Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. David Zwilling – Wikipedia
David Zwilling – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
David Zwilling
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 24. August 1949 (76 Jahre)
Geburtsort Abtenau, Österreich
Größe 174 cm
Gewicht 68 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein USV Abtenau
Status zurückgetreten
Karriereende 1975
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold St. Moritz 1974 Abfahrt
Silber St. Moritz 1974 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 6. Jänner 1969
 Einzel-Weltcupsiege 2
 Gesamtweltcup 2. (1972/73)
 Abfahrtsweltcup 4. (1972/73)
 Riesenslalomweltcup 5. (1970/71)
 Slalomweltcup 8. (1970/71, 1972/73)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 0 1 1
 Riesenslalom 2 0 2
 Slalom 0 0 1
 Kombination 0 1 0
 

David Zwilling (* 24. August 1949 in Abtenau, Salzburg) ist ein ehemaliger österreichischer Skirennläufer. Er startete von 1969 bis 1975 im Skiweltcup, gewann zwei Riesenslaloms und belegte 1973 den zweiten Platz im Gesamtweltcup. Seine größten Erfolge feierte er bei den Weltmeisterschaften 1974. Er wurde Weltmeister in der Abfahrt und gewann die Silbermedaille im Slalom.

Biografie

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwilling begann schon früh mit dem Skilauf und kam als Zehnjähriger zum USV Abtenau. Nachdem er 1968 einen FIS-Riesenslalom in Åre gewonnen hatte, wurde er in die Nationalmannschaft des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) aufgenommen. Bei seinem ersten Weltcuprennen, dem Riesenslalom am Chuenisbärgli in Adelboden am 6. Jänner 1969, belegte er (mit Start-Nr. 42) den neunten Platz.[1] In der Saison 1969/70 erreichte Zwilling Top-10-Plätze in allen Disziplinen, bei den Weltmeisterschaften in Gröden kam er aber nur im Riesenslalom zum Einsatz und belegte den 13. Rang.

Der Durchbruch gelang Zwilling im Winter 1970/71. Am 5. Jänner stand er im Riesenslalom von Berchtesgaden als Dritter erstmals auf dem Podest, beim Saisonfinale feierte er im Riesenslalom von Åre seinen ersten Weltcupsieg. Im Slalom fuhr der Abtenauer viermal auf den vierten Platz. Damit belegte er jeweils als bester Österreicher den siebenten Rang im Gesamtweltcup und Platz fünf im Riesenslalomweltcup. In der Slalomwertung wurde er Achter. Im selben Winter wurde er auch Österreichischer Meister im Riesenslalom und in der Kombination. Zu Beginn der Saison 1971/72 war Zwilling nicht voll in Form und kam nur einmal unter die besten zehn. Bei den Olympischen Winterspielen 1972 im japanischen Sapporo erreichte er dann auch keine Spitzenplätze und wurde Siebenter im Riesenslalom sowie im Slalom. Nach den Spielen kam er im Riesenslalom von Heavenly Valley zu seinem einzigen Podestplatz in diesem Winter. Seinen österreichischen Riesenslalomtitel konnte er erfolgreich verteidigen. Er schien Mitte April 1972 einen in nur einem Durchgang ausgetragenen Riesenslalom am Tonelepass (Region Trient) gewonnen zu haben, bei dem es aber noch ein Nachspiel gab, denn es wurde am nächsten Tag doch ein zweiter Lauf gefahren. Und nun war Zwilling in der Endabrechnung Zweiter hinter Landsmann Hans Hinterseer.[2][3] Am 11. August 1972 konnte er bei Thredbo einen Slalom vor dem Japaner Masami Ichimura, Hans Hinterseer und Alfred Matt gewinnen.[4]

Die Saison 1972/73 begann Zwilling mit seinen einzigen beiden Podestplätzen in der Abfahrt, die zudem überraschend kamen: Am 10. Dezember in Val-d’Isère übernahm er mit hoher Startnummer die Führung, wurde dann noch von seinem Teamkollegen Reinhard Tritscher mit Nr. 45 abgefangen.[5] Am 15. Dezember in Gröden wurde er mit Nr. 35 Dritter hinter Roland Collombin und Karl Cordin. Zwilling feierte am 19. Dezember im Riesenslalom der 3-Tre-Rennen von Madonna di Campiglio seinen zweiten Weltcupsieg. Im weiteren Saisonverlauf konnte er sich vor allem in den Abfahrten, aber auch im Slalom und Riesenslalom oftmals unter den besten fünf klassieren. Damit erreichte er 15 Punkte hinter Gustav Thöni den zweiten Platz im Gesamtweltcup und punktegleich mit Franz Klammer den vierten Rang in der Abfahrtswertung.

