| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Ethanol | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C2H6O | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
klare, farblose, wĂŒrzig riechende und brennend schmeckende, leichtentzĂŒndliche, hygroskopische[2] FlĂŒssigkeit[2][3] | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 46,07 g·molâ1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flĂŒssig | |||||||||||||||||||||
| Dichte | ||||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
78,32 °C[2] | |||||||||||||||||||||
| Dampfdruck | ||||||||||||||||||||||
| pKS-Wert |
16[5] | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
beliebig mit Wasser, Diethylether, Chloroform, Benzin und Benzol mischbar[2] | |||||||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,3638[2] | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| MAK | ||||||||||||||||||||||
| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Thermodynamische Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| ÎHf0 | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0âŻÂ°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||||||||
Das Ethanol (IUPAC) oder der Ethylalkohol,[14] auch Ăthanol[15] oder Ăthylalkohol, gemeinsprachlich auch (gewöhnlicher) Alkohol genannt,[16] ist ein aliphatischer, einwertiger, primĂ€rer Alkohol mit der Summenformel C2H6O.
Die reine Substanz ist eine bei Raumtemperatur farblose, leicht entzĂŒndliche FlĂŒssigkeit mit einem brennenden Geschmack und einem charakteristischen, wĂŒrzigen (sĂŒĂlichen) Geruch. Die als Lebergift eingestufte Droge wird bei der Herstellung von Genussmitteln und alkoholischen GetrĂ€nken wie Wein, Bier und Spirituosen aus kohlenhydrathaltigem Material durch eine von Hefen ausgelöste GĂ€rung in groĂem MaĂstab produziert.
Die VergĂ€rung von Zucker zu Ethanol ist eine der Ă€ltesten bekannten biochemischen Reaktionen. Seit dem 19. Jahrhundert wird Ethanol fĂŒr industrielle Zwecke aus Ethen hergestellt. Ethanol hat eine weite Verbreitung als Lösungsmittel fĂŒr Stoffe, die fĂŒr medizinische oder kosmetische Zwecke eingesetzt werden, wie Duftstoffe, Aromen, Farbstoffe oder Medikamente sowie als Desinfektionsmittel. Die chemische Industrie verwendet es sowohl als Lösungsmittel als auch als Ausgangsstoff fĂŒr die Synthese weiterer Produkte wie CarbonsĂ€ureethylester.
Ethanol wird energetisch als Biokraftstoff, etwa als sogenanntes Bioethanol verwendet. Beispielsweise enthÀlt der Ethanol-Kraftstoff E85 einen Ethanolanteil von 85 Volumenprozent.
Systematik
Ethanol (C2H5OH) gehört zu den linearen n-Alkanolen. Ethanol leitet sich von dem Alkan (gesĂ€ttigten Kohlenwasserstoff) Ethan (C2H6) ab, in dem formal ein Wasserstoffatom durch die funktionelle Hydroxygruppe (âOH) ersetzt wurde. Zur Benennung wird dem Namen Ethan das Suffix -ol angehĂ€ngt. Die Summenformel fĂŒr Ethanol nach dem Hill-System ist C2H6O, die hĂ€ufig verwendete Schreibweise C2H5OH ist keine Summen-, sondern eine Halbstrukturformel.
Alkohol ist das umgangssprachliche Wort fĂŒr Ethanol; die Fachbezeichnung Alkohole hingegen steht fĂŒr eine Gruppe organisch-chemischer Verbindungen, die neben dem KohlenwasserstoffgerĂŒst als zusĂ€tzliche funktionelle Gruppe mindestens eine Hydroxygruppe besitzen, wobei sich an dem Kohlenstoffatom mit der Hydroxygruppe kein höherwertiger Substituent befindet.
Geschichte

Ethanol entsteht auf natĂŒrlichem Weg vor allem bei der VergĂ€rung zuckerhaltiger FrĂŒchte. Dem Menschen ist diese natĂŒrlich vorkommende Substanz seit langem als Mittel zur Berauschung (Rauschgift)[17] bekannt.[18][19] So finden sich in Ă€gyptischen Schriftrollen der 3. Dynastie[20] sowie auf alt-mesopotamischen Keilschrifttafeln[20] Hinweise auf die Herstellung ethanolhaltiger GetrĂ€nke.
Biere, spĂ€ter Weine wurden zunĂ€chst mit Hilfe von Wildhefen erzeugt. Die Ethanolgehalte solcher GetrĂ€nke waren geringer als heute, da die Wildhefen ab einer bestimmten Ethanolkonzentration die Umwandlung von Zucker in Ethanol einstellen. Durch jahrhundertelange ZĂŒchtung tolerieren heutige Kulturhefen wie Saccharomyces cerevisiae höhere Ethanolgehalte.[21] Ethanol konzentriert zu gewinnen, gelang um 900 dem persischen Arzt, Naturwissenschaftler, Philosophen und Schriftsteller Abu Bakr Mohammad ibn Zakariya ar-Razi durch die Destillation von Wein.[22]
Auf ein Wort der arabischen Sprache (arabisch ۧÙÙŰÙÙ, DMG al-kuងƫl), geht die im 18. Jahrhundert nachweisbare Bezeichnung Alkohol fĂŒr âGeist des Weinesâ zurĂŒck.
Bei Paracelsus, bei dem der Begriff alkool Ende der 1520er Jahre in Von den natĂŒrlichen Wassern ein âfeines Pulverâ bezeichnet, ist alcool vini oder alcohol vini 1526/1527 in Liber praeparationum Weingeist bzw. Ethanol[23] (durch Destillation aus Wein gewonnener Alkohol, der bei Redestillation bis zu 96 % Alkoholgehalt erreichen kann[24]). Eine solche destillatorische Trennung wurde im FrĂŒhmittelalter wohl auch schon in China[25] durchgefĂŒhrt, war â wahrscheinlich ĂŒber arabische Vermittlung â gegen 1100 in Salerno, wo um 1050 wohl erstmals reiner Alkohol destilliert[26] wurde, bekannt und wurde von Taddeo Alderotti[27] vor 1288 einer breiteren Ăffentlichkeit in Europa bekanntgemacht.[28][29][30][31]
Im Jahr 1796 erhielt Johann Tobias Lowitz erstmals reines Ethanol durch Filtrierung von destilliertem Alkohol ĂŒber Aktivkohle.[32] Damals war auch der heute noch verwendete Begriff Weingeist (frĂŒher auch sublimierter Wein, lateinisch vinum sublimatum, genannt[33]) fĂŒr den reinen Alkohol ĂŒblich. Antoine Lavoisier beschrieb Ethanol erstmals als eine Verbindung aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Im Jahr 1808 bestimmte Nicolas-ThĂ©odore de Saussure die chemische Zusammensetzung von Ethanol. FĂŒnfzig Jahre spĂ€ter veröffentlichte Archibald Scott Couper die Strukturformel von Ethanol. Es war eine der ersten Strukturformeln, die bestimmt wurden.
