Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Berwang – Wikipedia
Berwang – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Berwang
Wappen Österreichkarte
Wappen von Berwang
Berwang (Österreich)
Berwang (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Tirol Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 42,72 km²
Koordinaten: 47° 24′ N, 10° 45′ O47.40777777777810.74751342Koordinaten: 47° 24′ 28″ N, 10° 44′ 51″ O
Höhe: 1342 m ü. A.
Einwohner: 630 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 15 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6622
Vorwahl: 05674
Gemeindekennziffer: 7 08 02
NUTS-Region AT331
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Berwang 82
6622 Berwang
Website: www.gemeinde-berwang.at
Politik
Bürgermeister: Dietmar Berktold (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2022)
(11 Mitglieder)

7 Gemeinsam fürs Berwangertal
4 Bürgerliste

Lage von Berwang im Bezirk Reutte
Lage der Gemeinde Berwang im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)BachBerwangBiberwierBichlbachBreitenwangEhenbichlEhrwaldElbigenalpElmenForchachGränGramaisHäselgehrHeiterwangHinterhornbachHöfenHolzgauJungholzKaisersLechaschauLermoosMusauNamlosNesselwänglePfafflarPflachPinswangReutteSchattwaldStanzachSteegVorderhornbachTannheimVilsWängleWeißenbach am LechZöblenTirol
Lage der Gemeinde Berwang im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick auf Berwang mit dem Thaneller
Blick auf Berwang mit dem Thaneller
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Berwang im Sommer

Berwang ist eine Gemeinde mit 630 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich). Ortsteile sind Brand, Bichlbächle, Gröben, Kleinstockach, Mitteregg, Rinnen, Tal. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Geografie

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haufendorf liegt am Abhang der Kuppe, die das Berwanger Tal (von Bichlbach aus zu erreichen) mit dem Rotlechtal verbindet. Kleinstockach und Bichlbächle sind bergbäuerlich geprägte Orte im Berwanger Tal. Brand, Mitteregg und Rinnen liegen im Rotlechtal.

Das Berwanger Tal wird durch den aus dem Gebirge oberhalb von Gröben kommenden Älpelesbach entwässert, das Rotlechtal durch den Rotlech.

Gemeindegliederung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende acht Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2025[1]):

  • Berwang (407)
  • Bichlbächle (5)
  • Brand (49)
  • Gröben (36)
  • Kleinstockach (8)
  • Mitteregg (20)
  • Rinnen (101)
  • Tal (4)

Nachbargemeinden

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Reutte Heiterwang Bichlbach
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Lermoos
Namlos Tarrenz Nassereith

Geschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgeschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname leitet sich von ber (Bären) und wang (Wiesenhang) ab. Die Besiedelung erfolgte im 12. Jahrhundert durch die Herren von Starkenberg, indem sie hier Schwaighöfe anlegten. Um 1266 kaufte Meinhard II. von Tirol das Gebiet. Zu Berwang gehörten damals auch die Orte Kelmen, Namlos, Fallerschein und ein Teil von Stanzach.

Das pfarrliche Zentrum von Berwang war ursprünglich Dormitz, später wurde es Imst und ab 1438 gehörte Berwang zur Pfarre Lermoos. In dieser Zeit wurde auch die erste Kirche gebaut und Berwang wurde zur Kuratie erhoben.

Ebenfalls im 15. Jahrhundert rebellierten die Herren von Starkenberg gegen Herzog Friedrich IV. Sie wurden jedoch besiegt, ihre Festungen besetzt oder zerstört und ihre Besitzungen fielen an die örtlichen Pächter.

Die Kirche im Kleinstockertal wurde 1680 errichtet und dem hl. Antonius geweiht. Sie wurde 1844 von einer Lawine zerstört, wieder aufgebaut, dann jedoch dem Hochfest Mariä Heimsuchung geweiht.

In der Zeit von 1865 bis 1930 kam es wegen der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse in Tirol zu mehreren Auswanderungswellen nach Amerika. Auch Berwanger war davon betroffen und einige fanden im Dorf Tirol in Brasilien eine neue Heimat.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts führte der aufkommende Fremdenverkehr zu neuen Einnahmequellen. Im Jahr 1914 wurde der erste Schikurs abgehalten, 1949 der erste Schilift errichtet.

Im gleichen Jahr entstand durch die Vereinigung mit den Weilern Kelmen und Namlos die heutige Gemeinde.

Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Berwang: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2024
Jahr  Einwohner
1869
  
757
1880
  
726
1890
  
670
1900
  
643
1910
  
568
1923
  
523
1934
  
617
1939
  
605
1951
  
603
1961
  
590
1971
  
537
1981
  
536
1991
  
566
2001
  
638
2011
  
578
2021
  
592
2024
  
622
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Berwang
  • Katholische Pfarrkirche Berwang hl. Jakobus der Ältere mit ersten Ursprüngen aus dem Jahr 1430
  • Pension Bergheim in Berwang, projektiert und gebaut durch den Architekten Siegfried Mazagg im Jahr 1932, mit sehr gelungener Restaurierung und Umnutzung seit 2015[2]
  • Dorfbrunnen in Berwang aus dem Jahr 1988/89
  • die Filialkirchen in den Ortschaften Bichlbächle (18. Jh.) und Kleinstockach (19. Jh.)
  • sechs Kapellen und ein Bildstock

Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Tourismus änderte sich die Struktur der ehemals armen Gemeinde, viele Landwirtschaftsbetriebe wurden aufgegeben.