In der Saison 1973/74 konnte sich Zwilling zunächst in allen Disziplinen unter den besten sechs klassieren. Am 20. Jänner erzielte er in Wengen seinen einzigen Podestplatz im Slalom. Die Weltmeisterschaften 1974 in St. Moritz begannen für den damals 24-Jährigen mit einer Disqualifikation im Riesenslalom, wodurch er auch die Chance auf eine Kombinationsmedaille verlor. Als Medaillenkandidat in der Kombination hatte er im österreichischen Team einen fixen Startplatz in allen Disziplinen gehabt, doch nach seinem Ausfall im Riesenslalom musste er sich für einen Start in der Abfahrt erst in einer ÖSV-internen Ausscheidung beweisen. Zwilling gewann diese Qualifikation und feierte am nächsten Tag den größten Erfolg seiner Karriere: Mit über einer Sekunde Vorsprung auf Franz Klammer wurde er Weltmeister in der Abfahrt. Tags darauf gewann er auch noch hinter Gustav Thöni die Silbermedaille im Slalom. In diesem Winter holte er auch seinen vierten österreichischen Meistertitel, diesmal im Slalom. Im Dezember wurde er zu Österreichs Sportler des Jahres 1974 gewählt.

Im Winter 1974/75 konnte Zwilling nicht an frühere Leistungen anschließen. In einem Einzelrennen kam er nur in der Abfahrt von St. Moritz unter die besten Zehn; mit dem zweiten Platz in der Kombinationswertung von Wengen gelang ihm das letzte Spitzenresultat. Nachdem er sich zu Beginn des nächsten Winters bei einem Sturz in Val-d’Isère eine Bänderzerrung im Knöchel zugezogen hatte, beendete er seine Karriere. Später war er kurze Zeit Mitglied der Rennsportkommission des ÖSV.

Privates

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwilling ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Seit Ende seiner aktiven Sportlerkarriere ist er als Gründer und Leiter mehrerer Unternehmen tätig. 1999 wurde er mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Am 9. Juni 2010 wurde seine drei Monate alte Enkeltochter Nora von einer etwa 35 Jahre alten Frau in einem Einkaufszentrum in Salzburg entführt. Nach fünf Stunden konnte Nora auf einem Parkplatz im bayrischen Ort Unterwössen gefunden werden.[6][7]

Gemeinsam mit Johannes Aschauer und Otto Klär war David Zwilling im Jahr 2010 auf einer 4500 km langen Pilgerreise zu Fuß unterwegs von Arbing nach Jerusalem. Er mitbegründete den Jerusalemweg.[8]

Mit der Künstlerin Gudrun Kargl von Göss initiierte er 2011 im Großgmainer Marienheilgarten den „Stern der Liebe“ als Projekt für den Weltfrieden.

Erfolge

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Sapporo 1972: 7. Riesenslalom, 7. Slalom

Weltmeisterschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Gröden 1970: 13. Riesenslalom
  • Sapporo 1972 Olympische Spiele: 7. Riesenslalom, 7. Slalom
  • St. Moritz 1974: 1. Abfahrt, 2. Slalom

Weltcup

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupwertungen:

  • Saison 1970/71: 7. Gesamtweltcup, 8. Slalom, 5. Riesenslalom
  • Saison 1971/72: 6. Riesenslalom
  • Saison 1972/73: 2. Gesamtweltcup, 4. Abfahrt, 8. Slalom, 7. Riesenslalom
  • Saison 1973/74: 7. Gesamtweltcup, 8. Abfahrt, 9. Slalom

Insgesamt acht Podiumsplatzierungen, davon zwei Siege:

Datum Ort Land Disziplin
13. März 1971 Åre Schweden Riesenslalom
19. Dezember 1972 Madonna di Campiglio Italien Riesenslalom

Österreichische Meisterschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwilling wurde vierfacher Österreichischer Meister:

  • Slalom: 1974
  • Riesenslalom: 1971, 1972
  • Kombination: 1971

Auszeichnungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Österreichs Sportler des Jahres: 1974
  • Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich: 1999

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Österreichischer Skiverband (Hrsg.): Österreichische Skistars von A–Z. Ablinger & Garber, Hall in Tirol 2008, ISBN 978-3-9502285-7-1, S. 511.
  • Joachim Glaser: Salzburger Sportler. Verlag Anton Pustet, Salzburg-München 2001, ISBN 3-7025-0426-5, S. 38–40.

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: David Zwilling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • David Zwilling in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
  • David Zwilling in der Datenbank von SKI-DB.com (englisch)
  • David Zwilling in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
  • Informationen über David Zwilling und seine Unternehmen

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Schranz blieb im Weltcup vorn. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 8. Jänner 1969, S. 11. 
  2. ↑ «Zwilling siegreich». In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 14. April 1972, S. 15. 
  3. ↑ «Hinterseer drehte mächtig auf». In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 15. April 1972, S. 14. 
  4. ↑ «Jetzt die Abfahrer nach Chile». In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 12. August 1972, S. 11. 
  5. ↑ Das Glück gehört dazu. Arbeiter-Zeitung, 12. Dezember 1972, abgerufen am 23. März 2015. 
  6. ↑ krone.at@1@2Vorlage:Toter Link/www.krone.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive T)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. ↑ oe24.at
  8. ↑ jerusalemway.org (ehemals: www.jerusalemweg.at) Auf dem Jerusalemweg : Zu Fuß bist du kein Fremder. Zuletzt abgerufen am 20. Dezember 2015. – Mehrsprachig.
Sportler des Jahres (Österreich)