Ethanol wurde zum ersten Mal synthetisch im Jahr 1826 durch Henry Hennel und Georges Simon Serullas hergestellt. Im Jahr 1828 stellte Michael Faraday Ethanol durch sÀurekatalysierte Hydratisierung von Ethylen her, einen Prozess, welcher der industriellen Ethanolsynthese Àhnelt.
Heute wird Ethanol hauptsÀchlich durch GÀrung aus Biomasse gewonnen. Im Kontext der Erzeugung von Biokraftstoff wird es Bioethanol genannt. Agraralkohol ist Ethanol aus Agrarrohstoffen, in Deutschland wird Agraralkohol unter staatlicher Aufsicht in landwirtschaftlichen Brennereien erzeugt.
Vorkommen
Ethanol ist ein in reifen FrĂŒchten und in SĂ€ften natĂŒrlich vorkommendes Produkt der alkoholischen GĂ€rung. So nehmen zum Beispiel Schimpansen mit ihrer Nahrung betrĂ€chtliche Mengen Ethanol auf. Dieser Befund stĂŒtzt die 2014 vorgestellte Drunken-monkey-Hypothese. Tiere, die Alkohol verstoffwechseln können, sind seit alters her im Vorteil. Das gelte auch fĂŒr die menschlichen Vorfahren, von denen wir die âLiebeâ zum Alkohol geerbt haben.[34][35] In der Entwicklung der Taufliege wird ihr Gen fĂŒr die Alkohol-Dehydrogenase nach Bedarf reguliert. Bereits in ihrem ersten Larvenstadium wird das Enzym produziert, sodass sie von ĂŒberreifen FrĂŒchten nicht vergiftet wird. WĂ€hrend der Puppenzeit wird die GenaktivitĂ€t gedrosselt, jedoch fĂŒr die Fliege wieder hochgefahren.[36]
Ethanol kommt natĂŒrlich in allen Pflanzenteilen vor, wie den Wurzeln, Rhizomen und Knollen von Arznei-Engelwurz (Angelica archangelica), Möhren (Daucus carota), Rheum palmatum und Zwiebeln (Allium cepa), den BlĂŒten von Telosma cordata, den SĂ€mlingen von BohnenkrĂ€utern (Satureja cuneifolia), Ginseng (Panax ginseng) und MeertrĂ€ubel (Ephedra sinica) und den Harzen und PflanzensĂ€ften der AmberbĂ€ume (Liquidambar styraciflua und Liquidambar orientalis) und Rosmarin (Rosmarinus officinalis).[37]
Viele Lebensmittel enthalten natĂŒrlicherweise geringe Mengen Ethanol. Auch alkoholfreies Bier enthĂ€lt noch bis 0,5 Volumenprozent Ethanol.[38] Laut dem Deutschen Lebensmittelbuch dĂŒrfen FruchtsĂ€fte einen Ethanolgehalt von etwa 0,38 Volumenprozent aufweisen.[39] So enthĂ€lt Apfelsaft bis 0,016, Traubensaft bis 0,059 Volumenprozent Ethanol.[40] Brot kann bis 0,3 Volumenprozent und Sauerkraut bis zu 0,5 Volumenprozent enthalten. In einer reifen Banane oder in reifem Kefir mag der Etbanol-Spiegel 1 Volumenprozent erreichen.
Der physiologische Ethanolgehalt des menschlichen Bluts betrĂ€gt 0,02 bis 0,03 â°.[41]
Ethanol wurde neben anderen organischen MolekĂŒlen wie Acetaldehyd in interstellaren MolekĂŒlwolken nachgewiesen; deren Bildungsmechanismus ist nicht geklĂ€rt.[42]
Herstellung
Alkoholische GĂ€rung

Ethanol wird durch GĂ€rung aus Biomasse, meist aus zucker- oder stĂ€rkehaltigen FeldfrĂŒchten oder traditionell aus Produkten des Gartenbaus gewonnen. Dieser Prozess wird mit einer Reihe von Nahrungsmitteln kontrolliert durchgefĂŒhrt, wodurch zum Beispiel Wein aus Weintrauben oder Bier aus Malz und Hopfen entstehen. Holzzucker kann als Nebenprodukt des Sulfitverfahrens zu Sulfitsprit fermentiert werden. Dieser kann aufgrund zahlreicher Verunreinigungen jedoch nur energetisch genutzt werden.
Vor der eigentlichen GĂ€rung wird meist zuerst StĂ€rke in Disaccharide gespalten, deren glycosidische Bindung durch Hydrolasen gelöst wird; anschlieĂend werden die entstehenden Monosaccharide durch Hefe oder Bakterien vergoren. Bei einer Ethanolkonzentration nahe 15 % beginnen Hefezellen und Bakterien abzusterben, weshalb durch GĂ€rung keine höhere Konzentration erreicht werden kann. Die Bruttogleichung der alkoholischen GĂ€rung ist:
Destillation
Ethanol kann durch Destillation fĂŒr technische und Genusszwecke konzentriert werden, da es bereits bei 78 °C verdampft.
Trinkalkohol
Zum Verzehr geeigneter Trinkalkohol wird durch Destillation â das sogenannte Brennen â einer alkoholhaltigen Maische aus landwirtschaftlichen Ausgangsprodukten gewonnen. Je nach Brennverfahren sind im Destillat, dem sogenannten Brand, neben Ethanol noch Aromen, Fuselöle, weitere organische Verbindungen und Wasser enthalten, die den Charakter und den Geschmack des Endproduktes wie zum Beispiel Weinbrand, Whisky oder Rum bestimmen. FĂŒr die Herstellung von Wodka wird hingegen fast reines Ethanol verwendet und nur noch mit Wasser verdĂŒnnt. UnverdĂŒnnt dient reines Ethanol mit der Verkehrsbezeichnung Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs als Ausgangsprodukt fĂŒr weitere alkoholische GetrĂ€nke, zum Beispiel fĂŒr die meisten Liköre. Alkoholische GetrĂ€nke, die destilliertes Ethanol enthalten, heiĂen Spirituosen (umgangssprachlich auch Branntwein oder Schnaps) â im Gegensatz zu Wein und Bier, deren Ethanol ausschlieĂlich durch alkoholische GĂ€rung entstanden ist.