Wirtschaftssektoren

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 40 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 waren nur zwei Haupterwerbsbetriebe, der Großteil wurde von Nebenerwerbsbauern geführt. Die neun Betriebe, die von juristischen Personen geführt wurden, bewirtschafteten mehr als achtzig Prozent der Flächen. Im schwach ausgeprägten Produktionssektor waren vier Personen mit der Herstellung von Waren und drei im Baugewerbe beschäftigt. Die größten Arbeitgeber im Dienstleistungssektor waren die Bereiche Beherbergung und Gastronomie (80) und soziale und öffentliche Dienste (32 Erwerbstätige).[3][4][5]

Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige
2011 2001 2011 2001
Land- und Forstwirtschaft 1) 40 45 8 7
Produktion 4 3 7 11
Dienstleistung 88 84 159 220

1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Fremdenverkehr

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wegebahn am 2025-10-15 in Mitteregg

Die Gemeinde zählt jährlich rund 250.000 Übernachtungen. Dabei entfallen etwa gleich viele auf die Sommer- und die Wintersaison. Die Wintersaison ist mit den Monaten Dezember bis März jedoch deutlich kürzer als die Sommersaison, die von Mai bis Oktober dauert.[6]

Es gibt eine Wegebahn in Richtung Mitteregg zwischen Juli bis September „Ans Ende der Welt“ bzw. „Zum Wasserfall“.[7]

Verkehr

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berwang ist über die Berwang-Namloser Straße (L 21) angebunden, die in Bichlbach von der Fernpassstraße (B 179) abzweigt und über Berwang und Namlos ins Lechtal führt, wo sie bei Stanzach in die Lechtalstraße (B 198) mündet. Rund 5 km entfernt im Gemeindegebiet von Bichlbach liegt der Bahnhof Bichlbach-Berwang der Außerfernbahn.

Politik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Gemeinderat werden elf Mandatare gewählt.

Partei 2022[8] 2016[9] 2010[10]
Prozent Mandate Prozent Mandate % Mandate
Gemeinsam fürs Berwangertal 61,84 7 36,80 4 55,33
Bürgerliste 38,16 4 30,27 4 44,67
Lebenswerte Heimat 32,93 3

Bürgermeister

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • seit 2004 Dietmar Berktold (ÖVP)[11]

Wappen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1955 verliehene Gemeindewappen zeigt auf grünem Schildfuß in Silber einen aufgerichteten schwarzen Bären. Es symbolisiert als redendes Wappen den Ortsnamen („Bärenwiese“).[12]

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Ludwig Hörbst (1903–1981), Mediziner, Rektor der Universität Innsbruck 1964–1965
  • Erich Berktold (1918–1991), Gastwirt, Landwirt und Politiker (ÖVP), Abgeordneter zum Tiroler Landtag 1953–1987[13]
  • Blick auf Berwang vom Thaneller
    Blick auf Berwang vom Thaneller
  • Berwang Blickrichtung Westen
    Berwang Blickrichtung Westen
  • Berwang mit Thaneller
    Berwang mit Thaneller
  • Berwang im Winter
    Berwang im Winter
  • Berwang
    Berwang
  • Kapelle in Mitteregg mit Schlierewand (2217 m) im Hintergrund
    Kapelle in Mitteregg mit Schlierewand (2217 m) im Hintergrund
  • Speichersee in Berwang
    Speichersee in Berwang
  • Blick auf Katholische Pfarrkirche (unter Denkmalschutz)
    Blick auf Katholische Pfarrkirche (unter Denkmalschutz)
  • Pension Bergheim (unter Denkmalschutz)
    Pension Bergheim (unter Denkmalschutz)

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Berwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Berwang – Reiseführer
  • 70802 – Berwang. Gemeindedaten der Statistik Austria
  • Website der Gemeinde
  • Berwang. In: geschichte-tirol.com, Datenbank des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Franziska Leeb: 87 und kein bisschen alt. In: Die Presse. 9. Februar 2019, abgerufen am 4. April 2019. 
  3. ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Berwang, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 23. März 2021. 
  4. ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Berwang, Arbeitsstätten. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 23. März 2021. 
  5. ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Berwang, Erwerbstätige. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 23. März 2021. 
  6. ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Berwang, Übernachtungen. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 23. März 2021. 
  7. ↑ https://www.hotelthaneller.at abgerufen am 15. Oktober 2025.
  8. ↑ Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2022 | Gemeinde Berwang. Abgerufen am 7. April 2022. 
  9. ↑ Land Tirol - Wahlen 2016. Abgerufen am 23. März 2021. 
  10. ↑ Land Tirol - Wahlen 2010. Abgerufen am 23. März 2021. 
  11. ↑ Gemeinde Berwang - Gemeinderat. Abgerufen am 23. März 2021. 
  12. ↑ Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 63. 
  13. ↑ Ök.-Rat Berktold Erich. In: tirol.gv.at. Abgerufen am 17. Oktober 2021. 
Lage des Bezirkes Reutte innerhalb Tirols
Städte und Gemeinden im Bezirk Reutte

Bach | Berwang | Biberwier | Bichlbach | Breitenwang | Ehenbichl | Ehrwald | Elbigenalp | Elmen | Forchach | Grän | Gramais | Häselgehr | Heiterwang | Hinterhornbach | Höfen | Holzgau | Jungholz | Kaisers | Lechaschau | Lermoos | Musau | Namlos | Nesselwängle | Pfafflar | Pflach | Pinswang | Reutte | Schattwald | Stanzach | Steeg | Tannheim | Vils | Vorderhornbach | Wängle | Weißenbach am Lech | Zöblen

Normdaten (Geografikum): GND: 4080383-1 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | VIAF: 234150908
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Berwang&oldid=262015210“
Kategorien:
  • Gemeinde in Tirol
  • Ort im Bezirk Reutte
  • Berwang
Versteckte Kategorie:
  • Wikipedia:österreichbezogen

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id