Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Epik – Wikipedia
Epik – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu weiteren Bedeutungen siehe Epik (Begriffsklärung).

Epik (altgriechisch ἐπικὴ [ποίησις] epikḗ [poíēsis] „zum Epos gehörend[e Dichtung]“), auch erzählende Literatur genannt, ist neben Dramatik und Lyrik eine der drei großen Gattungen der Literatur und umfasst erzählende Literatur in Vers- oder Prosaform. Angewandt im heutigen Sprachgebrauch taucht Epik oftmals in Erweiterung mit anderen Kunstgattungen auf, so etwa im epischen Theater, Film, Musik, Roman, Bühnenwerk, Fernsehfilm und Computerspiel[1], worin die Handlung ein Thema der Größe, Würde und des Heroismus entfaltet, ähnlich wie im klassischen Epos.

Wortbedeutung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff leitet sich vom antiken Epos ab, das in Versen verfasst war und von Helden und Göttern handelte[2]. Beispiele hierfür sind Homers Ilias oder auch Hesiods Theogonie.[3] Die moderne Epik hingegen ist in Prosaform verfasst und enthält meist einen Erzähler, ist meist fiktional oder teil-fiktional und hat eine bestimmte Zeitstruktur.[4]

Geschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Der Artikel enthält keinerlei Quellen, Belege oder Literaturhinweise

Bis zur Poetik des 18./19. Jahrhunderts ist die Epik eine Bezeichnung für die Kunst des Epos. Mit der zunehmenden Differenzierung der epischen Dichtung im 18. Jahrhundert und der Entwicklung der Prosa werden unter dem Begriff Epik alle Genres der erzählenden Literatur erfasst. Die Epik unterscheidet sich von der Dramatik und Lyrik durch grundlegende Merkmale der Gestaltung, der Kommunikation und der Funktionsweise. Zu diesen Merkmalen gehören:

  • das Erzählen als charakteristische Form der Vermittlung zwischen Erzähler und Zuhörer oder Leser, wobei aus der Perspektive des Erzählers oder einer dritten Figur erzählt wird (Erzählperspektive),
  • die Vergegenwärtigung des Geschehens als Vergangenes oder ungebundener Umgang mit der Zeit (Erzählerzeit),
  • die Gestaltung gesellschaftlicher Zustände sowie
  • die Schilderung individueller Begebenheiten, Erlebnisse (auch als Bewusstseinsstrom bezeichnet).

Zu den ersten epischen Formen finden sich Aufschriften auf Gegenständen, die den Gegenstand erklären (Epigramm) sowie die höheren Formen (Gnome, Apophthegma, Elegie). In den Kosmogonien, Theogonien und mystischen Heilslehren erhält die Epik einen mehr poetischen Gehalt, indem das natürliche Geschehen in personifizierten Taten und Ereignissen dargestellt wird. Für die Formen Märchen, Sagen und Legenden gilt dies gleichermaßen. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestimmt das Epos die Merkmale dieser Formen.

In der Übergangsphase von der feudalen zur bürgerlichen Gesellschaft wandelte sich die Epik grundlegend, und es erfolgte in Europa der Übergang von der Vers- zur Prosa-Epik, die anfangs nicht selten als Nacherzählung aus der Vers- in die Prosaform Eingang fand. Damit diese differenzierte Welt greifbar zu machen war, mussten sich neue Erzählformen herausbilden. Dazu gehörte der Roman. Gleichzeitig entstanden, bedingt durch die industrielle Revolution, effektivere Mechanismen zur Verbreitung und Herstellung von Literatur. Dadurch beschleunigte sich die Entwicklung der literarischen Formen und es entwickelten sich Formen wie die Novelle, die Glosse und die Kurzgeschichte.

Formen der Epik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Großformen
  • Roman
  • Abenteuerroman
  • Entwicklungsroman
  • Kriminalroman
  • Bildungsroman
  • Schäferroman
  • Epos
  • Saga
Kleinformen
  • Erzählung
  • Novelle
  • Anekdote
  • Kurzgeschichte
  • Romanze (Literatur)
  • Kalendergeschichte
  • Schwank
  • Verserzählung
  • Essay
  • Idylle
Kürzestformen
  • Sprichwort
  • Aphorismus
Volkstümliche Formen
  • Märchen
  • Sage
  • Volksballade
Didaktische Formen
  • Legende
  • Fabel
  • Parabel/Gleichnis

Umgangssprachliche Verwendung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umgangssprachlich wird der Begriff episch häufig verwendet, um auf ein besonders großes Ausmaß (insbesondere Länge, Tiefgründigkeit) einer Aktion hinzuweisen. Beispiele dafür sind Aussagen der Form, dass ein Sachverhalt in epischer Breite, Tiefe oder Länge ausgeführt, beschrieben oder dargestellt wurde. Einerseits besitzt die Verwendung fallweise eine kritische oder negative Konnotation, und derjenige, der den Begriff episch einsetzt, deutet damit an, dass die Aktion aus seiner Sicht länger gedauert habe, als er erwartet oder für notwendig erachtet hatte. Andererseits wird „episch“ (abgeleitet von englisch epic) in der Netzkultur verwendet, um als Superlativ einen Sachverhalt besonders positiv zu bewerten.

Siehe auch

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Epos
  • Prosa
  • Neuere Deutsche Literaturwissenschaft

Weiterführende Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Volker Mertens, Ulrich Müller (Hrsg.): Epische Stoffe des Mittelalters. Kröner, Stuttgart 1984, ISBN 978-3520483010.
  • Fritz Peter Knapp: Historische Wahrheit und poetische Lüge. Die Gattungen weltlicher Epik und ihre theoretische Rechtfertigung im Hochmittelalter. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte. Band 54,1980, S. 581–635.

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wiktionary: Epik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • @1@2Vorlage:Toter Link/www.uni-duisburg-essen.deGattungen und Textstrukturen I: Epik (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven) bei der Universität Duisburg-Essen
  • Einführung in die Literaturwissenschaften: Epik (PDF) an der Universität Kiel.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Paul Merchant: The Epic (= The critical idiom. Band 17). Methuen, London 1971, ISBN 0-416-19700-0. 
  2. ↑ Jörg Rüpke: Antike Epik. Zur Geschichte narrativer metrischer Großtexte in oralen und semioralen Gesellschaften. Hrsg.: Universität Potsdam. Potsdam 1998. 
  3. ↑ Benedikt Jeßing, Ralph Köhnen: Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft. 4. Auflage. J. B. Metzler, Stuttgart 2017, S. 179. 
  4. ↑ vgl. Jeßing und Köhnen 2017, S. 179–182
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4015025-2 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Epik&oldid=256847277“
Kategorien:
  • Roman, Epik
  • Literarischer Begriff
Versteckte Kategorien:
  • Wikipedia:Belege fehlen
  • Wikipedia:Weblink offline

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id