| Chris Benoit | |
|---|---|
| Voller Name | Christopher Michael Benoit |
| Geboren am | 21. Mai 1967 Montreal, Québec, Kanada |
| Verstorben am | 24. Juni 2007 Fayetteville, Georgia, USA |
| Wrestling-Daten | |
| Ringname(n) | Chris Benoit Pegasus Kid Wild Pegasus |
| Namenszusätze | The Rabid Wolverine The Crippler The Canadian Crippler |
| Körpergröße | 1,77 m |
| Kampfgewicht | 105 kg |
| Angekündigt aus | Atlanta, Georgia |
| Trainiert von | Stu Hart |
| Finishing Move | Crippler Crossface Sharpshooter |
| Debüt | 1. Dezember 1985 |
Christopher „Chris“ Michael Benoit (* 21. Mai 1967 in Montreal, Québec; † 24. Juni 2007 in Fayetteville, Georgia) war ein kanadischer Wrestler. Benoit wurde als vielseitiger Wrestler beschrieben, der verschiedene Kampfstile – darunter europäische, japanische, amerikanische und mexikanische – miteinander verband. Er wurde unter Experten als technisch versierter Wrestler angesehen und hielt Titel in mehreren Wrestling-Promotionen.
Sein technisches Können und seine Leistungen im Ring werden jedoch von seinen letzten Taten überschattet. 2007 beging Benoit innerhalb von drei Tagen einen Doppelmord an seiner Frau Nancy Benoit und dem gemeinsamen siebenjährigen Sohn Daniel Benoit. Nach der Tat beging er Suizid. Die Tat wird, neben familiären Streitigkeiten, auch auf Jahre des Medikamentenmissbrauchs sowie häufige Kopfverletzungen und damit einhergehende Verletzungen des Gehirns zurückgeführt. In der Folge distanzierte sich sein langjähriger Arbeitgeber World Wrestling Entertainment (WWE) von ihm und entfernte seinen Namen von sämtlichen Websites sowie aus den Videoarchiven.
Leben
Kindheit und Jugend
Chris Benoit wuchs in Montreal auf, ehe seine Familie 1979 nach Edmonton, Alberta, Kanada umzog. Dort besuchte er die St. Edmond Junior High, wo er als stiller und unauffälliger Schüler galt. Jedoch brachte er sportliche Fähigkeiten mit und trainierte unter anderem Leichtathletik, wo er als schneller Sprinter galt.[1.1]
In Edmonton kam er zum ersten Mal mit dem Wrestling in Berührung. Die in Calgary beheimatete Veranstaltung Stampede Wrestling faszinierte Benoit, speziell sein großes Vorbild Tom Billington, der als „Dynamite Kid“ antrat. Danach stand der zukünftige Berufswunsch Benoits fest. Er besuchte das Haus von Stu Hart, dem Promoter von Stampede und Vater einer Wrestlingdynastie, deren prominentes Mitglied Brett Hart ist, etwa um 1980, mit 13 Jahren und lernte dort sein großes Idol kennen. Dabei handelte es sich um eine rare Gelegenheit, den zu jener Zeit war Kayfabe, also das Vorspielen, das Wrestling echt ist, eine große Sache und Dynamite Kid galt als Heel (Bösewicht). Für Benoit war dies ein außergewöhnlicher Moment, der den Rest seines Lebens prägen sollte.[1][1.2]
Benoit begann sich auf eine Wrestlingkarriere vorzubereiten. Er trainierte mit dem lokalen Wrestler Mike Hammer und stemmte in seiner Freizeit exzessiv Gewichte, zunächst zu Hause, dann in Fitnessstudios. Etwa um diese Zeit begann der schmächtige und für einen Wrestler jener Zeit mit 1,77 m etwas zu kleine Benoit Steroide zu nehmen.[1.3]
Stampede Wrestling
Nach der High School begann Chris Benoit 1985 ein Training beim Stampede-Inhaber Stu Hart. Der „Dungeon“ galt als eine Harte Schmiede für zahlreiche Athleten, insbesondere durch Stu Harts harte Submission-Schule, mit der er verschiedene Wrestler zuerst brach, um sie danach aufzubauen. Neben Stu Hart trainierte ihn vor allem Bruce Hart, der auch als Booker für Stampede arbeitete.[1.3]
Seine Karriere startete Benoit gegen Ende des Jahres bei Stampede Wrestling Promotion, wo er auch mehrere Titel halten durfte. Die Jahre bei Stampede prägten den jungen Benoit, der wie im Wrestling üblich, von den anderen Wrestlern aufgezogen und zum Teil mit makabren Scherzen versucht wurde zu brechen. Dazu gehörte unter anderem die Betäubung mit illegalen Substanzen wie GHB oder LSD und versehen mit Superkleber oder das Bemalen mit obszönen Bildern. Jedoch stieg er schnell auf und wurde bis zur Schließung 1989 einer der großen Stars der Promotion.[2.1]
Parallel zu seinem Start in Kanada wurde er ab 1986 ebenfalls bei New Japan Pro-Wrestling (NJPW) verpflichtet, auf Einladung von Bad News Brown. Dort ging er durch das ähnlich harte Dojo-System der japanischen Promotion, bei der er im ersten halben Jahr nur ermüdende und harte Zirkeltrainings absolvieren durfte, während er als Ausländer die Demütigungen durch die anderen Wrestler ertragen musste. Anders als bei Stampede, wo dies eher der Unterhaltung der anderen Wrestler diente, um die langweiligen Stunden auf den Fahrten zu überbrücken, hatte die Demütigung hier ein System. Die körperliche Bestrafung sowie die an Mafia- oder Rockerstrukturen ähnelnden Dienste für erfahrenere Wrestler dienten als eine Art der Bewährung. Es wurde zudem erwartet, dies genauso zu handhaben, wenn man dieses System abgeschlossen hat. Aus der ersten Trainingszeit resultieren auch Benoits Blumenkohlohren, die durch harte Schläge der anderen Wrestler hervorgerufen wurden.[1.4][2.2] Erst nach der halbjährigen Trainingszeit durfte er erstmals einen Ring betreten, wo der japanische Wrestlingstil schließlich vermittelt wurde. Der japanische Stil war vor allem auf das Kayfabe ausgelegt. Das heißt, das Wrestling wurde stärker als realer Wettkampf vermittelt, die Schläge waren sehr viel härter und die Aktionen deutlich schmerzvoller als im US-amerikanischen Wrestling. Benoit durfte im Anschluss als maskierter Pegasus Kid auftreten und erhielt einen veritablen Push.[3.1]
Januar 1990 musste Stu Hart wegen der übergroßen Konkurrenz der WWF von Vince McMahon seine Promotion verkaufen und Benoit sich einen neuen Arbeitgeber suchen.[1.5]
Independent

Da Benoit gute Erfahrungen in Japan gesammelt hatte, zog er dorthin. Hier traf er auch erstmals auf seinen späteren Freund und Kollegen, den mexikanischen Wrestler Eddie Guerrero, der damals als Black Tiger antreten durfte. In Japan gewann Benoit 1990 den International Wrestling Grand Prix.[3.1]
1991 war Benoit auch eine Zeit bei Tri-State Wrestling Alliance verpflichtet worden. Dort bestritt er zahlreiche Matches und konnte seinen persönlichen Wrestlingstil ausbauen und langsam perfektionieren.
