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aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

General intellect (engl. für „allgemeines Wissen“, „allgemeinen Verstand“) ist ein von Karl Marx geprägter Begriff für das allgemeine Wissen in seiner gesellschaftlichen Funktion als unmittelbare Produktivkraft. Er wird in der vom Postoperaismus ausgehenden gegenwärtigen Diskussion um die postfordistische Industriegesellschaft gebraucht.

Nach Marx äußert sich die Entwicklung des general intellect in einer kapitalistischen Gesellschaft sowohl in der Produktion von Industriegütern als Fixem Kapital als auch in der Kontrolle über den gesellschaftlichen Lebensprozess.

Verwendung bei Marx

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Marx gebraucht den englischen Ausdruck nur an einer Stelle im Maschinenfragment des Manuskriptes Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie (1857–1859), wo er schreibt:

„Die Natur baut keine Maschinen, keine Lokomotiven, Eisenbahnen, electric telegraphs, selfacting mules etc. Sie sind Produkte der menschlichen Industrie; natürliches Material, verwandelt in Organe des menschlichen Willens über die Natur oder seiner Betätigung in der Natur. Sie sind von der menschlichen Hand geschaffne Organe des menschlichen Hirns; vergegenständlichte Wissenskraft. Die Entwicklung des capital fixe zeigt an, bis zu welchem Grade das allgemeine gesellschaftliche Wissen, knowledge, zur unmittelbaren Produktivkraft geworden ist und daher die Bedingungen des gesellschaftlichen Lebensprozesses selbst unter die Kontrolle des general intellect gekommen und ihm gemäß umgeschaffen sind. Bis zu welchem Grade die gesellschaftlichen Produktivkräfte produziert sind, nicht nur in der Form des Wissens, sondern als unmittelbare Organe der gesellschaftlichen Praxis; des realen Lebensprozesses.“[1]

Interpretationen

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Ursprung

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Nach Matteo Pasquinelli übernahm Marx den Ausdruck general intellect aus William Thompsons Buch An Inquiry Into the Principles of the Distribution of Wealth von 1824. Laut Pasquinelli verschwindet das Konzept im Zuge der Entwicklung von den Grundrissen zum Kapital, wo es durch den Begriff des kollektiven Arbeiters oder Gesamtarbeiters ersetzt wird.[2]

Literatur

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  • Paolo Virno: Wenn die Nacht am tiefsten… Anmerkungen zum General Intellect, in: Atzert, Thomas / Müller, Jost (Hrsg.): Immaterielle Arbeit und imperiale Souveränität. Analysen und Diskussionen zu Empire, Münster 2004, S. 148–155
  • Paolo Virno: Notes on the „General Intellect“, in: Saree Makdisi et al. (Hrsg.): Marxism beyond Marxism, Routledge, London und New York 1996, S. 265–272
  • Paolo Virno: General Intellect auf Generation-online.org, erschienen in Lessico Postfordista, Feltrinelli, 2001 (italienisch), ins Englische von Arianna Bove
  • Wolfgang Fritz Haug: „General Intellect“ und Massenintellektualität, in: Das Argument 235, Juni 2000, S. 183–203
  • Matteo Pasquinelli: On the Origins of Marx’s General Intellect, in: Radical Philosophy 2.06, 2019.
  • Carlo Vercellone: From Formal Subsumption to General Intellect: Elements for a Marxist Reading of the Thesis of Cognitive Capitalism auf Generation-online.org (englisch, 24 Seiten pdf; 286 kB), erschienen in Historical Materialism 15 (2007) S. 13–36
  • Tony Smith: The ‘General Intellect’ in the Grundrisse and Beyond (englisch, 37 Seiten PDF; 295 kB)
  • Sabine Pfeiffer: Arbeitsvermögen. Ein Schlüssel zur Analyse (reflexiver) Informatisierung, VS Verlag, 2004, ISBN 3-53114-226-7, S. 121 ff.
  • Christian Lotz (Hrsg.): Karl Marx: Das Maschinenfragment, Hamburg Laika Verlag 2014, ISBN 978-3-944233-21-5.

Einzelnachweise

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  1. ↑ K. Marx: Grundrisse, MEW Bd. 42, S. 602
  2. ↑ Matteo Pasquinelli: On the Origins of Marx’s General Intellect. In: Radical Philosophy. Bd. 2, Nr. 6, 2019.
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