Technische Zwecke
GroĂtechnisch erfolgt die Herstellung reinen Ethanols fĂŒr technische Anwendungen durch azeotrope Rektifikation (Schleppmittelrektifikation). Die Anlage besteht aus zwei Rektifikationskolonnen. In der HaupttrennsĂ€ule erfolgt die Rektifikation des Ethanol-Wasser-Gemisches bis in die NĂ€he des azeotropen Punktes. Das Sumpfprodukt ist Wasser.[43]
Dem Kopfprodukt, das aus 95,6 % Ethanol und 4,4 % Wasser besteht, wird der Hilfsstoff Cyclohexan beigemischt. FrĂŒher ĂŒbliche Schleppmittel wie Benzol im Young-Verfahren oder wie Trichlorethen im Drawinol-Verfahren werden heutzutage nicht mehr verwendet.[44] Dieses Dreistoffgemisch aus Ethanol, Wasser und Schleppmittel gelangt in die Hilfsstoff-TrennsĂ€ule. Dort erfolgt eine Auftrennung in den im Sumpf anfallenden reinen Alkohol sowie in ein Cyclohexan-Wasser-Gemisch als Kopfprodukt. Cyclohexan und Wasser sind im flĂŒssigen Zustand nicht mischbar und trennen sich nach der Kondensation in einem Abscheider (Dekanter). Der Hilfsstoff Cyclohexan wird am Einlauf der Hilfsstoff-TrennsĂ€ule wieder dem zuströmenden, azeotropen Ethanol-Wasser-Gemisch beigefĂŒgt. Er lĂ€uft im Kreislauf im oberen Bereich der Hilfsstoff-TrennsĂ€ule und wird deshalb als âkopflaufender Hilfsstoffâ bezeichnet. Wasserfreies Ethanol wird im LabormaĂstab durch Destillation ĂŒber wasserentziehenden Chemikalien wie Calciumoxid, wasserfreiem Calciumsulfat oder Molsieben gewonnen.[43] Der Prozess der Herstellung von absolutem Alkohol wird als Absolutierung bezeichnet.
Technische Synthesen
Ethanol wird durch chemische Synthese aus Wasser und Ethen im sogenannten indirekten Prozess homogenkatalytisch unter Zugabe von SchwefelsÀure hergestellt. Auf diese Weise hergestellter Alkohol wird auch als Industriealkohol bezeichnet.
Der Prozess lĂ€uft zweistufig ab unter Bildung von SchwefelsĂ€ureestern, die in einem zweiten Schritt hydrolysiert werden mĂŒssen. Die SchwefelsĂ€ure muss nach erfolgter Hydrolyse wieder aufkonzentriert werden.[45] Im direkten Prozess dient auf Silika aufgebrachte PhosphorsĂ€ure als heterogener Katalysator. Bei Temperaturen bis zu 300 °C und DrĂŒcken von 70 bar wird Ethanol direkt aus Ethen und Wasser in der Gasphase hergestellt. Der Umsatz betrĂ€gt pro Reaktordurchgang allerdings nur 5 % bezogen auf Ethen.[45] Wegen der Abwasserproblematik und Korrosionsproblemen durch die anfallende SchwefelsĂ€ure beim indirekten Prozess wird Ethanol industriell heutzutage mittels PhosphorsĂ€urekatalyse hergestellt. Die Bruttogleichung fĂŒr beide Prozesse lautet:

Prinzipiell ist die Gewinnung von Ethanol durch katalytische Hydrierung von Acetaldehyd möglich. Bei hohen WasserstoffdrĂŒcken wird Acetaldehyd dabei an nickelhaltigen Kontakten umgesetzt:[46]

Ethanol fĂ€llt im Synol-Verfahren durch Reaktion von Kohlenstoffmonoxid mit Wasserstoff an und kann destillativ von den anderen entstehenden Alkoholen getrennt werden. Durch Kernspinresonanzspektroskopie lĂ€sst sich anhand der Wasserstoff- und KohlenstoffisotopenverhĂ€ltnisse synthetisches Ethanol aus fossilen Rohstoffen von Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen unterscheiden. Dieser Umstand lĂ€sst sich zum Nachweis des Panschens von Wein oder Spirituosen mit industriellem Ethanol nutzen.[47] Bei durch GĂ€rprozesse hergestelltem Ethanol lĂ€sst sich ĂŒber die Deuteriumverteilung die pflanzliche Herkunft feststellen.[48]
Produktionsmengen
Weltweit erzeugten die USA und Brasilien 2005 zusammen ĂŒber 90 % der Jahresproduktion von 29 Millionen Tonnen.[49] Die gröĂten europĂ€ischen Erzeuger sind Russland und Frankreich. Deutschland erzeugt jĂ€hrlich fast 4 Mio. hl zu gleichen Teilen als GetrĂ€nkealkohol und als Alkohol fĂŒr chemisch-technische Zwecke, was einer Eigenbedarfsdeckung von etwa 62 % entspricht.
Neben der Produktion von Neutralalkohol fĂŒr GetrĂ€nke, Lebensmittel und technische Zwecke entfallen weltweit etwa 65 % auf die Herstellung von Kraftstoffethanol.[50] In den USA wird der Aufbau neuer Produktionsanlagen fĂŒr Ethanol besonders forciert, vor allem durch das Gesetz âEnergy Policy Actâ (EPACT) von 2005, das den Ausbau von erneuerbaren flĂŒssigen EnergietrĂ€gern fördern soll.
Besteuerung und VergÀllung
Ethanol unterliegt in Deutschland, der Schweiz und vielen anderen LĂ€ndern der Welt, der Alkoholbesteuerung (bis 2018 Branntweinsteuer). Sie wird von der Zollverwaltung beim Inverkehrbringer (Spirituosenhersteller, berechtigter EmpfĂ€nger, Branntweinlagerinhaber) zum Zeitpunkt des Lagerabganges erhoben. Ein Versand unter Steueraussetzung ist per BVD oder EVD möglich â beispielsweise zwischen Hersteller und GroĂhĂ€ndler mit offenem Branntweinlager sowie bei ExportgeschĂ€ften.
FĂŒr technische Zwecke, etwa in Druckereien, bei der Lackherstellung, Reinigungsmittelproduktion, fĂŒr Kosmetik und Ă€hnliche Einsatzgebiete und als Brennspiritus ist die Verwendung von Ethanol steuerfrei möglich. Um zu verhindern, dass dieses Ethanol ohne Entrichtung der Steuer als Genussmittel getrunken oder solchen beigefĂŒgt wird, wird unversteuerter Alkohol unter Zollaufsicht vergĂ€llt. VergĂ€llung bedeutet, dass Ethanol mit anderen Chemikalien, wie beispielsweise Methylethylketon (MEK) und zwei weiteren branntweinsteuerrechtlich vorgeschriebenen Markierungskomponenten, Petrolether, Cyclohexan, Diethylphthalat, Bitrex oder Ăhnlichem versetzt wird, um es fĂŒr den menschlichen Genuss unbrauchbar zu machen. Dies wird in Deutschland ĂŒber die Branntweinsteuerverordnung (BrStV)[51] und in Ăsterreich ĂŒber die Verordnung des Bundesministers fĂŒr Finanzen ĂŒber die VergĂ€llung von Alkohol (VO-VergĂ€llung) geregelt.[52]
Bioethanol fĂŒr die Beimischung zu Kraftstoff wird bei der Produktion mit ETBE oder Benzin vergĂ€llt. Die oben genannten, fĂŒr Spiritus oder kosmetische Zwecke gĂ€ngigen VergĂ€llungsmittel, beispielsweise Methylethylketon (MEK), dĂŒrfen in Kraftstoffen nach EN 228 nicht verwendet werden.