Ende des Jahres 1991 war Chris Benoit in Deutschland und Österreich aktiv. Bei der Catch Wrestling Association wurde er gemeinsam mit Dave Taylor Tag-Team-Champion. Er lernte eine Deutsche kennen und beide heirateten. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor.[1.6]
Von 1991 bis 1994 trat er immer wieder in Mexiko auf, unter anderem auch als Wild Pegasus, nachdem er seine Maske verloren hatte. Er bezeichnete diese Zeit später als prägend, insbesondere weil er die Kameradschaft, insbesondere mit Guerrero, sehr genoss. In der damaligen Universal Wrestling Association (UWA) durfte er mehrere Titel halten. Auch eine lange Fehde mit seinem Freund Owen Hart, der damals als Blue Blazer zu sehen war, zählte zu den Highlights der Karriere von Benoit in Mexiko. Ebenso lernte er in dieser Zeit Chris Jericho kennen, der lange zu seinen besten Freunden zählte.[3.2] Auch der mexikanische Stil unterschied sich deutlich vom US-amerikanischen und japanischen. Das mexikanische Wrestling war wesentlich athletischer, auf Schnelligkeit und spektakuläre Aktionen setzend, ohne den Gegner wirklich zu verletzen.
Extreme Championship Wrestling
Da Benoit mit dieser Lösung unzufrieden war, schloss er sich 1994 Extreme Championship Wrestling (ECW) aus Philadelphia an. Gemeinsam mit Shane Douglas und Dean Malenko bildete er hier die Gruppierung „Triple Threat“, die inzwischen bei den Fans Kultstatus hat. Hier bekam er auch seinen langjährigen Spitznamen „The Crippler“ (deutsch „der Verkrüppeler“), als Sabu, ein Wrestler der für seine waghalsigen Manöver bekannt war, während eines Matches gegen Benoit unglücklich auf den Kopf fiel und eine gequetschte Wirbelsäule sowie einen Nervenschaden davontrug. Benoit, noch unter Schock stehend, seinen Freund und Kollegen verletzt zu haben, erhielt den makabren Spitznamen von Paul Heyman direkt im Anschluss an das Match. Obwohl ihm der Spitzname zunächst nicht behagte und er sich jahrelang Vorwürfe machte, sollte ihn der Name seine ganze Wrestlingkarriere begleiten, bis er ihn schließlich annahm und er ihn mit Solz erfüllte.[3.3]
Mit Dean Malenko hielt Benoit 42 Tage lang die ECW World Tag Team Championship, sein einziger ECW-Titel in der rund einjährigen Zeit bei ECW.[4] Im Juni 1995 hatte er ein Try-Out-Match bei der damaligen WWF in einem Match gegen Sparky Plug, Adam Bomb und seinen guten Freund Owen Hart. Bereits vorher war er unzufrieden mit der ECW, da häufig die Gehaltschecks platzten. Zudem hatte er Probleme mit dem Arbeitsvisum, das er als Kanadier in den Vereinigten Staaten brauchte.[3.4]
World Championship Wrestling

Durch ihren technisch basierten Stil und gewagte Wrestling-Manöver machte die Gruppierung „Triple Threat“ auch Promoter anderer Wrestlingligen auf sich aufmerksam, darunter Eric Bischoff, der Ted Turners World Championship Wrestling (WCW) aus Atlanta übernommen hatte. Das Team Douglas, Malenko und Benoit wurde von Eric Bischoff verpflichtet. Ebenso kam Eddie Guerrero mit ihnen zur WCW. Benoit begrüßte diese Entwicklung. Da WCW eine Zusammenarbeit mit NJPW hatte, konnte er seine dortigen Verpflichtungen fortsetzen. Bischoff versuchte mit der Abwerbung den Konkurrenten ECW zu schwächen.[3.4]
Benoit debütierte im November 1994 bei WCW. Sein erstes Pay-Per-View-Match hatte er bei World War III, bei dem er ein US-Titelmatch gegen Kensuki Sasaki bekam und dieses verlieren durfte.[5]
Gleichzeitig trat Benoit in NJPW als Pegasus Kid und Wild Pegasus an. 1994 durfte er dort den prestigeträchtigen ersten Super J-Cup gewinnen, ein Turnier für Highflyer und leichtere Wrestler. Eine sehr große Ehre für einen Gajin, wie man die ausländischen Wrestler dort nennt. Ein Jahr darauf schied er im Halbfinale aus. Dies machte ihn zu einem der gefragtesten Nachwuchswrestler in Japan.[6][3.1]
Im Laufe des Jahres 1996 nahm Chris Benoit den Platz von Brian Pillman im Stable Four Horsemen ein, welches bis dato aus Ric Flair, Arn Anderson und Ex-Footballer Steve „Mongo“ McMichael bestand. Als Teil dieser Gruppe hatte er seine erste große Fehde gegen Kevin Sullivan und seinen „Dungeon of Doom“, eine Art satanische oder okkulte Clique aus Monster-Heels.[3.1]
In dieser Zeit lernte er auch Nancy Sullivan (geborene Toffoloni) kennen, die Ehefrau von Kevin Sullivan. zwar waren die beiden kurzzeitig auch gleichzeitig bei ECW, hatten jedoch nur wenige Berührungspunkte. Sie war als Valet und Managerin zunächst unter dem Namen „Fallen Angel“, später als „Woman“ bekannt. Sullivan selbst, der zu dieser Zeit Booker bei WCW war, paarte die beiden bei den Four Horsemen. Oft kolportiert wurde die These, das Sullivan so seine eigene Scheidung dirigierte, doch die Ehe der beiden war schon vorher in die Brüche gegangen. Sullivan hegte nach eigenen Aussagen keinen Groll gegen sie oder Benoit.[7.1][8] Tatsächlich nahm er aber seine tatsächlichen Eheprobleme sowie die Scheidung und verwandelte sie in eine Storyline, die nahe an der Realität war. So etablierte er eine Fehde gegen Chris Benoit, der mit Woman anbändelte. So wurden im Fernsehen intime Momente der beiden gezeigt, die die Eifersucht von Sullivan erregten. Die Fehde hatte ihren Höhepunkt in einem „Loser leaves Town-Match“ bei Bash at the Beach 1997, bei der Sullivan seine aktive In-Ring-Karriere beendete. Stattdessen übernahm er weitere Aufgaben im Booking-Komittee.[7.2]
Die Storyline verfehlte ihre Wirkung auf Benoit und Nancy Sullivan nicht: die beiden wurden auch privat ein Paar. Sie und Kevin Sullivan ließen sich kurz nach dessen Retirement-Match scheiden. Nancy Sullivan beendete am 26. Mai 1997 ihre aktive Fernsehkarriere bei WCW und wurde das, was sie im Fernsehen seit einem Jahr darstellte: Chris Benoits Freundin und spätere Verlobte sowie seine Managerin.[7.3]
1998 durfte Chris Benoit von Booker T die WCW World Television Championship in einer Best-of-Seven-Serie erhalten.[3.5] Eine Ellbogenverletzung und die erforderliche Operation zwangen ihn jedoch zu einer mehrmonatigen Auszeit. Erst Ende des Jahres kehrte er als Mitglied der neuformierten Four Horsemen (Dean Malenko, Ric Flair) zurück. Mit Malenko bildete er daraufhin erneut ein Tag Team. Im Sommer 1999 durfte er kurzzeitig den WCW-US-Titel von David Flair gewinnen und musste diesen schließlich an Sid Vicious abtreten.