1949: Richard Menapace | 1950: Walter Zeman | 1951: Ernst Ocwirk | 1952: Othmar Schneider | 1953: Hermann Buhl | 1954: Rupert Hollaus | 1955: Gerhard Hanappi | 1956: Toni Sailer | 1957: Toni Sailer / Adolf Christian | 1958: Toni Sailer | 1959: Karl Schranz | 1960: Ernst Hinterseer | 1961: Heinrich Thun | 1962: Karl Schranz | 1963: Heinrich Thun | 1964: Josef Stiegler | 1965: Kurt Presslmayr | 1966–1967: Emmerich Danzer | 1968: Olga Pall | 1969: Liese Prokop | 1970: Karl Schranz | 1971: Ilona Gusenbauer | 1972: Trixi Schuba | 1973: Annemarie Moser-Pröll | 1974: David Zwilling | 1975–1976: Franz Klammer | 1977: Niki Lauda | 1978: Josef Walcher | 1979: Armin Kogler | 1980: Toni Innauer | 1981–1982: Armin Kogler | 1983: Franz Klammer | 1984–1985: Peter Seisenbacher | 1986: Michael Hadschieff | 1987: Andreas Felder | 1988: Peter Seisenbacher | 1989: Rudolf Nierlich | 1990: Thomas Muster | 1991: Stephan Eberharter | 1992: Patrick Ortlieb | 1993: Andreas Goldberger | 1994: Thomas Stangassinger | 1995: Thomas Muster | 1996: Andreas Goldberger | 1997: Toni Polster | 1998–2001: Hermann Maier | 2002: Stephan Eberharter | 2003: Werner Schlager | 2004: Markus Rogan | 2005: Georg Totschnig | 2006: Benjamin Raich | 2007: Thomas Vanek | 2008: Thomas Morgenstern | 2009: Wolfgang Loitzl | 2010: Jürgen Melzer | 2011: Thomas Morgenstern | 2012: Marcel Hirscher | 2013–2014: David Alaba | 2015–2019: Marcel Hirscher | 2020: Dominic Thiem | 2021: Vincent Kriechmayr | 2022: David Alaba | 2023: Felix Gall | 2024: Valentin Bontus

Weltmeister in der Abfahrt

1931: Walter Prager | 1932: Gustav Lantschner | 1933: Walter Prager | 1934: David Zogg | 1935: Franz Zingerle | 1936: Rudolf Rominger | 1937: Émile Allais | 1938: James Couttet | 1939: Hellmut Lantschner | 1948: Henri Oreiller | 1950: Zeno Colò | 1952: Zeno Colò | 1954: Christian Pravda | 1956: Toni Sailer | 1958: Toni Sailer | 1960: Jean Vuarnet | 1962: Karl Schranz | 1964: Egon Zimmermann | 1966: Jean-Claude Killy | 1968: Jean-Claude Killy | 1970: Bernhard Russi | 1972: Bernhard Russi | 1974: David Zwilling | 1976: Franz Klammer | 1978: Josef Walcher | 1980: Leonhard Stock | 1982: Harti Weirather | 1985: Pirmin Zurbriggen | 1987: Peter Müller | 1989: Hansjörg Tauscher | 1991: Franz Heinzer | 1993: Urs Lehmann | 1996: Patrick Ortlieb | 1997: Bruno Kernen | 1999: Hermann Maier | 2001: Hannes Trinkl | 2003: Michael Walchhofer | 2005: Bode Miller | 2007: Aksel Lund Svindal | 2009: John Kucera | 2011: Erik Guay | 2013: Aksel Lund Svindal | 2015: Patrick Küng | 2017: Beat Feuz | 2019: Kjetil Jansrud | 2021: Vincent Kriechmayr | 2023: Marco Odermatt | 2025: Franjo von Allmen

Normdaten (Person): GND: 1187001694 (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | VIAF: 3551155919083139730004 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Zwilling, David
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Skirennläufer
GEBURTSDATUM 24. August 1949
GEBURTSORT Abtenau, Salzburg, Österreich
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=David_Zwilling&oldid=253203086“
Kategorien:
  • Alpiner Skirennläufer (Österreich)
  • Weltmeister (Ski Alpin)
  • Österreichischer Meister (Ski Alpin)
  • Olympiateilnehmer (Österreich)
  • Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1972
  • Skisportfunktionär (Österreich)
  • Historischer Jerusalempilger
  • Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)
  • Sportler des Jahres (Österreich)
  • Sportler (Abtenau)
  • Österreicher
  • Geboren 1949
  • Mann
Versteckte Kategorien:
  • Wikipedia:Weblink offline IABot
  • Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2018-04
  • Wikipedia:österreichbezogen

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id