Bei dem in Form von Brennspiritus als Brennstoff verwendeten Ethanol, beispielsweise fĂŒr Rechauds sowie Camping- und Expeditionskocher, wird dem Ethanol zusĂ€tzlich zum MEK noch das extrem bittere Denatoniumbenzoat (1 Gramm/100 Liter) beigemischt. Das frĂŒher als VergĂ€llungsmittel fĂŒr Brennspiritus verwendete Pyridin wird wegen seiner gesundheitlichen Bedenklichkeit seit 1993 von deutschen Herstellern nicht mehr eingesetzt und ist seit dem 1. Juli 2013 nicht mehr zulĂ€ssig.[53] Im Gegensatz zu Pyridin, dessen Siedepunkt bei 115 °C liegt, ist Denatoniumbenzoat ein Feststoff, der erst bei 163 bis 170 °C schmilzt. Es verdampft daher bei der Verwendung von Brennspiritus nicht, sondern reichert sich in den Dochten von SpiritusgerĂ€ten an, was zum Beispiel bei SpiritusglĂŒhlichtern und Spiritus-Vergaserkochern zu Betriebsstörungen fĂŒhrt.
Die VergÀllungsmittel haben meist Àhnliche Siedepunkte wie Ethanol, sodass sie sich durch Destillieren nur schwer entfernen lassen.
Als Gefahrgut hat Ethanol die âUN 1170â.
Eigenschaften
Physikalische Eigenschaften
| Flammpunkt | 12 °C (Angabe bezieht sich auf
Messung im geschlossenen Tiegel.)[4] |
| ZĂŒndtemperatur | 400 °C[4] |
| Explosionsgrenzen | untere: 3,1 Volumenprozent obere: 27,7 Volumenprozent max. Druck: 8,4 bar[4] |
| Schallgeschwindigkeit | 1180 m·sâ1 (20 °C) Temp.-AbhĂ€ngigkeit: â3,6 m·sâ1·°Câ1 |
| Dichte | 0,79 g·cmâ3 = 0,79 kg·dmâ3 |
| Energiedichte (Heizwert) | 7,44 kWh·kgâ1 = 26,78 MJ·kgâ1 5,87 kWh·lâ1 = 21,14 MJ·lâ1[54] |
| dynamische ViskositĂ€t | 1,2 · 10â3 Pa·s (20 °C) |
| kinematische ViskositĂ€t | 1,52 · 10â6 mÂČ·sâ1 (20 °C) |
| OberflĂ€chenspannung | 0,02255 N·mâ1 (20 °C) |
| Brechungsindex | 1,3638[2] |
| Biologische Abbaubarkeit | 94 % (OECD 301 E) |
| UN-Nummer | 1170 |
| Gefahrennummer | 30 + 33 |
| Tripelpunkt | 150 ± 20 K / 0,43 mPa[55] â123,15 ± 20 °C / 0,43 mPa |
| Kritischer Punkt | 514,0 K / 6,137 MPa / 168 cm³/mol[55][56] 240,85 °C / 6,137 MPa / 168 cm³/mol |
Herausragendes Merkmal des Ethanols ist seine Hydroxygruppe. Da ein Sauerstoffatom Elektronen stĂ€rker anzieht als Wasserstoff und Kohlenstoff, resultiert eine asymmetrische Verteilung der Elektronendichte entlang dieser Bindung: Es bildet sich ein molekularer Dipol. Er verleiht Ethanol seine typischen Eigenschaften. Zum einen ziehen sich die Dipole auf molekularer Ebene gegenseitig an, sodass daraus eine vergleichsweise hohe Siedetemperatur von 78 °C resultiert (Sp, Ethan = â88,6 °C), zum anderen ist Ethanol mit FlĂŒssigkeiten mischbar, die Ă€hnliche Dipoleigenschaften aufweisen, zum Beispiel mit Wasser und Methanol. Diese Eigenschaft wird als Hydrophilie bezeichnet. Gleichzeitig besitzt das MolekĂŒl einen organischen Rest, der ihm eine begrenzte Mischbarkeit mit rein lipophilen Substanzen verleiht. Aus diesem Grund ist Ethanol in der Chemie und Pharmazie ein wichtiges Lösungsmittel. PflanzenauszĂŒge oder andere Medikamente werden als alkoholische Lösungen, sogenannte âTinkturenâ, angeboten.
Ethanol bildet am Gefrierpunkt ausreichend groĂe Einkristalle fĂŒr die Bestimmung mittels Kristallstrukturanalyse. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der Raumgruppe Pc (Raumgruppen-Nr. 7) und weist bei 87 K die Gitterparameter a = 537,7 pm, b = 688,2 pm, c = 825,5 pm und ÎČ = 102,2° auf sowie 4 Formeleinheiten pro Elementarzelle.[57] Die MolekĂŒle bilden ĂŒber WasserstoffbrĂŒckenbindungen mit einem Sauerstoff-Sauerstoff-Abstand von 271,6 pm und 273,0 pm lange Ketten. Die Konformation um die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung ist in beiden MolekĂŒlen versetzt. WĂ€hrend die Hydroxygruppe in einem MolekĂŒl entlang der C-C-OH-Achse eine gauche-Konformation besitzt, weist das andere MolekĂŒl eine trans-Konformation auf.[57]
Mischungen mit anderen Lösemitteln
Ethanol ist in jedem VerhÀltnis mit Wasser mischbar. Dabei kommt es beim Vermischen unter WÀrmeentwicklung zu einer Volumenkontraktion. Das Gesamtvolumen einer Wasser/Ethanol-Mischung ist kleiner als die Summe der Einzelvolumina. So entstehen durch Mischen von 50 ml Ethanol mit 50 ml Wasser 97 ml Ethanol-Wasser-Gemisch (vgl. Rechnung sowie weitere Beispiele und Fazit im Hauptartikel Alkoholgehalt).
Der Schmelzpunkt wĂ€ssriger Ethanollösungen sinkt mit steigendem Ethanolgehalt, bis bei einem Gehalt von 93,5 Massenprozent ein Eutektikum mit einer Schmelztemperatur von â118 °C erreicht wird.[58] Bei Temperaturen um â20 °C verdunstet Ethanol (96 %) kaum noch und nimmt eher zĂ€hflĂŒssige Eigenschaften an. Bei â70 °C wird es noch zĂ€hflĂŒssiger (KĂŒhlol).