Am 4. Oktober 1999 fand sein vermutlich wichtigstes Match seiner WCW-Zeit statt. Am 23. Mai 1999 war Owen Hart bei einem tragischen Unfall in der Mitte des Ringes gestorben und sein Bruder Bret Hart plante ein Tribute-Match für ihn. Gemeinsam mit Benoit plante er bei WCW Monday Nitro, das in der gleichen Arena stattfand, in der Owen Hart verunglückte, ein 30-minütiges Old-School-Match mit Storyline. Das emotionale Match, an dessen Ende beide mit Tränen kämpften, gilt noch heute als Klassiker und vermutlich das beste Nitro-Match, auch wenn es wegen der späteren Ereignisse kaum noch rezipiert wird.[9][1.7][10]
Danach war Chris Benoit gemeinsam mit Dean Malenko, Perry Saturn und Ex–ECW-Kollege Shane Douglas Teil der Gruppierung „Revolution“ und kämpfte sowohl mit ihnen als auch gegen sie.
Die im Niedergang befindliche WCW hatte unterdessen Kevin Sullivan als neuen Chefbooker zurückgeholt, um die Liga zu retten. Neben der finanziellen Situation spielte dies sicherlich auch seine Rolle in der Entscheidung, die WCW zu verlassen. Gemeinsam mit seinen Kollegen Dean Malenko, Perry Saturn und Eddie Guerrero verließ Benoit als amtierender Champion die WCW und beendete damit seine mehr als vierjährige Arbeitszeit.[3.6]
World Wrestling Entertainment

Alle zog es daraufhin zur großen Konkurrenz World Wrestling Federation. Das Debüt der vier Ex-WCWler geschah bei RAW am 31. Januar 2000, als sie während der Show auftauchten. Man stellte sie gleich an die Seite von Mick Foley in dessen Match gegen die D-Generation X. Chris Benoit durfte bei Wrestlemania 2000 Kurt Angle in einem Triple Threat Match die WWE Intercontinental Championship abnehmen. An diesem besagten Match war auch Chris Jericho beteiligt, der die WWE European Championship gewinnen konnte. Benoit stieg damit vom Midcarder zum Main Eventer auf.[2.3]
Privat veränderte sich 2000 einiges bei Chris Benoit. Am 25. Februar 2000 kam Daniel, Benoits erster und einziger gemeinsamer Sohn mit Nancy zur Welt, die ihn am 23. November 2000 heiratete und seinen Namen annahm.[7.3]
2001 benötigte Chris Benoit dringend eine Nackenoperation. Er schob diese jedoch vor sich her bis nach dem King of the Ring 2001. Anschließend musste er sich der Operation unterziehen und legte eine mehrmonatige Pause ein.[11]
Im Juli 2002 kehrte Benoit ins aktive Ringgeschehen zurück. Kurz danach tat er sich mit Kurt Angle zu einem Tag Team zusammen und wurde mit ihm WWE Tag Team Champion. Die Verbindung und die Titelregentschaft hielt jedoch nicht lange, und schon beim Royal Rumble 2003 standen sich beide in einem WWE-Championship-Titelmatch wieder gegenüber. Im Rahmen der Kaderteilung trat Chris Benoit für den SmackDown!-Kader an und durfte gegen Eddie Guerrero bei Vengeance um den wieder eingeführten US-Titel ringen.[2.3]

Bei Wrestlemania XX (2004) erhielt Benoit den Heavyweight-Titel, als er Triple H und Shawn Michaels im Main Event besiegen durfte. Es handelte sich um seinen größten Sieg im Wrestling, den er im Ring mit Guerrero, der zum damaligen Zeitpunkt den WWE Championship hielt, sowie seiner Familie feiern durfte.[12.1] Benoit war allerdings nur als Interims-Champion geplant. Er hatte außerdem starke Selbstzweifel und Probleme mit seiner neuen Führungsrolle umzugehen, wie er im Nachhinein zugab. Nach sechs Monaten musste er seinen Gürtel beim SummerSlam an Randy Orton abgeben. Es war sein größter Karriere-Push und er sollte im Anschluss nie wieder so hoch aufsteigen.[3.7]
2005 verstarb mit Eddie Guerrero einer seiner besten Freunde im Alter von nur 38 Jahren, vermutlich an einem Herzinfarkt nach drogeninduzierten Vorschäden.[13] In der anschließenden Tribute-Show bei WWE RAW ist ihm die tiefe Trauer, die er empfunden hat, deutlich anzusehen.[3.8]
Bei der Friday Night SmackDown-Ausgabe vom 10. Oktober 2006 durfte er den WWE-United-States-Titel von Mr. Kennedy gewinnen, welchen er bei Judgement Day 2007 an MVP abgeben musste. Die Matchserie mit MVP war die letzte große Fehde seiner Karriere.[3.9]
Am 11. Juni 2007 wurde Chris Benoit während einer dreistündigen Spezial-Sendung von RAW von SmackDown zur ECW gelost und sollte fortan für deren Roster antreten. Dort hatte er auch am 19. Juni 2007 sein letztes Match gegen Elijah Burke, das er gewinnen konnte, indem er diesen mit dem Sharpshooter zur Aufgabe zwang. Durch diesen Sieg sicherte er sich ein Titelmatch um den vakanten ECW World Title. Geplant war, dass er dieses Match am 24. Juni 2007 bei der WWE-Großveranstaltung Vengeance: Night of the Champions gegen CM Punk gewinnen sollte. Dazu kam es jedoch nicht, da Benoit kurzfristig absagte. Stattdessen trat Johnny Nitro gegen CM Punk an. Dies wurde den anwesenden Fans erst kurzfristig mitgeteilt mit den Worten, dass Benoit aus persönlichen Gründen nach Hause gefahren sei.[14] Tatsächlich war er gar nicht erst angereist. Die Gründe für sein Fehlen an diesem Abend wurden erst später bekannt. Benoit tötete über den Verlauf von drei Tagen an diesem Wochenende zunächst seine Ehefrau, dann seinen siebenjährigen Sohn und anschließend sich selbst. Am Morgen des 25. Juni 2007 bat ein Security-Mitarbeiter von WWE aufgrund von Benoits unentschuldigtem Fehlen die Behörden um einen sogenannten „Wellness Check“. Die Polizei von Lafayette untersuchte daraufhin das Anwesen. Um die beiden Schäferhunde, die das Gelände bewachten, kümmerte sich die Nachbarin, die auch Nancy Benoit und ihren Sohn entdeckte. Nachdem sie die Polizisten auf das Gelände ließ, fanden diese auch Chris Benoit.[12.2]
Doppelmord und Suizid
Tathergang
Nach den Polizei- und Medienberichten soll sich der Tathergang folgendermaßen zugetragen haben:
Am 22. Juni 2007 besuchte Chris Benoit zunächst Phil Astin, den Hausarzt der Familie, der Benoit mit einer hohen Dosis an Anabolika versorgte und gleichzeitig für seine Frau Nancy und seinen Sohn eine große Menge an verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln verschrieb. Es handelte sich um Hydrocodon in der Form von Lorcet und Vicodin. Nach Angaben der Drug Enforcement Administration hatte Nancy in den vorangegangenen 24 Tagen insgesamt 278 Tabletten konsumiert. Auch bei Benoit wird von einem erheblichen Konsum ausgegangen.[15][2]
