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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Gap (Begriffsklärung) aufgeführt.
Gap
Gap (Frankreich)
Gap (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Hautes-Alpes (Präfektur) (05)
Arrondissement Gap
Kanton Gap-1, Gap-2, Gap-3, Gap-4
Gemeindeverband Gap-Tallard-Durance
Koordinaten 44° 34′ N, 6° 5′ O44.5586111111116.0777777777778Koordinaten: 44° 34′ N, 6° 5′ O
Höhe 625–2360 m
Fläche 110,43 km²
Einwohner 41.293 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 374 Einw./km²
Postleitzahl 05000
INSEE-Code 05061
Website https://www.ville-gap.fr/

Gap

Gap [gap] ⓘ ist eine französische Stadt und Gemeinde und die Hauptstadt des Départements Hautes-Alpes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie ist zudem Hauptort des gleichnamigen Arrondissements. Gap liegt im Süden der historischen Region Dauphiné.

Gap wurde zur Alpenstadt des Jahres 2002 gekürt.

Geografie

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Die Stadt befindet sich im Südosten Frankreichs zwischen Dauphiné und Provence umgeben von den Dauphiné-Alpen und deren Voralpen, auf einer Höhe von 750 Metern, 100 Kilometer südlich von Grenoble und 150 Kilometer nördlich von Aix-en-Provence. Sie zählt 41.293 Einwohner (Stand 1. Januar 2023) und liegt am Fluss Luye, der etwa acht Kilometer unterhalb von Gap östlich von Tallard von rechts in die Durance einmündet. Im südwestlichen Gemeindegebiet verläuft der Rousine, ein weiterer Zufluss der Durance.

Nordöstlich von Gap liegt der Nationalpark Écrins.

Geschichte

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In der Römerzeit wurde Gap Vapincum genannt und war Standort eines Truppenlagers.

Seit dem 5. Jahrhundert ist Gap Bischofssitz.

1577 und 1692 litt die Stadt unter kriegerischen Angriffen und wurde nach ihrer Eroberung geplündert.

Am Abend des 5. März 1815 traf Napoléon Bonaparte während seiner Rückkehr von Elba über die nach ihm benannte Route Napoléon (N 85) in Gap ein. 1875 erreichte die Eisenbahn von Grenoble aus die Stadt, die in den Jahren bis 1884 bis Briançon verlängert wurde.

Nach der Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg befand sich in Gap ein Internierungslager für Kollaborateure, die hier auf ihren Prozess warteten. Nachdem wenige Tage zuvor ein Appellationsgericht in Grenoble fünf Todesurteile gegen Kollaborateure aufgehoben hatte, überfielen am 4. Februar 1945 etwa 20 Bewaffnete das Internierungslager und entführten zwölf verurteilte ehemalige Angehörige der Milice française und des Parti populaire français, zwei Organisationen der Vichy-Kollaboration. Acht dieser Männer saßen für Gefängnisstrafen ein. Ihre Leichen wurden später entlang des Flusses Durance gefunden. Trotz deutlicher Ablehnung dieses Vorgehens seitens des Regierungskommissars Paul Haag konnten die Täter nie ermittelt werden.[1]

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2018
Einwohner 20.953 24.571 28.233 30.676 33.444 36.261 37.785 40.559

Stadtbild und Architektur

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Stadtgliederung

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Gap liegt an der Nord-Süd-Achse der N 85, die sich hier ehedem mit der N 544 / N 94 kreuzte. Die von Westen kommende N 544 ist heute zur D 944 abgestuft. Dieses historisch wichtige Wegekreuz ist heute der Place Jean Marcellin mit der Rue de Mazel / Rue Elisée mit der Rue de France. Rund um den Place Jean Marcellin, die westlich davon erbaute Kathedrale und den wenig nördlicher, erst Anfang des 20. Jahrhunderts erstellten Place de la République befindet sich die Altstadt von Gap. Nordwestlich und südöstlich um diesen historischen Stadtkern herum verlaufen die heutigen wichtigen Verkehrsstraßen. Die Stadtbebauung außerhalb davon gehört bereits zum Weichbild der Stadt. Der Bahnhof liegt wenig nordöstlich des Altstadtkerns.

Unmittelbar am modernen Stadtring sind südlich der Altstadt das Hopital de Gap, nördlich das Lycée Dominique Villars de GAP mit der Bibliothèque du Pôle universitaire de Gap und östlich das Eisstadion Stade de Glace Alp Arena sowie das Musée Muséum départemental des Hautes-Alpes angesiedelt.

In Gap befinden sich der Sitz des Bistums von Gap und Embrun mit der 1895 geweihten Kathedralkirche Notre-Dame-et-Saint-Arnoux (zweites Patrozinium nach dem Bischof Arnulf von Gap) und die Präfektur des Departements Hautes-Alpes.

Seit 1875 ist die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Sie Stadt liegt an der Strecke von Veynes nach Briançon. Die Hauptstrasse N85, ein Abschnitt der Route Napoleon, führt über den Bergpass Col Bayard auf 1248 Meter in das Tal des Drac und nach Grenoble.