Ethanol bildet mit Wasser ein azeotropes Gemisch, welches aus 95,57 Gew.-% Ethanol und 4,43 Gew.-% Wasser besteht[59] und bei 78,2 °C siedet.[2]
In organischen Lösungsmitteln wie Tetrachlormethan bildet Ethanol in AbhĂ€ngigkeit von der Konzentration ĂŒber WasserstoffbrĂŒckenbildung Dimere, Trimere und Tetramere. Die Bildungsenthalpie ist ĂŒber Infrarotspektroskopieuntersuchungen ermittelbar. Sie liegt fĂŒr das Tetramer bei 92 kJ molâ1, bei 42 kJ molâ1 fĂŒr das Trimer und bei 21 kJ molâ1 fĂŒr das Dimer.[60][61]
-
Exzessvolumen (Volumenkontraktion) bei der Mischung von Ethanol und Wasser
-
Fest-FlĂŒssig-Phasendiagramm von Ethanol-Wasser-Gemischen
Chemische Eigenschaften
Die OH-Gruppe des Ethanols ist mit einem pKs-Wert von 16[5] sehr schwach sauer, wodurch sie in der Lage ist, mit starken Basen (wie etwa den Alkalimetallen Natrium und Kalium) ein Proton (H+) abzuspalten. Durch Umsetzen mit Alkalimetallen wird Ethanol quantitativ in seine deprotonierte Form, das Ethanolat-Ion (CH3CH2Oâ), ĂŒberfĂŒhrt. Die Reaktion lĂ€uft unter Entwicklung von Wasserstoff ab:
Ethanol löst sich in allen VerhÀltnissen mit Wasser und vielen anderen organischen Lösungsmitteln wie Diethylether, Chloroform und Benzol.
Autoprotolyse
Ethanol kann sowohl als BrĂžnsted-SĂ€ure als auch als BrĂžnsted-Base reagieren und ist damit ein Ampholyt:
Die Autoprotolysekonstante ist dabei pKau = 19,5.
Nukleophile Substitution
In aprotischen Lösungsmitteln reagiert Ethanol mit Halogenwasserstoffen ĂŒber eine nukleophile Substitution zu Ethylhalogeniden. Ethanol und Chlorwasserstoff reagieren zu Ethylchlorid und Wasser:
Ethanol und Bromwasserstoff reagieren zu Ethylbromid und Wasser:
Ethylhalogenide können spezifischer durch Halogenierungsreagenzien wie Thionylchlorid oder Phosphortribromid gebildet werden.
Veresterung
Ethanol reagiert sÀurekatalysiert mit CarbonsÀuren in einer Gleichgewichtsreaktion zu Ethylestern:
Da das gebildete Wasser jedoch höher siedet als Ethanol, wird Ethylester besser durch Reaktion mit SĂ€ureanhydriden hergestellt. Ethylester finden Verwendung als ZusĂ€tze fĂŒr Kosmetika sowie Geruchs- und Geschmacksstoffe.
Dehydratation
Sehr starke SÀuren, wie SchwefelsÀure, katalysieren die Dehydratation des Ethanols. Es bilden sich Diethylether oder Ethen:
Ethanol spaltet in einer Eliminierungsreaktion Wasser unter Bildung einer Doppelbindung ab:
Welches Produkt sich bildet, hÀngt von den Reaktionsbedingungen wie Temperatur, Konzentrationen usw. ab. Bei der Dehydratation kann unter bestimmten Reaktionsbedingungen das hochgiftige Diethylsulfat gebildet werden.[62]
Oxidation
Ethanol kann bereits von Luftsauerstoff bei Raumtemperatur ĂŒber Acetaldehyd bis hin zur EssigsĂ€ure oxidiert werden. Derartige Reaktionen werden beispielsweise in biologischen Systemen von Enzymen katalysiert. Im Labor dienen krĂ€ftige anorganische Oxidationsmittel wie ChromsĂ€ure oder Kaliumpermanganat zur Oxidation zu EssigsĂ€ure. Die teilweise Oxidation bis zum Acetaldehyd gelingt mit schwĂ€cheren Oxidationsmitteln, etwa mit Pyridiniumchlorochromat (PCC).
Die Oxidation des Ethanols muss nicht auf der Stufe der EssigsÀure stehenbleiben. An Luft verbrennt Ethanol mit blauer Flamme (siehe Bild) mit einem Heizwert von 26,8 MJ/kg zu Kohlendioxid und Wasser:
Mit Chlor oder Brom reagiert Ethanol langsam zu Acetaldehyd und anderen halogenhaltigen Oxidationsprodukten. Acetaldehyd bildet mit ĂŒberschĂŒssigem Ethanol Halbacetale. Es ĂŒberwiegt aber die Halogen-Addition an die Enolform des Acetaldehyds und es bildet sich dadurch (trĂ€nenreizendes) α-Halogenacetaldehyd. Die weitere Oxidation mit Chlor fĂŒhrt letztlich zu Halbacetalen des Chlorals.
Desinfektion aufgrund Denaturierung
Entsprechend der Denaturierung durch SĂ€uren oder Laugen kann Ethanol die in Biopolymeren zur Aufrechterhaltung der Struktur erforderlichen WasserstoffbrĂŒcken stören, indem es als polares Lösungsmittel interferiert.[63] Daraus resultieren KonformationsĂ€nderungen. 50- bis 70-prozentiges Ethanol denaturiert die meisten Proteine und NukleinsĂ€uren. Da durch Zerstörung der Raumstruktur Membranproteine ihre Funktion einbĂŒĂen und aufgrund der Membrandefekte die betreffenden Zellen luftballonartig platzen, kann mit höherprozentigem Ethanol desinfiziert werden: Bakterien- und Pilzzellen werden ĂŒber die Denaturierung ihrer Membranproteine irreversibel inaktiviert, entsprechend werden behĂŒllte Viren ihrer proteinhaltigen HĂŒlle beraubt.[64]
Verwendung

Ethanol findet Verwendung in den drei HauptmÀrkten:
- alkoholische GetrÀnke
- Rohstoff fĂŒr die chemische Industrie
- EnergietrÀger (Benzinzusatz)
Ethanol, das aus der VergÀrung von zucker- und stÀrkehaltigen Lebensmitteln stammt, wird in allen Bereichen eingesetzt. Synthetisches Ethanol wird nur als Chemierohstoff und EnergietrÀger verwendet. Die konkurrierende Verwendung von Ethanol aus der Nahrungsmittelproduktion als Chemie- und Energierohstoff wird kontrovers diskutiert.
Die Hauptmenge des produzierten Ethanols wird in Form von alkoholischen GetrĂ€nken fĂŒr Genusszwecke verbraucht.[2] Es dient weiterhin als Lösungsmittel sowohl fĂŒr Konsumprodukte unter anderem im Haushalt (ParfĂŒm, Deodorant) als auch fĂŒr medizinische Anwendungen (Lösungsmittel fĂŒr Medikamente, Desinfektionsmittel) sowie in der Industrie selbst ebenfalls als Lösungsmittel und allgemein als Brennstoff.
Haushalts- und Konsumprodukte
Ethanol findet als hervorragendes Lösungsmittel ĂŒberall im Haushalt Verwendung, so als TrĂ€ger fĂŒr Geruchsstoffe wie ParfĂŒm, Deodorant und Duftspray. Auch als Reinigungsmittel beispielsweise fĂŒr Glas (Fensterreinigungsmittel), Chrom, Kunststoff, in Kfz-Scheibenwaschlösungen und als Fleckenentferner findet Ethanol Verwendung. Als Zusatz zum Wasser dient es als Frostschutzmittel.