Während Chris Benoit mit seinem Sohn im Freien ein Barbecue veranstaltete, soll sich Nancy im Haus aufgehalten haben. Neben den Schmerzmitteln soll sie auch Xanax, ein angstlösendes Medikament, zu sich genommen haben. Nachdem der Sohn zu Bett gegangen war, ging Benoit zu Nancy ins Wohnzimmer und fesselte sie an Händen und Füßen. Im Anschluss erdrosselte er sie mit einem Kabel. Als sie sich in ihrem gefesselten Zustand versuchte zu wehren, soll er ihren Kopf gegen die Wand geschlagen haben. Im Anschluss wickelte er die Leiche in ein Handtuch und platzierte eine Bibel daneben.[2.4]
Am 23. Juni 2007 ging Chris Benoit mit seinem Sohn im Pool Schwimmen. Im Anschluss, der exakte Zeitpunkt ist unbekannt, schlich er in das Zimmer seines Sohnes und zwang ihn, Xanax zu nehmen, um ihn zu betäuben. Anschließend erwürgte er ihn. Die medizinische Untersuchung legt nahe, dass er dabei den Crippler’s Crossface, seinen eigenen Signature Move, verwendete. Auch bei ihm hinterließ er eine Bibel.[2.5]
Am selben Tag tätigte er zwei Google-Suchen. Die erste betraf die biblische Figur Elija, der den Sohn einer Witwe von den Toten auferweckt hat. Die zweite betraf einen schmerzlosen Weg, das eigene Genick zu brechen.[16] Zudem verschob er einen geplanten Flug und informierte Chavo Guerrero, dass seine Familie an einer Lebensmittelvergiftung leiden würde, er aber zuversichtlich sei, es dennoch zur WWE-Show am Abend zu schaffen. In der Folge versandte er fünf SMS-Nachrichten mit auffälligem Inhalt an zwei Mitarbeiter der WWE ab, die diese aber erst am Sonntag erhielten. Diese SMS hatten folgenden Inhalt:
- „C, S. Meine Adresse lautet 130 Green Meadow Lane. Fayetteville Georgia. 30215“ (viermal versandt)
- „Die Hunde sind im Poolbereich eingeschlossen. Die Tür an der Garagenseite ist offen.“ (einmal versandt)
Nach dem Absenden wurde er noch in seinem Garten gesehen. Anschließend nahm er sich im Geräteraum seines Hauses durch Erhängen das Leben. Am 25. Juni 2007 wurden Benoit, seine Ehefrau Nancy und ihr siebenjähriger Sohn Daniel in ihrem Haus in Fayetteville, Georgia, tot aufgefunden.[2.6]
Mögliche Motive
In Benoits Körper wurde eine sehr hohe Menge an Testosteron gefunden, zudem hohe Level an Steroiden und anderen Medikamenten. Nachdem zunächst von einem sogenannten „Roid Rage“, also einer unkontrollierbaren Wut ausgegangen wurde, passte dies nicht zum Tathergang. Dieser zeigte zwar ein diffuses, aber dennoch planvolles Vorgehen.[16]
Am 5. September 2007 wurden die Ergebnisse der Untersuchung des Gehirns von Chris Benoit veröffentlicht. Sein Vater Michael Benoit hatte nach der Freigabe der Leiche durch die Behörden die renommierte West Virginia University damit beauftragt, das Gehirn zu untersuchen, und zudem das Sports Legacy Institute um Hilfe gebeten. Bei einer gemeinsam mit dem Institutsleiter Julian Barnes veranstalteten Pressekonferenz teilte er mit, bei den Untersuchungen sei festgestellt worden, dass Chris Benoits Gehirn zum Zeitpunkt seines Todes dem eines 85-jährigen Alzheimer-Patienten geglichen habe. Dieser Zustand sei eine Folge der jahrelangen chronischen Gehirnerschütterungen, die Benoit im Ring erlitten habe. Die post-mortem-Untersuchungen der West Virginia University zeigten eine schwere Form von Chronisch-traumatischer Enzephalopathie[17] mit Schädigungen in allen vier Großhirnlappen und im Hirnstamm.[18] Diese können unter anderem Depressionen und Vergesslichkeit hervorrufen sowie Persönlichkeitsveränderungen.[2.7] Hervorgerufen wurden diese vermutlich durch eine Reihe von Gehirnerschütterungen, die er im Rahmen seines Wrestling-Stils sowie auf Grund der damaligen Ausrichtung der WWE im Laufe seiner Karriere erlitt. Benoits Vater äußerte den Verdacht, dass diese Schädigungen die Ursache des Doppelmordes sein könnten.[19][20] Neurowissenschaftler Christopher Nowinski, als Wrestler unter dem Namen Chris Harvard bekannt, spricht von einer signifikanten Rolle der Gehirnschädigung, ohne dies als einzige Ursache zu sehen.[21]
Bekannt waren ebenfalls eheliche Probleme. So hatte Nancy Benoit bereits im Mai 2003 die Scheidung eingereicht und gab als Grund an, die Ehe sei „unwiderruflich zerrütet“. Zudem gab sie an, von Chris Benoit „grausam behandelt“ zu werden. Außerdem beantragte sie eine Einstweilige Verfügung gegen ihren Ehemann. Sowohl die Scheidungsklage als auch den Antrag auf eine Einstweilige Verfügung zog sie im August 2003 zurück.[22][20] 2006 verdächtigte Nancy Benoit außerdem ihren Ehemann eine Affäre mit einer WWE Diva, wie die weiblichen Wrestlerinnen bei WWE damals genannt wurden, zu haben. Dabei soll es sich um Michelle McCool gehandelt haben.[12.3] Ein weiterer Streitpunkt war außerdem, das Benoits Lebensversicherung weiterhin auf seien Exfrau und seine beiden Kinder aus erster Ehe lief. Auch der zunehmende Steroidmissbrauch war ein Streitpunkt. Das Paar soll, insbesondere in den beiden Jahren vor dem Mord, regelmäßig gestritten haben, wobei Benoit, der mit der scharfen Zunge seiner Frau nicht umegehen konnte, regelmäßig auch körperlich geworden sein. Diese Fälle wurden jedoch nicht zur Anzeige gebracht.[12.4]
Ein weiterer Faktor war der Tod von Eddie Guerrero, der Chris Benoit aus der Bahn warf. Es kam danach zu einer emotionalen Wende des Wrestlers, zumal die Todesfälle in seinem Umfeld nicht abnahmen. Benoit schrieb ein Tagebuch, das er an Guerrero richtete und das von der Polizei ausgewertet wurde. Es zeigte zum Teil paranoide und schizophrene Züge. In den beiden Jahren zwischen den beiden Todesfällen soll dies auch anderen Wrestlern und Bekannten aufgefallen sein. So nahm Benoit bei Fahrten Umwege in Kauf, um potentielle Verfolger abzuschütteln, zog in eine ruhigere Gegend und erhöhte die Sicherheitsmaßnahmen rund um Nancy Benoit und seinen Sohn.[23]
Letztlich konnte kein eindeutiges Einzelmotiv identifiziert werden. Die Tat wird vielmehr als Resultat eines komplexen Zusammenwirkens verschiedener belastender und schädigender Einflussfaktoren auf Benoit interpretiert, ohne dass ein singuläres Ereignis als ausschlaggebend gilt.[20][16][23]
Verschwörungstheorien und Gerüchte
Bereits 14 Stunden vor dem Auffinden von Nancy Benoit durch die Polizei wurde in der englischsprachigen Wikipedia von einem anonymen Nutzer auf ihren Tod hingewiesen. Erschwerend kam hinzu, dass der Nutzer eine IP-Adresse aus Stamford, Connecticut, hatte, dem Sitz der WWE. Später räumte dieser Nutzer seinen Hinweis mit Bedauern als einen Akt von Vandalismus ein, der absolut zufällig die tatsächlich eingetretene Realität zum Ausdruck gebracht habe.[24][25][26.1]
