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Friedrich-Engels-Preis 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Dieser Artikel beschreibt die staatliche Auszeichnung der DDR fĂŒr wissenschaftliche Leistungen im Dienst der Landesverteidigung. Es gab auch einen Friedrich-Engels-Preis der Akademie der Wissenschaften der DDR.
Friedrich-Engels-Preis
(vorwiegend militÀrische Auszeichnung der DDR)
Orden am Band (Avers)
Stifter: Ministerrat der DDR
Stiftungsjahr: 1970
Bandschnalle: siehe unten
Trageweise: rechte Brustseite

Der Friedrich-Engels-Preis war eine staatliche Auszeichnung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), der in Form einer Medaille verliehen wurde. Gestiftet wurde er am 8. Mai 1970 in drei Klassen.
Die Verleihung wurde vom Minister fĂŒr Nationale Verteidigung vorgenommen, erstmals anlĂ€sslich der Friedrich-Engels-Konferenz am 6. November 1970 in Dresden, spĂ€ter dann immer am 28. November, dem Geburtstag von Friedrich Engels.

Verleihungsbedingungen

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Der Friedrich-Engels-Preis konnte fĂŒr hervorragende wissenschaftliche und wissenschaftsorganisatorische Leistungen zur StĂ€rkung der Landesverteidigung verliehen werden. Die Verleihung des Preises war mit einem Geldpreis verbunden, der folgende Höhe aufwies:

  • I. Klasse (3 Verleihungen pro Jahr zulĂ€ssig)
    • bei Kollektivauszeichnungen: bis 25.000 Mark
    • bei Einzelpersonen: 10.000 Mark
  • II. Klasse (6 Verleihungen pro Jahr zulĂ€ssig)
    • bei Kollektivauszeichnungen: bis 15.000 Mark
    • bei Einzelpersonen: 6.000 Mark
  • III. Klasse (12 Verleihungen pro Jahr zulĂ€ssig)
    • bei Kollektivauszeichnungen: bis 10.000 Mark
    • bei Einzelpersonen: 4.000 Mark

Alle Informationen zur Verleihung können in „Orden und Medaillen – staatliche Auszeichnungen der DDR“, VEB Bibliographisches Institut der DDR, Leipzig 1983 nachgelesen werden. Die gesetzlichen Grundlagen sind enthalten in
- Gesetzblatt I, 1977, Nr. 10, S. 106 enthĂ€lt das „Gesetz ĂŒber die Stiftung und Verleihung staatlicher Auszeichnungen“
- Gesetzblatt I, 1977, Nr. 37, S. 421 enthĂ€lt den „Beschluß des Staatsrates, des Ministerrates und des Nationalen Verteidigungsrates zur DurchfĂŒhrung des Gesetzes ĂŒber die Stiftung und Verleihung staatlicher Auszeichnungen“

Medaille fĂŒr PreistrĂ€ger

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Medaille fĂŒr PreistrĂ€ger mit Interimsspange

Die Medaille der I. Klasse des Preises zunĂ€chst aus vergoldetem Silber, die II. Klasse aus Silber und die III. Klasse aus Bronze mit einem Durchmesser von 30 mm zeigte auf ihrem Avers das erhaben geprĂ€gte PortrĂ€t Friedrich Engels. Die Beschaffenheit der Medaille Ă€nderte sich ab 1973, so dass ab diesem Zeitpunkt nur noch vergoldetes, versilbertes und bronziertes Hartmetall Verwendung fand. Das Revers der Medaille zeigt das von der Umschrift: FÜR DEN SCHUTZ (oben) DER ARBEITER UND BAUERNMACHT (unten) eingefasste Staatswappen der DDR. Umgeben ist die Umschrift von zwei unten gekreuzten nach oben offenen Lorbeerzweigen. In der Medaillenkante sind die Worte: FRIEDRICH ENGELS PREIS eingeschlagen worden.

Getragen wurde die Medaille an einer pentagonalen (fĂŒnfeckigen) hellblauen 24 mm breiten Spange auf der rechten oberen Brustseite. In das hellblaue Band sind zwei senkrechte gelbe 2,5 mm breite Mittelstreifen eingewebt die jeweils auch 2,5 mm vom Rand entfernt stehen. Die Interimsspange ist von gleicher Beschaffenheit, zeigt jedoch mittig die aufgesetzte Miniatur des Avers der Medaille.[1][2]

TrĂ€ger u. a.

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Bekannte PreistrÀger (in chronologischer Reihenfolge):[3]

  • Horst KĂŒhne, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1970)
  • Ralf Stöhr, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1971)
  • Horst Fiedler, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1972)
  • Hans-Ludwig Ewert, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1973, 1986, 1989)
  • Erhard Reichelt, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1974)
  • Siegfried Schönherr, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1975)[4]
  • GĂŒnther Glaser MilitĂ€rgeschichtliches Institut der DDR (1975)
  • Hans-Joachim Kriebel, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1977)
  • Wolfgang Scheler, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1978)
  • Siegfried MĂŒhle, Verwaltung AufklĂ€rung des Ministeriums fĂŒr Nationale Verteidigung (1979)
  • Horst Syrbe, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1980)
  • Helmar Tietze, Verwaltung Nachrichten des Ministeriums fĂŒr Nationale Verteidigung (1980)
  • GĂŒnter Fritz, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1981)
  • Wilhelm Nordin, Offiziershochschule der Volksmarine „Karl Liebknecht“ (1981)
  • Heinz Böhme, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1983)
  • Hans SĂŒĂŸ, Offiziershochschule "Franz Mehring" (1984)
  • Horst Skerra, Stv. Minister und Chef NVA-LaSK (1984)
  • Eberhard Freymuth, Offiziershochschule "Franz Mehring" (1984)
  • GĂŒnther Pöschel, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1985)
  • JĂŒrgen Dienewald, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1986)
  • Detlef Mertens, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1988)
  • Dietrich-Ekkehard Knitter, MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ (1989)

Einzelnachweise

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  1. ↑ Auszeichnungen der Deutschen Demokratischen Republik Bartel/Karpinski, MilitĂ€rverlag der DDR 1979, Seite 113/114
  2. ↑ Orden und Medaillen – Staatliche Auszeichnungen der DDR, GĂŒnter Tautz, VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1983, Seite 22
  3. ↑ MilitĂ€rakademie „Friedrich Engels“ 1959 bis 1990, Wolfgang Demmer, Eberhard Haueis, Dresden 2008
  4. ↑ Neues Deutschland vom 4. Dezember 1975
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