de Grussenheim. In: Am anderen Flussufer. Die Spätantike beiderseits des südlichen Oberrhein, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Hrsg.), Esslingen 2019, ISBN 978-3-942227-44-5, S. 274ff.
  2. ↑ a b Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Colmar
  3. ↑ Grussenheim (Elsass). Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, aufgerufen am 20. Dezember 2024.
Gemeinden im Arrondissement Colmar-Ribeauvillé

Algolsheim | Ammerschwihr | Andolsheim | Appenwihr | Artzenheim | Aubure | Balgau | Baltzenheim | Beblenheim | Bennwihr | Bergheim | Biesheim | Bischwihr | Blodelsheim | Breitenbach-Haut-Rhin | Colmar | Dessenheim | Durrenentzen | Eguisheim | Eschbach-au-Val | Fessenheim | Fortschwihr | Fréland | Geiswasser | Griesbach-au-Val | Grussenheim | Guémar | Gunsbach | Heiteren | Herrlisheim-près-Colmar | Hettenschlag | Hirtzfelden | Hohrod | Horbourg-Wihr | Houssen | Hunawihr | Husseren-les-Châteaux | Illhaeusern | Ingersheim | Jebsheim | Katzenthal | Kaysersberg Vignoble | Kunheim | Labaroche | Lapoutroie | Le Bonhomme | Lièpvre | Logelheim | Luttenbach-près-Munster | Metzeral | Mittelwihr | Mittlach | Muhlbach-sur-Munster | Munchhouse | Munster | Muntzenheim | Nambsheim | Neuf-Brisach | Niedermorschwihr | Obermorschwihr | Obersaasheim | Orbey | Ostheim | Porte du Ried | Ribeauvillé | Riquewihr | Rodern | Roggenhouse | Rombach-le-Franc | Rorschwihr | Rumersheim-le-Haut | Rustenhart | Sainte-Croix-aux-Mines | Sainte-Croix-en-Plaine | Sainte-Marie-aux-Mines | Saint-Hippolyte | Sondernach | Soultzbach-les-Bains | Soultzeren | Stosswihr | Sundhoffen | Thannenkirch | Turckheim | Urschenheim | Vœgtlinshoffen | Vogelgrun | Volgelsheim | Walbach | Wasserbourg | Weckolsheim | Wettolsheim | Wickerschwihr | Widensolen | Wihr-au-Val | Wintzenheim | Wolfgantzen | Zellenberg | Zimmerbach

Normdaten (Geografikum): GND: 4605986-6 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | VIAF: 249400442
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Grussenheim&oldid=263955293“
Kategorien:
  • Gemeinde im Département Haut-Rhin
  • Ort in Grand Est
  • Grussenheim
  • Ersterwähnung 736

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id