Ein weiteres Gerücht war eine angebliche geistige Behinderung bei Benoits Sohn, der in einem Streit um das Sorgerecht gemündet haben soll. Laut diesen Gerüchten hätte sein Sohn das Fragiles-X-Syndrom besessen. Dieses Gerücht wurde jedoch später dementiert.[27]
Eine echte Verschwörungstheorie ist dagegen eine Involvierung von Kevin Sullivan, Nancys Exmann, zu dessen Image unter anderem ein okkultes Wesen gehörte. Nach diesen Verschwörungstheorien soll Sullivan den Mord entweder in Auftrag gegeben haben oder über satanische Rituale herbeigerufen haben. Belege für diese absurden Theorien gab es keine. Der ehemalige Wrestler und ranghohe Ku-Klux-Klan-Führer Johnny Lee Clary behauptete auf seiner Website damals sogar, Sullivan habe Benoit, seine Exfrau sowie deren gemeinsamen Sohn selbst umgebracht. So behauptete Clary, ohne Beweise vorzulegen, dass sich die Tragödie auf den Tag genau 10 Jahre nach der Scheidung stattgefunden habe und er behauptete weiter, dass Sullivan ein hochrangiges Mitglied der Church of Satan sei. Obwohl er die Seite recht schnell aus dem Netz entfernte, hielten sich die Gerüchte länger. So konnte Sullivan nicht einmal der Bestattung seiner Exfrau beiwohnen aus Angst, die Medien würden sich auf ihn stürzen.[28][29]
Angeheizt wurden die Verschwörungstheorien auch durch Spekulationen nach Ausstrahlung der The-Dark-Side-of-the-Ring-Episode von Vice über Chris Benoit. In diesem sprach Nancy Benoits Schwester über häusliche Gewalt in Nancys erster Ehe und das Sullivan ihr ein blaues Auge verpasst habe. In einem späteren Podcast von Jim Cornette wies Sullivan, der aus Rücksicht auf Nancys Eltern nicht an der Vice-Dokumentation teilgenommen hatte, diese Vorwürfe von sich. Zum Zeitpunkt des angeblichen Vorfalls lebte das Paar schon vier Monate getrennt. Allerdings gab es Hinweise auf häusliche Gewalt in der Zeit vorher, die jedoch nie genauer untersucht wurden. Sullivan sprach in Interviews nur positiv über seine Exfrau und gab an, keinen Groll gegenüber Benoit oder seiner Exfrau zu hegen. Sein Leben entwickelte sich nach seiner Scheidung tatsächlich eher zum Positiven.[30][31][32][33]
Mediale Berichterstattung im Anschluss an den Mord
WWE
Für die geplante RAW-Live-Show am 25. Juni 2007 war ein Segment geplant, bei dem eine „Trauerfeier“ für Vince McMahon geplant war, der eine Woche zuvor im Rahmen einer Storyline in einem explodierten Auto gesessen hat. Das Programm wurde kurzfristig umgestaltet. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, was vorgefallen war und man ging von einer Ermordung durch Fremdeinwirkung aus. Die RAW-Show wurde abgesagt und stattdessen ein aufgezeichnetes „Tribute to Chris Benoit“-Special gesendet. Vince McMahon erschien am Anfang und beendete damit die Storyline um seinen „Tod“. Er erklärte die bislang bekannten Fakten. Anschließend sprachen WWE-Wrestler und Mitarbeiter, unter anderem seine engen Freunde Chavo Guerrero, Dean Malenko und Edge über Chris Benoit. Während der Show wurden außerdem seine größten Matches sowie Filmmaterial aus seiner von der WWE produzierten DVD Hard Knocks gezeigt.[2.8]
Zu Beginn von ECW on SciFi am 26. Juni 2007 begründete WWE-Besitzer Vince McMahon das Abhalten der Sondersendung für Chris Benoit damit, dass der WWE zum Zeitpunkt der Ausstrahlung die Umstände seines Todes nicht bekannt waren. Er teilte auch mit, dass Chris Benoit bis auf Weiteres nicht mehr in den Sendungen von World Wrestling Entertainment erwähnt wird.[34]
Am 14. Juli 2007 fand eine nichtöffentliche Trauerzeremonie für Nancy Benoit und ihren Sohn Daniel statt. Als einziger aktiver WWE-Wrestler war Dave Finlay anwesend. Jim Ross sprach nach der Zeremonie einige Worte zur Presse, um dies der Familie zu ersparen.[7.4]
Die WWE distanzierte sich in der Folgezeit ganz von Benoit, indem sie alle Werbeartikel, die direkt mit ihm in Verbindung gebracht werden, aus dem Angebot entfernte, sein Profil löschte und die Pressemitteilung entfernte, so dass sein Name nur noch in der Titelhistorie Erwähnung findet. Auch in der aktuellen Berichterstattung von WWE wird er nicht erwähnt, selbst wenn es um Gruppierungen wie The Radicalz oder The Four Horsemen geht, die er entscheidend mitgeprägt hat.[3.10][35] Auch TNA hat ihr zuvor veröffentlichtes Beileidsschreiben von ihrer Webseite entfernt.
Weitere Medien
Mit Beginn der Bekanntgabe des Todes von Chris Benoit und seiner Familie war das Medieninteresse bereits sehr hoch, nach Bekanntgabe der Begleitumstände steigerte sich dies noch, wobei sich laut Journalist Steven Jonson drei Wellen ausmachen ließen, die sich Wesentlichen mit den Phasen der Ermittlunsergebnissen deckten. Zunächst, kurz nach der Tat, versuchten die Medien alle Fakten zu ermitteln und berichteten immer wieder über erneute Enthüllungen. Daneben befragten sie Geschäftspartner, Kollegen und die Familie, wobei insbesondere Benoits Seite darauf nicht einging.[26]
Auch Nancy Benoits Exmann Kevin Sullivan hielt sich aus dieser Berichterstattung heraus. In The-Dark-Side-of-the-Ring-Episode von Vice sprach Benoits Sohn aus erster Ehe darüber, wie sehr in die Berichterstattung belastete. Er hatte nicht nur Stiefmutter und Halbbruder, sondern auch seinen Vater verloren, den er in den Medien als „Monster“ porträtiert sah, als den er ihn nie wahrgenommen hatte.[16]
In der zweiten Welle konzentrierte man sich auf die Suche nach einem Motiv und einem Erklärungsansatz. Hier wurde vor allem über Chris Benoits Steroid-Missbrauch berichtet und das Verbrechen als eine Art schlimmen Fall von „Roid Rage“, also manische Episoden von aggressivem Verhalten durch erhöhten Steroid-Konsum, dargestellt.[26.2] In dieser Phase geriet WWE erneut in die Kritik, wie es schon in den 1990ern der Fall war.[36]
Nachdem dieser Erklärungsansatz sich aber nur zum Teil mit den Fakten deckte, gerieten in der dritten und letzten Welle die Gehirnverletzungen in den Vordergrund. In dieser Phase wurde die Wrestling-Industrie als ganzes als Ursache für die Tat gesehen. Es wurde über andere Todesfälle berichtet, die auf Drogenmissbrauch und vorsätzliche Gefährdung der Gesundheit hinwiesen und diese in einen größeren Zusammenhang gesetzt.[26.3]
Spätere Berichterstattung
Mehrere Bücher von Wrestling-Experten berichteten über den Fall. Stephen Johnson, Heath McCoy, Irvin Muchnick und Greg Oliver gaben 2007 einen Essay-Band über Benoit heraus, die verschiedene Aspekte von Benoits Karriere und dem Doppelmord behandelte.