Ethanol findet verbreiteten Einsatz als Lebensmittelzusatz. So wird Portweinen, Sherry und anderen SĂŒdweinen Ethanol zugegeben, die sogenannte Aufspritung, um zum gewĂŒnschten Zeitpunkt den Fermentationsprozess zu beenden.[65] Durch die vorzeitig beendete GĂ€rung haben diese Liköre und Weine â bis auf einige Ausnahmen â einen hohen Restzuckergehalt und sind dadurch sehr sĂŒĂ.[66]
Ethanol kann zur Haltbarmachung anderer Lebensmittel zugesetzt werden.[67]

Als Brennstoff fĂŒr Campingkocher als sogenannter Brennspiritus findet Ethanol im Haushalt eine energetische Verwendung. Durch Zugabe von Celluloseacetat oder Seife kann Brennspiritus in ein Gel, den sogenannten Hartspiritus ĂŒberfĂŒhrt werden.[68]
Einfache Kapillarthermometer mit blau oder rot sichtbarer FlĂŒssigkeitssĂ€ule sind mit gefĂ€rbtem Ethanol gefĂŒllt. Bei ausreichend langem, graduiertem Rohr können Temperaturen vom Schmelzpunkt bis nahe dem Siedepunkt gemessen werden, womit AuĂentemperaturen gut abgedeckt werden.
Medizin und Pharmazie
Die Wirksamkeit als Desinfektionsmittel oder Antiseptikum (etwa zur HĂ€ndedesinfektion) hĂ€ngt von der Konzentration des Ethanol-Wasser-Gemisches ab. Bei einem optimalen Alkoholgehalt zwischen 50 und 80 %[69] wird die BakterienhĂŒlle zerstört und Ethanol wirkt damit tödlich. Alle Bakterien einschlieĂlich der Tuberkelbakterien werden innerhalb einer Minute durch Denaturierung der Bakterienzellwand abgetötet (Bakterizidie). Daneben wirken Ethanol-Wasser-Mischungen durch ihren hohen osmotischen Druck; 70-prozentiges Ethanol hat mit 250·106 Pascal den höchsten osmotischen Druck aller Mischungen mit Wasser.[3] EingeschrĂ€nkt wirksam ist das Gemisch gegen Viren, nicht wirksam gegen Bakterien-Endosporen. Bei offenen Wunden sollte es nicht eingesetzt werden: Neben einem unangenehmen Brennen wirkt Ethanol (vorwiegend kutan) vasodilatierend, was im Allgemeinen zwar förderlich fĂŒr die Reinigung von Wunden ist, aber besonders bei gröĂeren Verletzungen Blutungen drastisch verschlimmern kann. Lösungen mit ĂŒber 80 % Alkoholgehalt zeigen eine noch stĂ€rkere Wirkung, werden aber aufgrund mangelnder HautvertrĂ€glichkeit nicht regelmĂ€Ăig eingesetzt. Wasserfreies Ethanol hĂ€rtet die BakterienhĂŒlle, die Bakterien bleiben dadurch am Leben.[70] Das Trinken von Ethanol oder alkoholischen GetrĂ€nken wirkt nicht antiseptisch. GetrĂ€nke mit einem Ethanolgehalt von weniger als 20 % töten praktisch keine Keime ab. Durch Kombination mit Alkalien (etwa 1 %) oder PeroxycarbonsĂ€uren (0,2 bis 0,5 %) wird die Wirksamkeit unter anderem gegen Viren und Sporen stark verbessert.[69] Ethanol dient als Lösungsmittel zur Herstellung der Iodtinktur, einer Mischung aus Iod in Ethanol zur Wunddesinfektion, der zur Vermeidung der Bildung von Iodwasserstoff Kaliumiodid zugegeben wird.
95-prozentiges beziehungsweise reines Ethanol kann als PEI-Therapie zur Verödung âheiĂerâ SchilddrĂŒsenknoten[71] (Perkutane Ethanol-Injektionstherapie)[72] und anderer umschriebener Tumoren wie des Leberzellkarzinoms (ebenfalls Perkutane Ethanol-Injektionstherapie)[73] benutzt werden.
FlĂŒssige Medikamente können Ethanol als Lösungsmittel, Cosolvens oder Lösungsvermittler enthalten, wenn der oder die Arzneistoffe in Wasser schlecht löslich oder unlöslich sind. Ethanol selbst ist mit Wasser beliebig mischbar. Es hat eine wichtige Funktion in der Konservierung und Stabilisierung flĂŒssiger pflanzlicher Medikamente (Phytotherapeutika). Die Medikamente sind entsprechend der Arzneimittel-Warnhinweisverordnung (AMWarnV) zu kennzeichnen.
Durch Einreiben der Haut mit hochprozentiger Ethanollösung (beispielsweise Franzbranntwein) wird die Durchblutung gefördert. Zur Wundreinigung wurde âgebrannter Weinâ von deutschsprachigen WundĂ€rzten seit dem 12. Jahrhundert regelmĂ€Ăig verwendet.[74][75] Volksmedizinisch werden verdĂŒnnte ethanolische Lösungen heute noch zur Behandlung von Insektenstichen verwendet. Ein alkoholgetrĂ€nktes Tuch wird dazu einige Zeit auf den frischen Stich gelegt. Die Schmerzlinderung geschieht aufgrund der kĂŒhlenden Wirkung der Ethanollösung; der Juckreiz wird unterdrĂŒckt. Eine chemische VerĂ€nderung oder Inaktivierung der Gifte bewirkt Ethanol jedoch nicht. Als schmerzstillende und Empfindungslosigkeit hervorrufende Narkosemittel wurden alkoholhaltige TrĂ€nke bereits im Altertum[76] verwendet.
Bei einer Vergiftung mit Methanol wird als erste MaĂnahme Ethanol intravenös gegeben, was die Umwandlung von Methanol ĂŒber das Enzym Alkoholdehydrogenase in das giftige Methanal hemmt. Ethanol bindet etwa 25-mal stĂ€rker an Alkoholdehydrogenase als Methanol.[77] Bei einer schweren Alkoholsucht kann ein AlkoholprĂ€delir mit Ethanol unterbrochen werden, um eine akute Zweiterkrankung ohne die sonst auftretenden Symptome behandeln zu können.