In Gap steht das Spital Polyclinique des Alpes du Sud, ehemals CHICAS. Etwa 12 Kilometer südlich von der Stadt liegt der Flughafen Gap-Tallard. Der 30 Kilometer lange Kanal von Gap führt Trinkwasser aus dem Drac durch einen Kanaltunnel unter dem Bergpass Col de Manse zur Stadt und dient der Bewässerung im Luyetal südwestlich von Gap.

Beachtenswerte Bauwerke

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Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Gap

Nur sechs profane Bauwerke sind in der örtlichen Denkmalliste enthalten. Neben dem von 1906 ältesten Eintrag mit der Kathedrale ist als zweites sakrales Gebäude die 1854/57 erbaute Kapelle St-Cœur-de-Marie (1990) darin verzeichnet; außerdem zwanzig Parks oder Gärten.[2]

Gebäude Adresse Typ Bemerkenswertes Erbauungs­jahr Beisitz Unterschutz­stellung Stil öffentlich Ref-Nr.
Hôtel de ville Rue de Provence Rathaus Fassade mit Balkon und Außentreppen mit geschmiedeten Geländern 1697 Gemeinde 29.11.1948 ja PA00080569
Domaine de Charance Schloss Garten, Park, Mühle, Kühlkeller, Sägewerk, Wirtschaftsräume, Gehege, Brunnen, Becken mit Wasserfall, Bootshalle, Gartengrotte 18./19. Jh. Gemeinde 08.09.1987 ja PA00080568
Profan-Gebäude 7, rue Cyprien-Chaix Dachstuhl 1885 privat 19.09.1989 Neogotisch, Malerei womöglich von Philibert Florence nein PA00080642
Schlachthaus Industriegebäude Ladeanlagen, Kühlhaus, Vorratsräume, Büro 1937 Gemeinde 03.06.2005 nein IA05001052
Genossenschaftsgebäude der Milchindustrie Rue des Silos Industriegebäude 1958 privat 12.03.2007 Beton, Stahl nein IA05001050
Manoir de Kapados Herrensitz Terrasse, Garten, Becken, Brunnen, Bühne, Grab, Imkerei, Veranda, Lounge, Esszimmer, Halle, Ansicht, Bedachung, Interieur 1882 privat 10.12.2015 nein PA00080570

Andere prägende Gebäude innerhalb des Altstadtrings wie beispielsweise die Piscine de la République stehen nicht auf dieser Liste. Die im März 1914 nach Plänen des Architekten Hippolyte Couttetar begonnenen Bauarbeiten zur Errichtung des Gebäudes wurden aufgrund der Mobilmachung zum Ersten Weltkrieg am 2. August unterbrochen und konnten erst am 19. Juli 1919 wieder fortgesetzt werden. Wegen Baukostensteigerung aufgrund von Krieg und der folgenden Inflation wurde das Bad erst am 5. Juli 1924 eröffnet. Von 1934 bis 1936 wurde das erste Schwimmbecken von Gap angebaut, das vom benachbarten Gymnasium einen direkten Zugang besaß.

Varia

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  • In Gap lagen mehrmals Start- oder Zielpunkte von Etappen der Tour de France.
  • In der Region wird die Käsespezialität Le Gapençais produziert.

Städtepartnerschaften

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Gap ist durch Städtepartnerschaften verbunden mit Traunstein in Bayern (Deutschland) und Pinerolo im Piemont (Italien).

Persönlichkeiten

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  • Guillaume Farel (1489–1565), Reformator der französischsprachigen Schweiz sowie Vorgänger und Mitarbeiter Johannes Calvins
  • François d’Estienne de Saint-Jean de Prunières (1718–1799), Bischof
  • Robert Thomas (1927–1989), Schriftsteller und Regisseur
  • Conrad Max Schindler (1929–2016), Geologe und Professor
  • Jacques Bolognesi (* 1947), Jazzmusiker
  • Martine Chevallier, Schauspielerin
  • Laurent Clozel (* 1953), Mathematiker
  • Christian Pouget (* 1966), Eishockeyspieler
  • Emmanuelle Claret (1968–2013), Biathletin
  • Gilles Grimandi (* 1970), Fußballspieler
  • Christel Pascal (* 1973), Skirennläuferin
  • Christine Duchamp (* 1974), Eishockeyspielerin
  • Julien Blanc-Gras (* 1976), Journalist und Autor
  • Baptiste Amar (* 1979), Eishockeyspieler
  • Sébastien Ogier (* 1983), Rallyefahrer
  • Laëtitia Roux (* 1985), Skibergsteigerin
  • Claire Chapotot (* 1990), Snowboarderin
  • Cyprien Sarrazin (* 1994), Skirennläufer
  • Sofiane Sidi Ali (* 1995), französisch-algerischer Fußballspieler
  • Lise Billon (* 1988), extreme Bergsteigerin und Kletterin
vergrößern und Informationen zum Bild anzeigen
Panorama von Gap mit dem Lycée Dominique Villars

Weblinks

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Commons: Gap (Hautes-Alpes) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Webangebot der Stadt Gap
  • Ville de Gap bei cartesfrance.fr

Einzelnachweise

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  1. ↑ Jean-Christophe Buisson: 1945. Éditions Perrin, Paris 2024, ISBN 978-2-262-10332-3, S. 53. 
  2. ↑ Monuments historiques, Culture de France
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Normdaten (Geografikum): GND: 4237906-4 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: n82105403 | VIAF: 125513068
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