Matthew V. Randazo veröffentlichte 2008 das Buch Ring of Hell: The Story of Chris Benoit & The Fall of the Pro Wrestling Industry, das eine Biografie von Chris Benoit mit allen Stationen seines Lebens darstellte.
Scott Keith widmete Chris Benoit das Buch Dungeon of Death: Chris Benoit and the Hart Family Curse, wobei Benoit nur in den beiden Eröffnungskapiteln behandelt wird, während der Rest des Buches von anderen tragischen Figuren des Wrestlings handelt.
2009 erschien Chris & Nancy: The True Story of the Benoit Murder-Suicide & Pro Wrestling’s Cocktail of Death von Irvin Muchnik, das 2021 erneut aufgelegt wurde. In diesem vertrat er die These und legte Beweise vor, dass WWE zum Zeitpunkt der Ausstrahlung wusste, das Benoit seine Familie getötet hatte und sie das Tribut trotzdem sendeten. Für seine Recherchen hatte er Zugriff auf die Polizeiakten zu dem Fall.[37]
Vice produzierte für seine Serie The Dark Side of the Ring, eine Art True-Crime-Format über tragische Geschichten im Wrestling, eine Doppelepisode über Chris Benoit. In der ersten Episode, die den Auftakt zur zweiten Staffel darstellte, wird Benoits Karriere und seine Beziehung zu Nancy Benoit dargestellt, die zweite Episode befasst sich mit dem Doppelmord und den Nachwirkungen. Sie endet mit einem Wiedersehen zwischen Benoits ältestem Sohn und Nancy Benoits Schwester, die sich seit der Tat nicht mehr gesehen haben. Dieses wurde von Chris Jericho initiiert. Beide Episoden wurden am 24. März 2020 ausgestrahlt.[38]
Rezeption
Rezeption als Wrestler

Chris Benoit galt Zeit seines Lebens als Ausnahmetalent in wrestlerischer Hinsicht. Er adaptierte den zu dessen Glanzzeit innovativen Stil seines großen Idols „Dynamite Kid“ Tom Billington und damit einen technisch versierten, aber dennoch auch sehr harten oder hart wirkenden Stil. Diesen verfeinerte und verbesserte er über seine Stationen in NJPW und in Mexiko. Zu seinem Repertoire gehörten außerdem Elemente des Submission-Wrestlings. Er lernte von verschiedenen Wrestlern. Zu seinen Lebzeiten war er einer der großen Lieblinge von Dave Meltzer, der als Guru unter den Wrestling-Journalisten gilt.[39] Auch beiPro Wrestling Illustrated wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2004 als bester Wrestler.[40]
Zu seinen Trademark-Moves gehörte der Diving Headbutt, erfunden von Harley Race und popularisiert durch Billington, der für einen Großteil seiner Gehirnverletzungen verantwortlich war. Race bezeichnete dies später als großen Fehler und sagte, dass es besser gewesen wäre, er hätte den Move nie erfunden.[16]
Ein weiterer Move, der Cripplers Crossface, adaptierte er von Dean Malenko, der als The Man of 1,000 Holds (dt. „Mann der tausend Haltegriffe“) gilt. Dabei legt man sich auf den Rücken des Gegners, verschränkt die Arme vor dem Gesicht des Gegeners und überdehnt seinen Nacken.[41]
Neben diesen beiden Moves, die er auch als Finisher eines Matches verwendete, gehören zu seinem Repertoire eine Serie von meist drei German Suplexes, einem Überwurf, bei dem der Gegner von hinten umfasst wird. Benoit ließ den Griff dabei nicht los, so dass er Überwürfe in Serie abliefern konnte.[42]
Er adaptierte auch weitere Würfe seiner Freunde, so den Sharpshooter, der vor allem durch Brett hart popularisiert wurde.
Er war nicht nur technisch versiert, sondern konnte auch seine Gegner gut aussehen lassen. Bei seinen eigenen Aktionen nahm er auf seine Gegner Rücksicht, jedoch weniger auf sich selbst. Zum Beispiel landete er bei seinem Diving Headbutt mit dem Kopf auf dem Gegner, während Bellington den Sturz mit den Knien aufnahm. So wirkte Benoits Variante zwar stärker, allerdings ging dies auf seine eigene Gesundheit.[16] Benoit hatte eine große Selbstdisziplin und bestrafte sich für kleinere Fehler selbst hart. In Dark Side of the Ring berichtete Chris Jericho, das Benoit nach einem kleinen Fehler bei einer unbedeutenden Houseshow sich mit 500 Hindu-Squats selbst bestrafte.[43]
Im Backstage-Bereich galt er als hilfsbereit und umgänglich, wenn er sich auch, wie seine Idole, den ein oder anderen derben Scherz erlaubte, sei es als Bestrafung unter den Wrestlern oder als Initiationsritual.[43]
Während seine technischen Fähigkeiten ihn in Ligen wie NJPW oder in Mexiko weit nach vorne brachten, gelang es ihm nicht, das für das amerikanische Wrestling so wichtige Promo-Wrestling zu beherrschen. Er verbesserte seine Fähigkeiten am Mikrofon zwar kontinuierlich, dennoch gelang es ihm nicht, hier eine Meisterschaft zu erlangen. Dies war vermutlich auch der Grund dafür, das ihm größere und langerhaltene Erfolge in WWE und WCW verwahrt blieben. Zum Zeitpunkt der Morde befand er sich gerade in einer Abwärtsbewegung, da er von den Hauptshows Raw und Smackdown zur kleineren ECW gedraftet wurde. Dort sollte er die Rolle des älteren, erfahrenen Mentors für neue Talente übernehmen.[23]
Während er auch heute noch unter Kennern als wrestlerisches Genie gilt, verhindert die grauenhafte Tat jede weitere Ehrung für Benoits wrestlerische Karriere. Eine Aufnahme in die WWE Hall of Fame, die höchste Ehre innerhalb der WWE, wird voraussichtlich nie erfolgen.[16]
Auswirkungen des Kriminalfalls
Auf Grund der großen Kritik, die an der WWE im Nachgang des Falles sowie auf Grund der Tode zahlreicher weiterer Wrestler geübt wurden, verschärfte WWE seine sogenannte Wellness-Policy, bei der der Gebrauch verbotener Substanzen wie Schmerzmitel, Steroiden und Drogen wie Marihuana zu Strafen bis zur Entlassung führen können.[35][16][23]