Ethanol als Kraftstoff
Ethanol findet als Ethanol-Kraftstoff in Form des biogenen Bioethanols Verwendung als Kraftstoff fĂŒr Ottomotoren, wobei vor allem Mischungen mit Benzin vorliegen. DafĂŒr kann sowohl fossiles als auch aus regenerativer Biomasse hergestelltes Bioethanol verwendet werden, da es chemisch gesehen keinen Unterschied zwischen beiden Arten gibt. Aufgrund der VerfĂŒgbarkeit, der Herstellungskosten und politischer FördermaĂnahmen wird heute vor allem Bioethanol verwendet, das auf der Basis von fermentierbarem Zucker (Zuckerrohr und ZuckerrĂŒbe) und StĂ€rke (vor allem Mais- und WeizenstĂ€rke) erzeugt wird. Es wird untersucht, ob zukĂŒnftig die Nutzung von Cellulose-Ethanol aus Holz möglich ist.
Ethanol wird vor allem als Beimischung zu herkömmlichem Kraftstoff genutzt, beispielsweise in einer Konzentration von 5 % Ethanol (E5 als Beimischung in gewöhnlichem Fahrzeugbenzin) oder 85 % Ethanol (als E85 fĂŒr dafĂŒr geeignete Fahrzeuge). Im Zusammenhang mit dem Kyoto-Protokoll wird heute hĂ€ufig ĂŒber die Herstellung und den Einsatz biogener Treibstoffe (Biokraftstoffe) und die Reduzierung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen pro gefahrenem Kilometer debattiert. In der EuropĂ€ischen Union stieg die Produktionsmenge von Ethanol fĂŒr den Kraftstoffsektor von 525 Millionen Liter im Jahr 2004 auf 3,7 Milliarden Liter im Jahr 2009. Seit 2011 bleibt die Ethanolproduktion sowohl fĂŒr die Verwendung als Kraftstoff wie auch fĂŒr andere Zwecke gleich.[78]
Ethanol wurde nach einer Entwicklung von Wernher von Braun zudem bis in die 1950er Jahre als Treibstoff fĂŒr die Raketen der Typen A1, A2, A3, A4, A4b und A5 verwendet. Im Unterschied zu Benzin kann durch VerdĂŒnnen mit Wasser fĂŒr Testzwecke leicht der Heizwert heruntergesetzt werden, um bei ProbelĂ€ufen von Triebwerken Explosionen zu verhindern, zum anderen war Ethanol wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs leicht aus landwirtschaftlichen Produkten gewinnbar, im Gegensatz zum knappen Benzin.
Neben reinem Ethanol finden seine Derivate Einsatz im Kraftstoffbereich. So wird Ethyl-tert-butylether (ETBE) analog zum Methyl-tert-butylether zur Erhöhung der Oktanzahl von Ottokraftstoffen eingesetzt. ETBE wird durch sÀurekatalysierte Addition von Ethanol an Isobuten hergestellt:
Weitere Nutzung von Ethanol
Ethanol ist ein wichtiges Lösungsmittel und Zwischenprodukt in der chemischen Industrie. Ein wichtiges Folgeprodukt ist Ethylchlorid, das aus Ethanol durch Umsetzung mit Chlorwasserstoff hergestellt wird.[45] Die Oxidation liefert weitere Folgeprodukte wie Acetaldehyd und EssigsÀure.[45]
Ethanol wird in einer Vielzahl von Veresterungsreaktionen eingesetzt. Die erhaltenen Ester haben vielfĂ€ltige Verwendungsmöglichkeiten als Lösungsmittel und als Zwischenprodukt fĂŒr Folgesynthesen. Ein wichtiges Folgeprodukt ist Ethylacrylat, ein Monomer, das als Co-Monomer in verschiedenen Polymerisationsprozessen eingesetzt wird. EssigsĂ€ureethylester wird als Lösungsmittel fĂŒr Klebstoffe und Nagellack und zur Extraktion von Antibiotika eingesetzt. Glycolether wie 2-Ethoxyethanol sind als Lösungsmittel fĂŒr Ăle, Harze, Fette, Wachse, Nitrozellulose und Lacke weit verbreitet.
In Umkehrung der petrochemischen Herstellungsreaktion entsteht aus Ethanol wieder Ethen, das zum Beispiel vom brasilianischen Chemieunternehmen Braskem als Rohstoff fĂŒr die Polyethylenherstellung genutzt wird. In einer Anlage in Rio Grande, Brasilien, produziert Braskem bereits auf Zuckerrohr basierendes Polyethylen in einer Anlage mit einem AusstoĂ von 200.000 t pro Jahr.[79]
FlĂŒssigkeitsprĂ€parate aus Biologie und Humanmedizin werden vielfach mit Ethanol-Wasser-Mischungen oder Formalin fixiert und konserviert.[80]
Biologische Bedeutung
Ethanol wird im gesamten Verdauungstrakt aufgenommen. Dies beginnt in geringem Umfang bereits in der Mundschleimhaut. Das dort resorbierte Ethanol geht direkt in das Blut ĂŒber und wird damit ĂŒber den gesamten Körper einschlieĂlich des Gehirns verteilt. Etwa 20 % werden im Magen resorbiert, der Rest im DĂŒnndarm.[81] Das in Magen und Darm aufgenommene Ethanol gelangt zunĂ€chst mit dem Blut in die Leber, wo es teilweise abgebaut wird. Die Ethanolaufnahme wird durch Faktoren, welche die Durchblutung steigern, erhöht, beispielsweise WĂ€rme (Irish Coffee, Grog), Zucker (Likör) und Kohlenstoffdioxid (Sekt). Dagegen verlangsamt Fett die Aufnahme. Dies fĂŒhrt nicht zu einer niedrigeren Resorption des Alkohols insgesamt, sondern nur zu einer zeitlichen Streckung.[82]
Etwa 2 bis 10 % des aufgenommenen Ethanols werden unverĂ€ndert ĂŒber Urin, SchweiĂ und Atemluft wieder abgegeben.[83] Ein Teilabbau findet schon im Magen statt; eine dort gefundene sigma-Alkoholdehydrogenase zeigt eine etwa um den Faktor 200 höhere AktivitĂ€t als die in der Leber lokalisierten Isoenzyme. Der Anteil am gesamten Ethanolabbau betrĂ€gt lediglich ungefĂ€hr 5 %.[84]
In der Leber wird der Hauptteil des Ethanols â wie andere wasserlösliche Gifte â durch die Enzyme Alkoholdehydrogenase (ADH) und Katalase sowie das MEOS-System zu Ethanal (Acetaldehyd, H3C-CHO) abgebaut, um weiter durch Acetaldehyddehydrogenase zu EssigsĂ€ure oxidiert zu werden. Die EssigsĂ€ure wird ĂŒber den Citratzyklus und die Atmungskette in allen Zellen des Körpers unter Energiegewinnung zu CO2 veratmet. Die Leber kann bei erheblich gesteigertem, regelmĂ€Ăigem Konsum ihre AbbauaktivitĂ€t in geringem MaĂe anpassen. Das Zwischenprodukt Ethanal ist fĂŒr die sogenannten âKaterâ-Symptome wie Kopfschmerzen, Ăbelkeit und Erbrechen mitverantwortlich.[85] Der Abbau des Ethanals wird durch Zucker gehemmt, daher ist der Kater bei sĂŒĂen alkoholischen GetrĂ€nken, insbesondere Likör, Bowlen, Fruchtweinen und manchen Sektsorten besonders intensiv.
