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Emanuel List (um 1930). Foto von Nicola Perscheid

Emanuel List, auch Emmanuel List, eigentlich Emanuel Fleißig (* 22. März 1888[1] in Wien; † 21. Juni 1967 ebenda) war ein österreichisch-amerikanischer Opernsänger und einer der stimmlich dunkelsten und gesanglich bedrohlichsten „schwarzen Bässe“ seiner Zeit. Sogar im Vergleich zu Gottlob Fricks Hunding (Die Walküre, Wilhelm Furtwängler 1954 und Georg Solti 1966) ist seiner (Bruno Walter 1935) noch eine Spur finsterer. Auch als Hagen (Götterdämmerung) und Fafner (Siegfried) erreichte er Gipfel des Schreckens.

Leben

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List wurde im Wiener Bezirk Leopoldstadt geboren. Sein Vater war der Geschäftsmann Albert Fleißig († 1918), seine Mutter Josefine („Peppi“) Fleißig, geb. Spi(e)gler († 1926). Er studierte in Wien und debütierte 1922 an der Volksoper als Méphistophélès in Gounods Faust.

Aufgrund seiner jüdischen Abstammung musste List, der 1923 an die Städtische Oper Berlin kam, seit 1924 Mitglied der Berliner Staatsoper war, 1931 sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab und bis 1933 regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen gesungen hatte, 1934 Deutschland verlassen – ein Schicksal, das er u. a. mit seinem Kollegen Friedrich Schorr teilte; allerdings hatte er bereits 1918 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten. Danach sang er am Covent Garden und an der Metropolitan Opera sowie bis 1938 und dem „Anschluss“ an der Wiener Staatsoper. 1950 kehrte er nach West-Berlin zurück und sang noch zwei Jahre an der Städtischen Oper.[2] 1952 setzte er sich in seiner Heimatstadt zur Ruhe.

Wie auch Gottlob Frick war List nicht nur ein exzellenter Bühnenbösewicht und -schurke, sondern auch ein ausgezeichneter Osmin (Die Entführung aus dem Serail) und darüber hinaus auch ein hervorragender Baron Ochs (Der Rosenkavalier – eine Partie, die Frick zeitlebens ablehnte).

Grabstein auf dem Wiener Zentralfriedhof

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof, Neuer Israelitischer Friedhof, Tor 4 (Gr. 1, Nr. 61).

Literatur

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  • Horst Seeger: Opernlexikon. 4. Auflage. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin (DDR) 1989.
  • Kurt Malisch: List, Emanuel. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 11 (Lesage – Menuhin). Bärenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2004, ISBN 3-7618-1121-7, Sp. 200–201 (Online-Ausgabe, für Vollzugriff Abonnement erforderlich)

Weblinks

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  • Emanuel List im Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM)
  • Emanuel List. Bach Cantatas Website (englisch).
  • Emanuel List bei Operissimo auf der Basis des Großen Sängerlexikons
  • Emanuel List bei Discogs

Einzelnachweise

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  1. ↑ Geburtsbuch der israelitischen Kultusgemeinde Wien, Eintrag Nr. 2647 für den 22. März 1888. Andere Angaben wie 1886, 1890 (Emanuel List. Bach Cantatas Website (englisch).) oder 1891 (Grabstein) sind somit unzutreffend
  2. ↑ Karl-Joseph Kutsch, Leo Riemens: Großes Sängerlexikon. Band 4. 4. Auflage. K. G. Saur, München 2003, ISBN 978-3-598-44088-5, S. 2753.
Normdaten (Person): GND: 117062820 (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | LCCN: n88637711 | VIAF: 100314239 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME List, Emanuel
ALTERNATIVNAMEN List, Emmanuel; Fleißig, Emanuel (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG österreichisch-amerikanischer Opernsänger (Bass)
GEBURTSDATUM 22. März 1888
GEBURTSORT Wien
STERBEDATUM 21. Juni 1967
STERBEORT Wien
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Emanuel_List&oldid=259447053“
Kategorien:
  • Bass
  • Opernsänger
  • NS-Opfer
  • Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus
  • Person (Bayreuther Festspiele)
  • Österreicher
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  • Geboren 1888
  • Gestorben 1967
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