Zudem wurde sowohl die Reise-Routine der Wrestler entzerrt als auch Schläge auf den Kopf, zum Beispiel mit dem Stuhl, die 2007 sehr üblich waren, verboten. Auch wurden verschiedene Techniken aus den Shows verboten, die direkt auf den Kopf wirken, wie der Piledriver.[35][16][23][44]
Des Weiteren trat WWE nach den Taten in die sogenannte „PG Era“ ein. Das Produkt WWE wurde von der Darstellungsweise so verändert, das es eine Altersfreigabe der Motion Picture Association (MPA) im Bereich des PG (Parental Guidance Suggested: Begleitung eines Erwachsenen empfohlen) erreichte, eine große Abkehr von der sogenannten „Attitude Era“, die eher auf Erwachsenenunterhaltung setzte, und der darauffolgenden „Ruthless Aggression“-Era, die etwas abgemildert war.[44][45] Dazu wurde der Einsatz von Blut ganz verboten und kontroverse Storylines wurden weggelassen. Auch der Einsatz von Schimpfworten wurde radikal eingegrenzt.[46]
Erfolge
Titel
- Catch Wrestling Association
- 1× CWA World Tag Team Champion mit David Taylor
- Extreme Championship Wrestling
- 1× ECW Tag Team Champion mit Dean Malenko
- New Japan Pro-Wrestling
- Stampede Wrestling
- 4× Stampede British Commonwealth Mid-Heavyweight Champion
- 4× Stampede International Tag Team Champion je 1× mit Ben Bassarab, Keith Hart, Lance Idol und Biff Wellington
- Universal Wrestling Association
- 1× WWE Light Heavyweight Champion (als Pegasus Kid)
- World Championship Wrestling
- 1× WCW World Heavyweight Champion
- 2× WCW United States Champion
- 3× WCW Television Champion
- 1× WCW World Tag Team Champion mit Dean Malenko
- 7. WCW Triple Crown Champion
- World Wrestling Entertainment
- 1× World Heavyweight Champion
- 4× WWE Intercontinental Champion
- 3× World Tag Team Champion mit Edge
- 1× WWE Tag Team Champion mit Kurt Angle
- 3× WWE United States Champion
- 12. Triple Crown Champion
Auszeichnungen
- Cauliflower Alley Club
- Future Legend Award (2002)[47]
- World Wrestling Entertainment
- 1× Royal-Rumble-Sieger 2004
1× NJPW-Super-J-Cup-Gewinner (1994)
- Wrestling Observer Newsletter
- Best Brawler (2004)
- Best Technical Wrestler (1994, 1995, 2000, 2003, 2004)
- Feud of the Year (2004) vs. Shawn Michaels and Triple H
- Match of the Year (2002) with Kurt Angle vs. Edge and Rey Mysterio at No Mercy
- Most Outstanding Wrestler (2000, 2004)
- Most Underrated (1998)
- Readers’ Favorite Wrestler (1997, 2000)
- Wrestling Observer Newsletter Hall of Fame (Class of 2003)
Literatur
- Stephen Johnson, Heath McCoy, Irvin Muchnick & Greg Oliver (Hrsg.): Benoit. Wrestling with the Horror that Destroyed a Family and Crippled a Sport. ECW Press, 2007, ISBN 978-1-55022-812-0 (englisch).
- Matthew Randazzo: Ring of Hell: The Story of Chris Benoit & The Fall of the Pro Wrestling Industry. Phoenix Books, Beverly Hill, CA 2008, ISBN 978-1-59777-579-3 (englisch).
- Scott Keith: Dungeon of Death: Chris Benoit and the Hart Family Curse. Citadel, 2008, ISBN 978-0-8065-3068-0 (englisch).
- Irvin Muchnick: Chris & Nancy: The True Story of the Benoit Murder-Suicide & Pro Wrestling’s Cocktail of Death. ECW Press, 2009, ISBN 978-1-77041-562-1 (englisch).
Weblinks
- Chris Benoit bei IMDb
- Chris Benoit auf Cagematch.net
- Chris Benoit auf Genickbruch.com
Einzelnachweise
- ↑ Heath McCoy: Stampede Days. A Crippler on the Rise. In: Stephen Johnson, Heath McCoy, Irvin Muchnick & Greg Oliver (Hrsg.): Benoit. ECW Press, 2007, ISBN 978-1-55022-812-0 (englisch).
- ↑ Matthew Randazzo: Ring of Hell: the Story of Chris Benoit & the fall of the pro wrestling industry. Phoenix Books, Beverly Hill, CA 2008, ISBN 978-1-59777-579-3, S. 334 (englisch).
- ↑ Greg Oliver: Actions Speak Louder Than Words: The Tarnished Legacy of Chris Benoit. In: Stephen Johnson, Heath McCoy, Irvin Muchnick & Greg Oliver (Hrsg.): Benoit. ECW Press, 2007, ISBN 978-1-55022-812-0 (englisch).
- ↑ Titel von Dean Malenko & Chris Benoit. In: Cagematch. Abgerufen am 17. März 2026.
- ↑ Axel Saalbach: Showbericht: WCW World War III 1995 (26. November 1995). In: Genickbruch.com. Abgerufen am 26. März 2026 (deutsch).
- ↑ Super J-Cup 3rd Stage. In: Slam Wrestling. Archiviert vom am 1. September 2000; abgerufen am 17. März 2026 (englisch).
- ↑ Greg Oliver: We Loved to Watch Her Strut. In: Stephen Johnson, Heath McCoy, Irvin Muchnick & Greg Oliver (Hrsg.): Benoit. ECW Press, 2007, ISBN 978-1-55022-812-0 (englisch).
- ↑ Jamie Kennedy: 10 Things We Learned About Chris Benoit Tragedy From Kevin Sullivan On Jim Cornette’s Podcast. 11. April 2020, abgerufen am 18. März 2026 (englisch).
- ↑ TJR Staff: Bret Hart vs Chris Benoit: WCW Monday Nitro’s Greatest Match. In: TJR Wrestling. 26. Mai 2022, abgerufen am 20. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ John Canton: 10 Best WCW Monday Nitro Matches Ever. In: whatculture.com. 15. Juli 2015, abgerufen am 20. März 2026 (englisch).
- ↑ jamesdixonwriter: #WWE56553 – Hard Knocks – The Chris Benoit Story. In: History of Wrestling. 23. Mai 2017, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
- ↑ Irvin Muchnick: Chris & Nancy: The True Story of the Benoit Murder-Suicide & Pro Wrestling’s Cocktail of Death. ECW Press, 2009 (englisch).
- ↑ Uwe Wombacher: Eddie Guerrero: Herztod eines Wrestling-Helden. In: Der Spiegel. 31. Dezember 2005, ISSN 2195-1349 (Online [abgerufen am 17. März 2026]).
- ↑ Adam Martin: Vengeance PPV Results – 6/24 – Houston, TX – (WWE Title Challenge). In: Wrestleview.com. 24. Juni 2007, abgerufen am 17. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Doctor sentenced in drug case. In: espn.com. 12. Mai 2009, abgerufen am 16. März 2026 (englisch).