Die Abbaurate durch die Alkoholdehydrogenase ist innerhalb gewisser Grenzen konstant. Sie betrĂ€gt bei MĂ€nnern etwa 0,1 und bei Frauen 0,085 Gramm pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht.[86][87] Die exakt gemessenen Abbauraten fĂŒr MĂ€nner lagen dabei zwischen 0,088 und 0,146 Gramm pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht.[84] Bei MĂ€nnern findet sich eine leicht erhöhte AktivitĂ€t der gastrischen Alkoholdehydrogenase im Magen, mit der Folge einer geringfĂŒgigen Beschleunigung des Alkoholabbaus. Hochdosierte Aufnahme von Fructose kann bei manchen Menschen durch UnterstĂŒtzung des Katalase-Ethanolabbaus zu einer schnelleren Metabolisierung fĂŒhren.[85] Bei höherer Alkoholkonzentration â ab etwa 50 g Ethanolaufnahme pro Tag[84] â oder bei chronischen Trinkern wird der Alkohol zusĂ€tzlich ĂŒber das mikrosomale Ethanol oxidierende System (MEOS) abgebaut. Dabei wird Ethanol im glatten ER der Leberzellen durch Cytochrom P450 (CYP2E1) unter Sauerstoffverbrauch ebenfalls zu Ethanal oxidiert. Ethanol bewirkt situativ eine BetĂ€ubung, eine Stimulation oder einen Stimmungswandel. Es fĂŒhrt zu einer Erweiterung insbesondere der peripheren BlutgefĂ€Ăe.
Toxikologie


Ethanol wird von Pathologen zu den obligat hepatotoxischen Stoffen gezĂ€hlt,[93] also zu den Lebergiften. Als gesichert gilt auch ein direkter toxischer Effekt des Alkohols auf die Erythropoiese, die Bildung roter Blutzellen.[94] In der PĂ€diatrie ist Ethanol als teratogene Noxe bekannt,[95] ein die Leibesfrucht schĂ€digendes Gift. Pharmakologen und Toxikologen sprechen von âakuter Vergiftungâ ab einer bestimmten Schwellendosis sowie von einer âchronischen Vergiftungâ beim Alkoholismus.[96] Aufgrund der cytotoxischen und neurotoxischen Wirkung der Substanz gilt Alkoholkonsum allgemein als gesundheitsschĂ€dlich, umso mehr, je gröĂer die konsumierte Menge ist.[97] Selbst ein bewusst vorsichtiger Konsum kann erhebliche SchĂ€digungen bis hin zu Krebs, Leberzirrhose oder GehirnschĂ€den verursachen.[98] Ethanol in GetrĂ€nken wird von der Internationalen Agentur fĂŒr Krebsforschung als krebserzeugend eingestuft.[99][100]
Die Aufnahme fĂŒhrt â ab etwa 0,5â1 Promille Ethanolkonzentration im Blut (Blutalkoholkonzentration) â zu typischen akuten Trunkenheitssymptomen wie Schwindel, Ăbelkeit, Orientierungsstörung, Redseligkeit und gesteigerter AggressivitĂ€t, bei höheren Dosen zu SchlĂ€frigkeit und Teilnahmslosigkeit bis hin zum Koma. Die letale Dosis (LD) liegt etwa bei 3,0 bis 4,0 Promille fĂŒr ungeĂŒbte Trinker. Es wurden jedoch schon Werte ĂŒber 7 Promille gemessen.[101] Die LD50 betrĂ€gt fĂŒr die Ratte 7060 mg/kg bei oraler Applikation.[8] Bei einer akuten Ethanolvergiftung kann der noch im Magen befindliche Alkohol durch HerbeifĂŒhren von Erbrechen oder durch Auspumpen des Mageninhalts teilweise entfernt werden. Alkoholpsychosen sind beschrieben worden.[102][103]
Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation starben im Jahr 2012 mehr als 3,3 Millionen Menschen an den Folgen des Alkoholkonsums.[104]
Weitere gesundheitliche Folgen
RegelmĂ€Ăiger Alkoholkonsum kann zu einer AlkoholabhĂ€ngigkeit fĂŒhren.
Nachweis
Ethanol kann durch Veresterung als p-NitrobenzoesĂ€ureester oder 3,5-DinitrobenzoesĂ€ureester nachgewiesen werden. Die Reaktion erfolgt durch Umsetzung mit dem entsprechenden SĂ€urechlorid. Unspezifisch kann Ethanol durch die Iodoformprobe nachgewiesen werden. Durch chromatografische Methoden wie der Gaschromatografie kann Ethanol quantitativ bestimmt werden. Nasschemisch-quantitativ ist der Nachweis durch Oxidation mit einem Ăberschuss von Kaliumdichromat möglich, wobei das nicht umgesetzte Kaliumdichromat jodometrisch ermittelt werden kann.
In der Lebensmittelanalytik macht man sich den Dichteunterschied zwischen Wasser und Ethanol zunutze. Der Ethanolgehalt wird in einer (Wasserdampf-)Destillation abgetrennt und pyknometrisch bestimmt. Alternativ kann die Dichte auch im Biegeschwinger gemessen werden. Bei beiden Verfahren wird anhand von Tabellenwerten ausgewertet.
Im Protonenresonanzspektrum weist Ethanol bei Raumtemperatur eine Triplettstruktur durch Kopplung der Protonen der Hydroxygruppe mit den Methylenprotonen auf. Dies weist auf eine Fixierung der Hydroxygruppe gegenĂŒber den Methylenprotonen hin. Mit steigenden Temperaturen wird die Aufspaltung kleiner und verschwindet durch die steigende Rotation der Hydroxygruppe schlieĂlich ganz.[105]
Die Ethanolkonzentration wĂ€hrend des Herstellungsprozesses, etwa in Brauereien, kann infrarotspektroskopisch durch die Messung der IntensitĂ€t der Schwingungsfrequenz der C-H-Bande bei 2900 cmâ1 ĂŒberwacht werden. Das Infrarotspektrum fĂŒr Ethanol weist eine C-H-, eine O-H- und eine C-O-Streckschwingung sowie verschiedene Biegeschwingungen auf. Die O-H-Streckschwingung erscheint als eine breite Bande bei etwa 3300â3500 cmâ1, die C-H-Streckschwingung bei etwa 3000 cmâ1.[106]
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1H-NMR-Spektrum von Ethanol
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Infrarotspektrum von flĂŒssigem Ethanol
mit einer O-H-Bande bei 3300 cmâ1
und einer C-H-Bande bei 2950 cmâ1
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Siehe auch
Weblinks
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- GefÀhrlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- FeuergefÀhrlicher Stoff
- BeschrÀnkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Augenreizender Stoff
- Wikipedia:Lesenswert
- Ethanol
- Sedativum
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