- ↑ a b c d e f g h i The Dark Side of the Ring: Benoit: Part Two. Regie: Jason Eisener. Erstausstrahlung: 24. März 2020.
- ↑ Wrestler Chris Benoit Brain’s Forensic Exam Consistent With Numerous Brain Injuries. Science Daily, 6. September 2007, abgerufen am 12. Januar 2019 (englisch).
- ↑ Benoit’s Brain Showed Severe Damage From Multiple Concussions, Doctor and Dad Say. In: Good Morning America. ABC News, 5. September 2007, abgerufen am 12. Januar 2019 (englisch).
- ↑ Brain Study: Concussions Caused Benoit’s Rage. WSB Atlanta, archiviert vom am 16. November 2007; abgerufen am 12. Januar 2019 (englisch).
- ↑ a b c Chris Benoit: Wie ein WWE-Topstar zum Mörder wurde. In: Sport1. 26. Juni 2022, abgerufen am 22. März 2026.
- ↑ Nick Miller: Dr. Chris Nowinski Details CTE’s Role In Chris Benoit Tragedy. In: Wrestling Inc. 19. Juni 2025, abgerufen am 28. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Slain wife of wrestler a former DeLand High School student. In: newsjournalonline.com. 26. Juni 2007, archiviert vom am 30. Juni 2007; abgerufen am 18. März 2026 (englisch).
- ↑ a b c d e The Chris Benoit Story Wrestling True Crime Documentary. In: Cultaholic Wrestling. 2. Oktober 2022, abgerufen am 21. März 2026.
- ↑ Benoit Death Notice Posting May Have Been Coincidence. In: Fox News. 30. Juni 2007, abgerufen am 20. Dezember 2020 (englisch).
- ↑ Harry R. Weber: Wikipedia user admits authoring Benoit entry. Abgerufen am 22. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Steven Johnson: ′Roids, Reporters and Rasslin′: An Anatomy of a Feeding Frenzy. In: Stephen Johnson, Heath McCoy, Irvin Muchnick & Greg Oliver (Hrsg.): Benoit. ECW Press, 2007, ISBN 978-1-55022-812-0 (englisch).
- ↑ JASON BRONIS: Prosecutor disputes WWE’s assertion that Benoit’s son had ‘Fragile X’ retardation. Abgerufen am 18. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ William Windsor: Kevin Sullivan Talks Chris Benoit Conspiracy Theories, Making Benoit Champion, Benoit – Nancy Angle. Wrestling Inc., 17. Dezember 2015, abgerufen am 11. November 2017.
- ↑ Chris Benoit Conspiracy Theories Debunked: What Really Happened? Wrestlepundit.com, 5. Juni 2015, abgerufen am 11. November 2017.
- ↑ John Smith: Police Investigated Cleared Kevin Sullivan After Chris Benoit Double MurderSuicide. 18. März 2026, abgerufen am 18. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ TreyJStyles: Kevin Sullivan and the Truth: Putting the Conspiracy To Rest. In: Geek Vibes Nation. 10. September 2024, abgerufen am 18. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Jamie Kennedy: 10 Things We Learned About Chris Benoit Tragedy From Kevin Sullivan On Jim Cornette’s Podcast. 11. April 2020, abgerufen am 18. März 2026 (englisch).
- ↑ Coverage of Nancy Benoit’s life slowly improving. In: Slam Wrestling. 30. Juni 2007, abgerufen am 24. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ ECW on Sci-Fi #54 06/26/2007 – Scott’s Blog of Doom! 14. Mai 2017, abgerufen am 20. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ a b c Scarlett Harris: Ten Years Later: The Chris Benoit Murder-Suicide. In: Paste Magazine. 29. Juni 2017, abgerufen am 22. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ WWE: Der Steroid-Skandal, der das Wrestling-Imperium fast zerstörte. In: Sport1. 19. Juni 2022, abgerufen am 20. März 2026.
- ↑ catariail: Review of Chris & Nancy: The True Story of the Benoit Murder-Suicide and Pro Wrestling’s Cocktail of Death. In: Sport in American History. 13. April 2024, abgerufen am 20. März 2026 (englisch).
- ↑ Dark Side of the Ring. Internet Movie Database, abgerufen am 20. März 2026.
- ↑ Benoit’s public image hid monster. Archiviert vom am 4. April 2012; abgerufen am 30. März 2026 (englisch).
- ↑ a b Wrestling Information Archive – Pro Wrestling Illustrated Top 500 – 2004. Archiviert vom am 9. Februar 2009; abgerufen am 30. März 2026.
- ↑ Akshay Thimmaya: Crossface Users In Wrestling History, Ranked. 23. März 2025, abgerufen am 21. März 2026 (englisch).
- ↑ Chris Benoit. Wrestler-Datenbank. In: CAGEMATCH – The Internet Wrestling Database. Abgerufen am 21. März 2026.
- ↑ a b The Dark Side of the Ring: Benoit: Part One. Regie: Jason Eisener. Erstausstrahlung: 24. März 2020.
- ↑ a b VICE TV and Ian Williams: The Horrific Crime That Changed WWE Forever. In: VICE. 5. August 2020, abgerufen am 22. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Akhilesh Gannavarapu: Chris Benoit’s death: The birth of WWE’s PG era. 10. Juni 2014, abgerufen am 22. März 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Hamza Ali: Why WWE Became PG In 2008, Explained. 27. März 2023, abgerufen am 22. März 2026 (englisch).
- ↑ Past Honorees. In: Cauliflower Alley Club. Archiviert vom am 11. April 2009; abgerufen am 30. März 2026.
- ↑ Wrestling Information Archive – Pro Wrestling Illustrated Award Winners – Feud of the Year. Archiviert vom am 16. Juni 2008; abgerufen am 30. März 2026.
- ↑ Wrestling Information Archive – Pro Wrestling Illustrated Award Winners – Match of the Year. Archiviert vom am 16. Juni 2008; abgerufen am 30. März 2026.
- ↑ Wrestling Information Archive – Pro Wrestling Illustrated Award Winners – Match of the Year. Archiviert vom am 19. Juni 2008; abgerufen am 30. März 2026.
- ↑ PWI 500 of the PWI Years. Archiviert vom am 6. Dezember 2023; abgerufen am 30. März 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Benoit, Chris |
| ALTERNATIVNAMEN | Benoit, Christopher Michael (vollständiger Name); Wild Pegasus (Ringname); Pegasus Kid (Ringname) |
| KURZBESCHREIBUNG | kanadischer Wrestler |
| GEBURTSDATUM | 21. Mai 1967 |
| GEBURTSORT | Montreal, Québec, Kanada |
| STERBEDATUM | 24. Juni 2007 |
| STERBEORT | Atlanta, Georgia, USA |
- Wrestler (Kanada)
- WWE Intercontinental Champion
- WWE United States Champion
- Kanadischer Emigrant in den Vereinigten Staaten
- World Heavyweight Champion (WWE)
- Royal-Rumble-Sieger
- WCW World Heavyweight Champion
- WWE Raw Tag Team Champion
- World Tag Team Champion (WWE)
- WCW World Television Champion
- WCW World Tag Team Champion
- ECW World Tag Team Champion
- IWGP Junior Heavyweight Champion
- Kanadier
- Geboren 1967
- Gestorben 2007
- Mann
- Kriminalfall 2007

